Martin Lejeune kämpft gegen „Schwulen-Propaganda“ (und seine Fans wollen Schwule ins KZ schicken!)

Anfang Juli 2016 erklärte der „Journalist“ und Aktivist Martin Lejeune seine Konversion zum Islam.

Er erklärte seinen Übertritt mit der Begründung, der Islam sei Frieden. Ein halbes Jahr später zeigt er, was er mit Frieden meint. Auf seiner Facebookseite schreibt er wütend:

„Seit Monaten läuft Schwulen-Propaganda im deutschen TV zur der Zeit, wenn Kinder von der Schule nach Hause kommen und vor 18 Uhr, bevor Die Simpsons läuft! Hallo! Interessiert das keinen? Wie geschmacklos ist das denn? Jeder kann sein, was er mag – aber Kinder zu animieren, das ist ein NoGo! – vor allem zu Zeiten, in denen Kinder TV schauen. „INGO & DYLAN und der Eichelschmeichler“ heißt die Sendung aus der das Foto ist & die im deutschen TV vor 18 Uhr läuft, ständig z. B. auf den Kanälen der #Pro7 #Sat1-Gruppe. Wie kann das vor 18 Uhr erlaubt sein? Wenn Ingo mit Dylan im Bett liegt und ihn auffordert: „Damit kannst du mir nachher mal einen schmeicheln!“ Früher war Schwulsein ein Tabu in Deutschland. Heute ist die Kritik an öffentlich verbreiteter Schwulen-Propaganda ein Tabu. Ich habe keine Angst vor Tabus.“

In einer früheren Version sprach er von „Schwuchtel-Werbung“ und fügte dem Wort geschmacklos einige s hinzu.

Martin Lejeune hetzt gegen Homosexuelle und seine Fans und Fanatiker stimmen in seine Hetzte ein und brüllen:

„Schwule sollte man verbrennen“
„Ins KZ mit den Schwuchtel“
„Schwul sein ist eine Krankheit“
„Dreck“

„Ich habe keine Angst vor Tabus“, sagt Martin Lejeune. Offensichtlich nicht! Als im November 2016 Israel von Waldbränden heimgesucht wurde, schrieb Martin Lejeune auf Facebook:

„Was in #Israel passiert, sind keine normalen Brände. Das ist die Strafe Gottes für den Verbot des Gebetsrufes!
#Muezzin #Adhan #أَذَان #مؤذّن“

Feuer gehörte schon immer zu den Lieblingswaffen der Nazis. Martin Lejeune feierte das Feuer im November 2016 wie die Nazis einst im November 1938. Etwas später erklärte er sogar, daran zweifeln zu müssen, ob es den Holocaust gegeben hat.

„Jetzt mal ein Punkt. Wir hatten ja diesen Holocaust. Da sollen ja sechs Millionen Menschen, sechs Millionen Juden umgebracht worden sein, auf schrecklichste Art und Weise. Jetzt frage ich mich aber, warum sind die Juden und die Israelis jetzt so unmenschlich mit den Palästinensern, die sie, wie ich es alles gerade aufgeführt habe, in die Gefängnisse stecken, denen sie das Wasser wegnehmen, denen sie die Häuser wegnehmen, ihr Land? Wenn wirklich sechs Millionen Juden umgekommen sein sollen, dann darf ich doch annehmen, dass die, die das Leid erfahren haben sollen, doch etwas menschlicher umgehen mit den Palästinensern. Das sehe ich aber leider nicht. Und wenn es so ist, wie es leider gerade geschieht, dass die Juden so unmenschlich sind zu den Palästinensern, dann müssen bei mir zumindest leider Zweifel entstehen, ob die Juden wirklich so ein Unglück erlebt haben, weil sonst müssten sie sich wirklich mehr einfühlen und mehr Empathie zeigen für die Palästinenser. Und daher auch meine Hoffnung, dass das große Feuer in Israel die Palästinenser, also die Christen und die Muslimen, verschont. Und ich kann mir leider im Augenblick nicht wünschen, dass die Juden von diesem Feuer verschont werden, weil sie so unmenschlich umgehen mit den Palästinensern.“

Viele seiner gläubigen Brüder und Schwestern auf Facebook stimmten in den Chor des Hasses ein. Auf Seiten wie „Islam Fakten“ freut sich ein hasserfüllter Mob über die zerstörerischen Flammen, die Israel im November 2016 heimsuchten und über 75.000 Menschen zur Flucht zwangen. Folgende Kommentare verbreiteten sich wie ein Lauffeuer auf Facebook:

„Scheiß Juden“
„Israel soll brennen“
„Verbrennt Ihr Hurensöhne“
„Möge Allah diese Juden erniedrigen und zerstören“
„Weil es im Koran steht“
„Juden BBQ in Palästina“
„Verreckt ihr Bastards“

Erst hetzt Martin Lejeune gegen Juden und jetzt gegen Homosexuelle. Wer ist als nächstes dran? Warum nur hat der Islam immer so viel Pech mit seinen Brüdern und Schwestern?

