Eine Frage an die Stiftung Pfennigsdorf

„Kauft nicht bei Juden!“
„Die Juden sind unser Unglück!“

Das waren die Sprüche der Nazis. Sie waren vor achtzig Jahren auch in Bonn zu hören. Zu der Zeit der Nationalsozialisten stand in Bonn in der Poppelsdorfer Allee 108 bereits ein Haus, das heute die Stiftung Pfennigsdorf beherbergt. Ziel dieser Stiftung ist „der exemplarische Erhalt eines Bürgerhauses aus der Zeit um die Jahrhundertwende in dieser exponierten Lage and der Poppelsdorfer Allee in Bonn, deren Bebauung weitgehend aus dem vorigen Jahrhundert stammt. Entsprechend seiner Zweckbestimmung ist die Einrichtung des Hauses weiter mit gutem, antikem deutschem Mobiliar zu vervollständigen und sind die Bilder z.B. durch ältere gute Landschaftsbilder zu ergänzen.“

Meine Frage lautet nun: Ist es im Sinne der Stiftung Pfennigsdorf, die oben zitierten zwei Wortbilder in der Form zu erhalten, dass sie auch heute noch Gültigkeit haben?

Ich frage, denn für den 27. März 2017 lädt George Rashmawi im Namen der Deutsch-Palästinensische Gesellschaft NRW-Süd um 19 Uhr in die Stiftung Pfennigsdorf um dort Dr. Martin Breidert zu lauschen, wie er für die Bewegung BDS wirbt. BDS ist zur Zeit die größte judenfeindliche Bewegung der westlichen Welt. Ihr Ziel ist es, jede Friedensbewegung zwischen dem Land Israel und seinen arabischen Nachbarn zu torpedieren. BDS fordert, Israel bedingungslos zu boykottieren.

Es gibt knapp 1,694,000 Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind die Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden. Sie boykottieren nicht!

All diese 1,694,000 Muslime werden allerdings von BDS diskriminiert: Der Name steht übrigens für „Boycott, Divestment and Sanctions“. BDS wendet sich gegen ganz Israel und gegen alles, was israelisch ist. Alle 1,694,000 Muslime, die in Frieden, Nachbarschaft, Gleichberechtigigung, Toleranz und Respekt mit Juden leben, sind Israelis und somit Ziel der Diskrimierung von BDS. Die Kampgne fordert dazu auf, diese Muslime zu boykottieren und zu bestrafen (sanktionieren), sowie jede Form der Unterstützung mit diesen Muslimen zu kappen (Divestment).

BDS fordert dazu auf, Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben, so zu behandeln, wie Juden von Judenhassern behandelt werden. Jegliche Form der Anerkennung hat zu unterbleiben! Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte am 28. Februar 2010:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt (…) Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen.“

BDS richtet sich ganz bewusst nicht gegen diesen Mann und seine Partei, dessen Worte nicht anderes bedeuten als: „Die Juden sind unser Unglück! BDS richtet sich auch nicht gegen Wiam Wahhab und seine Partei. Wahab war ein libanesischer Minister und erklärte am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Der Libanon gehört zu den Ländern, die ein Reiseverbot gegen mich, Gerd Buurmann, ausgesprochen haben, nur weil ich es gewagt habe, das Land Israel zu bereisen. Neben dem Libanon, behalten es sich Syrien, Kuwait, Jemen, Libyen, Saudi-Arabien und der Iran vor, keine Menschen ins Land zu lassen, wenn sie Juden sind oder freiwillig in Israel waren. Viele diese Länder erklären stolz, das Volk der Juden gänzlich aus ihren Ländern vertrieben zu haben. Sie sind stolz auf ihren Völkermord. Diese Länder verfolgen ebenfalls Homosexuelle. Im Iran, im Jemen und Saudi-Arabien werden Homosesuelle sogar getötet. In Saudi-Arabien dürfen Frauen keine Autos fahren und nicht unverschleiert und ohne Erlaubnis eines Mannes das Haus verlassen. Diese Länder betreiben Apartheid der übelsten Sorte. Gegen all diese Länder richtet sich BDS nicht!

BDS richtet sich gegen das Land, das beschlossen hat, staatliche Krankenhäuser mit Gebetsräumen für alle Religionen ausstatten zu lassen, nachdem ein Muslim erfolgreich beim Obersten Justizgerichtshof des Landes geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv im Freien beten musste. Juden im Gaza-Streifen, in Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen haben keinen eigenen Gebetsraum in Krankenhäusern, sie haben nicht mal eine Aufenthaltserlaubnis dort. In diesen Regionen ist es verboten, Jude zu sein. Die Länder sind allesamt „judenrein“!

