#KeinGeldFürRechts

„Es ist ein erwiesener Fakt, dass sich niemand dafür interessiert, wieviele Menschen Israel getötet hat.“

Das schrieb Gerald Hensel einst auf Twitter.

Ein Drittel aller Resolutionen und Entscheidungen, die der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen seit seinem Bestehen verabschiedet hat, richtet sich gegen Israel. Gerald Hensel hat somit gelogen. Er hat eine postfaktische Fake News verbreitet, die von Judenhassern von rechts bis links oft und gerne geteilt wird.

Für kein Land interessieren sich die Vereinten Nationen mehr als für Israel. Unzählige NGOs, vermeintliche Friedensaktivisten und Medienunternehmen geben Unsummen aus, um nach Israel zu reisen oder das Internet zu durchforsten, stets auf der Suche nach dem kriminellen Juden, den sie am Schlafittchen fassen können, um stolz deklamieren zu können: Seht her, so kriminell ist Israel!

Gerald Hensel sagt auch:

„Wir nennen es freie Meinungsäußerung, wenn ich eine Marke freundlich offen und frei frage, ob Sie weiß, dass Sie sich neben rechten Fake-News präsentiert und dort auch meine Konsumenten-Euronen parkt. Freie Meinungsäußerung kann übrigens direkt, freundlich und nicht zwanghaft sein.“

Lieber Herr Hensel,

kennen Sie schon den neuesten Shit von that Kant?

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Mit Ihrer Lüge zu Israel sollten Sie sich ganz freundlich und nicht zwanghaft selbst meiden, denn für Ihre Haltung zu Israel gilt Ihre Maxime: #KeinGeldFürRechts

Sie sind nämlich mindestens so lechtz wie Broder rinks ist!

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35 Antworten zu #KeinGeldFürRechts

  1. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  2. Couponschneider schreibt:

    Herr Buurmann, sind Sie eigentlich gekränkt, dass Ihr Blog nicht in einem Atemzug mit „Achse des Guten“ und „Tichys Einblick“ erwähnt wurde?

    Dass mit Hensel ist ein Skandal ersten Ranges. Ich schaue zwar regelmäßig bei SPON und FAZ.net vorbei, habe aber nicht gelesen, dass die das irgendwie behandelt hätten. Stattdessen nahm man die Kfz-Kennzeichen-Rabulistik einer durchgeknallten „Extremismusexpertin“ („MU-SS 420“, „SO-LL 3849“) ziemlich zu ernst. Die Frau ist auch noch in der FDP, die Partei, die ich wähle.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Da macht sich ein besorgter Bürger Sorgen und fragt: „Herr Buurmann, sind Sie eigentlich gekränkt, dass Ihr Blog nicht in einem Atemzug mit „Achse des Guten“ und „Tichys Einblick“ erwähnt wurde?“
      Tja, man weiß es nicht.
      Aber vielleicht ist ja der entscheidende Unterschied, dass sich bei „Tapfer im Nirgendwo“ die besorgten Bürgertrolle vor allem unter dem Strich austoben, während Sie bei der „Achse“ (mit immer seltener werdenden Ausnahmen) und bei dem stets geistreichen „Einblick“ des Herrn Tichy nicht nur den Kommentarbereich vollschreiben, sondern ihren Dumpfsinn direkt in Artikel fassen dürfen.

  3. A.S. schreibt:

    Irgendwie freut es mich dass Herr Hensel jetzt so gestolpert ist.
    Vielleicht hat das Wirkung und einige „gegen Rechts“ Reflexautomaten lernen zumindest teilweise wieder denken, und erinnern sich daran, dass der Kampf gegen Meinungen mit Argumenten geführt werden sollte und nicht mit wirtschaftlicher Erpressung.

    Hensel hat das anscheinend immer noch nicht kapiert und liegt somit zurecht am Boden.

    • Praecox schreibt:

      Wieso werde ich das Gefühl nicht los, es würde Sie stets erfreuen, wenn einer am Boden liegt?