***

NACHTRAG:

Martin Lejeune hat mir geschrieben, obwohl er mir eigentlich nicht mehr schreiben wollte. Er schreibt:

„Doch Ihr unausgewogener Artikel auf https://tapferimnirgendwo.com/2017/01/17/martin-lejeune-kaempft-gegen-schwulen-propaganda-und-seine-fans-wollen-schwule-ins-kz-schicken/ läßt mir keine andere Wahl. Bitte fügen Sie hinzu, daß ich mich entschuldigt habe für die Äußerungen zum Waldbrand und meinen Zweifeln am Leid der Juden wegen ihrer Ungerechtigkeit, die sie den Palästinensern antun. Dies zu erwähnen, dürfen Sie nicht versäumen auf
https://tapferimnirgendwo.com/2017/01/17/martin-lejeune-kaempft-gegen-schwulen-propaganda-und-seine-fans-wollen-schwule-ins-kz-schicken/

Mit freundlichen Grüßen
Martin Lejeune
Journalist“

Lieber Martin Lejeune,

zunächst einmal möchte ich meiner Vermutung Ausdruck verleihen, dass Sie so sehr ein Journalist sind wie schwul.

Herr Aktivist,

man kann nur um Verzeihung bitten! Sie können sich nicht selbst entschuldigen, geschweigedenn vergeben. Vergeben können Ihnen nur die Opfer. Ihre Einlassung war alles andere als eine Bitte. Sie schreiben:

„Ich bin ein Mensch mit Gefühlen und ich habe mich in meiner Rede von dem Leid gegen die Palästinenser, ausgeübt durch die Zionisten, überwältigen lassen.“

Die Zionisten sind also schuld, dass Sie dazu überwältigt wurden, die Existenz des Holocaust in Zweifel zu ziehen? Nein, Herr Lejeune, Sie haben diese Widerlichkeit gesagt, weil Sie sie sagen wollten. Niemand hat Sie dazu verleitet. Es war Ihre Entscheidung! Sie nennen sich doch selbst Journalist. Worte sollten somit Ihr Beruf sein! Hören Sie auf, nach einem Sündenbock zu suchen. Die Nazis haben auch gesagt, die Juden hätten sie mit ihrer Art dazu gezwungen, sie so zu behandeln, wie sie sie behandelt haben. Sie schreiben weiter:

„Ich möchte allen Bürgern jüdischen Glaubens meine Hand reichen und gemeinsam mit ihnen arbeiten gegen Judenhass, gegen Antisemitismus und gegen Zionismus.“

Wie großzügig von Ihnen. Sie reichen Juden also die Hand, aber nur wenn sie gegen den Zionismus arbeiten, den Sie mal ganz nebenbei mit Judenhass gleichsetzen. Zionismus ist die Bewahrung des jüdischen Nationalstaats und somit nichts weiter als israelischer Patriotismus. Einem Juden zu sagen, man sei nur für Juden, wenn sie gegen den Zionismus arbeiten, ist wie einem Deutschen sagen, man sei nur für Deutsche, wenn sie gegen Deutschland arbeiten. Eleganter wurde Israel und zionistischen Juden selten das Existenzrecht abgesprochen.

Herr Lejeune,

wenn Sie es mit Ihrer Bitte um Verzeihung ernst meinen, dann bitten Sie jene Menschen um Verzeihung, die Sie beleidigt und verletzt haben. Sie haben die Gefühle von Zionisten verletzt. Wer sagt, er arbeite gegen Zionismus, arbeitet gegen einen ganzen Staat, nämlich Israel. Wer jedoch gegen einen ganzen Staat arbeitet, der diskrimiert diesen Staat! Sie, Herr Lejeune, beleidigen jeden Menschen, der sich für Israel einsetzt.

