Eine Verteidigung für Xavier Naidoo

Wer in meinem Blog nach Artikeln zu „Xavier Naidoo“ sucht, erkennt schnell, dass ich dem Sänger eher kritisch begegne. Was sich jedoch gerade in Rosenheim abspielt, bringt mich dazu, Xavier Naidoo zu verteidigen.

Im Juli 2017 wird in Rosenheim das „Sommerfestival 2017“ stattfinden. Bei diesem Konzert soll unter anderem Xavier Naidoo auftreten. Politikerinnen und Politiker der SPD, der Grünen und der Linke haben sich jetzt jedoch mit ein paar anderen Gruppen zusammengeschlossen, um in einem gemeinsamen Büdnis den geplanten Auftritt von Xavier Naidoo zu verhindern. Heute Abend wird sogar der Stadtrat von Rosenheim einen Eilantrag der SPD zum Thema behandeln.

In einem Offenen Brief wirft das sogenannte „Bündnis – kein Hass auf Rosenheims Bühnen“ Naidoo vor, in Texten und bei öffentlichen Auftritten „vielseitige Verschwörungstheorien, antisemitische Äußerungen und explizite Hassbotschaften“ zu verbreiten. Damit haben sie nicht ganz unrecht. Xavier Naidoos singt zum Beispiel von der jüdischen Weltverschwörung:

„Wie die Jungs von der Keinherzbank, die mit unserer Kohle zocken Ihr wart sehr, sehr böse, steht bepisst in euren Socken Baron Totschild gibt den Ton an, und er scheißt auf euch Gockel Der Schmock ist’n Fuchs und ihr seid nur Trottel.“

Für homosexuelle Kinderschänder hält er diese Zeile bereit:

„Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist?“

Ganz besonders schlecht zu sprechen ist er auf die bösen Amerikaner, weil sie uns angeblich diktieren, was wir zu hören haben:

„Bevor Ihr uns diktiert, was wir zu tun haben, hört erst mal auf, uns mit eurer Musik zuzuscheißen. Alles ist amerikanisiert. Da muss ich doch wie ein Gallier dagegen angehen, gegen diese blinde Verherrlichung Amerikas. Gegen die Art, wie Amerika mit der Welt umgeht. Keine Demut, keine Achtung. Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein. Und als Schwarzer kann ich das ohne irgendwelche Hintergedanken sagen.“

Für Xavier Naidoo ist Deutschland nach wie vor besetzt und „kein richtiges Land“:

Mit dieser Aussage zeigte Xavier Naidoo erstmals vor großem Fernsehpublikum seine Anfälligkeit für die Ideologie der Reichsdeutschen. In einem Interview aus dem Jahr 2014 erklärte er sogar:

„Ich möchte auf Menschen zugehen. Auch zu ‚Reichsbürgern‘. Auch auf die NPD. Das ist mir alles Wurst. Die Frau Merkel kann sich auch nicht aussuchen, ob sie vor den Linken oder vor irgendjemandem spricht. Sie muss als Bundeskanzlerin vor allen sprechen.“

Xavier Naidoo jedoch ist Christ:

„Ich bin Christ. Ich glaube an Jesus Christus und an seinen Vater. Es ist ja auch nicht uninteressant, wie ich dich nenne. Auch du willst bei deinem Namen genannt werden. Wenn der Name meines Gottes Allah wäre, dann hätte er keinen Sohn. Das ist nicht mein Gott, da gibt es nichts zu diskutieren.“

Und als Christ weiß er Prioritäten zu setzen:

„Bevor ich irgendwelchen Tieren oder Ausländern Gutes tue, agiere ich lieber für Mannheim. Ich bin ein Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe. Ich bin nicht mehr Rassist als jeder Japaner das auch ist.“

Ich bin froh, in einem Land zu leben, wo Xavier Naidoo all das sagen und singen kann. Das deutsche Grundgesetz garantiert uns die Meinungsfreiheit. Es ist genau diese Freiheit, die es mir ermöglicht, mich mit den Aussagen anderer Menschen entweder zu solidarisieren oder sie zu kritisieren, ohne dass ich dabei irgendwelche staatlichen Sanktionen befürchten muss. Was sich daher unter der Federführung einiger Rosenheimer Parteien gerade abspielt, macht mir Sorge. Ich kenne dieses Verhalten nur zu gut.

