Deutscher Lehrer auf Top-Ten-Liste von antisemitischen Aussagen

Seit 2010 veröffentlicht die Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center die „Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“, eine jährliche Top-Ten-Liste von Zitaten, bei denen es sich um antisemitische und antiisraelische Verunglimpfungen handelt, die sich zudem durch eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz auszeichnen und damit nach Ansicht des Simon Wiesenthal Center „den Weltfrieden bedrohen“.

In diesem Jahr hat es ein deutscher Lehrer auf dieser Liste geschafft. Zusammen mit vielen anderen Mitgliedern der antiisraelischen BDS-Bewegung hat es der Lehrer Christoph Glanz aus dem niedersächsischen Oldenburg auf Platz 4 geschafft. Das Simon Wiesenthal Center führt aus:

„Die Vorsitzenden der Deutschen Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Oldenburg haben einen totalen Boykott Israels gefordert. Im September veröffentlichte die Oldenburger GEW in einem lokalen Blatt einen Pro-BDS-Artikel von Christoph Glanz, einem Lehrer an einer allgemeinem Schule und fanatischer Gegner des jüdischen Staates. Glanz, der versucht hat, sich als Jude auszugeben, um Anklagen des Antisemitismus zu vermeiden, forderte kürzlich die Tilgung des Staates Israel und die Verlegung aller Juden nach Südwestdeutschland.“

Christoph Glanz ist zu Recht auf dieser Liste, denn er ist ein typisches Beispiel eines von Hass getriebenen Menschen. Mit Fakten kann man Judenhassern nicht beikommen. Es ist unmöglich, einem Judenhasser zu beweisen, dass Juden keine Brunnen vergiften, nicht Christenblut für ihr Mazzebrot verwenden und nicht die Welt beherrschen. Judenhasser „wissen“ ganz einfach, dass Juden schlecht sind. Daher sind sie stets auf der manischen Suche nach bösen Juden, damit sie empört auf diese Juden zeigen können, um laut zu rufen: „Seht her, die Juden!“

Der jüdische Staat Israel ist für diese Menschen das neue Objekt des Hasses. Darum reisen sie gerne nach Israel, um mit ihren Kameras böse Juden zu jagen. Zur Not geben sie sich sogar als „guten Juden“ aus, um sich vor dem Vorwurf des Judenhasses zu schützen. Christoph Glanz ist ein ganz besonderes Exemplar eines „Israelkritikers“. Er ist als Pädagoge an der integrierten Gesamtschule Flötenteich tätig. Er macht keinen Hehl aus seinem Hass gegen Israel. In einem offiziellen Flugblatt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft der Stadt Oldenburg fordert er nicht nur den Boykott aller israelischer Waren, sondern auch Sanktionen gegen Menschen, wenn sie einen israelischen Pass haben! „Kauft nicht bei Juden“ hieß das in den dreißiger Jahren.

Über Israelis weiß Christoph Glanz in dem Schreiben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft nur Horrornachrichten zu berichten. Er faselt von „Massaker am Strand, gezielte Einschüchterungskampagnen zur Erzeugung von Panik, die Zerstörung von mehr als 500 Dörfern und vielen Stadtvierteln und schließlich die Vertreibung von 750.000 PalästinenserInnen.“

All diese Vorwürfe sind nichts weiter als Gerüchte über Juden und lesen sich wie die alten Vorwürfe, die seit Jahrhunderten gegen Juden vorgebracht werden. Sie sind so wahr wie die Vorwürfe der Ritualmordlegende und der Brunnenvergiftung. Der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu beweisen, dass Christoph Glanz bewusst verzerrt und lügt, ist so schwer, wie einem Judenhasser klar zu machen, das Juden keine Christenkinder schlachten, um daraus ihr Mazzebrot zu backen. An vielen Universitäten der arabischen Welt wird dieser Müll sogar nach wie vor gelehrt. Dr. Hassan Hanizadeh erklärte am 20. Dezember 2005 im Iran:

„Im Jahre 1883, wurden vor dem jüdischen Pessachfest um die 150 französische Kinder auf grausamste Weise in den Vororten Paris ermordet. Spätere Untersuchungen haben ergeben, dass die Juden diese Kinder getötet haben, um an ihr Blut zu kommen.“

