Erhebt Eure Stimme, aber bitte nachhaltig!

US-Präsident Donald Trump hat verfügt, dass in den nächsten 90 Tagen keine Staatsbürger aus Syrien, Libyen, Somalia, dem Irak, den Jemen, den Sudan und Iran einreisen dürfen. Diese Diskriminierung kenne ich nur allzu gut.

16 Länder haben ein Einreiseverbot gegen Juden, aber auch gegen mich ausgesprochen! Algerien, Bangladesch, Brunei, Iran, Irak, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysien, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Jemen hassen Israel so sehr, dass sie alles hassen, was mit Israel zu tun hat und sie daher weder Juden aus Israel ins Land lassen, noch Menschen, die Juden in Israel besucht haben, wie ich.

#JewBan gibt es schon seit geraumer Zeit.

Gegen das Einreiseverbot für Juden protestieren jedoch keine Massen. Die Mehrheit schweigt, wie sie schon bei den Juden von damals geschwiegen hat. Dafür werden die Muslime, die heute von dem Dekret des amerikanischen Präsidenten betroffen sind, mit den Juden von damals verglichen, obwohl sämtliche Länder, die unter den temporären Einreisestopp von Trump fallen, ein echtes Einreiseverbot gegen Juden ausgesprochen haben. Wer diese Muslime mit den Juden von damals vergleicht, hat nichts aus der Geschichte gelernt, denn damals schwieg die Masse, als es gegen Juden ging.

Heute brüllt die Masse, wenn es gegen Muslime geht – und das ist auch gut so. Die Mehrheit schweigt jedoch, heute wie damals, zu der deutlich schlimmere Ungerechtigkeit, die gegen Juden gerichtet ist.

Muslime sind nicht die Juden von heute. Das sind immer noch die Juden!

Ich gebe zu, das Einreiseverbot der 16. Länder trifft mich wenig. Meine Heimat ist sicher, ich muss nicht flüchten und selbst wenn, wäre die muslimische Welt nicht meine Wahl. Ich habe nicht den Drang, das Nachtleben in Libyen kennenzulernen und die Schwulen- und Lesbenszene im Sudan ist auch nicht gerade ganz oben auf meiner Reiseliste. Außerdem kann ich nicht mit Feministinnen im Auto um die Blocks von Saudi Arabien ziehen. Was soll ich dort? Ich werde dort verfolgt!

Mich stimmt es ebenfalls traurig und wütend, dass jetzt auch der Präsident meiner geliebten Vereinigten Staaten von Amerika zu der Politik jener Regime greift, die er vorgibt zu bekämpfen. Es freut mich jedoch zu sehen, wie stark der Widerstand dagegen ist. Ach, hätte es diesen Widerstand doch auch schon bei dem #JewBan gegeben.

Von der Politik Donald Trumps bin auch ich persönlich betroffen. Ich bin nämlich Moslem bin. Ja, ob Sie es glauben oder nicht, vor ein paar Jahren bin ich in einem Kiosk auf der Zülpicher Straße in Köln zum Islam konvertiert. Es war beeindruckend leicht. Ich musste nur in Anwesenheit von ein paar Muslimen diesen Satz sagen:

لَا إِلٰهَ إِلَّا الله مُحَمَّدٌ رَسُولُ الله.

Das habe ich gemacht. Seitdem bin ich Moslem! Der Islam hat mich nun am Arsch wie Pierre Vogel und Martin Lejeune. Selber Schuld! Wenn der Islam so Deppen wie mich nicht haben will, soll er sich gefälligst bessere Türsteher besorgen!

Bisher konnte ich als Moslem immer problemlos in die USA einfliegen. Ich hoffe, dass das so bleibt. Die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright hat mittlerweile erklärt, dass sie auch „bereit ist, sich als Muslim zu registrieren“, um so gegen die Politik von Donald Trump zu demonstrieren.

Ja, ich bin Moslem, aber ich werde dennoch weiterhin Alkohol trinken, mit Homosexuellen feiern, Israel verteidigen, Allah verarschen und den Islam kritisieren. Wer sich dadurch beleidigt fühlt, kann meinen islamischen Arsch küssen! Leute, die sich durch mich beleidigt fühlen, sind wie Leute, die sich beleidigt fühlen, weil irgendwo eine Moschee gebaut wird. Moscheen gehören ins Stadtbild einer offenen Gesellschaft wie Synagogen, Kirchen, Theater, Brauhäuser, Museen, Sexshops, Pommesbuden und Dönerläden. Der Islam ist Teil meines Landes wie die Ketzerei. Als Moslem habe ich eine Bitte:

Erhebt Eure Stimme, aber bitte nachhaltig!

Wenn der trumpsche Spuk in den USA vorbei ist, bitte ich all die Millionen, die jetzt lautstark gegen Donald Trump demonstrieren, ihre Stimme weiterhin zu erheben und zwar gegen all die Länder, die seit Jahrzehnten ein Einreiseverbot gegen Juden, Israelis und deren Freundinnen und Freunde verhängt haben! Protestiert weiter laut gegen all die Länder, übrigens allesamt islamisch geprägt, die Homosexuelle hinrichten! Veranstaltet Frauenmärsche gegen all die Regierungen, die Frauen diskriminieren und zwangsverschleiern! Vielleicht findet ja sogar Madonna etwas Zeit, um zu erklären, ersthaft darüber nachgedacht zu haben, die Kaaba in Mekka in die Luft zu sprengen, sich dann aber doch für die Liebe entschieden zu haben. Ich bitte auch alle Deutsche, weiterhin dafür zu demonstrieren, dass Deutschland ein Land wird, in dem Homosexuelle heiraten dürfen wie in den USA.

Donald Trump hat verfügt, dass die USA in den nächsten 120 Tagen keinen einzigen Flüchtling aufnehmen. In dieser Zeit sollen der Heimatschutzminister und der Nationale Geheimdienstdirektor sicherstellen, dass der Überprüfungsprozess für Flüchtlinge verschärft wird. Erst danach sollen wieder Flüchtlinge ins Land gelassen werden. Mit diesem Dekret hat Donald Trump der Freiheitsstatue persönlich unter den Talar gegriffen, denn dort steht ein Gedicht von Emma Lazarus:

„Gebt mir eure Müden, eure Armen,
Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,
Die bemitleidenswerten Abgelehnten eurer gedrängten Küsten;
Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen,
Hoch halt’ ich mein Licht am gold’nen Tore!
Sende sie, die Heimatlosen, vom Sturm Gestoßenen zu mir. Hoch halte ich meine Fackel am goldenen Tor.“

Emma Lazarus war eine jüdische Schriftstellerin und lebte in New York von 1849 bis 1887. Der Spruch auf der Freiheitsstatue stammt aus dem 1883 erschienen Gedicht „The New Colossus“. 54 Jahre nach dem Verfassen des Gedichts verweigerte Präsident Franklin D. Roosevelt fast 1.000 Juden die Einreise. Das in Hamburg registrierte Passagierschiff St. Louis verließ am 13. Mai 1939 die Hansestadt mit 937 Passagieren, davon 930 Juden, die Nazideutschland verlassen wollten. Allesamt wurden zurückgeschickt nach Europa.

Wenigstens sorgten die Vereinigten Staaten von Amerika dafür, dass der Flüchtlingsgrund bekämpft wurde. Ich hoffe, dass auch im 21. Jahrhundert der Flüchtlingsgrund bekämpft wird. Er besteht in den abgrundtief menschenverachtenden Regimen nationalislamistischer Prägung, gegen die sich bisher kein so großer Protest formiert hat wie gegen Donald Trump und seine Clique. Die Demonstranten in Europa müssen sich klar machen, dass in den USA Millionen Menschen gegen Donald Trump demonstrieren, während in all den islamisch bewächterten Diktaturen dieser Welt die Opposition in Kerkern hockt und ermordet wird. Wenn jemand europäischen Protest bitter nötig hat, dann diese Länder, weil dort nicht Millionen Bügrerinnen und Bürger die nötige Arbeit der Opposition vollführen.

Deutsche, die gegen den amerikanischen Präsidenten protestieren, dürfen bei den nationislamistischen „Präsidenten“ nicht schweigen!

Solange die Flüchtlingsgründe nicht bekämpft werden, wird es Präsidenten geben, die Flüchtlinge nach Hause schicken. Zu protestieren, weil ein Präsident sich weigert, Flüchtlinge aufzunehmen, ist zwar menschlich verständlich und notwendig, aber nicht nachhaltig, wenn nichts gegen die Flüchtlingsgründe unternommen wurde.

So wie die Nazis damals die Feinde jedes aufgeklärten Deutschen waren, so sind die Naziis (Nationalislamisten) heute die Feinde jedes aufgeklärten Arabers. Ich bin Deutscher und ich hoffe, dass die Menschen im arabischen Raum einst so frei sein werden, wie es Deutschland heute Dank der Alliierten ist. So wie das Deutschland heute mit seinen ehemaligen Feinden USA, England und Frankreich verbündet ist, so kann auch einst die arabische Welt mit Israel verbündet sein. Es kann geschehen. Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist! Ein großer Teil der Deutschen hasste Juden damals so wie heute ein großer Teil der Araber Juden hasst. Damals stellten sich nur Wenige dem Hass der Nazis entgegen. Die Geschwister Scholl schrieben in ihrem dritten Flugblatt:

„Unser heutiger „Staat“ aber ist die Diktatur des Bösen. „Das wissen wir schon lange“, höre ich Dich einwenden, „und wir haben es nicht nötig, dass uns dies hier noch einmal vorgehalten wird.“ Aber, frage ich Dich, wenn Ihr das wisst, warum regt Ihr Euch nicht, warum duldet Ihr, dass diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im verborgenen eine Domäne Eures Rechts nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrigbleiben wird als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern? Ist Euer Geist schon so sehr der Vergewaltigung unterlegen, dass Ihr vergesst, dass es nicht nur Euer Recht, sondern Eure sittliche Pflicht ist, dieses System zu beseitigen?

Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muss er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der uns seither gefehlt hat. Verbergt nicht Eure Feigheit unter dem Mantel der Klugheit. Denn mit jedem Tag, da Ihr noch zögert, da Ihr dieser Ausgeburt der Hölle nicht widersteht, wächst Eure Schuld gleich einer parabolischen Kurve höher und immer höher.“

Die Geschwister Scholl waren klar in ihrer Ansage: Ein deutsches Volk, das sich nicht selbstständig von den Nazis befreien kann, verdient es, unterzugehen und wie Staub zerstreut zu werden. Es liegt somit heute ganz in den Händen des Volkes jener Länder, die heute von den Naziis geknechtet werden. Im ersten Flugblatt der Geschwister Scholl heißt es:

„Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!“

Es sind nicht die USA, die sich die Flugblätter der Geschwister Scholl genau durchlesen sollten. Es sind jene Länder, die dafür sorgen, dass Menschen überhaupt in Richtung USA fliehen müssen. Donald Trump ist daher ein Schmerz im Arsch, wie der Amerikaner sagen würde und ich protestierte dagegen, wie er Lady Liberty an die Pussy grabscht. Es gibt allerdings Probleme, für die es nicht minder dringlich ist, in Massen auf die Straße zu gehen. Im vierten Flugblatt der Geschwister Scholl steht:

„Obgleich wir wissen, dass die nationalsozialistische Macht militärisch gebrochen werden muß, suchen wir eine Erneuerung des schwerverwundeten deutschen Geistes von innen her zu erreichen. Dieser Wiedergeburt muss aber die klare Erkenntnis aller Schuld, die das deutsche Volk auf sich geladen hat, und ein rücksichtsloser Kampf gegen Hitler und seine allzuvielen Helfershelfer, Parteimitglieder, usw. vorausgehen. Mit aller Brutalität muss die Kluft zwischen dem besseren Teil des Volkes und allem, was mit dem Nationalsozialismus zusammenhängt, aufgerissen werden. Für Hitler und seine Anhänger gibt es auf dieser Erde keine Strafe, die ihren Taten gerecht wäre.

Aber aus Liebe zu kommenden Generationen muss nach Beendigung des Krieges ein Exempel statuiert werden, dass niemand auch nur die geringste Lust je verspüren sollte, Ähnliches aufs Neue zu versuchen. Vergesst auch nicht die kleinen Schurken dieses Systems, merkt Euch die Namen, auf dass keiner entkomme! Es soll ihnen nicht gelingen, in letzter Minute noch nach diesen Scheußlichkeiten die Fahne zu wechseln und so zu tun, als ob nichts gewesen wäre!

Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen; die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!

Bitte vervielfältigen und weitersenden!“

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168 Antworten zu Erhebt Eure Stimme, aber bitte nachhaltig!

    • Aristobulus schreibt:

      Gil Yaron redet einer deutschen Zeitung nach dem Mund: „Rechte Elemente“, „sehr rechte israelische Regierung“, usf. Er will sich beim deutschen Normalo profilieren (vielleicht verständlich, er ist ja jung).

      Ferner schreibt die WELT Unsinn: „…Israels Regierung geradezu entfesselt … Israels Expansionsdrang“. Davon kann überhaupt keine Rede sein. Die neuen genehmigten Wohnungsbauten liegen alle in bestehenden Wohgebieten. Siehe: https://beer7.wordpress.com/2017/02/02/die-faz-korrigiert-nicht/
      Die WELT verfälscht das mit der gummihaften Formulierung „viele davon in bestehenden Siedlungen“.
      Warum: Weil sie zuvor von entfesseltem Expansionsdrang gefaselt hatte. Dann muss man die Tatsachen halt antisiedlerisch verhübschen.

      • besucher schreibt:

        Zumal die WELT auch als stramm antiisraelisches Blatt bekannt ist…

        • Aristobulus schreibt:

          Anhänger von fake-Kommentaren jetzt?
          Die WELT hat nachweisbar voreingenommenen Unsinn geschrieben und die Tatsachen verfälscht (es steht deutlich da). Banale Sache sonst: Jeder schreibt manchmal Unsinn, die WELT zwar wenig, Sie hingegen recht galore und ziemlich häufigstens.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            … war vielleicht zu harsch, mein Kommentar. Immerhin haben Sie dazu beigetragen, wenn auch unabsichtlich, dass ich eine Falschmeldung über Israel korrigieren konnte.
            Solche Falschmeldungen sind mittlerweile der Normalfall!, sogar in der FAZ (einst das Aushängeschild von Seriosität bis zur Kälte) und in der WELT. Von den anderen großen Zeitungen ganz zu schweigen.
            Wer bekommt bei soviel Fälschungssucht eigentlich nicht den Juckreiz im Hirn und schreit Lüüügenpresse?

          • besucher schreibt:

            das ist wie mit den Geisterfahrern, anfangs ist es nur einer, so pö-a-pö werden es dann Hunderte.
            Vordammde Lüüüschenbrössäää!

          • Aristobulus schreibt:

            G’schwäzz, besucher.
            War es eine Falschmeldung, oder war es eine Falschmeldung?!
            Wohl dem, der lesen kann.

  1. Tiqvah Bat Shalom schreibt:

    Es ist nichts neues in manche Ländern mit d Juden einreise verbot…. In Syrien war schon 1995 extrem schlimm… Musste man auf ein Visum sehr lange warten, und und nahezu schwören, dass man mit Juden und Israel nichts zu tun hat…. wenn man dann doch eingereist hat und die es herausbekommen hätten, wäre es ihnen ein Vergnügen derjenigen zu erschießen… und wer dann einem erschießt, hätte auch große Ehre davon getragen…. als ich Alija machte, fuhr mit mein Wagen aus Deutschland, .. und wohl hatte ich 3 Pässe, weil in meine vorhandene hatte ich israelische Stempel… was mir weder in Syrien noch in Jordanien damals keine gute Chancen hätte zu überqueren … also musste wohl Lügen.. 1) ich bin ein Jüdin.. sog. Volljüdin.. mit 4 jüdische Großeltern… und mit Israel, tjah.. Israel ist mein Land… und ich wollte gerade durch diese Reise heimkehren…. Es ging dennoch.. auch wenn mit mancherlei Schwierigkeiten….

    Ich kopiere aus eine meine Schriften diese Teil hier hinein… da kann sein d manchen von Euch über solche Ländern etwas zeigen kann….

    Ich fuhr Richtung Türkei… Damals waren in Deutschland einige Schwierigkeiten mit den Nazis, die eine Familie verbrannt hatten, und die islamische Welt tobte, und auch die Türkei war schlecht auf Deutsche zu sprechen. An der bulgarisch-türkischen Grenze kam ich ins Gespräch mit Leuten, die zurück nach Deutschland wollten. Sie berichteten, dass es südlicher als Istanbul für einen Autofahrer mit deutschem Nummernschild nicht mehr ratsam zu fahren sei. Als ich sagte, dass ich ganz nach Süden wolle, Richtung Syrien, lachten sie mich aus, ich sei wohl lebensmüde. Doch nach Erledigung meiner Unterlagen fuhr ich weiter. In der Türkei war es heiß! Sehr heiß! Die Straßen unvergleichbar besser als jene in Rumänien und Bulgarien, und ich fuhr weiter … immer weiter. Mein Herz war schwer, und obwohl ich Musikkassetten dabei hatte, bin ich kaum auf die Idee gekommen, sie anzuhören.. Ich betete – und dachte an die vergangenen, nahezu 2000 Jahre, welche unser Volk in Europa erlebte, – ja, und an meine Kinder! … und ich fuhr … Gelegentlich, wenn ich tanken musste, ging ich in ein WC an der Tankstelle, um mich zu erfrischen… oder umzuziehen. Zu Fahrpausen ging ich manchmal von der Straße herunter und schlief etwas, oder hielt an einer Tankstelle, stellte mich nach dem Tanken zur Seite und bedeutete, dass ich etwas schlafen wollte … So war ich ihr Gast, da sie es mir erlaubten, und konnte sicher sein, dass sie ihren Gast verteidigen würden – egal wer kommen und was einer wollen konnte. Und dann fuhr ich weiter. Meine Haut brannte, und wegen der vielen Tränen auch meine Augen.