BDS richtet sich ausschließlich gegen das Land, in dem die damals 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko, Lina Mahul, die israelische Ausgabe von „The Voice“ gewann. BDS richtet sich aber nicht gegen das Gebiet, in dem Mohammed Assaf die arabische Version von DSDS (Arab Idol) mit einem Lied gewann, in dem er hoffnungsfroh über das Ende Israels sang.

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

Gegen diese Menschen richtet sich BDS und somit gegen das einzige Land im Nahen Osten, in dem 1,694,000 Muslime sicher in einer Demokratie leben, die es ihnen erlaubt, schwul oder lesbisch zu sein. Sie haben die gleichen Rechte, wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger des Landes, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Hautfarbe. Jeder fünfte Israeli ist ein Moslem und 77 Prozent dieser Muslime geben laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel! Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das von Muslimen so geschätzt wird. Gegen diese Muslime richtet sich BDS!

Israel ist das einzige Land im ganzen Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem abwählen kann. Die israelische Regierung ist somit die einzige auch von Muslimen und Arabern demokratisch gewählte Vertretung eines Landes im Nahes Osten. Gegen diese Demokratie hetzt BDS. Mahmud Abbas wurde zwar 2005 Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. BDS schweigt dazu! Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, sind in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. BDS schweigt! In Syrien sind alle Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. BDS schweigt!

BDS richtet sich ausschließlich gegen Israel und somit gegen die dort lebenden Muslime, die in Frieden mit Juden leben. Leider hat diese Kampagne viele prominente Unterstützer, wie beispielsweise Slavoj Žižek, Roger Waters, Alice Walker, Judith Butler, Naomi Klein, Laurie Penny, Ilan Pappe und Jill Stein. Die Liste zeigt, Judenhass ist eine über die Jahrtausende gewachsene Krankheit. Sie ist so ansteckend und gefährlich, dass nicht mal Intelligenz davor schützt. Sogar Juden können davon befallen werden.

Judenhass ist eine besondere Form der Diskrimierung und lässt sich auf diese einfache Formel reduzieren: „Ein Judenhasser kritisiert an Juden Dinge, die er bei Nicht-Juden durchgehen lässt.“ Das ist genau der Hass von BDS.

BDS schweigt zu sämtlichen barbarischen Unmenschlichkeiten der Welt, kritisiert aber Israel, weil das Land nicht perfekt ist. Der Judenhass, wie er sich in BDS manifestiert, ist die Verweigerung des Existenzrechts für Juden, wenn sie nicht perfekt sind. Juden müssen übermenschlich sein, um existieren zu dürfen. Für den Rest der Menschheit reicht es, menschlich zu sein. Ein israelischer Politiker wird bereits verteufelt, wenn er kein Heiliger ist. Ein arabischer Politiker jedoch wird schon zum Heiligen erklärt, wenn er kein Teufel ist. Das ist die Kampagne des Hasses, die seit Jahrhunderten gegen Juden gefahren wird, und BDS ist ein modernes Kind dieses alten Hasses.

Dieser Hass gibt Milliarden aus, um Juden zu finden, die nicht perfekt sind, nur um dann rufen zu können: Seht her, die Juden! Unzählige Journalisten, Korrespondenten, europäische und amerikanische Organisationen sind in Israel unterwegs, nur um Bilder zu schießen, Filme zu fangen und Geschichten zu sammeln, die zeigen, dass Juden nicht perfekt sind. Diese Bilder, Filme und Geschichten werden dann in kurzen Abständen abgefeuert, so dass der Eindruck entsteht glaubt, Israel sei die größte Gefahr für den Weltfrieden und im Großen und Ganzen auch nicht besser als seine judenhassenden Nachbarn.

Aber Israel ist besser! Israel ist das einzige Land, das trotz eines fast siebzig Jahre anhaltenden Krieges, den die Gegener in der Absicht führen, das ganze Land vollkommen auszulöschen, an sämtlichen Grundprinzipien einer demokratisch verfassten Gesellschaft festgehalten hat. Das ist einmalig in der Geschichte. Israel ist zwar nicht perfekt, aber es gibt kein Land, das es bei vergleichbarer Gefahr besser macht. BDS reicht das nicht. Nur ein perfekter Jude ist ein guter Jude und nur die Guten dürfen bleiben! Da es jedoch keine perfekten Menschen gibt, müssen ganz einfach die Juden veschwinden.

