Ist Donald Trump ein Islamist?

Bereits im Oktober 2016 schrieb ich über Donald Trump, was ein paar Wochen nach seiner Amtseinführung niemand mehr übersehen kann:

„Donald Trump jammert: ‚Alle sind gegen mich, vor allem die Medien. Sie beleidigen mich. Ich bin das Opfer. Sie rütteln an meiner Ehre. Ich bin hier der Ehrenmann.‘ Merken die Anhänger Trumps eigentlich nicht, dass Trump genauso klingt, wie jene Islamisten, die er vorgibt zu bekämpfen?“

Auf einer Pressekonferenz im Februar 2017 schaute Donald Trump in die Runde der anwesenden Journalisten auf der Suche nach einer Person, der er das Wort erteilen könnte. Er fand schließlich einen Mann und fragte: „Sind sie ein freundlich gesinnter Reporter?“ Als der Journalist dies bestätigte, sagte Trump: „Dann wollen wir doch mal sehen, wie freundlich gesinnt er ist. Stellen Sie Ihre Frage.“

Der Journalist erklärte zunächst, dass weder er, noch irgendjemand in seiner jüdischen Gemeinde Donald Trump jemals einen Antisemiten genannt habe. Er wolle jedoch wissen, was er zu dem Anstieg des Antisemitimus sage, da über fünfzig jüdische Gemeindezentren in den USA in den letzten Wochen Anrufe erhalten hätten, in denen mit einer Bombenexplosion gedroht wurde. Donald Trump fiel dem Journalisten ins Wort:

„Er hat doch gesagt, er würde eine einfache Frage stellen. Das ist es nicht, überhaupt nicht! Das ist keine einfache Frage, keine faire Frage. Okay, setzen Sie sich hin, ich verstehe worauf die Frage hinausläuft. Also, darum geht es, Freunde. Nummer Eins, ich bin die am wenigsten antisemitische Person, die Ihr jemals in Eurem Leben gesehen habt. Nummer Zwei, Rassismus, ich bin die am wenigsten rassistische Person. Um genau zu sein, wir schneiden relativ gut ab im Vergleich zu anderen Republikanern. Ruhe! Ruhe! Ruhe! Sie sehen also, er hat gelogen. Er wollte aufstehen und geradeaus eine einfache Frage stellen, aber wie Sie sehen, Willkommen in der Welt der Medien. Lassen Sie mich nur eins sagen: Ich hasse den Vorwurf. Ich finde ihn abstoßend. Ich hasse sogar die Frage, denn Leute, die mich kennen und Sie haben Benjamin Netanjahu gesten gehört, haben Sie doch, oder? Bibi? Er sagte: Ich kenne Donald Trump seit langer Zeit und dann sagte er: Vergessen Sie es! Sie sollten also das nehmen, anstatt aufzustehen und so eine beleidigende Frage zu stellen.“

Wir halten kurz inne. Donald Trump hat gesagt, er sei die am wenigsten antisemitische Person und behauptet somit, Benjamin Netanjahu, Eli Wiesel, Alan Dershowitz und Joan Rivers seien antisemitischer als er, um nur ein paar Juden zu nennen, die, laut Trump, antisemitischer sind als er. Für alle, die Golda Meir noch gesehen haben, sie war auch antisemitischer als Donald Trump, ach ja, und Anne Frank auch! Um diesen unfassbaren Blödsinn zu untermauern, holt Donald Trump sogleich einen jüdischen Kronzeugen hervor, nämlich Benjamin Netanjahu, der zeigen soll, wie nicht-antisemitisch er ist. Ansonsten fällt Donald Trump noch über „die Medien“ her und findet es beleidigend, wenn er gefragt wird, was er über den bedrohlich wachsenden Judenhass in seinem Land denkt. Er spielt wirklich die ganze Klaviatur des Antisemitismus rauf und runter!

Während seiner ganzen Zeit als Präsident wurde Barack Obama immer wieder mit der Vermutung konfrontiert, er sei ein Moslem. Mir war nie ganz klar, woher diese Vermutung kam. Für alle nämlich, die Ohren haben, um zu hören, war und ist klar, dass Barack Obama ein Christ ist. So nachsichtig und vergebend, so nächsten- und feindesliebend, wie er über den Islam spricht, können nur Christen über den Islam sprechen. Wenn aber Barack Obama ein Moslem ist, dann ist Donald Trump ein Islamist! Er spricht jedenfalls wie einer, vor allem, wenn es gegen Frauen geht.

Für Islamisten ist Israel das Objekt des Hasses, denn dieser Staat macht es möglich, dass Juden sagen können: „Wir sind nicht mehr abhängig von der Gunst der Nicht-Juden dieser Welt. Wir verteidigen uns jetzt selbst!“ Für Islamisten sind auch alle Frauen Objekte des Hasses, die sich weigern, sich zu unterwerfen und zu verschleiern und stattdessen sagen: „Wir sind nicht mehr abhängig vom Wohlwollen der Männer. Wir verteidigen uns jetzt selbst!“

Dass auch Donald Trump Probleme mit solchen Frauen hat, bewies er immer wieder im Umgang mit Hillary Clinton. Donald Trump behandelte seine Gegenkandidatin, wie Israel von Israelhassern behandelt wird. Er dämonisierte und delegitimierte sie und behandelte sie mit doppelten Standards. Was er ihr als Frau vorwarf, ließ er bei Männern problemlos durchgehen. Henryk M. Broder definiert Judenhass so:

„Ein Judenhasser ist jemand, der bei Juden kritisiert, was er bei allen anderen durchgehen lässt.“

Für Sexismus gilt die selbe Formel:

„Ein Frauenhasser ist jemand, der bei Frauen kritisiert, was er bei Männern durchgehen lässt.“

Hillary Clinton wurde mit so viel Dreck beworfen, dass sie durch stundenlange Anhörungen, diverse Gerichtsverhandlungen und jahrelanger medialer Schelte gehen musste. Aus jeder Sache kam sie gestärkt hervor und am Ende konnte ihr nichts vorgeworfen werden, was schlimmer war, als alles andere, was Männer in vergleichbarer Machtposition nicht auch gemacht haben, ohne dass es sie zu Fall brachte. Hillary Clinton ist eine Frau, die Spaß an Politik und Macht hat und genau das gefällt vielen Menschen nicht.

