Die drei durchgeknalltesten Zeitungen Deutschlands

Folgende Liste fand sich jüngst im Berliner Kurier und in der Hamburger Morgenpost: „Die sieben durchgeknalltesten Führer der Welt“.

Wer befindet sich neben Kim Jong-Un, Baschar Hafiz al-Assad und Ajatollah Sejjed Ali Chāmeneʾi? Benjamin Netanjhu! Verantwortlich für diesen Beitrag zeichnet eine Person mit dem Kürzel MKR. In der Hamburger Morgenpost fanden sich auch schon dieser Worte:

„Israel unterdrückt die Palästinenser im besetzten Westjordanland brutal – Urlaub in Israel ist ein Erlebnis, aber Geschmackssache für kritische Geister.“

In Israel hatte jüngst ein Muslim beim Obersten Justizgerichtshof erfolgreich geklagt, weil es in einer Klinik in Tel Aviv keinen muslimischen Gebetsort gab. Die Regierung Israels entschied darauf, die sechs größten medizinischen Zentren des Landes in Jerusalem, Tel Haschomer, Haifa, Tel Aviv, Beerscheba und Petak Tikva anzuweisen, binnen eineinhalb Jahren Gebetsräume für Muslime einzurichten. Das Gesundheitsministerium hatte bereits 2011 beschlossen, an staatlichen Kranken­häusern Gebetsräume für alle Religionen zu verordnen. Schon vor Einreichung der Klage hätten Kliniken in Haifa und in Tel Aviv muslimische Gebetsräume eingerichtet.

Das ist also „durchgeknallt“ und „brutal“!

Im Jahr 2016 gewann Lina Mahul, eine 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko die israelische Ausgabe von „The Voice“.

Das ist „durchgeknallt“ und „brutal“!

In Israel herrscht Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und Wissenschaftsfreiheit. Die größte und einzige Parade für Schwulen, Lesben, Trans und Queers findet in Israel statt. Egal mit wem du schläfst, woran du glaubst und welches Geschlecht Du hast, in Israel stehen dir alle selbst die höhchsten Ämter offen.

Das ist „durchgeknallt“ und „brutal“!

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

Das ist „durchgeknallt“ und „brutal“!

Schauen wir uns mal außerhalb der Grenzen Israels um. Im arabischen Fernsehen bekommt man zur Erheiterung des Publikums auf die Fresse, wenn man Jude ist:

Mohammed Assaf gewann kürzlich die arabische Version von DSDS mit einem Lied, in dem er davon sang, dass palästinensische Volk durch das Ende Israels zu befreien. Die deutschen Medien berichteten darüber mit Begeisterung!

Im Gaza-Streifen, in Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen haben Juden nicht nur keinen Gebetsraum in Krankenhäusern sondern gar keine Aufenthaltserlaubnis. Diese Regionen sind allesamt stolz darauf, „judenrein“ zu sein. Jude sein ist in diesen Ländern und Gebieten schlicht und einfach verboten!

Die Fatah und die Hamas sprechen allen Palästinensern, die sich systemkritisch, schwul, lesbisch, westlich, aufgeklärt oder feministisch geben, die elementarsten Grundrechte ab.

Muhammad Abu Shahala wurde zum Tode verurteilt, weil er sein Haus an einen Juden verkauft hat. Laut einer Regelung der Fatah und der Hamas ist es Palästinensern verboten, Land an Juden zu verkaufen.

Am 28. Februar 2010 sagte der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach unter anderem Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum „geistigen Führer der palästinensischen Autonomie“ ernannt wurde:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.‘“

Die Gründungscharta der Hamas fordert laut Artikel 7 die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes weltweit. Der Führer des Hasses ist jedoch nicht auf der Liste. Auf der Liste ist der Jude, der sich gegen diesen mörderischen, rassistischen, jundenfeindlichen Hass und Vernichtungswillen verteidigt. Die Hamburger Morgenpost nennt die Weigerung, sich abschlachten zu lassen, schlicht „brutal“ und rät den „kritischen“ deutschen Geistern ab, nach Israel zu reisen, weil die Juden dort auf den erklärten Wunsch der Judenhasser nach einem Auschwitz 2.0 nicht so reagieren, wie sie es für richtig halten. Übrigens, trotz all des Hasses erklärt Israel in seiner Unabhängigkeitserklärung:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Das ist aber „durchgeknallt“ und „brutal“!

