Du kannst nur verlieren!

Rede nie mit einem selbsternannten Friedensaktivisten! Es ist eine Falle! Wer sich nämlich so nennt, macht Dich zu einem Kriegsaktivisten, sobald Du es auch nur wagst zu widersprechen! Du kannst nur verlieren!

Sei vorsichtig mit einem Mann, der sagt, er sei links, denn wenn Du ihm widersprichst, bist Du sofort ein rechtsradikaler Populist. Sei auch vorsichtig mit einer Frau, die sagt, sie sei rechts, denn wenn Du ihr widersprichst, bist Du gleich ein links-grün versiffter Gutmensch.

Wer glaubt, die Gegner der Demokratie stünden nur links, ist selbst zu rechts und wer glaubt, sie stünden nur rechts, ist zu links. Die eigene Position bestimmt, was man sieht. Wer sagt, jemand sei links oder rechts, sagt damit viel mehr über seine eigene Position aus. Die Zuschreibungen „links“ und „rechts“ sind nichts weiter als Beleidigungen des politischen Gegners. „Links“ und „Rechts“ sind Synonyme. Sie bedeuten: „Eine andere Meinung, die mir nicht passt!“

Vor vielen, vielen Jahren, irgendwann im Jahre Achtzehnhundertnochwas in der Julimonarchie Frankreichs saß die Regierung rechts im Parlament und die Opposition links. Warum wird im 21. Jahrhunderts immer noch diese Sprachreglung zur Verortung einer politischen Orientierung genutzt?

Fragen Sie mal einen Linken, was rechts bedeutet und Sie werden die schroffesten Urteile hören. Fragen Sie mal einen Rechten, was links bedeutet und das Ergebnis wird ähnlich vernichtend ausfallen. Sie werden sagen, ein solcher Menschen gehöre boykottiert, geächtet, bestraft und entsorgt! Er sei nämlich der Feind, das Andere, das Böse, was dann wahlweise „rechts“ oder „links“ bedeutet.

Ich teile Menschen nicht in rechts und links ein, sondern, wenn ich schon grobe Begriffe nutzen muss, in freiheitlich oder autoritär. Ich habe Respekt vor Menschen, nicht aber vor ihren Ideologien, Religionen und Überzeugungen. Respekt gebürt Menschen, nicht Ideen! Wenn jemand glaubt, ich beleidigte ihn, nur weil ich hart über den Koran, das Evangelium, ein Manifest, Marx, Mohammed oder Jesus spreche, so soll er sich beleidigt fühlen.

Ich werde nie auf das Lachen, Zweifeln, Kritisieren und Verarschen von Ideen verzichten. Wer glaubt, ich verachte ihn, nur weil ich Witze über seinen Glauben mache, verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. Der Mensch aber ist mehr als die Summe seiner Ideen und vor allem ist er niemals links oder rechts, sondern bestenfalls immer in seiner eigenen Mitte.

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90 Antworten zu Du kannst nur verlieren!

  1. Couponschneider schreibt:

    Links ist für mich jemand, der sich selbst links sieht. Rechts bezeichnet sich leider heute kaum noch jemand, weil das Wort nur noch in diffamierender Absicht genutzt wird. Es wird kein Unterschied zwischen rechts und rechtsradikal bzw. rechtsextrem gemacht. „Gemäßigt rechts“ empfinde ich nicht als schlimm. Ob ich dazugehöre, weiß ich nicht. Ich sehe mich liberal, wähle FDP, hätte in der Weimarer Zeit DDP oder DVP gewählt. Da gab’s doch auch noch die Zentrumspartei. Die wäre mir zu konservativ gewesen. Angesichts des Namens ist die Verwirrung komplett.

  2. skl schreibt:

    Wer unter allen Umständen für Frieden ist, ist automatisch gegen Menschenrechte. Denn gegen Diktaturen können diese nur mit Gewalt durchgesetzt werden. Das nämlich wollen Friedensaktivisten nicht, bei denen Freiheit einen niedrigen Stellenwert genießt, solange sie selbst nicht betroffen sind. Deswegen gibt es sie nur im liberalen Westen, wo Freiheit ohnehin schon herrscht. Ob andere Kulturen in Freiheit leben, ist ihnen mehr oder weniger egal. Hauptsache es ballert niemand rum.

    • Praecox schreibt:

      Auch den kann man umdrehen:
      Wer unter allen Umständen für Menschenrechte ist, ist automatisch gegen Frieden.

      • skl schreibt:

        Was für ein Unfug. Manchmal gibt es Gründe, um für einen Krieg zu sein. Es gibt aber NIEMALS einen Grund, gegen Menschrechte zu sein, wenn man ein moralischer Mensch ist. Wer unter allen Umständen für Frieden ist, hätte den Holocaust zulassen und die Expansionspolitik Hitlers kampflos ertragen müssen.

        • Praecox schreibt:

          @skl
          Sie setzen Frieden = Gewaltfreiheit.

          Ihr Satz lautet also richtig:
          Wer unter allen Umständen für Gewaltfreiheit ist, ist automatisch gegen Menschenrechte.

          In der Umkehrung:
          Wer unter allen Umständen für Menschenrechte ist, ist automatisch gegen Gewaltfreiheit.

          Sehen Sie es jetzt? Die Umkehrung besagt fast exakt dasselbe. Nämlich, dass zur Durchsetzung der Menschenrechte u.U. Gewalt als notwendig erachtet werden kann. Fast, weil es eine Einschränkung gibt. „Automatisch gegen Gewaltfreiheit“ zu sein kann interpretiert werden, als Gewaltlegitimation unter allen Umständen. Sie verstehen?
          Die Entscheidung in bestimmten Fällen Gewalt anzuwenden muss vom Recht gedeckt sein (sie verstehen, Rechststaat vs. Diktatur 😉 ) und sie muss entschieden werden und nicht *automatisch erfolgen.

