Keine Israelfahnen?

In Overath in der Nähe von Köln steht das Paul-Klee-Gymnasium (PKG). Seit dem Jahr 2012 gibt es ein Israel-Projekt zwischen diesem Gymanasium und der Ironi Alef High School in Tel Aviv. Seither reisen israelische Schülerinnen und Schüler einmal im Jahr nach Deutschland, die Overather Jugendlichen im Gegenzug nach Israel. Die Polizei soll jedoch Auflagen für die kommenden Projekte mit Israel gemacht haben. In der Kölnischen Rundschau und im Kölner Stadt-Anzeiger heißt es:

„Eine davon war, dass die israelische Fahne nicht mehr vor dem PKG-Gebäude wehen sollte.“

Das ist ja mal eine schöne Auflage. Israelis dürfen zwar nach Overath kommen, aber ihre Fahne sollen sie gefälligst stecken lassen. Die Lehrerin Susanne Teschner sagt zu den Auflagen:

„Es war schon ein Schock, dass wir von der Polizei bestimmte Verhaltensmaßregeln bekamen.“

Das Sekretariat des Paul-Klee-Gymnasiums erklärt auf Nachfrage:

„Unsere israelische Partnerschule hatte damals die Auflage der israelischen Regiierung übermittelt, vor Ort Polizei und Ordnungsamt über den Aufenthalt einer israelischen Gruppe mit Adressen der Gasteltern zu informieren und Sicherheitsmaßnahmen anzudenken. Daraus entstand – von welcher Seite weiß ich allerdings nicht mehr – die Vorsichtsmaßnahme, erst gar keine kruden Ideen aufkommen zu lassen, wenn mehrere Tage die Fahne hängen sollte.“

Ich rief daher bei der Polizei an und fragte kurz und knapp:

„Geht eine Gefahr von der Israelfahne aus?“

Der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis, Richard Barz, erklärte mir am darauffolgenden Tag telefonisch, es habe im Rahmen der Sicherheitsplanung rund um den israelischen Besuch Gespräche mit israelischen Sicherheitsbehörden, dem Gymnasium und der Stadt Overath gegeben. Im Rahmen dieser Gespräche sei auch das Thema der Sicherheit rund um das Hissen der israelische Fahne auf den Tisch gekommen. Herr Barz erklärte jedoch, dass man von polizeilicher Seite nun zu der Entscheidung gelangt sei, dass das Hissen der Israelfahne selbstverständlich keine Gefahr darstelle und dieses öffentliche Zeigen der Freundschaft zwischen den beiden Schulen selbstverständlich polizeilich geschützt werden würde. Herr Barz fügte hinzu, seit Jahren habe es kein Problem mit der Fahne gegeben und er sähe nicht, warum es in den kommenden Jahren anders sein sollte.

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76 Antworten zu Keine Israelfahnen?

  1. Bernd L. Müller schreibt:

    ………keine Israel – Fahnen zum Empfang, es ist zum Heulen.

    Polizei bestimmt ? Was soll das, sind wir im 3. Reich, DDR oder worauf basiert dieser unfreundliche Akt mit Verboten. Israel ist eine mit Deutschland befreundete Nation, gleich wer da das Sagen oder Regieren hat. Punkt.

    Jeder von uns weiß, wie schön es ist die eigene Fahne in einem „fremden“ Land flattern zu sehen.

    Ob in Gran Canaria ganz profan vor einem Restaurant, in GB bei internationalen Sportbegegnungen etc.

    „Hier bin ich Willkommen “ ist der erste Reflex.

    Sagen wir dem verantwortlichen Beamten / in der Polizei was wir von der Anweisung halten. Will das gerne übernehmen.

  2. Sophist X schreibt:

    „Geht eine Gefahr von der Israelfahne aus?“

    Ich möchte nicht der Presseheini sein, der die Antwort auf diese Frage basteln muss.
    Ich kann mir keine Variante vorstellen, mit der die ohne Blessuren aus der Nummer rauskommen.

  3. Kanalratte schreibt:

    Wollen Sie jetzt die Polizei als die Bösen darstellen? Die Polizei ist hier nur leiser Überbringer einer traurigen Nachricht, dass es in Deutschland eben nicht möglich ist eine Israelfahne ohne entsprechende Schutzmaßnahmen und Kostenfaktoren öffentlich zu zeigen. Man weiß dort auch dass man keinerlei Handhabe hat, solche Aktionen zu unterbinden, wenn sich erstmal ein wütender Mob gebildet hat. (siehe Domplatte) Kritisieren kann man höchstens, dass sich die Polizei um eine derartige Erklärung drückt, um mediale Aufmerksamkeit in den deutschen Massenmedien (in denen Israel ohnehin in 9 von 10 Fällen negativ dargestellt wird) kleinzuhalten.

    • Aron schreibt:

      Ich habe den Beitrag nicht gegen die Polizei verstanden, bestimmt hat diese Angst um die Sicherheit. Aber ihre Aufgabe ist es nicht Angst zu haben, sondern diese zunehmen und nicht durch Verbote. Richtig wäre es gewesen, sollte sie sich sorgen um die Sicherheit machen, eine Hundertschaft von Polizisten vor diese Fahne zu postieren, egal wie hoch die Kosten sind. Dies erfordert aber politischen Willen, der nun mal nicht zu den Aufgaben der Polizei gehört. Diese ist im allgemeinen unpolitisch und führt seit vielen Jahren genau das aus was der Dienstherr verlangt.