      • A.Bundy schreibt:

        …fragt sich ausgerechnet der Fulltime-Denunziant @Praecox. #IsntItIronic #LOL

      • A.S. schreibt:

        Da musst du tief in dich reinhören woher das Gefühl kommt. Stichwort „Vorurteile“ und so.

        Und vielleicht mal überlegen, ob die jeweilige Vorgeschichte Einfluss haben könnte ob Freude oder Mitleid dominieren.

  4. skl schreibt:

    Es ist wirklich unerhört!! Niemand berichtet über die vielen, vielen Gräueltagen Israels. (Mangels solcher…)

  5. Alan Posener schreibt:

    Frase 0815 immerhin beweist, dass es auch unter Israelfreunden Leute gibt, die es mit der Textanalyse nicht so genau nehmen. Das inkriminierte Plakat von Hensel benennt „Israelkritik“ ganz klar als Antisemitismus und benennt auch das Perfide daran: Es ist Antisemitismus aus „höheren Beweggründen“ (Frieden, Selbstbestimmungsrecht der Völker usw.). Unter diesen Umständen würde ich mich fragen, in welchem Zusammenhang die inkriminierte aussage auf Twitter gefallen ist. Ironie vielleicht? Leute wie die überwältigende Mehrheit der hiesigen Kommentatoren halten vermutlich auch Philipp Roth für einen Antisemiten, oder würden es, wenn sie „Operatioon Shylock“ lesen würden. Dieses Hyperventilieren hat mit dem von dir beschworenen Aufklärer nicht das Geringste zu tun.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich halte jeden Menschen anfällig für Antisemitismus und für Sexismus und für Rassismus. Ja klar, auch Sie und mich. Es ist leider so. Ich will damit nicht beleidigen. Wenn für Sie (Selbst-)kritik Beleidigung ist, kann ich es auch nicht ändern. Meine Absicht ist nie die Beleidigung. Alle Menschen tragen die Fähigkeit des Guten in sich. Das sehe ich immer. Mir liegt ein VER-urteilen daher fern. Meine Kritik ist nie eine VER-urteilung. Ich würde mit jedem essen gehen (aber nicht jeden einladen). Kritik darf dennoch sein und auch heftig ausfallen. Und ja, die Kritik an Herrn Hensel ist gerade mehr als nötig und gerechtfertigt. Und zwar aus utilitaristischen Beweggründen. Wichtig ist nicht seine Intention, sondern was er ausgelöst hat.

    • Frase0815 schreibt:

      Alan Posener immerhin beweist, dass es auch unter den Intellektuellen Leute gibt, die das mit dem Internet noch nicht so ganz verstanden haben. Ich empfehle einen Klick auf das „inkriminierte Plakat von Hensel“, dann stellen Sie fest, dass das gar kein „Plakat“ von Hensel ist, sondern einfach nur ein Zitat von Eike Geisel, angebracht auf einer Grafik desselben, das die Auflistung der Henselschen Geistesblitze zum Thema Israel einleitet – anscheinend zu diesen passend, da er ja, wenn er für Frieden in der Region ist, gar nicht anders kann, als gegen Israel zu sein. Go figure!

      • A.Bundy schreibt:

        Der „ernstzunehmende Universalgelehrte“* Alan Posener hat zu allem und jedem eine Meinung, wenn der Tag lang ist. Diese äußert er meist ungefragt und auch dann, wenn er nicht den Hauch einer Ahnung vom betreffenden Thema hat.
        Um ihn aber so richtig in Rage zu bringen, genügen drei einfache Worte: „Dead Poets Society“.
        Seine strunzblöden Tiraden auf den von ihm so abgrundtief gehassten Film, haben mir schon so manches Mal den Tag versüßt.

        *Michael Klonovski, 6. Dezember 2016

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Nein, Posener äußert sich nicht „meist ungefragt“, sondern weil er als Journalist damit seinen Lebensunterhalt verdient. Ungefragt äußern sich Leute, die ihre Sexualneurosen in Beschimpfungen verarbeiten („denunziatorisch-schnappatmende Frühspritzerwürschtl „), die überhaupt jegliches Benehmen vermissen lassen („dieses nervige kleine Stück Scheiße“) und so froh darüber sind, die fehlerfreie Schreibweise von „Denunziant“ erlernt zu haben, dass sie dieses Wort alle fünf Minuten ins Netz trompeten. Es wird aber noch Jahrzehnte dauern, bis diese Leute, die komischerweise alle „A.Bundy“ heißen, verstehen werden, was denn ein Denunziant überhaupt ist.
          Weiterhin schaffen es diese Leute nicht einmal, den Namen desjenigen Rechtspopulistinnenberaters, den sie zitieren, unfallfrei zu schreiben.