    Bevor ich die Türkei verließ, musste ich zu irgendwelchem medizinischen Eignungstest. Wohl verstand ich nicht weshalb, aber ich habe ihn durchgemacht und bestanden. Meine Werte waren in Ordnung wie auch mein Reaktionstest. Ich bezahlte die notwendige Gebühr und setzte mich wieder in den Wagen. Leider hatte ich da einiges nicht bedacht! Vor allem, dass ich schon an der Grenze zu Syrien bin! Ich hatte zwar die notwendige Bekleidung besorgt: langer Mantel, hochgeschlossene Kleidungsstücke, Kopftuch, wenn auch kein schwarzes und auch keinen Schleier, doch hatte ich gedacht, so etwa könnte es gehen… Doch war es zum Umziehen schon zu spät. Ich erreichte nach kürzester Fahrt die Grenze. Unzählige leere Busse dort und zahlreiche Menschen. Alle Frauen verschleiert und in Schwarz, die Männer ebenfalls sehr religiös angezogen. Ich dagegen: es reichte nicht, dass ich nach der staubigen Fahrt sehr schmutzig war, sondern ich trug auch noch eine Hose und ein pastellfarben gemustertes T-Shirt ohne Kopfbedeckung. Da standen schon die Grenzschützer an meinem Wagen, verlangten die Papiere und dass ich aussteigen solle. Eine Frau am Steuer…! Und ganz allein…! Und so angezogen…! Schrecklich! Aller Augen waren plötzlich auf mich gerichtet, und der Beamte zeigte auf ein Gebäude, wo ich mich hinbegeben sollte. Ich ging hin, und die spießartigen Blicke begleiteten mich. Der andere Beamte verlangte einige hundert Dollar, weil ich mit dem Auto kam. Doch als er die Autopapiere sah, schickte er mich zu einem anderen Gebäude, wo ich etliches mehr zahlen musste, weil ich ein Dieselfahrzeug hatte. Dann musste ich einige Stempel erhalten, und überall wurde ich angestarrt, und überall musste ich zahlen. Zum Schluss kam ein Soldat, und winkte mir zu, dass ich ihm folgen sollte. Ich musste ihm von einer Halle in die andere folgen. Dann kamen wir endlich an eine Tür, wo ein Mann mit breiten Schulterkissen stand und großen Sternen drauf. Er bekam meine Papiere zur Hand, ich stand bei ihm an der Tür, und wunderte mich, was denn jetzt los sei. Das Gemurmel, das schon lange zu hören war, hörte schlagartig auf. Plötzlich schaute ich nach unten, etwa 25-30 Treppenstufen ging es abwärts, und da waren rechts unzählige Männer auf den Knien, auf ihren Teppichen – und links beteten die Frauen. Alle in Schwarz und verschleiert. All diese vielen Hunderte von Augen waren auf mich gerichtet, die in Hosen und kurzärmligem T-Shirt vor ihnen stand.

    Endlich erhielt ich den letzten Stempel! Ich ging zu meinem Wagen, schaute nochmals die Busse an, sah die iranischen Zeichen darauf, und auf den Bussen die Bilder von Mekka. Diese Reisenden gingen also vom Iran nach Mekka, somit nach Saudi Arabien. Offensichtlich mussten sie durch die Türkei dorthin, da ihre Beziehung zum Irak gewiss nicht freundschaftlich war. Sie konnten den Irak nicht überqueren und der Ramadan näherte sich.

    Endlich saß ich wieder in meinem Auto und fuhr los. Inzwischen waren zahlreiche Stunden vergangen und bald kam die Abenddämmerung. Die Straßen waren in schrecklichem Zustand. Mal kam ein Eselskarren mit mindestens 8 Reisenden, mal ein Motorrad, auf dem 3 Leute saßen. Insgesamt sah ich jedoch nicht viel, da man die Scheinwerfer nicht einschalten durfte, solange der Imam nicht den letzten Sonnenstrahl sich verabschieden sah. Ich versuchte immer wieder einen ganz kurzen Augenblick das Licht anzumachen, um zu sehen, wo die nächsten, die Wagenachsen schrecklich gefährdenden Löcher waren, doch da entstand immer ein Hupkonzert und Gebrüll.

    Irgendwann endlich ging die Sonne unter, und man durfte Licht anmachen, auch kam ich auf bessere Straßen! Nun suchte ich die Richtung Damaskus, doch konnte ich die Schilder nicht lesen. Wenn ich Frauen fragte, rannten sie weg, wenn ich Männer fragte, wollten sie zugleich in mein Auto, angesichts meines – in ihren Augen – freizügigen Aussehens, was ihnen nur „eine“ gewisse Schlussfolgerung zuließ. So sperrte ich das Auto zu und öffnete die Fenster nur einen Spalt, damit ich fragen konnte. Mit meiner Befragung kam ich nicht sehr weit! Dann hatte ich aber den Eindruck, dass ich bei der nächsten Straßenkreuzung jemand mitnehmen würde, der nach Damaskus (Damasq) wollte. Ich beschloss, über eine Gruppe von Anhaltern hinauszufahren und dann stehen zu bleiben. Der erste, der mich erreichte und auch in meine Richtung wollte, sollte mein Begleiter sein.

    Als ersten sah ich einen Soldaten rennen! Ein Soldat – ausgerüstet mit allem, was man „braucht“! – ein mit Maschinengewehr bis hin zu Handgranaten beschmückter junger Mann. Er erreichte das Auto, riss die Tür auf, und fragte: Damasq? Ich nickte, er winkte seinem Soldatenkollegen, aber ich zeigte nur „1“ mit meinem Daumen, und er warf sich in den Wagen neben mir. Die „Zutaten“ waren sperrig, und er versuchte sie zwischen seinen Beinen zu ordnen. Ich verschloss das Auto, dass kein anderer mehr rein konnte und fuhr los.

    Ich wunderte mich, weshalb G“TT gerade einen feindlichen Soldaten zu mir geführt hatte, doch ER hat immer SEINe Gründe, auch wenn uns diese nicht klar sind. Zuerst wollte mein Begleiter rauchen – und ich wollte das keineswegs! Als ich es ihm klar machen wollte, winkte er ab und zündete seine Zigarette an. So fuhr ich an den Straßenrand und zeigte, dass er seine Zigarette ausmachen oder selbst aussteigen solle… Da warf er seine Zigarette weg. Kurze Zeit später brachte er mich ins Schwitzen. Ich hatte einen Kassettenbehälter im Auto voll mit israelischen bzw. jüdischen Kassetten, und er wollte unbedingt meine Kassetten hören. Ich verneinte, und sagte, ich suche syrische Musik – was ich auch sofort tat, doch er wollte immer wieder ins Kassettendeck eine Kassette reinstecken. Am Ende stieß ich seine Hand ziemlich energisch weg. So hat er nach langer Zeit damit aufgehört. Das nächste Problem aber stand schon bevor. Die vielen Moskitos und sonstigen Viecher und der Dreck und Staub hatten mir die Sicht sehr verringert. Ich dachte, wenn ich aussteige, dann steckt er doch eine Kassette ein, und er hat die Ehre, mich erschossen zu haben, weil eben Juden die Einreise nach Syrien verboten war! Wer solche aber erwischte, der hatte bestimmt ausgesorgt. So langte ich nach hinten, da ich hinter meinem Sitz Putzmittel und Tücher hatte, überreichte es ihm und zeigte, was er machen solle für meine bessere Sicht. Er legte still seine Waffen hin, ließ die Handgranaten auf dem Sitz, und ging meine Frontschutzscheibe und die Lichter putzen. Als er fertig war, und wir auf der geraden Strecke fuhren, schlief er wie ein Kind neben mir ein. Um Mitternacht zeigte er eine Stelle, von wo aus ich nur noch geradeaus zu fahren hätte, dann käme ich Richtung Jordanien. Hier stieg er auch aus. Ich hatte nicht gesagt, dass ich dorthin wolle, sondern nur auf der Karte auf eine grenznahe Ortschaft gezeigt. Ich fuhr noch eine Weile weiter, doch blieb ich bald am Straßenrand stehen, um etwas zu ruhen. …..

    • Aristobulus schreibt:

      Schojlem.
      Sie könnten den Bericht und die Fortsetzung an Gerd Buurmann mailen – er wird das bestimmt gern und im Ganzen als Artikel veröffentlichen, denke ich.

      Ich habe freilich eine Frage: Warum sind Sie nicht mit dem Flugzeug nach Erez Jisroejl geflogen?? So geht’s ohne vollbärtige Massen und ohne Handgranaten auf’m Beifahrersitz und so. Man kriegt sogar einen koscheren Kaffee.

  2. ceterum censeo schreibt:

    Ich glaube, hier wird ausreichend klargestellt, daß unabhängig von der unprofessionellen und vor allem unvollständigen Umsetzung der guten Aktion, rein gar nichts der amerikanischen Verfassung widerspricht.
    http://www.barenakedislam.com/2017/01/30/president-trump-mocks-crybaby-senator-chuck-schumer-d-ny-for-his-crocodile-tears-over-muslim-ban/

    • Aristobulus schreibt:

      Ein Kommentaror trifft’s voll ins Schwarze:
      „The left is learning very rapidly from the moslem playbook. The whining, crying, victim posturing, violence, etc., is all Islamodrama.“

  3. Couponschneider schreibt:

    Ich sehe das gar nicht so wild. Es geht um 90 Tage, bis die Vereinigten Staaten bessere Kontrollen eingeführt haben. Ich finde es ziemlich behämmert, dass sie bei mir auf Sprengstoff testen, nur weil es ein Zufallsgenerator so veranlasst. Oder dieses Massenscreening von Rentnern. Soll man die Kontrollen stärker an Äußerlichkeiten festmachen? Ich bitte drum. Ist das Diskriminierung? Ja, warum denn nicht. Israel hat es zur Perfektion gebracht: Die erkennen ihre Pappenheimer am Äußeren, vor allem an der Körpersprache. Flugzeuge, die in Tel Aviv abheben, dürften nicht mehr entführt werden, weil die Kontrollen so ausgereift sind.

    Das Nichtsdiskriminierungsverbot gilt zudem für die Justiz, nicht für die Exekutive. Eine Exekutive, also eine Polizei, die nicht den typischen Drogendealer kontrolliert, sondern x-beliebige vorgeht, ist wie ein kastrierter Esel.