Viele vermeintliche Freunde der Juden mögen Juden nur so lange, wie sie Opfer sind. Ihnen gedenken sie gerne, flechten Kränze und vergießen Tränen. Aber wehe, wenn Juden sich bewaffnen, um die See der judenfeindlichen Plagen selbst durch Widerstand zu enden, dann werden die Freunde zu erbarmungslosen Israelkritikern, die sagen, dass man sich unter Freunden auch die Wahrheit sagen können müsse. Bei Frauen ist es nicht anders. So lange Frauen Opfer sind, denen man Kränze an Muttertag bindet und die Tür zu Frauenhäusern aufhält, sind sie beliebt. Aber wehe, sie nehmen das Zepter in die eigenen Hände und haben auch noch Spaß daran, dann sind es Emanzen, denen gesagt wird, man habe ja nichts gegen Frauenrechte, aber man könne auch übertreiben. Übertreiben mit Menschenrechten! Das kann man nur zu Juden und Frauen sagen. Es gibt viele widerliche „Goldstone-Reporte“ gegen Hillary Clinton.

Allein der Satz, man hätte bei Donald Trump und Hillary Clinton die Wahl zwischen Pest und Cholera gehabt, zeigt, wie sehr der amerikanische Wahlkampf dem Nahostkonflikt geähnelt hat. Immer wieder wird behauptet, im Nahostkonflikt seien im Grunde beide Seite gleich schlimm. Mit Fakten kommt man gegen solche Menschen nicht an. Man kann tausend Mal sagen, dass auf der arabischen Seite Homosexuelle verfolgt und hingerichtet werden, Menschen mit anderen religiösen Auffassung wie dem Islam verfolgt, Regierungskritiker eingekerkert und misshandelt werden, Frauen und Männer nicht gleichbehandelt sind und alles einem religiösen Wahn unterliegt, während die israelische Seite eine florierende Demokratie ist, mit gleichen Rechten für alle Menschen und einer Freiheit, wie sie im Nahen Osten einzigartig ist, besonders für die 20% (!) Israelis mit muslimischen Glauben. Die gefühlte Realität schlägt bei diesen Menschen die Fakten. Sie holen dann geifernd eine Kiste israelischer Verfehlungen heraus, die sie fein säuberlich gesammelt haben, um zu zeigen, was sie immer schon wussten, nämlich dass Israel eine Bitch ist!

Donald Trump leistete sich seit Jahren ein Vergehen nach dem anderen, aber er wurde behandelt wie ein kleines Kind, dem alles nachgesehen wurde. Kaum aber bekam er auch nur ein Fünkchen von der Kritik zu spüren, gegen die sich Hillary Clinton seit Jahrzehnten verteidigen muss, schon jammerte er herum. Heute behauptet er, die ganze Welt und die Medien seien gegen ihn. Donald Trump und seine Anhänger erinnern mich ganz massiv an eben jene jammernden Israelkritiker, die Israel brutal verurteilen, aber bei den Gegnern Israels den mildesten Blick anlegen. Eine typische Floskel dieser Menschen ist es: „Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen.“

Natürlich ist Hillary Clinton nicht perfekt. Niemand ist perfekt, Hillary Clinton nicht, Israel nicht und Donald Trump auch nicht. Donald Trump aber glaubt, er sei perfekt; so perfekt, wie nur ein Fundamentalist von der eigenen Perfektion überzeugt sein kann. Wer es wagt, seine Perfektion anzuzweifeln, beleidigt ihn! In diesem notorischen Beleidigtsein ähnelt Donald Trump einem Islamisten am meisten.

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105 Antworten zu Ist Donald Trump ein Islamist?

  1. ceterum censeo schreibt:

    Nachdem wir nun die tägliche Trump-Besprechung erledigt haben, bewegt mich bereits die nächste Frage: Ist unsere Presse eine Lügenpresse?
    https://quotenqueen.wordpress.com/2017/02/20/die-neueste-trump-luege-der-luegenpresse/

    • ceterum censeo schreibt:

      Und da man denken könnte, die höhnischen schwedischen und deutschen Reaktionen seien der Beweis, daß Trump phantasiere, gleich noch ein paar Impressionen aus diesem gastfreundlichen, multikulturellen Land:
      http://www.barenakedislam.com/2017/02/19/sweden-african-muslim-gang-attacks-security-guard-in-stockholm-subway/
      Das ist unsere Zukunft, da wir im Gegensatz zu den Amerikanern ja glücklicherweise verantwortungsvolle und vertrauenswürdige Politiker haben.

    • A.S. schreibt:

      Lügenpresse geht vmtl. zu weit, aber redlich ist das nicht. Die wollen Trump missverstehen. Die Frage ist nur: Absicht oder setzt da was aus? Ich tippe auf letzteres.
      Das Schweden große Probleme hat, und das Asylrecht quasi ausgesetzt hat, wird ignoriert solange man nur Trump schlecht darstellen kann.
      Kein Wunder wenn Journalisten einen seht schlechten Ruf haben.

      • Aristobulus schreibt:

        Trump hat exakt gesagt, was Sache ist, nicht mehr und nicht weniger. Bloß soll diese Sache mit allen Mitteln verdrängt werden.

        https://de.gatestoneinstitute.org/8462/schweden-zuegellose-vergewaltigungen

        • A.S. schreibt:

          Ich glaube, in diesem Fall geht es nicht darum etwas zu verdrängen (was sonst oft versucht wird), sondern nur um einen unbewussten Hass auf Trump. Der bricht sich in derartigen Fehlleistungen Bahn.

          • Aristobulus schreibt:

            Wahrscheinlich sowohl als auch, Andreas. Im Allgemeinhass auf Trump (der in vielen Zeitungen, vielen Internetportalen und vielen Kneipengesprächen schon vorgeschrieben ist, wenn man nicht als Rassist & Faschist dastehen will) ist alles Recht, was ihn Lügen straft, ganz egal, ob es halb, drei Viertel oder ganz wahr ist, was er sagt oder gesagt haben soll.
            Ferner werden die täglichen Übergriffe der hereingesickerten Mohemmedaner sehr gern und sehr erfolgreich verdrängt, skrupellos abgestritten und mühsam verleugnet, nicht? Die überall da hochschnellenden Vergewaltigungszahlen!, überall da wo Mohemmedaner sind, liegen zwar Statistikern und Kriminologen eindeutig vor, aber wehe, wenn sie sagen, wie’s ist. Dann gelten sie sofort als Rassisten, völlig egal, wie’s dabei den bedrohten Frauen geht.

