Wenn Köln in Israel wäre

Am 1. Januar 2017 erklärten die Stadt Köln, sowie die Landes- und Bundespolizei bei einer Pressekonferenz, in der Silvesternacht zum 1. Januar 2017 knapp 1700 Identitätsfestellungen, 29 Gewahrsamnahmen und 6 Festnahmen durchgeführt, sowie 900 Platzverweise ausgesprochen zu haben. Polizeipräsident Mathies erklärte in einer Pressekonferenz kurz vor Mitternacht:

„Am Hauptbahnhof steht eine Gruppe von rund Tausend Personen, die dem nordafrikanischen Hintergrund zuzuordnen sind. Unsere Kollegen nehmen ihre Personalien auf. Am Bahnhof Deutz/Messe wurde ein Zug gestoppt. Da werden gerade etwa 300 Personen kontrolliert.“

An dem Hauptbahnhof zur Domseite gab es zwei Türen. Die Polizei nutzen diese Türen, um die ankommenden Gäste zu selektieren. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet:

„Die Polizei hat eine Gasse am Eingang gebildet, sortiert ganze Gruppen arabisch aussehnder junger Männer und Jugendlichen aus. Anwesende Polizisten sprechen von „selektieren“. Durch die Polizeimaßnahme entsteht ein Stau am Eingang zur Bahnhofshalle (…) Am kleinen Ausgang des Hauptbahnhof zur Domseite ist eine der Türen für Nordafrikaner reserviert (…) Vereinzelte Personen werden direkt in Züge aus der Stadt heraus gesetzt.“

Wenn Köln in Isrsel wäre, dann gäbe es jetzt diese Schlagzeilen:

Apartheid in Köln! Vor dem Kölner Dom werden Menschen nach ihrer Hautfarbe und Herkunft selektiert! Oberbürgermeisterin Reker spricht von ‚richtiger Einschätzung‘.“

„Nach den jüngsten Ereignissen in Köln fordert der deutsche Außenminister die Kölner Polizei auf, Zurückhaltung zu üben, um eine weitere Eskalation zu verhindern.“

„Der Deutschlandkritiker Jochen Hodentöter postet auf seiner Facebookseite: ‚Die Apartheidsbügermeisterin Henriette Reker selektiert unschuldige Menschen. Ist das der richtige Umgang mit verzweifelten Jugendlichen? Es droht ein Flächenbrand! Eins ist klar, mit Reker kann es keinen Frieden geben. JH’“

„Die Parteivorsitzende der Partei Die Linke rät der rheinischen Gesellschaft, das Problem der Apartheid in Köln anzugehen, das junge Menschen überhaupt erst zu solchen Verzweiflungstaten treibt.“

„Die Vereinten Nationen fordern Deutschland in einer Resolution dazu auf, sich auf eine Grenze in Köln zu verständigen, so dass beide Konfliktparteien friedlich Seite an Seite leben und feiern können.“

„Deutschland braucht eine Zwei-Staaten-Lösung. Das hat schon mal funktioniert!“

„Deutsche Polizei macht Jagd auf arabische Migranten!“

Um es klar zu sagen, was in Köln geschehen ist, ist in Israel undenkbar, allein schon deshalb, weil Muslime, Araber, Juden und Israelis nicht nach ihrer Hautfarbe zu unterscheiden sind. Sie sehen sich nämlich oft viel zu ähnlich.

Israel nutzt daher andere Mittel und Wege, um sich vor dem Terrorismus zu schützen, der zum leidgewohnten Alltag gehört. Immer wieder muss Israel mörderische Anschläge ertragen. Israels Nachbarn feuern Raketen auf das kleine Land ab und die Hamas in Gaza fordert sogar die totale Vernichtung des jüdischen Volkes! Inmittem dieses Hasses bewahrt sich Israel Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit!

Deutschland weigert sich jedoch, von Israels Erfahrungen zu lernen. Stattdessen wird Israel mehrheitlich kritisiert, obwohl das kleine Land eigentlich als Vorbild dienen sollte. Wenn Köln in Israel wäre, es würde nicht lange dauern und dieses Flugblatt machte die Runde:

Um es gleich vorweg zu sagen, wir haben nichts gegen Deutsche, einige unserer besten Freunde sind Deutsche, aber was in Köln passiert ist, muss deutlich kritisiert werden. Gerade unter Freunden muss Kritik erlaubt sein!

Vor dem Kölner Dom wurden Menschen nach ihrer Hautfarbe und Herkunft selektiert und in Züge gesetzt. Sie mussten die Stadt verlassen. Das ist Apartheid! Das ist Rassismus!

Wer die deutsche Regierung kritisiert, sagt damit noch nichts über das deutsche Volk aus und schon gar nichts über alle Deutsche. Wir bejahen das Existenzrecht von Deutschland, müssen jedoch gestehen, dass die Vierteilung Deutschlands nach 1945 ein Schritt in die richtige Richtung war. Wir sagen ganz bewusst als Nachfahren von Deutschen, die den Krieg überlebt haben: Wir fordern ein Deutschland in den Grenzen von 1987, eine Zwei-Staaten-Lösung! Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen!