Im Sommer 2015 fand in Köln das Festival SOMMERBLUT statt. Es nannte sich selbst „Festival der Multipolarkultur“ und wurde im Mai 2015 mit einer großen Gala eröffnet. Moderiert werden sollte dieser Abend eigentlich von mir! Die Entscheidung dazu wurde bereits im Herbst 2014 gefällt. Im Januar 2015 entschied sich die Veranstaltungsleitung jedoch dazu, mir die Moderation wieder zu entziehen, mit der Begründung, es habe etliche Einwände von verschiedenen Seiten wegen meiner Person und somit gegen meine Moderation gegeben. Man sei als Festival von den Geldgebern der Stadt abhängig und müsse daher die Reputation der Veranstaltung schützen. So sieht Theater aus, wenn die Politik Einfluss nehmen kann! Ich nahm die Ausladung mit folgendem Statement zur Kenntnis:

„Vielen Dank, Du inklusives Kulturfestival, welches die unterschiedlichen gesellschaftlichen, sozialen, politischen und mitunter verstörenden Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet mit grenzüberschreitender, mutiger und multipolarer Kunst und Kultur.“

Die Veranstalter des „Sommerfestival 2017“ in Rosenheim sind bisher anständiger als das „Sommerblutfestival“ in Köln, denn sie erklären, die Verträge mit den Künstlern seien rechtskräftig und deshalb fehle die Rechtsgrundlage dafür, jemanden vom Auftritt auszuschließen. Außerdem seien gegen Naidoo keine Gerichtsverfahren anhängig. Deshalb sehe man auch keine Veranlassung dafür, das Festival-Programm zu ändern. Sehr gut. Ich möchte in keinem Land leben, in dem die Politik so einfach entscheiden kann, was auf den Bühnen des Landes zu sehen und zu hören ist.

„Du kennst Freunde.“
„Was für Spinner sind denn mit Dir befreundet?“
„Was ist das denn für einer?“

Das sind Sprüche, die ich immer mal wieder auf Facebook erhalte, wenn jemand unzufrieden war mit dem Kommentar eines Facebookfreundes von mir. Meine Antwort lautet jedes Mal:

„Es sind Menschen mit einer anderen Meinung. Manche finde ich falsch, manche richtig. Aber ich entfreunde Leute nicht, nur weil sie Trump mögen oder eine Partei liken, die mir nicht gefällt. Ich will nämlich in keiner Blase und unter keiner Käseglocke leben und erschrecken, wenn eine Wahl mir plötzlich zeigt, dass ich den größten Teil meines Landes gar nicht mehr kenne!“

Wenn es Leuten schlecht geht, flüchten sie. Manche flüchten in andere Länder, andere flüchten in Ideologien. Einige Länder und Ideologien sind gut, andere weniger. Jemand, der sich in eine Ideologie flüchtet, wird deshalb von mir noch lange nicht entfeundet. Eine Meinung, die nicht ausgesprochen werden darf, verschwindet nicht! Sie wird dann lediglich gedacht! Ein Verbot der Artikulation einer Meinung führt somit dazu, dass die Meinung erst sichtbar wird, wenn sie zur Handlung geworden ist. Dann aber ist es oft zu spät!

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Kneipe und da sitzt ein Mann mit einem Hakenkreuz am Revers. Sie würden denken: „Oh, ein Nazi, dem gebe ich kein Bier aus.“ Jetzt stellen Sie sich aber mal vor, er trüge dieses Hakenkreuz nicht, weil es verboten ist. Sie würden sich vielleicht hinsetzen, sich vorstellen, er würde Sie nicht mit „Heil Hitler“ begrüßen, weil das unter Hate Speech fällt, Sie würden erst ein wenig plaudern, dabei das ein oder andere Bier trinken, vielleicht sogar ein Bier ausgeben, bis das Gespräch auf ein Thema fällt, bei dem Sie merken: „Scheiße, ein Nazi!“ Dann aber ist es zu spät. Sie haben ihm bereits ein Bier ausgegeben und alles nur, weil ein Verbot des Hakenkreuzes Sie daran gehindert hat, den Mann sofort als das zu erkennen, was er ist, nämlich ein Nazi. Ich weiß lieber, wie jemand drauf ist, bevor er zur Tat schreitet. Außerdem möchte ich mit einem Nazi nicht plaudern. Mit einem Nazi möchte ich ausnahmslos Klartext reden!

