Ab heute ist Barack Obama nicht nur Friedensnobelpreisträger

Die Vereinten Nationen und die Enthaltung der Vereinigten Staaten von Amerika bei einer Abstimmung im UN-Sicherheitsrat gegen israelische Siedlungen im Dezember 2016 haben es auf den ersten Platz der Top-Ten-Liste des Simon Wiesenthal Centers von Zitaten, bei denen es sich um antisemitische und antiisraelische Verunglimpfungen handelt, geschafft.

Seit 2010 veröffentlicht die Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center die „Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“, eine jährliche Top-Ten-Liste von Zitaten, bei denen es sich um antisemitische und antiisraelische Verunglimpfungen handelt, die sich zudem durch eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz auszeichnen und damit nach Ansicht des Simon Wiesenthal Center „den Weltfrieden bedrohen“.

In diesem Jahr hat es die Obama-Regierung zusammen mit den Vereinten Nationen auf Platz 1 geschafft. Herzlichen Glückwunsch!

Das Simon Wiesenthal Center führt aus:

„Der atemberaubende Angriff der Vereinten Nationen auf Israel wurde von Präsident Obama erleichtert, als sich die USA bei einer Resolution des UN-Sicherheitsrates enthielten, die Israels Siedlungsbau verurteilte. So wurde jahrzehntelang gewachsene US-Politik umgekehrt, die stets darin bestanden hatte, ein Veto gegen solche diplomatischen Bewegungen gegen den jüdischen Staat einzubringen.“

Am 23. Dezember 2016, während in Syrien Häuser zerstört und Menschen vernichtet wurden, verurteilten die Vereinten Nationen Juden, weil sie Häuser bauen. Die Verurteilung der israelischen Siedlungspolitik, verbunden mit der Forderung nach dem Stopp der jüdischen Siedlungsaktivitäten in Jüdäa, Samaria und Ostjerusalem, wurde mit 14 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung der USA verabschiedet. Die Vereinten Nationen lehnten somit ohne ein klares Nein die Siedlungspolitik Israels ab.

Kann sich die ganze Welt irren? Ja, sie kann! Wenn es um Juden geht, hat sich die ganze Welt schon einmal geirrt! Genau auf diesen Umstand weist das Simon Wiesenthal Center mit seiner Top-Eins-Platzierung hin.

Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdische Siedlungspoltik das größte Friedenshindernis im Nahen Osten ist, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen.

In den Gebieten Judäa und Samaria siedelten Juden bereits, bevor es Christen und Muslime überhaupt gab. Der Name Judäa ist eindeutig. Daher sprechen jene, die Juden dort für illegal halten, lieber von der Westbank. Wie immer das Gebiet jedoch bezeichnet wird, zur Zeit gehört es zu keinem Nationalstaat.

Einst gehörte das Gebiet zu Jordanien, dem Land, das sich zu über 80 Prozent auf palästinensichem Boden befindet und wo im Gegensatz zu Israel Palästinser nicht die volle Staatsbürgerschaft besitzen. Davor wurde das Gebiet vom Völkerbund verwaltet. Davor gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich, davor zum Römischen Reich und davor, wie das Wort „Judäa“ zeigt, zu einem Jüdischen Reich. Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten. Juden sind im Grunde die Ureinwohner des Nahen Ostens!

Obwohl die Gebiete Judäa und Samaria heute zu keinem Staat gehören, siedeln dort Menschen. Manche siedeln in Häusern, andere in Zelten. Es gibt dort arabische, jüdische, staatenlose und viele andere Siedler. Sie siedeln alle in einem Gebiet, das bis heute umstritten ist, weil kein Staatsgebilde dort regiert. Warum aber sind nur die jüdischen Siedler das Problem?

Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das diese Menschen mit diesen Siedlern haben, ist somit ihr Jüdischsein!

Als illegal wird nicht der massive Bau ganzer Viertel mit Hochhäusern bezeichnet, den Palästinenser in vielen Teilen Judäas, Samarias und Jerusalems ohne Genehmigung, adäquate Planung oder Sicherheitsbelange vorantreiben, ohne dabei die geringsten Standards von Ingenieuren und Architekten zu erfüllen. Die einzige Absicht der Palästinenser ist es, vor Ort unwiderrufliche Fakten schaffen.

Da stellt sich die Frage, wer finanziert diese riesigen Städte innerhalb von Städten und warum? Der Journalist Bassam Tawil vermutet, dass die PLO und einige Araber und Muslime sowie insbesondere die Europäischen Union die Drahtzieher hinter der palästinensischen Initiative sind, also genau jene, die dieses Verhalten als „illegal“ bezeichnen, wenn es Juden tun. Tawil erklärt:

„Die palästinensischen Bauaktivitäten finden grösstenteils in dem als Area C bekannten Bereich des Westjordanlands statt, der gemäss dem Osloer Abkommen unter ausschliesslicher Kontrolle Israels stehen sollte. Die Häuser schiessen jedoch auch andernorts in vielen Stadtvierteln – und sogar in ganzen Dörfern – im nördlichen, östlichen und südlichen Umland Jerusalems wie Pilze aus dem Boden und lassen der Stadt nur noch eine Option: sich nach Westen auszudehnen. Auf diese Weise bauen sie einen gigantischen Kragen aus Beton, der sich immer enger um Jerusalem legt und die Juden so mehr und mehr aus der Stadt verdrängt.“

Die Palästinenser geben an, in den vergangenen Jahren schätzungsweise 15.000 illegale Wohneinheiten rund um Jerusalem gebaut zu haben, aber die Vereinten Nationen verurteilen sie nicht, weil dort nur Juden „illegal“ sein können. In der Area C finanziert die Europäische Union die illegalen Bautätigkeiten der Palästinenser, während sie die Bauaktivitäten in jüdischen Siedlungen strengstens als illegal verurteilt. Die Europäische Union erklärt, palästinensische Bauarbeiten würden unter die Kategorie der „humanitären Hilfe“ fallen und seien somit gemäss internationalem Recht erlaubt. Nur für Juden gilt was anderes! Bassam Tawil erklärt:

„Die Heuchelei und schiere Heimtücke der EU und der übrigen internationalen Gemeinschaft bei dem Thema der israelischen Siedlungen ist nur allzu durchschaubar. Zugleich erleben wir auch die Heuchelei vieler anderer in den Mainstream-Medien des Westens – Dutzende von Korrespondenten, die mit ihren eigenen Augen sehen, wie rechts und links von Jerusalem die palästinensischen Siedlungen in die Höhe schiessen und es dennoch vorziehen, ausschliesslich über die jüdischen Bautätigkeiten zu berichten.“

Diese Doppelmoral ist besonders widerlich, wenn man bedenkt, dass die radikale Hamas in ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden zur Pflicht aller Muslime erklärt. Auch die Fatah ist von dieser Pflicht überzeugt. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur bei der Vernichtung aller Juden geben könne. Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Es gibt nämlich zwei Formen des Friedens im Nahen Osten: Der eine Friede ist ein Friede mit Juden. Der andere Frieden ist ein Frieden von Juden.

Der Wunsch eines Friedens von Juden findet sich überall in der arabischen Welt. Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Gaza schloss einen Frieden von Juden, aber nicht mit Juden. Deshalb feuerte die Hamas in den folgenden Jahren auch unzählige Raketen auf Israel ab, in dem Willen, soviele Juden wie möglich zu töten. Ein Minister der Hamas brachte die eigene Politik 2010 mit diesen Worten auf den Punkt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Wer glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen.

Jüdische Siedlungen sind daher nur für jene eine Hindernis zum Frieden, die einen Frieden von Juden haben wollen. Für jene jedoch, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem, sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn und Mitbürger sein können.

Juden, die siedeln und Häuser bauen, sollten niemals ein Problem sein. Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie.

Die arabischen Regierungen im Nahen Osten sollten ebenfalls Juden als Bürger des Landes mit allen Rechten und Pflichten achten, die Häuser und Siedlungen bauen dürfen, wie jeder andere Bürger auch, oder sie werden niemals Frieden mit Juden schließen können.

Sowohl die Fatah, als auch die Hamas erklären jedoch, Frieden werde nicht kommen, „solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“ Sie meinen es ernst. Der Gazastreifen zum Beispiel, wo die Hamas herrscht, ist „judenrein“. Gaza hat verwirklich, woran Hitler gescheitert ist.

Dennoch stellt die Hamas Forderungen an den Erzfeind Israel. Israel soll Wasser spendieren, Medikamente liefern und Essen bereitstellen und das Wahnsinnge ist, Israel macht das auch noch. Statt aber, dass die Welt Israel bewundert und lobt ob soviel Menschlichkeit, wird Israel kritisiert, weil das Land angeblich nicht genug Wasser spendieren soll? Ich frage aber: Welches Land hat je seine Feinde genährt? Die israelische Regierung stellt da eine Ausnahme dar! Sie glaubt noch an die Menschen in Gaza und schaut nicht tatenlos zu, während die Hamas das arabische Volk als Geisel nimmt. Wäre die Fatah oder die Hamas so menschlich wie die konservativste israelische Regierung, es gäbe morgen Frieden im Nahen Osten.

Das israelische Volk fühlt für seine arabischen Nachbarn, egal wie brutal die Regierungen auch immer sein mögen, denn Araber und Muslime sind Teil des israelischen Volkes! Es leben über 8 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Israel. 1,6 Millionen von ihnen sind muslimische Araber und laut einer aktuellen Studie wollen 77 Prozent dieser Araber nirgendwo lieber leben als in Israel! Israel ist für sie das beste Land, sogar besser als Deutschland.

Wer Israel kritisiert, sollte sich mal anschauen, wie Muslime in Deutschland leben müssen. Wenn irgendwo eine Moschee erbaut werden soll, dann gehen direkt tausende Deutsche auf die Straße und demonstrieren dagegen. In Deutschland leben viele Muslime in Vierteln, die alles andere als lebenswert bezeichnet werden können. Muslime sind in Deutschland ständiger Diskriminierung ausgesetzt. Regelmäßig finden in deutschen Städten wie Dresden und Leipzig Demonstrationen gegen Muslime statt, bei denen mehrere zehntausend Deutsche anwesend sind und gegen Muslime hetzen. Im deutschen Parlament sind Muslime gnadenlos unterrepräsentiert. In Israel jedoch machen Muslime 20 Prozent der Bevölkerung aus. Die Muezzine singen wie selbstverständlich von den Minaretten. Moscheen stehen an jeder Ecke. Es gibt reiche, belebte, lebenswerte muslimische Viertel. Muslime sind wie selbstverständlich im israelischen Parlament vertreten. Sogar im höchsten Gericht Israels finden sich Muslime. Ich halte jede Wette, nach einem Jahr Deutschland und einem Jahr Israel würde sich die deutliche Mehrheit aller Muslime für Israel entscheiden. Ich behaupte sogar, die Mehrheit der jüdischen Siedler hegen bessere Gedanken für Muslime als die Mehrheit der Deutschen!

Die israelischen Araber sind die einzigen Araber des Nahen Ostens, die einen Regierungschef haben, der innerhalb einer Demokratie legitim gewählt wurde. Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. In Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. In Syrien herrscht Krieg. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. In Gaza herrscht die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie Demokratie sofort gegen Staatsterror aus. Seit dem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza.

In Israel sind die Menschen frei. Wenn es einen Regierungschef gibt, der von sich beanspruchen kann, in freien Wahlen von einem palästinensischen Volk gewählt worden zu sein, so ist es der Premierminister von Israel!

Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem abwählen kann. In Israel sind alle Religionen gleichberechtigt. Genau das stört die Regierungen vom Schlage der Hamas. Daher erklären sie, dass Palästinenser keine Juden sein dürfen. Sie wollen Palästina von den Juden „befreien“, wie die Nazis einst das deutsche Volk „befreien“ wollten. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß. Aus dieser menschenverachtenden Ideologie stammt die Gegenüberstellung „Israel – Palästina“. Was ist eigentich dieses Palästina?

Der Begriff Palästina kommt aus der Antike, als es noch keinen Islam und noch kein Christentum gab. Das Judentum ist somit die älteste noch heute praktizierte Religion Palästinas. Der Begriff „Palästina“ hat sogar einen hebräischen Ursprung. Die erste bekannte Schriftquelle zu „Palästina“ ist die Septuaginta. Hier wird der Begriff als Ableitung von dem hebräischen Begriff „Pleschet“ verwendet. Als Pleschet wurde ursprünglich die Ebene bezeichnet, welche das Volk der Philister bewohnte. Das Volk der Philister gibt es nicht mehr, aber einen Philister kennt jedes Kind: Goliath.

Der Begriff Palästina ist somit lediglich eine Gebietsbeschreibung und keine Volksbeschreibung und wurde von den Römern genutzt, nachdem sie die Juden besiegt hatten. Sie sprachen nicht von Judäa oder Israel, sondern von Palästina, um so jegliche Verbindung zwischen dem Land und dem jüdischen Volk sprachlich zu verwischen. Es gab kein sich selbst konstituiertes palästinensisches Volk.

Es gibt keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, aber dafür eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die durch den Umstand vereint werden, dass sie in einem Gebiet leben, das Palästina genannt wird. Der mit Abstand größte Teil Palästinas liegt im heutigen Jordanien. Weitere Gebiete Palästinas sind Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich in Israel, aber alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind im Grunde alle Palästinenser!

In der Moderne wurde der Begriff „Palästina“ deshalb wieder so geläufig, weil damit das Gebiet bezeichnet wurde, das nach dem 1. Weltkrieg durch den Untergang des Osmanischen Reiches herrschaftslos wurde. Palästina war der Begriff, mit dem der Völkerbund, der ab 1922 das Gebiet verwaltete, das Gebiet und alle dort leben Menschen beschrieb, ob sie nun christlich, muslimisch, jüdisch oder heidnisch waren. Heute gibt es in der Region die unterschiedlichsten Länder, aber nur ein Land ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von überwiegend jüdischen Palästinenser gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten.

Israel ist eine Demokratie, in der jede Kritik, sogar die dümmste und die brutalste, erlaubt ist und artikuliert wird. Jeder Palästinenser kann in Israel seine Meinung frei äußern. Das ist Demokratie! In Jordanien, Syrien, Gaza, Westjordanland aber haben Palästinenser diese Rechte nicht. Warum also werden diese Menschen nicht gestärkt?

Es gibt eine Nakba. Sie fand jedoch nicht in Israel statt. Sie findet täglich in Gaza, Syrien, Jordanien und in der Westbank statt. Die Mörder sind die Schergen der Hamas und der Fatah.

Vielen Menschen, die vorgeben, solidarisch auf der Seite der Palästinenser zu sein, sind Palästinenser in Wirklichkeit vollkommen egal. Sie sind einfach nur gegen Juden! Daher verbünden sie sich mit den Feinden der Juden. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhundert wurde von der PLO beschlossen, dass Juden keine Palästinenser sein können, so wie die NSDAP ein paar Jahre vorher beschlossen hatte, dass Juden keine Deutsche sein können. Der Deutschenbegriff der NSDAP wurde verworfen, aber der Palästinenserbegriff gilt bis heute. Nur innerhalb dieses Palästinenserbegriffes können jüdische Siedler illegal sein. Judenhasser über daher gerne diesen Begriff.

Leider finden sich auch im deutschen Bundestag nicht wenige Mitglieder, die diesen Palästinenserbegriff übernommen haben. Sie sprechen wie selbstverständlich von „illegalen Siedlern“, ganz so als sei es jenseits jeder Diskussion, dass Juden in gewissen Gebieten der Welt nichts zu suchen haben. Sie sind einem Frieden von Juden näher als einem Frieden mit Juden und erschreckend nah dran an der zweiten Lösungsmöglichkeit, die auch Hitlers Friedensangebot an das jüdische Volk war.

Warum macht sich Barack Obama nicht für diese Lösung stark: Die muslimischen Kräfte des Nahen Ostens schließen einen Frieden mit Juden und akzeptieren die seit Jahrtausenden tradierte Anwesenheit von Juden in dem Gebiet?