      • Kanalratte schreibt:

        @Aron
        Sie wissen genauso wie ich, dass derartige Aktionen von der deutschen Polizei gescheut werden. Man ist ja auch nicht in der Lage gewissen kriminellen Migrantenclans aus dem Libanon das Handwerk zu legen, in Problemvierteln Straftaten gegen Widerstand leistende Familienbanden zu verfolgen oder einen öffentlichen Platz am Silvesterabend zu schützen, wenn dieser von orientalischen Migrantengruppen besucht wird. Auch in den Fußballstadien gibt es besonders bei Ostvereinen häufig Probleme. Durch etwaige Großeinsätze würde die Polizei eingestehen, dass sie nicht mehr Herr der Lage ist, geschweige denn hätte die Polizei die notwendigen Kapazitäten und die notwendige Courage solche Aktionen durchzuführen. Man hört ja, dass es einige beunruhigende Internas bei der deutschen Polizei geben soll, die nicht nach außen dringen dürfen.

        Das Thema Israel dürfte sowieso eines der heißesten Eisen sein, da große Teile der Bevölkerung in Deutschland – und somit auch Politik und Polizei – nunmal Anti-Israelisch eingestellt sind.

      • Gudrun-Maria Schaller schreibt:

        Samstag 10.12.16 >Bei einer türk. Hochzeit ein paar Häuser weiter…(ca.400 Personen) haben die Türken ganz einfach die Hauptdurchgangsstrasse unseres Ortes für gut 50 Minuten voll gesperrt. Auf Anfrage wusste die Polizei angeblich nicht, ob das genehmigt sei oder nicht! Auf Anfrage in der Gemeinde, am darauffolgenden Montag, sagte man, nein es war nicht genehmigt, aber die Polizei hätte, falls es genehmigt gewesen sei, eine Unterlage dafür gehabt! Die Polizei, hielt sich also ganz einfach nur „raus“! Das ist doch nett…..Die Karawane, der an der Hochzeit beteiligten KFZ, war „geschmückt“ mit der roten Türkenfahne in allen möglichen Grössen, an allen nur möglichen Teilen der KFZ….
        eine nette Erdo-Demo mit original Begleitkrach in der türk. landesüblichen Musik !
        FRAGE: Warum soll oder darf die israelische Fahne nicht in unseren Landen wehen….
        Die Türken fragen nicht danach ob sie dürfen oder sollen…..BITTE warum fragen wir in unserem eigenen Land !!!! So etwas nennt man, vorauseilenden Gehorsam…und den fordern wir jetzt Israel ab….das kann doch wohl nicht wahr sein !
        SCHÄMT EUCH DEUTSCHE !

    • Sophist X schreibt:

      Interessant wäre, ob es tatsächlich mit (politisch unerwünschten) Fakten begründet wird oder ob die Verfasser einer Erwiderung beim Schreiben von einem politkorrekten Dilemma verschlungen werden.

  4. Kanalratte schreibt:

    Ja, denn durch die Israelfahne (gewisse Subjekte nennen sie „Judenfahne“) geht jene Gefahr aus, dass sie Neo-Nazis wie linke „Friedensaktivisten“, insbesondere aber Muslime verärgern würde und es dadurch zu hässlichen Bildern wie das Schänden der Flagge oder die Bedrohung und Beschädigung der Schule nach sich ziehen könnte. Genau das ist der Polizei bewusst. Nur weil der real existierende Hass auf den Judenstaat Israel in Deutschland gerne verschwiegen wird, ist das kein Grund nicht der Wahrheit offen anzusprechen, dass es hinter der Fassade „Anti-Israel“ die unter Rechten und Linken gleichermaßen beliebt ist und für Muslime sogar fast einen Konsens darstellt, ein enormes Gefährdungspotenzial gibt. So ist es in Deutschland wohl zwar möglich körperlich unbeschadet mit einer IS-Flagge hausieren zu gehen, aber ohne entsprechenden Schutz nicht möglich eine Israel-Fahne in der Öffentlichkeit zu zeigen.

    • Sophist X schreibt:

      Der interessante Punkte wäre, ob die Verantwortlichen es tatsächlich so begründen, also mit politisch unerwünschten Fakten, oder ob die Verantwortlichen beim Verfassen einer Erwiderung von einem politkorrekten Dilemma verschlungen werden.

    • Sky schreibt:

      Ich würde es eher als ein Kotou nach dem anderen vor den Moslems verstehen.
      In den Nachrichten von Bayern1 kam heute die Mitteilung, dass Erdowahn deutschen Lehrern in der Türkei verboten hat etwas über die Weihnachtsgeschichte in den Klassen zu erzählen.
      In meinem Garten steht eine Israelfahne und die wird auch da bleiben.

  5. skl schreibt:

    „Geht eine Gefahr von der Israelfahne aus?“

    Ja, tut sie. Genau so von Schwulenbars, siehe Orlando-Massaker. Und von Redaktionen von Satiremagazinen, jüdischen Supermärkten, norwegischen Jugendcaps, usw. You name it.