            Wie schrieb gestern hier einer, Mühlstein genannt: Man dürfe derlei nicht sagen, um nicht „bestimmte Menschen zu diskreditieren“. Da hat er Recht. Wenngleich er es erschreckenderweise affirmativ gemeint hat. Dem ist es viel essenzieller wichtig, die Tatsachen zu verdrehen, wohlwissend!, als etwa für die Frauen Partei zu ergreifen. Die sind ja nur Schlampen, wenn sie sich nicht verhüllen.

  2. mühlstein schreibt:

    Wohin man sieht, immer nur wird Trump als der Böse dargestellt, sogar in diesem Blog. Haben die Leute denn nichts besseres zu tun, als Trump schlecht zu machen? Wie waren die Zeiten bis Ende 2015 doch schön, als man noch nichts von diesem Mann wusste, als er unbekannt war. Aber dann fingen alle Sender und Zeitungen an, über ihn zu berichten, man hatte das Gefühl, die Wahl fand in Deutschland statt, so stark würde über den US-Wahlkampf berichtet. Selbst jetzt vergeht kein Tag, an dem Trump nicht irgendwo erwähnt wird. Vielleicht ist der wirklich so schlimm oder er ist ganz nett oder als dritte Möglichkeit, ganz normal, eine Möglichkeit, die oft übersehen wird. Die Welt wird wegen ihm nicht untergehen und die ganzen Prophezeiungen werden sicherlich auch nicht eintreten.

    Dieser Artikel handelt davon, ob Trump ein Islamist ist. Ich beantworte die Frage mit „Nein“, denn er gehört nicht dem Islam an, was schon mal Voraussetzung sein muss. Bloß weil er ähnliche Ansichten hat, ist er noch lange kein Islamist. Soll er Islamist sein, weil er Israel nicht mag und auch keine Kritik hören will? Das trifft alleine in Deutschland auf die Mehrheit der Menschen zu, sind das dann auch Islamisten?

    Trump ist nun mal anders, als alle seine Vorgänger, er ist auch nicht der typische Amerikaner. Clinton war zum Beispiel die stereotypische US-amerikanische Frau, wie man sie oft in Darstellungen immer wieder sieht, Trump hingegen ist ein Mensch, der die eigenartige USA (im Sinne von „eigen sein“ ) umkrempelt und das braucht dieses Land auch. Ist es denn schlimm, wenn er mit Taiwans Regierungschefin telefoniert und China damit nicht anerkennt oder vom Putin verlangt, die Krim zurückzugeben? Viele europäische Politiker mögen auch nicht China und Russland. Nun kommt ein Politiker, der sich medienwirksam in Szene setzt und sich nicht von andern was vorschreiben lässt und plötzlich ist er der Böse, weil er nicht wie andere Politiker ist, sondern sich anders verhält? Liegt es daran, dass Trump schafft, was andere Politiker nicht schafften, ist es Neid? Oder darf man als Politiker bestimmte Sachen nicht mehr tun, was das einfache Volk macht?
    Warten wir einfach mal ab, wie es in Zukunft weitergeht und schreiben Trumps Präsidentschaft nicht jetzt schon die Bewertung.

  3. besucher schreibt:

    Stimmt, der Hessenhonker ist illegal hier.

  4. max schreibt:

    Und noch was, in your face: You lost! Hillary hat sogar gegen den einzigen Kandidaten, gegen den sie überhaupt eine Chance gehabt hätte, krachend verloren. Und es fällt mir wirklich schwer, Leute die diese freundlich gesagt halbseidene Kandidatin weiterhin unterstützen, ernst zu nehmen. Wie wäre es, lieber Gerd, wenn man auch als Linker ein demokratisch sauber zu Stande gekommenes Ergebnis einfach akzeptiert?
    Hast Du eigentlich das Gefühl, dass es nach der Wahl von Obama nicht auch massenweise Entsetzte, Enttäuschte und Wütende gegeben hat? Könnte das sein? Nur haben sich diese halt keine Vaginakappen übergezogen, keine Städte in Schutt und Asche gelegt, oder Andersdenkende mit Gewalt von Universitäten vertrieben. Weil die „pösen
    Rechten“ eben Demokraten sind und die Linken eben offensichtlich nicht. Es reicht eben nicht, die Linke für ihr faschistoides Verhalten zu kritisieren, es gehört genau so dazu, die Akzeptanz demokratischer Entscheidungen von rechten Parteigängern zu betonen.

    • A.S. schreibt:

      Hillary hat eher gegen das Wahlsystem verloren, weniger gegen den Kandidaten. Immerhin hat sie deutlich mehr Stimmen gesammelt.
      Sonst hast du schon recht, die Trump-Fans sind offenkundig demokratischer gesinnt als die jetzt Randalierenden. Dass es Linken prinzipiell schwer fällt demokratische Entscheidungen zu akzeptieren liegt in der Natur einer linken Gesinnung.
      Und die Spaltung der USA hat nicht Trump zu verantworten, sondern Obama. Trump ist nur das Ergebnis und hat jetzt die schwere Aufgabe das Land irgendwie wieder zu versöhnen. Z.Z. glaube ich nicht dass ihm das gelingen wird, dazu fehlt ihm das präsidiale Auftreten und eine diplomatische Ader.
      Aber Trump als „Spalter“ hinzustellen, als verrückt und unberechenbar, ist schlicht unfair. Er ist einfach nur anders.