Die muslimischen Kräfte akzeptieren einfach, dass es jüdische Siedlungen gibt und sorgen dafür, dass keinem Bürger Rechte vorenthalten werden nur weil er Jude ist. Es darf keinen Siedlungsstopp nur für Juden geben! Die Vernichtung Israels und die Vertreibung von Juden stehen nicht zur Debatte! Ich würde auch nicht mit einem Menschen verhandeln, der es es nicht ausschließen möchte, mich oder meine Familie zu töten! Es kann daher keine Zwei-Staaten-Lösung mit Parteien geben, die zur Vernichtung und Vertreibung von Juden auffordern! Wir brauchen Menschen, für die jüdische Siedler nicht mehr und nicht weniger ein Problem sind, als alle anderen Siedler auch!

Jüdische Siedlungen sind nur für den ein Friedenshindernis, der einen Frieden von Juden wünscht. Für einen Frieden mit Juden sind jüdische Siedlungen ein Garant für die Möglichkeit eines Friedens!

Was ist eigentlich an den israelischen Siedlungen so verdammenswert? In jeder israelischen Siedlung gilt das israelische Gesetz. Somit ist jede israelische Siedlung im Nahen Osten ein Ort, wo ich als homosexueller Mensch nicht verfolgt werde, jeder Religion angehören darf und frei meine Meinung sagen kann.

Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt einzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.

Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter und jeder Quadratmeter, der an die Hamas oder die Fatah fällt, ist ein verlorener Quadratmeter! Warum soll ich ausgerechnet jene Siedlungen kritisieren, die mich leben lassen, wie ich möchte und nicht viel mehr all die Gebiete, die mich verfolgen, weil ich so bin, wie ich bin? Warum soll es völkerrechtswidrig sein, dass es mehr Gebiete auf der Welt geben soll, wo ich leben darf? Jenseits der Grenzen der israelischen Siedlungen, die allesamt an Orten sind, wo Juden 2000 Jahre länger siedeln als Christen und 1500 Jahre länger als Muslime, werden ich verfolgt. Was also ist ausgerechnet an den israelischen Siedlungen so völkerrechtswidrig? Gilt Völkerrecht über Menschenrecht? Dürfen Völker mich als Menschen diskriminieren?

Im Grunde setzen sich Barack Obama und seine Regierung dafür ein, dass es mehr Gebiete auf der Welt geben soll, die mich verfolgen? Allein dafür ist die Platzierung gerechtfertigt!

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107 Antworten zu Ab heute ist Barack Obama nicht nur Friedensnobelpreisträger

  1. Pingback: Der Popanz um Siedlungen – oder die Illusion vom Frieden als Friedenshindernis | bga-kassel

  2. Ben aka Schwert von Zion schreibt:

    Jetzt endlich ergibt alles einen Sinn!
    Ich hatte mich bevor ich den Durchblick hatte ein bisschen gewundert warum der Reporter von der Jüdischen Rundschau auf seiner Homepage Obama einen Friedensfanatiker nannte und schrieb das die EU die „Endlösung“ und den „totalen Frieden“ im Nahostkonflikt haben will. Jetzt begreife ich!
    In Wirklichkeit wollen die die Ausrottung Israels. Mit seiner übertriebenen Höflichkeit nur angedeutet das alle die für den Friedensprozess sind Nazis sind.
    Einmal beklagte sich einer bei dem Autor das er Deutsche grundsätzlich als boshafte, verschlagene, judenhassende, Primitivlinge darstellt. Seine Antwort: Primitivlinge: Nein

    Darum wurde auch das Foto auf dem der Finger von Bibi den Schatten eines Adolf Hitler Barts auf des Gesicht der Kanzlerin wirft so begeistert von Israelfreunden aufgenommen,
    etwa auf Jihadwatch

    http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fmedforth.files.wordpress.com%2F2014%2F02%2Fmerkelbibi2.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fmedforth.wordpress.com%2F2014%2F02%2F25%2Fam-bart-sollt-ihr-sie-erkennen%2F&h=639&w=960&tbnid=CALJ1x_k8IMvsM%3A&vet=1&docid=ncyae8827bMkMM&ei=UpxmWK3yFcrfUZq9l5AJ&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=2150&page=0&start=0&ndsp=38&ved=0ahUKEwit4562u5zRAhXKbxQKHZreBZIQMwgaKAAwAA&bih=955&biw=1920

    Jetzt weiß ich auch warum Bibi seinen Minister Uri Ariel im Amt gehalten hat der 2008 sagte die Kanzlerin sei die Mutter der Amalekiter, also der biblischen Todfeinde die von den Israeliten auf Befehl des Herrn vollständig ausgerottet wurden.

    Der Autor, Herr Ulrich Becker, hatte auch geschrieben das es für Netanjahus Charakter spricht dennoch nach Berlin zu kommen. Stimmt! Wo er doch die Ach so judenfreundliche Angela längst durchschaut hat. Hihihi, die wird noch dumm aus der Wäsche gucken…
    Aber es bezahlen so viele Regierungen die Pallis damit Judenblut fließt, reicht denn das Atomwaffenarsenal aus um das ganze heuchlerische Natterngezücht seiner gerechten Strafe zuzuführen?
    Wäre auf jeden Fall klare Selbstverteidigung

    @ Caruso: Was ist denn jetzt, habe ich eine Seele oder nicht?
    Wenigstens eine kleine? Nach dem amtierenden Vize-Verteidigungsminister Eli Ben-Dahan
    höchstens das: „A jew always has a higher soul than a goy”

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Ben aka Schwert von Zion: „Mit seiner übertriebenen Höflichkeit nur angedeutet das alle die für den Friedensprozess sind Nazis sind.“

      Wer konkret ist für den „Friedensprozess“ und worin zeigt sich diese Absicht?

      @Ben aka Schwert von Zion: „@ Caruso: Was ist denn jetzt, habe ich eine Seele oder nicht? Wenigstens eine kleine?“

      Könnten wir vordringlich die Frage klären, ob Sie einen Verstand haben? Wenigstens einen kleinen?

    • Katharina Seehuber schreibt:

      Eins muß man Ihnen lassen, lieber Ben ibn Scheuklapp: Sie haben anfangs genug Kreide gefressen, um mich über Ihre wahre Denkweise zu täuschen. Ich hielt Sie zunächst für durchaus seriös, aber mit dem Widerspruch, den Sie erfuhren, mit den Fakten, mit denen Sie konfrontiert wurden, in dem Maße, wie Ihre Pseudoargumente zerbröselten, verloren Sie immer mehr die Contenance, die Maske fiel, und nun stehen Sie in der ganzen Armseligkeit des schluchzenden Judenverächters da – schluchzend, weil man Ihren Obsessionen nicht folgen will, die doch Ihre ganz persönliche Wahrheit sind.
      Ihr letzter Post strotzt vor Selbstentlarvung: laß fahren dahin den Anschein……
      Sie suchen sich aus allen Ecken, den hintersten Winkeln, die Bestätigungen für Ihr Vorurteil: eifrig sammeln Sie, was Ihrem Bild entspricht, und so pflastern Sie die Wände Ihrer Filterblase mit Zitaten, die zeigen, wie unflätig, häßlich, niedrig die Juden doch sind: da hat einer Obama einen Friedensfanatiker genannt – so sind sie, die Juden! SIE sind die Nazis, wenn sie auf die Folgen der Politik von EU oder Obama hinweisen. Und dann haben Sie gelesen, dass jemand „Deutsche grundsätzlich als boshafte, verschlagene, judenhassende, Primitivlinge darstellt., und einer nur den Primitivling ablehnt. Und schon wieder ist Ihr Bild vom Juden bestätigt – pars pro toto, besonders wenn es um Juden geht.
      Viel mehr ist zu Ihrem Outing nicht zu sagen, es ärgert mich ein wenig, dass ich zu lange blind war, während andere Sie schneller durchschauten.
      Den traurigen Gipfel und finale Bestätigung Ihres Charakters als Judenverächter bringt der letzter Satz: „A jew always has a higher soul than a goy” – Ja, so sind sie, die Juden.
      Als Rechercheur beim „Stürmer“ hätten Sie sicher Karriere gemacht.
      Wenn ich es drauf anlege, kann ich mit dieser hinterfotzigen Methode jedes Volk verächtlich machen, denn Dummheit, Eiferer und Chauvinisten gibt es überall – nichts leichter also als das. Wie Sie allerdings auf diese Art irgendjemand anderen, der nicht vom antijüdischen Virus infiziert ist, überzeugen wollen, dass z.B. die Siedlungspolitik falsch sei oder die Entscheidung von Obama und UN keinen antisemitischen touch habe, bleibt undurchsichtig.
      Ihre Methoden, Ihre HInausschweifungen in die Niederungen der Denunziation und des Ressentiments zeigen den Mann hinter der Maske. Sie haben es nicht gemerkt, wie sie Stück für Stück herabgerutscht ist.

  3. Ben aka Schwert von Zion schreibt:

    Liebe Katharina,

    es ist kein Wort mehr notwendig, Sie haben mir die Augen geöffnet.

    Mir war selbst gar nicht bewusst dass ich nur die israelischen Siedlungen nicht gut fand und mich sonst nix auf der Welt störte, aber so ist das nun mal mit Besessenen: die wissen nicht um ihren Zustand. Erst vorgestern hat Bibi den John Kerry als einen weiteren Besessenen entlarvt.
    Und das sind praktisch alle: Jeder Staat der Erde der die Siedlungen ablehnt ( also wirklich jeder Staat ) autorisiert damit Judenmord.

    Vergangenes Jahr hat sich eine große Zeitung in Israel die als Sprachrohr der Siedler
    gilt dafür ausgesprochen Deutschland mittels Atombomben auszuradieren, noch vor kurzem hatte ich den Verdacht so was sei rechtsextremer Fanatismus.

    Dank Ihnen weiß ich jetzt das es absurder kaum geht, das dieses Denken reine Gutsherrenart ist und ich die falschen Kriterien angewandt habe. Bedeuten sollte das lediglich das manch ein Siedler wünscht das Verhältnis zu Deutschland neu zu ordnen.

    Zum Glück ist ja bald der Nazi-kommunistische schwule Moslem raus aus dem Weißen Haus und Anstand und Aufrichtigkeit ziehen ein. Dessen neuer Botschafter für Israel hat genau wie Sie einen Blick für falsche Freunde, gegen den wirkt Bibi ja fast schon wie ein Linker.

    Ich bin fest davon überzeugt dass die Zukunft nur golden werden kann mit solchen wackeren Streitern für die Gerechtigkeit

    @ Caruso:
    Haben Sie mittlerweile eruieren können ob Europäer so was wie eine Seele besitzen?

    • Eitan Einoch schreibt:

      Komiker!

      • Katharina Seehuber schreibt:

        Kein Komiker, lieber Eitan, Komiker sind lustig! Die Unbelehrbaren, die auf „satirische“ Art ihren status ignorans und die Weigerung, dazuzulernen oder auch nur -zudenken kaschieren wollen, merken gar nicht, dass sie ihn damit nur um so kenntlicher machen. Wer wie der Ben ibn Scheuklapp nur von den Rändern her denkt, kann auch nicht tiefer eindringen, das ist nun mal sein Schicksal. Was in ihm rumort, wird er schwerlich erkennen, dazu ist er zu sehr mit den Juden und deren Pariastaat beschäftigt (wie Nordkorea, Iran – früher sprach man von Untermenschen, das ist außer PC, dafür hat man nun „Unterstaaten“, und man prügelt wie vordem die Insassen, während man vorgibt, nur den Sack zu schlagen).
        Das Ressentiment lebt.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Ben aka Schwert von Zion: „Vergangenes Jahr hat sich eine große Zeitung in Israel die als Sprachrohr der Siedle gilt dafür ausgesprochen Deutschland mittels Atombomben auszuradieren, noch vor kurzem hatte ich den Verdacht so was sei rechtsextremer Fanatismus.“

      Ihr Verdacht ist äußerst seltsam, wenn man bedenkt, dass es doch für gewöhnlich linksextremer Fanatismus ist, der danach verlangt Deutschland auszuradieren: „Bomber Harris do it again!“.

    • luminescent schreibt:

      Oh, „Ben“ hat seine Worte wieder gefunden. Muss man dann sofort mit der Lüge Vergangenes Jahr hat sich eine große Zeitung in Israel die als Sprachrohr der Siedler
      gilt dafür ausgesprochen Deutschland mittels Atombomben auszuradieren,…
      starten. So wird das doch wieder nichts, „Ben“. 😀

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Ich habe Ben von Anfang an richtig eingeschätzt!
        Auf mein Gefühl konnte ich mich schon immer verlassen! 😉

  4. Katharina Seehuber schreibt:

    Aber keine Sorge, ich bleibe Ihnen erhalten.

    Herr Ben,
    Dass Sie mir erhalten bleiben, ist eine rechte Anmaßung Ihrerseits: Ich lege keinen gesonderten Wert auf diese Aussicht. Zumal ich immer mehr zum Schluß komme, daß Sie genau das sind, was viele in diesem Blog von Ihnen denken.
    Sie wischen nochchalant alles vom Tisch, was Ihre Vorurteilen behelligen könnte.
    Die Weigerung der arabischen Seiten, einen Staat Israel anzuerkennen? Peanuts. Die drei Neins? Camp-David? olmert? Reden wir nicht darüber. Die Araber sind halt so, Israel hat zu liefern. Sollen die Juden doch Frieden schließen, was dann kommt, wir werden sehen. Etwas, aber nur etwas polemischer: sollte es für die Juden schlecht ausgehen, werden wir weitere Mahnmale errichten und die Juden betrauern. Wir haben auf ihre Kosten das für uns Beste gewollt, unsere Moral ist rein.
    Ich frage Sie: schämen SIE sich nicht? Haben Sie soviel Anstand im Leib, sich zu Ihrer antijüdischen Obsession zu bekennen und sich nicht hinter einer Pseudomoral zu verstecken. die Sie nichts kosten wird, Israel aber die Existenz kosten kann? Die Tastaturmoralisten sind immer die ersten, wenn es um den Preis geht, den andere zahlen müssen.
    Sie sinnieren nicht über die Definiton von Hass nach, weil Sie keine brauchen. Ihnen reicht das Diffamierungsplus, das die Verwendung des Begriffes in einer Diskussion unter Ihresgleichen verspricht, völlig gleich ob es Fakt ist oder nicht (postfaktisch, Sie wissen schon).
    Sie fragen scheinheilig danach, was Israel von einem Palästinenserstaat zu befürchten habe, die Fatah habe doch getilgt – die gleiche Fatah, die ein judenreines Westjordanland wünscht, die Mörder und ihre Familien mit Renten belohnt, die ohnehin hinweggefegt würde, wenn dort freie Wahlen stattfänden und der Hamas Platz machen müßte, (dies allerdings auch ohne Wahlen), die seit 2007 demonstriert, was ein Staat unter ihrer Führung für Israel bedeuten würde – der Ben-Gurion-Flughafen in Fernrohrsichtweite von dem neuen Staat. Das alles interessiert den deutschen, ich werde deutlich, Israelhasser (und hier stimmt der Begriff, denn es gibt ein Objekt des Hassens, der Abneigung und Verachtung) nicht, er kennt nur sich und seine Obsession – ja, genau dies: Obsession. Er verlangt von Israel und den Juden Dinge, die er von anderen nicht fordert. Er fordert eine eine Übererfüllung an Moral, die er sich selbst nie abverlangen würde. Sie reden von der Entrüstung der Chinesen, wenn man Tibet aufs Tapet bringt, und vergleichen dies mit Israel – welcher Krieg hat die Chinesen nach Tibet gezwungen? Gibt es in China eine öffentliche Debatte über die Besatzung, Angebote der Staatlichkeit an die Tibeter, immer wieder? Geht für China von den Tibetern eine Gefahr aus, leugnen diese das Existenzrecht Chinas? Wieder die Frage: sehen Sie dies nicht? Nein? Und Sie schämen sich nicht ob dieser intellektuellen Fehleistung?
    Sie schwadronieren vom Völkerecht – haben Sie die einschlägigen Artikel jemals gelesen? Dort sei nicht von Zwang die Rede? Sind Sie ein Apostel des Neuworts „postfaktisch, vulgo: die größten Kritiker der Elche sind selber welche? Ich helfe nach, aber vielleicht finden Sie das Wort „Zwang“ auch ohne Hilfe (bei soviel Frechheit ist Polemik Pflicht):
    „Zwangsweise Einzel- oder Massenumsiedlungen sowie Deportationen von geschützten Personen aus besetztem Gebiet nach dem Gebiet der Besetzungsmacht oder dem irgendeines anderen besetzten oder unbesetzten Staates sind ohne Rücksicht auf ihren Beweggrund verboten.“
    Viel mehr ins Detail können Sie darüber hier nachlesen:
    https://tapferimnirgendwo.com/2015/07/18/die-siedlungen-und-das-volkerrecht/
    Auch von der Übernahme der Beschlüsse des Völkerbundes, insbesondere des San-Remo-Abkommens durch die UN (Artikel 80, vergewissern Sie sich) nichts gehört? Es erlaubt explizit den Juden, überall in Palästina zu siedeln:
    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:bRuWl_1_rssJ:www.huffingtonpost.de/nathan-warszawski-/umstrittene-gebiete_b_9551648.html+&cd=29&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a
    Beim Völkerrecht sind Sie gerne flexibel, wo es nicht um Israel geht: für dieses gilt es, für Polen, Russen, Türken etc. kann man schon mal fünfe gerade sein lassen – die israelfeindliche Doppelmoral krächzt ihr häßliches Lied.
    Das nun zitiere ich wörtlich – Sie schreiben:
    „Sie schreiben der Hass der Palästinenser habe eine ganz andere Qualität als die der Jordanier oder Ägypter. Woran machen Sie das fest?…. Darauf das die Palästinenser mit Freuden Ihre Kinder verheizen möchte ich lieber nicht eingehen“ um zu demonstrieren, mit welchen wahrheitswidrigen und -verdrehenden Methoden Sie vorgehen, was auch den Vorwurf der moralischen Verrenkung an Sie schön untermauert. Hier das, was ich dazu schrieb:
    „Die tödliche Gefahr ist das Programm der Judenvertreibung von Fatah und Hamas. Ägypten und Jordanien lieben Israel nicht, haben aber Interessen, die sich mit denen Israels decken. Nicht umsonst riegelt auch Ägypten den Gazastreifen ab. Der Friede beruht auf Interessen, nicht auf Liebe, und ist darum haltbar. Der abgrundtiefe religiös motivierte Hass der palästinensischen Führung ist von ganz anderer Qualität – er ist bereit, elementare Interessen (sogar die eigenen Kinder) zu opfern, um Israel auszuradieren.“
    Nun, wo steht hier ein Vergleich des Hasses der Jordanier oder Ägypter zu dem der Palästinenser? Spreche ich von den Menschen oder den Führungen? Wer opfert Kinder – die Palästinenser oder die aufpeitschende Führung?
    Lieber Ben, das ist genau die Unredlichkeit und Verlogenheit, die die Diskussion mit ihre Feindschaft zu Israel hinter wohlfeilen moralischen Floskeln verbergenden Salonstrategen so schwer erträglich macht. Wer verdreht, kann auf die eigentlichen Argumente nicht antworten, sonst hätte er dies Mittel nicht nötig.
    Also kommen Sie mir nicht mit der nächsten Eskalationsstufe der moralsichen Entrüstung – man hätte sich zu schämen etc. Dafür sind Sie recht besehen der bessere Kandidat.
    Übrigens: das Caruso-Zitat lautet wohl anders als behauptet, oder warum posten Sie es nicht?