Sie können von Israel halten, was Sie wollen, aber wenn Sie dem Land Israel grundlegende Regeln des Anstands und des Umgangs miteinander verweigern, wenn Ihr Hass Sie soweit treibt, dass Sie Dinge über Menschen sagen, die man über keinen Menschen sagen sollte, egal was sie getan haben, dann kann ich in Ihnen nichts anderes erkennen, als einen Mann, der so sehr hasst, dass er seine Menschlichkeit verliert.

Wenn Sie es mit Ihrer Bitte ernst meinen, dann bitten Sie bei jenen Menschen um Verzeihung, denen Sie den Feuertod gewünscht haben und zwar ohne wenn und ohne aber, ohne Einschränkung und ohne Hintertürchen. Die Bitte um Entschuldigung muss lauten:

„Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger Israels und auch alle Zionisten um Verzeihung.“

Bevor Sie das nicht getan haben, hat für mich keine Bitte um Verzeihung Ihrerseits stattgefunden.

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

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37 Antworten zu Martin Lejeune kämpft gegen „Schwulen-Propaganda“ (und seine Fans wollen Schwule ins KZ schicken!)

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  2. Dante schreibt:

    Machmal habe ich das Gefühl, das der Zentralrat und seine schwulen Freunde hier das sagen haben.

    Meinen Sie, dass man für alles Herrn Mazyek fragen muss? Und wer sollen bitte dessen „schwule Freunde“ sein?

  3. Couponschneider schreibt:

    Was für eine antisemitische Laus. Ich habe mir noch einmal diesen Videoschnipsel von 1:40 min Länge angeschaut. Es ist ein lupenreiner Antisemitismus, da offenbar von Juden eine besondere Menschlichkeit abverlangt, weil sie Opfer waren.
    Aber die Juden in Israel gehen äußerst menschlich und rücksichtsvoll mit jenen Leuten um, die ihnen nach dem Leben trachten.

    Und nun argumentiere ich mal wie Lejeune: Er ist der Ansicht, „Palästinenser“ seien zu hundertausenden Opfern geworden, als Israel gegründet wurden. Es ist unvorstellbar, dass diese „Palästinenser“, die so viel Leid erfahren hätten, so grausam gegenüber Israelis sind. Mit seiner Dialektik ist nun nachgewiesen, dass die „Palästinenser“ nie Opfer wurden.

  4. Kanalratte schreibt:

    Schalom Chaverim!
    Stimmt, die 5 vom Zentralrat der Juden haben komplett das sagen in Deutschland. Mit ihrer Ein-Mann-Allroundwaffe Henryk Broder kontrollieren sie weitestgehend das komplette öffentliche Leben… Die Journaille schreibt glatt so Pro-Zionistisch, dass es ein paar wenige deutsche Blogs im Internet sind, die es überhaupt wagen positiv über Israel zu berichten^^

    Mazel tov!

  5. Walter Roth schreibt:

    Klar, und so was bleibt bei Facebook stehen. Da sieht die Maasi weg.

    Boah, ……wenn die Islamisten einmal stärker in Deutschlands Parlamenten vertreten sind, was dann ? Dann werden unter den Muslimen nur noch die Hardliner den Ton angeben.

    Werden die Unisex-Toiletten wieder ausgebaut, wird Demokratie marginalisiert, werden Rede und Religionsfreiheit verschwinden.

    Links funktioniert und denkt eben wie Obama in Syrien ……
    – Obama meinte, den IS so lange benutzen zu können bis Assad gestürzt ist.
    Was mit dem dann extrem gestärkten IS weiter hätte geschehen sollen, davon hatte man keine Vorstellung .
    – Links denkt man könne den Islam vorderhand benutzen um das eigene Ziel, dass des neuen Menschen zu erreichen. Was mit dem Islam geschehen soll wenn der dabei erstarkt ist und hier Millionen zählt, darüber denken die nicht nach.

    Ich aber schon, …….denn dann werden Homosexuelle unterdrückt, ausgeschlossen, verfolgt.
    Aber auch alles andere was von der „Islamischen Norm“ abweicht wird diskriminiert, wenn nicht schlimmer.
    Grüne und Grüninnen, Linke, ……….nein, das wird es dann bald nicht mehr geben.
    Philosophie, Wissenschaft und Kreativität werden erlahmen, Deutschland verarmen.

  6. Bruno Becker schreibt:

    Nein, er hat komplett unrecht. Anstatt sich über Werbung für einen Sexshop im Kinderprogramm zu beklagen, stört es ihn ganz klar und ausschliesslich, dass da Schwule werben. Wen meinen Sie mit „Zentralrat“?