    Wenn Trump jetzt 90 Tage den Einreisestopp verhängt und nun etwas besseres kommt, kann ich das nur begrüßen. Ich bin öfter auf Dienstreise in die Vereinigten Staaten. Diese Fragereien finde ich albern, als ob ein deutscher Staatsbürger ohne arabischen Hintergrund zum Selbstmordattentäter wird. Ich bin zwar im selben Raster wie Martin Lejeune, aber über ihn dürften schon dicke Akten beim Verfassungsschutz existieren.

    Ich kann auch die Diskussion über Trumps Mauer nicht verstehen. Dies ist albern. Diese Mauer soll keine Einwanderer abhalten, sondern illegale Einwanderer. Es gab und gibt legale Möglichkeiten, in die USA zu reisen. Darum kann sich jeder Mexikaner bemühen. Jegliche Vergleiche mit der Berliner Mauer verbitten sich, genauso wie Vergleiche zwischen der israelischen Mauer und der Berliner Mauer. So wie die Kritik an der israelischen Mauer Antisemitismus ist, so ist die ausschweifende Kritik an Trumps Mauer Antiamerikanismus.

    Was die Flüchtlinge aus Syrien und Co angehen: Das sind wehrhafte junge Männer. Warum greifen die nicht zur Waffe, um sich gegen Assads Schergen zu wehren und gegen den IS? Das Asylrecht ist für politische Flüchtlinge da, nicht für wehrhafte junge Männer im Kriegsgebiet.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Nichts desto trotz ist Trumps befristetes Einreiseverbot eine außenpolitische Katastrophe. Mittlerweile wird Trump deswegen sogar von al-Kaida und Islamischer Staat bejubelt. Es ist natürlich Wasser auf den Mühlen derer, die die im Westen beheimateten Muslime für den Jihad gewinnen wollen. Trump hat sich damit leider äußerst dumm verhalten.

      • Aristobulus schreibt:

        Hat er nicht, Eitan.
        Warum nicht: Weil es in dem Zusammenhang völlig egal ist, ob die arabische Straße jubelt oder die Zähne fletscht oder Flaggen oder Menschen verbrennt. Trump betreibt ja keine Außenpolitik für solche. Er betreibt Sicherheitspolitik für die USA.

        • besucher schreibt:

          So weit denkt der Ari doch nit…

        • Eitan Einoch schreibt:

          Das sehe ich anders. Ich bin weißgott kein Trumphasser – der Mann verdient meiner Meinung nach durchaus eine faire Chance, auch wenn er wie kaum ein anderer Präsident zuvor die dumme, hässliche Seite von Amerika repräsentiert. Aber mit der unsinnigen Einreisesperre tut er al-Kaida und IS einen Gefallen. Und ich kann und ich werde nichts gutheißen, was das Weltbild von Islamofaschisten bestätigt. Trump sollte sich nich (unfreiwillig) zu ihren Erfüllungsgehilfen machen.

          • Aristobulus schreibt:

            Und die Sicherheit, Eitan?
            Laut leider verlässlicher Umfragen sind 80 bis 90% aller Ankommenden aus Ländern wie Jemen, Iran, Somalia, Syrien usf. gewaltbereit gegen alle, die sie für Frauen, Juden, Schwule und überhaupt für Kaffern halten. Wenn man zehn hereinlässt, ja?, dann kannst Du abwarten, bis acht irgendwen angrabschen oder vergewaltigen oder draußen mindestens schreien, „Tod den Juden!“
            Wer das nicht will und konsequent genug ist, der muss die draußenlassen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich gebe dir Recht, insofern die Maßnahmen die „richtigen“ Personen trifft.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja. Wobei man Leute mit Rastern beurteilt, nicht? Herkunft, Alter & Geschlecht, Vorstrafen, sonstige Einschätzungen wie Körpersprache. Darauf ist man an den Grenzen angewiesen. Es kann ja keiner jemandem in die Seele sehen

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Eitan Einoch: „Es ist natürlich Wasser auf den Mühlen derer, die die im Westen beheimateten Muslime für den Jihad gewinnen wollen.“

        Fanatiker benötigen keine Gründe (kein Wasser), Eitan. Ihr Antrieb ist der Hass.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Fanatiker ja. Nur befürchte ich, dass solche Aktionen in der Tat dazu führen, dass unter (insbesondere jungen) Muslimen das Gefühl wächst, in den westlichen Staaten unwillkommen zu sein. Letztendlich ist dies genau das, worauf Islamofaschisten wie Bin Laden, az-Zarqawi und al-Baghdadi immer gehofft haben, nämlich auch die schweigende Mehrheit der integrierten und assimilierten Muslime auf Distanz und Entfremdung zur westlichen Zivilisation zu bringen, um sie für den Jihad zu gewinnen. Trump kommt ihnen da gerade recht.

          • Aristobulus schreibt:

            Immer wächst unter jungen Mohammedanern das Gefühl, überall unwillkommen, ungebildet, marginalisiert zu sein und keine Chancen zu haben. In der Türkei und in Jordanien und überall in mohemmedanischen Ländern geht es ihnen ebenso, da wissen sie nicht ein und nicht aus, haben keine Perspektive, weden misshandelt, sind unwillkommen usf., können sich aber kaum entladen.
            In Frankreich, England, Holland, Deutschland oder in den USA finden sich jedoch genug weiche Ziele zum Entladen des generationenalten Hass: Ungläubige Kaffernfrauen etwa.

            Also kann man sie in Massen hereinholen, nach Merkelart: Sie werden sich unwohl fühlen und schreien und alles ablehnen und zutreten. Oder man kann sich nach Trumpscher Weise mal kurz etwas draußen lassen: Sie werden sich mies fühlen und schreien und alles ablehnen und einander treten.

          • Bergstein schreibt:

            Sie denken viel zu europäisch. Hier heißt es weniger Denken, da wir sowieso kaum ihre Gedanken verstehen können, sondern tatsächlich einfach der anderen Seite zuhören. Die Jungs halten USA so oder so für einen Feind. Aus Ihrer Sicht ist Trump jedoch ein ehrenhafter Feind, weil offenen Krieg führt. Obama was aber ein hinterlistiger Feind, da er von Frieden sprach. So haben beispielsweise die arabischen Abgeordneten in Knesset Respekt von sehr rechten jüdischen Angeordneten und haben nur Verachtung übrig für die ganz linken, obwohl sich diese doch so sehr für sie einsetzen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja! Der Dhimmi wird verachtet und nicht Ernst genommen, eben weil er sich zum Dhimmi gemacht hat. Hingegen wer als Kaffer widerspricht oder sich wehrt, wird zwar respektiert, aber gehasst.
            Ach, Orient.

          • besucher schreibt:

            Das ist die ultimative Lösung für alle Probleme auf dieser Welt:

            Alle schlagen sich ehrenvoll die Fresse ein bis am Ende nur noch Einer übrig bleibt. Oder am Besten gar keiner. Möglicherweise ist das der Plan. Gar nicht mal so schlecht für den Planeten.

          • Aristobulus schreibt:

            Was’n das nu wieder für ein unqualfizierter Spruch?
            Nein, das war keine Frage jezze.

    • A.S. schreibt:

      Typischer Panik-Artikel.
      Die Justizministerin weigert sich eine Anordnung des Präsidenten umzusetzen, er feuert sie. Soweit ein normaler Vorgang. Und die schreiben einen ganzen Artikel darüber, welches Wort Trump dabei benutzt.

      • besucher schreibt:

        Hast Du gelesen dass die Justizministerin der Verfassung verpflichtet ist und nicht der Person des Präsidenten. Da gibt es keinen “Führer-Eid“.

        • A.S. schreibt:

          Ein Minister, der mit der Regierungslinie nicht einverstanden ist kann/muss gehen. Das ist ein völlig normaler Vorgang. Zwar in Trumpel-Art ausgeführt, aber eben völlig normal. Eine Justizministerin kann nicht einfach entscheiden ob ihr Vorgesetzter gegen die Verfassung verstößt oder nicht. Dazu sind Gerichte da (die Trump vmtl. stoppen werden).

    • besucher schreibt:

      Vielleicht sollte the Donald die USA einfach so herunterwirtschaften dass die Leute von dort auswandern. Dann kommen auch keine neuen Türklopfer mehr nach.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @besucher: „Vielleicht sollte the Donald die USA einfach so herunterwirtschaften dass die Leute von dort auswandern.“

        Nach sozialistischem Vorbild!

    • Praecox schreibt:

      Na, Sie Negativdäumling(e), können Sie die 3 Daumen auch begründen?

    • ceterum censeo schreibt:

      Beeindruckende Fotostrecke!

      • Aristobulus schreibt:

        Ich meinte mehr das eine Gemälde, Ceterum. Das kriegt man da in Riesengroß in sehr guter Auflösung als Schildbirmhintergrund. Claude-Joseph Vernet à la merveille 🙂 , man kann drin versinken, aber man versinkt nicht, man sitzt dann selber auf der Quai-Mauer im Abend (es soll wohl bei Neapel sein, Vernet hat immer etwas bei Neapel gemalt).
        Hast Du die Leute gesehen? Staffage zwar, aber weniger nur-Staffage als beim Lorrain, da passiert was. Neapolitanische Fischer, pfeiferauchende Türken und zwei elegante Damen mit Gentleman sind da auch und sehen sich’s an. Übrigens ist die Festung (mit Échauguette und Stiftungsinschrift) einst gegen einfallende Sarazenen und Türken gebaut worden, aber heut (ach, Vernets Heute, also etwa 1760) ergeht sich alle Welt friedlich auf dem Quai.