Am 31. März 2012 führte Dr. Sallah Sultan als Präsident des Zentrums für Islamforschung in Gaza aus:

„Die Juden haben zum Beispiel diesen französischen Doktor Toma getötet, der Juden umsonst behandet hat, um die Lehren des Christentums zu verbreiten. Obwohl er ihr Freund war und sie von ihm profitiert haben, haben sie ihn an einem ihrer Feiertage entführt und geschlachtet, zusammen mit einer Schwester. Sie haben Matzebrot aus ihrem Blut gemacht. Sie machen das jedes Jahr. Die Welt muss davon erfahren!“

Dieser Hass wieder im Gazastreifen gelehrt. Dort herrscht die Hamas. In ihrer Gründungscharta erklärt sie in Artikel 7, dass es das Ziel der Hamas ist, alle Juden weltweit zu vernichten. Ziel der Hamas ist somit der Völkermord. Darum warf die Hamas in den letzten sechs Jahren über 7000 Raketen auf Israel ab und lehrt in den Schulen den Kindern und in Moscheen den Erwachsenen den Hass auf Juden. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte am 28. Februar 2010:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Das ist der Ruf nach Völkermord und ethnischer Säuberung. Über all das schweigt Christoph Glanz jedoch. Er schweigt dazu wie ein großer Teil seiner Vorfahren zum Holocaust geschwiegen hat. Stattdessen klagt er Israelis an, so wie ein großer Teil seiner Vorfahren Juden angeklagt hat. „Die Juden sind unser Unglück“ hieß es in den dreißiger Jahren.

Christoph Glanz wirft sogar dem Staat Israel ethnische Säuberung vor. Das ist eine Lüge in der Größenordnung der Ritualmordlegende, die endgültig den vierten Platz rechtfertigt!

Natürlich gibt es keine ethnische Säuberung der Palästinenser in Israel. Heute leben schließlich mehr Palästinser in Israel als vor der Staatsgründung des jüdischen Staates. Egal, wie man Völkermord oder ethnische Säuberung definiert, eins ist klar, das Volk oder die Ethnie kann in der Zeit nicht wachsen! Christoph Glanz lügt somit!

Als am 29. November 1947 im Namen der Vollversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit sowohl der israelischen als auch der arabischen Seite die Gründung jeweils eines unabhängigen Staates angeboten wurde, nahm die israelische Seite dieses Angebot an, während die arabische Seite die Annahme eines unabhängigen Landes verweigerte und sich stattdessen zusammen mit Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien an einem gemeinsamen Krieg zur Vernichtung des neu gegründeten Israels engagierte. Im Zuge dieses Krieges kam es zu zwei Flüchtlingsströmen. Der eine Strom bestand aus 500.000 Flüchtlingen (bei Christoph Glanz 750.000), der andere aus 850.000 Flüchtlingen. Beginnen wir mit den 500.000 Flüchtlingen.

Als im Jahre 1948 Israel gegründet wurde, erklärte die arabische Welt Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges und im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren, verließen 500.000 Menschen ihre Heimat; und das obwohl die meisten von ihnen nicht dazu gezwungen wurden, jedenfalls nicht von israelischer Seite – im Gegenteil: Israel bot den Arabern sogar an zu bleiben, um vollwertige Bürger des Landes zu werden. 160.000 Araber nahmen dieses Angebot an. Mittlerweile gibt es 1.250.000 arabische Israelis. Das sind 20% der israelischen Bevölkerung mit allen Rechten der Staates. Es sind die einzigen 1,25 Millionen Araber im Nahen Osten, die ohne Angst ihre Meinung sagen, ihren Glauben leben oder kritisieren, homosexuell und feministisch sein können, ohne dafür verfolgt zu werden. Es sind die einzigen Araber im Nahen Osten, die an freien Wahlen teilnehmen können. Ihr Premierminister heißt Benjamin Netanjahu (Stand: Oktober 2016). Die 500.000 Araber jedoch, die flüchteten, sind noch heute Flüchtlinge und bekommen 1.000.000.000 Dollar im Jahr.