  5. Couponschneider schreibt:

    Und bei SPON überschlagen sich wieder die antisemitischen Wortbeiträge. Ich zitiere von http://www.spiegel.de/forum/politik/nahostkonflikt-israel-empoert-ueber-kerry-rede-thread-549704-4.html

    „Die UNO-Resolution vom 29.11.1947 sah eine Zweistaatenlösug vor: Ein Staat für die Juden, ein Staat für die Araber. Dafür haben u.a. die USA, Frankreich und die Sowietunion gestimmt. Nach bald 70 (!) Jahren gibt es nur einen Staat, von dem aus die Aggressionen durch illegalen Siedlungsbau ständig verschärft werden. Dem Nahen Osten – ob Juden oder Arabern – wäre viel Leid erspart geworden, wenn den Palästinensern das Recht auf einen eigenen Staat ermöglicht worden wäre. Nicht einmal eine Zusage nach 70 Jahren einzuhalten schaffen angeblich intelligente Politiker Israels oder der USA. Das Töten und Morden geht also weiter…“

    Eine Geschichtsklitterung ohne Beispiel ist das. Die Araber haben jedes Recht verwirkt, sich hinter dem ursprünglichen Teilungsplan zu verstecken, denn sie haben ihn selber nie akzeptiert. Erst mit Waffengewalt Fakten schaffen wollen, dann den Krieg verlieren, und sich hinterher auf den Teilungsplan berufen. Das wäre in etwa so, als hätte sich Deutschland nach dem verloren Krieg auf den Hitler-Stalin-Pakt berufen wollen und halb Polen sich einverleibt, sowie Bessarabien und auch das Sudetenland.

    „Wer immer noch glaubt, dass Israel an einer friedlichen oder gar Zweistaatenlösung interessiert ist, sollte endlich mal die Augen auf machen. Es wird nie einen palästinensischen Staat geben, ob mit Hilfe der USA oder nicht. Da kann man Obama keine Schuld geben, solange Verrückte an der Spitze der israelischen Regierung sind.“

    “ Seit Jahrzehnten schafft Isreal ungehindert Fakten durch die Siedlugen.“

    “ Jeder der auch nur ein wenig Einblick in den Staat Israel und dessen Eliten hat weiß, daß Land ist eine große mafiöse Krake. Schlimmer als der größte Schurkenstaat in Afrika.“ – Dafür, dass es dort schlimmer als im größten Schurkenstaat Afrikas sein soll, ist die Leistung der israelischen Wirtschaft grandios: Israel liefert u.a. Gemüse, Obst, Waffen und High-Tech.

    Man denkt, Möllemann wäre wieder von den Toten wieder auferstanden:
    „Niemand hat in den letzten 60 Jahren so viel zum ständigen Anwachsen des Antisemitismus beigetragen , wie die jeweiligen israelischen Regierungen !!!
    Und das alles praktisch immer mit direkter oder indirekter Unterstützung der USA , der EU und Deutschlands !
    PS: Die jetzige – einmalige – Enthaltung in der UNO durch die USA am Ende der Amtszeit von Obama ist eigentlich ein Armutszeugnis , aber besser als nichts !“

    Den Vogel aber schoss der Bursche hier ab, nach endlichen zensierten „israelkritischen“ Kommentare, die man trotz der Zensur lesen konnte, schrieb er:

    „Antisemitismus oder Antiamerikanismus waren bisher die Freibriefe, Kommentare zu löschen. Und antisemitisch war man, wenn man die Siedlungspolitik veruteilte oder die seit Jahrzehnten in Lagern lebenden Palästinenser bedauerte.“

    Ich nehme ja nicht mehr an den Schlammschlachten teil. Was ich aber kurzem Überfliegen lese, erschüttert mich. Es ist „Hate Speech“. Während so mancher kritischer Kommentar gegen den Islam und gegen den arabischen Kulturkreis sofort als Fremdenfeindlichkeit gewertet wird, ist man hier schon sehr tolerant. Man müsse Israel ja kritisieren dürfen. Na klar.

    Und diesen antisemitischen Dreck liest man unter jedem SPON-Beitrag zum Nahostkonflikt. Es gibt nur wenig Widerspruch. Ich werde in Zukunft keinen Widerspruch mehr leisten können, weil ich meinen Account deaktiviert habe. Und es ist ja auch surreal. In Berlin rast ein islamischer Terrorist mit einem Lastwagen in den Weihnachtsmarkt. Das Offensichtliche wird erstmal geleugnet: Dass es ein terroristischer Anschlag war, stattdessen wird dem polnischen Lkw-Fahrer angedichtet, er hätte den Sattelzug gesteuert. Zwei Tage später wird dann auf der Stelle „gegen rechts“ demonstriert, die das alles instrumentalisieren könnten.

    Ich sehe aber keine Gefahr am rechten Rand. Die Rechtsextremisten haben ein angeknackstes Selbstbewusstsein und betrinken sich lieber. Ich sehe die Gefahr im Islam, bei unseren linken Islamverstehern, die überall in den Institutionen hocken und einer linken Infanterie, die sich für noch so blödsinnige Demo einspannen lässt.

    Es ist wirklich ein Wunder, dass noch keine Synagogen brennen.

    • ceterum censeo schreibt:

      Sie sind nicht allein mit Ihrem Frust. Machen Sie es wie ich, zanken Sie nicht mit Judenhassern im Kommentarbereich der Lügenpresse, sondern sachlich mit denselben im richtigen Leben! Klappt viel besser.

  6. Ben schreibt:

    @ Heimchen
    „Ben, bei Dir ist Hopfen und Malz verloren!
    Mit Dir zu diskutieren hat keinen Zweck, Du rückst
    keinen Millimeter von Deiner „Wahrheit“ ab!
    Glaube was Du willst und werde glücklich damit!“

    Bloss nicht auf die Frage antworten.

    Hast du in dieser Runde überhaupt mal so was von dir gegeben was grob in Richtung Argument geht? Nein.

    Aber die Eisenbirne mit der man nicht diskutieren kann.

    Ich frage noch mal: Gibt es irgendein Argument gegen die Siedlungspolitik das du akzeptieren kannst ohne Vermutungen über den schäbigen Charakter über den der nicht deiner Meinung ist anzustellen?

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Ben, reichen Dir die Antworten der anderen Kommentatoren
      nicht aus? Sie haben Dir ellenlang geantwortet! Wenn Du
      sie nicht verstanden hast, dann ist es Dein Problem!
      Du willst nur Aufmerksamkeit und die bekommst Du von
      mir nicht! Und jetzt ist Ende im Gelände!

      • bevanite schreibt:

        Das ist ja lustig hier. Ben hat sich durchaus Mühe gegeben, auf die Argumente der anderen einzugehen und es ergab sich daraus mit einigen Teilnehmern eine inhaltliche Diskussion. Sie hingegen gehen nur auf die persönliche Ebene („besonders hinterhältig“), werfen ihm vor, er halte sich „für besonders schlau“ (weil er mehr sagt als die „Scheiß-Moslems“-Plärrer?) und wolle nur Aufmerksamkeit? Da kommt einem doch glatt der Spruch in den Sinn: „Ein Geisterfahrer? Hunderte!“

        • Eitan Einoch schreibt:

          Ich sage nie „Scheiß-Moslems“. Vielleicht „Scheiß-Islam“, aber niemals „Scheiß-Moslems“. Soviel Zeit muss sein!

        • Heimchen am Herd schreibt:

          „Ben hat sich durchaus Mühe gegeben, auf die Argumente der anderen einzugehen “
          Das haben die anderen Teilnehmer auch!

          Nur gefallen Ben die Argumente der Anderen nicht, das ist sein Problem!
          Durch ständiges wiederholen der Argumente ändern sich die Argumente
          nicht! Das muss er lernen zu akzeptieren! Er muss lernen, dass es auch
          andere Meinungen gibt als seine! Punkt!

      • Ben schreibt:

        Vielen Dank für den ausführlichen Gedankenaustausch

  7. Heimchen am Herd schreibt:

    Ein Journalist hörte von einem alten Rabbiner, der seit 50 Jahren jeden Tag dreimal täglich die Kotel – die Klagemauer – besuchte, um dort zu beten.

    Er dachte, dass sei eine großartige Story, fuhr zur Kotel und sah dem alten Mann beim Gebet zu.
    Als dieser fertig war, ging der Reporter hin, um den Rabbiner zu interviewen. Er fragte ihn: „Rabbi, wie lange kommen Sei schon zur Westmauer um zu beten?“
    „Etwa 50 Jahre“, antwortete der Rabbiner.
    „Wow! Und wofür beten Sie?”
    “Ich bete für Frieden zwischen Juden und Arabern. Ich bete für ein Ende des Hasses und für Brüderlichkeit aller Nationen.”
    „Und wie fühlen Sie sich, nachdem Sie das 50 Jahre lang getan haben?“, fragte der Reporter.
    Der Rabbiner antwortete: „Als würde ich gegen eine Wand reden!“

    Herrlich!
    Ich liebe den jüdischen Humor! 🙂

  8. quisa schreibt:

    Mal wieder eine unbequeme Position bzgl. israelischer Politik und schon wird wieder mal der inflationär gebrauchte Antisemitismusvorwurf ausgepackt. Klar, ist ja auch einfacher als sich sachlich und mit Argumenten mit anderen Positionen auseinanderauszusetzen.
    Kaum äußert Obama eine Position, die unbequem ist, setzt ihn die sog. Menschenrechtsorganisation SWC auf die Liste der gruseligsten Antisemiten weltweit (lach)…das überrascht jetzt auch nicht wirklich.
    Aber im ernst, wenn man sieht, wer vom SWC schon so alles als Topantisemiten gebrandmarkt wurde (lächerlich) ist es kein Wunder, dass solche Vorwürfe nicht mehr allzu ernst genommen werden…
    Man sollte da nur aufpassen, dass der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen wird

  9. Ben schreibt:

    Liebe Katharina,

    leider haben wir uns vom eigentlichen Thema – ob es weiße und gerechtfertigt ist Kritik an der Siedlungspolitik als antisemitisch zu bezeichnen – weit entfernt.

    Der Form halber muss das Thema aber noch abgehakt werden:

    „wobei man die Räumung von Gaza und des Sinai durchaus erwähnen sollte – es ging also nicht um Landnahme“

    Die Rückgabe eines Teils der eroberten Gebiete belegt nicht das es nicht um Eroberung ging

    „ Israel hat 1967 die Westbank eben sowenig in ihren Machtbereich eingefügt wie den Sinai oder Gaza“

    Doch, die Westbank gehört zum Machtbereich Israels

    „Die Situation gleicht eher den Ergebnissen des zweiten Weltkrieges, wo D auf Gebiete verzichten mußte, aufgrund seiner Aggression.“

    Die Westbank ist nicht irgendwie an Israel gefallen, es hat diese Gebiete erobert.
    Ob man angegriffen wurde oder nicht spielt keine Rolle – Gebiete zu erobern und zu behalten bricht das Völkerrecht, und die drei Neins von Khartum haben Israel nicht zum behalten gezwungen. Das die Araber immer zuverlässig die dümmste und schlechteste Option wählen ist kein Freifahrtschein

    „Mir ist nicht geläufig, dass Kuwait den Irak bedrohte oder dass Hussein vorhatte, wieder abzuziehen.“

    Sehen Sie die militärische Notwendigkeit die Westbank besetzt zu halten?
    Sehen bei Netanjahu die Bereitschaft die Westbank wieder zu verlassen?

    „Mit Ihrer verqueren Logik könnte man die Besetzung Polens durch Hitler mit der Westbank vergleichen und sagen: seht, Hitler hat sogar eine Kriegserklärung bekommen, da geht es Israel doch noch gut. So geschichtsvergessen kann man natürlich daherreden, nur das Ernstnehmen fällt zunehmend schwer.“

    Es gibt keinen Grund hier den Adolf rein zu holen. Hier geht es darum dass das Simon-Wiesenthal Center Kritik an der Siedlungspolitik als antisemitisch brandmarkt.