      • max schreibt:

        Nö Hillary hat nicht gegen das Wahlsystem verloren, sie hat schlicht die Wahl verloren, und das ziemlich krachend. Die Regeln der Wahl waren immer klar und im Vorfeld der Wahl von niemandem bestritten. Nach diesen klaren Regeln haben sich die Kandidaten verhalten und eben auch die Wähler. Nun das Resultat so darzustellen, als hätten andere Regeln gegolten ist, freundlich gesagt, infantil. Das ist etwa so sinnvoll, wie wenn eine Fussballmannschaft nach verlorenem Spiel den Sieg für sich reklamieren würde, weil sie mehr Eckstösse gehabt hat.

        Zusammengefasst : Wie das Resultat ausgesehen hätte, wenn es um die Stimmenmehrheit im ganzen Land und nicht um die Stimmenmehrheit pro Bundesstaat gegangen wäre, weiss schlicht und einfach niemand. Andere Regeln hätten einen anderen Wahlkampf und insbesondere ein anderes Wählerverhalten zur Folge gehabt.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich bin kein Linker!

      • Bergstein schreibt:

        Stimmt. Umso mehr kann man Ihren Hang zu Feminismus kaum einer in diesem Blog, in dem, mich inkl., ca. 90 % ihre Anhänger sind, nachvollziehen. Noch weniger kann man Ihre Vorliebe zu Frau Clinton nachvollziehen. Aber wie Sie richtig schreiben, Nobody is perfect.

        Feminismus ist kein Kampf für Gleichberechtigung! Kampf für Gleichberechtigung heißt Kapmf für Gleichberechtigung. Feminismus ist eine typische Bewegung einer zunächst tatsächlich unterdrückter bzw. unterprivilegierten Gruppe jedoch nicht um gleiche Rechte und Privilegien, sondern um selbst zu der unterdrückenden bzw. überprivilegierten Gruppe zu werden. Dafür erschafft, man sich natürlich eine sprechende Ideologie, die voller Opferpatos ist und die eigene Überlegenheit unterstreicht.

        Selbstverständlich sind die (Zwischen-) Ziele von Feminismus durchaus begrüßenswert. Dies macht diese Ideologie jedoch nicht besser. Wenn ein übler schwarzer Rassist für Abschaffung der Sklaverei kämpfte, war sein Kampf gerecht, seine Überzeugungen jedoch verachtenswert. Man kann nicht für Freiheit, Gleichberechtigung (nicht Gleicheit) und Selbstbestimmung eintretten und gleichzeitig dem Feminismus anhängen.

        Als Frau Clinton das erste mal Präsidentin werden wollte, hätte ich sie, falls ich Ami wäre, wohl gewählt, sie war mir viel sympathischer als Obama oder McCane. Ausgehend von ihrer Amtszeit als Außenministerin, ihres abscheulichen Wahlkamps (indem jeder, der sie nicht wählen wollte, von ihr zum Abschaum erklärt worden ist) und vor allem der Vorfälle um Clintonfond könnte ich sie auf keinem Fall wählen.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Dagegen bin ich auch. Ich nenne das allerdings nicht Feminismus. Ich nenne das Chauvinismus.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Es gab deutlich mehr Humanisten, die Juden, Frauen, Schwarze hassten als Feministen. Wenn also eine Ideologie nicht kompatibel ist mit den Prinzipien der Gleichheit, dann der Humanismus.

          • Hauke schreibt:

            Lieber Gerd,

            Ich weiß nicht, wie man auf diese 90% kommt. Ich lese seit langem Dein Blog und bin wie Du ein Liberaler. Danke für Dein Blog. Die Meinungen Deiner meisten Kommentatoren sind mir eher egal.
            Der Hinweis auf die Gefahr des Humanismus, toll.

            Für mich gilt gegen jede Betonideologie:
            “Whatever it is, I am against it.“
            Groucho Marx

          • Aristobulus schreibt:

            Das bezieht sich auf den Zustand vor hundert oder vor fünfzig Jahren, Gerd.
            Der Feminismus anno 2017; wenn Du den Zustand dieser Bewegung vor Dich hinstellst!, trifft der Bergstein es mitten drauf.

    • besucher schreibt:

      Blödsinn! Donald hat die meisten Stimmen bekommen die je ein Präsident bekommen hat. Alle die was anderes erzählen sind Fake News! So sad!

  5. max schreibt:

    Lieber Gerd, etwas weniger Hysterie würde auch Dir gut tun. Ich bin mir ja nicht sicher, aber jemand, der Jerusalem als Hauptstadt von Israel anerkennen will, indem er seine Botschaft dort etabliert, ist wahrscheinlich eher kein Islamist. Die Neupositionierung als Präsident ist nach der absoluten Nullnummer Obama nicht einfach. Das Terrain, das sich die Araber dank dem Zirkusaffen im weissen Haus erobert haben, geben sie natürlich nicht so leicht auf. Trump mag seine Fehler haben, aber bis jetzt sind Israel gegenüber zumindest Fehler im Stile des Teleprompterablesers nicht bekannt.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Wenn Obama ein Muslim ist, dann ist Trump ein Islamist. Oh Mann, Satiren und Hyperbeln sind wohl aus der Mode gekommen.

    • besucher schreibt:

      Sag mal Max war Obama jetzt ein House Negro oder ein Field Negro, Du kennst dich doch da aus.

      • Aristobulus schreibt:

        Solche beschissenen Assoziationen sind selbst unter Ihrer Würde, besucher.
        À propos, Obama war nicht schwarz. Er hat keinen US-schwarzen Hintergrund, seine Familie war nicht schwarz!!, er hatte nichts und wieder nichts mit der schwarzen Kultur zu tun.

        • besucher schreibt:

          Wer Begriffe wie Zirkusaffe in die Runde wirft muss sich solche Fragen stellen lassen.

          • Aristobulus schreibt:

            Die scheußliche Assoziation von Zirkusaffe zu Negersklave ist allein auf Ihrem Mist gewachsen.

            Obama war der Affe des Richard-Daley-Zirkus von Chicago, der Tammany-Hall-Wahlmaschine, die ihn hochgespült hat. Ein reiner Funktionär, dier nie was Anderes war als Funktionär, ein Affe der Wahlmaschine ohne Arbeitsleitung, der nur die linke Tammany-Hall nachgeäfft hat.

          • Aristobulus schreibt:

            … ohne ArbeitsleiStung mit Ess.