  6. Nordland schreibt:

    Mensch Leute, das ist doch mal eine gute Nachricht: Die Leute kommen mit ihrem Achgut-Boykottaufruf nicht durch! Es gibt tatsächlich eine spürbare Menge von Menschen, die genug haben von der Gleichsetzung rechtsdemokratisch-konservativer Positionen mit Rechtsextremismus und die sich offen dagegenstellen.

    Freilich würde der von Buurmann zitierte Anti-Israel-Tweed alleine nicht zu solch einer Kritik führen. Daran müssen wir noch arbeiten.

    Ach übrigens, in den letzten Tagen stieg meine Bereitschaft, bei Ikea einzukaufen oder mir einen Ford zu holen. Warum? Unter anderem diese Firmen haben weiterhin bei der Achse geworben.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Die infantile Anrede („Mensch Leute, das ist doch mal eine gute Nachricht“), das „Wir“-Sagen eines Menschen, bei dem es schon übertrieben scheint, wenn er „ich“ sagt, und nicht zuletzt die „Bereitschaft (…) mir einen Ford zu holen“, da diese Firma „weiterhin bei der Achse geworben“ habe, machen diesen zu einem besonders befremdlichen Kommentar.
      Zudem gibt es in letzter Zeit durchaus eine Annäherung „rechtsdemokratisch-konservativer Positionen“ an das, was man in besseren Zeiten noch für Rechtsextremismus gehalten hat. Auf der „Achse“ hat vor kurzem ein U. Kulke einen Versuchsballon gestartet:
      „In vielen Redaktionsstuben (…) hat man es immer noch nicht kapiert: Was man dort als Rechtspopulismus beklagt (…), ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, als Diskurs, nicht als vorgefestigte Haltung. (…) Will man aus Sicht der bürgerlichen Mitte die Spaltung der Gesellschaft überwinden (…) oder, im Worst-Case-Szenario ausgedrückt, will man die sich anbahnende Verschärfung der Situation hin zu Terror oder Bürgerkrieg verhindern, so bleibt gar nichts anderes übrig, als die eigene Scheu gegen den Beifall von der „falschen Seite“ aufzugeben. Und zwar offensiv: Warum sucht man diesen Beifall nicht geradezu? (…) „Keinen Fuß breit den Rechten“ hat sich abgenutzt.“
      Wozu dann eben auch die Hetze, verbunden mit unverhohlenen Drohungen, gegen Minderheiten gehört. Noch einmal Kulke:
      „Es ist den Schwulen im Sinne ihrer rechtlichen Absicherung und ihrer umfassenden Akzeptanz sicher nicht geholfen, wenn die Stimmung darauf hinausläuft, dass „Gay Pride“ zum guten Ton gehört, ein mögliches „Hetero Pride“ aber Tabu bleibt, ein No do – zu dem sich niemand äußert, weil ihm ja womöglich die Falschen zuhören könnten. Auch wenn hier Gerechtigkeitsargumente aus der Vergangenheit mit gutem Grund anzubringen wären, etwa dass Homosexuelle schließlich lange genug ihren möglichen Stolz unterdrücken mussten (ein mieser Euphemismus für jahrhundertelange Kriminalisierung und Verfolgung, TexG) und jetzt die anderen mal die Klappe halten sollen (verlangt niemand, TexG) – zielführend ist das Beharren auf dieser alleinigen Sichtweise eben nicht. Die gewünschte Volkserziehung funktioniert so einfach nicht.“
      Wenn schon der Kampf für gleiche Rechte als „Volkserziehung“ – Kleinhalten des Mobs träfe es eher – diffamiert wird, dann ist die bürgerliche Mitte schneller als erwartet verloren.

