Donald Trump ist kein Populist!

Ein nicht zu unterschätzender Teil des Problems Donald Trump sind seine Gegnerinnen und Gegner, denn im Protest gegen den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gehen sie zur Zeit Bündnisse ein, die sie später noch schwer bereuen werden.

Gehen wir zurück in das Jahr 1979. Mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan im Dezember 1979 begann ein zehnjähriger Stellvertreterkrieg zwischen der sowjetischen Besatzungsmacht in Afhanistan und den islamischen Guerillas (Mudschaheddin), die von den Vereinigten Staaten, Saudi-Arabien und Pakistan unterstützt wurden. Im Kampf gegen die Sowjetunion verharmlosten die USA den Islam. Der Krieg endete im Jahr 1989 mit dem Abzug der sowjetischen Truppen. Die sowjetisch gestützte Regierung unter Präsident Mohammed Nadschibullāh konnte sich zwar noch ein paar Jahre halten, aber im Jahr 1992 nahmen die Mudschahedin Kabul ein und gründeten im April den Islamischen Staat Afghanistan. Der Rest ist bittere Geschichte aus Frauenhass, Terror und Unterdrückung.

Im Protest gegen Donald Trump geschieht diese Verharmlosung wieder.

Man kann zu Religionen stehen, wie man will. Jeder Mensch kann seinen eigenen unsichbaren Freund haben. Ich verstehe jedoch nicht, wie sich eine Frau ein Kopftuch umbinden kann und glaubt, damit für Frauenrechte zu protestieren. Denken jene Frauen wenigstens einen kurzen Augenblick an all jene Geschlechtsgenossinnen, die sich aus Protest gegen die islamischen Terrorregime dieser Welt, ihre Schleier vom Leibe reißen und damit nicht selten ihr Leben riskieren? Vermutlich nicht, denn sonst könnten sie das Kopftuch so wenig tragen, wie ein Jude eine Hakenkreuzarmbinde.

Ich habe nicht prinzipiell etwas gegen das Kopftuch. Es ist nicht wichtig, was auf dem Kopf drauf ist, sondern was in dem Kopf drin ist. Wer die Kopfbedeckung jedoch mit einem unsichtbaren Freund begründet, der einem Feldherrn vor eineinhalb Jahrtausenden gesagt haben soll, wie sich Frauen von heute anziehen sollen, hat meiner bescheidenen Meinung nach noch viel Platz im Kopf frei. Warum tragen wohl keine Männer Niqab? Aus dem gleichen Grund, aus dem sie sich keine unbequemen Schuhe anziehen. Weil wir nicht bescheuert sind! Es ist unbequem und schränkt die Bewegungfreiheit ein.

Ich verstehe einfach nicht, wie eine Frau den Islam verharmlosen kann. Kein Mensch kann ernsthaft „Nein“ zu Frauendiskriminierung sagen und dabei den Koran nicht kritisieren.

Ich verstehe sehr gut, was eine Frau gegen Donald Trump haben kann, aber ich verstehe absolut nicht, wie Frauen und Männer weltweit in Massen gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika auf die Straße gehen können, ein Land, wo Frauen und Männer gleichberechtigt sind und homosexuelle Menschen heiraten können, aber jahrelang in Massen zu Hause geblieben sind, während in islamischen Ländern, Frauen unter Schleiern gezwängt, gesteinigt und massenhaft in Stadien erschossen wurden. Sämtliche Länder, in denen Homosexuelle hingerichtet werden, sind islamisch. Ein vergleichbarer Protest wie gegen Donald Trump bleibt jedoch gegen diesen Hass aus. Nicht mal Meryl Streep hält eine Rede und auch Madonna spielt nicht mit dem Gedanken, die Kaaba in Mekka in die Luft zu sprengen.

Ich bin Barack Obama von Herzen dankbar, dass unter seiner Präsidentschaft Homosexuelle das Recht bekommen haben, heiraten zu dürfen. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Weiße Haus in den Farben der LGBT Commuity sah. Ich mochte Obama und habe für Hillary Clinton Wahlkampf gemacht. I was with her. Ich liebe die Freiheitsstatue, die mit ihrer Fakel der Aufklärung, die die Welt erleuchtet, Migranten einlädt, in den USA nach Glück zu streben. Ich bin für ein Freihandelsabkommen mit den USA. Ich bin Feminist, liberal und stehe fest an der Seite Israels. Somit sorgt ein großer Teil meiner Überzeugungen dafür, dass ich Donald Trump mit einem gehörigen Maß an Unbehagen begegne. Aber viel mehr Unbehagen bereitet mir ein Teil seiner Gegner. Und damit meine ich nicht so sehr jene Chaoten, die durch Straßen marodieren, Autos anzünden und Geschäfte verwüsten, obwohl das wirklich der widerlichste Teil der Protestbewegung darstellt, ich meine jene Menschen, die bedenkliche Allianzen mit Ideologen eingehen, die im Zweifel ihre Ideologien und Religionen über Menschenleben stellen.

Es braucht diese Allianzen nicht. Der Gegner meines Feindes ist nicht unbedingt mein Freund!

Der Islam ist nicht gerade die beste Waffe gegen Donald Trump. Im Gegenteil, ein Buch, das von einem mäßig gebildeten Mann handelt, der sich zu Höherem berufen fühlt und eine gewalttätige Bewegung im vermeintlichen Namen des Volkes lostritt, taugt nicht wirklich dazu, Donald Trump zu kritisieren. Dafür sind sich der Donald und der Mohammed einfach zu ähnlich in ihren Minderwertigkeitskomplexen.

Der Protest gegen Donald Trump braucht keine religiösen Symbole!

Der Protest gegen Donald Trump braucht vielmehr die Macht der Gewissheit, dass die Mehrheit in Amerika und Europa für Menschenrechte ist und selbst ein Präsident der USA das nicht so einfach ändern kann! Eine Mehrheit spricht sich dafür aus, dass Homosexuelle selbstverständlich heiraten dürfen. Die Mehrheit ist ganz klar gegen Diskrimierungen von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe und ihres Geschlechts. Zudem gibt es genug Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika, die den zweiten Verfassungszusatz verteidigen, der jedem Bürger und jeder Bürgerin das Recht zugesteht, eine Waffe zu besitzen, egal welche Hautfarbe er hat und mit welchem Geschlecht sie ins Bett geht. Jeder Mensch, der versucht, einer bewaffneten Amerikanerin, ihre Bürgerrechte zu nehmen, wird Bekanntschaft mit ihrer Waffe machen und auch bewaffnete Homosexuelle werden sich heute gewiss nicht mehr von einer amerikanischen Regierung ficken lassen.

