Offener Brief von Gerd Buurmann an Frank-Walter Steinmeier

Mein lieber Außenminister,

kurz vor Weihnachten 2016, in einer Zeit, in der in Syrien Häuser zerstört und Menschen vernichtet wurden, verurteilten die Vereinten Nationen in einer Resolution Juden, weil sie Häuser bauen. Am 23. Dezember 2016 verurteilten die Vereinten Nationen das Siedeln von Juden in Judäa. Ebensogut hätten sie das Siedeln von Chinesen in China verurteilen können. Sie sagen dazu:

„Der Sicherheitsrat hat heute noch einmal bestätigt, was schon lange die Position der Bundesregierung ist: Siedlungsbau in den besetzten Gebieten behindern die Möglichkeit eines Friedensprozesses und gefährden die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung.“

Darf ich Sie an das Jahr 2005 erinnern? In dem Jahr ließ sich Israel auf einen Versuch ein. Immer wieder waren die jüdischen Siedlungen als größtes Friedenshindernis bezeichnet worden, so dass Israel beschloss, alle jüdischen Siedlungen im Gazastreifen zu räumen, um das vermeintliche Friedenshindernis zu beseitigen. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug der Juden wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Heute ist der Gazastreifen „judenrein“.

Trotzdem hat der Gazastreifen keinen Frieden mit Israel geschlossen. Im Gegenteil, abertausend Raketen und Granten wurden seither auf Israel abgefeuert. Die Siedlungen waren somit niemals das Friedenshindernis!

Nach dem Abzug aller Juden wurde im Gazastreifen die Hamas gewählt. Sie fordert in Artikel 7 ihrer Gründungscharta die Vernichtung des jüdischen Volkes weltweit. Ein Minister der Hamas brachte die eigene Politik 2010 mit diesen Worten auf den Punkt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Mein lieber Außenminister,

dieser Hass ist das Friedenshindernis, nicht die jüdischen Siedlungen!

Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdischen Siedlungen das größte Friedenshindernis im Nahen Osten ist, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen. Als illegal und Friedenshindernis wird nicht der massive Bau ganzer Viertel mit Hochhäusern bezeichnet, den Palästinenser in vielen Teilen Judäas, Samarias und Jerusalems ohne Genehmigung, adäquate Planung oder Sicherheitsbelange vorantreiben, ohne dabei die geringsten Standards von Ingenieuren und Architekten zu erfüllen. Die Palästinenser geben an, in den vergangenen Jahren schätzungsweise 15.000 illegale Wohneinheiten rund um Jerusalem gebaut zu haben. Diese Siedlungen verurteilten die Vereinten Nationen nicht!

Wer glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Jüdische Siedlungen sind nur für jene eine Hindernis zum Frieden, die die Existenz von Juden nicht ertragen. Für jene jedoch, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem, sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn und Mitbürger sein können.

Juden, die siedeln und Häuser bauen, sollten niemals ein Problem sein. Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie.

Die arabischen Regierungen im Nahen Osten sollten ebenfalls Juden als Bürger des Landes mit allen Rechten und Pflichten achten, die Häuser und Siedlungen bauen dürfen, wie jeder andere Bürger auch, oder sie werden niemals Frieden mit Juden schließen können.

Sowohl die Fatah, als auch die Hamas erklären jedoch, Frieden werde nicht kommen, „solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“ Sie meinen es ernst. Der Gazastreifen zum Beispiel, wo die Hamas herrscht, ist „judenrein“. Gaza hat verwirklich, woran Hitler gescheitert ist.

Dennoch stellt die Hamas Forderungen an den Erzfeind Israel. Israel soll Wasser spendieren, Medikamente liefern und Essen bereitstellen und das Wahnsinnge ist, Israel macht das auch noch. Statt aber, dass die Welt Israel bewundert und lobt ob soviel Menschlichkeit, wird Israel kritisiert, weil das Land angeblich nicht genug Wasser spendieren soll? Ich frage aber: Welches Land hat je seine Feinde genährt? Die israelische Regierung stellt da eine Ausnahme dar! Sie glaubt noch an die Menschen in Gaza und schaut nicht tatenlos zu, während die Hamas das arabische Volk als Geisel nimmt. Wäre die Fatah oder die Hamas so menschlich wie die konservativste israelische Regierung, es gäbe morgen Frieden im Nahen Osten.

Das israelische Volk fühlt für seine arabischen Nachbarn, egal wie brutal die Regierungen auch immer sein mögen, denn Araber und Muslime sind Teil des israelischen Volkes! Es leben über 8 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Israel. 1,6 Millionen von ihnen sind muslimische Araber und laut einer aktuellen Studie wollen 77 Prozent dieser Araber nirgendwo lieber leben als in Israel! Israel ist für sie das beste Land, sogar besser als Deutschland.