          Aus Ihrem Kommentar schließe ich, dass für Sie ein Mensch dann als „moralisch“ gilt, wenn er für Menschenrechte ist. Oder müssen Sie noch weitere Angaben zu Ihrer Moralvorstellung machen? Wie auch immer. Jedenfalls gibt es kein Menschenrecht auf Gewalt, wohl aber sollen sämtliche Menschenrechte vor Gewalt schützen.

          Ich mache es jetzt kurz: bei den Gewalt- und Friedensfragen geht es nicht um gefühlte Legitimationen, sondern um RECHT und UNRECHT.

          Alles andere, was Sie zu „Friedensaktivisten“ schreiben beruht auf Unwissenheit und irgendwelchen gefühten Wahrheiten.

      • Sophist X schreibt:

        Praecox schreibt:
        Dezember 17, 2016 um 5:36 pm
        Auch den kann man umdrehen

        Der Ausgangssatz enthält vier Wörter, die man ohne semantische Fehler negieren kann (ich rechne automatisch nicht dazu).

        Damit ergeben sich 15 Varianten, die Negierungen enthalten. Viel Spaß beim Analysieren.
        Ihre absichtliche Falschlesung und die willkürliche Auswahl einer der 15 Varianten ist ziemlich hirnrissig.

      • A.S. schreibt:

        Also wenn ich an den IS oder Nordkorea denke stimmt die Umkehrung auch ……

  3. A.S. schreibt:

    Es liegt in der Natur der Sache dass Aktivisten nicht diskursfähig sind.
    Aktivisten brauchen i.d.R. eine felsenfeste, von keinerlei Zweifel getrübte Überzeugung. Zu solch festen Überzeugungen kommt man nicht durch Argumente, sondern im Gegenteil durch die Verpanzerung gegen Argumente.
    Das ist ein Typus Mensch, der einfach ein festgezurrtes Weltbild braucht und dankbar dasjenige Autoritätsangebot wählt, dass ihn in seiner subjektiven Wertung am meisten erhöht.
    Zur Zeit „Frieden“, „gegen Rechts“ und „Sozial“ Kategorien mit hohem Moralwert, daher sammelt sich der beschriebene Typus vornehmlich hinter der Ideologien die diese Kategorien bedienen.
    Ändert sich das gesellschaftliche Klima, dann marschiert das aktuelle „Personal“ der Friedensaktivisten mit gleicher Begeisterung wieder gegen irgendeinen Feind.
    Hauptsache für diese Leute ist, sich einer höheren Idee verschreiben zu können.

  4. Georg B. Mrozek schreibt:

    ‚tschuldigung, aber das sehe ich ganz anders. Voller Stolz bezeichne ich mich als politisch links, seit Jahrzehnten bin ich links. Schon vor Jahren habe ich, um Missverständnisse zu vermeiden, dies auf meinen Internetseiten dargelegt ( http://www.thyla.de/wer_ich_bin/ ) und zwar vor der Banken-, Euro-, Flüchtlings- oder welcher Krise auch immer. Natürlich ist das Leben nicht so einfach in Schubladen zu sperren und manchmal vertritt ein linker Mensch rechte Ansichten und umgekehrt, aber ich lasse mir doch von ein paar linken Hirnis nicht mein Linkssein kaputtmachen.

    Linke Politik hat historisch gesehen mit ehemals westdeutschen Salon-Marxisten oder mit alter Sowjetpolitik nichts, aber auch überhaupt nichts zu tun. Der Begriff „links“ wurde von denen vereinnahmt und noch dazu dankend aufgenommen von konservativer Seite als Abgrenzung und als Schimpfwort.

    Genauso wenig ist rechte Politik gleich Faschismus. Wobei der Begriff „Nationalsozialisten“ aus heutiger Sicht interessanterweise sogar beides vereinnahmt: rechte sowie linke Politik.

  5. American Viewer schreibt:


    Wer glaubt, die Gegner der Demokratie stünden nur links, ist selbst zu rechts und wer glaubt, sie stünden nur rechts, ist zu links.

    Und wo stehen die ganzen „Experten“, die behaupten, die Gegner der Demokratie stünden in der Mitte?

  6. Praecox schreibt:

    PETER UND PAUL

    aus: Martin Buber: Elemente des Zwischenmenschlichen; 1953

    „Stellen wir uns nun zwei Bildmenschen vor, die beieinander sitzen und miteinander reden – nennen wir sie Peter und Paul – und zählen wir die Figurationen nach, die dabei im Spiel sind. Da sind erst mal der Peter, wie er dem Paul erscheinen will, und der Paul, wie er dem Peter erscheinen will; sodann der Peter, wie er dem Paul wirklich erscheint, Pauls Bild von Peter also, das gemeiniglich keineswegs mit dem von Peter gewünschten übereinstimmen wird, und vice versa; dazu noch Peter, wie er sich selbst, und Paul, wie er sich selbst erscheint; zu guter Letzt der leibliche Peter und der leibliche Paul. Zwei lebende Wesen und sechs gespenstische Scheingestalten, die sich in das Gespräch der beiden mannigfaltig mischen! Wo bliebe da Raum für die Echtheit des Zwischenmenschlichen!
    […]
    Wie aber – so mag gefragt werden -, wenn einer seiner Art nach sein Leben den Bildern hörig macht, die er in anderen hervorbringt? Kann er denn noch zum Wesensmenschen werden – kann er aus seiner Art fahren?
    Die so verbreitete Neigung, von der Jeweiligkeit des gemachten Eindrucks statt von der Stetigkeit des Wesens aus zu leben, ist keine ‚Art‘. Sie hat ja ihren Ursprung in der Rückseite des Zwischenmenschlichen selber: in der Abhängigkeit der Menschen voneinander. Es ist kein Leichtes, von den anderen in seinem Wesen bestätigt zu werden; da bietet sich der Schein zur Aushilfe an. Ihm willfahren ist die eigentliche Feigheit des Menschen, ihm widerstehen dessen eigentlicher Mut. Das aber ist nicht ein unerbittliches Sosein, nicht ein Sobleibenmüssen.
    […]
    „der Vordergrund trügt; der Mensch ist, als Mensch, erlösbar.
    Wieder stehen zwei vor uns, die vom Spuk der Scheingestalten umringt sind. Stellen wir uns Peter und Paul vor, die es anzuwidern beginnt, die es immer heftiger anwidert, durch Gespenster vertreten zu werden. In jedem von beiden erwacht, erstarkt der Wille, als dieser Seiende und nicht anders bestätigt zu werden. Wir sehen die Kräfte des Wirklichen an ihrem bannenden Werk, bis der Schein hier und hier zerrinnt und die Abgründe des Personseins einander anrufen.“