    Der „Journalist“ Bassam Tawil, den Herr Buurmann zitiert, schreibt Europa bezahle die Palästinenser dafür das die Juden umbringen

    Sein Chef bei Gatestone, der Oberfalke John Bolton nennt bei Fox News die Enthaltung der USA ein Dolchstoß in den Rücken Israels

    Der Chef von Honestly Concerened schreibt in einem offenen Brief an die Kanzlerin das Deutschland die Politik des dritten Reiches fortsetzt

    Bei aro1.com kann man jetzt aktuell lesen die 14 Staaten des Weltsicherheitsrats hätten den Palästinensern die Erlaubnis erteilt Juden umzubringen. Der Betreiber dieser Seite ist Reporter bei der Jüdischen Rundschau

    Tuvia Tenenbaum, der kürzlich einen Preis von der Jüdischen Rundschau erhielt, findet Israel solle den Gaza-Streifen mit Flächenbombardments überziehen, dann werde Israel auch wieder respektiert in der Welt

    Der israelische Botschafter bei der UN beschuldigt den Generalsekretär Ban Ki-moon er ermuntere zum Terrorismus

    Da alles ist blanker Hass – die Siedlungen zu kritisieren ist es nicht

    • Eitan Einoch schreibt:

      Gebiete zu erobern und zu behalten bricht das Völkerrecht

      Das ist blanker Unsinn!
      Demnach hätte auch Deutschland das Recht, sich seine Ostgebiete zurückzuholen, als wäre vorher nichts gewesen. Die Welt wäre ein Irrenhaus, wenn jeder Gebiete zurückgeben müsste, die er irgendwann erobert hat.
      Nein, eigenes Land zu verlieren ist das Risiko, das jeder Aggressor eingeht, sobald er einen Krieg vom Zaun bricht. Andernfalls wären Angriffskriege risikolos. Israel muss jedenfalls keine Gebiete zurückgeben, die es in einem fairen Verteidigungskrieg unter eigenen Blutverlusten erobert oder besetzt hat. Zumindest nicht ohne angemessene Gegenleistung – z.B. in Form von Frieden und Sicherheit. Genau das war die Losung des Oslo-Prozesses: Land für Frieden. Gaza war die Generalprobe – Israel gab Land und bekam Krieg statt Frieden. Aus diesem Grund ist jedes Friedensgeplapper ohne Bereitschaft der Araber, den Krieg zu beenden und das Existenzrecht des jüdischen Staates anzuerkennen, völlig sinnlos. Keine israelische Regierung – egal ob Netanjahu oder sonstwer – wird sich auf etwas andetes nochmal einlassen.

      • Ben schreibt:

        Nein, natürlich muss man irgendwo einen Schlussstrich ziehen, und hierzulande wollen zum Glück nur noch ganz wenige extrem rechte Spinner die Ostgebiete zurück, was Unfrieden bringen würde und internationale Ächtung.
        Im Westjordanland aber herrscht kein Friede, ein Palästinenserstaat erscheint auch mir als einzig tragfähige Möglichkeit zum Frieden und es ist Israel das international immer mehr geächtet wird – höchste Zeit was zu ändern

        • Eitan Einoch schreibt:

          ein Palästinenserstaat erscheint auch mir als einzig tragfähige Möglichkeit zum Frieden

          Und diesen gilt es nun um jeden Preis zu erzwingen?! Mit dem Kopf durch die Wand!
          Ein Palästinenserstaat wird keinen Frieden bringen, solange die Palästinenser nicht ihrerseits den Krieg gegen den Judenstaat mit der Gründung ihtes eigenen Staates endgültig für beendet erklären. Und hierfür ist null politischer Wille vorhanden. Für die Palästinenser ist die Gründung ihres Staates nur eine weitere Etappe im Krieg gegen Israel, aber nicht dessen Ende.

        • ceterum censeo schreibt:

          Jordanien ist dieser Palästinenserstaat. Wer das winzige Israel noch kleiner und damit wehrlos machen will, hofft auf seine Auslöschung. Aber es ist schön zu sehen, mit welcher Inbrunst Leute auf der ganzen Welt dieses Ländchen beraten, auf daß es auch sein Glück fände.

        • A.S. schreibt:

          „ein Palästinenserstaat erscheint auch mir als einzig tragfähige Möglichkeit zum Frieden“
          Sorry, aber das ist bodenlos naiv. Eine Zweistaatenlösung haben die Palis schon 1948 abgelehnt und daran hat sich bisher nichts geändert. Sonst läge länge ein palästinensisches Angebot zur friedlichen Koexistenz auf dem Tisch.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Schön ausgedrückt. Seit fast 70 Jahren ist die „Zwei-Staaten-Lösung“ das Mantra der Nahostkonfliktlöser. Seltsam nur, dass seitdem nichts gelöst wurde. Vielleicht ist ja die „Lösung“ das Problem.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Wären die Araber wirklich an einem Ende des Konflikts interessiert, würden wir es merken – z.B. daran, dass sie aufhören würden, die Hirne ihrer Kinder mit Hasspropaganda und Märryrerkult zu vergiften. Zu verlangen, man möge mit solchem Menschenschlag Frieden schließen, ist so, als würde man von Schafen verlangen, sie mögen Frieden mit Wölfen schließen.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Tuvia Tenenbaum, der kürzlich einen Preis von der Jüdischen Rundschau erhielt, findet Israel solle den Gaza-Streifen mit Flächenbombardments überziehen, dann werde Israel auch wieder respektiert in der Welt

      Er hat doch Recht! Kein anderes Land würde jahrzehntelangen Terror und Raketenbeschuss stillschweigend erdulden, so wie es Israel bisher getan hat. Das wird Israel als Schwäche ausgelegt und ermutigt Hamas und ihre Verbündeten zu noch mehr Terror. Assad oder Putin hätten an Israels Stelle Gaza längst in eine Mondlandschaft verwandelt.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        „Kein anderes Land würde jahrzehntelangen Terror und Raketenbeschuss stillschweigend erdulden, so wie es Israel bisher getan hat. Das wird Israel als Schwäche ausgelegt und ermutigt Hamas und ihre Verbündeten zu noch mehr Terror.“

        Genauso ist es!

        • Ben schreibt:

          Richtig Heimchen.
          Unter Nazis, Islamisten und so weiter gilt das als Zeichen von Schwäche. Ebenso das man keine Folter praktiziert und sich nicht an Zivilisten vergreift. Also weg damit?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Lieber etwas weniger Moral – und dafür mehr Leben.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Du kommst Dir wohl besonders schlau vor,
            aber das bist Du nicht, lieber Ben! 😉

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ben „Es gibt keinen Grund hier den Adolf rein zu holen.“
            @Ben: „Richtig Heimchen. Unter Nazis, Islamisten und so weiter gilt das als Zeichen von Schwäche.“

            Was denn jetzt?

          • luminescent schreibt:

            Kaum zieht man „dem“ den Stecker, kommen „das“ als „Ben“ wieder, damit es Aufmerksamkeit findet. Ist es Masochism oder Attention deficit hyperactivity disorder, was „es“ antreibt?

          • luminescent schreibt:

            Geh ab, Robbi! Und haeng Dir den Vorhang um, der auf Dich gestuerzt ist, denn es wird jetzt sehr kalt werden fuer Dich. 😀

      • Ben schreibt:

        Darum gelten Assad und Putin ja auch als Strolche. Muss man denen unbedingt nacheifern? So ein Flächenbombardment würde nicht 2000 Tote wie beim letzten Waffengang mit sich bringen, sondern bestimmt mehr als 100.000 Tote bei einer Zivilistenquote von 99%. Das finden Sie also gut?
        Und glauben Sie auch das darauf Leute sagen: „Wow, was Israel da getan hat verdient echt Respekt“ ?

        • Eitan Einoch schreibt:

          Assad und Putin mögen Strolche sein – sie werden zumindest respektiert und gefürchtet. Israel befindet sich in einer existenziell bedrohlichen Situation, in der es sich Moral eigentlich gar nicht leisten kann.

      • caruso schreibt:

        Natürlich hat Tuvia recht! Wären die Israelis so aggressiv wie die PalAraber (nicht alle natürlich, aber ein viel zu größer Teil), dann würde Israel ganz anders vor der Welt stehen
        und auch danach behandelt. Leider werden sie durch ihre Moral behindert, die ja bekanntlich aus Rachsucht besteht. Dabei hätten sie mehr als genug Grund Rache zu üben, beiweitem nicht nur an den PalAraber. Und was tun sie? Abgesehen von einigen sehr wenigen Idioten die es leider auch dort gibt – nichts. Im Gegenteil: Sie helfen Feinden: Gazanern, Syrern und ich weiß nicht wem noch. Bin sicher, daß ist mit ein Grund, warum man sie so haßt (oder, so wenig schätzt).
        lg
        caruso

        • Eitan Einoch schreibt:

          Natürlich ist das ein Grund, wenn nicht sogar DER Grund. Es kann, es DARF einfach nicht sein, dass Juden moralisch anständiger sind als der Rest der Menschheit. Ich denke, hier liegt sogar die Wurzel des jahrhundertealten Judenhasses. Die Juden traten mit ihrer Moral stets als Spaß- und Spielverderber auf, z.B. indem sie blutige Menschenopfer verboten und solch sentimentale Dinge wie Nächsten- und Feindesliebe in die Welt gesetzt haben. Kein Wunder, dass der Rest der Welt obsessiv nach Israel schaut und „Catch the Jew“ spielen möchte.

    • Katharina Seehuber schreibt:

      Lieber Ben,
      „Die Rückgabe eines Teils der eroberten Gebiete belegt nicht das es nicht um Eroberung ging“ – Nun der umgekehrte Schuh: das Besetzthalten (unter Gewährung von Autonomie) eines Teils der eroberten Gebiete belegt nicht die Absicht der Landnahme. Dies um so mehr, als sowohl Barak als auch Olmert die fast vollständige Rückgabe der Gebiete angeboten haben, dies aber von den Palästinensern abgelehnt wurde. Nach welcher, ich wiederhole mich, verqueren Logik wird denen, die abziehen wollten, Landnahme vorgeworfen, während diejenigen, die die Juden ins Meer treiben wollen, als Opfer stilisiert werden? Und wenn es noch eines Grundes bedurfte, nun eine Rückgabe nicht mehr unbedingt anzustreben, so gibt die Erfahrung der Räumung von Gaza genug Material. Die Fatah, die Hamas sind judenfeindlich: Sie wollen ein judenreines Palästina, so wie die meisten arabischen Staaten inzwischen fast judenrein sind. Wer das Existenzrecht Israels und das Lebens- und Siedlungsrecht von Juden in Palästina (dazu gehört Israel) nicht anerkennt, kann nicht erwarten, dass Israel den von vielen Antisemiten herbeigesehnten Selbstmord begeht: Dreimal gab es die Chance auf einen Rückzug: Kharthum, Camp-David, Olmert. Da von Eroberungslust Israels zu sprechen, ist höhnisch und zynisch.
      Und munter weiter im antiisraelischen Reigen: „Ob man angegriffen wurde oder nicht spielt keine Rolle – Gebiete zu erobern und zu behalten bricht das Völkerrecht.“ So hat also Polen das Völkerrecht gebrochen, als es die Ostgebiete behielt? Rußland? China? Die Türkei? Marokko? Ich höre keine Hähne danach krähen. Nur bei Israel, das freiwillig die Eroberung rückgängig machen wollte gegen Frieden – da krähen sie (Sie) laut. Hat das den Geruch des Antisemitismus? Ja!
      „Das die Araber immer zuverlässig die dümmste und schlechteste Option wählen ist kein Freifahrtschein“ – Doch, es berechtigt zur Vorsicht: dass die Araber auch weiterhin die für Israel verderblichste Wahl treffen werden. Und, mit Verlaub, den Gefallen, sich selbst in tödliche Gefahr zu bringen, DAS ist keine Option.
      „Kritik an der Siedlungspolitik …“ der UN-Beschluß ist keine Kritik an der Siedlungspolitik, sondern eine (zum ungezählten Male) einseitige Parteinahme, eine Verurteilung. Sie sehen den Unterschied? Ein Beschluß in der unseligen Reihe vieler solcher von den arabischen Staaten betriebenen Feindseligkeiten gegen Israel, wie die Abstreitung, dass der Tempelberg auch jüdisches Erbe sei. Juden dürfen siedeln – wie Araber siedeln dürfen. Wo ist das Problem, wenn man Frieden will? Dass Juden sehr wohl in fremden Kulturen leben und diese bereichern können, haben Jahrhunderte bewiesen. Wer ein judenfreies Land will, ist ebenso Antisemit, wie jeder, der dies gutheißt.
      Von eienm Dolchstoß in den Rücken Israels zu sprechen, sei Hass ?
      Zu schreiben, Europa bezahle die Palästinenser dafür „das(s) sie die Juden umbringen“ sei Hass? Sie wissen nichts von der Verwendung von EU-Geldern für Rentenzahlung an Juden mordende Terroristen bzw. deren Familien durch die Autonomiebehörde? Lieber Herr Ben, Hass scheint eher dort auf, wo Sie in „der „Journalist“ Bassam Tawil“ diesen durch die Setzung der Anführungszeichen persönlich herabzusetzen suchen, d.h. die Person verächtlich machen, weil Ihnen seine Meinung nicht paßt.
      Der „Haßvorwurf“, inflationär aufgebläht bis zur Unkenntlichkeit und zur Diskurswaffe verkommen, ist DAS Mittel der Emotionalisierung, wenn die rationalen Argumente ausgehen, und recht eigentlich ein Armutszeugnis.
      Der Beschluß bestärkt die Palästinenser in ihrer Ansicht, dass man die nun offizeill „illegalen“ Juden (in ihren Augen ist ganz Israel illegal) angreifen und ins Meer treiben darf, und ist de facto eine Ermunterung zur Judenhatz. Es ist Öl ins Feuer, es ist schändliche Rechtfertigung dessen, was Palästinenser immer schon für geheiligt sahen – und nun mit Unterstützung von UN und Obama freudig fortsetzen können.
      Tenenboms Verbitterung muß man nicht teilen, seine Ansichten zu Bombardements auch nicht, auch wenn das, was er dazu sagt, eigentlich das ist, was andere Staaten in Kriegssituation machen: Siehe Türkei, Rußland in Syrien, Assad. Israel hat dies nie gemacht – aber schon die Erwähnung der Möglichkeit läßt die Empörungsbrust schwellen, während wieder andernorts, wo es tatsächlich geschieht, peinliches Schweigen herrscht. Die üblichen Doppelstandards. (Tenenbom irrt übrigens auf vielen Gebieten – das hat er mit Ihnen gemeinsam). Und auch, die Meinung, Ban-ki Moon ermuntere den Terrorismus – ist Hass?! Lieber Ben, Sie wissen nicht, was Hass ist. Sie sollten mehr die Schriften, Fernsehsendungen etc. im palästinensischen Herrschaftsbereich studieren, dort können Sie erfahren, was wirklicher Hass ist- aber, hoppla: ich vergaß – Die Doppelstandards, mea culpa.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Ich füge noch hinzu: Das Westjordanland war noch nie „judenrein“ – bis auf eine kurze Zeitspanne zwischen 1948 und 1967. Die jüdische (Wieder-)Besiedlung des Westjordanlandes kann man somit als Korrektur eines historischen Unrechts interpretieren. Und ein „judenreiner“ Palästinenserstaat kann meinetwegen zum Teufel gehen – er ist es nicht wert zu existieren.