Mein lieber Außenminister,

schauen Sie sich mal an, wie Muslime in Deutschland leben müssen. Wenn irgendwo eine Moschee erbaut werden soll, dann gehen direkt tausende Deutsche auf die Straße und demonstrieren dagegen. In Deutschland leben viele Muslime in Vierteln, die alles andere als lebenswert bezeichnet werden können. Muslime sind in Deutschland ständiger Diskriminierung ausgesetzt. Regelmäßig finden in deutschen Städten wie Dresden und Leipzig Demonstrationen gegen Muslime statt, bei denen mehrere zehntausend Deutsche anwesend sind und gegen Muslime hetzen. Im deutschen Parlament sind Muslime gnadenlos unterrepräsentiert. In Israel jedoch machen Muslime 20 Prozent der Bevölkerung aus. Die Muezzine singen wie selbstverständlich von den Minaretten. Moscheen stehen an jeder Ecke. Es gibt reiche, belebte, lebenswerte muslimische Viertel. Muslime sind wie selbstverständlich im israelischen Parlament vertreten. Sogar im höchsten Gericht Israels finden sich Muslime. Ich halte jede Wette, nach einem Jahr Deutschland und einem Jahr Israel würde sich die deutliche Mehrheit aller Muslime für Israel entscheiden. Die Mehrheit der jüdischen Siedler hegen mit Sicherheit bessere Gedanken für Muslime als die Mehrheit der Deutschen! Warum also kritisieren Sie Israel, wenn die Bürgerinnen und Bürger Ihres Landes Muslime schlechter behandeln als Israel?

Die israelischen Araber sind die einzigen Araber des Nahen Ostens, die einen Regierungschef haben, der innerhalb einer Demokratie legitim gewählt wurde. Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. In Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. In Syrien herrscht Krieg. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. In Gaza herrscht die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie Demokratie sofort gegen Staatsterror aus. Seit dem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza.

In Israel sind die Menschen frei. Wenn es einen Regierungschef gibt, der von sich beanspruchen kann, in freien Wahlen von einem palästinensischen Volk gewählt worden zu sein, so ist es der Premierminister von Israel!

Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem abwählen kann. In Israel sind alle Religionen gleichberechtigt. Genau das stört die Regierungen vom Schlage der Hamas. Daher erklären sie, dass Palästinenser keine Juden sein dürfen. Sie wollen Palästina von den Juden „befreien“, wie die Nazis einst das deutsche Volk „befreien“ wollten. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß.

Die Unabhängigkeitserklärung Israels schägt ganz andere Töne an. Dort steht:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Diese Botschaft des Friedens wird immer wieder attakiert. Die Vereinten Nationen verurteilten kurz vor Weihnachten 2016 nicht etwa die Täter, sondern die Opfer und Sie stimmten in diesem Chor mit ein! Kann sich die ganze Welt irren? Ja, sie kann! Wenn es um Juden geht, hat sich die ganze Welt schon einmal geirrt!

Was ist eigentlich an den israelischen Siedlungen so verdammenswert? In jeder israelischen Siedlung gilt das israelische Gesetz. Somit ist jede israelische Siedlung im Nahen Osten ein Ort, wo ich als homosexueller Mensch nicht verfolgt werde, jeder Religion angehören darf und frei meine Meinung sagen kann.

Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt einzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.

Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter und jeder Quadratmeter, der an die Hamas oder die Fatah fällt, ist ein verlorener Quadratmeter! Warum soll ich ausgerechnet jene Siedlungen kritisieren, die mich leben lassen, wie ich möchte und nicht viel mehr all die Gebiete, die mich verfolgen, weil ich so bin, wie ich bin?

Und warum setzt sich der deutsche Außenminister, also Sie, Herr Steinmeier, dafür ein, dass es mehr Gebiete auf der Welt geben soll, die mich verfolgen?

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

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52 Antworten zu Offener Brief von Gerd Buurmann an Frank-Walter Steinmeier

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  2. HAns Moritz schreibt:

    Dat weiß der Steinmeier doch alles! Trotzdem labert er son Stuss! Is wohl noch nie im judäischen Dorf gewesen und hat leckeren Wein probiert.

  3. Hagen schreibt:

    Danke für diesen offen, sehr berechtigten Brief!

  4. Heimchen am Herd schreibt:

    Ihren leidenschaftlichen Einsatz für Israel finde ich wunderbar, Herr Buurmann! Auch
    ich setze mich für Israel ein, wo ich nur kann. Und Netanyahu verehre und liebe ich
    sehr. Was ich aber nicht mag, ist Ihr ständiges Niedermachen der Deutschen, das
    hat schon etwas von Nestbeschmutzung! Warum tun Sie das? Man kann sich auch
    für Israel einsetzen, ohne die Deutschen schlecht zu machen und alle über einen
    Kamm zu scheren! Das würden die Israelis auch nicht machen, die stehen
    zusammen und lassen sich nicht spalten!

    Den Israelis ist es egal, ob die Sympathie, die man ihnen entgegenbringt, von einem
    Menschen kommt der links oder rechts ist! Hauptsache Sympathie, Herr Buurmann!
    Und es kommt mehr Sympathie von rechts als von links! 😉

    Denken Sie mal darüber nach!