  7. Thomas ex Gotha schreibt:

    Dieser Herr Lejeune, eine wohl nicht weiter erwähnenswerte Figur, liegt mit seiner Kritik, jede „Kritik an öffentlich verbreiteter Schwulen-Propaganda“ sei ein Tabu, ja voll auf der Linie Russland (Gesetz gegen „homosexuelle Propaganda“), Akif Pirinçci („Die große Verschwulung“) und was da sonst so alles auf der Rechten rumkriecht oder „fürs Leben“ marschiert. Eine große Querfront der aufgeblasenen, selbstgerechten, mörderischen Kritiker alles Queeren. Was für herrliche Aussichten.

  8. ceterum censeo schreibt:

    Macht Lejeunes Kritik am Schweinskram in der Glotze seinen Judenhaß nun noch schlimmer oder relativiert er ihn?
    Darf man jetzt noch das Fernsehprogramm in dieser Hinsicht kritisieren? Oder ist man dann in schlechter Gesellschaft?
    Es wird alles immer komplizierter.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Und zack! meldet sich der erste Querfrontsoldat zum Dienst, aber man darf ihn beruhigen: „Schweinskram in der Glotze“ darf er immer kritisieren, zumindest solange, bis ihm aufgeht, dass seine und die Werte der radikalen Moslems so weit nun auch nicht auseinanderliegen.

      • Hein schreibt:

        Man muss kein radikaler Moslem, Christ oder Ewiggestriger sein, um Erotik, Sexualität, Liebe nicht jederzeit ausgebreitet haben zu wollen. Es gibt auch Zartes, Geheimnisvolles, Intimes. Ich würde es gerne bewahren.

        • bevanite schreibt:

          Und wo sehen Sie denn „Zartes, Geheimnisvolles, Intimes“ in Gefahr? Wer will „Erotik, Sexualität, Liebe (…) jederzeit ausbreiten“?? Ìst Erotik im besten Falle nicht auch geheimnisvoll oder intim? Was schwurbeln Sie da vor sich hin? Ich hoffe doch, dass das kein Versuch ist, diesen homophoben Bockmist zu verharmlosen.

      • A.Bundy schreibt:

        Und zack! meldet sich der erste linksdrehende Denunziant zum Dienst.

  9. Pingback: Deutsche Muslime auf Facebook: „Schwule sollte man ins KZ stecken“ – philosophia perennis

  10. echsenwut schreibt:

    Natürlich gibt es unter Muslimen menschliche Ausfälle.
    Terroristen sind welche, Schwulen-, Frauen- und sonstige Menschenfeinde sind welche, und die bekloppten Kalifisten vom „Islamischen Staat“ sind auch welche.

    Aber man darf eines nicht vergessen:
    Es gibt immerhin 1,5 Milliarden Muslime auf der Welt – da fällt es sehr, sehr leicht, ein paar hunderttausend Spinner, Radikale und sonstige Behinderte darunter zu finden. Ihre Zahl übersteigt vermutlich insgesamt die Millionengrenze.

    1 Million von 1,5 Milliarden, wenn man mal so rechnet – das sind 1,5 Promill. Eineinhalb Irre unter tausend Muslimen. Diese Menge an Verrückten findet sich überall; in jeder Gesellschaft, in jedem Land, in jeder menschlichen Gemeinschaft finden sich anteilig eher mehr als weniger Abgeprallte. Zugegeben: das macht die Sache nicht besser.

    Ich kann nicht sagen, dass ich mich für diese Muslime schämen würde – denn das würde bedeuten, dass ich mich für sie verantwortlich fühlen müsste, was definitiv nicht der Fall ist. Es ist mir allerdings dennoch sehr unangenehm, solche Geschwister in meinen Reihen zu finden, soviel ist in jedem Fall richtig.

    „Warum nur hat der Islam immer so viel Pech mit seinen Brüdern und Schwestern?“ – das ist eine gute Frage und die treibt mich selber um. Das soll nicht bedeuten, dass das Juden- oder Christentum besser wären, denn dem ist definitiv nicht so. Israel hat ein Problem mit entsprechend aggressiven Juden (letztens wurden bei einer Gay-Parade in Israel einige Teilnehmer deswegen abgestochen), im Christentum „verkauft“ man immer noch, dass Homosexualität angeblich „heilbar“ sei und arbeitet gelegentlich auch mit Exorzismen dagegen.