Das ist die Logik der Nazis, die am 27. März 2017 in der Stiftung Pfennigsdorf exemplarisch erhalten wird.

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35 Antworten zu Eine Frage an die Stiftung Pfennigsdorf

  1. ANIJEHUDI schreibt:

    Da nun wieder Raketen aus Gaza abgefeuert werden, wünsche ich mir, dass sich der „Judenstaat“ auf die Solidarität der friedensbewegten Gutmenschen verlassen kann, die an allen Holocaust-Gedenktagen ein genauso reflexartiges wie eindringliches „Nie Wieder! skandieren, wie sie tags darauf Israel als zionistischen Apartheidsstaat verurteilen. Um nicht den Vorwurf aufkommen zu lassen, dass nur die bereits umgebrachten Juden, die guten Juden sind, plädiere ich an alle deutsche BDS-Aktivisten, sich freiwillig als Menschliche Schutzschilder zwischen Israel und Gaza zu postieren, sozusagen als „Bund Deutscher Schutzschilder“ gegen den Krieg!

  2. ANIJEHUDI schreibt:

    Da nun wieder Raketen aus Gaza abgefeuert werden, wünsche ich mir, dass der „Judenstaat“ sich nunmehr auf die Solidarität der friedensbewegten Gutmenschen zurückgreifen können, die an allen Holocaust-Gedenktagen ein genauso reflexartiges wie eindringliches „Nie Wieder! skandieren, wie sie tags darauf Israel als zionistischen Apartheidsstaat abstempeln. Um nicht den Vorwurf aufkommen zu lassen, dass nur die bereits umgebrachten Juden, die guten Juden sind, plädiere ich an alle deutsche BDS-Aktivisten, sich freiwillig als Menschliche Schutzschilder zwischen Israel und Gaza zu postieren, sozusagen als „Bund Deutscher Schutzschilder“ gegen den Krieg!

  3. A.Bundy schreibt:

    Schaut euch das mal an!

    Diesem miesen antisemitischen Drecksblatt gehört mit der ganz groben juristischen Kelle in die Fresse gedroschen. Kann doch wohl nicht wahr sein, was sich diese DuMont-Schmierfinken erlauben. Eindeutig ein Fall für Gerichte, Presserat…und den Gerd. 😉

    • Aristobulus schreibt:

      … na ekelerregend. Naturgemäß muss in eine (wie schön, Index!)-Liste von mächtigen Massenmördern ein Jud‘ hinein, denn was wird aus der Blutdürstigkeit solcher Figuren, wenn kein Jud‘ darunter ist?
      Was Netanyahu, Scharon, Barak, Olmert, Broder, Ilja Richter usf. auch tun oder lassen, sie stehen immer auf den Feind-Indexen.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Pass auf, und nachher ist es Äquidistanz, indem dass sie den Chamenei ja auch irgendwie (wie eigentlich genau? Was ist das für eine Skala? Und wie berechnen sie den Index?), und da werden sie ja dann gemusst haben, damit es nicht einseitig wird und sie nicht slandern? Und den Assad haben sie auch dabei, das ist sowieso schon schief, es seie denn, der Bibi zählt wegen Siedelns doppelt…? Oder einer von den anderen ist auch…? Duarte? Mugabe? Hat der nicht sowas an sich, das ihn da verdächtig macht?

      • aurorula a. schreibt:

        … und wer, dagegen, fehlt in dieser Liste des Vergleichs mit dem Bösen-an-sich alles?
        Man sollte meinen, jemand im elften Jahr seiner vierjährigen Amtszeit, der Leute dafür hinrichten lässt ihr klein Häuschen an die ‚falschen‘ Nachmieter zu verkaufen, die Nachbarn wiederholt in Friedenszeiten beschießt, weil er sie vernichten will, Zivilisten systematisch als menschliche Schutzschilde nehmen lässt, Kinder zu mordenden Bestien erzogen sehen will, Hilfsgelder in Milliardenhöhe hinterzieht, und das alles mit einer blutrünstigen Ideologie rechtfertigt; sei wenigstens eine Erwähnung wert, nein?
        Oder daß die Zeitung eine solche Liste zu Fidel Castros Tod herausbringt und nicht Monate später, wie wärs?
        Überhaupt macht diese Liste qua Lücke das Erd’wa’n-Fiction-double-feature zum tripple feature, und bewiese beim doch-erscheinen auch noch die eigene Draufstehens-Berechtigung qua, höchstwahrscheinlich bis sicher, Drohungen.
        Und dabei fange ich noch nicht mal an mit den beliebtesten Krisenherden der Welt: was ist mit Westsahara, Südsudan, Osttimor, Tibet, Taiwan, Nordzypern…? Keine erwähnenswerten Bösewichtel aus diesen Konflikten? (gut, mit letzterem habe ich schon angefangen. Notiert.) Dem Irak? Afghanistan? Allem, was sich entweder „Demokratische…“ oder „Volks-“ nennt (ausgenommen die Demokratische Republik von Sao Tome und Principe, natürlich, als einzigem Land das sich demokratisch nennt und es auch ist)?

