Türkei droht EU mit 15.000 Flüchtlingen pro Monat

„Wenn Ihr wollt, ebnen wir jeden Monat 15 000 Flüchtlingen den Weg, die wir Euch bislang nicht geschickt haben, damit Ihr Euch einmal wundert.“

Das soll nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu der türkische Innenminister Süleyman Soylu gesagt haben. Wie schmutzig muss die Arbeit sein, die die türkische Regierung für die Europäische Union macht, dass sie die EU derart erpressen kann? Sehr schmutzig!

Jeder selbstverliebte Wolkenkuckucksprinz, der sich seinen weißen Hermelin nicht schmutzig machen möchte und dennoch sicher in seinem artgerechten Garten lustwandeln möchte, bevor er abends bei Bio-Wein und lokalem Walnussbrot darüber philosophiert, was es bedeutet, ein gutes und gerechtes Leben zu führen, muss die schmutzige Arbeit zur Sicherung seines Ökosystems delegieren. In der Türkei hat die EU einen willigen Gastarbeiter für das schmutzige Staatsgeschäft der Grenzsicherung gefunden. Der deutsche Prinz zum Beispiel sagt: „Es gibt keine Obergrenze in der Flüchtlingsfrage“ und der türkische Gastarbeiter sorgt dafür, dass der deutsche Prinz das weiter glauben kann.

Natürlich gibt es eine Obergrenze in der Flüchtlingsfrage! Alles hat eine Obergrenze! Kein Raum hat unendliche Kapazität. Die Obergrenze für Flüchtlinge liegt dort, wo ein Land nicht mehr in der Lage ist, sich um die Flüchtlinge zu kümmern. Wer sich weigert, eine Obergrenze zu definieren, weigert sich, Verantwortung zu übernehmen. Nur wer sagen kann, wieviel Hilfe er geben kann, kann auch helfen.

Als Ende 2015 am Münchener Hauptbahnhof eine ungewohnt hohe Zahl von Flüchtlingen ankam und sie von applaudierenden Deutschene empfangen wurden, da fielen überall die Sätze: „Jetzt zeigt Deutschland sein freundliches Gesicht“ und „Auf dieses Deutschland bin ich stolz!“

Mir waren die Deutschen, die das selbstergriffen patriotisch und tränengerührt stolz in die Kameras sagten, von Anfang an suspekt. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass es ihnen gar nicht um die Flüchtlinge ging, sondern nur um ihr eigenes Image! Sie benutzten die Flüchtlinge, um ihr eigened schlechtes Gewissen zu beruhigen. Wäre es ihnen um die Flüchtlinge gegangen, sie hätten sich der Verantwortung stellen müssen, die mit der Hilfsbereitschaft einhergeht: Die Frage nach der Grenze der eigenen Kapazität.

Es herrschte in Deutschland von Anfang an eine grenzenlose Naivität im Umgang mit der Flüchtlingssituation. Die Flüchtlinge, die aus Syrien und anderen Kriegsländerm kommen, sind größtenteils durch Krieg traumatisierte und brutalisierte Männer, die aus zerbrochenen Clanstrukturen stammen, zusammgehalten von einer autoritären Religion, gegründet von einem patriachalen Feldherren! Diese Männer brauchen individuelle Hilfe und intensive Betreuung. Sie in überfüllte, enge Räume und Zelte zu zwängen, nicht selten zusammen mit Menschen aus Ländern und Kreisen, mit denen sie in der Heimat im Krieg lagen, ist das Gegenteil von Hilfe. Es ist ein Fortführen des Kriegs mit anderen Mitteln! Natürlich ticken diese Männer in solchen Umständen gehalten irgendwann aus!

In einer Gemeinde, in der hoch traumatisierte und brutalisierte Flüchtlinge in Lager gefercht werden, ist die Obergrenze erreicht!