In der Geschichte der USA gab es viele Diskrimierungen. Bis zum 3. Februar 1870 durften schwarze Männer nicht wählen und erst am 18. August 1920 wurde beschlossen, dass auch Frauen wählen dürfen. Bis heute hat sich das nicht geändert. Auch Donald Trump wird das nicht ändern, denn Rechte, die erst mal von der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika garantiert wurden, bleiben! Wer versucht, verfassungsgesetzte Rechte der Bürgerinnen und Bürger einzuschränken, riskiert einen Bürgerkrieg.

Donald Trump wird immer als Populist bezeichnet, aber er ist kein Populist, allein schon deshalb nicht, weil die populäre Mehrheit (popular vote) für Hillary Clinton gestimmt hat. Sie hat sogar einen Vorsprung von knapp 3 Millionen Stimmen und liegt dadurch 2,1 Prozent von Donald Trump.

Donald Trump ist kein Populist und niemand sollte ihm glauben machen, er sei populär!

Populisten berufen sich gerne auf den „gesunden Menschenverstand“ oder auf die „Stimme des Volkes“. Nicht selten in der Geschichte hatte manch ein Populist tatsächlich eine erschreckende Mehrheit von unaufgeklärten Vollhonks im Rücken, aber heute ist das in den USA nicht mehr so. Die Welt ist unzweifelhaft voller Arschlöcher, aber in Amerika sowohl wie in Europa ist die Zahl der Stimmen im Volk, deren gesunder Menschenverstand sich gegen Diskriminierung ausspricht und keine Angst vor dem Zweifel hat, in der Mehrheit. Heute sind Menschenrechte populär. In der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika heißt es:

„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden sind, darunten sind: Leben, Freiheit und das Streben nach Glück.“

Menschenrechte brauchen keine Mehrheit! Es braucht keine Mehrheit, die sagt Frauen haben die selben Rechte wie Männer. Es braucht nur eine Frau, die das sagt und sie hat recht! Es ist aber schön, wenn Menschenrechte populär sind und in den USA sind sie das. Das ist die Stimme des amerikanischen Volkes! Sie soll, sie darf, sie muss sich ständig gegen die Regierung oder den Präsidenten erheben, wenn sie gegen diese populäre Überzeugung verstoßen. Der aktuelle Protest gegen den Präsidenten ist somit ein patriotischer Akt. Ziviler Ungehormsam ist in den USA Bürgerpflicht. Dennoch gilt: Augen auf bei der Wahl der Bündnisspartner!

Unter Barack Obama ist die staatliche Diskrimierung von Homosexuellen gefallen. Jeder Amerikaner und jede Amerikanerin genießt heute die gleichen Rechte, unabhängig vom Geschlecht, der Hautfarbe, der religiösen Überzeugungen und sexuellen Präferenzen. Es brauchte die Macht der Verfassung, den Willen des Volkes und die Bereitschaft der Regierung, diese Freiheit zu erstreiten. Sie zu verteidigen, wird die Aufgabe der Zukunft sein und wenn wir dabei mal nicht auf den Präsidenten oder die Regierung zählen können, so gibt es immer noch die Verfassung und den Willen des Volkes.

Bei der Verteidigung der Werte der USA wird es Gefahren von innen und von außen geben, aber eins sollte nie vergessen werden, die Gefahr von außen wird immer versuchen, das Gleichgewicht im Inneren der USA zu stören. Niemals ist die USA verletzlicher, als in Zeiten der Spaltung. Und deshalb:

Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst.

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64 Antworten zu Donald Trump ist kein Populist!

  1. Phosphoenolpyruvat schreibt:

    „Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst.“
    Und Entwicklungen wie diese. Oder wie sehen sie das, Herr Buurmann? Wie war das nochmal mit den Eliten, die Trump bekämpfen will?
    http://derstandard.at/2000051669889/Trump-verfuegt-Einreisestopp-fuer-zahlreiche-Muslime
    „Laut einer Infografik des Nachrichtenportals Bloomberg sind nur Staaten betroffen, mit denen die Trump Organization keine starken Handelsbeziehungen hat. Für die Bewohner umliegender Nationen mit intensiven Handelsbeziehungen – etwa Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Türkei oder Aserbaidschan – gibt es trotz muslimischer Bevölkerungsmehrheit keine Einreiseverbote.“
    https://www.bloomberg.com/graphics/2017-trump-immigration-ban-conflict-of-interest/

    • Phosphoenolpyruvat schreibt:

      so hätten seinerzeit die 9/11-Anschläge verhindert werden können.
      oh wait ….
      die attentäter waren von etlichen ländern, und keines davon ist auf der liste der gebannten länder

      • besucher schreibt:

        Daran sieht man doch mal wieder dass dieser niederträchtige Typ in keinster Weise irgendwie selber an das glaubt was er verkündet.

        • Phosphoenolpyruvat schreibt:

          „Ausreise bedrohter Iraner über Österreich gestoppt Der Einreisestopp könnte sich auch auf Angehörige bedrohter religiöser Minderheiten im Iran auswirken, die nach dem „iranischen Lautenberg Programm“ über Österreich in die USA reisen durften.
          300 Betroffene wurden nun auf ihrer Reise gestoppt, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete. „Die entscheidende Frage ist nun, ob die Iraner von den Dekreten betroffen sind“, erklärte Außenamtssprecher Thomas Schnöll gegenüber der APA.
          Österreich habe reagiert, nachdem US-Behörden ihnen mitgeteilt hatten, dass Visa-Anträge für Iraner gestoppt werden. Von den 300 Iranern, die auf dem Weg nach Österreich sind, seien 100 bereits kontaktiert worden, die anderen werden über Ticketbuchungen ausgeforscht. Rechtlich gesehen ist es laut Schnöll aber nicht möglich die Iraner in Österreich aufzunehmen. Ob und wann das Programm wieder aufgenommen werden soll, ist unklar.
          Das nach dem früheren demokratischen US-Senator Frank Lautenberg benannte Programm wurde vor 27 Jahren vom amerikanischen Kongress beschlossen, um Juden in der früheren Sowjetunion zu helfen. Österreich diente bis jetzt als ein Transitland für iranische Juden, Christen und Bahai, die in ihrem Heimatland bedroht werden, damit sie sich in den USA niederlassen können. Eine direkte Ausreise aus dem Iran ist nicht möglich, weil Washington und Teheran keine diplomatischen Beziehungen unterhalten.“
          (aus dem oben verlinkten Standard Artikel)
          Trump ist nicht nur ein Populist, sondern auch ein Lügner!
          http://www.independent.co.uk/news/world/americas/donald-trump-saudi-arabia-911-business-deals-a7038991.html