  7. Heimchen am Herd schreibt:

    „Der Mensch aber ist mehr als die Summe seiner Ideen und vor allem ist er niemals links oder rechts, sondern bestenfalls immer in seiner eigenen Mitte.“

    Der Mensch ist in erster Linie ein Mensch mit all seinen Fehlern!
    Wir sollten uns alle nicht so wichtig nehmen, denn wir sind es nicht und das ist auch gut so!
    Manchmal glaube ich, dass der Mensch die größte Fehlkonstruktion Gottes ist! Ohne
    die Menschen sehe diese Welt bedeutend besser aus!

    Nun sind wir aber halt da, machen wir das Beste daraus!

    • Praecox schreibt:

      „Manchmal glaube ich, dass der Mensch die größte Fehlkonstruktion Gottes ist!“

      Manchmal ist Gott auch die größte Fehlkonstruktion des Menschen.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Ich hatte immer angenommen, dass Du gläubig bist, Praecox.
        Da habe ich mich getäuscht und ich täusche mich selten! 😉

        • Praecox schreibt:

          Mein Kommentar enthält keine Aussage zu Gott.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Was möchtest Du mir damit sagen, Praecox?
            Sei bitte ehrlich zu mir, ich bin es auch!

          • Praecox schreibt:

            Dein Satz, liebe Heimchen:
            „Manchmal glaube ich, dass der Mensch die größte Fehlkonstruktion Gottes ist! Ohne
            die Menschen sehe diese Welt bedeutend besser aus!“

            Sophist X schreibt: Dezember 15, 2016 um 4:02 pm
            „Für wen?“

            Was der Genosse Sophist X damit vermutlich sagen will: wenn keinen Mensch und damit kein erkennendes Bewusstsein gäbe, dann gäbe es auch niemanden, der beurteilen würde, ob die Welt schlecht oder gut oder besser ist. Mit anderen Worten: Ohne die Menschen, sähe die Welt überhaupt nicht aus.

            Man kann sogar soweit gehen, zu fragen, ob es überhaupt eine Welt gäbe, ohne den Menschen. Darin anschließend eine noch spekulativere, aber mindestens ebenso spannende Frage wäre dann die, ob es überhaupt einen Gott gäbe, ohne den Menschen.

            Der Mensch ist das Subjekt/ der Beobachter, dar das/sein Objekt (in diesem Fall „die Welt“) beobachtet/ erkennt. Seine Aussage über das Sosein der Welt nennt der Mensch dann „Erkenntnis“.
            Es verhält sich aber so, dass Beobachtungen stets beobachterabhängig sind. D.h., je nachdem wie einer auf die Welt sieht, macht (konstruiert) er sich seine Welt.
            Deine Aussage, Heimchen, die Welt sei schlecht, ist also davon abhängig, worauf Du Dein Augenmerk legst. Jemand anderes/ ein anderer Beobachter kann genauso gut zu dem Schluss kommen, dass die Welt gut sei. Wer sagt nun die Wahrheit?

            Keiner sagt die Wahrheit! Beide sagen nur, dass Ihre Aussagen abhängig sind von ihrem eigenen Sosein/ ihrer körperlich-seelisch-geistigen Disposition/ Situation/ Verfassung.

            Selbiges Prinzipien sind ebenso auf Aussagen über den Menschen und Aussagen über Gott anwendbar.

            Wenn Du, liebe Heimchen, sagst, der Mensch sei eine Fehlkonstruktion Gottes, dann sagst Du damit nichts über den Menschen, aber viel über Gott und noch mehr über Dich. Du sagst nämlich, dass Du weißt, wer und wie G’tt ist und deshalb auch beurteilen kannst, ob ER zu einer Fehlkonstruktion nicht nur in der Lage ist, sondern diese auch erschafft. Damit begibst Du Dich an die Position Gottes, denn wenn überhaupt Einer, dann ist nur G’tt in der Position, zu beurteilen, ob Welt und Mensch schlecht sind oder gut oder irgendwo in der Grauzone dazwischen.

            Insofern könnte man Deine Aussage als blasphemisch bezeichnen. Muß man aber nicht tun, insbesondere, wenn man zu dem Schluss kommt, dass deine Aussage eben keine Aussage über eines der drei Objekte (Gott, Welt, Mensch) ist, sondern eine Aussage über Dich und Deine Sicht der Dinge.

            Über G’tt selbst läßt sich im Prinzip überhaupt keine Aussage treffen. Wir können nicht einmal zuverlässig davon ausgehen, dass ER überhaupt existiert. Was wir aber können, und dass inzwischen sehr gut, ist unsere eigenen ontologischen Aussagen/ Annahmen über Gott und die Welt überprüfen. Dabei kommt manchmal heraus, dass unsere subjektiven Annahmen über das Wesen G’ttes nicht zutreffend bzw. Konstruktionen des eigenen (Wunsch-)Denkens sind.