    • Kanalratte schreibt:

      Es gibt keine Religion die in der heutigen Zeit solch eine große Anzahl von Radikalen und Extremisten aufweist wie der Islam. Wenn Sie unter den 30 Mio. Christen in Deutschland vielleicht 100 oder 200 christliche Extremisten/Radikale finden, dann ist das viel. Die Anzahl der Islamisten und radikalen Moslems in Deutschland (bei 5. Mio Muslimen) dürfte dagegen bei weit über 100.000 Personen liegen. Ein nicht unerheblicher Teil der Muslime gehört entweder zu den radikalen Muslimen oder hat zumindest gewisse radikale Ansichten. Die Bereitschaft von Muslimen diese Radikalen zu tolerieren ist sogar noch wesentlich verbreiteter. Der Islamismus ist in Deutschland von der Personenzahl fast so groß wie Rechtsradikalismus und Linksradikalismus zusammen.

      • A.Bundy schreibt:

        Perlen vor die Säue.
        Das redudante Echsengepups eines lobotomierten Judenhassers, ist nun wirklich keiner Antwort würdig.

      • echsenwut schreibt:

        Gääähn …..
        copy&paste aus pi?

        „Ein nicht unerheblicher Teil der Muslime gehört entweder zu den radikalen Muslimen oder hat zumindest gewisse radikale Ansichten. “

        Na klar!
        Und Juden brauchen für ihre Brote das Blut christlicher Kinder! Jawoll!
        Weil sich kein einziger (!) europäischer Christ dazu entschließen konnte, US-amerikanische Christen davon abzuhalten, im Irak Unschuldige und Kinder schwerstens zu foltern folgt natürlich daraus, dass alle deutschen Christen irakische Kinder foltern wollen. Logisch. Von 30 Millionen deutscher Christen wollen 30 Millionen Kinder foltern. Aha. Liefern Sie bitte von führenden Christen wie Bischöfen, Kardinälen, Päpsten überzeugende Stellungnahmen, die sich gegen die Folter im Irak richten. Dazu müssen Sie natürlich beweisen, dass eine solche Botschaft nicht nur gesendet, sondern auch angenommen worden ist (was nicht möglich ist, sonst gäbe es ja christliche Einsatzkräfte, die vor Ort gegen Folterer kämpfen!). Sonst ist meine Stellungnahme nach IHRER Logik nämlich WAHR.
        Und das ist nun wirklich eine recht schreckliche Entdeckung: Christen foltern Kinder.
        Und, siehe Fall Elor Azaria, alle Juden erschießen Wehrlose, nicht wahr? Falls das nicht stimmen sollte, liefern sie bitte ausreichend viele Stellungnahmen (nur) von ernstzunehmenden, gefragten und gehörten Rabbinern, die den Schuss verurteilen.

        (Achja …. ich muss mir genau wie Sie noch ein paar verrückte Zahlen ausdenken!)

        Ähem.

        In Deutschland leben etwa 35 bis 40 Millionen Kaffeetrinker. Kaum ein einziger (!) davon hat sich je gegen Ausbeutung und Kinderarbeit bei der Kaffeeernte engagiert. Also befürworten alle deutschen Kaffeetrinker die Versklavung von Kindern. Die Hälfte aller Deutschen etwa will also Kinder schänden.
        Deutschland ist ein wahrhaft verkommenes Land, finden Sie nicht?

        • Brathering schreibt:

          Schon mal was von Fair Trade gehört?
          Abgesehen davon, dass hier mal wieder eine Hanebüchene Strategie und Argumentation verwendet wird, um von dem Hass der von Menschen mit muslimischem Hintergrund offen zur Schau gestellt wird abzulenken und dass dann auch noch mit dem blödsinnigen bis strunzdummen Versuch eines ironischen Vergleichs zu deutschen Kaffeetrinkern versucht wird zu relativieren.
          Bleibt auch hier innerhalb dieses hinterfotzigem Vergleich festzuhalten, dass es keine Kaffeetrinker gibt, die das Teetrinken zu einer Krankheit erklären und dazu aufrufen Teetrinker zu verbrennen oder an Baukränen aufzuhängen, wie es auch keine explizite Forderung deutscher Kaffeetrinker gibt, Kinder in der dritten Welt unter Androhung von Ehrenmorden, zur Arbeit auf Kaffeeplantagen zu zwingen.