  2. Alreech schreibt:

    Der Rest ist Geschichte ?
    Sorry, aber die Geschichte ist nicht so das die Amis die Mudschahedin finanziert haben und deswegen Schuld daran sind das der Islamische Staat Afghanistan für „Frauenhass, Terror und Unterdrückung“ gesorgt haben. Pakistan hat da mehr damit zu tun, was gerne vergessen wird da man sonst „Dem Ami“ nicht die alleinige Schuld für den Aufstieg der Taliban geben kann.
    (Im übrigen hat die USA ja auch die UDSSR Stalins unterstützt, wäre nach dieser Logik also auch Schuld am eisernen Vorhang und dem Stalinistischen Terror in Osteuropa und Russland…)
    Wikipedia dazu:

    Im April 1992 wurde der Islamische Staat Afghanistan durch die Peschawar-Abkommen gegründet. Gulbuddin Hekmatyār begann mit der Unterstützung Pakistans einen jahrelangen Krieg in Kabul gegen den Islamischen Staat, der weite Teile Kabuls zerstörte.

    „Pakistan hatte es auf einen Durchbruch in Zentralasien abgesehen. … Islamabad wusste, dass die neu ernannten islamischen Regierungsmitglieder [in Afghanistan] … nicht ihre eigenen nationalen Interessen denen Pakistans unterordnen würden, damit Pakistan seine regionalen Ambitionen erfüllen konnte. … Ohne die logistische Unterstützung und die Lieferung einer großen Menge an Raketen durch die ISI [pakistanischer Geheimdienst], hätten Hekmatyārs Truppen nicht halb Kabul in Beschuss nehmen und zerstören können.“
    

    – Amin Saikal: Modern Afghanistan: A History of Struggle and Survival (2006)[36]

    Zusätzlich kam es zum grausamen Krieg zwischen weiteren befeindeten Milizen. Der Süden Afghanistans war weder unter der Kontrolle der Zentralregierung noch unter der Kontrolle von außen kontrollierter Milizen wie der Hekmatyārs. Lokale Milizen- oder Stammesführer beherrschten den Süden.

    1994 traten die Taliban in der südlichen Stadt Kandahar erstmals in Erscheinung. Die Taliban-Bewegung stammte ursprünglich aus religiösen Schulen für afghanische Flüchtlinge in Pakistan, die meist von der politischen pakistanischen Partei Dschamiat Ulema-e-Islam geführt wurden.[37] Im Laufe des Jahres 1994 übernahmen die Taliban die Macht in verschiedenen südlichen und westlichen Provinzen Afghanistans.

    Ende 1994 gelang es dem afghanischen Verteidigungsminister Ahmad Schah Massoud, Hekmatyār und die verschiedenen Milizen militärisch in Kabul zu besiegen. Die Bombardierung der Hauptstadt wurde gestoppt.[38][39] Massoud initiierte einen landesweiten politischen Prozess mit dem Ziel nationaler Konsolidierung und demokratischer Wahlen. Es fanden drei Konferenzen mit Vertretern aus vielen Teilen Afghanistans statt. Massoud lud die Taliban ein, sich diesem Prozess anzuschließen und sich an der Schaffung von Stabilität zu beteiligen.[40] Die Taliban lehnten jedoch ab.[40] Statt einer Demokratie wollten sie ein islamisches Emirat errichten.

    Anfang 1995 starteten die Taliban großangelegte Bombenkampagnen gegen Kabul.[41] Amnesty International schrieb:

    „Dies ist das erste Mal nach einigen Monaten, dass die Zivilisten Kabuls das Ziel von Bombenangriffen wurden, die sich gegen Wohnbezirke in der Stadt richteten.“
    

    – Amnesty International (1995)[38]

    Die Taliban erlitten gleichwohl eine Niederlage gegen die Truppen Massouds.[38] Im September 1996 hatten sie sich mit militärischer Unterstützung Pakistans und finanziellen Hilfen aus Saudi-Arabien bereits wieder neu formiert und planten eine erneute Großoffensive gegen Kabul. Am 26. September 1996 befahl Massoud daher einen strategischen Rückzug seiner Truppen in den Norden Afghanistans.[42]

    Am 27. September 1996 marschierten die Taliban in Kabul ein und errichteten das Islamische Emirat Afghanistan, das lediglich von Pakistan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anerkannt wurde. Die Regierung des Islamischen Staates Afghanistans, zu der der Verteidigungsminister Massoud gehörte, blieb jedoch die international anerkannte Regierung Afghanistans (mit Sitz bei den Vereinten Nationen).
    Territoriale Kontrolle Afghanistans im Winter 1996: Massoud (blau), Taliban (grün), Dostum (rosa), Hezb-i Wahdat (gelb)

    Ahmad Schah Massoud und Raschid Dostum, frühere Gegner, gründeten die Vereinte Front, ursprünglich als Reaktion auf massive Talibanoffensiven gegen die Gebiete unter Kontrolle Massouds auf der einen und Dostums auf der anderen Seite.[43] Schon bald entwickelte sich aus der Vereinten Front jedoch eine neue, nationale Widerstandsbewegung gegen die Taliban.[40] Ahmad Schah Massoud verfolgte das Ziel, mit Hilfe der Vereinten Front eine demokratische Staatsform in Afghanistan zu errichten, welche die Vielfältigkeit Afghanistans repräsentieren würde.[40] Der Vereinten Front traten die von den Taliban durch ethnische Säuberungen verfolgte Volksgruppe der Hazara bei, ebenso wie paschtunische Taliban-feindliche Führer wie der spätere Präsident Hamid Karzai, der aus dem Süden Afghanistans stammt. Ähnlich verlief es bei Abdul Qadir, er entsprang einer einflussreichen Familie, die großen Einfluss im paschtunischen Osten Afghanistans um Dschalalabad genoss.