    Gäbe es das alles nicht, wären weniger Anschläge verübt worden. Alles reine Logik…

  6. Ralf Weber schreibt:

    Ein treffender Artikel hierzu:
    http://juedischerundschau.de/im-21-jahrhundert-wurden-alle-antisemitischen-morde-in-europa-durch-moslems-begangen-135910655/

    Hier eine gute  Entscheidung der CDU in diesem Kontext. Es ist Klasse, dass es es auch eine anderes, deutlich positiv geprägtes Deutschland gibt, welches aus der Geschichte gelernt hat, wie man mit fragwürdigen, destruktiven Ideologien umgeht:

    http://ajcberlin.org/de/media/meldungen/cdu-beschlie%C3%9Ft-verurteilung-von-anti-israelischer-boykott-Bewegung

    Ich war am 29.11.2016 auf einer ergreifenden Veranstaltung, auf der authentisch über die realen Erlebnisse beim deutschen Holocaust berichtet wurde. Schlimm neben den schrecklichen Untaten ist,  dass viele Deutsche es entweder gewollt, akzeptiert oder einfach weggesehen haben und es immer wieder Versuche gibt, diese klar dokumentierten Verbrechen zu leugnen. Ausgeprägt leider auch in den islamisch-arabischen Ländern, oder aber auch hier, wo viele wieder auch wieder Gründe für ihren Antisemitismus finden oder einfach wieder wegsehen. 

    Der Antisemitismus kommt heutzutage gerne in Gestalt einer grundlegenden Feindschaft gegen das einzige jüdische Land Israel, der einzigen realen Demokratie im Nahen Osten. Es wurde auch von den bedrückenden und hautnahen Erfahrungen mit den in der Regel durch Brandstiftung entfachten Bränden in Haifa berichtet.

    „ICEJ-ABEND MIT DER HOLOCAUSTÜBERLEBENDEN JUDITH ROSENZWEIG AM 29. NOVEMBER 2016“
    Um 19.00 Uhr bei der ICEJ in 70188 Stuttgart

    https://de.icej.org/civicrm/event/info?reset=1&id=2084

    Für uns ist es wichtig, dass unser Beistand auch den noch lebende Opfern des Holocausts, ihren Verwandten und Nachfahren gilt. Unsere düstere Geschichte darf sich hier auf keinen Fall wiederholen. Hierzu auch treffend zu den aktuellen Unwägbarkeiten:

    http://juedischerundschau.de/das-mutierende-virus-antisemitismus-verstehen-135910621/

    https://tapferimnirgendwo.com/2016/11/16/nur-ein-toter-jude-ist-ein-guter-jude/

    https://tapferimnirgendwo.com/2016/12/04/offener-brief-von-gerd-buurmann-an-den-pfarrer-von-bethlehem/

    • E. Schiedeck schreibt:

      Wir haben die schlimmsten Antisemiten hierwillkommen geheißen. Zusammen mit unbelehrbaren Neonazis gibt das eine hochexplosive Mischung! Mir graut davor. Gott segne Israel. Die Steine werden schreien, wenn wir schweigen!

  7. Pingback: Deutsche Polizei macht Auflagen: “Keine Israelfahnen!” — Tapfer im Nirgendwo | psychosputnik

  8. ceterum censeo schreibt:

    Leute, lernt endlich, wer hier das Sagen hat! Und wer demjenigen die Schleppe trägt. Und jetzt bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!

  9. k.knerzje schreibt:

    nb als kleinen Hinweis an die betroffenen Schüler unter Bezugnahme auf den verlinkten Zeitungsartikel: Ich, als nicht nur imanigärer AFD Wähler habe nicht den geringsten Einwand gegen das hissen der Israel Flagge

  10. luminescent schreibt:

    „Geht eine Gefahr von der Israelfahne aus?“ ist die falsche Frage. Die Frage wäre gewesen, ob „die Polizei“ bereits im Vorfeld das Zeigen der Flagge unterbinden bzw. das Entfernen anordnen oder selbst vornehmen würde, was jedoch aus dem Artikel nicht klar hervorgeht. Sollte das Zeigen der Flagge „einen guten Brauch“ darstellen und regelmäßig vorgenommen werden, wenn Schüler aus Israel als Gäste diese öffentliche Schule besuchen, wäre hier „die Polizei“ nach § 104 StGB formal Straftäter, weil sie das Entfernen einer öffentlich gezeigte Flagge eines ausländischen Staates fordert bzw. vollendend vornehmen würde. Soweit die Theorie, die durchaus einmal praktisch erprobt werden könnte. 😉

    • Heimchen am Herd schreibt:

      „Soweit die Theorie, die durchaus einmal praktisch erprobt werden könnte.“

      Ich erprobe jetzt auch mal etwas praktisch! 😉

      Jetzt noch etwas Wind und fertig! 😉

      • luminescent schreibt:

        Steves old Graphics Interchange Format bildet Ihre „Praxis“ ab? Damit hätte ich gerade Antiwhatever ermordet? Entschuldigung… 😛

      • mühlstein schreibt:

        Heimchen am Herd, das darf man aber nicht tun. Am Ende googelt ein Palästinenser „Israelische Fahne“, landet auf diesem Blog und beschwert sich bei der Polizei, dass hier eine israelische Fahne zu sehen ist. 😀

  11. Semper Fidelis schreibt:

    Klarer Fall: die Fahne wäre eine Provokation für Religion, die nie für nix verantwortlich ist und da Judenhass bei sozialistischen Kartoffelfressern quasi schon mit der Muttermilch eingesogen wird, sorgt der rot-rot-grün-schwarz-gelbe Einheitsblock dafür, dass kein Schlomo die Gemüter von Murat und Fatima erhitzen kann.