Es ist deutlich menschlicher, einzugestehen, dass man nicht mehr helfen kann, als Hilfe vorzutäuschen! Ein Idealist, dem es nur um sich selbst und die Pflege des eigenen Gewissens geht, der die Verantwortung nicht ertragen kann, in hilfesuchende Augen schauend eingestehen zu müssen, nicht helfen zu können, macht lieber die Tore anderer auf und applaudiert dann selbstergriffen den Flüchtlingen zu, während sie in überfüllte Auffanglager abgeschoben werden, wo sich dann die Tore wieder schließen. Diese Idealisten handeln nach dem Motto: „Ich will morgens in den Spiegel schauen können!“ Menschen aber, die helfen wollen, leben nach dem Motto: „Ich will morgens aus dem Fenster schauen können!“

Es ist menschlich, begrenzt zu sein und es ist die Fähigkeit der Vernunft, die Begrenzung zu erkennen. Daher muss der Mensch vernünftig sein!

Am 3. Oktober 1990 wurden an einem Tag etwas mehr als 16 Millionen Menschen Deutsche im Sinne des Grundgesetzes. Es war die größte Einwanderung in der Geschichte der BRD. Sie entflohen einem unmenschlich, autoritäten System der Überwachung und Unfreiheit. Zum Glück brachten diese Flüchtlinge ein eigenes Land und ein eigenes festes Zuhause mit. Sie mussten nicht in Sammellagern gehalten werden. Zudem sprachen sie unsere Sprache und sie teilten mit uns eine lange gemeinsame Geschichte und Tradition. Dennoch hat sich eine Generation später besonders unter diesen Neubundesdeutschen ein radikales Gedankengut entwickelt, das Tausende von Menschen in Dresden, Leipzig und Heidenau mit menschenverachtenden Parolen auf die Straße treibt.

Als 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde, von kriegstraumatisierten Männern und Frauen, da brauchte es zum demokratischen Erfolg eine jahrzehntelange Besatzung durch Amerikaner, Engländer und Franzosen. Als sich dann in den sechziger und siebziger Jahren, also eine Generation später, die Jugend mit den kriegstraumatisierten Eltern auseinandersetzte, da wäre dieses Deutschland fast im Terrorismus versunken.

Wenn Deutsche schon Schwierigkeiten haben, kriegstraumstisierten Deutschen zu helfen, woher nimmt sich dann dieses Deutschland die Anmaßung zu glauben, grenzenlos Flüchtlingen aus fremden Kulturen helfen zu können? Was für eine Hybris! Es ist deutscher Größenwahn zu glauben, man könne ohne Obergrenze helfen und deutscher Größenwahn hat auf der Welt nicht gerade den besten Ruf.

Europa ist eine Figur der griechischen Mythologie. Eine weitere bekannte Figur ist Ikarus! Er war der Sohn des Dädalus und wurde zusammen mit seinem Vater von König Minos im Labyrinth des Minotauros auf Kreta gefangen gehalten. Zur Flucht erfand Dädalus Flügel für sich und seinen Sohn, indem er Federn mit Wachs an einem Gestänge befestigte. Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne beziehungsweise die Feuchte des Meeres zum Absturz führen würde. Zuerst ging alles gut, aber dann wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte. Der verzweifelte Dädalus benannte die Insel, auf der er seinen Sohn beigesetzt hatte, zur Erinnerung an sein Kind Ikaria.

Wenn sich der deutsche Übermut und Größenwahn im Idealismus nicht bald legt, läuft Europa Gefahr, in Ikaria umbenannt zu werden. Es reicht eben nicht, Flüchtlinge reinzulassen. Ihnen muss auch geholfen werden. Dazu gehört es, sich der Gefahren bewusst zu sein. Eine Gefahr besteht darin, dass jeder Flüchtling rückfällig werden kann. Es ist keine Seltenheit, dass Frauen, die aus gewalttätigen Umfeldern in Frauenhäuser geflüchtet sind, hinterher wieder in die gewalttätigen Arme ihrer Peiniger zurückkehren. Es ist unausweichlich, dass ein Teil jener Menschen, die aus islamischen Diktaturen geflüchtet sind, nach einiger Zeit in die Arme deutscher Islamisten flüchten werden. Das heißt nicht, dass Deutschland gar keine Flüchtlinge aufnehmen soll, die Frauenhäuser sollen schließlich auch nicht schließen, aber jedes Haus hat Wände und Grenzen und somit nicht unendlich Platz und Haushalt.