            Herzliche Grüße,
            Praecox

          • Heimchen am Herd schreibt:

            „Damit begibst Du Dich an die Position Gottes, denn wenn überhaupt Einer, dann ist nur G’tt in der Position, zu beurteilen, ob Welt und Mensch schlecht sind oder gut oder irgendwo in der Grauzone dazwischen.“

            So habe ich das noch gar nicht gesehen, Praecox.

            „Insofern könnte man Deine Aussage als blasphemisch bezeichnen. Muß man aber nicht tun, insbesondere, wenn man zu dem Schluss kommt, dass deine Aussage eben keine Aussage über eines der drei Objekte (Gott, Welt, Mensch) ist, sondern eine Aussage über Dich und Deine Sicht der Dinge.“

            Ich versuche nur zu verstehen, was nicht immer leicht ist.

            „Über G’tt selbst läßt sich im Prinzip überhaupt keine Aussage treffen. Wir können nicht einmal zuverlässig davon ausgehen, dass ER überhaupt existiert. Was wir aber können, und dass inzwischen sehr gut, ist unsere eigenen ontologischen Aussagen/ Annahmen über Gott und die Welt überprüfen. Dabei kommt manchmal heraus, dass unsere subjektiven Annahmen über das Wesen G’ttes nicht zutreffend bzw. Konstruktionen des eigenen (Wunsch-)Denkens sind.“

            Darüber könnte man stundenlang diskutieren, lieber Praecox. Aber ich denke,
            ich habe verstanden, was Du mir sagen willst.

          • Praecox schreibt:

            Nicht nur Stunden, sondern ewig!

          • Praecox schreibt:

            „Ich versuche nur zu verstehen, was nicht immer leicht ist.“

            Das ist schön gesagt.
            Und: Chapeau!

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Ja, ewig. Ich sehe, wir verstehen uns! 😉

          • Sophist X schreibt:

            Kleine Anfügung von Genosse Sophist: Eine Welt ohne Menschen würde so aussehen, wie sie vor Deiner Geburt für Dich aussah. All die Milliarden Jahre, sofern die Theorien die Wirklichkeit beschreiben, waren doch eher schnell vorbei 😉

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Muslime spielen christliche Weihnachtslieder

            Schön…

    • k.knerzje schreibt:

      Gott hat keine Fehlkonstruktion gemacht. Er hat ihnen lediglich einen freien Willen gelassen!

      • Praecox schreibt:

        Kraft des mit dem freien Willen gekoppelten Denkens ist der Mensch zu allerhand Konstruktionen in der Lage. Auch dazu, einen Gott zu denken, der eine Fehlkonstruktion erschafft.

    • Sophist X schreibt:

      Heimchen am Herd schreibt:
      Dezember 15, 2016 um 2:51 pm
      Ohne die Menschen sehe diese Welt bedeutend besser aus!

      Für wen? 😉

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Für die Erde, für die Pflanzen- und Tierwelt!

        • Sophist X schreibt:

          Für die Erde, für die Pflanzen- und Tierwelt!

          Ich dachte, für interstellere Trophäenjäger.
          Ich gucke wohl zuviele Filme… und die falschen…

        • ceterum censeo schreibt:

          Naja Heimchen, ob eine Kugel, die zum größten Teil aus Eisen besteht, die Welt ohne uns besser fände? Die Pflanzen frage ich immer, wenn ich sie umarme oder esse, nach ihrer Meinung, indes: die Antworten sind unbefriedigend. Was nun die armen Tiere betrifft: in der Natur sterben Tiere meist viel grausamer, als durch die Hand des fleischfressenden Menschen. Ausgenommen Muselmanen, Afrikaner, und Asiaten.
          Auf youtube kannst Du heutzutage betrachten, was Sielmann, Grzimmek und andere Tieronkels ihren Zuschauern wohlweislich nicht zugemutet haben.
          Vergiß den Schmus mit der tollen Welt ohne den bösen Menschen! Eine Ödnis sondergleichen ohne Laberköppe, die sie fasziniert betrachten, wie die Kommentatoren hier beispielsweise.

          • Praecox schreibt:

            Ich vermute schwer, Zeterer, dass durch Ihre Hand noch nie ein Tier starb. Ebenso steht zu vermuten, dass Siw noch nie ein Schlachthaus von imnen gesehen haben, sonst würden Sie nicht solchen Unfug verbreiten. Dass Sie die Sprache der pommerschen Essiggurke auf Ihrem Porzellan nicht verstehen können, liegt auf der Hand. Nur, wer Ohren hat, hört.

          • ceterum censeo schreibt:

          • ceterum censeo schreibt:

            Doch praecox, der auf der Kuh, das bin ich.

          • Praecox schreibt:

            Was soll Ihr Bild uns zeigen, Zeterer?
            Dass Sie sich selbst widersprechen, weil Schlachtung durch Menschenhand doch nicht so unblutig ist, wie weiter oben behauptet?

            Nein! Das wollen Sie nicht zeigen. Alles, was Sie wollen, ist hetzen und den Hass schüren und da ist Ihrem eiskalten Zynismus auch jede blutige Darstellung recht.

        • Heimchen am Herd schreibt:

          „Vergiß den Schmus mit der tollen Welt ohne den bösen Menschen! Eine Ödnis sondergleichen ohne Laberköppe, die sie fasziniert betrachten, wie die Kommentatoren hier beispielsweise.“

          Stimmt auch wieder! 😉

          • M.S. schreibt:

            @Praecox: „Ich vermute schwer, Zeterer, dass durch Ihre Hand noch nie ein Tier starb“. Dazu nur die Anmerkung, dass erwiesenermaßen nahezu alle gewaltaffinen Drecksäcke zumindest als Kinder oder Jugendliche Tiere zumindest gequält haben.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @M.S.