    Alter Schwede, 70 Jahre Entnazifizerung und die braunen Pisser wurden lediglich von abergläubischen Ziegenmechanikern ohne Impulskontrolle abgelöst.

    • Na ja. Deutschland ist schon ordentlich entnazifiziert. Nicht gleich so fatalistisch werden. Das ganze ist ein Kommunikationsproblem: Wenn die Polizei der Schule gesagt hätte, warum sie es für besser erachtet, daß die Israelfahne unten bleibt, und wenn die Polizei lediglich Vorschläge gemacht hätte, dann wäre das auch okay.

      Bei aller Zivilcourage, das ist eine Schule, und die exponiert sich unnötig. Ihr wißt schon. Ich finde es albern, immer und überall auf die Grundrechte etc. zu pochen. Man muß sich nicht zum Märtyrer machen.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Willkommenskulturpessimist: „Ich finde es albern, immer und überall auf die Grundrechte etc. zu pochen. Man muß sich nicht zum Märtyrer machen.“

        Natürlich nicht! Man kann ja auch auf seine Grundrechte verzichten.

        • Seine Grundrechte nicht immer explizit anzuwenden heißt ja nicht, auf sie zu verzichten. Das Grundrecht bleibt. Man nimmt es nur aus pragmatischen Gründen nicht immer in Anspruch.

          Ich halte den islamkritischen Heroismus für z.T. verfehlt und neurotisch. Man tut gerade so, als rettete man das Abendland etc. Islamkritik ja, aber nicht mit so einem grandiosen Fünf-vor-zwölf-Habitus.

          Ich glaube, Jesus Christus würde in der Situation sagen: Wir müssen bestimmte Leute, die Krieg wollen, nicht unnötig provozieren. Laßt in Frieden die Schüler sich begegnen. Auf die Israel-Fahne kommt es nicht an.

          Außerdem erhalten die Schüler aus Israel dann gleich einen authentischen Einblick in die Probleme hier. Warum soll man denen etwas vorgaukeln? Ich würde als Schulleiter ganz offen den Schülern sagen, daß die Fahne aus diesen und jenen Gründen nicht gehißt wird, und mich entschuldigen.

          Man muß nicht immer mit dem Kopf durch die Wand, auch wenn man recht hat.

          • ceterum censeo schreibt:

            Fast hätte ich geglaubt, Sie meinen das ernst.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Willkommenskulturpessimist

            Die Geschichte zeigt, dass sich Tyrannei niemals zufrieden gibt, dass sie immer den nächsten Schritt macht und die nächste Forderung stellt.
            Die erste Forderung lautet: Entferne deine Fahne, die letzte Forderung lautet: Entferne dein Leben.

            @Willkommenskulturpessimist: „Ich glaube, Jesus Christus würde in der Situation sagen: Wir müssen bestimmte Leute, die Krieg wollen, nicht unnötig provozieren.“

            Mich interessiert nicht, was Jesus Christus sagen würde, obwohl ich vermute, dass er die Situation klüger einschätzt hätte als Sie.
            Glauben Sie ernsthaft, dass „Leute, die Krieg wollen“ irgendwelcher Provokationen bedürfen?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @ceterum censeo: „Fast hätte ich geglaubt, Sie meinen das ernst.“

            Er meint es ernst. Er hat nur das falsche Pseudonym gewählt: Willkommenskulturpessimist statt Chamberlain.

          • ceterum censeo schreibt:

            Gutartiges Geschwulst, zu Jesus kann ich Dir raten, einmal nach der wahren Bedeutung der Aufforderung, die andere Wange hinzuhalten, zu googeln, falls Du’s nicht schon weißt. Es bedeutet jedenfalls nicht, sich fxxxen zu lassen, was die Arschkriecherkirche draus gemacht hat. Ich glaube, Jesus trüge heute schwere Gießerstiefel, um seiner Gemeinde in den Arsch zu treten.

          • Nordland schreibt:

            „Islamkritik ja, aber nicht mit so einem grandiosen Fünf-vor-zwölf-Habitus.“

            Warum ist denn diese Flagge so ein Problem? Sehen wir doch einfach mal der Wahrheit ins Auge: Es gibt bei uns (neben einigen Rechten, die aber streng beobachtet werden) eine unkontrolliert weiter wachsende Zahl von Migranten aus islamischen Ländern mit antisemitischer Einstellung, die sich nicht als Gast benehmen, sondern wie die Herren im Haus. Und denen die Polizei offenbar gewaltsame Aktionen zutraut, wenn sie irgendwo eine Israelflagge erspähen.

            Und warum benehmen sie sich so? Weil sie es ausnutzen, dass sie hier für jedes erdenkliche Fehlverhalten in Schutz genommen werden. Weil sie in Gruppen auf der Domplatte Frauen festhalten und befingern können und wir Deutschen nachher nur relativierend darauf verweisen, dass es auch deutsche Vergewaltiger gebe. Weil sie Israelhetze von sich geben und Leute, die sich sonst immer als Kämpfer gegen Antisemitismus ausgeben, nur relativierend auf irgendwelches angeblich durch Israel ausgehendes Unrecht verweisen.

            Keiner von denen wird rausgeschmissen. Es kommen sogar noch viele von ihnen nach. Und sie sagen sich natürlich, dass auch die Deutschen überzeugt werden müssen. Oder steht im Koran irgendwo, dass die darin verortete Wahrheit an den deutschen Staatsgrenzen endet?