          Dagegen gibt es islamische Staaten, in denen Homosexualität unter Todesstrafe steht. Das Problem ist also nicht damit erklärt und bagatellisiert, dass es ein paar muslimische Spinner und Radikale gibt. Zumal andersherum von Ihnen in den vergangenen Monaten, einzelne Aussagen, Taten und auch Verbrechen von jüdischen Israelis, als Beweis dafür verwendet wurden, dass Israel an keinem Frieden interessiert sei und einen Holocaust plane.

          Ach übrigens, kaum ein Muslim in Deutschland hat sich bisher gegen die Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen in Katar engagiert – Da muss dann schon eine israelische Firma auf umstrittenem Gebiet palästinensische Arbeiter beschäftigen, um eine Reaktion zu provozieren.
          Die größten Zahlen an Befürwortungen von Muslimen auf deutschen Straßen gab es in den vergangenen Monaten, wenn es darum ging, „„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein! zu skandieren,
          https://de-de.facebook.com/friedensdemowatch/posts/726685810719011
          https://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article130375111/Noch-immer-die-Juden.html
          und für die Forderung der Einführung der Todesstrafe in der Türkei,
          http://www.bz-berlin.de/deutschland/erdogan-anhaenger-fordern-auf-koeln-demo-die-todesstrafe
          Also befürtworten alle Muslime in Deutschland die Sklaverei, und die Hälfte aller Muslime den Judenhass und die Todesstrafe.
          Die Muslime sind wahrhaft verkommen, finden Sie nicht?

          • echsenwut schreibt:

            Was vollends widerwärtig an Ihren Gedanken ist:
            Sie behaupten, ich hätte irgendwo, irgendwann von einem „Holocaust“ seitens Israel an Palästina gesprochen. Das ist krank, wirklich.
            Ich bezeichne große Teile der israelischen Regierung als „Extremisten“, als „Rassisten“ und „Radikale“ und ich unterstelle ihr auch, Palästinensern nachhaltig jede Zukunft, jedes Einkommen, jede Stimme, alles Land, alles Einkommen entziehen zu wollen, damit sie endlich (nach Theodor Herzls Idee!) irgendwann frustriert von allein verschwinden. Aber erstens werden sie das NIEMALS tun und zweitens ist das kein Holocaust. Ja, und ich habe sogar davon gesprochen, dass Israel die vorgeblichen „Flüchtlinge“ (die allesamt nur Vertriebene waren!) in „Lägern“ massenhaft „konzentriert“ habe – und das ist die Wahrheit, die ihre Nähe zum nationalsozialistischen Deutschland genau darin erschöpft.

            Dessen Schrecken, all diese Toten und die vielen Verbrechen um den Holocaust sind in ihrer Abstößigkeit noch nie übertroffen worden und werden es wohl auch nie. Sie sollten dies Wort nie wieder in den Mund nehmen – Sie können damit nicht umgehen und sie verstehen es auch nicht. Sie beleidigen das Leid der heutigen und der getöteten Menschen und entwerten es dadurch. Obschon ich keine Juden in der Familie habe, haben einige meiner Vorfahren das Leid der Opfer in den Gaskammern teilen müssen. Das sind bis heute offene Wunden.
            Ich verneige mich in größtem Respekt und Schmerz vor all diesen Toten. Ich selbst bin alt genug, in meinen Kindertagen ihren Schatten noch gesehen zu haben; Türschilder, Gegenstände, Ruinen, Gräber, Nachfahren, Überlebende, Tränen, Schmerzensschreie, noch Jahrzehnte später ….. ich habe an dutzenden von „Stolpersteinen“ Halt gemacht und ein kurzes Gebet für die dort festgehaltenen Namen gesprochen.

            Und Sie treiben Ihren dämlichen Scherz damit. Schämen Sie sich.

        • Kanalratte schreibt:

          Der Militärische Einsatz der USA war also christlich motiviert? Warum hat man dann nicht die Iraker zur Konversion gezwungen? Warum geht dann die Zahl der Christen gerade in diesen Regionen erheblich zurück? Die Argumentation ist Bullshit hoch 10. Mit dieser Logik könnte man sämtliche Militäreinsätze mit Religionen, alleine aufgrund der Mehrheitsreligion des Landes, in Verbindung bringen. Auch ein mehrheitlich-muslimisches Land kann Kriege führen ohne dass der Islam ausschlaggebend für diese ist.