    Ahmad Schah Massoud blieb der einzige Kommandeur, der seine Gebiete ab 1998 erfolgreich gegen die Taliban verteidigen konnte. Pakistan intervenierte militärisch auf Seiten der Taliban, konnte jedoch keine Niederlage Massouds herbeiführen. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf – damals unter anderem als Stabschef des Militärs – entsandte zehntausende Pakistaner, um an der Seite der Taliban und al-Qaida gegen die Truppen Massouds zu kämpfen.[40][44][45][46] Insgesamt gehen Schätzungen von 28.000 pakistanischen Staatsbürgern, die innerhalb Afghanistans kämpften, aus.[40] Weitere 3000 Soldaten auf Seiten der Taliban waren Milizionäre aus arabischen Ländern oder Zentralasien.[47] Von geschätzten 45.000 Soldaten, die gegen die Vereinte Front innerhalb Afghanistans kämpften, waren nur etwa 14.000 Afghanen.[40][47]

    Die Taliban setzten in den von ihnen kontrollierten Gebieten ihre politische und juristische Interpretation des Islam durch. Die Frauen, also die Hälfte der Bevölkerung, lebten quasi unter Hausarrest.[48] Nach einem Bericht der Vereinten Nationen begingen die Taliban systematische Massaker unter der Zivilbevölkerung, während sie versuchten, ihre Kontrolle im Westen und Norden Afghanistans zu konsolidieren.[49][50] Die Vereinten Nationen benannten 15 Massaker in den Jahren 1996 bis 2001.[49][50] Diese seien „höchst systematisch gewesen und alle auf das Verteidigungsministerium [der Taliban] oder Mohammed Omar persönlich zurückzuführen.“[49][50] Die sogenannte 055 Brigade al-Qaidas war ebenfalls an Greueltaten gegen die afghanische Zivilbevölkerung beteiligt.[47] Der Bericht der Vereinten Nationen zitiert Zeugenaussagen, die beschreiben, dass arabische Milizionäre lange Messer mit sich trugen, mit denen sie Kehlen aufschnitten und Menschen häuteten.[49][50]

    Anfang 2001 wandte die Vereinte Front eine neue Strategie von lokalem militärischem Druck und einer globalen politischen Agenda an.[51] Ressentiments und Widerstand gegen die Taliban, ausgehend von den Wurzeln der afghanischen Gesellschaft, wurden nun immer stärker. Dies betraf auch die paschtunischen Gebiete.[51] Insgesamt flohen schätzungsweise eine Million Menschen vor den Taliban.[52] Hunderttausende Zivilisten flohen in die Gebiete von Ahmad Schah Massoud.[45][53] Der National Geographic Society kam in seiner Dokumentation Inside the Taliban zu dem Schluss:

    „Das einzige, was zukünftigen Massakern der Taliban im Wege steht, ist Ahmad Shah Massoud.“
    

    – National Geographic Society: Inside the Taliban[45]

    Im Frühling 2001 sprach Massoud vor dem Europäischen Parlament in Brüssel und bat die internationale Gemeinschaft um humanitäre Hilfe für die Menschen Afghanistans.[52] Er erklärte, dass die Taliban und al-Qaida eine „sehr falsche Interpretation des Islam“ eingeführt hätten und dass die Taliban, wenn sie nicht die Unterstützung Pakistans hätten, ihre militärischen Kampagnen in dem Zeitraum eines Jahres nicht mehr aufrechterhalten könnten.[52] Auf seinem Besuch nach Europa, bei dem ihn die europäische Parlamentspräsidentin Nicole Fontaine den „Pol der Freiheit in Afghanistan“ nannte, warnte Massoud davor, dass sein Geheimdienst Informationen habe, denen zufolge ein großangelegter Anschlag auf amerikanischem Boden unmittelbar bevorstehe.[54]
    Nach den Anschlägen vom 11. September 2001
    → Hauptartikel: Geschichte Afghanistans seit 2001

    Zwei Tage nach der Ermordung Massouds wurden terroristische Anschläge in den Vereinigten Staaten verübt, die zum Tod von mindestens 2.993 Menschen führten und als terroristischer Massenmord angesehen werden.[55] Die Vereinigten Staaten identifizierten Mitglieder der Al-Qaida des aus Saudi-Arabien stammenden Osama bin Laden, die ihre Basis in dem Emirat der Taliban hatte und mit den Taliban verbündet war, als Täter der Terroranschläge des 11. Septembers 2001.
    Afghan history from 2003-2008.jpg
    Daraufhin begannen die Vereinigten Staaten im Oktober 2001 eine Invasion Afghanistans mit Hilfe eines Militärbündnisses unter ihrer Führung. Die US-Regierung unter Präsident George W. Bush nutzte als Legitimation dieser Invasion einen Entschluss des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, der ihnen das Recht zur Selbstverteidigung zusprach. Infolge dieser Invasion gelang es, die in den meisten Regionen Afghanistans herrschenden Taliban zu stürzen, wobei die Vereinte Front den Großteil der Bodentruppen stellte.

  3. besucher schreibt:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article161611907/Im-Weissen-Haus-regiert-ein-Unberechenbarer.html

    Gibt es im weißen Haus eigentlich so etwas wie eine Prätorianergarde?

    • A.S. schreibt:

      Komm mal etwas runter mit deinen zweifelhaften Phantasien.
      In dem Artikel selber steht, dass Journalisten über Trump lügen.

  4. Bergstein schreibt:

    Herr Buurmann wirft hier die Frage auf, ob Trump ein Populist ist. Ich persönlich bin kein Fan von ihm und habe insbesondere im Hinblick auf freien Handel eine ganz anderen Auffassung aber ich hoffe, dass zumindest im Rahmen dieses Blogs wir nicht der Presse nacheifern, die leider zum überwiegenden Teil jegliche Objektivität missen lässt und uns sachlich dieser und anderen Fragen widmen.

