Martin Lejeune – Die Schwulen und die Juden

Auf seiner Facebookseite schreibt der „Journalist“ und Aktivist Martin Lejeune

„Seit Monaten läuft Schwulen-Propaganda im deutschen TV zur der Zeit, wenn Kinder von der Schule nach Hause kommen und vor 18 Uhr, bevor Die Simpsons läuft! Hallo! Interessiert das keinen? Wie geschmacklos ist das denn? Jeder kann sein, was er mag – aber Kinder zu animieren, das ist ein NoGo! – vor allem zu Zeiten, in denen Kinder TV schauen. „INGO & DYLAN und der Eichelschmeichler“ heißt die Sendung aus der das Foto ist & die im deutschen TV vor 18 Uhr läuft, ständig z. B. auf den Kanälen der #Pro7 #Sat1-Gruppe. Wie kann das vor 18 Uhr erlaubt sein? Wenn Ingo mit Dylan im Bett liegt und ihn auffordert: „Damit kannst du mir nachher mal einen schmeicheln!“ Früher war Schwulsein ein Tabu in Deutschland. Heute ist die Kritik an öffentlich verbreiteter Schwulen-Propaganda ein Tabu. Ich habe keine Angst vor Tabus.“

Martin Lejeune regt sich über einen Werbespot auf, der gerade im Fernsehn läuft. In einer früheren Version seines Kommentars sprach er von „Schwuchtel-Werbung“ und schrieb das Wort geschmacklos mit dreizehn s: „geschmacklosssssssssssss“. Seine Fans und Fanatiker stimmten prompt in seine Hetzte gegen Schwule ein und kommentierten:

„Schwule sollte man verbrennen“
„Ins KZ mit den Schwuchtel“
„Schwul sein ist eine Krankheit“
„Dreck“

„Ich habe keine Angst vor Tabus“, sagt Martin Lejeune. Offensichtlich nicht! Als im November 2016 Israel von Waldbränden heimgesucht wurde, schrieb Martin Lejeune auf Facebook:

„Was in #Israel passiert, sind keine normalen Brände. Das ist die Strafe Gottes für den Verbot des Gebetsrufes!
#Muezzin #Adhan #أَذَان #مؤذّن“

Feuer gehörte schon immer zu den Lieblingswaffen der Nazis. Martin Lejeune feierte das Feuer im November 2016 wie die Nazis einst im November 1938. Etwas später erklärte er sogar, daran zweifeln zu müssen, ob es den Holocaust gegeben hat.

„Wenn wirklich sechs Millionen Juden umgekommen sein sollen, dann darf ich doch annehmen, dass die, die das Leid erfahren haben sollen, doch etwas menschlicher umgehen mit den Palästinensern. Das sehe ich aber leider nicht. Und wenn es so ist, wie es leider gerade geschieht, dass die Juden so unmenschlich sind zu den Palästinensern, dann müssen bei mir zumindest leider Zweifel entstehen, ob die Juden wirklich so ein Unglück erlebt haben, weil sonst müssten sie sich wirklich mehr einfühlen und mehr Empathie zeigen für die Palästinenser. Und daher auch meine Hoffnung, dass das große Feuer in Israel die Palästinenser, also die Christen und die Muslimen, verschont. Und ich kann mir leider im Augenblick nicht wünschen, dass die Juden von diesem Feuer verschont werden, weil sie so unmenschlich umgehen mit den Palästinensern.“

Viele seiner gläubigen Brüder und Schwestern auf Facebook stimmten in den Chor des Hasses ein. Auf Seiten wie „Islam Fakten“ freut sich ein hasserfüllter Mob über die zerstörerischen Flammen, die Israel im November 2016 heimsuchten und über 75.000 Menschen zur Flucht zwangen. Folgende Kommentare verbreiteten sich wie ein Lauffeuer auf Facebook:

„Scheiß Juden“
„Israel soll brennen“
„Verbrennt Ihr Hurensöhne“
„Möge Allah diese Juden erniedrigen und zerstören“
„Weil es im Koran steht“
„Juden BBQ in Palästina“
„Verreckt ihr Bastards“

Erst hetzt Martin Lejeune gegen Juden und jetzt gegen Homosexuelle. Wer ist als nächstes dran? Angang Juli 2016 konvertierte Martin Lejeune zum Islam. Warum nur hat der Islam immer so viel Pech mit seinen Brüdern und Schwestern? Der Islamkonvertit macht sich Sorgen um Deutschland:

„Wollt ihr mit eurer Schwulen-Propaganda etwas für oder gegen die #Islamisierung unternehmen? Ich hab nichts gegen Schwule! Ihr könnt doch tun und machen, was ihr wollt. Ihr könnt frei leben in der #EU. Aber lasst bitte unsere Kinder in Ruhe! Wenn ihr Schwulen selber nicht in der Lage seid, Kinder zu zeugen, dann mischt euch bitte nicht ein in die Kinder-Erzierhung anderer. Ich als Deutscher habe die Sorge, daß die Deutschen weniger werden. Allerdings geschieht es uns irgendwie auch ganz recht.“

Martin Lejeune hat Angst und sorgt sich um die Kinder. Ich habe Angst, dass Kinder mit Martin Lejeune in Berührung kommen. Machen wir uns nicht vor, seine Propagandaseite ist für Kinder 24/7 abrufbar, auch wenn „Die Simpsons“ im Fernseher läuft.

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4 Antworten zu Martin Lejeune – Die Schwulen und die Juden

  1. Tobias Claren schreibt:

    Die Begründung ist das Problem.
    Allgemeine Verachtung für die Werbung wäre etwas anderes.
    Er könnte ja auch Eis, Amorelie etc. mitverachten. Warum gibt es keine Klopaperwerbung wo man ausführlich über seine Ausscheidungen redet?
    So wie Ich die Aldi-Werbung wegen der „Kackbratzen“ und der dumm-schwachsihasse, oder andere Emo-Werbung wie „Ich will noch ne Pizza“ (wäre weniger ein Problem, aber die Verbindung mit Stiefel ausziehen ist widerwärtig emotional) oder „Zusammener sein“ etc..

  2. guinness44 schreibt:

    Er konvertierte Juli 2018?

    Könnte das eine Erklärung sein 🙂

    • rogerletsch schreibt:

      Da eilte Gerd wohl etwas voraus. 2018 wird der Martin möglicherweise wieder vom Islam zu den Zaratustrianern konvertieren, weil im einfach niemand zuhören wollte. Dann hat er nämlich die volle Aufmerksamkeit seiner Ex-Brüder und kann wieder schreiend durch die Gassen rennen und sein „morbus krull“ ausleben.

  3. unbesorgt schreibt:

    Subtile Erziehungsmaßnahmen ergreifen: Liebe Kinder, wenn ihr dem allglatten Märchenonkel mit der stotternden Logik und den fettigen Haaren zuhört, fangt ihr an zu schielen und das geht dann nie nie wieder weg.

Seid gut zueinander!

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