Schauen wir uns nun die anderen 850.000 Flüchtlinge an. Im Zuge des bis heute anhaltenden Vernichtungskrieges gegen Israel wurden 850.000 Juden aus ihrer arabischen Heimat vertrieben. Ihnen wurden ihr Besitz und ihre Staatsbürgerschaften genommen. Mittlerweile gibt es sogar arabische Nationen, die ihre Vertreibungspolitik derart perfektioniert haben, dass dort kein einziger Jude mehr lebt. Während in Israel heute mehr Araber leben als im Jahr 1948, und zwar als vollwertige Bürger eines demokratischen Landes, sind im selben Zeitraum über 99% aller Juden aus den arabischen Ländern verschwunden. In dieser Zeit fanden viele schreckliche Pogrome gegen Juden statt, u.a. die Pogrome von Aleppo, Kairo und Aden.

Es ist daher ein unbeschreiblicher Zynismus von Christoph Glanz, dass er von Vertreibung und Völkermord spricht, damit allerdings nicht die Reduzierung der jüdischen Bevölkerung in den arabischen Ländern auf 0,9% meint, sondern die beinah Verdoppelung der arabischen Bevölkerung in Israel. Was geschah mit den 850.000 jüdischen Flüchtlingen?

Viele von ihnen wanderten nach Israel aus, das Land, das Christoph Glanz bekämpft.

Im Jahr 1951 nahm die UNHCR-Behörde ihre Tätigkeit auf. Das Hochkommissariat ist mit dem Schutz von Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit beauftragt und ist auch im Bereich der humanitären Hilfe tätig. Die Behörde ist Nachfolgeorganisation des Flüchtlingskommissariats des Völkerbundes. 1954 sowie auch 1981 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis und 1986 mit dem Balzan-Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern ausgezeichnet, da sie erfolgreich dafür sorgt, aus Flüchtlingen wieder Bürger zu machen. Der UNHCR ist somit eine gut funktionierende Behörde. Warum also versagt sie im Umgang mit den arabischen Flüchtlingen?

Aus den 500.000 Flüchtlingen und Auswanderern sind mittlerweile über 4,7 Millionen Flüchtlinge geworden, die in arabischen Ländern bis zum heutigen Tage in Lagern gepfercht leben. Die einzigen Palästinenser, die heute Bürgerrechte besitzen, sind die 1,25 Millionen israelischen Palästinenser. Warum versagt der UNHCR in diesem Fall? Die Antwort ist so einfach wie verwunderlich: Weil der UNHCR für die Palästinenser nicht zuständig ist.

Die palästinensischen Flüchtlinge sind die einzige Gruppe, für die sich die Vereinten Nationen eine eigene Behörde leistet: UNRWA. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten ist ein temporäres Hilfsprogramm der Vereinten Nationen, das seit seiner Gründung 1949 regelmäßig um drei Jahre verlängert wird. Obwohl die UNRWA nur eine temporäre Behörde ist und jederzeit im UNHCR aufgehen könnte, bleibt die UNRWA bestehen. Warum? Was unterscheidet den palästinensischen Flüchtling von allen anderen Flüchtlingen dieser Welt? Warum ist dieser Flüchtling anders als alle anderen Flüchtlinge? Die Antwort ist im Selbstverständnis der beiden Flüchtlingsbehörden zu finden. Während es die Aufgabe des UNHCR ist, Flüchtlinge wieder zu Bürgern zu machen, hält die UNRWA Palästinenser in ihrem Flüchtlingsstatus, indem sie besondere Kriterien anlegt:

Erstens: Während Flüchtlinge des UNHCR ihren Flüchtlingsstatus in dem Moment verlieren, da sie Bürger eines von den Vereinten Nationen anerkannten Landes werden, behalten die palästinensischen UNRWA-Flüchtlinge selbst in diesem Fall ihren Flüchtlingsstatus.

Zweitens: Während beim UNHCR der Flüchtlingsstatus nicht von Generation zu Generation vererbt werden kann, gebären palästinensische Flüchtlinge laut UNRWA Flüchtlinge, die dann ebenfalls wieder Flüchtlinge gebären und so weiter.

Drittens: Während der UNHCR eine Einbürgerung der Flüchtlinge in ihrem Gastland befördert und unterstützt, vermeidet die UNRWA die Einbürgerung palästinensischer Flüchtlinge in ihrem Gastland.