          Ich sprach über das Extremismuspotenzial innerhalb der Muslime und die fehlende Bereitschaft diesen aufs Schärfste zu verurteilen. Sie sprechen darüber warum alle Christen Kinder foltern wollen und alle Juden Schwule hassen, wenn es innerhalb der christlichen bzw. jüdischen Religionsgemeinschaft natürlich auch irgendwann mal zu Verbrechen von Extremisten kommt.

          Dass der Extremismus unter Muslimen auf der Welt häufiger zu finden ist, als bei anderen Religionsgemeinschaften, heißt nicht, dass jeder Moslem ein Extremist ist. Wenn kirchliche Organisationen große Probleme mit dem (sex.) Missbrauch von Kindern (besonders bei Jungen) hatten/haben, dann heißt das auch nicht, dass jeder kirchliche Person ein Vergewaltiger ist.

          • echsenwut schreibt:

            Sie vergessen da wohl, dass der Irak mit massiven, christlich-spirituellen Ornamenten verbrämt war. Recherchieren Sie: Dick Cheney versorgte den Kriegspräsidenten Bush zur Zeit des Angriffs auf den Irak tagtäglich mit Statusmeldungen, die mit Bibelsprüchen „verziert“ waren. Es war ein Bush, der idiotischerweise von einem „Kreuzzug“ sprach und es war auch Bush, der einem arabischen Diplomaten gegenüber erwähnt hatte, dass er einen „göttlichen Auftrag“ dazu habe, der Region nötigenfalls durch zerstörerische Kriege den Frieden bringen zu sollen.
            Sie vergessen das starke Anwachsen der Kreationisten.

            Jede Religion hat ihr „Extremismuspotenzial“; wenn es ausbricht, muss man sich über Treiber Gedanken machen, die von außen einwirken. Diesen Umstand bitte ich im Hinblick auf Ihren zweitletzten Satz zu beachten.

            Selbst der Buddhismus ist nicht frei von blutigen Gewaltfantasien. Nehmen Sie die Rohingya, die Muslime sind und reihenweise wegen sehr kruder, religiöser Ideen von Buddhisten abgeschlachtet werden.
            Für mich ist es Kennzeichen eines Extremismuspotenzials wenn ich weiß, dass jedes Jahr (!) etwa 20.000 Exorzismen durch den Vatikan genehmigt werden. Ich werde Ihnen kaum schildern müssen, dass es sich hierbei nicht um etwas Seriöses handelt (vorsichtig ausgedrückt).

            In Ihrem letzten Satz liegt jede Menge Wahrheit.
            Wissen Sie, ich war diverse Male weitab jedes Tourismus in Ägypten; ich war bei ganz einfachen Menschen zu Gast und habe viele, viele Stunden mit intensiven Gesprächen verbracht – das aber war VOR der ersten, freien Präsidentschaftswahl (ich war noch im Wahlkampf da). Damals hatte man Jahrzehnte einer Diktatur hinter sich, die das öffentliche wie private Leben der Bürger nicht im Geringsten interessiert hatte. Die Menschen waren sich selbst überlassen. Und so regelten sie ihr Leben fernab von Gerichten und Polizei privat und auf Basis eines höchst toleranten, friedlichen und fröhlichen Islam. Die Richter waren Imame progessiver, toleranter Prägung. Sie waren recht entspannt; Konflikte wurden mit größter Wahrscheinlichkeit friedlich im Dialog beigelegt. Die Menschen waren maximal entspannt (von ihrer wirtschaftlichen Not mal abgesehen).
            Ich sah in Kairo HUNDERTE von Frauen mit modernstem Make-Up. Sie gingen feiern, fläzten sich entspannt auf genau dem Tahrir-Platz, der zum Symbol der Revolution werden sollte. Natürlich gab es überall Alkohol, Gay-Saunen und Pornokinos, auch wenn sie öffentlich/offiziell versteckt waren, kannte sie jeder. Erst der neue Diktator setzt einen grausamen, blutigen, engstirnigen und hasserfüllten Islam in Ägypten um.
            Und heute finden Sie kaum noch eine einzige, unverschleierte Frau in Kairo. Sie blicken in stumme Gesichter, die voller Angst und Misstrauen sind. Es gibt hundertmal mehr Verbrechen, Übergriffe, Morde und Anschläge.