        • besucher schreibt:

          Und Trump ist ein schlechter Geschäftsmann, ein Betrüger und asozialer Pöbler.
          Was wiegt wohl schwerer?

          • Aristobulus schreibt:

            Was ich Sie immer schon mal fragen wollte, also, ist es nicht anstrengend-freudlos und unergiebig-grau und frustrierend, immer den Troll zu geben? Immer irgendwas miesmachen, immer irgendwen mit doofer Polemik anzielen; immer Widerspruch zu kriegen, und immmmer widerlegt zu werden.
            Wozu? Hübscht das Ihr Leben an-? Macht doch sicher keinen Spaß.

          • besucher schreibt:

            Widerlegt? Von wem denn? Für Miesmacherei und schlechte Laune sorgen hier eher die Bundys, Geschwülsterlichkeiten, die Maxens und ähnliches Gelichterliches.

          • Aristobulus schreibt:

            … für Ihre schlechte Laune, werter Herr. Die Sie dann auszutrollen belieben 😉 , weil Sie ja nun mal Argumente nicht besonders leiden mögen, just wenn die gut sind.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @besucher

            Wem verursachen denn „die Bundys, Geschwülsterlichkeiten, die Maxens und ähnliches Gelichterliches“ schlechte Laune? Ihnen?
            Dann lohnt es sich doch!

          • A.S. schreibt:

            Bitte Belege für die Behauptung Trump sei ein Betrüger.

          • besucher schreibt:

            Mach Dich mal schlau wie das mit der Bezahlung der polnischen Bauarbeiter für seinen Trump Tower lief.
            Oder die Zertifikate der Trump University. Reicht das für den Anfang?

          • A.S. schreibt:

            Es ist eigentlich deine Aufgabe da Belege zu liefern.
            Beim kurzen googlen hab ich nur Gerüchte bzw. Vorwürfe von politischen Gegnern gefunden. Vielleicht berechtigt, vielleicht nicht, aber eine Verurteilung wegen Betruges war nicht dabei. Du müsstest da doch was haben. Her damit.

          • besucher schreibt:

            https://www.google.de/search?client=tablet-android-samsung&ei=QcGpWO-hB4jlaPWVkKgD&q=trump+university&oq=trump+university&gs_l=mobile-gws-serp.3..35i39k1j0l4.27765.29256.0.32052.9.9.0.0.0.0.203.1081.2j5j1.8.0….0…1c.1j4.64.mobile-gws-serp..2.7.926…0i22i30k1.k2uFznOy3RM

          • besucher schreibt:

            Und das hier:

            Falls Du magst kann ich auch mal zu Dir kommen und aus dem Buch vorlesen.

          • A.S. schreibt:

            Merci.
            Das ist in der Tat interessant.

          • ceterum censeo schreibt:

            „Nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten sagte Johnston, Trump sei ein Schwindler und unqualifiziert, handele irrational, habe sein Leben mit Kriminellen verbracht und werde eine Verfassungskrise auslösen.[9]“
            Quelle: Wikipedia
            Sensationelle Enthüllung! Trifft auf Barry Soetoro, Angela Merkel, Wladimir Putin und wahrscheinlich 99 Prozent aller Politiker und Pulitzerpreisträger zu. Und über die meisten dieser Figuren findet man auch viel mehr Bücher als über Trump. Geschenkt.

          • besucher schreibt:

            Mehr als Whataboutisms kommen von Dir mal wieder nicht. Wer ist denn Berry Soetoro? Der Präsident von Lampukistan?

          • Aristobulus schreibt:

            Figuren ist just der angemessene Ausdruck für solche tja Figuren 🙂 . Lemuren kann man auch sagen. Oriana Fallaci sprach von Zikaden, wen es um Figuren, Propagandisten und Totmacher ging.

        • Kwezi schreibt:

          So ist es, Aristobulus. Obama ist ein Mulatte, d.h. er ist zu gleichen Teilen schwarz und weiß. Mir leuchtet nicht ein, wieso die eingeborenen Albinos hier solche Leute für schwarz halten; kann es sein, dass da einige Vorurteile aus Kaisers Zeiten überlebt haben?

          Afrikaner sind da übrigens lockerer, der einer schottisch-Ewe Verbindung entsprungene Jerry Rawlings, Putschist und später erfolgreiches und geschätztes Staatsoberhaupt von Ghana, wurde dort nie als Weißer verunglimpft. Der Berliner Kevin Boateng, der für die ghanaische Fußballnationalmannschaft spielt, auch nicht.

          Dass Obama weit von der afroamerikanischen Subkultur entfernt war, muss nicht mehr bewiesen werden. Das hat er während seiner Amtszeit permanent getan.

      • Kwezi schreibt:

        Die Welt ist bunt. In einigen entlegenen Bergdörfern Jamaikas hielten sich die Schwarzen, Nachkommen der Sklaverei entfleuchter Kämpfer, die Nachkommen deutscher Siedler als Sklaven; GEO berichtete vor Jahren mal darüber. Die Sklaverei ist auch in Jamaika abgeschafft; der soziale Stand der weißen Exsklaven ist geblieben. Besuch sie mal, wenn Du in Montego Bay in der Sonne liegst.

  6. Kanalratte schreibt:

    Ist Trump bekloppt? Ja
    Ist Trump gefährlich? Nein

  7. Kanalratte schreibt:

    Mir gefällt dieser Artikel überhaupt nicht, obwohl er gleichzeitig sehr interessant ist. Es ist schwer diesen Artikel mit wenigen Worten zu beschreiben, weil Buurmann darin in wenigen Sätzen von Thema zu Thema springt und hinterher alles miteinander verwurstelt. Er verbindet Trumps Sprücheklopferei und Fragen von Journalisten zum Antisemitismus mit Islamismus um dann über Obama zum Feminismus und zu Hillary Clinton zu kommen, nur um dann wieder Israel und den Nahostkonflikt zu behandeln.