            Wenn wir so weit sind, dass noch nicht einmal mehr die Flagge eines demokratischen Staates gehisst werden kann, dem wir Deutschen viel zu verdanken haben (sie haben uns verziehen), ohne dass man darüber debattieren muss, ob es nicht vernünftiger wäre, sie abzuhängen, dann läuft etwas schief bei uns.

            Ich persönlich würde nie meine Herkunft und meine Werte, an die ich glaube, verleugnen. Außer vielleicht, jemand hält mir eine Pistole an den Kopf. Doch wenn es so weit kommt, dass jemand unter Drohungen von mir verlangt, dass ich meine Werte verleugne, dann weiß ich aber auch, dass wir vorher nicht genug aufgepasst haben.

            Jetzt wäre die Zeit, das schlimmste zu verhindern. In 20 oder 30 Jahren kann es zu spät sein. Aber wir Deutschen wollen leider immer die totale Katastrophe erleben, bevor wir schlauer werden. Wir haben jetzt schon ausreichend Anzeichen und Belege, die einem durchschnittlich verständigen Menschen klarmachen, wohin uns die Masseneinwanderung führt. Aber wir wollen lieber noch mehr MultiKulti.

            Wenn wir Israelflaggen abhängen, besänftigt das niemand von denen. Es zeigt ihnen im Gegenteil, dass sie uns in der Hand haben und noch viel weiter gehen können.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @ceterum censeo: „…, zu Jesus kann ich Dir raten, einmal nach der wahren Bedeutung der Aufforderung, die andere Wange hinzuhalten, …“

            Das würde mich noch nicht einmal stören, wenn unsere Kirchenhäuptlinge tatsächlich die andere Wange meinten, statt die Wange des Anderen.

          • Praecox schreibt:

            ceterum censeo schreibt:
            „zu Jesus kann ich Dir raten, einmal nach der wahren Bedeutung der Aufforderung, die andere Wange hinzuhalten, zu googeln, falls Du’s nicht schon weißt. … Ich glaube, Jesus trüge heute schwere Gießerstiefel, um seiner Gemeinde in den Arsch zu treten.“

            Neugierig! Verraten Sie mir die wshre Bedeutung?

          • ceterum censeo schreibt:

            Nordland, Deinen Kommentar verwahr ich mir, sehr gut! Gutartiges, das trifft es, was Gutmenschen auch ausmacht. Andere sollen für deren Heiligenschein blechen und bluten. Aber schau trotzdem mal nach der Wange! Meint simpel gesagt nämlich: „Versuchs noch einmal, tu mir den Gefallen!“

          • ceterum censeo schreibt:

            Also gut. Römer gaben nur anderen Römern auf „ehrenhafte“ Weise „respektvoll“ eine Watschn. Nichtrömer, zum Beispiel Juden in in den Provinzen hatten nur „Anspruch“ auf einen demütigenden Handrücken. Wo landet der ? Meistens auf der rechten Backe, da wir Rechtshänder in der Mehrzahl sind. ( Sollte man verbieten, kann das mal jemand den Grünen sagen?) Also, meinte Jesus wohl, halte dem arroganten Schnösel die andere Wange hin, und zeige ihm damit, daß Du ihm ebenbürtig bist! Ich suche heute Abend nicht nach der Quelle, weil scheinbar selbst die Zeugen Jehovas schon verweichlicht sind und von Deeskalation auf ihrer Website schwafeln.

          • Praecox schreibt:

            Interessant für Menschen die Angst vor Demütigung / Unterwerfung haben. Es gibt allerdings keinerlei Beleg dafür, dass es so gemeint gewesen sei. Woher wissen Sie von der Watschnpraxis der römischen Besatzer?

            Die Stelle im Gesamtkontext lautet denn auch:
            Matthäus 5, 38-42
            38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
            39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.
            40 Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel.
            41 Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.
            42 Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

            Dazu dann noch Johannes, 19-23:
            19 Drinnen im Palast begann das Verhör. Der Hohepriester Hannas fragte Jesus nach seinen Jüngern und nach seiner Lehre.
            20 Jesus antwortete: „Was ich gelehrt habe, ist überall bekannt. Denn ich habe in aller Öffentlichkeit gepredigt, in den Synagogen und im Tempel, wo es jeder hören konnte. Niemals habe ich im Geheimen etwas anderes gelehrt.
            21 Weshalb fragst du mich also? Frag doch alle, die mich gehört haben! Sie wissen, was ich gesagt habe.“
            22 Da schlug ihm einer von den Wächtern, die neben ihm standen, ins Gesicht und rief: „Redet man so mit dem Hohenpriester?“
            23 Jesus antwortete ihm: „Wenn ich etwas Böses gesagt habe, dann weise es mir nach! Habe ich aber die Wahrheit gesagt, weshalb schlägst du mich?“

            Jesus hält die andere Wange nicht hin! Der Wächter will Jesus den „Respekt“ vor dem Hohepriester mit Gewalt einflößen. Jesus begibt sich nicht auf diese Ebene, sondern antwortet: „Wenn ich etwas Böses gesagt habe, dann weise es mir nach! Habe ich aber die Wahrheit gesagt, weshalb schlägst du mich?“

          • A.mOr schreibt:

            @Nordland:

            (sie haben uns verziehen)

            Danke dafür, diese Anerkennung zeigt, daß es nicht umsonst ist.

            Außerdem ein guter, ein ehrlicher Kommentar.

          • Sophist X schreibt:

            Praecox schreibt:
            Dezember 18, 2016 um 11:46 pm
            …Woher wissen Sie von der Watschnpraxis der römischen Besatzer?

