„Tötet uns“ – Heute zu Gast in Köln!

„Wir werden sie so hart bestrafen, dass sie flehen werden: ,Lasst uns sterben, damit wir erlöst werden!‘ Wir werden sie zwingen, uns anzuflehen. Wir werden sie in so tiefe Löcher werfen, dass sie kein Sonnenlicht mehr sehen, solange sie atmen. ,Tötet uns‘, werden sie uns anflehen. Selbst wenn wir sie hinrichteten, fände mein Herz keinen Frieden. Sie werden in zwei Quadratmeter großen Löchern sterben wie Kanalratten.“

Der Mann, der das im Jahr 2016 über Putschisten gesagt hat, soll heute, Sonntag, 5. März 2017 um 18 Uhr, in Köln in Domnähe im Senats-Hotel „über das geplante Präsidialsystem in der Türkei informieren“. Sein Name ist Nihat Zeybekçi. Er ist der Wirtschaftsminister der Türkei. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger erfuhr, will Nihat Zeybekçi um 18 Uhr im Senats Hotel auftreten. Die Veranstaltung soll bis 22 Uhr dauern, wie die Polizei mitteilte. Das Hotel lehnt eine offizielle Stellungnahme bisher ab.

Ich kann leider nicht dabei sein, wenn der türkische Wirtschaftsminister in Köln spricht. Ich bin noch in der Normandie. Ich hätte mir diese post-aschermittwöchliche türkische Karnevalssitzung in meiner Domstadt gerne angeschaut. Erdogan Alaaf!

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24 Antworten zu „Tötet uns“ – Heute zu Gast in Köln!

  1. DuDu schreibt:

    Wie ich bei WO lesen durfte, waren ganze 30 Hansele vor Ort um dagegen zu demonstrieren. Da kommen mehr zusammen bei jedem x-beliebigen Fussgängerzone-Wahlstand der AfD.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Man sollte die, die da waren, nicht als Hansele schmähen… Immerhin waren sie da, und DuDu und ich wohl nicht…

      • Aristobulus schreibt:

        … diese Dreißig sind so wie jene anderen ca. Zehn bis Zwanzig, die sich an jedem Freitag (jedem Freitag!) in Wien vor der saudischen Botschaft postieren, um zu rufen, dass Raif Badawi endlich freigelassen werden muss.
        Jeden Freitag.
        Zehn bis zwanzig Unentwegte.

  2. davboe schreibt:

    „Ich hätte mir diese post-aschermittwöchliche türkische Karnevalssitzung in meiner Domstadt gerne angeschaut. Erdogan Alaaf!“ 😀
    Hach, herrlich. Selbst aus der Normandie.

    • Aristobulus schreibt:

      … die meinen das leider jedoch ganz Ernst, Davboe, Guter.
      Darf ich’s erklären: Der Unterschied zwischen Fasching und dem Getürkten da ist etwa so wie der zwischen Bier und Schnaps. Nach sieben Kölsch ist man fast nur alberner als sonst, aber nach sieben Schnappes saftet das Hirn, und man fängt in der Gradnochübrigseele ganz ernst und gravitätisch an zu brutalisieren.

  3. Aristobulus schreibt:

    Wirklich schön ist doch besonders dieser kleine, alles illustrierende, alles beleuchtende Ministerseufzer zwischendurch:
    „…fände mein Herz keinen Frieden“.
    Der Totmacher im Ministerrang hat ein tief empfundenes Friedensproblem in seinem Herzen. Wehrlose zu ermorden reicht ihm nicht, es lässt ihn unbefriedigt, und dann tut sein Herz weh. Er will die Wehrlosen von selber verrecken lassen. Erst dann fände sein Herz Frieden“. Ja, er hat eins!, und das ist seine Definition von Frieden im Herzen: Indem er selbige den Wehrlosen herausreißt.