    Kleine Analyse:

    Buurmann stellt richtig fest dass Donald Trump ein rechthaberischer Sprücheklopfer ist, der Probleme mit Kritik an seiner Person hat und deshalb eine Aversion gegen kritische Medien hegt.
    Wie Buurmann allerdings dann darauf kommt dass Trump deshalb wie ein Islamist sei, ist nicht nachzuvollziehen. Denn seit wann sind Islamisten atheistische Geschäftsmänner mit losem Mundwerk und freundschaftlichen Beziehungen zu Benjamin Netanjahu?
    Auch ein Präsident Donald Trump ist nicht daran schuld, dass es Antisemitismus in den USA gibt. Gab es sogar schon vorher, stell dir mal vor. Anhand von Bombendrohungen gegen Synagogen Trumps Regierung die Verbreitung von Judenhass anzulasten, ist so wie wenn man Obama des Islamismus bezichtigt hätte weil es in seiner Amtszeit in San Bernardino und Orlando islamistisch-motivierte Anschläge gab.
    Präsident Obama wurde ja nicht völlig grundlos verdächtigt ein heimlicher Moslem zu sein, denn schließlich ist er der Sohn eines zum Islam konvertierten Kenianers und hat, wie sein indonesischer Stiefvater der ebenfalls Moslem ist, in seiner Kindheit in Indonesien diesen Glauben ausgelebt und eine Koranschule besucht, was auch erklärt warum er so versiert in Koranversen ist. Obama ist dann später zum Christentum gewechselt, hat aber nach wie vor eine starke Bindung zum Islam und war auch in seiner Amtszeit für einen US-Präsidenten sehr Islamfreundlich aufgetreten.
    Donald Trump hat Probleme mit Frauen? Weil er ein paar Machosprüche gebracht hat, die man von Reichen, Promis und Fußballspielern, denen die Frauen bekanntlich zu Füßen, ja noch NIE gehört hat? Lächerlich! Er hat ein Problem mit Frauen weil er Gegenkandidatin H.Clinton genauso mies behandelt hat, wie er es zuvor bei seinen republikanischen Mitkandidaten getan hat? Ted Cruz is a liar, Marc Rubio is a bad Person…
    Buurmann ist Fan von Hillary Clinton weswegen er nicht sieht, dass es nicht gegen die Frau Hillary Clinton gerichtet war, seitens der Medien die Präsidentschaftskandidatin zu kritisieren und ihre vermeintlichen Skandale auszuschlachten. Das gleiche wird und wurde übrigens auch gegen den Mann Donald Trump gemacht, denn er wurde und wird auch ständig zu Recht oder zu unrecht mit Dreck beworfen. Frauenfeindlich, Männerfeindlich?

    Abschließend muss man noch anfügen, dass Kritik an den Medien nichts verwerfliches ist. Wenn Trump das tut, dann mag das niveaulos und maßlos übertrieben sein, aber wenn man sich die sensationsgeile Berichterstattung anschaut, dann bleibt einem nichts anderes übrig als zum Schluss zu kommen, dass vieles was heute in den Medien verbreitet wird einfach nur Halbwahrheiten sind oder gar ganz falsch ist. Ich erinnere an die ganzen Berichte die uns Donald Trump als Putin-Freund und Russlandfreund verkauft haben oder den angeblich klaren Wahlsieg für Hillary Clinton. Gerade Buurmann sollte das eigentlich wissen, denn in Punkto Israel wird sich ja auch häufig Halbwahrheiten bedient oder einfach tendenziös Anti-Israel berichtet.

  8. Hoppie schreibt:

    Hm, also wenn man jedes einzelne Wort derart auf die Goldwaage legt sei aber auch folgendes gesagt: „Donald Trump hat gesagt, er sei die am wenigsten antisemitische Person“. Stimmt ja in der Form nicht, er hat gesagt: „I am the least antisemitic person that you’ve ever seen in your entire life.“ Bedeutet das jetzt dass er ganz bewusst und mit Kalkül das Wort „seen“ benutzt? Ganz zielgerichtet z.B. ungesehene Radiopersönlichkeiten ausschliesst?

    Nein, natürlich nicht, er hat eine ungelenke Formulierung verwendet mit der er sagen wollte dass ihm Antisemitismus super duper fern liegt. Ich denke es gibt mehr als genug reale Probleme mit Donald Trump die diskutiert werden sollten.

    • Kanalratte schreibt:

      Dass Trump zu verbaler Übertreibung neigt, dürfte mittlerweile bekannt sein.

      • Aristobulus schreibt:

        Damit ist Trump ja bekannt geworden. Indem er bekannt war, konnte er Präsident werden.
        Jetzt lasst ihn doch zeigen, was er kann. Er kann nämlich was.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Hindert ihn denn hier jemand daran? Bis jetzt hat doch hier noch keiner „Die Menschen!“ gesagt, oder? Und selbst, wenn es so weit käme: Bisher scheint ihn doch noch kaum ein Vorwurf gegen seine Person jemals an irgendwas gehindert zu haben…?

          Und wenn man im Kommentarbereich diskutieren möchte, bedarf es der Aufrechterhaltung eines gewissen Dissenses…

          Den Gauck, zum Beispiel, mochte ich erstmal nicht; seine Entscheidung, nicht nochmal zu kandidieren, habe ich jedoch geliked, wiewohl andererseits die dadurch eröffneten Möglichkeiten, wie sie nun scripted reality wurden…

          Und beim Trump werden wir es sehen.

          Aber ein bisschen Zweifel tut jeder Euphorismensuppe gut.

  9. Hr. Rober schreibt:

    Ich kann die Trump-Anhänger genauso wenig verstehen, wie seine Gegner.
    Meine Person hält ihn immer noch für das größere Übel als Clinton, doch wenn ich mir anhöre, wie schlecht die Medien in Deutschland ständig über ihn berichten, dann kann ich eine gewisse Lust daran schon verstehen, ihn demonstrativ zu verteidigen.

    Aber diese Lust ist letztendlich kindisch. Ich mag gerne glauben, dass Trump beste Absichten hat, doch genauso wie die Rechten es den Linken immer vorhalten, beste Absichten seien die Pflaster für den Weg in die Hölle, so gilt es auch hier: Der Mann ist kein Diplomat, deshalb kann er weder mit Medien, noch mit ausländischen Regierungen gut umgehen. Er will verhandeln, wie einen Konzern.

    Was bei Trump vielleicht der Fall ist, was beim Brexit wahrscheinlich der Fall ist, dass diese Bewegungen durch fremdenfeindliche Intoleranz an die Macht gespühlt wurden und dieser sich jetzt verstärkt.