      • Ben schreibt:

        Liebe Kathrin,
        „Nach welcher, ich wiederhole mich, verqueren Logik wird denen, die abziehen wollten, Landnahme vorgeworfen, während diejenigen, die die Juden ins Meer treiben wollen, als Opfer stilisiert werden?“
        Ich hätte deutlich sagen müssen das ich dabei an den Bibi denke. Aussagen mehrerer seiner Minister dass das ganze Westjordanland denen gehöre konterkarieren Ihre Aussage. Nirgends habe ich jemanden als Opfer stilisiert
        „Wer das Existenzrecht Israels und das Lebens- und Siedlungsrecht von Juden in Palästina (dazu gehört Israel) nicht anerkennt, kann nicht erwarten, dass Israel den von vielen Antisemiten herbeigesehnten Selbstmord begeht“
        Erkennt den das Existenzrecht Israels nicht an wenn man die Siedlungspolitik verurteilt? Ist ein Friedensschluß mit den Palästinensern Selbstmord? Ich würde mich sehr freuen wenn Juden auch in der Westbank wohnen können wie sonst auch überall auf der Welt, aber erst nach einem Friedenschluß. Das würde auch die Motivation der gegenwärtigen Regierung steigern sich darin zu engagieren
        „Und munter weiter im antiisraelischen Reigen: „Ob man angegriffen wurde oder nicht spielt keine Rolle – Gebiete zu erobern und zu behalten bricht das Völkerrecht.“ So hat also Polen das Völkerrecht gebrochen, als es die Ostgebiete behielt? Rußland? China? Die Türkei? Marokko? Ich höre keine Hähne danach krähen. Nur bei Israel, das freiwillig die Eroberung rückgängig machen wollte gegen Frieden – da krähen sie (Sie) laut. Hat das den Geruch des Antisemitismus? Ja!“
        Ist das etwa ein antiisraelischer Reigen wenn ich sage dass das Völkerrecht gewaltsame Gebietsaneignungen ( und explizit die Ansiedlung der eigenen Bevölkerung in den neuen Gebieten ) untersagt? Soll ich die Ostgebiete wieder einfordern damit ich den Geruch für Antisemitismus los werde? Sie machen es sich sehr leicht wenn Sie auf andere verweisen. Als müsste ich erst diese anderen Fälle beurteilen / verurteilen bevor ich die Siedlungen kritisieren darf da sonst der Geruch des Antisemitismus aufkommt.
        „Das die Araber immer zuverlässig die dümmste und schlechteste Option wählen ist kein Freifahrtschein“ – Doch, es berechtigt zur Vorsicht: dass die Araber auch weiterhin die für Israel verderblichste Wahl treffen werden. Und, mit Verlaub, den Gefallen, sich selbst in tödliche Gefahr zu bringen, DAS ist keine Option.
        Geht es etwas genauer? Wer verlangt von Israel sich in tödliche Gefahr zu begeben und wie sieht diese Gefahr aus? Ägypten und Jordanien sind Länder mit unglaublichem Antisemitismus, und der Frieden hält seit Jahrzenten. Ein militärischer Angriff arabischer Länder gilt als ausgeschlossen und es sieht auch nicht so aus als würden die Terroristen ausbilden die bereit stehen am Tag X wenn Israel unvorsichtig wird in Scharen in Israel einzufallen
        „Kritik an der Siedlungspolitik …“ der UN-Beschluß ist keine Kritik an der Siedlungspolitik, sondern eine (zum ungezählten Male) einseitige Parteinahme, eine Verurteilung. Sie sehen den Unterschied?
        Israel ist vom Sicherheitsrat wegen seiner Siedlungspolitik verurteilt worden, die von der überwältigenden Mehrheit als Verletzung des Völkerrechts angesehen wird. Damit solidarisiert man sich doch nicht mit den Palästinensern

        „Ein Beschluß in der unseligen Reihe vieler solcher von den arabischen Staaten betriebenen Feindseligkeiten gegen Israel, wie die Abstreitung, dass der Tempelberg auch jüdisches Erbe sei. Juden dürfen siedeln – wie Araber siedeln dürfen. Wo ist das Problem, wenn man Frieden will? Dass Juden sehr wohl in fremden Kulturen leben und diese bereichern können, haben Jahrhunderte bewiesen. Wer ein judenfreies Land will, ist ebenso Antisemit, wie jeder, der dies gutheißt.“
        Vollkommen richtig

        „Von eienm Dolchstoß in den Rücken Israels zu sprechen, sei Hass ?“
        Ja, das ist Hass. Als sei Israel Opfer einer hinterhältigen, feigen Intrige geworden. Der Rest der Welt kritisiert die Siedlungspolitik seit Jahrzenten und Netanjahu tut sei als sei die Ablehnung aus heiterem Himmel gekommen
        „Zu schreiben, Europa bezahle die Palästinenser dafür „das(s) sie die Juden umbringen“ sei Hass? Sie wissen nichts von der Verwendung von EU-Geldern für Rentenzahlung an Juden mordende Terroristen bzw. deren Familien durch die Autonomiebehörde?“
        Ja, das ist Hass.
        Dass die Palästinenser Zahlungen an die Angehörigen von Terroristen zahlen ist unentschuldbar. Punkt. Aber wer behauptet das die Zahlungen an die Palästinenser ( derzeit bezieht die PA von circa 60 Ländern Hilfszahlungen ) unter der Bedingung erfolgt das die dafür Juden umbringen müssen ist ein Fanatiker
        „Lieber Herr Ben, Hass scheint eher dort auf, wo Sie in „der „Journalist“ Bassam Tawil“ diesen durch die Setzung der Anführungszeichen persönlich herabzusetzen suchen, d.h. die Person verächtlich machen, weil Ihnen seine Meinung nicht paßt.“
        Wenn Bassam Tawil schreibt das die Europäer den Palästinensern Geld zahlen damit die Juden umbringen ist das keine Meinung – das ist üble Hetze. Es gibt mehr als genug Spinner die so was lesen und sich ausmalen wie die Kanzlerin am Telefon mit Mahmud Abbas schimpft:
        „Mahmud, diesen Monat ist noch nicht genug Judenblut geflossen. Wenn du noch mal unter dem Soll bleibst kürze ich die Mordbelohnung“
        Wenn ich schreibe das Juden Kinder zu Brot verarbeiten ist das auch keine Meinung sondern Hetze, für die ich zurecht im Knast landen würde
        Das Gatestone Institut ist eine üble Hetzseite. Wenn irgendwo ein Moslem was schlimmes anstellt steht es garantiert früher oder später in deren Newsletter. Wenn Moslems eine ähnliche Seite betreiben würden wo jedes Verbrechen aufgeführt wird das von einem Juden – und nur von Juden – begangen wird würde ich das Antisemtismus nennen.
        Vor einem Monat habe ich einen Gatestone Artikel gelesen wo das Märchen erzählt wird wie der Obama sich mit den Moslembrüdern zusammen getan hat mit dem Ziel das globale Kalifat errichten. In einem anderen Artikel wird der französischen Regierung unterstellt Juden seien deren Lieblingssündenböcke. Ich bezweifle sehr stark das die Regierung in Frankreich regelmäßig Juden für allgemeine Missstände verantwortlich macht. Der Irakfeldzug war eine ehrenhafte Sache, Merkel hat 30.000 Terroristen nach Deutschland eingeladen und das wir in Europa das Kalifat bekommen realistisch. Derartige Artikel sind die Regel.
        Der Chef vom Gatestone Institut, John R. Bolton, lässt auch einen außenpolitischen Falken wie John McCain wie einen Pazifisten dastehen. Er ist einer der Erfinder des auf schamlosen Lügen aufgebauten Irakkriegs. Er hatte sich in der Vergangenheit auch für einen Krieg mit dem Iran und die Invasion Kubas ausgesprochen.
        In einem Artikel lässt er sich bezüglich der Flüchtlingskrise zitieren: „Jetzt bekommen die Europäer was die verdienen“. Der Brandstifter freut sich dass das von ihm gelegte Feuer auf die Häuser der Feuerwehrleute überspringt
        „Der „Haßvorwurf“, inflationär aufgebläht bis zur Unkenntlichkeit und zur Diskurswaffe verkommen, ist DAS Mittel der Emotionalisierung, wenn die rationalen Argumente ausgehen, und recht eigentlich ein Armutszeugnis.“
        Nennen Sie es ruhig ein Armutszeugnis, ein Mittel der Emotionalisierung und einen Ersatz für rationale Argumente oder was auch immer, aber was einem auf Seiten von Israelfreunden begegnet ist an Fanatismus nur schwer zu toppen und ich kann nicht verstehen das es keine Israelfreunde gibt die sich gegen diesen Hass stemmen.
        Da ist die Rede davon das Deutschland ein linksradikales Land sei indem sich jederzeit ein neuer Holocaust ereignen könnte, von der Liebe der Deutschen für den islamistischen Terror, vom linken Nazi Obama, dem schwulen Obama, das der Obama sich eine Privatarmee zulegt, der glühenden Kommunistin Hillary Clinton, der Mörderin Clinton ( die auch Killary genannt wird ) und so weiter und so fort. Bei Bedarf nenne ich gerne weitere Beispiele, aber eine Sache möchte ich exemplarisch nennen:
        Vor kurzem habe ich gelesen wie die regelmäßige Teilnehmerin Caruso bezweifelt das Europäer so was wie eine Seele haben. Mal ganz davon abgesehen was los wäre wenn jemand bezweifelt hätte das Juden so was wie eine Seele hätten: Sie hegen den Verdacht das Hass bei mir im Spiel ist weil ich die Berufsbezeichnung Journalist in Klammern gesetzt habe. Bedenken Sie mal was das für eine Aussage von Caruso ist. Mehr noch, kein Mensch protestiert dagegen, im Gegenteil, der Kollege Amor hat ihr im Anschluss noch ein großes Herz attestiert. Und mir werfen Sie Doppelstandards vor? Habe ich irgendwo Syrien und Russland bescheinigt es richtig zu machen? Sie schreiben auch weiter unten, ich wüsste nicht was Hass ist. Hier haben wir den.
        Derartige Aussagen sind nicht unüblich. Ich kenne keine Seite von Israelfreunden wo auch nur halbwegs Wert auf einen zivilisatorischen Mindeststandard gelegt wird.
        „Der Beschluß bestärkt die Palästinenser in ihrer Ansicht, dass man die nun offizeill „illegalen“ Juden (in ihren Augen ist ganz Israel illegal) angreifen und ins Meer treiben darf, und ist de facto eine Ermunterung zur Judenhatz. Es ist Öl ins Feuer, es ist schändliche Rechtfertigung dessen, was Palästinenser immer schon für geheiligt sahen – und nun mit Unterstützung von UN und Obama freudig fortsetzen können.“

        Wenn die Palästinenser das als Ermunterung zur Judenhatz und zum Völkermord dann nur weil die bescheuert sind. Die Resolution hat unmissverständlich jeden Terror verurteilt. Wenn man Missstände anprangert muss das doch keine Aggression sein. Das ist doch das Mantra der extremen. Bestimmt sagt die Hamas in Gaza jedem der deren Kurs kritisiert man spiele damit dem Feind in die Hände
        Die Hetze gegen Israel, der Terror, die Raketenangriffe der Palästinenser sind allesamt nicht nur moralisch verwerflich, damit Schaden die sich auch selbst und müssten dringend verurteilt werden. Nach Ihrer Logik habe ich jetzt Partei für Israel ergriffen. Ist doch Quatsch. Über konstruktive Kritik sollte man sich doch freuen.
        „Tenenboms Verbitterung muß man nicht teilen, seine Ansichten zu Bombardements auch nicht, auch wenn das, was er dazu sagt, eigentlich das ist, was andere Staaten in Kriegssituation machen: Siehe Türkei, Rußland in Syrien, Assad.“
        Sie legen eine bemerkenswerte Nachsicht an den Tag wenn man bedenkt das sich Herr Tenenbaum für das wahllose, massenhafte töten von Zivilisten ausspricht. Umso härter gehen Sie mit mir ins Gericht für die Verwendung von Gänsefüßchen. Wie war das gleich noch mal mit den Doppelstandards? Empfinden Sie das gar kein bisschen heuchlerisch?
        Warum muss es immer gleich so aggressiv sein?
        Der beste Freund der Juden ist zum Glück auch der beste Freund aller Menschen – und genau das was Fanatikern sämtlicher Couleur abgeht: Anstand und gesunder Menschenverstand

        • Heimchen am Herd schreibt:

          „Liebe Kathrin,“

          Ben, sie heißt Katharina, gefällt Dir ihr Name nicht?
          Oder hast Du absichtlich ihren Namen falsch geschrieben?
          Du hältst Dich für besonders schlau, ich halte Dich für
          besonders hinterhältig! 😉

          • Ben schreibt:

            Genau das ist das Problem Heimchen: Unterhalb uneingeschränkter Zustimmung gleich Hinterhältigkeit, Verschlagenheit, Hysterie, Hass und Schnappatmung zu vermuten.

            Das ist jetzt eine ernste Frage: Wie hätte ich meine Ablehnende Haltung zu der Siedlungspolitik formulieren können ohne bei dir den Verdacht zu erregen das ich ein Arschloch bin?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ganz einfach, sie hätte alle Siedlungen verdammen müssen, auch die arabischen.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Ben, bei Dir ist Hopfen und Malz verloren!
            Mit Dir zu diskutieren hat keinen Zweck, Du rückst
            keinen Millimeter von Deiner „Wahrheit“ ab!
            Glaube was Du willst und werde glücklich damit!

        • Katharina Seehuber schreibt:

          Lieber Ben,
          eine Menge Text hätten Sie sich sparen können, wenn Sie statt auf Phantasiertes auf das tatsächlich Gesagte eingegangen wären.
          a) Vielleicht wird das Westjordanland schließlich annektiert – nach 50 Jahren, vielen Angeboten und der konsequenten Weigerung, Israels Existenzrecht anzuerkennen wäre dies nicht verwunderlich. Man hat nicht das Recht auf eine unbegrenzte Zahl von Chancen. Irgendwann hat man eine zuviel ausgeschlagen.
          b) „Erkennt den das Existenzrecht Israels nicht an wenn man die Siedlungspolitik verurteilt?“ – Wieder ein red herring. Es ging klar erkennbar um die Haltung der Palästinenser, die unerwähnt, unberücksichtigt bleibt, als ob die israelische Politik vom Himmel fiele, ohne Bezug zur traurigen arabischen Wirklichkeit.
          c) „Ist ein Friedensschluß mit den Palästinensern Selbstmord?“ – Unter den gegebenen Voraussetzungen; Ja. Ein Friedenschluß mit jemandem, der in seinem Programm die Vernichtung dessen weiter anstrebt, mit dem er vorgeblich Frieden schließt, ist Selbstmord.
          d) „Ich würde mich sehr freuen wenn Juden auch in der Westbank wohnen können wie sonst auch überall auf der Welt, aber erst nach einem Friedenschluß.“ – Dann wenden wir das doch konsequent an (doppelte Standards, Sie wissen schon): warum dürfen arabische Palästinenser in Israel durchaus vor einem Friedenschluß wohnen, Juden umgekehrt aber nicht? Fällt Ihnen den wirklich die Asymmetrie nicht auf?
          e) Ihre Antwort zur Aneignung von Land ist völig unzureichend: denn was der eine darf, darf der andere nicht? D hat auf die Ostgebiete verzichtet, nachdem sie längst annektiert waren. Wenn also D nun auf Rückgabe bestünde, wäre das völkerrechtskonform, und innerhalb Ihrer Argumentation müßte dies akzeptiert werden – sind Sie sicher, dass Sie das wollen? Zum zweiten sind die Gebiete der Westbank quasi freies Land. Jordanien hat offiziell verzichtet, sie gehörten zu keinem anderen Staat (nach dem Zerfall des osmanischen Reiches). Auf dieses Gebiet hat also niemand Anspruch. An wen ist es zurückzugeben? Zum dritten hat damit jeder das Recht, dort zu siedeln – Araber, Juden, Christen, denn es gibt keine ursprüngliches Recht, das dabei verletzt würde.
          f) „Als müsste ich erst diese anderen Fälle beurteilen / verurteilen bevor ich die Siedlungen kritisieren darf da sonst der Geruch des Antisemitismus aufkommt.“ – Unsinn. Wer sich diesen speziellen Fall herausgreift, die anderen, zum Teil schwerwiegenderen (TIbet, Nordzypern etc) ignoriert, legt verschieden Maßstäbe an. Warum bringt Sie Israel auf die Palme, China, die Türkei, Marokko aber nicht? Welche Obsession steckt hinter dieser Auswahl, die ja nicht nur bei Ihnen, sondern bei vielen zu logischen und moralischen Verrenkungen führt? Wer eine Auswahl trifft, gibt manches von sich preis, und dies um so mehr, wenn die Empörung durch keine besondere unmittelbare Beteiligung verständlich wird. Juden basht man lieber als Türken oder Chinesen.
          g) Die tödliche Gefahr ist das Programm der Judenvertreibung von Fatah und Hamas. Ägypten und Jordanien lieben Israel nicht, haben aber Interessen, die sich mit denen Israels decken. Nicht umsonst riegelt auch Ägypten den Gazastreifen ab. Der Friede beruht auf Interessen, nicht auf Liebe, und ist darum haltbar. Der abgrundtiefe religiös motivierte Hass der palästinensischen Führung ist von ganz anderer Qualität – er ist bereit, elementare Interessen (sogar die eigenen Kinder) zu opfern, um Israel auszuradieren. Ich vermute, Memri ist keine bevorzugte Quelle für Sie – denn dann würden Sie anders reden.
          h) „Damit solidarisiert man sich doch nicht mit den Palästinensern“ Ein Argument aus dem Paralleluniversum – natürlich solidarisiert man sich mit der Forderung, die Westbank judenrein zu halten, wenn man jüdisches Siedeln, das eben nicht völkerrechtswidrig ist, da keine Bevölkerungsansiedlung durch die Regierung erfolgt, verurteilt.
          i) Die Terroristen werden nicht aus Ägypten und Jordanien kommen, sondern aus Gaza und einem palästinensischen Staat. Sie verdrehen die Wirklichkeit – es geht nicht um die Staaten, mit denen Israel Frieden schloß, sondern um jene (noch fiktiven), die Isarel vernichten wollen.
          j) Sie definieren sich Hass nach Argumentationsbedarf, nicht nach inhaltlichen Kriterien. Das ist Denken nach Gutsherrenart. Einen Dolchstoß zu konstatieren, ist kein Akt der „Abwendung, Verachtung und Abneigung“ anderer, sondern ein subjektives Empfinden des Verratenwordenseins. Hass wendet sich gegen Personen etc, beklagt also nicht einen als negativ empfundenen Akt – wenn Sie schon die Begriffe nicht ordentlich verwenden, wie soll dann aus Ihren Einlassungen etwas Vernünftiges werden. Für Sie ist Beklagen eines als abträglich verstandenen Vorgangs Hass – absurder geht es kaum.
          k) „wer behauptet ….unter der Bedingung erfolgt das die dafür Juden umbringen müssen “ – Na was nun: unentschuldbar, aber es wird weiter gezahlt? Die EU hat sich nicht darum zu kümmern, was mit ihren Geldern geschieht – sie weiß zwar, dass damit Terroristen alimentiert werden, aber mei, was soll man tun? Wer weiter zahlt unter diesen Bedingungen, nimmt die damit verbundene Erleichterung von Judenmord in Kauf – er sagt nicht, dass man Juden umbringen müsse, aber es ist ihm gleichgültig, wenn deshalb Juden getötet werden. so einfach ist eine moralische Abwägung, wenn man nicht die Palästinenserbrille trägt.
          Ihre epischen Ausmalungen sind albern. Denn Fakt ist: durch diese Zahlungen wird das Töten von Juden gefördert. Wenn die EU, insbesonder D dies akzeptiert, sind sie Mittäter. Dies als Hetze benennen zeigt nur, dass die moralischen Ansprüche hoch, die moralische Wirklichkeit jedoch jämmerlich ist.
          l) „Bei Bedarf nenne ich gerne weitere Beispiele, aber eine Sache möchte ich exemplarisch nennen:“ – Völlig verquer! Sie grasen auf jeder Weide,ohne jeden Zusammenhang: der schwule Obama, der Nazi Obama? Warum nicht der Verbrecher Netanjahu, der Nazi Netanjahu? Suchen Sie, Sie werden fündig. Welch eine verstandeslose Vorgehensweise! Sie unterstellen mit Ihrer Auflistung, die jederzeit in jedem Zusammenhang getätigt werden könnte, dass die Extreme eine Sache bestimmen würden. Dass es für eine Sache fanatische Vertreter gibt, ist völlig normal und unvermeidbar – die Ränder definieren nicht die Qualität. Dafür ist vielmehr entscheidend, wie weit die Ränder in die Mitte reichen. Tenenbom will Flächenbomardements? Israel hat sie nicht getätigt. Was zählt nun: die Wirklichkeit oder Tenenbom?
          „Sie legen eine bemerkenswerte Nachsicht an den Tag wenn man bedenkt das sich Herr Tenenbaum (sic: Sie können nicht mal den Namen richtig schreiben, geben hier aber den Informierten……) für das wahllose, massenhafte töten von Zivilisten ausspricht. “ – Keineswegs. Nur mache ich das, was Sie konsequent verweigern: den gleichen Maßstab anlegen. Wenn ich Flächenbomabrdements in Aleppo verurteile, werde ich das auch in Gaza tun. Wenn Sie sie verbaliter vorgebracht bei Tenenbom als Beleg henutzen, Aleppo, oder den Terrorismus gegen Unschuldige in Israel oder das tatsächliche Flächenbombardement mit Raketen aus dem Gazastreifen durch die Palästinenser einfach stoisch hinnehmen, so läßt das Rückschlüsse auf die Integrität der Argumentation zu.
          m) „Wenn die Palästinenser das als Ermunterung zur Judenhatz und zum Völkermord dann nur weil die bescheuert sind. “ – Man gibt also Leuten, von denen man weiß, dass sei bescheuert sind, die Rechtfertigung zur Hand, mit ihren bescheuerten Aktionen fortzufahren. Das nennt man dann swohl in Ihren Kreisen verantwortungsvolles Handeln? Jeder Verständige weiß, dass dies als Ermunterung zur Judenhatz verstanden wird. Wen dies nicht küpmmert, nimmt dies also wieder billigend in Kauf.
          n) Sie lassen sich über den Kommentator Caruso aus. Da ich das betreffende Zitat nicht verifizieren kann, und Ihre bisherigen Einlassungen nicht gerade von Sorgfalt strotzen, bitte ich Sie um einen Link zu besagter Äußerung über die Seele der Europäer. Dann werde ich mich gerne dazu äußern.

          • caruso schreibt:

            „Welche Obsession…“? Antisemitismus. Sollte auch Ben dies hundertmal leugnen.
            lg
            caruso

          • Ben schreibt:

            Liebe Katharina,

            zunächst einmal würde ich es sehr begrüßen wenn Sie nicht ganz so polemisch und aggressiv schreiben würden, wenn jemand eine andere Meinung hat muss man nicht gleich derart respektlos sein.

            Es scheint für die Welt tatsächlich so zu sein das die derzeitige israelische Regierung beschlossen hat das die Palästinenser einmal zuviel „Nein„ gesagt haben – was sehr zu Schaden Israels ist. Israel ist mehr und mehr dabei in einem Atemzug mit Paria Staaten wie Nordkorea und dem Iran ( ausdrücklich von mir: zu Unrecht ) genannt zu werden. Das allein Rechtfertigt in meinen Augen schon dringend Handlungsbedarf

            Sie bejahen ganz klar das ein Friedensschluß mit den Palästinensern Israels Selbstmord bedeuten würde. Ich kann mir kein Szenario vorstellen wo dies eintreten würde, können Sie das genauer erläutern?
            Sie schreiben auch die Palästinenser strebten in Ihrem Programm die Vernichtung Israels an.
            Das trifft nicht auf die von der Fatah angeführten PA-Behörde zu, diese hat 1998 die Passagen die zur Vernichtung Israels aufrufen und dessen Existenzrecht bestreiten aus der Charta gestrichen

            Sie fragen warum vor einem Friedensschluß Araber in Israel wohnen dürfen Juden aber nicht umgekehrt. Das ist so: Israel hat den ( einigen ) Arabern gestattet in Israel zu leben – was sehr gut und human ist und die Araber den Juden nicht, was sehr übel und inhuman ist. Bleibt zu hoffen das niemand auf die Idee kommt diese Asymmetrie nach unten hin zu korrigieren nach dem Motto „Gleiches Unrecht für alle“

            Die Ostgebiete sind nach dem 2. Weltkrieg weg gewesen. Nur ganz wenige rechtsextreme Spinner wollen die zurück haben, selbst wenn das nicht so wäre würde ich keinen Handlungsbedarf sehen und selbst wenn das nicht so wäre würde ich es mir dennoch verkneifen Ansprüche zu stellen weil die Welt eine Änderung der Grenzen – und ganz besonders dieser – nicht akzeptieren würde. Ob das mit dem Völkerrecht 100% konform ist habe ich keine Ahnung, ich bin mir aber sehr sicher das schon das in Frage stellen ein Spiel mit dem Feuer ist. Mann muss im Sinne des Allgemeinwohls auch mal sagen: Schwqmm drüber

            Sie schreiben die Westbank sei quasi ein freies Land. Warum hat der Bibi sich dann so aufgeregt als die EU bescheinigte das es nicht zu Israel gehört?
            Sie fragen an wen es den zurück gegeben werden soll. Wie wäre es mit den circa 3 Millionen Einwohnern die noch keinen eigenen Staat haben?
            Die sollten nicht bis zum St. Nimmerleinstag warten müssen auch Rechte zugestanden zu bekommen.

            Sie schreiben ich greife mir Israel unter vielen heraus, unterstellen mir Obsession, das mich Israel auf die Palme bringe, schreiben vom Geruch des Antisemitismus – was schon ziemlich beleidigend ist – und fragen nach meiner Motivation.
            Zu einem ist bis jetzt so ziemlich jedem Politiker, jeder Zeitung, und jeder internationalen Institution dies Israels tun kritisiert Obsession vorgehalten worden und die Vermutung geäußert worden das Antisemitismus der Grund sei. Glauben Sie mir das?

            Hier und jetzt kritisiere ich das Verhalten von Israel und Israelfreunden auf die Resolution des Sicherheitsrats weil ich es höchst falsch finde, und zwar für alle Beteiligten. Zudem sind Sie der richtige Adressat.
            Mit Anhängern der PKK habe ich auch mal eine Diskussion geführt, da habe ich aber natürlich nicht über die Siedlungen gesprochen sondern die problematischen Elemente deren handelns.

            Ich bin auch tatsächlich schon mal in China gewesen und habe das Thema Tibet sehr, sehr vorsichtig angesprochen. Wissen Sie, wie die Antwort war? Fast genau wie die Ihre.

            Die Gesetzeslage sei klar zu Gunsten Chinas, und wenn im Westen das Thema Tibet zur Sprache kommt sei das pure Heuchelei, den Kritikern ginge es gar nicht um die armen Tibeter, es ginge nur darum China Schaden zuzufügen. Und das sagen die Chinesen voller Entrüstung über die Schäbigkeit dieser Moralapostel, verweisen dabei gerne auf die Fehltritte des Westens, verbieten sich jede Einmischung und arrogante Belehrung.
            Genau wie Sie. Unlautere Motive unterstellen und auf andere verweisen. Und so dreht sich das Karussel weiter und weiter.

            Können Sie mir erklären welche moralischen und logischen Verrenkungen Sie bei mir ausgemacht haben wollen? Unterstellen Sie mir ich bashe lieber Juden als Türken oder Chinesen? Wie kommen Sie darauf? Was soll das eigentlich bedeuten, bashen?
            Ich finde die Siedlungspolitik sehr schlecht und auch die Reaktionen der Israelfreunde auf die Resolution des Sicherheitsrats

            Habe ich gerade Israel gebasht?

            Sie schreiben der Hass der Palästinenser habe eine ganz andere Qualität als die der Jordanier oder Ägypter. Woran machen Sie das fest?
            Bei allem üblen was die Palästinenser tun muss man auch fest halten das von der Palästinensischen Autonomiebehörde kein Terror ausgeht und die Sicherheitsdienste beider Staaten sehr eng in der Terrorabwehr zusammen arbeiten.

            Darauf das die Palästinenser mit Freuden Ihre Kinder verheizen möchte ich lieber nicht eingehen.

            Ich hatte geschrieben das man doch nicht Partei nimmt für die Palästinenser ergreift wenn man die Siedlungspolitik Israels ablehnt. Das nennen Sie ein Argument aus dem Parraleluniversum und das die Siedeln nicht völkerrechtswiedrig da nicht durch die Regierung
            Erfolgt sei.

            Verzeihung, aber Sie scheinen aus dem Parraleluniversum zu kommen.

            Zum einen Verbaut die Siedlungspolitik die Chance auf einen lebensfähigen Palästinenserstaat. Seit Obamas Amtsantritt 2009 ist die Zahl der Siedler um mehr als 100.000 gewachsen, viele in Siedlungen östlich der von Israel errichteten Sperranlage und damit im Herzen eines möglichen zukünftigen Palästinenserstaates der nicht mehr wäre als ein Flickenteppich.
            Das macht es gerechtfertigt die Siedlungspolitik als Friedenshindernis abzulehnen, zumal Zweifel bestehen ob Israel bereit wäre diese Siedlungen wieder aufzulösen.
            Hier werden Fakten geschaffen.

            Sie wissen schon dass abgesehen von Israel und beinharten Israelfans – deren Objektivität ein bisschen Fragwürdig ist – jedes andere Land der Welt und jede internationale Institutionen diese Auffassung klar ablehnt?
            Sie schreiben es sei nicht völkerrechtswiedrig da „nicht durch die Regierung“ erfolgt.
            Das heißt im Klartext nicht unter Zwang.

            Davon ist aber im Völkerrecht gar nicht die Rede, das Besiedlung illegal sei wenn diese gegen den Willen der Siedler erfolgt.

            Die israelischen Regierungen seit fast fünf Jahrenten wissen das ganz genau und haben die Siedlungen bewusst gefördert. Der Sasson-Bericht 2005 hat sogar ergeben das Israel selbst Siedlungen die nach israelischen Recht illegal waren heimlich rechtswidrig mit Steuergeldern unterstützt hat. Von Premierminister Scharon ist der Satz überliefert:

            „Lasst alle vorrücken und ein paar Hügel einnehmen! Alles, was wir uns nehmen, wird uns gehören, und alles, was wir nicht nehmen, wird uns nicht gehören!“

            Das hört sich für mich nicht gerade rechtsstaatlich an. Ihre Meinung dazu?

            Sie sinnieren über die Definition von Hass, dem subjektiven empfinden und so weiter. An dieser Stelle muss ich aber schon ein bisschen böse werden:

            Zum Beispiel das Zitat das ich aus der Seite „Leben in Jerusalem“ habe wo die Autorin konstatiert Deutschtland sei ein linksextremes Land indem es wieder zu einem Holocaust kommen könne.

            Das als Hasstirade zu bezeichnen ist ein Denken nach Gutsherrenart? Die Autorin beklagt lediglich einen als negativ Empfundenen Akt? Absurder geht es kaum?

            Dann muss ich aber wirklich unhöflich mit einer Gegenfrage antworten:

            Schämen Sie sich nicht? Haben Sie den überhaupt keinen Funken Anstand in Ihrem Leib? Sie erzählen mir was von moralischen Verrenkungen ?

            Aber keine Sorge, ich bleibe Ihnen erhalten.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Das trifft nicht auf die von der Fatah angeführten PA-Behörde zu, diese hat 1998 die Passagen die zur Vernichtung Israels aufrufen und dessen Existenzrecht bestreiten aus der Charta gestrichen

            Wie bitte???
            Die PLO-Charta ist nie geändert worden. Sie ist in ihrer ursprünglichen Fassung immer noch gültig.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Hier ein bisschen Lesestoff zum Gezeter um die PLO-Charta:
            https://heplev.wordpress.com/2016/08/28/die-plo-charta/amp/

        • Eitan Einoch schreibt:

          Auf deine Ausführungen hat Netanjahu bereits die passenden Worte gefunden:

          „Wenn die US-Regierung den palästinensischen Terror so bekämpft hätte wie den Häuserbau in Jerusalem, dann hätte der Frieden vielleicht eine Chance gehabt.“

          Und:

          „Wie kann man Frieden schließen mit jemandem, der uns unser Existenzrecht abspricht?“

          Quelle:
          https://www.welt.de/politik/ausland/article160675587/Am-20-Januar-nehmen-wir-Palaestina-von-der-Tagesordnung.html

    • bevanite schreibt:

      Mal eine Frage generell zum Gaza-Streifen. Weiß jemand, welchen völkerrechtlichen Status dieser überhaupt hat? An sich gehörte das zum 1948 vorgesehenen Palästinenserstaat, der aber von deren eigenen Vertretern abgelehnt wurde. Ist es damit offiziell „Niemandsland“? Derzeit gibt es weltweit schon viele Staaten, die Palästina als eigenen Staat anerkannt haben, wahrscheinlich aber mit unterschiedlichen Vorstellungen (Polen meint damit wohl andere Grenzen als der Iran). Faktisch ist doch also Gaza der eigene Staat der Palästinenser oder stehe ich da gerade auf dem Schlauch?

    • luminescent schreibt:

      Das ist Hass, „Ben“:

      Und wer davon betroffen ist, braucht sicher Alles ausser klugen Ratschlägen von angeblichen Freunden. Sehen Sie sich an, was da von UN finanziert herangezüchtet wird. Das ist Terrorunterstützung! Wie oft hat UN die Araber für Terror gegen Israel verurteilt? Nie! Denn es gibt nur ein Friedenshindernis, was man als dann „Siedlungen“ bezeichnet und „verurteilen“ muss, oder?