    Der Hinweis, dass Trump 2,9 Mio. weniger Stimmen als Clinton erhalten hat, ist zwar wahr aber auch völlig in die Irre führend. Es ging um die Mehrzahl der Wahlmänner nicht der Stimmen. Trump hat in z.B. Kalifornien praktisch keine Wahlwerbung gemacht. Ohne Kalifornien hat er mehr als eine Mio. Stimmen mehr als Clinton. Wie die Wahl nach deutschen Regeln ausgegangen wäre, weiß keiner. Lasst also unsinnige Spekulation sein.
    Es ist lächerlich zu behaupten sein er sei frauenfeindlich. Seine Lieblingstochter ist eine höchst erfolgreiche Businesswoman. Die Mehrzahl der weißen Frauen hat Trump gewählt. Er ist ein Macho, ein Angeber und häufig respektlos gegenüber vielen Frauen aber will kein einziges Recht, der in USA den Frauen zusteht, einschränken.
    Es ist absurd jemanden vorzuwerfen, er sei ausländerfeindlich, weil die geltenden Gesetze des Landes im Hinblick auf die illegalen Einwanderer durchsetzen will oder eine Mauer zu Ende bauen möchte, die seit Jahrzehnten im Bau ist. Es steht jedem frei für eine ungebremste Zuwanderung zu sein. Dann sollen diese Menschen jedoch damit ehrlich Wahlkampf machen, Mehrheit bekommen und die Gesetze ändern. Der Exekutive vorzuwerfen geltende Gesetze durchzusetzen, ist höchst undemokratisch.
    Es grenzt an völlige Realitätsverweigerung immer wieder zu behaupten, Trump hätte den Medien den Krieg erklärt. Es ist genau andersrum. Nachdem der Trump die erste große Schlacht gewann, haben die Medien mitgeteilt, dass angesichts dessen sie nun doch bereit sind, die Kapitulation Trumps entgegen zu nehmen und sind jetzt außer sich, dass er dies nicht tut. Die Presse ist die 4 Gewalt. Aber auch diese Gewalt geht vom Volke aus. Wenn jedoch über 95 % der Journalisten für Clinton waren, dann haben sie sich unendlich weit vom Volk entfernt.
    Es ist äußerst befremdlich Trump mangelnde Toleranz vorzuwerfen und geleichzeitig seine Wähler als Rassisten, Sexiten usw. usf. zu bezeichnen, wie es beispielsweise Clinton und tausende ihrer Anhänger taten und weiterhin tun.
    Es ist höchst unanständig tausend Mal darauf hinzuweisen, dass Trump, was sicherlich wahr ist, keine politische Erfahrung zu besitzen, während man damit kein Problem hatte, dass Obama vor seiner Wahl zum Präsidenten weder eine Behörde noch eine Gebietskörperschaft (Stadt, Bundesstaat) eine Firma oder nur ein Kiosk geleitet hat. Keiner hätte jemanden mit Null Erfahrung irgendetwas zu leiten, sein Geschäft überlassen. Aber die gleichen Menschen haben ihm die Leitung der größten Volkswirtschaft der Welt anvertraut.
    Es ist wahr, dass Trump sich immer wieder populistisch äußerst, was ich alles andere als gut finde. Ich kann aber nicht erkennen, dass er signifikant populistischer ist, als andere Politiker, die mal blühende Landschaften, mal die Halbierung der Arbeitslosigkeit oder mal die unendliche Umverteilung versprechen. Als Populisten werden Politiker bezeichnet, die viel versprechen und wenig einhalten. Was ist dann Obama, der nur für seine Visionen Nobelpreis bekommt, jedoch weiß Gott keine friedliche Welt hinterlässt.

    Man kann und soll Trump immer dann kritisieren, wenn er aus Eurer Sicht etwas Falsches macht aber man soll ihn mit gleichen Maß messen wie jeden anderen Politiker auch, man sollte die Demokratie achten und ihn nicht mit Feinden der Demokratie gegen eine legale Wahl demonstrieren, man darf ihm nicht vorwerfen, dass er jetzt das umsetzt, was er in Wahlkampf versprochen hat und man muss sehr viel Respekt vom Volk haben, das trotz der extrem einseitigen Presse den Mann gewählt hat, den man als den Richtigen angesehen hat.

  5. American Viewer schreibt:

    Der Islam ist nicht gerade die beste Waffe gegen Donald Trump.

    Dafür ist Donald J. Trump die aktuell beste Waffe gegen den radikalen Islam. 🙂

  6. A.S. schreibt:

    „Ein nicht zu unterschätzender Teil des Problems Donald Trump sind seine Gegnerinnen und Gegner“
    Diese Art von Gegnern ist nicht Teil der Problems Trump, sondern dessen Ursache.
    Würden diejenigen Trumpgegner, die mit Messer und Gabel essen können, sich wirklich wie Demokraten benehmen, hätte Trump sicherlich keine Millionen von Wählern hinter sich gebracht. Die Wahl war ja nicht „pro Trump“, sondern gegen ein Establishment. Und dass das Unbehagen gegen das Establishment vollkommen berechtig ist, sieht man gerade an den Protesten. Wenn man gegen Trump ist, darf man auch randalierend durch die Straßen laufen ohne einen ähnlichen Aufschrei befürchten zu müssen, wie jede ungelenke Trump-Äußerung begleitet hat.

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Hinter dem „Women’s March“ steckt eine schariabegeisterte Palästinenserin mit Hamas-Kontakten: Linda Sarsour.

    Siehe: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Linda_Sarsour

    Bin schon gespannt, wann es einen „Women’s March on Gaza“ gibt. Oder einen „Women’s March on Riad“…
    Mehr gibt’s für mich dazu nicht zu sagen.

    • Kanalratte schreibt:

      Jene Frauen in der Islamischen Welt, die sich aktiv für Frauenrechte einsetzen sind in der Regel gegen den (radikalen) Islam. Da fängt das Problem schon an, denn ein westlicher „Women’s March“ kämpft ja für das Recht der Frau ein Kopftuch tragen müssen zu können.

      • bevanite schreibt:

        Gegen den radikalen Islam: ja. Gegen den Islam ingesamt: nein. Selbst Ayaan Hirsi Ali betrachtet sich immer noch als Muslima und unterscheidet zwischen einem aggressiven Medina-Islam und einem friedlichen Mekka-Islam. Ja, es gibt auch Leute, die den Islam – und Religion generell – ablehnen, in der Regel kommen diese aus den kommunistischen Parteien (wie etwa Maryam Namazie oder in Deutschland Mina Ahadi). Der Kampf für Emanzipation ist eben vielschichtig. Man kann im übrigen auch den Islam für sich persönlich oder in der Politik komplett ablehnen, ihn aber im privaten Leben anderer Menschen tolerieren. Das ist glaube ich auch das Prinzip der Religionsfreiheit im klassischen Liberalismus.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Was ist denn ein „radikaler Islam“? Es gibt nur EINEN Islam, und der ist seinem Wesen nach schon radikal. Schon der Mekka-Islam war radikal – dass die Radikalisierung erst mit dem Medina-Islam anfing ist ein populärer Mythos. Ein unradikaler Islam ist kein Islam, sondern bestenfalls eine neue Religion oder Sekte.