        Der Index ist sowieso prinzipiell verkorkst, allein schon die Bezeichnung ist ein Fehlgriff: „Irrationalitäts“-Index. Good for added alliterative appeal, but not much else. Greueltaten verübt jemand schließlich nicht, weil er* nicht denken will oder könnte. Im Gegenteil handelt er höchst rational und überlegt, nur eben böse. Die Vergabe der Zahlenwerte wird ähnlch laufen wie das messen einer „gefühlten“ Temperatur. Frei nach Schnauze und Antipathie.

        *Fußnote: mit diesem „er“ hat komischerweise nie irgendjemand Probleme, solange und nur solange es in ebensoeinem Satz wie dem zur Fußnote steht, nicht wahr?

        • Clas Lehmann schreibt:

          Tschä. Aber kann ja anhand der Beispiele nicht mal sicher sagen, ob die nun meinen 1 sei irrationaler als 2….n oder umgekehrt…?

          Und wenn es um Bösigkeit ginge, denen, was täte dann Herr Nethanyahu auf der Liste? Bei dem man immerhin noch die durch das Siedeln provozierten Nachbarn erwähnt und damit, ganz, ganz hinten am Horizont doch immerhin die Möglichkeit offenlässt, die hätten immerhin auch einen gewissen Anteil am Konflikt…?

          • aurorula a. schreibt:

            was täte dann Herr Nethanyahu auf der Liste?
            Was nennt sich Sao Tome und Principe „Demokratische Republik“?

            Ernsthaft: ich glaube, diese Liste wurde explizit (oder eher implizit) geschrieben, um ihn draufschreiben zu können, und damit mit dem Bösen-an-sich zu vergleichen. Das ist sonst immer alles, was unter Godwins Gesetz fällt, aber das nutzt sich langsam ab. Vor ein paar hundert Jahren wars noch der Teufel, nennt sich das dann „Fortschritt“? Das Prinzip, freilich, bleibt.

  4. ANIJEHUDI schreibt:

    Vielen Dank für die klaren Worte! Die einseitige Weltsicht der BDS-Anhänger, die sicherlich authistische Züge angenommen hat, wird immer stärker von kirchlichen Kreisen unterstützt. Unter dem Link, der online-Zeitschrift TRANSPARENTONLINE:
    http://www.transparentonline.de/index.php/dies-a-das/135-solidarische-kirche/590-die-evangelische-kirche-und-israel
    lässt sich das wirre Gedankengut der Israelhasser hervorragend studieren. Geradezu exemplarisch hat der Verfasser, Rüdeger Baron, einer Hetzschrift ins Netz gestellt, die eine perfide Form der Geschichtsfälschung darstellt und in ihrem Duktus den Gepflogenheiten christlicher Herrenmenschen entspricht, um – wie berieits in früheren Zeiten – Progromstimmung gegen Menschen jüdischen Glaubens zu verbreiten.
    Ich erlebe in meiner eigenen Heimatstadt, Bad Kreuznach, wie intensiv die evangelische Kirche bemüht ist, den Hass gegen Israel zu schüren und wie leichtfertig der Terror der militanten islamistischen Grruppierungen gerechtfertigt wird. Obszön ist die Art der Meinungsmache auf christlichen Veranstaltungen, die angeblich dem Weltfrieden oder der Erwachsenenbidung dienen sollen. Der Schulterschluss von linken Kreisen, der Friedensbewegung und der evangelischen Kirche in Hinblick auf die Stimmungsmache gegen Israel vollzieht sich in der selben Form der Gleichschaltung, wie bereits zuvor geschehen…

  5. Albrecht Hermann schreibt:

    Danke, dass Sie unablässig aktiv sind. Wir sind so wenige, dabei ist Ihre Stimme überaus wichtig!!
    Albrecht Hermann

  6. Frase0815 schreibt:

    BDS steht tatsächlich für: Besonders dämliche Sackratten…

  7. Philipp schreibt:

    BDS steht tatsächlich für: Bigotry, Dishonesty, Stupidity…

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