    • Marcus Vorbrüggen schreibt:

      Wo in diesem Text macht er denn die Deutschen ständig nieder? Warum glauben sie, dass die Deutschen sich immer ständig von irgendwas und irgendwem unterdrückt fühlen möchten? Warum nur rücken Sie die Deutschen in das Zentrum der Wollust eines Unterdrücktfühlens?!

      • Heimchen am Herd schreibt:

        „Wo in diesem Text macht er denn die Deutschen ständig nieder?“

        Er behauptet, dass Muslime in Deutschland unter ganz schlechten
        Bedingungen leben müssen! Dass sie nicht genug Moscheen haben
        und sie ständig diskriminiert werden! DAS ist eine glatte Lüge!

        Den Muslimen geht es sehr gut in unserem Land, viel besser als in
        ihren Herkunftsländern, deshalb kommen sie ja auch alle nach
        Deutschland und wollen hier bleiben! Da kann er doch nicht einfach
        das Gegenteil behaupten, das finde ich unerhört!

        Und wer das nicht sieht, der will das nicht sehen! Der will die Deutschen
        diskreditieren!

    • besucher schreibt:

      Netzbeschmutzer!!! Verräter!!! Volksfeinde!!! (wehe wehe wenn ich auf das Ende sehe…)

  5. Mike schreibt:

    Ich sage schon jetzt: Not my president! Nach seiner wunderbaren Weihnachtsansprache steht für mich fest: Netanyahu ist mein President of the heart, scheißegal wo ich wohne. Die Lügenbande, die vor lauter Schiss antisemitische Märchen verbreitet, verdient keinen Respekt. Steini war für mich bis jetzt ein ganz netter Kerl, der mir wegen seiner internationalen Bedeutungslosigkeit als Außenminister immer leidtat. Aber er ist es nicht wert. Entweder er ist ein erbärmlicher Feigling oder ein Antisemit im jüdischen Sinne des Wortes. Ich habe nur noch Verachtung.
    Aber ich bin stolz auf den israelischen Präsidenten. Je suis Bibi. Und das sage ich voller Respekt voller Scheu, einen solchen Mann beim Nickname zu nennen. But I felt like that, cant help it. 🙂

    • Sophist X schreibt:

      Entweder er ist ein erbärmlicher Feigling oder ein Antisemit im jüdischen Sinne des Wortes.

      Er ist Merkels Fußabtreter. Was immer er getan hat, hat Merkel getan.
      Meistens hat er, wie sie korrekt anmerkten, nichts getan. Ich schätze, weil Merkel zu Themen, die nicht direkt ihren Thron bedrohen, keine Vorgaben liefert.

    • bevanite schreibt:

      Entweder er ist ein erbärmlicher Feigling oder ein Antisemit im jüdischen Sinne des Wortes.

      Bin gespannt, wann enthüllt wird, ob auch Tapfer im Nirgendwo-Kommentierer „Mike“ ein Antisemit ist…

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @bevanite

        Haben Sie Hinweise darauf oder wollten Sie nur ein bisschen schwätzen?

        • bevanite schreibt:

          Es war eher eine Parodie auf den hiesigen Kommentarbereich, in dem schon so gut wie jeder (einschließlich der hier Kommentierenden) als Antisemit bezeichnet wurde. Der inflationäre Gebrauch dieses Wortes – wie hier auch gegenüber Steinmeier – führt allerdings zu einer Verharmlosung der wirklichen Antisemiten.

  6. Ralf Weber schreibt:

    Der Frieden (Schalom) allen Menschen auf Erden“ – Wir warten noch auf den Abschluss des Friedens unseres uns liebevoll zugewandten Gottes auf dieser Erde.

    Jetzt zu Weihnachen und Chanukka passt wunderbar der Leitspruch: „Das Licht unseres Gottes leuchtet in der Finsternis“:

    https://www.israelnetz.com/index.php?id=62492

    http://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/wissenschaft/2016/12/22/muenze-von-unterdruecker-gefunden/

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27304

    Die heutige Politik im Nahen Osten muss besser überlegt werden wie z.B. auch diese Fehlentscheidung der bisherigen US-Regierung:

    https://unitedwithisrael.org/opinion-trump-was-right-to-try-to-stop-obama-from-tying-his-hands-on-israel/

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160581427/Obama-verraet-nun-auch-noch-Israel.html

  7. ceterum censeo schreibt:

    Nach dem unsäglichen Gauck nun also diese Mischung aus Schlafmütze und Schmierlappen! Was besseres haben wir wohl auch nicht verdient. Da freut man sich über jeden Lichtblick aus anderen, noch nicht ganz verlorenen Ländern. Dieser hier zeigt, daß Sie sich, lieber Herr Buurmann, in Ihren Artikeln über die Wahl in Amerika genauso verrannt haben, wie mit der unsäglichen Aussage, Muslime würden in Deutschland diskriminiert:
    https://quotenqueen.wordpress.com/2016/12/23/trump-verhindert-obamas-uno-verrat-an-israel/

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Und, warum ist die Aussage, Muslime würden in Deutschland diskriminiert, unsäglich? Gibt es auch irgendwelche Argumente, oder wird nur wieder stumpf verlinkt auf barenakedpiqueen und ähnlichen Blogunfug?