      Wissen Sie, was der Shoa-Leugner und Kriegsverbrecher Abu Mazen verlauten lies? „The minute the Israeli government agrees to cease all settlement activities, including in and around Occupied East Jerusalem, and agrees to implement the signed agreements on the basis of mutual reciprocity, the Palestinian leadership stands ready to resume permanent status negotiations on the basis of international law and relevant international legality resolutions, including UNSC 2334, under a specified timeframe,“ [ http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4900068,00.html ] Diesem Hetzer lieferte die Bande Obama/UNSC die „Argumente“.
      Soll man sich dafür auch noch bedanken? Nein, man sollte einfach weiter bauen, bis sich die Araber nur noch durch Tunnel in ihren Terrornestern besuchen können. Im Tunnelbau sind die bekanntlich unschlagbar.

  10. A.S. schreibt:

    Der Siedlungsbau ist so eine Sache. Das Problem, wenn man denn eins sieht, ist nicht, dass Juden irgendwo wohnen, sondern dass die Siedlungen faktisch israelisches Territorium werden. Es ist im Ergebnis schlicht eine Landnahme durch den Staat Israel.
    Dagegen helfen auch kein Hinweise auf arabischen Antisemitismus oder auf das Ergebnis nach der Räumung von Gaza.
    Es gibt durchaus Gründe diese Landnahme gutzuheißen und ich neige fast dazu, eine israelische Übernahme der gesamten umstrittenen Gebiete für die bestmögliche Zukunftsversion zu halten. Es ist vmtl. die einzige Chance der Palästinenser in Frieden und Freiheit leben zu können.
    Aber es gibt auch andere Sichtweisen und es muss möglich sein eine Landnahme zu kritisieren ohne gleich automatisch in eine zweifelhafte Rolle geschoben zu werden.

    • scheylock schreibt:

      Feiglin: Pay Palestinians to leave West Bank
      Likud’s most far-right figure proposes paying each Palestinian family in West Bank $500,000 to move to West
      http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4327557,00.html

      Ich habe mal von einer Umfrage unter Arabern der Westbank gelesen, habe den Link leider nicht gebunkert, danach wären 70% sofort bereit, nach Jordanien oder zu Familienmitgliedern in aller Welt zu ziehen, wenn sie ein angemessenes Startkapital bekämen. Das wäre immer noch ein Bruchteil dessen, was die USA und die EU da hineinpumpen, um den Konfliktherd offen zu halten. Wenn sie das nicht machen, ist es deshalb, weil sie ein Interesse an dem Konflikt haben.

    • Passant schreibt:

      Versuchen Sie bitte etwas ausführlicher erklären (also ohne das Ganze mit dem einfachen „schlicht“ abzutun), warum denn: Zitat „…die Siedlungen faktisch israelisches Territorium werden. Es ist im Ergebnis schlicht eine Landnahme durch den Staat Israel.“ Und warum Sie dabei mit keinem Wort die arabischen Siedlungen erwähnen, die anscheinend für Sie keine Landnahme durch die andere Seite bedeuten. Sie haben doch das Wort „umstrittene“ benutzt (Plus an Sie), fehlt Ihnen nichts an Ihrer eigenen Logik?

      Dann wird es möglicherweise klar, ob man automatisch oder doch nicht „…in eine zweifelhafte Rolle“ geschoben wird.

      • A.S. schreibt:

        Ich habe die arabischen Siedlungen nicht erwähnt weil ich über die israelischen Siedlungen geredet habe. Nicht mehr und nicht weniger.

        • Passant schreibt:

          Kein Problem, es ist Ihr gutes Recht, manches zu erwähnen und dabei manches zu unterschlagen. Vollkommen verständlich, bietet sich regelrecht an, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat 😉

          Mein gutes Recht ist jedoch, jemanden wie Sie dementsprechend zu klassifizieren. Nicht automatisch, wohlgemerkt, ich habe Sie ja nachgefragt, obwohl meine Nase gleich Bescheid wusste.

  11. Ben schreibt:

    Kritik an der Siedlungspolitik Israels als Antisemitismus zu bezeichnen ist schlicht Wahnsinn

    • Katharina Seehuber schreibt:

      Sie haben insofern Recht, als Kritik an der Siedlungspolitik der Israelis per se KEIN Antisemitismus ist. Wenn aber diese Kritik ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber Israel ist, d.h. Israel gezielt anders bewertet wird als vergleichbare andere Länder, Juden also Sondererwartungen erfüllen müssen, liegt der Verdacht auf Antisemitismus nicht nur nahe – er drängt sich auf.
      – Wo ist die Kritik an der Siedlungspolitik der Türkei in Nordzypern, wo Türken vom Festland angesiedelt werden in ehemals griechischen Gemeinden?
      – Wo ist die Kritik an der Siedlungspolitik Chinas in Tibet, wo systematisch Han-Chinesen die tibetische Urbevölkerung minorisieren?
      Wo ist die Kritik an der marokkanischen Landnahme durch Umsiedelung in der Westsahara?
      – Wo ist die Kritik an der negativen Siedlungspolitik der arabischen Staaten gegenüber den alteingesessenen jüdischen, christlichen und jezidischen Bevölkerungsggruppen?
      Wer zu all dem schweigt, aber auf Israel mit dem Finger zeigt, erfüllt hjnreichende Bedingungen, um mit Antisemitismus in Verbindung gebracht zu werden.

      • Ben schreibt:

        Schweigt den die Bundesregierung / EU zu der Vertreibung der Jesiden?

        Erkennen die Bundesregierung / EU die Herrschaft der Türkei über Nordzypern an?

        Was sagen Sie einem Russen der sich über die Sanktionen für das heimholen der Krim beklagt und fragt warum Israel ungeschoren davon kommt?

        Muss man erst alle Übel der Welt kritisieren bevor man Kritik an einer bestimmtem Sache übt?
        Ich finde Nein, wenn etwas kritikwürdig ist sollte es auch kritisiert werden.
        Ebenso haarsträubend ist die Forderung das erst alle Krisenherde der Welt gelöst werden sollten bevor man Kritik an der Siedlungspolitik üben darf

        • Katharina Seehuber schreibt:

          Die Bundesregierung schweigt zur Vertreibung der Christen und Juden. Die Jeziden sind Thema, wenn es um den IS geht, nicht aber vorher (im Irak). Die UN, Obama etc schweigen über all das dröhnend.
          Ob die Regierung die Herrschaft der Türken in Nordzypern anerkennt? Geschickt abgewiegelt, Anerkennen wäre ein aktives Vorgehen, Schweigen ist passives Geschehenlassen. Die Frage war aber die zur Kritik: und die gibt es nicht, weder von D, noch den UN, noch von Obama (übrigens auch nicht zur Umsiedelung von Kurden und Ansiedelung von Türken in Anatolien). Man ist viel kreativer: man finanziert sogar, was man nicht kritisiert: http://www.achgut.com/artikel/wie_die_eu_die_tuerkische_besatzung_von_nordzypern_finanziert
          Auch bei Ihrem Russenbeispiel hört man die Nachtigall in der Wortwahl schon trapsen: „Heimholen der Krim“….Eine Annexion der Westbank wäre dann „Heimholen“ von Judäa und Samaria? Aber Israel hat nicht annektiert, und das Ergebnis der Besetzung entstand in einem Krieg vor nunmehr 50 Jahren, der nicht der Gebietseroberung, sondern dem Überleben diente, und mit den drei Kharthum-Neins der Araber hat die 50-jährige Besetzung eindeutig das arabischen Lager zu verantworten (Camp-David und Olmert gar nicht zu erwähnen).
          Und nein, man muß nicht alle Übel der Welt kritisieren, nicht zugleich. Aber wenn man wieder und wieder nur eines, das man für ein Übel hält, heraus greift, die anderen aber schulterzuckend hinnimmt, ist man bestenfalls ein Ideologie, sicher ein Heuchler, und schlimmstenfalls eben ein Antisemit.
          „Ebenso haarsträubend ist die Forderung das erst alle Krisenherde der Welt gelöst werden sollten bevor man Kritik an der Siedlungspolitik üben darf“ – Wenn man keinen Popanz findet, baut man sich einen, lieber Ben? Wo finden Sie diese Forderung? Gut erfunden, mehr nicht. Denn niemand verlangt dies, wenn er die Einseitigkeit von EU, Obama oder UN erkennt und anprangert, nur Sie ziehen diesen red herring durchs Gelände.

          • Ben schreibt:

            „Auch bei Ihrem Russenbeispiel hört man die Nachtigall in der Wortwahl schon trapsen: „Heimholen der Krim“….Eine Annexion der Westbank wäre dann „Heimholen“ von Judäa und Samaria?“

            Was stört Sie an dieser Wortwahl, das glauben Sie daraus heraus lesen zu können?

            Die Russen haben einseitig die Krim in Ihren Machtbereich eingefügt – so wie Israel die 1967 Westbank. Dafür setzt es bis heute Sanktionen, weil derartige Aktionen nach dem Völkerrecht illegal sind.

            Als Sadam Hussein 1990 Kuweit gewaltsam eingenommen hat bildete sich eine Koalition die ihn militärisch wieder vertrieb.

            Und dennoch tun Israelfreunde so als sei es das einzige Land das für einen solchen Schritt bestraft werde, und das überproportional.

            Ich wüsste auch nicht wie die unterirdisch katastrophale Politik der Araber Israel praktisch zur Besiedlung der Westbank gezwungen haben sollte, ebenso wenig ist die Westbank für das überleben Israels notwendig

          • Katharina Seehuber schreibt:

            Lieber Ben, wenn Sie den Beigeschmack beim Wort „Heimholen“ nicht bemerken, dann ist Erklärung wohl vergeblich. Heimholen kann man nur, was ins Heim gehört, und definitiv gehört die Krim nicht ins russische Heim. Es war ein eklatanter Überfall, ein unprovozierter Kriegsakt der gezielten Landnahme. Dies mit der Besetzung der Westbank nach 1967 zu vergleichen ist schlicht geschichtsblind (wobei man die Räumung von Gaza und des Sinai durchaus erwähnen sollte – es ging also nicht um Landnahme).
            Und nun nochmal, diesmal zum Mitdenken; Israel hat 1967 die Westbank ebensowenig in ihren Machtbereich eingefügt wie den Sinai oder Gaza. Die Situation gleicht eher den Ergebnissen des zweiten Weltkrieges, wo D auf Gebiete verzichten mußte, aufgrund seiner Aggression. Israel hatte Ähnliches nicht vor – auf die Kharthum-Neins gehen Sie geflissentlich nicht ein, würde wohl argumentativ schwierig zu vereinbaren sein mit dem Strang der „Landnahme“.
            Das gleiche für Kuwait und Hussein. Mir ist nicht geläufig, dass Kuwait den Irak bedrohte oder dass Hussein vorhatte, wieder abzuziehen. Mit Ihrer verqueren Logik könnte man die Besetzung Polens durch Hitler mit der Westbank vergleichen und sagen: seht, Hitler hat sogar eine Kriegserklärung bekommen, da geht es Israel doch noch gut. So geschichtsvergessen kann man natürlich daherreden, nur das Ernstnehmen fällt zunehmend schwer.
            Vergleichbar mit der Westbank sind Tibet, Nordzypern und die Westsahara, wozu nichts zu hören ist. Aber Doppelstandards sind im Umgang mit Israel wohl schon so internalisiert, dass sie dem Maßstabwechsler gar nicht mehr auffallen.

        • Passant schreibt:

          Zur Antwort von Katharina ist kaum noch was hinzuzufügen, aber besonders das Beispiel mit der Krim ist schon irgendwie bezeichnend, was so alles in manchen Köpfen stattfindet… Das war doch fast gestern, Ben, haben Sie nicht mitbekommen, dass die Krim de jure und zwar in jeder Hinsicht, absolut legal das Territorium eines anderen Landes war (und immer noch ist)? Dass ein Blitz-Referendum im „freundlichen“ Kalaschnikow-Kreis, das eine 4% Partei ganz schnell zu einer Siegerin erklärt, doch nicht ganz genügt, um das Unternehmen mit Selbstbestimmungsrecht zu begründen und für erfolgreich beendet zu erklären? Wovon kommt denn Israel ungeschoren, wessen Land soll es annektiert haben? Nicht zufällig das Land, das niemandem legitim gehörte und dem jüdischen Volk von dem Völkerbund sowieso versprochen wurde?

        • Th. Koch schreibt:

          Dem Russen, der sich über das „heimholen“ [sic!] – sc. die Okkupation – der Krim beklagt, ist zu sagen: Bei der Besetzung der Westbank handelt es sich nicht um eine Annexion, sondern um eine Situation, die aus einem Angriffskrieg gegen Israel im Rahmen erfolgreicher Verteidigung entstanden ist. Die gegebene Situation resultiert letztlich daraus, dass sich die arabischen Nachbarn nach Gründung des Staates Israel einer Zwei-Staaten-Lösung verweigerten und Israel durch völkerrechtswidrige Militäraktionen wieder vernichten wollten. Anders als die Annexion der Krim durch die Kreml-Krim-inellen kann die Besetzung der Westbank als Folge einer Verteidigung gegen eine Aggression daher nicht als Verstoß gegen das Völkerrecht angesehen werden. Soviel Differenzierung muss sein.

      • bevanite schreibt:

        Zumindest Tibet war in den Neunzigern noch ein Thema, da gab es regelmäßig die „Free Tibet“-Benefizkonzerte. Seit Adam Yauch von den Beastie Boys gestorben ist, ist das Thema tatsächlich nicht mehr präsent.

        Deutsche erscheinen mitunter besessen vom Thema Israel. Das gilt leider für alle Seiten. Egal ob Antizionisten oder Prozionisten, für alle ist Israel kein normaler Staat, sondern eine Projektion für ihre Ideologie. Die einen sehen Israel als eine Art Königreich Jerusalem 2.0, als „unseren Frontstaat“ gegen den Islam (und übersehen dabei die Konvergenz ihrer Sichtweise mit jeder Bin Ladens), für die anderen ist Israel eine imperialistisch-westliche Kolonie (und vergessen dabei, dass sich Israel gegen die Kolonialmacht Großbritannien durchsetzen und sich 1948 im Krieg gegen die probritischen Monarchien Ägypten, Irak und Jordanien behaupten musste). So wird die jeweils „korrekte“ Haltung zum Nah-Ost-Konflikt dann immer mehr zu einer bloßen badge of honour, die man trägt wie eine Louis Vuitton-Tasche.

  12. Lusru schreibt:

    Wie ich sehe, beherzigen durchweg alle Kommentatoren samt dem Autor dessen Auftrag für Kommentare:
    „Seid gut zueinander“ …

    Selten so viel Käse übereinander in einem Blog gelesen, was ist los, Gerd Buurmann, nur noch semipolitischer Aktivist und kein Prime-Künstler mehr? Keine Ideen?
    Oder hast du hier nur „schreiben lassen“, von einem Sayan_IM?
    Übrigens:
    Vor etlichen tausend Jahren haben auch in ganz Palästina keine Juden gelebt, und in den USA kein einziger Weisser, also auch z.B. kein einziger Jude, wie auch kein Araber – was nun?
    Alle Weissen raus aus USA, damit die Welt wieder stimmt?
    Niemand lebt auf dieser Erde allein, er hat IMMER Nachbarn, welche auch immer, in der Regel jedoch die, die er dort duldet.
    Bisher hat sich noch keine Religionsschrift als Geschichtswerk offenbart, das als Grundbuch tauglich ist.

    • luminescent schreibt:

      Das Moslems ihren Anspruch auf Jerusalem aus dem Koran ableiten und dafür von UN Rückendeckung erhalten, ist für Sie nicht problematisch?

      • Passant schreibt:

        Das Wort Jerusalem kommt dabei im Koran gar nicht vor, nicht ein einziges Mal 😉

        • Eitan Einoch schreibt:

          Jerusalem ist den Moslems nur wichtig, weil deren Prophet mal davon geträumt hat, von dort aus einen Ausflug in den Himmel zu machen.