Für diese drei Besonderheiten erhielt UNRWA im Jahr 2012 ein Jahresbudget von 907.907.371 US-Dollar. Trotz alle dieses Gelds hat die UNRWA keinem einzigen palästinensischen Flüchtling zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. Israel jedoch hat allen Palästinensern, die 1948 blieben, zu einer Staatsbürgerschaft verholfen. Israel ist somit deutlich erfolgreicher in der Hilfe für Palästinenser als die Vereinten Nationen! Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, das die Menschenrechte der Palästinenser garantiert. Die 500.000 Arabern jedoch, die Israel damals verließen, leben heute in den Nachbarstaaten von Israel unter unmenschlichen Bedingungen. Ihnen werden nicht selten Bildung und Medizin verwehrt, sie dürfen keine Häuser bauen und keine Arbeitsplätze annehmen. Zudem ist es ihnen in all diesen Ländern bis auf Jordanien verboten, die Staatsbürgerschaft zu erwerben. Unter diesen unmenschlichen Bedingungen sind aus 500.000 Flüchtlingen mittlerweile 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge geworden. 4,7 Millionen Menschen, denen unter Mittäterschaft der Vereinten Nationen jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft als freie Bürger verwehrt wird. 4,7 Millionen ewige Flüchtlinge, die nicht das Glück haben, zu den 1,25 Millionen Palästinensern zu gehören, die in einem Land leben, das mit ihrem Wunsch auf Freiheit verbündet ist: Israel!

Bis auf Israel scheint sich niemand um das Wohl der Palästinenser zu sorgen. Warum? Welches Interesse können die arabischen Länder haben, Palästinenser zu ewigen Flüchtlingen zu verdammen? Eine Antwort hat der Präsident Ägyptens schon am 1. September 1960 gegeben: “Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.”

Genau das fordert Christoph Glanz. In seinem Flugblatt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft der Stadt Oldenburg fordert er das „Rückkehrrecht der Flüchtlinge“, auch der künstlich geschaffenen Flüchtlinge.

Christoph Glanz, ein Lehrer einer deutschen Gesamtschule, fordert somit nichts weniger als die Vernichtung des Staates Israel. Platz 4 ist somit völlig gerechtfertigt!

Am 25. Mai 1953 sagte Pfarrer Karl Baehr:

„Im April 1952 sagte Sir Alexander Galloway, damals Chef von UNRWA für Jordanien, zu unserer Studiengruppe, und das ist wirklich ein direktes Zitat aus dem, was er sagte: ‚Es ist vollkommen klar, dass die arabischen Nationen das arabische Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als eine offene Wunde behalten, als ein Affront gegen die Vereinten Nationen und als eine Waffe gegen Israel.‘ Dann sagte er mit Betonung: ‚Die arabischen Führer geben einen Dreck darauf, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.'“

Die Vereinten Nationen sorgen dafür, dass die arabischen Flüchtlinge und ihre Nachfahren an ihrer Vergangenheit gekettet bleiben. Die Vereinten Nationen unterstützen ihr Jammern und Klagen, aber verhindern es, dass sie ihrer Flüchtligssituation entkommen. Dafür bekommen diese gezüchteten Flüchtlinge heute noch eine Milliarde Euro jährlich als stehendes Heer gegen Israel, finanziert aus einem extra angelegten Topf der UNO, während die Nachfahren jüdischer Flüchtlinge heute nicht einen müden Cent „Flüchtlingshilfe“ bekommen. Es sind diese „Flüchtlinge“, die Christoph Glanz heute als Lehrer einer deutschen Gesamtschule als rhetorische Waffe gegen Isrsel zieht. Dabei sind ihm die Palästinenser offenkundig egal!

Christoph Glanz ist ein ein glühender Unterstützer der BDS-Kampagne. Ziel der BDS-Kampagne ist es, den Nahostkonflikt nicht durch Dialog, Verständigung und Aussöhnung zu lösen, sondern durch den radikalen Boykott der israelischen Seite. Egal wieviele Raketen die palästinensische Seite wirft und wie sehr dort Menschen verfolgt und ermordet werden, die BDS-Kampagne schlägt sich kompromisslos und ausnahmslos auf die Seite der Gegner Israels und erklärt damit, nicht an einem Frieden mit Israel interessiert zu sein.

Frieden kann man nur im Dialog und im Gespräch schließen, nicht aber mit jenen, die man boykottiert. BDS verweigert den Dialog mit Israel und fordert stattdessen den Boykott. Dabei ist ein Dialog möglich, wie Millionen Muslime beweisen.