    • Praecox schreibt:

      Das von Praecox verlinkte Bild* zeigt Studenten am Campus der University of Columbia, die gegen das sogenannte „Einreiseverbot für Muslime“ und gegen die „Mauer“ demonstrieren. Dabei halten zwei von ihnen eine Fahne des Staates Israel hoch, die mit blutigen Händen und dem Schriftzug „Genocide“ bedruckt ist. Praecox ist der Meinung, dass dieses Bild in einer zu Diskussion über die aktuellen weltweiten Proteste nicht fehlen sollte, haben doch das eine (Israel-Palästina)) und das andere (US-Einreisebestimmungen) nichts miteinander zu tun. Oder doch: das Einreiseverbot wird von dem, der es erließ, mit ebensolchen Personen begründet, die im Namen Allahs Hass gegen Juden und (siehe die US-Flagge linker Hand) US-Amerikaner begründen. Interessant dabei auch die rot-schwarzen Fahnen linker Gruppierungen, die hier mit dabei sind. Ein besseres, klischeehafteres Motiv gibt es eigentlich nicht, um ein Hauptproblem der aktuellen Geschehnisse zu veranschaulichen.

      Einzig und allein darum geht es Praecox und nicht um die Frage, ob und welche Daumen (s)sein Kommentar bekommt. Dass A.S. dabei hechelnd über das Stöckchen springt, dass Praecox ihm großzügig hinhält, fällt also unter die Kategorie Amüsement.

      Verstanden hat – wen wundert’s? – allein der Zeterer. Chapeau!

      *Das verlinkte Bild ist das dritte in der Bilderserie auf SPON, also das Bild Nummero 3. Es erscheint als allerallererstes, wenn man auf den Link klickt.

  4. ceterum censeo schreibt:

    Sag ich mal so: Einreiseverbot bitte für ALLE Orks, Herr Trump!
    Danach Entorkifizierung der heimischen Vertreter dieser Spezies.
    Wird kein Problem sein, hat in Deutschland ja auch geklappt.

    • besucher schreibt:

      Also Umerziehungslager? Kommst Du gerade aus Nordkorea?

      • Aristobulus schreibt:

        Geht es wirklich nur so dämlich plakativ und primitivistisch, besucher?
        Ach, das ist eine rhetorische Frage.

        • besucher schreibt:

          Dein Kumpel Zeterer ist wohl eher der Plakative.

          • Aristobulus schreibt:

            Was zum Geier soll an der Forderung plakativ sein, allen ORKs die Einreise zu verbieten?

          • besucher schreibt:

            Was sind denn Orks??? Ist das das moslemische Äquivalent zum Saujud? Mann Mann Mann …

          • ceterum censeo schreibt:

            Hey Troll, wer schrieb letztens: Wenn es quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente…..?
            Also wenn es aussieht wie ein Ork, haust wie ein Ork und sich benimmt wie ein Ork…. isses dann eine Ente, oder eher ein verdammter Ork?
            Schlaf mal drüber!

          • ceterum censeo schreibt:

            Und Wörter wie „Saujud“ möchte hier niemand hören.

          • besucher schreibt:

            Ja natürlich nicht,
            man hat ja andere Bevölkerungsgruppen an denen man sich rhetorisch abreagieren kann.
            Mal sehen wann mal wieder einer von Euch Irren eine Waffe in die Hand nimmt und den Breivik macht.

          • Frase0815 schreibt:

            Meine Güte, wie kann eigentlich so viel Dummheit auf so wenig Mensch verteilt sein? Ist das am Ende gar ein Gottesbeweis? Eine natürliche Ursache kann das ja eigentlich nicht haben.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, Frase, so isses. Zumal der hier „Mörder“ ruft, einfach mal so.
            Ah wah, der hat verschissen.

          • besucher schreibt:

            Jetzt bin ich aber richtig richtig traurig 😦

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Frase0815: „Meine Güte, wie kann eigentlich so viel Dummheit auf so wenig Mensch verteilt sein?“

            Immerhin ist er großzügig und verteilt sie seinerseits.

        • Phosphoenolpyruvat schreibt:

          ui, und schon geht mit einigen hier die phantasie durch, sobald sie rückenwind verspüren. jetzt braucht es nur noch eine uniform, ein bissl macht und schon sind sie bereit. wiewohl manche hier eher zum schreibtischtäter geneigt sind, man will sich ja schließlich die hände nicht schmutzig machen, nicht wahr, gezeter und getobulus.
          jetzt fehlt nur noch die deutsche hausfrau im bunde, dann ist das trio infernal perfekt.

        • ceterum censeo schreibt:

          Ari, falls Du Geduld und Langeweile hast, erklär dem Troll mal, was Entnazifizierung war!
          Oder nee, laß es! Und angenehme Nachtruhe!

          • Aristobulus schreibt:

            Lol. Dann lass’mer den Un-Entnazifizierten als längst von selbst Renazifizierten am Besten unberührt in seinem nazifiesischen Dasein.
            A gutte Nacht 🙂

          • besucher schreibt:

            Bedeutet das das man selber zum Nazi wird nur unter anderen Vorzeichen?

          • besucher schreibt:

            Uh das Naziwort:
            Dafür darf Ari nicht „Jehova“ sagen sonst kommen die mit den großen Felsbrocken.

          • Aristobulus schreibt:

            Antisemitl auch? Erst Dreiviertelnazze, dannnu Halbantisemitl, und dann schrie er oben „ihr Breiviks!“
            Was für ein Langweiler.

          • besucher schreibt:

            Ein schwuler, kommunistischer, antisemitischer Palästinenser mit ostpreußischem, wolfschänzischem Migrationsvordergrund.

          • Aristobulus schreibt:

            Das war der erste brauchbare Spruch, den ich unter etwa zweihundert total unbrauchbaren Sprüchen hier von Ihnen gelesen habe.
            Und ja, DAS sollte Ihnen zu denken geben.
            Aber stummes Denken wird hiermit vorgeschlagen.

  5. Kanalratte schreibt:

    Besonders Franklin D. Roosevelt hatte eine unterschwellige Abneigung gegen Juden. Er und seine Regierung haben zehntausenden Juden das Not-Asyl vor den Nazis verweigert. Diese sind stattdessen in den Vernichtungslagern ermordet worden. (Natürlich haben sich auch andere Staaten verweigert). Jahrzehnte zuvor hat der Immigration Act 1924 die Einreise vieler Juden verhindert. Das ist die dunkle Geschichte des Antisemitismus in den USA.
    Der Unterschied ist, dass es heute keine solchen Vernichtungslager mehr gibt und Menschen selbst in Aleppo sicherer Leben als Juden in Osteuropa Anfang der 1940er, deren sicherer Tod planmäßig bevorstand. Außerdem begehen Juden auch keine Terroranschläge gegen Andersgläubige.

  6. Bergstein schreibt:

    Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Man darf Trump selbstverständlich kritisieren für alles was er tut. Aber man darf ich nicht kritisieren für etwas, was nicht getan hat. Er hat schlichweg kein Einreiseverbot für Menschen aus den betroffenen Länder verfügt, sondern dass für ein Paar Monate keine Visa erteilt werden dürfen und die erteilten Visa nicht mehr gelten. Personen, die über einen anderen Aufenthaltstitel verfügen, dürfen weiterhin einreisen.

    Dass zeitweise keine Visa ausgestellt werden, ist weiß Gott nicht selten. In der Regel wird dies jedoch nicht angekündigt, sondern einfach keine Visa ausgestellt. Das hat Obama Regierung genau so gemacht, wie regelmäßig auch BRD. Wenn man heute in Irak oder Lybien versucht ein Visum für BRD zu erhalten, dauert höchstwahrscheinlich weit mehr als vier Monate. Trump tut im Ergebnis nur dass, was auch die anderen tun aber er sagt dies zumindest ehrlich heraus. Die Vorgängerregierung hat auch tatsächlich mehrfach bei der Kontrolle kläglich versagt.

    Das heißt nicht, dass es richtig ist was er verfügt hat aber ich bitte dann den gleichen Maßstab auch an alle anderen anzulegen. Man braucht beispielsweise mindestens 18 Monate um als Syrer auch nur ein Termin in der deutschen Botschaft zu bekommen. Gleichwohl regen wir uns über Trump auf. Man könnte vor ein Paar Jahren lange Zeit praktisch kein Visum in der Ukraine für BRD erhalten, ohne dass man da die Gefahr lief, dass Terroristen kommen.

    Kein Syrer kommt durch den Aufnahmestopp in die Lebensgefahr. Alle bisher Aufgenommenen befinden sich längst in Flüchtlingslagern außerhalb Syriens. Die Vergleiche mit jüdischen Flüchtlingen während der Shoa sind daher mehr als nur unanständig. Auch die Vergleiche mit muslimischen Ländern in die Israelsbürger nicht einreisen dürfen, sind schlichtweg fehl am Platz.

    • Aristobulus schreibt:

      Haargenau, Bergstein. Wenn die Realiät mitsamt den Unterschieden hingegen nicht auf sachliche Weise festgestellt werden, läuft man sofort Gefahr, beim allgemeinen Trump-Bashing mitzumachen.

      À propos: Es gibt kein Menschenrecht, irgendwo hereingelassen zu werden. Grotesk wird es, wenn man jedoch hierzulande 1,67 Millionen Nafris ohne Papiere hereinwinkt, während man aufschreit, dass in den USA potenzielle Terroristen eben nicht hereingelassen werden.
      Jene, die das richtig finden, interessiert es merkwürdigerweise gar nicht, dass manche Ostasiaten aber prinzipiell nicht hereingelassen werden – obgleich von denen überhaupt keine Terrorgefahr droht.