Ich gebe den naiven Glauben nicht auf, dass Reden, Zuhören und Streiten helfen, sich zu verstehen und den Hass zu mindern! Ein Verbot der Artikulation einer Meinung beraubt mich um einen wichtigen präventiven Schutzmechanismus, nämlich das Innere eines Menschen zu erkennen, in dem ich ihn einfach nur beobachte, ihn mir anschaue oder ihm zuhöre. Ein Verbot geht somit oft zu Lasten von Gehassten, weil sie den Hassenden nicht rechtzeitig erkennen und sich somit nichz vor ihm schützen können. Meinungsfreiheit nutzt dem Gehassten mehr als dem Hassenden.

Wer alles ausklammert und entfreundet, was ihm nicht gefällt, wird blind für das, was wirklich in der Gesellschaft vor sich geht und wird entsetzt aus dem Sessel fallen, wenn bei einer Wahl die Menschen in der geheimen Wahlkabine ihre Meinung in ein defintives Kreuz verwandelt haben. Dann fallen sie aus allem Wolken und sagen, sie hätten all das nicht kommen sehen. Natürlich nicht. Sie haben es ja verboten und so vermehrten sich die Gedanken im Verborgenen, Geheimen, Verbotenem.

Das Sagen von Meinungen zu verbieten, ist so effektiv, wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, die Gefahr sei verschwunden. Wenn uns das Phänomen Trump was lehrt, dann dies: Hände weg von Augen und Ohren. Hört zu, nimmt wahr, redet miteinander und vor allem, lasst Xavier Naidoo singen, wenn das „Sommerfestival 2017“ in Rosenheim es so will. Die Veranstalterinnen und Veranstalter dieses Festivals sind die Einzigen, die darüber zu entscheiden haben, wer auf diesem Konzert singt.

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11 Antworten zu Eine Verteidigung für Xavier Naidoo

  1. Bruno Becker schreibt:

    Rassismus kann gar nicht Teil des Meinungspluralismus sein, gleich welcher Nationalität, weil es ja „die Rasse“ gar nicht gibt bzw. ein unwissenschaftlicher Modebegriff des letzten Jahrhunderts war, der in wissenschaftlichen Kreisen seit Untergang der Nazis obsolet ist. Gemeint war ein genetisch unerheblicher, wenngleich sehr augenscheinlicher Unterschied der Hautpigmentierung. Für bestimmte Dumpfbacken ist aber genau dieser optische Reiz auslösend für ablehnende Gefühle, wogegen z.B. der genetisch wesentlich interessantere Situs inversus oder die Laktoseintoleranz nicht als „Rasse“-merkmal herhalten kann, da unsichtbar. Im Falle der in Mitteleuropa lebenden Juden mussten die Nazis sogar Merkmale erfinden (bestimmte Form der Nase, der Lippen, der Augenbrauen etc.), um sie als „Rasse“ definieren zu können zwecks Aussonderung und Ermordung. Was aber auch nicht richtig klappte, denn letztlich musste dann doch das Stammbuch für die Ausgrenzung sorgen.
    „Bimbo“ kommt aus dem italienischen „bambino“, also „kleiner Junge“, was auf Herrn Naidoo wohl nur sehr knapp und höchstens auf seinen Geisteszustand zutrifft. Statt „Bimbo“ passt vielleicht „Konfuso“ etwas besser?