Wer Flüchtlingen ein Aussteigerprogramm aus der Welt der Gewalt und Unterdrückung anbietet, muss die Gefahr der Rückfälligkeit bedenken und Pläne für die Möglichkeit eines Rückfalls bereit halten. Alles andere ist verantwortungslos! Nach der Silvesternacht in Köln erklärte die Kölner Polizei, sie sei von der „völlig neuen Dimension der Gewalt“ vor dem Kölner Dom überrascht. Was dort geschah, ist jedoch keine völlig neue Dimension der Gewalt. Es war eines der ältesten Verbrechen der Welt, nämlich religiös und kulturell motivierter Frauenhass, exekutiert von einer Horde Männer, die in patriachalen Strukturen groß wurden, mit einer autoritären Religion im Nacken, die in ihrer extremen Form Frauen zu Freiwild erklärt, wenn sie ihren Körper nicht komplett verhüllen; Männer, an denen die Aufklärung vorbei gegangen ist und die eher in Gruppen und Clans denken als in Individuen; Männer, die die Ehre eines im siebten Jahrhundert verstorbenen Soldaten aus Mekka, den sie als Propheten verherrlichen, höher schätzen als die Würde einer lebendigen Frau; Männer, die wegen einer pervertierten Idee von Ehre eher eine Frau töten, als ihre eigene Religion zu hinterfragen; Männer, die Frauen eher in ein Gefängnis aus Stoff zwängen, als männlichen Sexualverbrechern Handschellen anzulegen; Männer, die Frauen als Schlampen bezeichnen, wenn sie ihr Recht auf einen Orgasmus einfordern; Männer, für die Frauen nichts weiter sind als Ware auf dem Markt der Macht.

Mit all diesen Fragen will sich aber die deutsche Regierung nicht beschäftigen und hält weiterhin an dem Phantasma fest, es gäbe keine Obergrenze. Dafür lässt Deutschland andere europäische Staaten und vor allem die Türkei die Drecksarbeit machen, ganz nach dem Motto, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!

Für die türkische Regierung ist die Verteidigung der Grenze mit Waffengewalt als Ultima Ratio eine Selbstverständlichkeit. Die AfD hat über Schießbefehle an Grenzen nur fabuliert, die deutsche Regierung unter CDU und SPD jedoch lässt schießen.

Die türkische Regierung fängt in tiefster Dankbarkeit und Ergebenheit der deutschen Regierung einen Großteil der Flüchtlinge ab, die nach Deutschland wollen. Es wundert daher nicht, dass eben diese türkische Regierung mittlerweile sogar einen deutschen Journalisten einsperren lassen kann, weil ihr nicht gefällt, was er sagt und schreibt. Es ist nicht das erste Mal, das die türkische Regierung das Grundrecht auf Meinungsfreiheit eines Deutschen angriff. Während der heißen Phase des Falls Böhmermann warnte Erdogan, die Türkei könne die Rücknahme von Flüchtlingen aus Griechenland stoppen.

Entweder übernimmt Deutschland endlich selbst die Verantwortung für die schmutzige Arbeit des Staatsgeschäfts oder die Gastarbeiter werden irgendwann zu Recht revoltieren. Es ist nicht schön, eine Obergrenze definieren zu müssen, aber keine Zahl ist so grausam wie das, was Erdogan gerade an und innerhalb der türkischen Grenze macht. Schmutzige Arbeit verschwindet nicht, indem man sie nicht macht. Zur Arbeit eines jeden Nationalstaats gehört nun einmal die Sicherung der Grenzen und jeder Nationalstaat zeichnet sich dadurch aus, dass er die Menschheit in Staatsbürger und Ausländer einteilt. Selbstverständlich gelten für alle Menschen die Menschenrechte, aber nur für die Staatsbürger gelten die Staatsbürgerpflichten und Staatsbürgerprivilegien.