      • Eitan Einoch schreibt:

        Muslime werden in Deutschland diskriminiert? In Wahrheit kriecht Deutschland dem Islam in den Arsch wo es nur geht. Muslime genießen hierzulande Narrenfreiheit und bekommen eine Extrawurst nach der anderen. Doch he mehr man für sie tut, umso beleidigter sind sie und umso mehr fühlen sie sich diskriminiert.

      • luminescent schreibt:

        Ich verstehe das ebenfalls nicht. Selbstverständlich werden Muslime in der BRD ungleich gegenüber anderen Gläubigen behandelt. Man verwehrt ihren Organisationsformen zum Beispiel die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts, die man anderen Religionsgemeinschaften zugesteht, beschwert sich aber darüber, dass sie aus dem Ausland finanziert und angeblich gesteuert werden, leistet aber die Beihilfe dazu. Man zwingt Muslime, sich in Hinterhöfen, Gewerbegebieten und unfreundlichen Orten zu treffen, weil Gebetshäuser an öffentlichen Orten abgelehnt werden, beschwert sich dann aber wieder, dass alles intransparent und im Verborgenen stattfindet. Man schafft die Mängel selbst, um sie danach anzuprangern. Wenn Herr Buurmann das „Diskriminierung“ nennt, ist das seine Meinung. Es Ungleichbehandlung zu nennen, meine Meinung, der man sachlich widersprechen kann.

        • Mike schreibt:

          So ein Quatsch! Fast alle Freikirchen sind auch keine Körperschaften öffentlichen Rechtes. Die jammern auch nicht ständig rum, sie würden diskriminiert, obwohl sie in den Medien fast immer besonders schlecht wegkommen.
          Beim Islam drückt man dagegen in der Darstellung immer ein Auge zu.
          Die ekelhafteste Stilblüte in einer Geschichtssendung der öffentlich rechtlichen Anstalten gab es im vergangenen Jahr in einer Geschichtsreihe über den Islam, speziell über die Versklavung ungarischer Mädchen, als dort der Sprecher tatsächlich meinte, dass es oft für die einfachen Landmädels ein toller Karrieresprung war, wenn sie als HaremsDAME!!! (Originalwortwahl) am Hof des Sultans endeten. Wunderbare Umschreibung des Daseins als Sexsklavin.
          Wenn Muslime in Deutschland diskriminiert werden, wie soll man das nennen, was in islamischen Ländern mit Nichtmuslimen geschieht?
          Wenn das, was mit Muslimen geschieht, allgemein als Diskriminierung bezeichnet wird, dann ist Diskriminierung etwas Wunderbares und alle Länder sollten ihre Minderheiten so diskriminieren, so wie sie in Deutschland diskriminiert werden.

          • luminescent schreibt:

            Darf ich Ihnen eine persönliche Frage stellen? Was löste das Verhalten aus, sich immer Aristobulus zu nennen, dann aber als Mike ; Gutartiges Geschwulst oder caruso etc. pp. Kommentare zu schreiben. Ist das normal? Ist das ehrlich? Ich persönlich mag Theatervorstellungen sehr gern, jedoch gibt es da ein Programmheft, wo veröffentlicht wird, wer welche Rolle spielt. 😉

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @luminescent

            Ihre Aufzählung ist unvollständig. Gelegentlich kommentiere ich auch als Thomas ex Gotha, M. S. oder Luminescent.

          • Mike schreibt:

            Disclaimer: bin weder Aristobulus noch eine gutartige Geschwulst. Gern geschehen!

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Ich bat darum, der Autor möchte seine Aussage, es sei „unsäglich“, zu behaupten, Muslime würden in Deutschland diskriminiert, belegen. Was folgte, war das:
        – ein Kommentator behauptete (natürlich ohne Belege), „in Wahrheit“ krieche Deutschland „dem Islam in den Arsch wo es nur geht“, Muslime würden „hierzulande Narrenfreiheit genießen“ und „eine Extrawurst nach der anderen“ bekommen,
        – ein anderer verlinkte eine Seite des Gatestone-Instituts (u.a. mit der erwiesen falschen Meldung, ein türkisches Gymnasium würde „Weihnachten verbieten“) und gab sogar noch zu, dass er den Bullshit nicht gelesen habe („Hab’s noch nicht durchgelesen, aber denk mir, man kann es zum Lesen für die anderen mal hier lassen“),
        – ein dritter erinnerte sich an eine Fernsehsendung über ungarische Sexsklavinnen resp. Haremsdamen (was mit dem Thema wiederum nichts zu tun hatte, aber wen kümmert’s?) und hatte auch nur Abwegiges zu sagen („Wenn Muslime in Deutschland diskriminiert werden, wie soll man das nennen, was in islamischen Ländern mit Nichtmuslimen geschieht?“),
        – und der Autor selbst meldete sich noch einmal, schaffte es nicht auf meine Frage einzugehen, aber immerhin doch, anderen Kommentatoren ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen.
        Wie anders soll man das nennen, als die völlige Unfähigkeit, die eigenen Behauptungen zu belegen?