          • besucher schreibt:

            Es gibt ja auch nur EIN Christentum und EIN Judentum, ne?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Das Christentum und der Islam sind kaum vergleichbar. Aber ja, natürlich gibt es das. Bspw. wäre ein Christentum ohne den Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, durch dessen Tod am Kreuz die Menschen erlöst werden, kein Christentum mehr. Bei allen regionalen, konfessionellen und theologischen Besonderheiten – es gibt einfach einen festen Religionskern, der unabänderlich ist. Vielleicht wird es in ein paar Jahrhunderten einen reformierten Islam light geben, der die Worte Scharia und Jihad aus seinem Wortschatz getilgt hat. Aber heute ist ein solcher Islam eine Fata Morgana westlicher Elfenbeinturmintellektueller. Der sogenannte „Islamismus“ oder politische Islam ist heute integraler Bestandteil der Religion. Und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sich das ändert – im Gegenteil, die politische Dimension des Islams tritt immer offensiver zutage.

          • ceterum censeo schreibt:

            Abba die Kreuzzüge! 🙂

          • Eitan Einoch schreibt:

            Die bösen, bösen Kreuzzüge… Dass den Kreuzzügen Jahrhunderte brutaler islamischer Eroberungen vorausgingen wird mit von den Dhimmis mit keinem Wort erwähnt.

          • A.S. schreibt:

            Es lohnt sich, die Figur Christus mit der Figur Mohammed zu vergleichen. Da gibt es einige fundamentale Unterschiede.

    • besucher schreibt:

      Da mach Dir mal keine Sorgen:
      Es gibt bald den Women’s Car Ride on Riad.

  8. HM schreibt:

    Zitat GB

    „Nicht selten in der Geschichte hatte manch ein Populist tatsächlich eine erschreckende Mehrheit von unaufgeklärten Vollhonks im Rücken, aber heute ist das nicht mehr so….“

    Ich weiß ja nicht wann Sie den Titel vergeben, wenn ich mir anschaue was das türkische Parlament da angeschoben hat und wofür es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Volk eine Mehrheit gibt, scheint Geschichte sehr gegenwärtig zu sein.

  9. bevanite schreibt:

    Ohne jetzt die Proteste im Einzelnen verfolgt zu haben, war doch der eigentliche Anlass Trumps Gegnerschaft zu „Planned Parenthood“. Hier geht es um die Entscheidungsfreiheit von Frauen, insofern ist der Zorn nachvollziehbar. Da es also im Kern darum geht, dürften auch die muslimischen Frauen unter den Demonstrierenden in Sachen Abtreibung/choice nicht gerade super religiös ticken – Kopftuch hin oder her. Sollte man es nicht begrüßen, wenn sich auch in der islamischen Community solche Positionen langsam durchsetzen?

    • Eitan Einoch schreibt:

      Dann sollen sie diese Positionen vertreten. Am besten in Gaza, Ramallah, Riad, Islamabad, Kabul, Teheran…
      Aber nein, in Washington ist es vieeeeeel mutiger!

      • bevanite schreibt:

        Können halt nicht alle so mutig sein wie Eitan Einoch, der bekanntlich jedes Wochenende mal nach Istanbul, mal nach Karachi, mal nach Dubai und mal nach Abuja jetsettet und dort gegen Islamisierung protestiert…

        • Eitan Einoch schreibt:

          Behaupte ich etwa, mutig zu sein? Ich mache niemandem einen Vorwurf, der nicht nach Gaza, Riad oder Teheran geht. Aber dann soll man wenigstens so konsequent sein und sich solche peinlichen Aktionen sparen, die an Selbstgerechtigkeit und Heuchelei nicht mehr zu überbieten sind. Oder seinen Marsch wenigstens vor den Botschaften der hiesigen Staaten durchführen. Gratismut stinkt!

          • bevanite schreibt:

            FEMEN z.B. haben 2013 in Tunesien gegen die geplanten Gesetzesvorschläge der islamistischen Nadah-Partei (inzwischen abgewählt) protestiert. Yup, auch direkt vor Ort mit lokalen Aktivistinnen.

      • besucher schreibt:

        Oder nach Grosny, zum Helden von Putins Gnaden.

      • M.S. schreibt:

        Warum bitte sollten in den USA lebende Musliminnen statt in Washington in „… Gaza, Ramallah, Riad, Islamabad, Kabul, Teheran…“ demonstrieren?

    • Kanalratte schreibt:

      Linke Bewegungen werden im Allgemeinen ja schon seit längerer Zeit (RAF usw.), besonders in den letzten 5 bis 10 Jahren immer mehr von islam(is)tischen Ideen durchsetzt, obwohl Muslime kaum an solchen Bewegungen aktiv teilnehmen. Dies ist besonders in Europa der Fall (gerade in Deutschland) aber eben auch in den USA. Das mag absurd klingen, weil sich ja gerade diese Milieus sonst so vehement gegen christlich-kirchliche, sowie konservative Dogmen wehren, aber durch die bedingungslose und kritiklose Akzeptanz o. Toleranz der Linken gegenüber „anderen Kulturen“ – hier insbesondere der Arabisch-Islamischen – schleichen sich die Wertvorstellungen des Islam immer mehr in unsere Gesellschaften ein. Linda Sarsour steht stellvertretend für alle „Islam U-Boote“ die sich unter dem Deckmantel des Liberalismus und der Frauenrechte in diese Milieus einschleichen, diese kapern und ausnutzen, um dann nach und nach die Regeln des Islam „Scharia“ hier einzuführen. Ich meine was ist an dieser Frau „feministisch“? Kopftuchträgerin, lobt die Scharia, hält sich gut mit Saudi-Arabien, trifft sich mit Hamas-Mitgliedern.