    Wie begrüßenswert, wenn ein Sadist sich immerhin so gehen lässt. Dann weiß man, wie er tickt.
    À propos!, Sadisten wie der ticken immer so theatralisch, kretinös und superpeinlich sentimental. Wenn man einen wie den in ein enges Erdloch steckt, fängt er schon siebzehn Meter davor an zu zittern, zu heulen, zu betteln, und verrät jeden.
    Bloß wenn’s dem um Andere geht, wird er ganz hart, ganz männlich und stolz wie Bolle auf den Propheten Mohammed. Der war auch so drauf.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Also, mir kommt bei solchen Herzensergüssen von herzlosen Herzensanmaßern immer das Wort Pumpe in den Sinn und der Pumpensumpf, wie er sich etwa im Fermenter einer Bioabfall vergärenden Biogasanlage findet… Da sammelt sich dann der Sickersaft und das den Haufen perkoliert habende Perkolat und wird wieder in den Perkolattank gepumpt…

      • Aristobulus schreibt:

        Yepp. Clas. Sumpenpumpf galore, und zwar der trumpfig-dumpfig-schwampfig koranischen Art. Dagegen würde höchstwahrscheins‘ nichtmal eine tiefestgreifende ministerielle Darm- und Hirnspülung (egal in welcher Reihenfolge) helfen.

        … ja womit sollte man denn da so durchspülen??, mit Kamillentee? Welches Kraut außer Napalm ist gegen sowas gewachsen-?

        • Clas Lehmann schreibt:

          Ach, es ist einfach betrübend, wohin jemand, der doch von Geburt eigentlich Mensch zu sein hätte, sinken kann… Die Hoffnung erstirbt in der Nähe Solcher.

          • Aristobulus schreibt:

            … wohl vor Allem die Hoffnung, dass sich die islamischen Gesellschaften noch irgendwie von selbst reparieren könnten. Also meine Hoffnung von einst, dass sie das auch nur irgendwie! usf., erschtorb schon vor Zeiten. Angesichts solcher Exmenschen.

            P.S.
            – Reparieren? Heißt: Etwas-wieder-funktionsfähig-machen. Islamische Gesellschaften (im Ganzen) oder islamische Charaktere (im Einzelnen) sind aber noch nie funktionsfähig gewesen. Außer man nimmt Totprügeln und Totgeprügeltwerden als mögliches Modell eines hmm Funktionierens auf Abbruch.

  4. Mama Makbar schreibt:

    Tja nix mit Arsch Huh bei Türkisch Mann…

  5. A.S. schreibt:

    Da wird es kaum Proteste geben. Die lieben Köllner müssen sich ihre Energie aufsparen falls Höcke mal in die Nähe kommt…….

  6. Tiqvah Bat Shalom schreibt:

    Neeeee!!! Dazu sage ich gar nichts!!! Was ich sagen könnte, wäre nicht druckreif!!!

  7. Pingback: „Tötet uns“ – Heute zu Gast in Köln! | Alternative für Deutschland --- Kreisverband Weserbergland

  8. Brathering schreibt:

    „in Köln in Domnähe“
    Mit oder ohne Licht?

    • Aristobulus schreibt:

      … im Keller. So da drin, dass man da getötet werden würden sollen will.
      Also dürfte es da nicht wirklich komfortabel zugehen, und Kaffee / Schnittchen kriegt man auch nicht.

  9. Ruth-Monika Spicker schreibt:

    Es ist zum Kotzen. Aber….ob das reicht?😈

  10. ceterum censeo schreibt:

    Dagegen demonstriert keiner. Da gibt es keine Todesdrohungen gegen Akteure oder Hotelangestellte. Köln soll schließlich bunt sein. Oberstes Ziel aller Träume der Einwohner dieser Stadt. Schade eigentlich, daß die Haßmauer nicht mehr steht. Der Özföz, oder wie er heißt hätte sich wie zu Hause gefühlt.

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