Das zu verdauen, fällt einem Wolkenkuckucksprinzen jedoch schwer. Er liegt lieber auf dem Feld seines eingezäunten und von Gastarbeitern bewachten Garten und lässt seine Nase aus dem hohen Gras herauswachsen, während er über seine eigene, selbstgefühlte Gutheit masturbiert und dabei so sehr die Blüten aus den Blumen schnaubt, dass die Bienen und Schmetterlinge verhungern müssen.

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25 Antworten zu Türkei droht EU mit 15.000 Flüchtlingen pro Monat

  1. ceterum censeo schreibt:

    Wieso empfinden Sie 15.000 Flüchtlinge als Drohung? Diese Menschen sind wertvoller als Gold und JA-Korn zusammen. 15.000 am Tag brauchen wir!

    • Aristobulus schreibt:

      Aber sowas von. Zumal das alles Antirassisten, Antifaschisten, Altialkoholiker, Antizionisten, Antikapitalisten, Anti-Arbeitssuchende und überhaupt Antis sind. Wer will jahrzehntelang nur pro und nur nett?, wird Zeit auf tabula rasa, glorreiches Frühmittelalter, schweifende Banden, Extasen (heilig halte sie), und so.

  2. Alreech schreibt:

    Können wir im Gegenzug nicht türkische Rockerbanden wie die Osmanen in die Türkei schicken ?

  3. American Viewer schreibt:

    Europa ist eine Figur der griechischen Mythologie. Eine weitere bekannte Figur ist Ikarus!

    Ich „liebe“ ihre etwas – naja – holprigen Überleitungen.

  4. scottberlin schreibt:

    „Es reicht eben nicht, Flüchtlinge reinzulassen. Ihnen muss auch geholfen werden.“ Ein Vernünftiger Satz, doch die Vorstellung von einer mathematischen Obergrenze n, bi zu der die – richtig beschriebenen Probleme lösbar seien, und ab n+ 1 nicht mehr, ist weder einleuchtend noch human. Statt einer Obergrenze brauchen wir eine massive Umallokation von Ressourcen, und das nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch von reich nach arm, von privilegiert nach unterprivilegiert. Und nicht nur innerhalb von Deutschland, sondern auch innerhalb Europas und zwischen den reichen Ländern des Nordens und den armen Ländern des Südens, deren Armut ja ein Grund für die Migration nach Norden ist. Der andere Grund ist, dass der militärisch-industrielle Komplex der USA und der NATO ständig neue Kriege produzieren, weil sie wachsen müssen, um zu existieren, und dazu immer neues Futter brauchen.

    • Aristobulus schreibt:

      … ja welch eine widerliche RAF-Verlautbarung. Da hat sich einer im Jahrzehnt geirrt: Dergleichen Müll ist seit 1977 völlig démodé.

      Allerdings der Schwurblterminus „eine massive Umallokation von Ressourcen“ gefällt. Den muss man sich merken, wenn man mal irgendwo einen unmotivierten, sinnlosen und völlig albernen Lachanfall braucht.

      • ceterum censeo schreibt:

        Dieser Armleuchter träumt letztlich von Gulags bis zum Horizont. Ob wir auch sein Geld verteilen dürfen?

        • Aristobulus schreibt:

          Harr. Der nennt das Geld, das Andere erwirtschaften, freilich so albern „Ressourcen“, weil er Geld ebenso mitnimmt wie Stütze, Haschisch und sowas. Der hält Geld für so Zeug wie Eisenerz, Erdgas, Kartoffeln und Äpfel, das gibt’s halt!, und also will er’s SICH reinstopfen, indem er behauptet, dass er’s anderen Haschischtypen reinstopfen will.