            Wie wir sehen, existiert ja auch unter Juden ein Extremismuspotenzial. Ohne darauf herumreiten zu wollen, aber trotzdem sollte die Welt aus den Bildern lernen, wie etliche Männer singend, Dolche wedelnd und lachend das hochgehaltene Foto des dreijährigen Dawabsheh umtanzten, der lebendig verbrannt worden war. DAS steht selbstverständlich auch KEINESWEGS für „das Judentum“ – dennoch spricht das Ereignis schon davon, dass auch das Judentum nicht sicher davor ist, auf Menschen herumzutreten, sie zu quälen, zu töten und sich über ihr Leid zu freuen.

          • echsenwut schreibt:

            Korrektur:
            Erster Satz: „….dass der IrakKRIEG mit massiven …… „

  11. cheesedog schreibt:

    Obwohl ich Lejeune nicht ausstehen kann, muss ich Ihm in dem Punkt recht geben. Was Ingo und Dylan mit dem Eichelschmeichler machen, gehört einfach nicht in die Köpfe von Kindern. Ich schätze Herr Buurmann sehr, aber d.h. trotzdem nicht, dass ich mit ihm überall einer Meinung bin.
    Ich finde man sollte a) den Ingo und Dylan-Werbespot verbieten und b) die ganze Werbung für Online-Händler für Sexspielzeug darf nur zwischen 22 Uhr bis 6 Uhr gezeigt werden.
    Jeder soll seine Sexualität selbst entdecken und nicht durch Ingos und Dylans oder sonst wem verleitet werden.
    Des Weiteren gibt es in der Tat eine „Schwulenpropaganda“! Die gibt es um genau zu sein seit dem in Russland ein Gesetzeswerk, welches allerdings ziemlich vage ist, gegen Verbreitung homosexueller Inhalte in Kraft getreten ist. Mir ist so ein Gesetz lieber als Ingo und Dylan in der TV-Werbung!

    • Dante schreibt:

      Man kann verschiedener Meinung darüber sein, ob dieser Spot zu weit geht bzw. vielleicht auch als nicht jugendfrei zu gelten hat. Dass jemand, der nicht eigentlich schwul ist, es dadurch wird, halte ich für ausgeschlossen. Schließlich bekamen und bekommen Menschen auch ein heterosexuelles Leitbild mit, und wer eigentlich schwul ist, wird dadurch auch nicht hetero.

      • Bruno Becker schreibt:

        Naja, Lejeune hat schon Schlimmeres von sich gegeben. ‚Schwuchtel‘ ist sicher eine Beleidigung, aber bei weitem harmloser als so manches, was er gegen Israel und seine Bewohner abgelassen hat. Richtig übel sind nur seine Follower, was ja auch zu erwarten war.
        Zur Sache an sich muss ich mich auch sehr wundern, was Werbung für einen Sexshop im Vorabendprogramm zu suchen hat. Wobei ich mich, im Gegensatz zu Lejeune & Co., hier generell am Sujet stosse, und nicht daran, dass da Schwule werben.

  12. Hessenhenker schreibt:

    Lejeune hat mir noch nicht mal was für meine Vergasung gespendet.
    Demnach ein ganz geiziger Antisemit.

    • M.S. schreibt:

      Lieber @Gerd Buurmann, wann machen Sie Ernst mit der Ankündigung, diesen Vollpfosten Rainer Wiegand aka „Hessenhenker“ zu sperren? Dass der permanent seine todöden persönlichen Zipperlein in diversen Blogs und eben auch dem Ihren breittritt, ist das Eine. Das Andere, Schwerwiegendere ist der Umstand, dass er die Shoa bzw. deren Opfer seit Monaten durch die Ankündigung einer schwachsinnigen „Performance“ auch hier verhöhnt. Mir ist schleierhaft, dass Sie dies tolerieren. Ich jedenfalls werde den Irren nun endlich wg. Verunglimpfung des Holocaust anzeigen.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @M.S.: „Ich jedenfalls werde den Irren nun endlich wg. Verunglimpfung des Holocaust anzeigen.“

        Verunglimpfung des Holocaust?! Soeben begreife ich, was ein Freudscher Versprecher ist.

  13. Eliyah schreibt:

    Warum nur hat der Islam immer so viel Pech mit seinen Brüdern und Schwestern?</>
    Das ist eine sehr gute Frage!

    • Kanalratte schreibt:

      Das liegt daran dass der Islam (und besonders seine sunnitischen Vertreter) Hass, Gewalt und Terror als legitimes und notwendiges Übel sehen um die (Welt)Herrschaft zu erlangen.

  14. sandra schreibt:

    Nicht einmal ignorieren!

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