          • caruso schreibt:

            Nicht nur darum. Sondern vielleicht vor allem, weil die Juden sie als Hauptstadt wollen. Für
            die Araber war Jerusalem immer nur dann wichtig, wenn ein anderer es haben wollte. Sonst
            wurde die Stadt von ihnen nicht beachtet, sondern total vernachlässigt. Man kann bei Tangsir darüber nachlesen.
            lg
            caruso

  13. Eitan Einoch schreibt:

    So wäre es unter Gerd Buurmanns Wunschpräsidentin Hillary Clinton auch weitergegangen. Gott sei Dank ist ab 20. Januar damit Schluss!

    • bevanite schreibt:

      Weil dann ein Mann das Sagen hat, der Assad an der Macht halten will und damit an der israelischen Grenze einen iranischen Vasallenstaat mit Hizbollah-Bodentruppen (nichts anderes wird Syrien nach einem Sieg Assads sein) entstehen lässt? Interessant…

      • Eitan Einoch schreibt:

        Syrien liegt in Trümmern. Egal wer dort die politische Macht ausüben wird, die Bedrohung wird sich in Grenzen halten.

        • bevanite schreibt:

          Assad kann nur mithilfe Russlands und Irans gewinnen und dementsprechend danach alles machen, was deren Regierungen sagen. Ein von der Baath-Partei und Russlands Gnaden regiertes Syrien (gestützt auf Pasdaran und Hizbollah) wird einen ähnlichen Vasallenstatus haben wie der Libanon vor 2005. Dass die Putin- und Trump-Groupies, die sich nach außen immer so pro-israelisch geben, diesen Fakt nicht checken, erstaunt mich immer wieder.

          • A.S. schreibt:

            Assad ist z.Z. die einzige Option das Land wieder halbwegs stabil zu bekommen. Jede Alternative ist (leider) völlig unrealistisch. Auch Israel sieht in Assad das kleinst mögliche Übel.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Der Syrienkrieg ist tu einem erheblichen Teil Obamas Werk. Ich sehe darin aber keineswegs außenpolitische Inkompetenz („rote Linien“ etc.) am Werk sondern eiskalte Berechnung. Obama hat den Konflikt mitgeschürt und am Laufen gehalten, um Syrien in Trümmern zu legen – so wie es einst Reagan im Iran-Irak-Krieg tat. Das Prinzip ist simpel, wenn zwei oder mehr Feinde sich streiten, unterstützt man sie eben alle, damit sie sich gegenseitig fertigmachen.

          • Kanalratte schreibt:

            Helfen Sie mir auf die Sprünge, denn ich kenne mich da nicht so aus. Assads Miltitär sind die Regierungstruppen und die kämpfen gegen Rebellen mit islamistischen Ansichten? Wieso sollte man dann gegen Assad sein?

          • bevanite schreibt:

            @A.S.: Es gibt immer Alternativen. „Stabilität“ ist für Regime wie das der Baath-Partei auch etwas beschönigend. Nordkorea und Iran sind so gesehen auch „stabil“. Auch die oft vorgetragene Meinung, Assad sei ja so säkular, kann ich nicht gelten lassen, ist die Scharia in Syrien doch bereits seit den Siebzigern Gesetzesgrundlage. Ich kenne nicht die offizielle Meinung Israels, aber ich könnte mir vorstellen, dass man Pasdaran- und Hizbollah-Einheiten direkt vor den Golanhöhen nicht unbedingt als das „kleinst mögliche Übel“ betrachtet.

            Mir scheint, Sie sind hier alle etwas naiv bezüglich der Nachkriegsordnung in Syrien. Die russischen Kampfflugzeuge bombardieren aktuell aus der Luft, aber entscheidend für später sind die Bodentruppen. Und das sind, nach allem, was man bisher darüber mitbekommt, zum größten Teil schiitische Milizen aus dem Irak und dem Iran, sowie die Hizbollah. Die werden nach einem Sieg Assads bestimmen, wie es weitergeht.

            @Eitan Einoch: Hat Obama auf Demonstrierende schießen lassen? War es Obama, der jegliche Gespräche mit der Opposition vermieden hat? Nee, das klingt mir zu sehr nach den altbekannten „Die USA stecken hinter allen Problemen“-Phrasen. Übrigens hat auch Reagan nicht den Iran-Irak-Krieg ausgelöst, er hat sich erst dann eingemischt, als der Krieg am Laufen war.

            @Kanalratte:

            „Helfen Sie mir auf die Sprünge, denn ich kenne mich da nicht so aus. Ceaucescus Militär sind die Regierungstruppen und die kämpfen gegen Rebellen mit kleingürgerlich-christlich-faschistoiden Ansichten? Wieso sollte man dann gegen Ceaucescu sein?“ (Kanalratte, Dezember 1989)

            Im Ernst: Die Opposition bestand aus Menschen, die der jahrzehntelangen Drangsalierung durch Assads Geheimdienste überdrüssig waren. Ähnliches gab es zur gleichen Zeit in Tunesien, Ägypten, Jemen und zwei Jahre vorher im Iran. Oder geht Demokratisierung im Nahen Osten für Sie nur in Ordnung, wenn sie mithilfe von Kriegen republikanischer US-Präsidenten exportiert wird?

            Die Islamisten hat Assad 2011 selbst aus dem Gefängnis entlassen (es gab eine Amnestie für 10.000 Salafisten), um sie auf die Demonstrierenden zu hetzen. Es ist ein Allgemeinplatz, dass Krieg immer zu mehr Radikalisierung führt und die gemäßigten Kräfte unterliegen. Das ist in Syrien 2011/12 passiert. Zu Beginn der Proteste wäre vielleicht noch die Möglichkeit eines „runden Tisches“ da gewesen, aber wer schießt, muss mit Gegenwehr rechnen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Nee, das klingt mir zu sehr nach den altbekannten „Die USA stecken hinter allen Problemen“-Phrasen.

            Ich habe nicht behauptet, Obama sei (allein) schuld. Aber ihn trifft eine erhebliche Mitschuld – sei es aus schierer Inkompetenz oder (was ich vermute) geostrategischem Kalkül.

            Übrigens hat auch Reagan nicht den Iran-Irak-Krieg ausgelöst, er hat sich erst dann eingemischt, als der Krieg am Laufen war.

            Und wie hat sich Reagan eingemischt. Er hat das Saddam-Regime, das vor der Niederlage stand, wieder aufgerüstet, um den Krieg in die Länge zu ziehen.
            Ich bin überzeugt, nichts anderes passiert auch im Fall Syriens: Man lässt seine Gegner solange gegeneinander antreten, bis sie alle am Boden liegen. An sich eine zwar zynische, aber durchaus wirksame Strategie. Man sollte dabei nur aufhören, das Wort „Menschenrechte“ in den Mund zu nehmen.

      • Eitan Einoch schreibt:

        BTW, dass die Hisbollah in Syrien so aktiv mitmischen kann, ist auch zu großen Teilen Obamas Verdienst.

        • bevanite schreibt:

          Aus Ihrer Sicht ist Obama wahrscheinlich auch an der Erderwärmung, an den Toden von George Michael, David Bowie, Prince und Leonard Cohen sowie an der miesen ersten Saisonhälfte des HSV Schuld. Im Ernst, Ihr Obama-Hass ist schon wahnhaft.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Wer hat denn dem Iran mit einem faulen Atom-Abkommen den Rücken freigemacht? Wahrscheinlich Knecht Ruprecht…

      • bevanite schreibt:

        Nebenbei, ich achte normalerweise nicht auf diese Up- und Down-Votes, aber dass ein Iran-/Assad-kritischer Kommentar von mir 16 Daumen nach unten bekommt, finde ich dann doch schon erstaunlich. Scheinbar haben die Putin-Trolle hier den Laden komplett übernommen.

  14. Couponschneider schreibt:

    Der krönende Abschluss einer Politiker-Karriere. Die Erwartungen waren selten so hoch und selten so enttäuschend. Noch nie hat jemand den Friedensnobelpreis als Vorschusslorbeeren bekommen.

    Übrigens: Israel finanziert schon heute die Gesundheitsfürsorge seiner Feinde, Obama-Care am Jordan sozusagen. Wie kann Obama dieses Land nur so hassen? Antisemitismus vernebelt seine Sinne.

  15. Beatrice Mayer schreibt:

    haben es die Muslime wirklich so schwer in Deutschland?

  16. Ralf Weber schreibt:

    Hier möchte ich es dem gegenüber aus unserer Sicht auf den Punkt bringen:

    Der Sinn unserer Existenz als Menschen ist ein erlöstes, wiederversöhntes (siehe Lukasevangelium 15) und liebevolles Gegenüber unseres Gottes zu sein und neu gestaltet an ihm selber teilzuhaben. Und nicht durch menschengemachte Religion in die Irre leiten zu lassen. Nur so können wir diese Welt gut gestalten.

    Wichtig bei der Überwindung dieser oft destruktiven Welt ist, dass die Entscheidung zur Nachfolge von Jesus (hebräisch Jeschua) und die Bereitschaft zur liebevollen Lebensgestaltung durch ihn aus dem eigenen Herzen kommt und nicht aus einer bestimmenden Kultur oder einem religiös motivierten, aber letztendlich doch weltlichen Herrschaftssystem wie z.B. beim Islam.

    Unsere gemeinsame Basis ist die heilige Schrift, dem Liebesbrief unseres gemeinsamen Gottes an uns und unsere eindeutige Grundlage:

    Jesus (hebräisch Jeschua) war ein Jude sowie auch Abraham, Isaak, Jakob, Moses und die biblischen Propheten. Dazu seine Jünger, Apostel und auch die erste Gemeinde. Die komplette Bibel wurde von Juden geschrieben (abgesehen vom Lukas). Jesus selbst ist in Person der in der Schrift vorhergesagte jüdische Messias aus dem Stamme Davids. Die biblischen Schriften weisen aufging hin inkl. seinem stellvertretendem Sühneopfer, durch welches wir vor unserem Gott von der Macht der Sünde erlöst sind. Wer dem von Herzen vertraut und zu ihm gehört, der ist vor unserem liebevollen Gott gerechtfertigt. Auch Jesus erstes Gebot ist, dass wir unseren gemeinsamen Gott von ganzen Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft lieben sollen. Und dann uns selber und unseren Nächsten.

    Die Juden sind das in alle Ewigkeit von unserem Gott erwählte Volk seines Eigentums, das Volk seines von ihm geschlossenen ewigen und ersten Bundes.
    Dazu Johannesevangelium 4:22: (hebräisch Jochanan):
    Jesus: Denn das Heil kommt von den Juden.“ Sehr zu lesen empfehle ich hierzu auch den Römerbrief Kapitel 9-11. Mit der persönlichen Annahme ihres Jesus (hebräisch „Jeschua“) kommt auch der Heilsplan unseres Gottes zum Abschluss (griechisch „Telos“).

    Jesus starb wegen der Schuld aller Menschen durch eine römische Hinrichtung. Ja, die bestimmende jüdische Führung wollte auch wie die anderen Nationen sein mit einem im weltlichen Sinn starken Herrscher. Aber diesen Weg hat die römisch geleitete christliche Kirche auch gewählt, als sie sich mit dem römischen Reich „vermählte“, für das in der Offenbarung des Johannes der Begriff „Babylon“ verwendet wird. Mit allen schrecklichen Konsequenzen.

    Es ist doch ehrlich gesagt eine Beleidigung für die Juden, wenn man angesichts dieser Geschichte versucht, sie irgendwie in diese Institution Kirche zu befördern. Man denke nur an den Zornesausbruch Martin Luthers angesichts der berechtigen Bedenken sich seiner Kirche anzuschließen. Diese Diffamierungen wurden auch noch im Dritten Reich zitiert.

    Statt „Mission“ ist hier besser eine klare Entschuldigung für das von den christlichen Kirchen begangene Unrecht angebracht. Gott hat durch sein Wort schon von Anfang immer zu ihnen geredet. Wenn sie diesem Wort Gottes vertrauen rechnet Gott Ihnen dieses Vertrauen in ihn selbst auch als Zugehörigkeit an.

    Zu Jesus (hebräisch „Jeschua“) als Wort Gottes steht im Johannesevangelium 1:1 – 5 und 1:14 – 18:
    „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.“

    „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes gibt Zeugnis von ihm und ruft:Dieser war es, von dem ich gesagt habe:Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich. Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus (hebräisch „Jeschua Hamaschiach“) geworden.“.

    Guter und aktueller Artikel hierzu:

    https://www.linkedin.com/pulse/sola-gratia-oder-juden-und-christen-verbindet-johannes-gerloff

  17. Ralf Weber schreibt:

    Der Frieden (Schalom) allen Menschen auf Erden“ – Wir warten noch auf den Abschluss des Friedens unseres uns liebevoll zugewandten Gottes auf dieser Erde.

    Es ist wie hier beim konkreten Beispiel leider aktuell auch bei der UN „postfaktisch“. Dazu ein sehr ernüchternder Beitrag:

    http://juedischerundschau.de/die-heruntergekommen-uno-135910052/

    Hier im in Sachen UN von jemanden, der wirklich Erfahrung damit hat:

    http://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/ban-kritisiert-voreingenommenheit-gegenueber-israel/

    Und hier gibt es auch konkrete Hoffnungen auf Entwicklungen im guten Sinne:

    http://juedischerundschau.de/mike-pence-katholikal-und-ein-grosser-freund-israels-135910653/

    Der Frieden (Schalom) allen Menschen auf Erden“ – Wir warten noch auf den Abschluss des Friedens unseres uns liebevoll zugewandten Gottes auf dieser Erde.

    Jetzt zu Weihnachen und Chanukka passt wunderbar der Leitspruch: „Das Licht unseres Gottes leuchtet in der Finsternis“:

    https://www.israelnetz.com/index.php?id=62492

    http://www.israelnetz.com/gesellschaft-kultur/wissenschaft/2016/12/22/muenze-von-unterdruecker-gefunden/

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27304

    Die heutige Politik im Nahen Osten muss besser überlegt werden wie z.B. auch diese Fehlentscheidung der bisherigen US-Regierung:

    https://unitedwithisrael.org/opinion-trump-was-right-to-try-to-stop-obama-from-tying-his-hands-on-israel/

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160581427/Obama-verraet-nun-auch-noch-Israel.html

    https://tapferimnirgendwo.com/2016/12/26/offener-brief-von-gerd-buurmann-an-frank-walter-steinmeier/

  18. Kwezi schreibt:

    tosender Beifall , nicht nur wegen der hochverdienten Preisverleihung, sondern auch wegen der bewiesenen arglistigen Täuschung der israelischen Seite durch die Obama-Administration, verbunden mit einem Lob an Frau Merkel, weil sie weiland dem Kandidaten Obama nicht das Brandenburger Tor für seine Rede an seine deutschen Fans zur Verfügung gestellt hat. Wenn er nochmal in unsere Gefilde kommt, schlage ich vor, ihn in Nürnberg reden zu lassen.

  19. Sophist X schreibt:

    Ja, ist Definitionssache. Immerhin ist Israel im links- und rechts- und moslemfaschistischen Universum die größte Gefahr für den Weltfrieden. Aus Sicht dieser Leute und des Nobelkomitees ist er ein ebenso würdiger Preisträger wie besagter Arafat.

  20. luminescent schreibt:

    Die Auszeichnung lässt sich Obama teuer einrahmen. Noch vor seinen Freunden Abu Mazen und den Hamas-Terroristen zu landen, ist eine Spitzenleistung.

  21. Eliyah schreibt:

    Naja, Arafat hat den Friedensnobelpreis ja auch bekommen.

    • HM schreibt:

      Werter Eliyah,
      wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, hatten Sie in einem anderen Zusammenhang mal erwähnt, dass auch Sie so Ihre „Bauchschmerzen“ mit den Siedlungen und/oder Siedlern haben.
      Mich würden Ihre Ansichten, als jemandem der vor Ort ist, interessieren.

      Wenn Sie Lust haben, darf es ruhig etwas ausführlicher sein.

      • Eliyah schreibt:

        Bauchschmerzen ja, aber kein Magengeschwür, um in der selben anatomischen Gegend zu bleiben. Ausführlicher will ich mich dazu nicht so zwischen Tür und Angel und einer Kommentarspalte äussern. Eventuell schreibe ich mal was in meinem eigenen Blog darüber.

    • anti3anti schreibt:

      Wird Zeit den FNP umzurennen, z.B. in JudenhassNP.

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