            Die englische Wiki referenziert einen Walter Wink im Sinne ceterum censeos.
            Ich meine, ich hätte Details zur Watchnpraxix auch in ‚Ist die Bibel richtig übersetzt?‘ von den Lapides (Ruth&Pinchas) gelesen. Ist aber eine Weile her und ich habe das Buch nicht in Reichweite.

            https://en.wikipedia.org/wiki/Turning_the_other_cheek

          • Praecox schreibt:

            Vielen Dank, @ Genosse Sophist.

            Lapide mal kurz aus dem Regal gezogen, zitiere:
            „Auch hier hilft uns der Talmud aus der Patsche. Kein Wunder, wurde er doch in Jesu Muttersprache in seiner Heimat um seine Lebzeiten herum anfänglich verfaßt und atmet Geist von seinem Geiste.
            Im Talmudtraktat über Körperverletzungen lesen wir: Wenn jemand seinem Nachbarn eine Ohrfeige gibt (…) so zahlt er ihm vor dem Richter 200 Sus als Wiedergutmachung (…) geschah es aber mit verkehrter Hand, als mit dem Handrücken, so zahlt er ihm 400 Sus – das Doppelte. Warum? Der Talmud erklärt: Der Schlag mit dem Handrücken schmerzt zwar weniger, gilt aber als Geste der Verachtung, die zwiefach bloßstellt und blamiert (BQ 8,6 und T bQ 9,31).
            Also nicht von Schmerzensgeld allein ist hier die Rede, sondern von einer gezielten Verunglimpfung, wie sie zu Jesu Zeiten – von Römerhand – nur allzu häufig begangen wurde, auf die Jesus aber den Seinen rät, mit äußerster Zurückhaltung zu reagieren.“

            Genau genommen handelt es sich bei BQ 8,6 um ein Traktat der Mischna, die ab ca. 40 nach Geburt Jesu‘ aufgezeichnet wurde, demnach durchaus aus demselben Geist stammen dürfte. Die Entscheidende Bedeutung des Traktakts liegt darin, dass Körperstrafen durch Ausgleichzahlungen ersetzt werden.
            Die jesuanische Lehre von der anderen Wange bezieht sich ja auf das hebräische Talionsrecht (ein Auge für ein Auge…). Dieses wiederum stammt aus der Tora (Ex 21,23-35) und gilt exklusiv für Mitglieder des Volkes Israel. D.h. es gilt nicht für römische Besatzer! Man könnte also durchaus sagen, dass einem römischen Besatzer schlimmeres anzutun sei. Andererseits – und das ist vermutlich der Knackpunkt – mißt auch der römische Besatzer mit zweierlei Maß. Aus Sicht der Besatzer nämlich ist es das Recht des Besatzer, den Besatzten zu schlagen, wann immer ihm danach der Sinn steht. Umgekehrt aber hat – aus Sicht des Besatzers! – der Besatzte dieses Recht nicht und macht sich, sollte er talionsmäßig mit gleichem Mittel zurückschlagen, eines schweren Verbrechens schuldig. Nämlich des Widerstandes gegen die römische Obrigkeit.

            Weder die Forderung einer Geldbuße, noch ein Zurückschlagen, kam also für die von den Römern besatzten und gedemütigten Juden in Frage.

      • A.S. schreibt:

        „Du hast zwar ein Grundrecht auf xyz, aber ausüben darfst du es nicht“
        Großartige Logik. Da hat einer den Sinn von Grundrechten verstanden …..

    • Kai schreibt:

      abergläubischen Ziegenmechanikern ohne Impulskontrolle abgelöst.

      You made my day!!! 😂😂😂😂

    • ceterum censeo schreibt:

      Guter Mann! Semper Fi.

  12. Einer schreibt:

    Einfach nur schockierend, ich habe zwar live schon dasselbe erlebt, allerdings nur auf Demos. So im normalen Schulalltag durch nichts rechtfertigbar.

  13. A.S. schreibt:

    Ich denke wir haben alle die gleiche Vermutung wer „nicht provoziert“ werden soll.
    Eine Schande für die Polizei, quasi eine Neuauflage der Kölner Silvesternacht oder besser noch, des Vorfalls in Duisburg, wo die Polizei sogar eine Privatwohnung aufgebrochen hat um eine Israelfahne zu entfernen. Anstatt den Rechtsstaat zu verteidigen knickt man vor einem pöbelnden Straßenmob, in diesem Fall sogar präventiv.
    Und immer wieder in NRW. SPD-Hochburg……… Das sollte einem zu denken geben.

  14. klartext schreibt:

    Vorauseilender Gehorsam in deutscher Tradition. Und kluge Vorsichtsmaßnahme zur Gewähleistung des inneren Friedens: Die vielen Antisemiten, Israel-Feinde und Leute, die wir geschenkt bekommen haben, könnten sich beleidigt und provoziert fühlen.

    • anti3anti schreibt:

      Ich glaube nicht, dass es sich um vorauseilendem Gehorsam handelt, wenn die deutsche Polizei verlangt, dass die Fahne Israels nicht vor einer Schule weht. Es ist eine traurige Tatsache, dass Juden, wozu Israelis gehören, in Deutschland nicht sicher sind, wenn sie sich zu erkennen geben,
      Juden sind pragmatisch. Sie verzichten lieber auf eine Fahne im Ausland als auf Gesundheit und Leben.