            Dann müssen Sie ja ziemlich beschäftigt gewesen sein.

          • Praecox schreibt:

            Es gibt diese Zusammenhänge, allerdings bei besonders schweren Formen von antisozialen Persönlichkeiten. D.h.: nicht jeder, den jemand als „Drecksack“ bezeichnet, weil er ein Gewalttäter ist, hat als Kind Tiere gequält. Gleichermaßen gilt, dass nicht jeder, der als Kind Tiere quält, später zum Gewalttäter wird. Es gibt ja gottlob Korrektive.

            Es muss aber tatsächlich die Frage erlaubt sein, was das massenhafte unnötige Zufügen von Gewalt/ Leid an Tieren über den Zustand einer Gesellschaft sagt, die solches weitestgehend akzeptiert.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Praecox

            Für mich ist diese Frage entschieden. Ich bin Vegetarier.

          • Praecox schreibt:

            Gutartiges Geschwulst schreibt: Dezember 16, 2016 um 8:57 pm
            „Dann müssen Sie ja ziemlich beschäftigt gewesen sein.“

            Es gibt selbstverständlich auch den selbstverliebten, sadistischen Persönlichkeitstypus, dessen Kindheit „lediglich“ von einem schweren Mangel und Zuwendung und Geborgenheit geprägt war.

          • Praecox schreibt:

            @Praecox
            Für mich ist diese Frage entschieden. Ich bin Vegetarier.

            🙂 Sag bloß, wir können miteinander reden?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Praecox

            Wir können es ja mal ins Auge fassen.

          • ceterum censeo schreibt:

            Gutartigster, jetzt hast Du doch tatsächlich leicht an meinem Weltbild gerüttelt. Bist Du doch der erste, bei dem augenscheinlich trotz pflanzlicher Ernährung der Darm nicht zugunsten eines kleineren Gehirns verlängert ist. Bei Praecox überrascht mich die einseitige Ernährung nicht. Das war zu erwarten.

          • ceterum censeo schreibt:

            Beginnende Echolalie zeichnet sich auch schon ab, wie Du weiter unten sehen kannst.

          • Praecox schreibt:

            😁😁😁 😂😂😂 Wuahaha!

            Wie vorhersehbar! Ich beiße mir gerade dermaßen in den Allerwertesten, weil ich es nicht rechtzeitig geschrieben habe.

            Hier dann der ungeschriebene Kommentar von gestern:
            „Das hätten Sie nicht schreiben dürfen, GG, Sie zerstören das Weltbild des Zeterers. In dessen einfach gestrickter Denke sind die Rollen klar verteilt.“

            Praecox nix Vegetarier.

            😂😂😂😂😂

          • ceterum censeo schreibt:

            Dann betrachte ich meine gute Tat für heute als erledigt, lieber Praecox: Einem Menschen, der dir nicht unbedingt gewogen ist, Freude bereiten! Das war mein Vorsatz.
            Und mein Weltbild ist auch keineswegs zerstört. Aber, lieber Gutartiger: Laß ab von Deinem vegetarischen (Gott möge veganem verhindern) Irrglauben. Verlasse die Reihen der selbstbetrügerischen Pseudoasketen, die sich ihre Würste aus Sojapampe basteln und dafür die letzten Regenwälder abholzen lassen. Bedenke auch, daß die schlechtesten Menschen der Weltgeschichte Vegetarier waren oder auch nur das Schwein nicht zu schätzen wußten. In der Hölle sitzen sie jetzt alle. Völlig zu Recht. Kehre um, mein Freund!
            Und schönes Wochenende noch.

          • Praecox schreibt:

            „Verlasse die Reihen der selbstbetrügerischen Pseudoasketen, die sich ihre Würste aus Sojapampe basteln und dafür die letzten Regenwälder abholzen lassen. Bedenke auch, daß die schlechtesten Menschen der Weltgeschichte Vegetarier waren oder auch nur das Schwein nicht zu schätzen wußten. In der Hölle sitzen sie jetzt alle.“

            Soll das noch kurz vor Torschluss als Bewerbung für den LÜGENKOMMENTATOR DES JAHRES mit rein, oder was? Kein Problem.

          • Praecox schreibt:

            Das meiste Soja landet wo, Lügenzeterer? Na? Da kommen Sie NIE dahinter! Sie nicht!

          • Praecox schreibt:

            Hitler, falls Sie den meinen, war kein Vegetarier. Aber die NS haben den Hass gegen Juden geschürt, indem Sie Bilder und Filme von Schächtungen dafür benutzten.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @ceterum censeo

            Offenbar liegt hier ein Missverständnis vor, lieber C.C. Mein Vegetarismus beruht nicht auf der Vorstellung dadurch ein besserer Mensch zu sein, sondern einzig darauf, dass mir die Tiere leid tun. Mehr isses nicht.

          • ceterum censeo schreibt:

            Aber Spaß verstehst Du schon noch, Gutster? Weißt Du übrigens noch, welche Offenbarung ein Gänsebraten sein kann? Und es gibt auch glückliche Viecher beim Bauern auf der Wiese. Sterben müssen sie allerdings. Wir auch, und mit uns hat keiner Mitleid.