Im Mittelalter ermordeten Christen Juden, weil sie die Fake News glaubten, Juden würden Brunnen vergiften und Kinder rituel ermorden. Später ergötzten sich Christen und Muslime an den Fake News „Die Protokolle der Weisen von Zion“. Heute hauen die Hamburger Morgenpost und der Berliner Kurier solche Fake News raus.

Mit Fakten kann man Judenhassern nicht beikommen. Es ist unmöglich, einem Judenhasser zu beweisen, dass Juden keine Brunnen vergiften, nicht Christenblut für ihr Mazzebrot verwenden und nicht die Welt beherrschen. Judenhasser „wissen“ ganz einfach, dass Juden schlecht sind. Daher sind sie stets auf der manischen Suche nach bösen Juden, damit sie empört auf diese Juden zeigen können, um laut zu rufen: „Seht her, die Juden!“ Der jüdische Staat Israel ist für diese Menschen das neue Objekt des Hasses. Darum reisen sie gerne nach Israel, um mit ihren Kameras böse Juden zu jagen. Diese sogenannten Israelkritiker sind die neuen Helden der Judenhasser. Einer dieser „Helden“ trägt die Abkürzung MKR und schreibt für die Mopo.

Diesen „Helden“ zu beweisen, dass sie verzerren und lügen, ist so schwer, wie einem mittelalterlichen Judenhasser klar zu machen, das Juden keine Christenkinder schlachten, um daraus ihr Mazzebrot zu backen. An vielen Universitäten der arabischen Welt wird dieser Müll sogar heute noch gelehrt. Dr. Hassan Hanizadeh zum Beispiel erklärte am 20. Dezember 2005 im Iran:

„Im Jahre 1883, wurden vor dem jüdischen Pessachfest um die 150 französische Kinder auf grausamste Weise in den Vororten Paris ermordet. Spätere Untersuchungen haben ergeben, dass die Juden diese Kinder getötet haben, um an ihr Blut zu kommen.“

Am 31. März 2012 führte Dr. Sallah Sultan als Präsident des Zentrums für Islamforschung in Gaza aus:

„Die Juden haben zum Beispiel diesen französischen Doktor Toma getötet, der Juden umsonst behandet hat, um die Lehren des Christentums zu verbreiten. Obwohl er ihr Freund war und sie von ihm profitiert haben, haben sie ihn an einem ihrer Feiertage entführt und geschlachtet, zusammen mit einer Schwester. Sie haben Matzebrot aus ihrem Blut gemacht. Sie machen das jedes Jahr. Die Welt muss davon erfahren!“

Dieser Hass wird im Gazastreifen gelehrt. Dort herrscht die Hamas. Sie warf in den letzten sechs Jahren über 7000 Raketen auf Israel ab und lehrt in Schulen Kindern und in Moscheen Erwachsenen den Hass auf Juden.

Es gibt knapp 1,694,000 Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind die Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden.

Für die Mopo ist das „durchgeknallt“ und „brutal“!

Der Regierungschef von Wiam Wahhab findet sich nicht auf der Liste der „sieben durchgeknalltesten Führer der Welt“. Wahab war libanesischer Minister und erklärte am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Der Libanon gehört übrigens zu den Ländern, die ein Reiseverbot gegen mich, Gerd Buurmann, ausgesprochen haben, nur weil ich es gewagt habe, das Land Israel zu bereisen. Neben dem Libanon, behalten es sich Syrien, Kuwait, Jemen, Libyen, Saudi-Arabien und der Iran vor, keine Menschen ins Land zu lassen, wenn sie Juden sind oder freiwillig in Israel waren. Viele diese Länder erklären stolz, das Volk der Juden gänzlich aus ihren Ländern vertrieben zu haben. Sie sind stolz auf ihren Völkermord. Diese Länder verfolgen ebenfalls Homosexuelle. Im Iran, im Jemen und Saudi-Arabien werden Homosesuelle sogar getötet. In Saudi-Arabien dürfen Frauen keine Autos fahren und nicht unverschleiert und ohne Erlaubnis eines Mannes das Haus verlassen. Aber schon klar, Benjamin Netanjahu ist einer der sieben durchgeknalltesten Führer der Welt.