        Aber ich kann ja noch etwas warten.
        Vielleicht kommt ja noch etwas.

        • A.mOr schreibt:

          @Thomas ex Gotha:
          „– ein anderer verlinkte eine Seite des Gatestone-Instituts (u.a. mit der erwiesen falschen Meldung, ein türkisches Gymnasium würde „Weihnachten verbieten“) und gab sogar noch zu, dass er den Bullshit nicht gelesen habe („Hab’s noch nicht durchgelesen, aber denk mir, man kann es zum Lesen für die anderen mal hier lassen“),“

          Dieser „ein anderer“ wäre dann ich.

          Einige Fragen zu Ihrer Rezeption meines Beitrags:

          Die Sache mit dem „deutschen Gymnasium in der Türkei“(?) und dem angesprochenen Verbot interessiert mich.

          Haben Sie Belege für Ihre Behauptung?
          Oder ist Ihr Beleg, falls, gleichrangig zu den Behauptungen von Guilio Meotti?
          Also Behauptung gegen Behauptung?

          Welchen Sinn macht es für Sie, wenn Sie den von mir verlinkten Text als „Bullshit“ bezeichnen?
          Können Sie belegen, daß die Inhalte dieses Textes, zB., erschwindelt seien, oder haben sie ein gruppenbezogenes Defizit in irgendeiner Form, welches Sie zu dem Bullshit-Urteil verleitet?
          Oder etwas anderes, welches Ihren „Bullshit“ den anderen Mitlesern verständlich werden läßt?

          Und die letzte Frage, warum formulieren Sie „gab sogar noch zu“ (nicht gelesen zu haben), so als wollten Sie mich diskreditieren? Wissen Sie, so klingt das nämlich.
          Wäre es Ihnen lieber, daß ich Sie (und andere) anlüge?

          Inzwischen übrigens habe ich den Text gelesen, und bei wenigstens einer Passage fehlen mir zunächst die Worte ob der Unverfrorenheit, der ich dort gewahr wurde, jedoch auch die Belege, um es genauer zu betrachten und zu beurteilen.
          So halte ich mich entsprechend dazu (bis auf weiteres) zurück.
          „Bullshit“ allerdings habe ich dort nicht gefunden.
          Sie können mir doch aushelfen, oder alles „Bullshit“?

          ps.
          @Thomas ex Gotha:
          Wie anders soll man das nennen, als die völlige Unfähigkeit, die eigenen Behauptungen zu belegen?

          Aber ich kann ja noch etwas warten.
          Vielleicht kommt ja noch etwas.

          Da sind wir gleich zwei, nun?
          Auch in Hinsicht, daß sich Ihre Zuweisungen leicht als Projektion lesen lassen.
          Wir hatten schonmal das Vergnügen, wenn auch zweifelhaft?

          • ceterum censeo schreibt:

            Du hast echt Geduld, aber es ist Zeitverschwendung. Da er nicht blöd ist, ist er entweder ideologisch verbohrt, oder wird für seine Arbeit hier bezahlt oder beides.
            Es ist ja erwiesen, daß Leute für Derartiges bezahlt werden*. Halte sie am Labern, dann bleiben sie harmlos! Hauptsache, sie gehen nicht auf die Straße. Dann würde es Ernst.
            * Nachweis wird nicht folgen.

          • luminescent schreibt:

            Halte sie am Labern, dann bleiben sie harmlos!

            Sie haben den ersten Platz in der Kategorie „Realistische Wahrnehmung“ erreicht. Glückwunsch! 😀

          • A.mOr schreibt:

            @Thomas ex Gotha,

            keine Stellungnahme zu Ihrem „Bullshit“?
            (Oder ist Ihr Abwurf hier als solcher absichtsvoll so zu deuten?)

            Nu, immerhin also der beiläufige Abschmiß eines Links, der Ihre Gegen-Behauptung an die Adresse wider Guilio Meotti zu begründen habe (, so ist das gemeint, richtig?)
            http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-12/istanbul-lisesi-gymnasium-weihnachtsfest-verbot-religionsfreiheit

            Aus dem verlinkten Artikel zunächst einmal die Erklärung, worum es beim Objekt der Befindlichkeiten geht:
            „Die derzeit 35 deutschen Lehrer des Istanbul Lisesi werden von der Bundesrepublik entsandt und aus Steuermitteln bezahlt, was auf eine jährliche Förderung von mehreren Millionen Euro hinausläuft. Das Elite-Gymnasium wird ausschließlich von türkischen Schülern besucht und ist eine anerkannte deutsche Auslandsschule.“

            Dankeschön an ‚die Zeit‘.
            (Wenn es als „Bullshit“ -Thomas?- gemeint war, so erweist es sich nicht als solcher.)