          • Praecox schreibt:

            „Sterben müssen sie allerdings. Wir auch, und mit uns hat keiner Mitleid.“

            Mehr (Selbst-)Offenbarung als jeder Gänsebraten. Daher rühren Ihr Zynismus und Defätismus. Das mit der Wiese können Sie dem Weihnachtsmann erzählen, Zeterer.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @ceterum censeo: „Weißt Du übrigens noch, welche Offenbarung ein Gänsebraten sein kann?“

            Falls es Gänse gibt, die Selbstmord begangen oder sich totgelacht haben, können wir diese Frage ja nochmal erörtern, lieber C. C.
            Natürlich habe auch ich den Sinn des Vegetarismus gelegentlich bezweifelt; besonders angesichts einer Nachmittagstalkshow auf RTL, deren hysterische Teilnehmer den Unterschied zwischen Mensch und Tier weitgehend relativierten. Mag ja sein, dass auch ein Parteitag solche Eindrücke ergibt.
            Egal! Seitdem habe ich gegen Fleisch und Wurst keine grundsätzlichen Einwände mehr. Meine Sorge ist eher, dass womöglich die falschen Lebewesen dafür verwendet werden.

          • Praecox schreibt:

            „besonders angesichts einer Nachmittagstalkshow auf RTL, deren hysterische Teilnehmer den Unterschied zwischen Mensch und Tier weitgehend relativierten. Mag ja sein, dass auch ein Parteitag solche Eindrücke ergibt.“

            Da muss ich widersprechen. Es steht zu befürchten, dass nichts auf der Welt den Unterschied zwischen Mensch und Tier so deutlich zu Tage fördert wie Parteitage und Nachmittagstalkshows.

            Für die Würde des Tiers,
            Praecox

          • Praecox schreibt:

            Im Übrigen sind mir keine Tiere bekannt, die sich Nachmittagstalkshows ansehen!

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Praecox: „Es steht zu befürchten, dass nichts auf der Welt den Unterschied zwischen Mensch und Tier so deutlich zu Tage fördert wie Parteitage und Nachmittagstalkshows.“

            Einverstanden!

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  9. bevanite schreibt:

    „Links“ und „rechts“ definierte sich schon früher oft danach, was der andere nicht ist. In der französischen Revolution änderte sich das je nachdem, wer an der Macht war. Die Girondisten waren in der ersten Phase der linke Rand (weil gegen die Monarchie), später der rechte Rand (weil gegen die Jakobiner), danach im Direktorium wieder links. Die Verfechter des Freihandels im Großbritannien des mittleren 19. Jahrhunderts waren „links“, weil sie gegen die Privilegien des Adels und der Landbesitzer (damals durch die „rechten“ Tories repräsentiert) eintraten und sich in dem Punkt mit der frühen Arbeiterbewegung einig waren. Seit den 1980ern sind sie „rechts“ und deren Gegner – nun die Anhänger des Sozialstaats – „links“. Mit dem Wahlsieg von Trump und den Erfolgen seiner Gesinnungsgenossen in Europa wird es nun noch komplizierter, denn damit haben wir wieder „rechte“ Freihandelsgegner, die gegen die „linken“ neoliberalen Globalisten-Eliten wettern (um die Jahrtausendwende war es noch andersrum: „linke“ Globalisierungsgegner gegen „rechte“ neoliberale Konzern-Eliten). Nun kann man sicher sagen, dass das alles ja Quatsch ist und diese Kategorien keine Bedeutung haben. Aber Fakt ist, dass sich offenbar immer noch eine breite Masse daran orientiert und man im Zweifelsfall vom Gegner ohnehin in diese Schublade gesteckt wird (ich bin hier im Kommentarbereich ganz klar ein „linksgrüner Gutmensch“). Und auch die alternativen Beschreibungen sind nicht frei von Verwirrung. So haben wir heute „Freiheitliche“ oder „Liberale“, die am liebsten einen abgeschotteten Polizeistaat mit wenig Zuwanderung möchten; „Progressive“, die die Burka für Freiheit halten; „Konservative“, die für die grenzenlose Ausbeutung natürlicher Ressourcen plädieren, und „Sozialisten“, die Privatisierungen, Kürzungen und religiöse Schulen befürworten.

    • M.S. schreibt:

      @Praecox: Leider kann nicht direkt unter Ihrem Kommentar vom 16.12, 2016, 9:06h darauf antworten, aber egal. Falls sich besagter Lügen- und Brachialmaulheld im „real life“ annähernd so verhielte wie im virtuellen Raum, gäbe es wohl kaum Zweifel an seiner soziopathischen Persönlichkeitsstruktur. Gut möglich, dass es sich bei ihm (wie auch beim Kostümjuden E.E. – schon der dritte TiN-Troll mit Alliterationsnickabkürzung!) jedoch um ein völlig harmloses Würstchen handelt, das seine Gewalt- und Machtphantasien sesselpupsenderweise vor dem Monitor auslebt. Natürlich könnte es sich auch gänzlich anders verhalten, und letztlich ist es ja völlig belanglos.

      • M.S. schreibt:

        P.S. Habe im ersten Satz ein „ich“ vergessen

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Man kann nur hoffen, dass es sich bei den erwähnten Trollen jeweils um „ein völlig harmloses Würstchen handelt, das seine Gewalt- und Machtphantasien sesselpupsenderweise vor dem Monitor auslebt“. Das Internet diente ihnen dann als Spielplatz, auf dem sie sich produzieren und ihren Hass und ihre Ressentiments auskotzen können. Immer noch besser, als wenn sie auf die Straße (wohin sie sich aber immer seltener trauen, denn die sind voll mit säbelschwingenden muselmanischen Mördern und Vergewaltigern) gingen, oder? Einerseits ja, andererseits aber sind sie im Internet Teil der großen Dumpfsinnsblase, die das Denken verunmöglichen soll und die, wenn alles schief läuft, eine weitere Faschisierung des Landes erreichen könnte.

        • ceterum censeo schreibt:

          Gönnen Sie mir doch die Pupserei! Ist doch besser, als wenn ich wie Ihr Linksfaschisten auf der Straße den Terror verbreite, oder?

          • Praecox schreibt:

            Lassen Sie den unnötigen Teil „wie ihr Linksfaschisten“ einfach raus, dann kommen Sie der Wahrheit schon recht nahe.