      • klartext schreibt:

        Selbstverständlich vorauseilender Gehorsam: Die Auflage ging ja nicht vonJuden oder Israelis aus, sondern von der deutschen Polizei. Das hat nichts mit „jüdischem Pragmatismus“ zu tun, sondern ist eine Kapitulation vor Antisemiten, Israel-Feinden und Muslimen (s. auch die anderen Leser-Kommentare).

        • anti3anti schreibt:

          Ich erkennen zwischen beiden Möglichkeiten keinen Unterschied.

          • A.S. schreibt:

            Nicht dein Ernst hoffe ich.
            Für dich ist kein Unterschied wenn Juden persönlich entscheiden nicht aufzufallen oder wenn es ihnen polizeilich verboten wird?
            Letzteres ist Arbeitsverweigerung der Polizei.

          • Nordland schreibt:

            „Letzteres ist Arbeitsverweigerung der Polizei.“

            Im besten Fall ja. Im schlimmsten Fall ist es Angst. Diese kann darin bestehen, dass man bei Beschädigungen der Flagge vermutlich gegen Einwanderer ermitteln würde und Kritik daran befürchtet (Rotherham-Syndrom). Oder bestimmte Gruppierungen bzw. Familien bedrohen auch dort schon Polizei, Justiz und Behörden (siehe die jüngsten Vorfälle in Düren).

          • PeWi schreibt:

            Bitte verstehend lesen lernen. Inhaltlich ist das ein riesengroßer Unterschied.

          • anti3anti schreibt:

            Ich weigere mich, eindimensional zu denken und zu argumentieren. Kapitulation ist in Deutschland kein vorauseilender Gehorsam, sondern politischer Alltag. Man darf es Feigheit nennen. Die deutsche Schule, die Israelis aufnimmt, tut es nicht, um Kravalle zu erzeugen.
            Ihr wollt die Tatsache nicht akzeptieren, dass Deutschland ein gefährliches Pflaster für Juden ist? 🇮🇱 mag für Juden ebenfalls gefährlich sein, doch dort können sich Juden wehren. In Deutschland sorgt die 🚨 für die Sicherheit von Juden. Heute bedeutet dies, Kompromisse zu machen. Israelis in Deutschland wissen und akzeptieren es.

          • A.S. schreibt:

            Wenn du mehrdimensional denkst und argumentierst solltest du den Unterschied zwischen beiden Möglichkeiten sehen.
            Auch wenn man das Verhalten der Polizei nachvollziehen kann ist es ein Unterschied ob ich auf ein Recht verzichte oder die Polizei mir etwas verbietet, wobei sie mich eigentlich schützen müsste.

  15. Heimchen am Herd schreibt:

    Tja, im Kalifat NRW sind nur türkische Fahnen erlaubt!

  16. caruso schreibt:

    Eine Schande für die Deutsche Polizei und falls an dieser Auflage nichts geändert wird, auch für
    die deutsche Politik. Eine solche Feigheit vor Moslime, eine solche vorauseilende Gehorsam … was soll man da sonst sagen?
    lg
    caruso

    • Rika schreibt:

      Liebe Caruso,
      ja, es ist eine Schande. Eine Schande für die deutsche Politik, die die Sicherheit ihrer jüdischen Bürgerinnen und Bürger nicht mehr ausreichend gewährleisten kann, wenn Jüdinnen und Juden als solche zu erkennen sind. Ich denke, die Polizei hat glasklar erkannt, dass sie die Israelis nicht sicher schützen kann, wenn diese als Israelis erkannt werden und hat darum ein Verbot israelischer Fahnen ausgesprochen.
      Gleichzeitig macht dieses Vorgehen deutlich, wie weit die „innere Islamisierung“ bereits fortgeschritten ist. Damit meine ich das Phänomen, dass nichtmuslimische Menschen aus Rücksicht auf mögliche Forderungen muslimischer Mitbürger sich Beschränkungen auferlegen, als „christlich“ angesehene Begriffe durch „neutrale“ ersetzen und auf kulturelle Traditionen verzichten, um ja niemanden zu provozieren. Dass Israelfahnen ganz zweifellos muslimisch-politische Gruppierungen provozieren, das hat sich leider in den letzten Jahren nur zu deutlich gezeigt. Und leider hat sich auch in den letzten Jahren gezeigt, dass sich unsere Ordnungsmacht – Verwaltung, Polizei, Justiz – nicht gegen diese islamo-faschistischen Gruppen durchsetzen kann. Unsere „eigenen“ antijüdischen Nazis konnte sie bisher ja noch relativ in Schach halten, aber je mehr Zulauf die alt-neuen deutschen Nazis durch „neue“ arabisch-muslimisch-türkische Faschisten bekommen, desto weniger wird der Schutz jüdischer Menschen und Einrichtungen zu gewährleisten sein. Schlimm und beschämend genug, dass solche Schutzmaßnahmen in den letzten Jahrzehnten überhaupt notwendig waren (und heute mehr denn je sind ) !

      In Deutschland erleben wir gerade eine Zeitenwende… und sie führt leider zu nichts Gutem.
      An Dich, liebe Caruso, besonders liebe Grüße von Rika ♥

      • A.S. schreibt:

        Die Frage wäre: Ist Können das Problem oder eher das Wollen?
        Meine These ist, dass die Polizeiführung auch eine Überdosis „Antirassismus“ genommen hat und daher gegenüber „nichtdeutschen“ Antisemiten einen anderen Maßstab anlegt.