  7. American Viewer schreibt:

    Ich erhebe gerne meine Stimme. Einreisen aus Iran, Iraq, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien and Yemen sind für Amerika aktuell nun wirklich verzichtbar. Aus meiner Sicht überwiegen die Risiken dieser Einreisenden die Vorteile aktuell bei weitem. Die Liste ist aber vielleicht ein bisschen arg kurz, da sich Trump an Vorarbeiten Obamas orientiert. Er sollte die Liste noch ein bisschen ausdehnen.

    Es muss außerdem auch nicht jeder kleine MdB auf Kosten der Steuerzahler zehn USA-Reisen durch vierzig Bundesstaaten machen. Diese Leute wären doch etwas für die No Fly List. Lass‘ dich nicht unterkriegen, Donald!

    • besucher schreibt:

      Da steht sie Spalier, die fünfte Kolonne von Donald und Bannon. Man sollte doch auf Fleischhauer hören. Und durch Deine Aussagen hier stehst Du bei mir auf einer Stufe mit den Erdoganisten hier im Land. Verhöhnung und Verachtung der demokratischen Institutionen hier im Land. Wie hältst Du das nur aus hier? Kriegst Du Schmerzensgeld?

      • American Viewer schreibt:

        Ich verhöhne gar nichts. Ich lasse mich aber sicherlich auch nicht vom kleinen besucher bezüglich Demokratie und Verfassung belehren. Du bist doch nur ein Tool, das heute noch eifrig in HJ und FDJ marschieren würde, wenn das „böse“ Amerika nicht gewesen wäre.

        Und hör‘ mal auf mich zu stalken. Du kommentierst jeden Kommentar von mir, du musst mich schon toll finden, was? Du bist langsam schlimmer als der Typ, der versprach hier nie wieder zu schreiben. Naja, man kann sich seine Groupies nicht aussuchen. 😉

        • besucher schreibt:

          Ich glaube Du hast Belehrung bitter nötig. Du kennst ja nicht mal die Verfassung Deines Heimatlandes. Fühlst Du Dich gestalkt, mein Schatz? Dann flüchte mal schnell in die US-Botschaft, das könnte noch ungemütlicher für Dich werden.

        • ceterum censeo schreibt:

          „Du bist doch nur ein Tool, das heute noch eifrig in HJ und FDJ marschieren würde, wenn das „böse“ Amerika nicht gewesen wäre.“

          Er marschiert im Geiste unentwegt. Ein lupenreiner antiFASCHIST. An seinen Drohungen siehst Du, daß diese Bagage sich im Höhenflug wähnt.

      • bevanite schreibt:

        Nach „Putin, hilf!“ kommt aus gewissen Kreisen bestimmt bald der Schlachtruf „Trump, hilf!“…

        • Aristobulus schreibt:

          Warum sind Sie für die Einreise von Leuten aus dem Iran, Iraq, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien and Jemen in die USA? Nur aus luftigen Gründen einer grenzenlos sein müssenden Welt?
          Vielleicht möchten Sie ja, dass bald wieder ein Terroranschlag à la Orlando oder à la Breitscheidplatz geschieht. – Nein, das möchten Sie nicht. Sie verdrängen bloß die Möglichkeit nach Kräften.

          • besucher schreibt:

            Wo kam der Täter aus Orlando her? Wo kam der Täter vom Breitscheidplatz her? Mal wieder haarscharf vorbeiargumentiert.

          • ceterum censeo schreibt:

            Das sind dieselben, die nach dem Motto „geh her und übergib dein Fell“, Israel und die westliche Welt wehrlos machen wollen. Die freuen sich über jeden Toten, solange er nicht schwarz oder moslemisch ist. Dabei sind sie so bescheuert, daß sie glauben, selbst unsterblich zu sein, obwohl das nur auf ihre Dummheit zutrifft.
            Wie sonst soll man sich die Hysterie erklären, in die sie wegen der Einreisepolitik eines einzelnen, weit entfernten Landes verfallen?

          • Aristobulus schreibt:

            Genaugenau.
            Es ist der versteckte, nie zugegebene Selbsthass, der als scheinmoralischer Furor und bessermenschelnde Fuchtelei da so laut ausagiert wird.

        • bevanite schreibt:

          Warum sind Sie für die Einreise von Leuten aus dem Iran, Iraq, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien and Jemen in die USA? Nur aus luftigen Gründen einer grenzenlos sein müssenden Welt?

          Weil man als Homosexueller im Iran aufgehängt und als Vergewaltigungsopfer gesteinigt wird? Weil einem im Sudan für kleinste Vergehen die Hand abgehackt wird? Weil man als Yezide in bestimmten Ecken Syriens derzeit Freiwild ist? Ich kann jetzt Land für Land in puncto Menschenrechtsverletzungen (oder für Sie: Bürgerrechtsverletzungen) durchgehen, aber ich denke you get my drift. (Der Orlando-Attentäter war übrigens weder Sudanese noch Libyer, sondern US-Bürger. Ebenso wie die Schlächter von Paris Belgier/Franzosen waren)

          Und zur angeblich so schlimmen „grenzenlos sein müssenden Welt“: Es ist schon ein wenig seltsam, wie wir in der Wirtschaft und im Konsum quasi von einem globalen Zustand ausgehen und den auch nicht missen wollen (selbst Neo-Nazis greifen auf das „Weltnetz“ zurück), dies aber in Sachen Freizügigkeit des Personenverkehrs und der Wahl der Arbeitsplatzes ablehnen – und damit letztendlich auch für uns selbst. Finden Sie das nicht auch etwas eigentümlich? Selbst die Leute, die aktuell gegen „Globalismus“ plärren, nutzen diesen ja auch täglich: Sie kaufen nämlich ihre Milch in der Regel nicht vom Bauer aus der Region, sondern im Supermarkt. Sie decken sich gerne günstig bei H&M ein (oder bestellen’s gleich direkt bei Amazon) oder laden kostenlos Musik, Serien und Filme von internationalen Portalen runter. Da sind doch die Grenzen längst gefallen und es stört die meisten nicht. Und wenn hier Krieg wäre, würden Sie doch verständlicherweise auch Ihre Koffer packen und das Weite suchen, oder irre mich da?

          • besucher schreibt:

            Er wäre der Erste der weg wäre.

          • bergstein schreibt:

            „Weil man als Homosexueller im Iran aufgehängt und als Vergewaltigungsopfer gesteinigt wird? Weil einem im Sudan für kleinste Vergehen die Hand abgehackt wird? Weil man als Yezide in bestimmten Ecken Syriens derzeit Freiwild ist.“

            Wie viele Homosexuelle oder Vergewaltigte aus Iran und Sudan oder Jesiden aus Syrien kommen mit einem Besuchervisum in die USA? Wie groß ist hingegen die Wahrscheinlichkeit, dass diejenigen, die steinigen, vergewaltigen oder Hand abhacken ein Visum in die USA bekommen?

            Man sollte vielleicht zunächst ein System entwickeln, wie man die erste Gruppe von der zweiten trennt. Aber nochmals, wir sprechen hier von Visainhabern nicht von Verfolgten aus diesen Ländern, die in Zweifel eher in die Nachbarländer fliehen, als in die USA. Soweit überhaupt eine Botschaft der USA in diesen Ländern existiert, kommt kein Verfolgter auch nur in die Nähe der Botschaft.

            Und wie kommen Sie auf die Idee, dass die Wirtschaft gegen Arbeitnehmerfreizügigkeit ist? Es sind in aller Regel die Gewerkschaften und sicherlich nicht die Arbeitgeber. Das jemand mit ihren Überzeugung plötzlich über „Globalismus“ schwärmt und für Arbeitnehmerfreizügigkeit plädiert und Iran sowie Sudan und für ein paar Sekunden nicht Israel für Menschenrechtsverletzungen tadelt, grenzt entweder an ein Wunder oder ist der Beweis für Ihre völlige Prinzipienlosigkeit.

          • Aristobulus schreibt:

            Weil Bergstein schon sehr gut geantwortet hat, hier bloß eines:

            Wie bitte, die Attentäter von Orlando und Paris sollen Amerikaner/Franzosen/Belgier gewesen sein-?
            Was für ein Schmurrff ist denn das bitte.

            Waren Coulibaly oder Mohammed Merah wohl Franzosen?!
            Und wen zum GeierWen interessiert es, welche Farbe ihr Pass hatte?
            Nu, Sie interessiert es, Bevanite. Wel sie ja so meilenweit hoch über Mohammedanern drüberstehen. Sie erkennen nichtmal deren Selbstdefinition an, sondern Sie vereinnahmen sie als Belgier und Franzosen. Aus lauter Humanität. Was meinen Sie, was die jedoch von Humanität halten.

          • bevanite schreibt:

            Wie viele Homosexuelle oder Vergewaltigte aus Iran und Sudan oder Jesiden aus Syrien kommen mit einem Besuchervisum in die USA? Wie groß ist hingegen die Wahrscheinlichkeit, dass diejenigen, die steinigen, vergewaltigen oder Hand abhacken ein Visum in die USA bekommen?

            Das ist tatsächlich erstmal schwer zu filtern. Ich denke, dass man hier auf mehr Personal zurückgreifen muss, die diese Länder gut kennen (und vielleicht selbst von geboren wurden), da diese oftmals Feinheiten erkennen. Wobei ich mich frage, warum jemand, der Frauen für Wesen zweiter Klasse und Homosexualität für Sünde hält, ausgerechnet in das Land von Emily Dickinson, Harvey Milk, Lady Gaga auswandern würde… Von der Warte betrachtet, haben die Dissidenten mehr Gründe und mehr Willen, in ein Land wie etwa die USA zu flüchten. Denn vom Iran nach z.B. Saudi-Arabien wäre vom Regen in die Traufe.