Die Politik Deutschlands ist ein permanenter Bruch von internationalen Verträgen. In den Ostgebieten des Landes um die Städte Rostock und Leipzig, die die Bundesrepublik widerrechtlich besetzt hält, gibt es sogenannte No-Go-Areas, wo es für Muslime gefährlich ist zu leben. Die Politik unternimmt nichts dagegen. Stattdessen gießt der Falke von der SPD, Thilo Sarrazin, noch Öl ins Feuer. Im Bundesverfassungsgericht ist kein einziger Moslem zu finden und im Parlament ist zwar eine christliche Partei vertreten, aber keine einzige muslimische Partei. In Deutschland hat die christliche Partei mit am längsten regiert. In vielen staatlichen Schulen in Deutschland wird christliche Religionslehre propagiert und benotet! Wenn irgendwo in Deutschland eine Moschee gebaut wird, gehen die Deutschen auf die Straße und demonstrieren, während rund um die Uhr überall im Land die Kirchenglocken läuten. Fast zweitausend Jahre nach dem Tod von Jesus, haben die Deutschen den Mord an den Juden immer noch nicht vergessen und veranstalten jeden Sonntag Gedenkveranstaltungen.

Irgendwann muss aber auch mal ein Schlussstrich gezogen werden!

Währenddessen müssen sich Menschen, die in das Land einwandern möchten, einem Staatsbürgerschaftstest unterziehen. Währenddessen lässt Deutschland zusammen mit dem großem Satan EU eine Mauer auf afrikanischem Boden bauen, um Menschen an die Einreise zu hindern. Die Schikanen an den Grenzposten sind unmenschlich und menschenverachtend. Zudem bauen deutsche Staatsbürger auf spanischem Boden immer mehr deutsche Siedlungen. Auf Mallorca gibt es sogar schon Ortschaften, wo nur noch deutsch gesprochen wird. Die genuin spanische Bevölkerung wurde vertrieben! In der Verfassung des Bundeslandes Hessen steht sogar noch die Todesstrafe!

Das ist staatlicher Terrorismus zu sprechen. Daher fordern wir:

Boykott Deutschland!

* Kauft keine Waren Made in Germany!

* Verweigert deutschen Professorinnen und Professoren die Universitäten!

* Stört Theateraufführungen, Konzerte und Lesungen von deutschen Künstlern!

* Demonstriert, wenn irgendwo eine deutsche Mannschaft bei einem Sportturnier antritt!

* Überzeugt internationale KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, nicht in Deutschland aufzutreten!

Wir bejahen das Existenzrecht von Deutschland, aber das Land hat uns lange genug im Würgegriff gehalten. Wenn Frau Merkel in Athen anruft, beugt sich dort der politische Wille und sie führt Brüssel am Nasenring durch die europäische Arena. Deutschland ist ein Pulverfass in der ganzen Europäischen Union und die größte Gefahr für den Weltfrieden!

Mit dieser Meinung stehen wir nicht alleine da. Sogar in Deutschland gibt es mutige Deutsche, die sich gegen die deutsche Politik stellen. Auf einer Demonstration von Anti-Deutschen hörten wir jüngst: „Deutschland von der Karte streichen, Polen muss an Frankreich reichen.“

Wir stehen zum Existenzrecht Deutschlands, aber wenn schon Deutsche das Existenzrecht Deutschlands in Frage stellen, muss sich Deutschland die Frage gefallen lassen, ob es vielleicht selbst Schuld trägt an der momentanen Situation.

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10 Antworten zu Wenn Köln in Israel wäre

  1. Praecox schreibt:

    „An dem Hauptbahnhof zur Domseite gab es zwei Türen. Die Polizei nutzen diese Türen, um die ankommenden Gäste zu selektieren.“

    Boa! Selektion! Und was kam dann? Wer die „Selektion“ unbeschadet überstanden hatte, konnte sich völlig frei und unselektiert unters Volk mischen und feiern. So what?

    http://mobil.ksta.de/koeln/newsticker-zum-nachlesen-festnahmen-und-kontrollen—so-war-die-silvesternacht-in-koeln-25398418?originalReferrer=https://www.google.de/

  2. Holger Hansen schreibt:

    Erst schert sich die Politik n Dreck um die Sicherheit ihrer Bürger und dann dreht sie durch um ihre Hilflosigkeit und ihr Versagen mit später übertriebenen Aktionismus zu überdecken.
    Viele Hunderte Nordafrikaner wollten „sicherlich“ friedlich mit ihren ungläubig- deutschen Mitbürgern feiern! Meint zumindest Frau Peters und wohl auch Frau Roth von den Grünen!
    Also bitte, nächstes Jahr lieber wieder Anzeigen von traumatisierten Frauen aufnehmen, denn auf jedem trifft die Unschuldsvermutung.

  3. Pingback: Wenn Köln in Israel wäre — Tapfer im Nirgendwo | psychosputnik

  4. klartext77 schreibt:

    Wunderbar! Und leider so wahr…
    Auch schön: Nahostkonflikt: Liebe Pazifisten, lassen Sie uns über Bilder sprechen
    http://www.salonkolumnisten.com/nahostkonflikt-liebe-pazifisten-lassen-sie-uns-ueber-bilder-sprechen/

  5. Eliyah schreibt:

    Das hat mir am besten gefallen:

    „Deutschland braucht eine Zwei-Staaten-Lösung. Das hat schon mal funktioniert!“

  6. boasinfo schreibt:

    Es waren eben keine Chinesen, die letztes Jahr in Köln aufgefallen sind. Es waren auch keine Bayern mit Hosenträgern…

  7. Hessenhenker schreibt:

    Was willst Du denn damit sagen, das alles wurde doch letzte Nacht bei twitter tausendfach geschrieben.
    In Bezug auf Köln.
    Hallo?

Seid gut zueinander!

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