            Weiteres aus dem Artikel:
            „Mehrere deutsche Lehrer in Istanbul bestätigten allerdings Spiegel Online, dass es die Anweisung gebe, auf Weihnachtslieder und Adventsfeiern zu verzichten. Ebenso habe es die Aufforderung gegeben, Adventskalender aus den Räumen in der Schule zu entfernen. Da es ein Verbot für alle Lehrer gebe, mit der Presse zu sprechen, wollte niemand namentlich genannt werden […]
            Nun sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts, er sei sehr zuversichtlich, dass die Schule in Kürze mitteilen werde, „dass hoffentlich die Missverständnisse ausgeräumt sind“. „

            Hiermit wäre also -‚die Zeit‘ sei Dank- erwiesen, daß Ihre Behauptung, Thomas ex Gotha, grob verzerrend ist, oder schlicht: falsch,
            indem Sie schrieben:

            …mit der erwiesen falschen Meldung, ein türkisches Gymnasium würde „Weihnachten verbieten“

            Ihr Beleg belegt, daß es dieses Verbot (mindestens) gab (wenn nicht sogar noch gibt).

            Denn außerdem, so läßt sich am letzten Absatz rauslesen, sei man im Auswärtigem Amt „zuversichtlich“. Zuversicht im deutschen Staate, na dann: guten Rutsch!
            (Und Kölle alaaf!)

            Man könnte Guilio Meotti also vorwerfen, daß er diese Zuversicht (offenbar) nicht teile.
            Jedoch es ist ganz schlicht eine Falschbehauptung ihm eine Falschbehauptung zu unterstellen!

            Das, Thomas ex Gotha, haben Sie getan,
            und -wenn überhaupt- für Sie spricht, daß Sie selbst den Beleg dafür „abwarfen“.

            Vielleicht allerdings, diese Frage sei an Sie noch gestellt, hatten Sie die Hoffnung, daß ich den Artikel nicht lesen werde, und somit auch nicht herausstellen werde, daß Sie sich ins eigene Knie sie wissen schon haben?

            @ceterum censeo,

            solange wir uns nicht in (Katastrophe nach Vorliebe hier eintragen) befinden, mag ein wenig Geduld (vielmehr: Bemühen) nicht schaden, wenn es dazu beiträgt, daß wir insgesamt weiter kommen.
            Wenigstens auch zu einer Art Abklärung der Lage(/n) kommen.

            Noch haben wir die „offenen Feinde“ im Verborgenen agierend „nur“, daß sie (auch) scharf schießen ist inzwischen allgemein wohl sogar in Deutschland bekannt geworden.

            Daß Thomas bezahlt würde für seine „Spurenlese“ (oder Eingefahrenheit in solcher), das vermute ich nicht. Und wenn man das in Frage stellt, dann „sind“ wir alle bald vermutlich von irgendwelchen Fremden (im Dunkeln) Bezahlte, ob’s nun stimmt oder nicht.
            Also, im Zweifel tendiere ich noch an den guten Willen beim Menschen zu glauben, auch wenn andere es schick finden an’s „Böse“ zu glauben, wenn es keine andere „hinreichende“ Erklärung gäbe.
            Braucht man solche intellektuellen Spinnereien angesichts der realen Gewalt, wie sie ringsherum sich in Auswüchsen Geltung verschafft?

            Es kann wirklich nicht schaden miteinander im Gespräch zu bleiben, auch dann, wenn man verschiedene Meinungen, Auffassungen oder Kleidergrößen (…) hat.
            Man sollte bemüht bleiben, diverse Sachlagen aufzuklären.
            (Klar, es gibt Leute, wo man die Hoffnung mit ihnen irgendwann fahren läßt.)

            Kaputtmachen, so bedrohlich als Szenario, geht immer, und immer gibt’s genug, die das „gut“ können und gerne tun…
            Manchmal nur „weil sie es können…“

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            @ A.mOr:
            falscher Link, der trifft es eher:
            http://www.zeit.de/news/2016-12/19/bildung-streit-um-deutsch-tuerkische-schuleund-es-weihnachtet-doch-19173608

            Wie rigide das Weihnachtsverbot ist, zeigt die Schule selbst:
            http://www.istanbullisesi.net/index.php/de/

            Es bleibt also eine erwiesene Falschmeldung, genauso wie der Bullshit um Woolworth als angeblich muslimisches Warenhaus, der es bis in den britischen Boulevardorkus geschafft hat. Die Filiale liegt im Dortmunder Norden, wo eben Weihnachtsartikel genauso gefragt sind wie Ostfriesentee in Oberammergau. Die Filialleiterin Seda Capakcur erweist sich als kluge Marktwirtschafterin, wenn sie ihre Regale nicht mit Deko, die niemand kauft, vollstopfen will.
            Der von Ihnen verlinkte Artikel, den Sie mittlerweile vielleicht gelesen haben, wendet sich auch weniger gegen den Islam, als vielmehr gegen den Laizismus oder gegen eher säkulare Strömungen des Christentums. Er möchte die Unvernunft mit der Unvernunft bekämpfen. Diesen Gedanken halte ich, um es gelinde auszudrücken, für fragwürdig.