            Man sollte vielleicht zunächst ein System entwickeln, wie man die erste Gruppe von der zweiten trennt.

            Dafür plädiere ich ja auch. Das erfordert neben der fachlichen Einbindung von Kennern dieser Länder auch mehr internationale Kooperation. Und da sehe ich gerade schwarz, jetzt da Trump scheinbar entschieden hat, zur Monroe-Doktrin (und Theresa May zur „splendid isolation“) zurückzukehren…

            Und wie kommen Sie auf die Idee, dass die Wirtschaft gegen Arbeitnehmerfreizügigkeit ist? Es sind in aller Regel die Gewerkschaften und sicherlich nicht die Arbeitgeber.

            Derzeit trommeln doch eher, ähm, arbeitgeberfreundliche Parteien (ob nun die PVV in den Niederlanden, die AfD hier oder UKIP in Großbritannien) am schrillsten auf der einwanderungsskeptischen Klaviatur. Die Gewerkschaften waren hier sogar auf einer örtlichen Demo gegen einen Pegida-Ableger. Vielleicht war es ja früher mal so, wie Sie schreiben. Inzwischen scheinen sich die Fronten verändert zu haben.

            Das jemand mit ihren Überzeugung plötzlich über „Globalismus“ schwärmt und für Arbeitnehmerfreizügigkeit plädiert und Iran sowie Sudan und für ein paar Sekunden nicht Israel für Menschenrechtsverletzungen tadelt, grenzt entweder an ein Wunder oder ist der Beweis für Ihre völlige Prinzipienlosigkeit.

            Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Prinzipienfest wäre demnach, für freie Einwanderung zu sein, aber ein völkermordendes Regime wie das des Sudan zu verharmlosen? Gerade weil es da draußen jede Menge Staaten gibt, in denen systematisch gemordet und diskrimiert wird, bin ich ja dafür, dass die etwas sicheren Staaten eine offene Hand für Flüchtende ausstrecken. So, wie es z.B. die USA mit Dissidenten aus dem damaligen Ostblock taten. Und ja, blöderweise wird man im Iran schon für die „falsche“ Sexualität ein Dissident. Oder in Saudi-Arabien fürs Bloggen. Da finde ich ein zynisches „Pech gehabt, wir lassen die nicht rein“ oder „Passt Euch gefälligst den Spielregeln Eurer Kultur an!“ viel inkonsequenter. Man kann ja nicht in einem Teil der Welt akzeptieren, was man im anderen bekämpft.

            Und wann und wo habe ich hier Israel für Menschenrechtsverletzungen getadelt? Glauben Sie doch nicht, was der Zeterer hier für einen Unsinn verbreitet.

          • Aristobulus schreibt:

            Welchen namenlosen Zeterer meinen Sie, und was soll er verbreitet haben?

            Sie, Bevanite, haben hier in der Tat geschrieben, dass jeder, der Netanyahu kritisiere, sofort von ganz Bestimmten als Antisemit bezeichnet werde.
            Wer sowas behauptet und damit den Juden die Schuld für den Judenhass gibt, der ist bloß konsequent, wenn er, wie Bergstein erwähnt, auch über Israelis versus Menschenrechte redet.

          • bevanite schreibt:

            @Aristobulus: Lesen Sie meinen damaligen Kommentar nochmal ganz genau, bitte. Dann dürfte auch Ihnen klar werden, dass es mir um die Doppelmoral der angeblichen „Freunde“ Israels“ ging, die Antisemitismus nur bei Linken und Moslems, jedoch nie in ihrem eigenen konservativ-nationalen Hinterhof verorten. Aber vielleicht wollen Sie aus meinen Beiträgen auch stets nur das herauslesen, was Sie auf mich projizieren wollen (daher Ihr ständiger Gag mit dem Selbsthass, nur weil ich nicht Deutschlands Super-Patriot bin). Mit Verlaub, in diesem Thread hier liefern Sie eine ziemlich unsouveräne Performance ab. Während andere Leute immerhin ihre Positionen erklären, spielen Sie hier gerade nur den Claquer für Ihre Homies und beleidigen die Leute, die andere Meinungen vertreten, auf dreiste Weise. So tief gesunken?

          • Aristobulus schreibt:

            Nein.
            Inwiefern nicht: Weil der Vorwurf nein die Feststellung mit dem Selbsthass sich präzis auf Ihre Kandidatenvorschläge der SPD bezogen hat. Diese Kandidatenvorschläge räusper sind ja keine Satire gewesen. Dabei sind Sie selbst in der SPD.
            Als z.B. selbsthassender Jid müsste ich sagen: Isolde Hecht soll Bundespräsidentesse werden. Verstehen Sie: Das würde mich zum selbsthassenden Jidn machen. Beziehen Sie’s analog auf die SPD und Ihre Groteskvorschläge, und es wird klar.

            Zweites Nein zum „konservativ-nationalen Hinterhof“. Wo ist dieser? Wer soll das sein? Schreiben hier Dregger, Filbinger, Kubitschek oder Höcke? Also lassen Sie das bleiben.

  8. DuDu schreibt:

    „Außerdem kann ich nicht mit Feministinnen im Auto um die Blocks von Saudi Arabien ziehen.“

    Doch das geht, mit diesen Feministinnen: https://www.youtube.com/watch?v=VWX1SKncyOA

    Haben vermutlich auch am Kiosk um die Ecke konvertiert.

    Mit denen geht man doch gern auf die Strasse um gegen Trump und andere alte weisse Männer zu demonstrieren!

  9. bevanite schreibt:

    Jedem, der einen Microsoft-Rechner hat, dürfte die Auswahl der Länder bekannt vorkommen: Es sind genau die Staaten (abzüglich Kuba und Nordkorea), in die man keine Waren von US-amerikanischen Firmen schmuggeln darf. Libyen und Irak stehen vermutlich noch auf der Liste, weil Saddam und Ghadaffi früher die Staatsfeinde Nr. 1 und 2 der USA waren, mit dem Iran gibt’s bekanntlich seit der Besetzung der Botschaft 1979 Beef. Syrien ist mit dem Iran verbündet, und die anderen drei stehen auch schon seit längerem auf der Liste der Schurkenstaaten. Nun wäre natürlich die Frage, warum ausgerechnet Flüchtlingen aus den Ländern, wo gerade die brutalsten Kriege laufen, die Tür vor der Nase zuwirft, während ein radikaler Prediger aus Ägypten oder ein saudischer oder kuwaitischer Terror-Finanzier keinen Stress hätten. In Libyen, Jemen und Syrien hat die Bevölkerung mutig gegen drei Tyrannen aufbegehrt, die bekanntlich auch mit den USA nicht dicke Kumpels waren – das ist nun der Dank?

    Das führt nun u.a. zu diesen Situationen. Eine iranische Jüdin dürfte ebenso wenig Asyl in den USA beantragen wie ein jemenitischer Hindu. Die bedrohten Christen in Syrien und dem Irak – die ältesten christlichen Gemeinden der Welt – könnten keine Zuflucht in „God’s own country“ finden. Ayaan Hirsi Ali hätte unter den neuen Bedingungen keine Möglichkeit gehabt, ins amerikanische Exil zu gehen – und die zahlreichen potenziellen neuen Hirsi Alis haben diese Option nun ebenfalls nicht mehr. Die iranischen Mullahs haben jetzt mit dem Einreisestopp für US-Bürger geantwortet. Das bedeutet, dass Exil-Iraner ihre Familien nicht mehr besuchen dürfen. Ein Elend.

    • A.S. schreibt:

      Endlich mal ein Kommentar von dir dem ich 100% zustimmen kann.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja.
        Hingegen: „In Libyen, Jemen und Syrien hat die Bevölkerung mutig gegen drei Tyrannen aufbegehrt“ ist eine falsche Aussage, die alles durcheinanderwirft. Es war nicht ‚die Bevölkerung‘: Es waren Clans, die nicht dem Clan der Diktatoren angehörten. Diese Clans haben dafür andere, wohl noch grässlichere Warlords ans Ruder geholt.
        So läuft es nun mal in Gebieten, in denen die Scharia herrscht.

        • A.S. schreibt:

          Stimmt auch.

        • bevanite schreibt:

          Aristobulus, im Herbst 1956:
          „Es war nicht ‚die Bevölkerung‘: Es waren kleinbürgerlich-reaktionäre Diversanten, die nicht der Clique der KP angehörten. Diese kleinbürgerlich-reaktionären Diversanten haben dafür andere, wohl noch grässlichere Kleptokraten ans Ruder holen wollen.“

          Aristobulus, im Winter 1989/90:
          „Es war nicht ‚die Bevölkerung‘: Es waren westlich-dekadente Faschisten, die nicht den Honecker-Parteibonzen angehörten. Diese westlich-dekadenten Faschisten haben dafür andere, wohl noch grässlichere Bonzen ans Ruder geholt.“

    • Robert Rubekula schreibt:

      Ein sachlicher Kommentar. Trotzdem sind einige Punkte (möglicherweise aufgrund irreführender Berichterstattung der Medien) durcheinander geraten.
      1) Die temporären Einreiserestriktionen erlauben Ausnahmen. Es ist also keineswegs sicher, dass in den von Ihnen genannten Fällen eine Einreise nicht möglich wäre.
      2) Es handelt sich nicht um einen dauerhaften Stopp sondern lediglich um eine vorübergehende Verfügung, die ein Einhalten für drei Monate ermöglichen soll, um bessere Sicherheitschecks zu installieren. Ein legitimes Ziel, oder? Zum Vergleich: Obama verhängte 2011 einen sechsmonatigen Aufnahmestopp für irakische Flüchtlinge mit der gleichen Begründung. Proteste waren damals nicht zu vernehmen. Kein Wunder: selbst die US-Medien berichteten das damals nicht.
      3) Trump plant weiterhin auch Flüchtlinge aufzunehmen. Die Zahlen orientieren sich an den Zahlen während weiter Teile der Obama-Legislatur. Es sollen ca. 50.000 jährlich sein. Insgesamt wird die kurzfristige Unterbrechung also keinen Einfluss auf die Anzahl der Menschen haben, die in den USA Schutz finden. Obama hat das Quorum übrigens erst kurz vor Ende seiner Amtszeit angehoben (wenn man böswillig interpretieren möchte: weil er die Folgen nicht mehr verantworten muss und Trump so zur Handlung zwingt).
      4) Fun fact: Unter Friedensnobelpreisträger Obama nahmen die USA in den ersten Jahren des Syrienkrieges jährlich 20-30 syrische Flüchtlinge auf. Jetzt soll Trump eine humanitäre Katastrophe verschulden, weil er nach dem weitgehenden Ende der Kampfhandlungen in Syrien für drei Monate verfügt hat, keine Flüchtlinge von dort aufzunehmen?