    • Sky schreibt:

      Wie war das noch mit der von Frau Merkel gepriesenen Staatsräson?

  17. anti3anti schreibt:

    Ist die IS-Fahne erlaubt?

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      Warum nicht, sie stört ja nicht den öffentlichen Frieden.

    • luminescent schreibt:

      Vorschlag für Sie:

      Würden Sie das für uns tun?

      • A.mOr schreibt:

        Mit Bitte um Erklärung:
        verstehe weder die Frage noch das GIF/Bild.

        • luminescent schreibt:

          Ist die IS-Fahne erlaubt? -> Warum nicht, sie stört ja nicht den öffentlichen Frieden.

          Muss man auch nicht verstehen.

          • A.mOr schreibt:

            Ah, so. Danke für die Antwort.

            „…stört ja nicht…“

            Das reizt mich zu etwas ausführlicherer Antwort,
            nennen wir es den Umriß einer dramatischen Phantasie?

            Nu, was Angst macht, das mag nicht unmittelbar den „öffentlichen Frieden“ stören, aber tut es eben doch, denn es macht Angst, weniger aufdringlich und umso effektiver.
            Denn es schwächt (potentiell) die (auch psychische) Gesundheit der Angesprochenen, vor allem auf Dauer, und durch vielfältig geschaltete Angst verbreitende Einflüsse.
            Dabei ist das „Irreale“, die „unbestimmte Angst“, Trumpf.
            Man kann es nicht packen, aber es packt einen.

            Während andererseits, die Vermutungen sind vielfach nicht nur geäußert sondern auch belegt, Wahrheit verschwiegen wird. Wahrheit, die möglicherweise Menschenleben retten könnte, indem Menschen durch Aufklärung in die Lage geraten, sich begründeter Angst (-Situation) stellen zu können, indem sie wenigstens nicht komplett überrascht werden. Aber diese Aufklärung wird (oft) nicht geleistet.
            ~“Um keine Ängste zu schüren“.
            Das ist ziemlich gerissen, jedidi!

            Es bleibt also „unbestimmte Angst“ die natürlich streßt.
            Dazu ein öffentlicher Sprachkodex der auch ins unmittelbare Umfeld der Menschen hineinwirkt: wir haben wichtige Themen die „Minenfelder“ sind.
            Auch das streßt, und stört die Kommunikation.
            (Im echten Kriegsfall, zB., würde man Kommunikationsanlagen zerstören um die Angegriffenen „erblinden“ zu lassen… Für unseren Fall sieht es eher danach aus, daß die öffentliche Kommunikation, ua., die Störung selbst geworden ist, die „erblinden“ lassen soll. Immerhin, noch kann ich das hier mal so hinschreiben. Ist ja nur eine dramatische Phantasie.)

            Es geht dabei nicht nur darum „zitternde Menschen“ leichter manipulieren und lenken zu können, sondern auch darum -in einem unkalkulierbaren Nebeneffekt- Unfrieden zu schaffen. Weil, zB., „angeschlagene“ (verwirrte) Menschen neigen, ua., zu unvorhersehbaren Handlungen, die auch öffentlich den Frieden stören können…
            Sicher ist das auch bewußt eingesetzte Taktik von verschiedenen Interessengemeinschaften (auch Terror-Organisationen) um eben geschwächte Adressaten „zu erziehen“…
            Warum denn? Wozu denn?

            (Weiß nicht, ob man das verstehen muß, aber so kann ich es verstehen, wenn auch nicht gutheißen. Sagen wir also es ist eine Art „Märchenstunde“.)

            ~ * ~

            Nachbemerkung, aktuelles, kein Märchen.
            http://www.berliner-zeitung.de/berlin/breitscheidplatz-lkw-rast-in-weihnachtsmarkt—mindestens-neun-tote-25341200

            Bislang ist von neun Toten die Rede…
            Waren es die Glühwein-Fahnen?
            (Klingt wie Zynismus, ist kein Zynismus. Ist Sprach-Kodierung. Ist das nicht seltsam, daß öffentliche Plätze immer mehr zum „no go“ werden? Ob ZDF, zB., findet, daß man darüber nicht berichten braucht, weil’s nur den Weihnachtsmann interessiere?)

            Meine besten Wünsche nach Berlin! Beileid und Genesungswünsche!

          • luminescent schreibt:

            Aber hier wird nur gestritten. Was für eine seltsame Zeit, oder?

          • A.mOr schreibt:

            Seltsam, alles ziemlich seltsam. Unter den Toten oder Verletzten könnten Freunde, Verwandte sein. Ungewißheit ist seltsam. War es ein Streit? Oder nur die unmittelbare „Antwort“ auf meine „Phantasie“? Mal wieder? Nur nur? Neun Tote, nicht mehr? 50 Verletzte, Eispackung, gut? Vermißt jemand einen Arm? Kann man einen Leuchter reichen?
            Was wird man finden? Die einen stehen da und wissen nicht was geschah, die anderen sind geschehen und wissen nicht wo sie stehen.
            Irgendwas wird sich finden. Eine Hand?

          • luminescent schreibt:

            Eine Hand? Eher ein Tritt wie in https://tapferimnirgendwo.com/2016/12/15/die-mutter-aller-fake-news/#comment-128454 Wir sollten von hier gehen. Sie sich schlagen lassen… Wir gehen wieder? Ja, das ist die beste Idee.

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