        • max schreibt:

          Nö mein lieber, andersrum wird ein Schuh daraus. Du behauptest, natürlich mit genau null Belegen, Muslime würden in Deutschland diskriminiert. Und jetzt bitte keine Rabulistik, selbstverständlich behauptest Du genau das. Da wären Belege doch ganz hilfreich, meinst Du nicht ?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Ein „max“ schreibt: „Du behauptest, natürlich mit genau null Belegen, Muslime würden in Deutschland diskriminiert.“
            Das ist falsch, der Ablauf war ein anderer:
            a) Buurmann schrieb: “ In Deutschland leben viele Muslime in Vierteln, die alles andere als lebenswert bezeichnet werden können. Muslime sind in Deutschland ständiger Diskriminierung ausgesetzt. Regelmäßig finden in deutschen Städten wie Dresden und Leipzig Demonstrationen gegen Muslime statt, bei denen mehrere zehntausend Deutsche anwesend sind und gegen Muslime hetzen. Im deutschen Parlament sind Muslime gnadenlos unterrepräsentiert.“
            b) „cc“ schrieb: „daß Sie sich, lieber Herr Buurmann, in Ihren Artikeln über die Wahl in Amerika genauso verrannt haben, wie mit der unsäglichen Aussage, Muslime würden in Deutschland diskriminiert:“
            c) Ich bat ihn darum, irgendeinen Beleg zu liefern, was ihm ja nicht schwerfallen müsste, bedenkt man den Tonfall, in dem er seiner Empörung Ausdruck verleiht. Ergebnis: bislang nada, nur die Behauptung, ich sei „entweder ideologisch verbohrt, oder“ werde für meine „Arbeit hier bezahlt“ oder, denn möglich ist ja alles, „beides“.
            Und:
            d) Wir duzen einander nicht.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Natürlich werden Muslime diskriminiert- POSITIV diskriminiert. Ich verstehe nur nicht warum. Meint man etwa, durch freiwillige Unterwerfungs- und Beschwichtigungsgesten eher verschont zu bleiben und unbeschadet davonzukommen? In Wirklichkeit erntet man damit bloß Verachtung und Abscheu. Zurecht!

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Wie erwähnt:
          Ich kann noch etwas warten.
          Vielleicht kommt ja noch etwas.

          • Frase0815 schreibt:

            Nun, was andere Kommentatoren meinen, weiß ich selbstverständlich nicht, Spekulationen verbieten sich, deshalb von mir nur kurz zum bereits von mir so bezeichneten Mumpitz:
            Dass Muslime im deutschen Parlament „gnadenlos unterrepräsentiert“ sind, heißt was? Na, nichts!
            Erst einmal dürfte eine Referenzgruppe von 630 Entitäten deutlich zu klein sein, um irgendeine Repräsentanz oder Nichtrepräsentanz abzubilden, es ist ja auch nicht jeder fünfte Bundesbürger Beamter. Und selbst wenn 0 Moslems im Parlament vertreten sind (ich kenne den Anteil nicht, spielt aber auch keine Rolle), so können die Gründe doch ganz woanders als in einer systematischen Diskriminierung liegen, beispielsweise im geringen Interesse sich politisch zu engagieren, möglicherweise hervorgerufen durch mangelnde Integration. Und ja, mangelnde Integration mache ich in diesem Land zuerst immer den Nichtintegrierten zum Vorwurf – es mag schwieriger für Migranten sein (für manche anscheinend mehr, für andere weniger – wie kommt das bloß?), man kann sicherlich immer etwas verbessern, trotzdem ist dieses Land m.E. tolerant genug, dass jemand der es wirklich schaffen will auch schaffen kann, auch wenn er beispielsweise einen arabischen Hintergrund hat.

            Die genannten Demonstrationen (von denen ich keine besucht habe, weshalb ich nicht aus erster Hand berichten kann), richten sich m.W.n. nicht gegen einzelne Angehörige der Religion des Friedens™ , sondern, wie es so schön heißt, gegen den politischen Islam. Hier macht GB denselben Fehler, den er in anderen Zusammenhängen woanders entdeckt und dann den Anderen zu Recht vorwirft: er verwechselt die Kritik an einer Idee mit der Kritik an bzw. der Herabsetzung von einzelnen Menschen. Und gleich prophylaktisch, bevor ein besucher auf die Idee kommt, mit einem YouTube-Link von irgendeinem Pegida-Schreihals mich eines Besseren belehren zu wollen: ich habe nicht behauptet, dass bei Pegida keine Rassisten oder andere Matschbirnen rumlaufen. Wenn also Demonstrationen gegen den Islam (die es sooo lange ja nun auch noch nicht gibt) dafür herhalten müssen, um von „ständiger Diskriminierung“ sprechen zu können, dann kann ich nur sagen: meine Sorgen möchte ich haben.