    • Aristobulus schreibt:

      Was’n Schwurbl zur Nacht. Da wird ja keinem klar, wie geopolitisch das nu gemeint sey, oder überhaupt.

    • max schreibt:

      Schwafel, schwafel. Unterstellungen sind übrigens kein Beweis. Sie deuten lediglich auf die Absicht des Absenders hin.

    • A.S. schreibt:

      „Der Mann ist kein Diplomat, deshalb kann er weder mit Medien, noch mit ausländischen Regierungen gut umgehen.“
      Das stimmt doch so nicht. Alle Treffen mit ausländischen Regierungen sind bisher positiv ausgefallen, selbst das Treffen mit seinem Gegenteil, dem kanadischen Premierminister. Auch in der gerade laufenden Münchner Sicherheitskonferenz bleibt von der hysterischen Panik nix übrig. Bisher hat sich jede Warnung vor Trump als böswillige Unterstellung herausgestellt, als Phantasie einer politischen Klasse, die aus ihrem Luftschloss nicht aufwachen will.
      „Was bei Trump vielleicht der Fall ist, was beim Brexit wahrscheinlich der Fall ist, dass diese Bewegungen durch fremdenfeindliche Intoleranz an die Macht gespühlt wurden und dieser sich jetzt verstärkt.“
      Auch das ist nicht wahr. Die Bewegungen Trump und oder Brexit werden weder durch Intoleranz noch Fremdenfeindlichkeit gespeist, sondern von Sorgen über eine politische Klassen, die in den jetzten 10-20 Jahren nahezu jedes große Problem verschlafen oder verleugnet hat und offensichtlich in einer selbstgewählten Filterblase gefangen ist.

  10. caruso schreibt:

    Ich halte Trump weder für einen Islamisten (auch wenn er zu viel jammert) noch für
    einen Antisemiten.
    Zu viel zu jammern ist noch kein Zeichen von Islamismus. Er, Trump, hat (noch?)
    kein Blut an den Händen kleben. Was man von Hillary Clinton weniger sicher sagen
    kann, denkt man z.B. auf die Ermordung des Botschafters und seiner Mitarbeite in
    Lybien (falls ich mich gut erinnere, geschah es dort.)
    lg
    caruso

  11. anti3anti schreibt:

    Trump ist verrückt, also Islamist.

    • Aristobulus schreibt:

      Wer sowas behauptet, muss sich drauf einstellen, dass es bloß auf ihn selbst zurückfällt-.
      Außer, wenn es ironisch gemeint ist. Dann fällt es bloß auf den Weltgeist zurück.

  12. Sophist X schreibt:

    Heute behauptet er, die ganze Welt und die Medien seien gegen ihn.

    Ich bin mir sicher, dass das der God Emperor nicht behauptet hat.

  13. A.S. schreibt:

    Das Trump was gegen die Medien hat ist nicht neu, das gilt umgekehrt aber auch.
    Kann es sein dass es da irgendeine Vorgeschichte gibt? Das wirkt auf mich, als würde Trump auf einen Kontext reagieren, nicht auf die Frage selber.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Aber schwurbelig-bullernd auf Kontexte auszuweichen, wenn es eine konkrete Frage gibt: Meine Tante hätte draus gefolgert, dass er ein ganzer Edelmann dann auch nicht wäre…

      • Aristobulus schreibt:

        Sir Donald wird er erst in zehn Jahren. Bis da hin isser Volk.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Die Tante nahm das mehr im auseinandergenommenen Wortsinn, weniger formal, und den Adel eben nicht, wie er im Buche steht, sondern jemand, dem sie ihn zubilligte, hatte den, und einer, der es an Diskurskultur fehlen ließ, eben nicht. Beipielsweise.

      • A.S. schreibt:

        Trump weicht ja nicht mal aus, der redet schlicht Bockmist.
        Aber dermaßen an der Frage vorbei, dass ich das Gefühl habe, da gibt’s irgendeine Vorgeschichte.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Hoffen wir mal, dass die nix medizinisches ist… so ein bisschen mutet es an wie früher Lübke oder sonstwie nachlassende Geistesgegenwart bei anhaltender und aufwallender Emotion.

        • besucher schreibt:

          Ich tippe mal auf eine chronische, nicht heilbare, narzisstische Persönlichkeitsstörung.

          • A.S. schreibt:

            Eine solche dürfte in Politikerkreisen eher die Regel als die Ausnahme sein.

          • A.Bundy schreibt:

            Ich tippe auf chronisch linksdrehenden, zwangsgestört weshalb nicht heilbaren, narzisstischen Vollzeitdenunzianten.

          • besucher schreibt:

            Scheiß Dir in Hos, Loser!

          • Aristobulus schreibt:

            besucher, es gelten hier so wie draußen bestimmte REGELN. Dazu gehört, dass man nicht jemanden kindisch beschimpft, ja? Wenn Sie den Bundy jedoch gewählt beschimpfen, keilt er naturgemäß doppelt gewählt zurück, denn der kann das und Sie verlieren 😉 . Um das zu umgehen, fäkalisieren Sie mit Gossensprache drauflos. Tja, wer sowas macht, kommt nicht in den zweiten Stock.
            Geben Sie sich mal a bissele Müh‘.

          • besucher schreibt:

            Denunzianten-Tourette wird mit Fäkalismen beantwortet. Boom! Komischerweise gelten die Regeln immer nur für mich und nicht für Deine Homies. Deine Wagenburg-Mentalität ist sehr menschlich, Mijnheer Cohn, wir hier in der kleinen warmen Stube gegen die linksversifften Zombies da draußen. Das ist sehr romantisch, es sei Dir gegönnt.

          • Aristobulus schreibt:

            … sagt ausgerechnet der Politromantiker, die niemals argumentiert 😀
            Na dann.