    • A.Bundy schreibt:

      Meine Fresse, was für eine gequirlte Scheiße.
      Ahnungslosigkeit + Hybris treffen Tastatur.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      „welch eine widerliche RAF-Verlautbarung“ …“Dergleichen Müll“ …“Dieser Armleuchter“…“Der hält Geld für so Zeug wie Eisenerz, Erdgas, Kartoffeln und Äpfel, das gibt’s halt!, und also will er’s SICH reinstopfen, indem er behauptet, dass er’s anderen Haschischtypen reinstopfen will“ …“ von der Sorte gibt’s leider Massen in der Verwesungsphase dieses Landes“ …“Meine Fresse, was für eine gequirlte Scheiße“ …

      Wieder einmal zeigt sich, wie gehaltvoll, überzeugend und gleichzeitig distinguiert hier argumentiert wird. Möge die „schöne Woche“, die man einander wünscht, noch weitere geistige Spitzenleistungen dieser Art hervorbringen.
      Schwerst beeindruckt:
      Thomas Schweighäuser

      • Aristobulus schreibt:

        Der Baader-Meinhof-Beitrag war jedenfalls einigermaßen inspirierend, zumindest lud er zu konstruktiven Beschimpfungen nein Beömmelungen ein, die ja immerhin was klargestellt haben.

        Den RAF-Beitrag fanden Sie aber hoffentlich nicht netter als die zugegebenermaßen etwas unnetten Vorhaltungen, dass es da immerhin um sehr diffuse (mistige) Zwecke und um’s Geld geht, das Andere erarbeitet haben?

      • scottberlin schreibt:

        Ja auf diesem Blog tummeln sich einige wahre Großmeister der schönen Sprache, der Bitte des Meisters entsprechend: „seit gut zueinander“.

        • Aristobulus schreibt:

          … und immer ad hominem und immer Miesmachen, was Andere tun. Was Anderes kann der nicht.
          Ah so, er kann mit dem 87sten Nym schreiben, nachdem schon 86 wegen Dauernervens und Dauerlügens blockiert wurden. Das ist aber auch das Einzige, das der kann 😀

          Gääähn

  5. caruso schreibt:

    Der Artikel ist prima und beide Kommentare – anti3anti und Ari – sehr gut. Meine unmaßgebliche
    Meinung.
    Bassam Tibi schätze ich sehr. Und wünsche mir oft, die Bundesregierung hätte so viel
    Verstand wie er allein. Ich meine, in punkto Islam. Warum er so wenig gehört wird? Weil
    er weiß, wovon er redet. Vermute ich.
    lg
    caruso

    • Aristobulus schreibt:

      A guttn Schabbes Dir 🙂

      À propos, Bassam Tibi, der sonst sehr klug, sehr ehrlich und sehr gelehrt ist, möchte aber noch immer einen Euro-Islam, so weit ich weiß. Er glaubt wohl noch immer, dass es den geben werde. Aber er ist der Einzige weit und breit und am Breitesten, der sich vorstellen kann, wie er aussehen soll.
      Die anderen paar Millionen Mohammedaner wollen ja keinen Euro-Islam, sie sagen ja nie und nimmer und unter gar keinen Umständen etwas über ev. aufzuhebende Koransuren. Tja… Denn die Andere, die Mächtigen, erklären einen glatt mal zum Häretiker, wenn man mal sowas sagt. Und Häretiker müssen nun mal umgebracht werden, so steht das im Koran (Schariagesetz).
      Aus dem Grund muss z.B. Hamed Abdel-Samad ständig unter Polizeischutz leben.

  6. anti3anti schreibt:

    Ein ausgezeichneter Artikel! Wie Einstein schon wusste, gibt es Ausnahmen ohne Obergrenzen: das Universum, die menschliche Dummheit und die Bosheit. Bezüglich der Flüchtlinge gibt es mehrere Obergrenzen. Wie viele wir aufnehmen können und wie viele wir aufnehmen wollen. Die zweite ist entscheidend und weit niedriger als die erste.
    Bassam Tibi, der in Deutschland viel zu wenig Beachtung erfährt, hat die deutsche Freude, Flüchtlinge aufzunehmen, wie folgt tituliert: Von Auschwitz zum Münchner Hauptbahnhof.

  7. anti3anti schreibt:

    Hat dies auf Numeri 24:9 rebloggt.

Seid gut zueinander!

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