            Pups.

        • M.S. schreibt:

          @Thomas ex Gotha: Ach, was war das schön Ende der Neunzehnachtziger, als diese Genossen ohne Furcht vor muselmanischen Unholden „Helmüüüt, Helmüüüt“ röhrend die ost-, pardon: mitteldeutschen Straßen bevölkerten, weil es ihnen nicht schnell genug gehen konnte, an die westzonalen Fleischtöpfe zu gelangen! Ob unser cc das Begrüßungsgeld damals empört ausgeschlagen und auf ebenjenen Straßen gegen die Einführung des Soli demonstriert hat, weil er etwaigen wirtschaftlichen Interessen natürlich gänzlich abhold war?

          • ceterum censeo schreibt:

            Also M.S., folgendermaßen wars gewesen: Gegen den Solidaritätszuschlag war ich von Anfang an. Die Zuwendung in Form des „Begrüßungsgeldes“ erfolgte in der Tat auch an mich. Es war die einzige Summe, die ich der BRD schuldig geblieben bin. Und für diese Summe bin ich in der Tat heute noch dankbar. Ihnen oder Ihren Eltern, die natürlich auch damals nicht bei der Verwendung ihrer Steuergelder mitreden durften, auch. Das meine ich ernsthaft. Es war wie Weihnachten und Neujahr zusammen. Ich habe mich dafür und für die überwiegend herzliche Aufnahme im Westen auch nicht solcherart bedankt, daß ich Eure Frauen und Kinder vergewaltigt oder mit dem LKW zu überfahren versucht hätte. Auch forderte ich nicht den unbedingten Respekt vor sächsischen Verhaltens- und Ernährungsgewohnheiten von den „schon immer im Westen lebenden“ ein.
            Das ist der Unterschied zwischen den meisten „Flüchtlingen“, die Ihr nach der Wende aufgenommen habt und den edlen Wilden, ohne deren tägliche kulturelle Bereicherungen Ihr heute scheinbar nicht mehr leben könnt.
            Daß Euch aber die Vernichtung Eurer und Eurer Kinder Zukunft und das Verschleudern Eures Milliardenvermögens an Barbaren fremder Kontinente vollkommen egal ist, während Ihr bei jedem Diskurs dem ostdeutschen Landsmann (voll Nazi, Land und Mann, ich weiß) sogar das Begrüßungsgeld nach einem Vierteljahrhundert noch neidet, zeigt wie dekadente Fettlebe Euren Charakter deformiert hat. Schade.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Man muss immer dankbar sein, wenn man nicht die „Barbaren fremder Kontinente“, sondern die eigenen Barbaren vorgeführt bekommt, die von sich als „ostdeutschem Landsmann“ redeen, was, und ich weiß, wovon ich rede, ungefähr auf dasselbe hinausläuft.
            Fürs Begrüßungstaschengeld, welches das westdeutsche Kapital den Landsleuten in die Hand drückte, bevor es sich am erwirtschafteten Volksvermögen der DDR schadlos hielt, ist dieser Barbar „heute noch dankbar“, auch wenn sich diese Dankbarkeit in Pogromen in Hoyerswerda, Rostock, Guben usw. zeigte.
            Ach, „cc“ war da gar nicht dabei? Und das sei ein Pauschalurteil? Tja, dann…

  10. Praecox schreibt:

    Gerd Buurmann:
    „Die eigene Position bestimmt, was man sieht. Wer sagt, jemand sei links oder rechts, sagt damit viel mehr über seine eigene Position aus. Die Zuschreibungen „links“ und „rechts“ sind nichts weiter als Beleidigungen des politischen Gegners. „Links“ und „Rechts“ sind Synoyme. Sie bedeuten: „Eine andere Meinung, die mir nicht passt!““

    Andreas Rosenthal schreibt: Dezember 15, 2016 um 1:03 pm
    „Um es in den Worten meines Freundes und Liedermachers Jakob zu sagen: ‚…was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul.'“

    So ist es!

    Ob @A.Bundy, @Katharina Seehuber, @Ceterum Censeo, @Gutartiges Geschwulst, @SophistX das jemals kapieren?

    • Praecox schreibt:

      @Eitan Einoch nicht zu vergessen.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Praecox

      Wie gesagt: Was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul.

    • Sophist X schreibt:

      Ich wurde angesprochen, aber ehrlich gesagt ist das alles zu vage, um etwas Handfestes zu erwidern. Dass ich mit Aussagen über eine Person mehr über mich sage als über die Person, kann im Einzelfall richtig sein, wird aber keiner empirischen Prüfung standhalten.
      Damit bewegen wir uns zwischen Poesie und Esoterik, und da werden wir nie fertig.

    • Katharina Seehuber schreibt:

      @praecox
      Offenbar kapieren Sie es selbst nicht, lieber praecox, denn sonst würden Sie den Satz stante pede auf sich selbst anwenden: Was das, was Sie nun über @A.Bundy, @Katharina Seehuber, @Ceterum Censeo, @Gutartiges Geschwulst, @SophistX aussagen, doch eigentlich über Sie selbst aussagt?
      Natürlich mündet das in einen regressus ad infinitum, aber ob Sie auch das kapieren?
      Denn: was man über andere erschließt, ist nicht a priori falsch. Der Satz, der die Verhältnisse umkehren will und die Speerspitze wenden, sagt ebenfalls etwas über den aus, der so handelt. Oft, zu oft, ist es nur die Scheu vor dem Spiegel, der Anschwärzmodus als Abwehrmechanismus. Den scheinen Sie verinnerlicht zu haben.
      „…was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul.’“ – Kann sein, muß aber nicht. Apodiktisch ist immer falsch.