  14. Hein schreibt:

    „Für alle, die Golda Meir noch gesehen haben, sie war auch antisemitischer als Donald Trump, ach ja, und Anne Frank auch!“ Ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Es ist doch klar, was Trump sagen wollte. Er ist kein Fünkchen antisemitisch.
    So kommentiert puppyjake: „Trux was obnoxious. As Jews we have become our own worst enemies. Anti-semitism was on the rise in the US for the last 8 years under anti-semites, Obama, Clinton and then Kerry. Where was the uproar in the Jewish community? They were kissing Obamas ass. No one said one word when“ kill the Jews““became protected speech inTenn. colleges and colleges throughout
    the US. Where was the uproar? Where was the uproar when Obama repeatedly funded Iran and the terrorists. Shame on us. We will rue the day if we don’t see what really went on and how Trump is truly trying to shift our outlook and our actions, much to the dismay of the American Jews,.“
    https://worldisraelnews.com/trump-says-hes-least-anti-semitic-person-refuses-question-from-orthodox-reporter/?utm_source=browser&utm_medium=push_notification&utm_campaign=PushCrew_notification_1487324689&_p_c

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Trump spricht einfach und klar. Wie ein Kind. Man kann die Worte so klar nehmen, wie er sie sagt. Er hat gesagt, niemand sei weniger antisemitisch als er. Da gibt es nichts zu deuteln.

      • klartext77 schreibt:

        Er verglich sich aber erkennbar nicht mit Juden, sondern mit Nicht-Juden. Daraus abzuleiten, Trump halte sich für weniger antisemitisch als bekannte israelische Politiker, ist hanebüchener Unsinn. Man kann dem US-Präsidenten vieles vorhalten, aber der Antisemitismus-Vorwurf gegen ihn ist ebenso falsch wie unfair.
        Und selbstverständlich ist Trump kein Islamist, ganz im Gegenteil: Er ist der erste Herr im Weißen Haus, der offenkundig wenigstens teilweise gegen den extremistischen Islam vorgehen will.
        Lieber Herr Buurmann, offenbar haben Sie die Clinton-Niederlage immer noch nicht verkraftet. Ich schätze Ihre Beiträge ansonsten sehr, aber der heutige Artikel ist schlicht kruder Unfug.

      • A.S. schreibt:

        „Man kann die Worte so klar nehmen, wie er sie sagt.“
        Man kann die Worte auch so nehmen wie sie (völlig offenkundig) gemeint sind.

      • Aristobulus schreibt:

        Heins Fund bringt es mitten drauf. So war’s, und so isses. Daran gibt es nichts zu deuteln

      • max schreibt:

        Willst Du jetzt eine Rally eröffnen, wer am wenigsten antisemitisch ist? Mit Startvorteilen für Juden?

  15. Hessenhenker schreibt:

    Immer das Gejammer der Intellektuellen über Trumps Gejammer!

    • Aristobulus schreibt:

      Voilà.
      Über ein Jahr lang hat man sich allgemein so dämonisierend-delegitimierend-doppelstandard auf Trump eingeschossen, dass man jetzt nicht mehr aufhören kann, nicht? Warum: Wenn man damit aufhört, gibt man damit zu, sich über ein Jahr lang auf schlimme Weise meinungsverstrickt und herumdämonisiert zu haben. Das ist sehr schwer.
      Verständlich also, wenngleich weiterhin schlimm, dass man also nicht aufhören kann.

    • Frase0815 schreibt:

      Jo, schlimm das Genöle 😀
      Dabei kommt doch auch Gutes von Daddy bzw. seinem Team

      <blockquote>
      

      Die Vereinten Nationen besessen von anti-israelischen Vorurteilen? Die Vereinten Nationen ein Spaltpilz für Frieden in Nahost?

      Die Mitglieder dieses Sicherheitsrates sollten ihr bitte eines erklären: Warum sitze man hier Monat für Monat zusammen und rede über den Nahost-Friedensprozess? Es gebe so viele Probleme auf der Welt. Warum also Monat für Monat diese Sitzung?

      Die Lüjenprässe jammert darüber selbstredend auch wieder, aber GB, dem sollte das doch eigentlich gefallen?
      http://www.tagesschau.de/ausland/haley-115.html

      • Hessenhenker schreibt:

        Stimmt, über Merkel redet der Sicherheitsrat nie.

        • Aristobulus schreibt:

          … dabei hat sie dafür gesorgt, dass 1,67 Millionen hierzulande illegal siedeln.
          Aber weil diese Siedler ja keine Juden sind, verliert kaum einer darüber ein Wort.

          • Hessenhenker schreibt:

            Ist da auch der Familiennachzug schon mitgezählt?
            Der ist ja scheinbar legal, sonst hieße es ja „Familiennachschmuggel“ statt „-nachzug“.

          • Aristobulus schreibt:

            … die Familien-Nachhut kommt noch. Es müssen ja sechs Millionen plus Einer werden.

          • besucher schreibt:

            Die siedeln hier quasi so wie die Palästinaaraber in Syrien, Libanon und anderswo.

          • Aristobulus schreibt:

            … da steht wirklich, ich soll „gut zueinander!“ sein. Also zu Ihnen jezze, der so’n haarsträubend REALITÄTSLOSES Zeug behauptet. Jeeez.
            Haben Sie je davon gehört, wie die da leben müssen?! Also Palästinaraber in Syrien, Libanon usw. werden immer wieder brutal verhungern gelassen oder gleich massakriert, und wenn man sie da grad mal am Laben lässt, haben sie in den Ländern keine Arbeitserlaubnis und auch in vierter Generation keine Chance auf Einbürgerung, obwohl sie haargenau die selbe Gutturalsprache reden und haargenau das selbe Zeug essen (aber die haben nichtmal das) wie ihre zufällig syrischen, libanesischen usf. Nachbarn.
            So geht es denen da.

          • Kanalratte schreibt:

            Die moralische Welt hat kein Problem mit illegalen Einwanderern, sofern es sich nicht um Juden handelt. Wie war das nochmal: „Kein Mensch ist illegal“ – außer Juden.

          • Hessenhenker schreibt:

            Guten Morgen Kanalratte!
            Zitat:
            „Wie war das nochmal: „Kein Mensch ist illegal“ – außer Juden.“
            In Deutschland kommt noch eine weitere Person dazu (in ARABISCHEN aus Indien geklauten Zahlen: 1).

          • besucher schreibt:

            Stimmt, der Hessenhonker ist illegal hier.

Kommentare sind geschlossen.