Es gibt knapp 1,694,000 Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind die Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden. Sie boykottieren nicht!

All diese 1,694,000 Muslime werden allerdings von einer weltweit agierenden Kampagne des Hasses diskriminiert: BDS! Der Name BDS steht für „Boycott, Divestment and Sanctions“. BDS wendet sich gegen ganz Israel und kulturell gegen alles, was israelisch ist. Alle 1,694,000 Muslime, die in Frieden, Nachbarschaft, Gleichberechtigigung, Toleranz und Respekt mit Juden leben, sind Israelis und somit Ziel der Diskrimierung von BDS. Die Kampgne fordert dazu auf, diese Muslime zu boykottieren und zu bestrafen (sanktionieren), sowie jede Form der Unterstützung mit diesen Muslimen zu kappen (Divestment).

BDS fordert dazu auf, Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben, so zu behandeln, wie Juden von Judenhassern behandelt werden. Jegliche Form der Anerkennung hat zu unterbleiben. BDS und Christoph Glanz in seinem Flugblatt richten sich ganz bewusst nicht gegen die Hamas und andere Judenhasser. BDS richtet sich auch nicht gegen Wiam Wahhab und seine Partei. Wahab war ein libanesischer Minister und erklärte am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Der Libanon gehört zu den Ländern, die ein Reiseverbot gegen mich, Gerd Buurmann, ausgesprochen haben, nur weil ich es gewagt habe, das Land Israel zu bereisen. Neben dem Libanon, behalten es sich Syrien, Kuwait, Jemen, Libyen, Saudi-Arabien und der Iran vor, keine Menschen ins Land zu lassen, wenn sie Juden sind oder freiwillig in Israel waren. Viele diese Länder erklären stolz, das Volk der Juden gänzlich aus ihren Ländern vertrieben zu haben. Sie sind stolz auf ihren Völkermord. Diese Länder verfolgen ebenfalls Homosexuelle. Im Iran, im Jemen und Saudi-Arabien werden Homosesuelle sogar getötet. In Saudi-Arabien dürfen Frauen keine Autos fahren und nicht unverschleiert und ohne Erlaubnis eines Mannes das Haus verlassen. Diese Länder betreiben Apartheid der übelsten Sorte. Gegen all diese Länder richten sich BDS und Christoph Glanz nicht!

BDS richtet sich gegen das Land, das beschlossen hat, staatliche Krankenhäuser mit Gebetsräumen für alle Religionen ausstatten zu lassen, nachdem ein Muslim erfolgreich beim Obersten Justizgerichtshof des Landes geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv im Freien beten musste. Juden im Gaza-Streifen, in Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen haben keinen eigenen Gebetsraum in Krankenhäusern, sie haben nicht mal eine Aufenthaltserlaubnis dort. In diesen Regionen ist es verboten, Jude zu sein. Die Länder sind allesamt „judenrein“!

BDS und Christoph Glanz richten sich ausschließlich gegen das Land, in dem die damals 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko, Lina Mahul, die israelische Ausgabe von „The Voice“ gewann. BDS und Christoph Glanz richten sich aber nicht gegen das Gebiet, in dem Mohammed Assaf die arabische Version von DSDS (Arab Idol) mit einem Lied gewann, in dem er hoffnungsfroh über das Ende Israels sang.

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

Gegen diese Menschen richten sich BDS und Christoph Glanz. Sie richten sich somit gegen das einzige Land im Nahen Osten, in dem 1,694,000 Muslime sicher in einer Demokratie leben, die es ihnen erlaubt, schwul oder lesbisch zu sein. Sie haben die gleichen Rechte, wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger des Landes, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Hautfarbe. Jeder fünfte Israeli ist ein Moslem und 77 Prozent dieser Muslime geben laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel! Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das von Muslimen so geschätzt wird.

Gegen diese Muslime richten sich BDS und Christoph Glanz! Israel ist das einzige Land im ganzen Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem abwählen kann. Die israelische Regierung ist somit die einzige auch von Muslimen und Arabern demokratisch gewählte Vertretung eines Landes im Nahes Osten. Gegen diese Demokratie hetzt BDS. Mahmud Abbas wurde zwar 2005 Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. BDS schweigt dazu! Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, sind in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. BDS schweigt! In Syrien sind alle Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. BDS schweigt!