Jeder fünfte Israeli ist ein Moslem und 77 Prozent dieser Muslime geben laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel! Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das von Muslimen so geschätzt wird.

Das ist „durchgeknallt“ und „brutal“!

Mahmud Abbas ist nicht auf der Liste. Er wurde 2005 Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde. Seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Nicht auf der Liste! Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, sind in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. Nicht auf der Liste! Dieses Verhalten ist eine besondere Form der Diskrimierung und lässt sich auf diese einfache Formel reduzieren: „Ein Judenhasser kritisiert an Juden Dinge, die er bei Nicht-Juden durchgehen lässt.“

Ich sag mal so, nach all dem darf gesagt werden, die drei durchgeknalltesten Zeitungen Deutschlands sind:

Die Hamburger Morgenpost
Der Berliner Kurier
und
Der Stürmer

***

Die Mopo bedauert mittlerweile ihre Wortwahl. Ich bedauere meine Wortwahl nicht!

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus, Deutschland, Israel, Nachrichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Die drei durchgeknalltesten Zeitungen Deutschlands

  1. American Viewer schreibt:

    „Die drei durchgeknalltesten Zeitungen Deutschlands.“

    Überregional sind das eher andere:

    #3 taz
    #2 FR
    #1 SZ

  2. Brathering schreibt:

    Das bauen von Häusern katapultiert den israelischen Ministerpräsidenten auf den vierten Platz. Das Massenmorden des syrieschen Diktator Baschar al-Assad reicht dagegen nur für Platz sechs.

    Zweierlei Erkenntnisse kann man aus dieser Liste ziehen. Sollte eines Tages Assad die gesamte Redaktion des Berliner Kuriers mit Chemiewaffen umbringen und Netanjahu auf dem Gelände des Berliner Kuriers illegal ein Häuschen bauen, dann wissen wir, wer von den beiden der durchgeknalltere ist!
    Zweite Erkenntnis ist, das die antisemitischen Vollpfosten des Berliner Kuriers dem Juden auch gar nichts gönnen. Nichtmal einen Podestplatz und somit wenigstens die Bronzemedaille in der Liste der durchgeknalltesten Führer der Welt.

    • Aristobulus schreibt:

      Stimmt auffallend, Brathering.
      Die Zeitung hätte aus Ehrlichkeit wenigstens alle Bildchen mit Text weglassen können, um allein das Bild von Netanyahu zu bringen, daneben in Knallgelb: „Der da ist unser Unglück.“
      Das wäre immerhin ehrlich.
      Statt dessen betreibt man aber Quote, ja Gleichstellung 😀 , ein Mandelauge und ein sehr Sonnengebräunter mussten ja mit in die Liste.

  3. Walter schreibt:

    Die Mopo ist traditionell ein antiisraelisches Hetzblatt, vor Jahren schrieben sie einen Artikel zum Stillstand im Nahostkonflikt. Sinngemäß stand dort: Während auf palästinensischer Seite Kontinuität herrschte, gab es auf israelischer Seite Probleme mit wechselnden Regierungen. So wurde eine Diktatur aufgewertet und demokratische Wechsel als Problem dargestellt.

  4. Tiqvah Bat Shalom schreibt:

    Nun gut….. ich rede mal d praktische Seite an…

    Ich bin in d letzten Jahren oft in d Krankenhaus gewesen… Muslime sind keine unbedingt Rücksichtsvolle Wesen! Sie sind eben immer die, die annehmen, d Ton angeben zu können… ebenso dass sie sie immer und überall tun können was sie wollen… und in eine Krankenhaus mit ihre Tücher oder Teppiche – wenn sie nichts dabei haben, nehmen sie eine Badetuch oder andere Tücher von d Krankenhaus… – und schon knien sie auf d Boden.. egal wo auch…

    Eigentlich hätte von jüdische Seite kommen müssen dass die eine Platz haben sollten um Beten.. eventuell im Keller hinter d Heizungsraum…. aber niemals mehr d weg versperren und vor Juden betend Allah hu Aqbar rufen!!!!

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s