      In der Islamischen Community wird sich kaum etwas davon durchsetzen. Wir erleben ja im Westen genau das Gegenteil, nämlich die Rückbesinnung der Muslime auf islamische und radikalislamische Vorstellungen. Der Kopftuchanteil und die Religiosität nimmt ja unter den muslimischen Einwanderern von Generation zu Generation eher zu. Jedenfalls bei jenen Muslimen die in großen Islamischen Communities und nicht irgendwo in Kleinstädten und Dörfern leben.

  10. Eliyah schreibt:

    Es gibt keinen Grund, sich vor Donald Trump zu fürchten! Oh doch, den gibt es.

    • caruso schreibt:

      Welchen Grund oder welche Gründe? Danke!
      lg
      caruso

      • Eliyah schreibt:

        Unberechenbar, Gegen Freihandel, Pussygrabber, und noch 1000 andere Gründe

        • Eitan Einoch schreibt:

          Igitt, Pussygrabber! Dann schon lieber Blowjobs mit Praktikantinnen im Oral Office…

          • Eliyah schreibt:

            Ja, und vor allem noch mehr whataboutism, als ob wir davon nicht schon genug haben.

          • Citoyenne schreibt:

            Vor allem: der eine hat davon gesprochen, der andere hat’s getan, pardon: machen lassen. Aber die Clintons sind halt einmal feine Leute, da sieht man gerne darüber hinweg, wie die mit Billy in Bezug gebrachten Frauen auch von Hillary behandelt wurden!

          • M.S. schreibt:

            Nur dass die Blowjobs in beiderseitigem Einvernehmen stattfanden… Finde den Unterschied, misogynes Astloch @Einoch

          • Eitan Einoch schreibt:

            Keine Sorge, deine Pussy würde ich nicht mal mit der Kneifzange grabben. @M.S.

        • ceterum censeo schreibt:

          Tausend müssen es ja nicht gleich sein, aber ein paar weitere wären schon hilfreich. Zumal das „Pussygrabber“ nun nicht sehr gehaltvoll ist.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es gibt mehr als genug Frauen, die auf zudringliche Machotypen stehen – zumindest wenn diese Kohle haben. Trump hat auch hier eine bittere Wahrheit ausgesprochen, die den genderisierten lila Pudeln nicht schmeckt. Ein „Nein“ heißt bei Frauen nun mal keineswegs immer „Nein“, sondern manchmal auch: „Vielleicht, wenn du hartnäckig bleibst.“

          • bevanite schreibt:

            Ein „Nein“ heißt bei Frauen nun mal keineswegs immer „Nein“, sondern manchmal auch: „Vielleicht, wenn du hartnäckig bleibst.“

            Haben Sie nicht mal gesagt, dass Sie Familienvater von zwei Töchtern sind? Ich hoffe nicht, dass Sie denen solche „Weisheiten“ mit auf den Lebensweg geben. Das ist übrigens die gleiche Denkweise, die die jungen Männer in der Silvesternacht 2015/16 in Köln an den Tag legten. No means no, immer und überall, checkt das doch endlich mal.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich habe eine Tochter und einen Sohn. Und was ich beschreibe sind keine „Weisheiten“, sondern Tatsachen, die allerdings kaum eine Frau offen zugeben würde. Es ist politisch einfach zu unkorrekt. Aber that’s biology! Millionen Jahre Evolution sind nicht einfach wegzuzaubern durch ein paar Jahre Gender Studies. Frauen wollen keine langweiligen Softies, die alles ausdiskutieren – sie wollen harte, mutige Krieger-, Eroberer- und Abenteurertypen. Und sie testen und wählen Männer nach diesen Eigenschaften aus – da kann ein „Nein“ schon mal fallen, um zu testen, ob der Verehrer ein Softie ist, der beim ersten Windhauch aufgibt, oder ein echter Kerl, der hartnäckig dranbleibt. So läuft das seit Jahrtausenden. Wieso sind Ex-Knackies so bei vielen Damen beliebt? Wieso sieht man südländische Machos oft mit den schönsten Mädchen zusammen? Warum laufen fetten, alten und hässlichen reichen Säcken Damen mit Modelmaßen hinterher? Weil that’s biology!

          • Eitan Einoch schreibt:

            PS: Nicht zu vergessen die zahllosen Frauen und Mädchen, die einem brutalen Schlägertypen hündisch ergeben sind und immer wieder angekrochen kommen zur nächsten Prügelorgie. Wieso lassen sich so viele Frauen auf radikale Moslems ein, ziehen bereitwillig Niqab und Burka?

            Erzähl mir nichts über Frauen, sie sind für mich ein offenes Buch.

          • Minus schreibt:

            Wahrscheinlich schließt das Eitan von sich auf andere und mag halt selber gerne gewaltsam in den Schritt gefasst werden.

          • ceterum censeo schreibt:

            Ich meinte tausend GRÜNDE gegen Trump, die Mr. Totschlagargument oben aus dem Ärmel zaubern kann.
            Nicht tausend Bitches, oder wie hohle Schlampen sich heutzutage sogar selbst stolz nennen.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Stimmen aus der Finsternis:
            „Es gibt mehr als genug Frauen, die auf zudringliche Machotypen stehen – zumindest wenn diese Kohle haben. Trump hat auch hier eine bittere Wahrheit ausgesprochen, die den genderisierten lila Pudeln nicht schmeckt.“ (EE)
            „Frauen wollen keine langweiligen Softies, die alles ausdiskutieren – sie wollen harte, mutige Krieger-, Eroberer- und Abenteurertypen. Und sie testen und wählen Männer nach diesen Eigenschaften aus – da kann ein „Nein“ schon mal fallen, um zu testen, ob der Verehrer ein Softie ist, der beim ersten Windhauch aufgibt, oder ein echter Kerl, der hartnäckig dranbleibt.“ (EE)
            “ Wieso sieht man südländische Machos oft mit den schönsten Mädchen zusammen?“ (EE)
            “ tausend Bitches, oder wie hohle Schlampen sich heutzutage sogar selbst stolz nennen.“ (cc)

            Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich bin, dass einige der miesesten Typen so ostentativ peinliche Heteros sind.
            Puh.
            Glück gehabt.