BDS und Christoph Glanz richten sich ausschließlich gegen Israel und somit gegen die dort lebenden Muslime, die in Frieden mit Juden leben. Dieses Verhalten ist eine besondere Form der Diskrimierung und lässt sich auf diese einfache Formel reduzieren: „Ein Judenhasser kritisiert an Juden Dinge, die er bei Nicht-Juden durchgehen lässt.“ Das ist genau der Hass von BDS.

Christoph Glanz schweigt zu sämtlichen barbarischen Unmenschlichkeiten der Welt, kritisiert aber Israel, weil das Land nicht perfekt ist. Der Judenhass, wie er sich hier manifestiert, ist die Verweigerung des Existenzrechts für Juden, wenn sie nicht perfekt sind. Juden müssen übermenschlich sein, um existieren zu dürfen. Für den Rest der Menschheit reicht es, menschlich zu sein. Ein israelischer Politiker wird bereits verteufelt, wenn er kein Heiliger ist. Ein arabischer Politiker jedoch wird schon zum Heiligen erklärt, wenn er kein Teufel ist. Das ist die Kampagne des Hasses, die seit Jahrhunderten gegen Juden gefahren wird, und Christoph Glanz ist ein modernes Kind dieses alten Hasses.

Dieser Hass gibt Milliarden aus, nur um Bilder zu schießen, Filme zu fangen und Geschichten zu sammeln, die zeigen, dass Juden nicht perfekt sind. Diese Bilder, Filme und Geschichten werden dann in kurzen Abständen abgefeuert, so dass dann die Mehrheit glaubt, Israel sei die größte Gefahr für den Weltfrieden und im Großen und Ganzen auch nicht besser als seine judenhassenden Nachbarn

Aber Israel ist besser! Israel ist das einzige Land, das trotz eines fast siebzig Jahre anhaltenden Krieges, den die Gegener in der Absicht führen, das ganze Land vollkommen auszulöschen, an sämtlichen Grundprinzipien einer demokratisch verfassten Gesellschaft festgehalten hat. Das ist einmalig in der Geschichte. Israel ist zwar nicht perfekt, aber es gibt kein Land, das es bei vergleichbarer Gefahr besser macht.

Natürlich gibt es auch in Israel Willkürentscheidungen gegen Araber, allerdings verbieten israelische Gesetze das. Die Verbote sind sogar einklagbar. Israel ist nämlich ein Rechtsstaat, und das ist der entscheidende Unterschied zu den Apartheid-Regimen rund um Israel.

Christoph Glanz reicht es jedoch nicht, dass Israel besser ist als seine Nachbarn. Nur ein perfekter Jude ist ein guter Jude und nur die Guten dürfen bleiben! Das ist die Kampagne des Hasses, für die Christoph Glanz steht.

Es ist schon schlimm genug, dass dieser Mann im Namen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft der Stadt Oldenburg israelfeindliche Flugblätter verteilt und Kinder an einer deutschen Gesamtschule unterrichtet. Er bekommt sogar Schützenhilfe von der deutschen Justiz.

Die Oldenburger SPD-Stadträtin Sara Rihl hat Christoph Glanz aufgrund seiner nachweisbaren Einseitgkeit gegen den jüdische Staat und seinem Hass gegen Israel einen „bekannten Antisemiten“ genannt. Dagegen klagt Christoph Glanz jetzt. Nun muss das Oberlandesgericht Hannover entscheiden, ob man Glanz ungestraft einen Antisemiten nennen darf.

Christoph Glanz posaunt die widerlichsten Unterstellungen gegen den jüdischen Staat heraus und wenn eine Frau diesen Hass beim Namen nennt, bekommt sie juristische Probleme. Alexander Will erklärte dazu:

„Gespenstisch: Im Jahre 2016 diskutiert man in Deutschland allen Ernstes, ob eine Bewegung, die den Staat Israel abschaffen will, antisemitisch ist. Wie anders soll man es nennen, wenn der einzige Ort, an dem Juden im Ernstfall sicher sind, durch die Hintertür zerstört werden soll?“

Das Simon Wiesenthal Center hat sich entschieden. Christoph Glanz ist ein Top-Ten-Antisemit! Ob Christoph Glanz jetzt auch das Simon Wiesenthal Center verklagen wird?

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