            Nein, GB hat einfach auf Biegen und Brechen Beispiele gesucht, die Israel ggü. Deutschland erstrahlen lassen, was nicht grundsätzlich abzulehnen ist. Er hat nur keine guten gefunden.

    • ceterum censeo schreibt:

      Frohe Weihnachten gehabt zu haben, lieber Eitan, A.mOr und Mike!

      • A.mOr schreibt:

        Wünsche ich zuzwinkernd zurück, auch wenn ich selbst nichtmal als Weihnachtsmann in Verkleidung tauge; schon garnicht dieses Jahr, wo Chanuka und Weihnachten auf den gleichen Tag fallen.

      • A.mOr schreibt:

        Und das kommt dann ja auch noch, also wünsche ich Dir und all den anderen hier einen Guten Rutsch!

  8. winnie schreibt:

    Herr Buurmann: Perlen vor die, sich selbst moralisch überhöhenden und ignoranten, Säue.

  9. winnie schreibt:

    So lasset uns die nächsten 5 Jahre hochgeistigretardiges Geschwafel ertragen. Nach Gauck
    sind die Grenzen fließend.

    • ceterum censeo schreibt:

      Das wird so oder so der letzte Grüßaugust von dieser Sorte sein. Kleiner Trost.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Deinen Optimismus hätte ich gerne!

        • ceterum censeo schreibt:

          Optimismus? Entweder hat das Volk die Faxen dicke und sägt die Lumpen ab, oder der übernächste Heini trägt Fellfresse und Betbeule, oder aber es gibt gar kein Land mehr für einen Präsidenten.
          Dir auch noch alle guten Wünsche zur Weihnachtszeit und fürs neue Jahr!

  10. limbischessystem schreibt:

    Muß es nicht heißen: Doktor Steinmeier?

    • caruso schreibt:

      Ob Doktor oder nicht – egal. Den auf jeden Fall ist er ein Schwätzer, ein Floskel-Sager und ä.m. Inhaltsleer. Wenn die Deutschen dagegen nicht aufstehen – bitte ausnahmslos und ausschließlich mit friedlichen Mitteln! – dann haben sie den „Doktor“ verdient.
      lg
      caruso

      • limbischessystem schreibt:

        Ich finde, jeder, der durch ein Plagiat seinen Doktor erworben und nachgeschmissen bekommen hat, hat Anspruch mit Doktor jederzeit tituliert zu werden. Auch vom ansonsten sehr originellen Herrn Buurmann

  11. Hessenhenker schreibt:

    „Und warum setzt sich der deutsche Außenminister, also Sie, Herr Steinmeier, dafür ein, dass es mehr Gebiete auf der Welt geben soll, die mich verfolgen?“

    Steinmeier liest keine drei Kilometer langen offenen Briefe.
    Ich würde es erst mal bei seinem Bundestags-Helferlein Sören Bartol versuchen.
    Der muß sich noch hocharbeiten.

    • Frase0815 schreibt:

      Bei drei Kilometer langen offenen Briefen fällt der untergehobene Mumpitz nicht so auf.
      „Muslime sind in Deutschland ständiger Diskriminierung ausgesetzt“ – hat der Mazyek diesen Abschnitt geschrieben?

      Dem Rest des Textes kann man als geradeaus Denkender sicherlich zustimmen.

  12. Hein schreibt:

    Muslime diskreditiert in Deutschland? Wollen Sie wirklich noch mehr Moscheen? Das, was Sie an Hamas und Farah zu recht kritisieren ist Glaubensessential des Islam. Ein Blick in den Koran genügt. Dass sich Israel mit dieser Polit-Religion anders auseinandersetzen muss als wir, bedeutet nicht, dass wir uns der gleichen Gefahr aussetzen müssen. Israel ist eine stärkere Gesellschaft als die europäischen es sind.

    • Michael Foerster schreibt:

      Sehr geehrter Hein
      Warum muss sich Israel anders mit dieser Polit-Religion auseinandersetzen als Deutschland?
      Und warum ist es OK, dass wir uns ‚der Gefahr aussetzen müssen‘, Sie aber nicht?

      Weil ich Jude bin?

      • Hein schreibt:

        In Israel war von vornherein ein großer arabisch-muslimischer Bevölkerungsanteil. Warum sollen wir uns den in Europa schaffen? Nach dem Sechs-Tage-Krieg haben die Israelis darauf verzichtet, den Tempelberg selber zu verwalten. Es war eine Geste des Entgegenkommens. Wie wurde es gedankt? Das „muss“ oben ist nicht als moralische Pflicht gemeint, es bezieht sich darauf, dass Israel immerhin einen 20-Prozent-Anteil hat, wir 5,7. Möge er in allen Ländern schrumpfen.

  13. Elisabeth Berkes-großer schreibt:

    Gesendet von Yahoo Mail auf Android

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