  7. Frase0815 schreibt:

    Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, den antisemit..äähhhmm…zionistischen, ANTIZIONISTISCHEN, pardon, Henseldreck zu dokumentieren

  8. Pingback: #KeinGeldFürRechts — Tapfer im Nirgendwo | psychosputnik

  9. Frase0815 schreibt:

    Und so etwas erschien einstmals in einer sozialdemokratischen Satirezeitschrift (Der wahre Jacob) – schon ein Treppenwitz, wenn man sich die heutigen Schmocks wie Maas, Stegner et al. so anschaut. Kein Wunder, dass ein Würstchen wie der Hensel gedacht hat, da könnte er doch auch mal ein wenig mitspielen. Wie hat Broder so schön gesagt „Seht Euch vor, ihr seid an den Falschen geraten. Euch mache ich, wenn es sein muss, am frühen Morgen fertig, noch bevor ich meinen Hund Gassi geführt habe.“

  10. Hessenhenker schreibt:

    Herr Hensel sagte laut Stern, die Hälfte der Leute halte ihn für Gott.
    Heißt das jetzt, 50 % der Muslime sind zum Henselglauben konvertiert?

  11. unbesorgt schreibt:

    Wer und henselt,
    wird gegretelt!

  12. caruso schreibt:

    Ich schließe mich Deiner Freude an!
    lg
    caruso

  13. Sophist X schreibt:

    Ich wäre mir nicht sicher ob das, was der da macht, von der Meinungsfreiheit gedeckt ist. Er hat seinen Vorsatz, jemandem einen materiellen Schaden zuzufügen, nur weil sie andere Meinungen vertreten, klar geäußert. Das ist sogar der erklärte Zweck seiner Kampagne.
    Davon abgesehen weiß er und wissen alle, was mit Abweichlern passiert. Sie sind Verfolgungen durch „progressive“ Sturmabteilungen ausgesetzt, sie werden ausgeladen, verleumdet und zu Unpersonen erklärt. Das läuft über Medien und Politik parallel, und jeder könnte sicher aus dem Hut ein halbes Dutzend Beispiele nennen.
    Er nutzt das Szenario dieser zahlreichen und detailliert publizierten Beispiele, um Druck zu erzeugen, damit seine Adressaten nicht die aus seiner Sicht falschen Entscheidungen treffen. Damit bewegt er sich im Grenzbereich zur Nötigung.

  14. Bruno Becker schreibt:

    Lieber Hansel, doch, ehrlich, ich interessiere mich brennend dafür, wieviele Menschen Israel getötet hat. Wieviele waren es denn? Und wo wir schon dabei sind: wieviele haben denn im gleichen Zeitraum kriminelle Banden wie Hamas und Fatah etc. getötet?

    „….und dort auch meine Konsumenten-Euronen parkt.“

    Nein, in Deinem Falle sind es keine Konsumenten – Euronen; das wären ja meine, und wenn die bei der Achse landen: umso besser; es ist direkt Dein Gehalt, Du alter Stratege, Du!

  15. ceterum censeo schreibt:

    Ist es vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, wenn behaupten würde, dieser Mensch sei ein erbärmliches Stück Scheiße?

    • Bruno Becker schreibt:

      Ja, wäre gedeckt. Ist in diesem Falle aber unerheblich, weil erwiesene Tatsachenbehauptung wie z.B. „Schnee ist weiss“.

  16. Beatrice Mayer schreibt:

    Diese Aktion ist vermutlich wirklich unter „freie Meinungsäusserung“ gedeckt, aber in der gegenwärtigen Stimmung der political correctness und Aufforderung zur Denunziation durch amtliche Stellen ist sie ganz klar eine denunziatorische Manipulation.

  17. sandra schreibt:

    Na, in Wahrheit hat dieser Mensch ja Recht: keiner interessiert sich dafür, wie wenige trotz der widrigen Umstände tatsächlich in diesem Krieg gegen Israel sterben. Alle behaupten nur unwahre und überhöhte Zahlen… Der Satz ist also in sich stimmig, nur meint der Depp vermutlich was anderes. 😀

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