  10. HM schreibt:

    Zitat G.B.
    „Wenigstens sorgten die Vereinigten Staaten von Amerika dafür, dass der Flüchtlingsgrund bekämpft wurde. Ich hoffe, dass auch im 21. Jahrhundert der Flüchtlingsgrund bekämpft wird.“

    Vielleicht geht es ein wenig konkreter lieber Buurmann!
    Wie stellen Sie sich dieses bekämpfen vor?
    Die von einigen so geschätzten Flächenbombardements?
    Ein-und Angriffe wie in Libyen oder dem Irak oder Afghanistan?

    • Kanalratte schreibt:

      Richtig, die USA und die NATO haben sehr viele Fehler gemacht.
      Der andere Teil der Wahrheit ist, daß es außer den USA keinen Staat auf der Welt gibt, der bereit ist militärisch gegen überstaatliche Bedrohungen vorzugehen. Man hat ja gesehen was passiert wenn ein Präsident Obama seine Truppen aus dem Mittleren Osten abzieht und sich einer aktiven Bekämpfung von Islamisten wie dem Islamischen Staat verweigert. Es hat niemand etwas gemacht. Dabei wären 30.000 IS-Kämpfer mit der Hilfe von den Kurden in wenigen Wochen von Nato-Kräften auf dem Feld besiegt worden. Aber abgesehen davon, daß alle immer gleich auf die USA schimpfen, möchte sich niemand die Hände schmutzig machen.

      • HM schreibt:

        Hmmm…ich lasse mich da gerne von Ihnen verbessern, aber nach meiner Erinnerung hat das Eingreifen gegen Deutschland als erstes und einziges Mal zu guten Ergebnissen geführt. Und das auch nur für eine Hälfte des Landes.
        Ich habe da so meine Sorgen, wenn ich höre das, egal um welches Land es sich handelt, die Nachbarn mit „Heilsbotschaften“ zwangsweise beglückt werden sollen.

  11. Frase0815 schreibt:

    Es gilt sich von der Illusion zu verabschieden, dass diese ganzen Gesinnungswedler, die jetzt zu allerlei marches etc. aufbrechen, so etwas wie Haltung oder Werte besitzen, die sie zu konsistenten Beurteilungen vergleichbarer Vorkommnisse führen werden.

  12. besucher schreibt:

    Amtsenthebungsverfahren wegen akuter geistiger Umnachtung, aber subito!

  13. anti3anti schreibt:

    Das Original lautet: “aliens from countries”, nicht „Staatsbürger“. Es betrifft also alle, die Staatsbürger oder in diesen Ländern geboren worden und keine US-Amerikaner sind.

  14. holger schreibt:

    hatte obama nicht das gleiche mit dem irak gemacht, voreinigen jahren?

    wie war das damals gerd, hast du da auch die moral keule geschwungen?

    • Bruno Becker schreibt:

      Schwingt er denn die Moralkeule? habe ich gar nicht gesehen. Wo denn?

    • A.S. schreibt:

      Du musst erst verstehen, dass Merkel
      AKW-Laufzeitverlängerung Sofortausstieg;
      Willkommenskultur Abschiebekultur;
      gegen Mindestlohn für Mindestlohn;
      Rente mit 67 Rente mit 63

      für Kontinuität steht, während Trump unberechenbar ist.
      Wenn du das verstanden hast, dann wird dir auch klar warum das Einreiseverbot bei Obama nicht zählt.

    • besucher schreibt:

      #Whataboutmerkel? #Whataboutputin? #Whataboutdonaldduck?

      Gäähnn…

    • ceterum censeo schreibt:

      Carter seinerzeit auch.

      • besucher schreibt:

        Carter hat die Khomeini-Gegner reingelassen, Trump lässt nicht mal die Doppelstaatler rein. Da man z.B. die iranische Staatsbürgerschaft ein Leben lang behält gilt das für alle. Die Hardliner in Teheran werden sich freuen.

        • Kanalratte schreibt:

          Die Regierung im Iran war schon völlig idiotisch bevor Donald Trump überhaupt seine Kandidatur bekannt gegeben hat.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Regierung im Iran hat 1979 den USA den Dschihad erklärt. Khomeini redete vom Großen Satan USA, und seit 38 Jahren redet die iranische Regierung von nichts Anderem.

          • besucher schreibt:

            Deswegen muss man diese Leute auch nach Kräften fördern, es könnten ja liebgewonnene Feindbilder abhanden kommen.

  15. weissjo schreibt:

    Hat dies auf weissjo rebloggt.

  16. A.S. schreibt:

    Das ist nur der übliche Doppelmaßstab. Trump nimmt man übel was bei anderen nicht interessiert.
    So entwertet sich die eigentlich berechtigte Kritik am trumpschen Einreiseverbot.

    • besucher schreibt:

      Die anderen sind…?

      • A.S. schreibt:

        Den Artikel nicht gelesen?
        Kuwait, Libanon, Libyen, Saudi Arabien, Sudan, Syrien, Jemen und der Iran haben nämlich ein Einreiseverbot gegen mich ausgesprochen! Diese Länder hassen Israel so sehr, dass sie alles hassen, was mit Israel zu tun hat und sie daher weder Juden aus Israel ins Land lassen, noch Menschen, die Juden in Israel besucht haben, wie ich.

  17. Citoyenne schreibt:

    Auf die von Ihnen angesprochenen Proteste gegen menschenverachtende Regime und Diktatoren können Sie lange warten. In Wien wird seit mehreren Jahren vor dem „König-Abdullah-Diaalogzentrum“ jeden Freitag von einigen Aufrechten gegen die Inhaftierung des saudischen Bloggers Raif Badawi protestiert. Ich erhalte die Fotos auf meiner FB-Timeline. So 5-10 Personen sind jeweils anwesend. Im Vergleich: 5000 protestierten in Wien PRO Erdogan.

    • besucher schreibt:

      Warum hat Trump eigentlich nicht Saudi-Arabien, Katar und die VAE auf diese Liste gesetzt?

      • Aristobulus schreibt:

        Wie er’s macht, macht er’s falsch.
        Wenn er Besucher aus diesen Ländern auf die Liste gesetzt hätte, würden Sie sofort schnappen, warum nicht Jemen, Libyen, Iran?

        • besucher schreibt:

          Nö, es wäre wenigstens konsequent gewesen ALLE moslemischen Länder auf diese Liste zu setzen, es gibt ja in allen diesen Ländern Terroristen, oder etwa nicht? Aber man will es sich ja nicht mit seinem Geschäftspartnern verderben, sehr durchschaubar, der Mann.

          • Kanalratte schreibt:

            In Deutschland verkünden Politiker sogar stolz wenn sie Geschäftsdeals mit einem Staat abschließen der Israel vernichten möchte und nebenbei auch noch Homosexuelle und Apostaten an Baukränen aufhängen. Schön wärs, aber da ist Trump keine Ausnahme.

          • Aristobulus schreibt:

            Aha!, man hat verkündet, dass Präsident Trump durchschaubar sei. Das ist gut. Viel besser als das tausendfach gehörte unberechenbar.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Verstehe ich das richtig, dass du Trump vorwirfst, dass Trump nur einigen, aber eben NICHT allen Moslems die Einreise zu verwehren?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Würde Trump ALLEN Moslems die Einreise verweigern -> böse!
            Verweigert er dagegen nur einigen Moslems aus einer Handvoll Staaten (für eine begrenzte Dauer) die Einreise -> böse!

            Egal was Trump macht, es ist -> böse!!

          • besucher schreibt:

            Ja, ich unterstelle ihm mangelnde Konsequenz aus persönlichen Gründen.

      • Robert Rubekula schreibt:

        Huckabee sagte dazu kürzlich:
        Und wenn Trump morgen übers Wasser läuft, dann wirft man ihm vor, dass er nicht schwimmen kann.

  18. Hessenhenker schreibt:

    Muslime aus einigen Ländern haben Einreiseverbot in den USA. Riesengeschrei und Geheule weltweit. Daß Juden in vielen islamischen Ländern Einreiseverbot haben, gilt als „Religionsfreiheit“ und „staatliche Selbstbestimmung“.
    Du hast Einreiseverbot in zahlreichen muslimischen Ländern, weil Du Israel besucht hast.

    Na und, das Einreiseverbot hier in Deutschland gegen . . . . . . . . * stört ja auch keinen außer mir.

    Fußnote:
    * Interaktiver Kommentar, Bezeichnung bitte selbst einsetzen!

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