    Sagen Sie, Herr Feigel, sind Sie eigentlich identisch mit dem Herrn Hans Steiger, der jüngst an dieser Stelle mit erhellenden Kommentaren für allerhand erbauliches Gespräch sorgte? Das fände ich toll, da Sie dann ja tatsächlich einen Themenwechsel geschafft hätten, wie von mir empfohlen. Immer nur „die Juden“ wird ja schnell fad.

    Weiter so !

  2. tapferimnirgendwo schreibt:

    Ich verteidige das Recht jedes Künstlers und jeder Journalistin, selbst zu entscheiden, was er oder sie veröffentlichen will. Das ist Meinungsfreiheit. Und meine Freiheit heißt: Sie scheiße ich jetzt raus!

  3. tapferimnirgendwo schreibt:

    Ich lasse diesen rassistischen Müll mal als Zeitdokument stehen.

  4. Bruno Becker schreibt:

    Alles genauso richtig. Aber ein anderer Aspekt des Problems: besteht nicht auch die Gefahr, dass sich das Fest schlagartig leert, wenn der Herr Naidoo losplärrt?

    „Einige ……. Ideologien sind gut,…“

    Welche sind das?

  5. Kanalratte schreibt:

    Am besten gleich Berufsverbot, damit sich Verschwörer Naidoo auch noch bestätigt fühlt!

  6. Couponschneider schreibt:

    Ich stimme Ihnen zu. Ich kann Naidoo nichts abgewinnen und offenbar ist er in so einem rechtsesoterischen Sumpf hinabgeglitten. Aber auch diese Leuten gebührt Meinungsfreiheit. Andere Meinungen muss man respektieren, nicht verbieten. Wer gegen die anderen Meinungen angehen will, der soll gefälligst argumentieren, der darf auch gerne polemisch werden. Das Fechten um die Argumente soll doch Spaß machen. Tucholsky wäre auch nie Tucholsky geworden, hätten man ihm die konträr anderen Meinungen vorenthalten.

    In letzter Zeit lese ich häufig: „Nicht persönlich werden.“, oder: „Sachlich bleiben.“ – Ich finde solche Äußerungen dumm. Wenn jemand schreibt: „Ich bin nicht dieser Meinung.“, dann ist das nicht persönlich, dann ist das sogar sachlich, bringt aber die Diskussion nicht weiter. Wenn jemand schreibt, er sei nicht der Meinung und fordert gleich ein Verbot, ist es immer noch sachlich. Wenn aber jemand argumentiert, und nur eine kleine Spitze einbaut, dann wird gejault: „Warum gleich persönlich werden?“ – Passiert mir häufig. Manche Leute ertragen recht wenig.

    Wen es interessiert: Meine Angriffe gegen das Autoren-Duo Marc Friedrich und Matthias Weik, die ich u.a. auch als „Finanzpegidianer“ bezeichnet habe, riefen derartige Reaktionen hervor. Da ich ihre drei Bücher auch gelesen haben, darf ich mir das rausnehmen, auch weil ich mir an das halte, was sie geschrieben haben. Damit kommen einige nicht klar.

    Und ich bin nicht für Spitzen, sondern auch für Sottisen. Das ein Brandt sagte, Geißler sei der schlimmste Hetzer seit Goebbels, war in Ordnung und von der Meinungsfreiheit gedeckt. Im Zuge der S21-Schlichtung war ich geneigt, im SPON-Forum zu schreiben, Geißler sei der unfähigste Schlichter seit Goebbels, aber das wäre wohl nicht durch die Zensur gekommen und mir hätten sie den Account gesperrt. Und selbst wenn es durch die Zensur gekommen wäre, hätte man sich die Reaktionen ausmalen kann. Ich bin sicher, Geißler hätte am meisten über diese Äußerung gelacht, hat er doch am Ende der S21-Schlicht rhetorisch gefragt: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ – Ich bin mir sicher, da hat Willy Brandt auf seiner Wolke bei einem Glas Whisky sich meschugge gelacht.