      • Praecox schreibt:

        Ach, liebe Frau Seehuber. Sie wollten sich doch nie wieder mit Praecox beschäftigen, wenn ich mich recht entsinne? Und doch kehren Sie immer wieder zu mir zurück. Ist das noch ein regressus ad infinitum, oder schon Liebe? Hat auch immer mal wieder mit Regression zu tun, die Liebe.

        Katharina Seehuber schreibt: Dezember 17, 2016 um 7:13 pm
        „Der Satz, der die Verhältnisse umkehren will und die Speerspitze wenden, sagt ebenfalls etwas über den aus, der so handelt. Oft, zu oft, ist es nur die Scheu vor dem Spiegel, der Anschwärzmodus als Abwehrmechanismus.“

        Kann sein, muß aber nicht. Apodiktisch ist nicht immer falsch, aber der Satz, „Apodiktisch ist immer falsch.“ apodiktisch. Jedenfalls ist z.b. @A.Bundy derjenige, der hier blind und dumm wie ein Algorithmus andere Kommentatoren mit seinen unflätigen Bemerkungen und dem permanent heraustrompeteten „Denunziant“ anzuschwärzen und mundtot zu machen versucht. Was ihm nicht gelingt, welch infinites Ärgernis…
        Und Sie, @Seehuberin, segeln eben leider (Sie sehen, ich bedaure das) in seiner Fahrrinne oder sogar mit ihm, da Sie dieses „denunzieren“ vermeintlicher „Denunzianten“ mitbetreiben.

        Eigentlich dürfte ein Mensch mit Ihrem Bildungsstand (irgendetawas mit Philosophie, wenn ich nicht irre…) nicht anfällig sein, für derart diskursschädigende Verhaltensweisen. Es steht aber nicht nur zu befürchten, dass Sie nicht nur ein weiterer Beweis für das Verderbnis der Besten sind. Sondern wohl auch ein Beweis für den Missbrauch der Sprache und der Methode durch das Ressentiment, selbiges zumeist als Folge mangelnder Introspektionsfähigkeit.

  11. Matthias Mala schreibt:

    Hat dies auf Sehen, was ist. rebloggt und kommentierte:

    Weil’s eine recht bodenständige Ansicht zu meinen manchmal etwas luftig mystischen Kontemplationen ist, reblogge ich die nachstehenden Gedanken, die den meinen Bodenhaftung verleihen. Danke Gerd Buurmann, vom Blog „Tapfer im Nirgendwo“.

  12. Bruno Becker schreibt:

    Nachtrag: Nicht „rechts“ und „links“ sind die Orientierungshilfen, es sei denn man sucht den Bahnhof. Vielmehr sind es „wahr“ und „falsch“.

    • ceterum censeo schreibt:

      Und gut und böse. Die meisten wissen es, wenn sie es sehen. Das sind die Guten. Die, welche jetzt von Anmaßung sprechen, weil alles relativ oder gleich sei, sind die Anderen. So einfach ist es meist wirklich.

      • Praecox schreibt:

        Weder ist alles relativ, noch gleich. Und doch ist es nicht so einfach, wie Sie glauben und glauben machen wollen. Es gibt sie nämlich nicht, die Guten und die Bösen. Beides, das Gute und das Böse ist in jedem einzelnen Menschen vorhanden.

        Wenn einer wie Sie, @CC, die Welt/ Menschheit unterteilt in Gute und Böse, dann verleugnet er diesen Sachverhalt. Und das, @CC, ist das eigentlich Böse. Denn die Aktivierung der im Menschen angelegten Möglichkeit zum Bösen beginnt immer mit einer Lüge, die über das Sosein der Welt und das Sosein der Menschen urteilt.

    • A.S. schreibt:

      Rechts und Links wären schon geeignete politische Orientierungshilfen. Nur werden sie halt faktisch als Kampfvokabeln benutzt anstatt als politisches Koordinatensystem.

  13. Andreas Rosenthal schreibt:

    Um es in den Worten meines Freundes und Liedermachers Jakob zu sagen: „…was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter als über Paul.“

  14. Bruno Becker schreibt:

    Wer glaubt, die Gegner der Demokratie stünden nur links, ist selbst zu rechts und wer glaubt, sie stünden nur rechts, ist zu links.

    E X A K T !

    Die Begriffe „rechts“ und „links“ sind so blöd, wie die Leute, die sie benutzen. Solange es heisst „Kampf gegen rechts“ oder „#KeinGeldFuerRechts“ statt „Kampf gegen Extremismus“ bzw. „#KeinGeldFuerExtremismus“ kann man sich sicher sein: Die Urheber solcher Aktionen sind lupenreine Faschisten. Zum Beispiel der Neo-Stalinist G. Hensel.

    Am Besten wäre übrigens: „Argumente und offener Diskurs gegen Extremismus“

  15. monika schreibt:

    „verwechselt sich mit seinen Überzeugungen. “
    Da sagt du was. Das ist hierzulande aber so üblich. Gehört zur Landeskultur. Und, soweit ich weiß, dürfen nur Leute zuwandern, die das auch so praktizieren.
    Jemand konnte/wollte nicht mit mir eine Freundschaft beginnen, wir sind einfach nicht warm geworden. Ich erzähle das einem Freund. Sagt er: „Der hat aber auch komische Ansichten.“
    Dieser Freund hat selbst komische Ansichten, und ich bin sicher nicht wegen seiner Ansichten mit ihm befreundet. Das hab ich ihm auch gesagt. Der Blick den er danach hatte war erstaunlich: Verblüfft, zustimmend, erleichtert und zweifelnd.
    Ich hab beschlossen mit Menschen aus dem ganzen Ansichtenspektrum meiner Heimatstadt befreundet zu sein. Praktizierte Ansichten werden u.U. ausgeschlossen.

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