          • Praecox schreibt:

            SAMSTAGS BEI DEN EINOCHS –

            Eitan ist gerade damit beschäftigt, seiner Frau die tiefen Weisheiten der Biologie zu erklären, als lautes, weinerliches Schreien aus dem Kinderzimmer dringt. Es ist die Stimme seiner Tochter, Eitan hört das sofort. Kein Grund also, um nachzusehen. Seiner Frau, die einem Impuls weibischer Weichheit folgend, einen scheuen Blick in Richtung Kinderzimmer zu werfen wagt, macht Eitan umgehend klar, dass sie bei ihm bleiben muss und nicht intervenieren darf.

            Jedoch! Der Sohn der Einochs kommt leicht verstört aus dem Kinderzimmer.

            Sohn (verunsichert): Papa, die Schwester will nicht, dass ich sie immer anfasse.
            Eitan (erstaunt): Wie bitte?
            Sohn (erklärt sich): Ja, ich hab‘ die doch nur festgehalten und so. Da hat die einfach losgeweint.
            Eitan: Ach, mein großer Junge. Denk Dir nix! Die Weiber sind alle so. Sieh‘ Dir Deine Mutter an. Auch Sie ist schwach und weinerlich.
            Sohn: …
            Eitan: Die Mama hat sich auch so geziert, als ich ihr meine Kriegergene…
            Frau Einoch: Eitan!
            Eitan (scharf): Was willst Du? Entspricht es nicht der Wahrheit?
            Frau Einoch (wieder kleinlaut): Doch, aber…
            Eitan: Du wolltest es so!
            Frau Einoch: Ja, stimmt…
            Eitan (zum Sohn): Siehst Du, so sind sie, die Frauen. Wenn Du größer bist und in der Schule Biologie hast, wirst Du das alles schon wissen. Weil wir Dir die Wahrheit vorleben!
            Eitan (zum Weibe): Soll es nur kommen, das linksgrünversifften Lehrerpack. Wenn, die versuchen MEINEN Sohn mit ihren Lügen zum Schwuchtel zu manipulieren, bekommen die meine Faust zu spüren. Lieber ein Gesetzesbrecher, als von denen dominiert.
            Frau Einoch: Ach, Eitan…
            Eitan (zum Sohn): Nun, hör gut zu!
            Sohn: (nickt)
            Eitan: Bei Frauen heißt Nein nicht Nein. Merk Dir das!
            Sohn: (nickt)
            Eitan: Bei Frauen heißt Nein Ja. Verstanden?
            Sohn (flüsternd): Ja. (schaut verstohlen zur Mutter hoch)
            Eitan (streng): Ich habe nichts gehört. Hast Du das verstanden?
            Sohn (lauter): Ja.
            Eitan (beruhigend): Wenn eine Frau Nein sagt, heißt das, dass sie noch mehr von Dir will. Kapiert? Wenn Deine Schwester schreit und weint, dann will sie, dass Du weiter machst! Das ist schon seit ganz vielen Millionen Jahren so. Seit den Steinzeitmenschen.
            Sohn: Wie die in meinem Buch?
            Eitan: Genau! Sehr gut. Du bist ein ganz schlauer Kerl!
            Sohn: (freut sich)
            Eitan (freundlich): Hast Du das jetzt alles verstanden?
            Sohn: Ja, Papa.
            Eitan: Sehr gut. Hätte mich auch gewundert. Bist ja MEIN Sohn. Dann Abmarsch zurück ins Kinderzimmer. Du kannst Deine Schwester ja nicht ewig warten lassen.

            Sohn geht zurück ins Kinderzimmer.

            Eitan (zu Frau Einoch): Siehst Du, alles kein Problem. ICH muss es nur richtig erklären.
            Frau Einoch: Ach, Eitan…

            Schweigen –

            Frau Einoch: Eitan!Eitan, nimm Deine Hand da weg!
            Eitan: Ach, komm. Nur ein bisschen…
            Frau Einoch: Du nimmst sofort Deine Hand da weg.
            Eitan: Ach bitte, lass mich doch…
            Frau Einoch: Vergiss‘ es!
            Eitan: Ach, Mann, bitte, komm schon…
            Frau Einoch: Nein heißt Nein! Auch wenn DU das nicht kapierst.
            Frau Einoch verpasst Eitan Einoch eine unmissverständliche Backpfeife und verlässt den Raum.

            ENDE –

          • Hotdog schreibt:

            Das Einoch muss es wahrscheinlich nur mal so richtig besorgt bekommen.

          • A.S. schreibt:

            @Eitan
            Gib’s auf. Das sind Leute die nur in Extremen denken können wie Poxi schön belegt hat. Ein „Nein“ zusammen mit einem neckischen Grinsen z.B. kommt in ihrem Weltbild nicht vor. Die vielen subtilen Feinheiten von Kommunikation ist denen fremd. Möchte mir nicht vorstellen wie da ein Flirtversuch aussieht……

          • Eitan Einoch schreibt:

            Flirtversuch? So etwas gibt es da nicht. Das läuft dann eher so ab:

            Mann: Hallo, darf ich dich ansprechen?
            Frau: Ja
            Mann: Wie nett. Darf ich mich zu dir setzen?
            Frau: Ja.
            Mann: Darf ich dir ein Kompliment machen?
            Frau: Ja.
            Mann: Darf ich dir sagen, dass ich dich mag?
            Frau: Ja.
            Mann: Okay, versteh‘ das jetzt bitte nicht als Belästigung, aber ich würde gern deine Hand halten. Darf ich?
            Frau: Ja.
            Mann: Darf ich dir in die Augen schauen?
            Frau: Ja.
            Mann: Das ist freundlich von dir. Ich bestell‘ uns was zu trinken…
            Frau: NEIN, DAS WILL ICH NICHT. HAU BLOß AB, DU MYSOGENES MACHO-ASTLOCH!!

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Eitan Einoch: „Es gibt mehr als genug Frauen, die auf zudringliche Machotypen stehen …“

            Natürlich stehen mehr als genug Frauen auf Machotypen, sonst gäbe es ja keine Machotypen. Allerdings müssen letztere nicht zudringlich sein.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Hat auch niemand behauptet. Ich sage nur, dass es Frauen gibt, die sich so etwas gefallen lassen, sofern der aufdringliche Typ z.B. reich oder berühmt ist, und dass ein „Nein“ nicht immer so klar und eindeutig gemeint ist. Die Welt ist nicht schwarz und weiß, es gibt unzählige Grautöne.

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