    Diese Verbieteritis geht mir gehörig auf den Senkel. Das kommt ja vor allem aus dem grünen Umfeld. Die wollen unsere Grundschüler schon über Analsex aufklären, aber Erwachsenen traut man nicht zu, eine widersprüchliche Meinung zu hören. Dass man sie auch kritisch hören kann, kommt diesen Leuten nicht in den Sinn. Bis vor wenigen Jahren war es Konservative, die sich für Verbote von „Mein Kampf“ aussprachen. Da der Freistaat Bayern die Rechte hat, hat man ein faktisches Verbot ohne Gesetzesgrundlage durchsetzen können. Und waren es nicht vor 20 Jahren eher linke Freigeister, die „Mein Kampf“ veröffentlichen wollten, wenn auch nur mit einem kritischen Mantel, und Vorlesestunden geben wollten?

    1998 war Serdar Somuncu an meiner Schule und las tatsächlich aus „Mein Kampf“. Wir Jugendlichen waren in der Mehrzahl belustigt und erfreut, fanden nichts dabei. Es gab natürlich vereinzelte Lehrerstimmen, die das nicht gut fanden, es despektierlich Hitlers Opfern gegenüber fanden. (Ich find’s gut, denn mir ist es lieber, wenn Hitler durch den Kakao gezogen wird, als durch das halbe ZDF-Programm.) Aber angehört hat man es sich dann schon. Unser Direktor war CDU-Mitglied und hat zumindest diese Veranstaltung an der Schule zugelassen. Die heutige Generation von Linken aber scheinen nicht mehr den Nerv zu haben, sich mit einer anderen Meinung auseinander zu setzen. Und dann gibt es noch linke Pöbler, die man mit einiger Berechtigung SA-Manieren zubilligen kann. Schaut selbst:

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      Ihr Kommentar gefällt mir ausnehmend gut, Couponschneider, wenngleich mir drei Sätze etwas weltfremd erscheinen:

      „Wer gegen die anderen Meinungen angehen will, der soll gefälligst argumentieren, der darf auch gerne polemisch werden.“

      Eine nette Idee, aber argumentieren kann nur, wer Argumente hat. Wer diese nicht hat, ist eben gezwungen, andere Meinungen niederzubrüllen, niederzuknüppeln oder zu verbieten. Dem Unterlegenen bleiben keine weiteren Mittel.

      „Das Fechten um die Argumente soll doch Spaß machen.“

      Dem kann ich nur zustimmen. Welcher denkende Mensch hätte keinen Spaß daran, seine Gedanken mit Andersdenkenden auszutauschen – wodurch jedoch zusätzlich klar wird, dass gewisse Pöbler keine Gedanken haben.

      „Tucholsky wäre auch nie Tucholsky geworden, hätten man ihm die konträr anderen Meinungen vorenthalten.“

      Tucholsky war Tucholsky, weil er ein außergewöhnlich kluger Mensch war! Das wäre er auch gewesen, hätte man ihm die konträr anderen Meinungen vorenthalten, die seine Brillanz natürlich noch zusätzlich schärften. Die heutigen Möchtegern-Tucholskys werden indessen niemals zu Tucholskys werden, da ihnen jegliche Klugheit fehlt, die eine konträre Meinung veredeln könnte.
      Ihre Restintelligenz besteht lediglich darin, dass sie diesen Nachteil instinktiv erkennen und andere Meinungen vorsorglich zu unterdrücken suchen.

    • bevanite schreibt:

      Diese Verbieteritis geht mir gehörig auf den Senkel. Das kommt ja vor allem aus dem grünen Umfeld. Die wollen unsere Grundschüler schon über Analsex aufklären,

      Einerseits wirft man den Grünen „Verbieteritis“, andererseits das Erschaffen einer permissiven Gesellschaft vor – na was denn nun?

      Hier noch ein harter Fakt für Grünenhasser: Grundschüler werden heute in der Regel bereits lange vor Erscheinen eines grünen Lehrers durch Internet, TV und Freunde über Analsex informiert.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @bevanite: „Hier noch ein harter Fakt für Grünenhasser: Grundschüler werden heute in der Regel bereits lange vor Erscheinen eines grünen Lehrers durch Internet, TV und Freunde über Analsex informiert.“

        Wie grün sind dann wohl die Fernsehredakteure?

Seid gut zueinander!

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