Offener Brief von Gerd Buurmann an den Kölner Express

Sehr geehrte Redaktion des Express,

in Ihrer heutigen Ausgabe fand ich folgende Empfehlung für Israelreisende:

„Israel unterdrückt die Palästinenser im besetzten Westjordanland – Urlaub in Israel ist ein Erlebnis, aber Geschmackssache für kritische Reisende.“

Im Gegensatz zu der Hamburger Morgenpost haben Sie wenigstens auf das Wort „brutal“ verzichtet:

„Israel unterdrückt die Palästinenser im besetzten Westjordanland brutal – Urlaub in Israel ist ein Erlebnis, aber Geschmackssache für kritische Geister.“

Ich bitte Sie dennoch, mir zu schreiben, wie genau Ihrer Meinung nach die Unterdrückung aussieht?

In jedem Gebiet, das von Israel kontrolliert wird, herrscht das israelische Gesetz und ist somit ein Ort im Nahen Osten, wo ich als homosexueller Mensch nicht verfolgt werde, jeder Religion angehören darf und frei meine Meinung sagen kann, ohne Angst vor Verfolgung oder Tod. Nicht Israel unterdrückt im Westjordanland Menschen, sondern all die mörderischen, verrückten und faschistoiden Führer der Hamas und der Fatah. Jeder Quadratmeter im Nahen Osten, der sich ein Beispiel an Israel nimmt, ist ein gewonnener Quadratmeter!

In Israel hatte jüngst ein Muslim beim Obersten Justizgerichtshof erfolgreich geklagt, weil es in einer Klinik in Tel Aviv keinen muslimischen Gebetsort gab. Die Regierung Israels entschied darauf, die sechs größten medizinischen Zentren des Landes in Jerusalem, Tel Haschomer, Haifa, Tel Aviv, Beerscheba und Petak Tikva anzuweisen, binnen eineinhalb Jahren Gebetsräume für Muslime einzurichten. Das Gesundheitsministerium hatte bereits 2011 beschlossen, an staatlichen Kranken­häusern Gebetsräume für alle Religionen zu verordnen. Schon vor Einreichung der Klage hätten Kliniken in Haifa und in Tel Aviv muslimische Gebetsräume eingerichtet.

Im Jahr 2016 gewann Lina Mahul, eine 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko die israelische Ausgabe von „The Voice“.

In Israel herrscht Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und Wissenschaftsfreiheit. Die größte und einzige Parade für Schwulen, Lesben, Trans und Queers findet in Israel statt. Egal mit wem du schläfst, woran du glaubst und welches Geschlecht Du hast, in Israel stehen dir alle selbst die höhchsten Ämter offen.

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

Schauen wir uns mal in den palästinenschischen Gebieten um und zwar dort, wo Israel nicht kontrolliert.

Im Gaza-Streifen haben Juden nicht nur keinen Gebetsraum in Krankenhäusern sondern gar keine Aufenthaltserlaubnis. Gaza ist stolz darauf, „judenrein“ zu sein. Jude sein ist in diesen Ländern und Gebieten schlicht und einfach verboten!

Die Fatah und die Hamas sprechen allen Palästinensern, die sich systemkritisch, schwul, lesbisch, westlich, aufgeklärt oder feministisch geben, die elementarsten Grundrechte ab.

Muhammad Abu Shahala wurde zum Tode verurteilt, weil er sein Haus an einen Juden verkauft hat. Laut einer Regelung der Fatah und der Hamas ist es Palästinensern verboten, Land an Juden zu verkaufen.

Am 28. Februar 2010 sagte der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach unter anderem Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum „geistigen Führer der palästinensischen Autonomie“ ernannt wurde:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.‘“

Die Gründungscharta der Hamas fordert laut Artikel 7 die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes weltweit. Der Führer des Hasses ist jedoch nicht auf der Liste. Auf der Liste ist der Jude, der sich gegen diesen mörderischen, rassistischen, jundenfeindlichen Hass und Vernichtungswillen verteidigt. Die Hamburger Morgenpost nennt die Weigerung, sich abschlachten zu lassen, schlicht „brutal“ und rät den „kritischen“ deutschen Geistern ab, nach Israel zu reisen, weil die Juden dort auf den erklärten Wunsch der Judenhasser nach einem Auschwitz 2.0 nicht so reagieren, wie sie es für richtig halten. Übrigens, trotz all des Hasses erklärt Israel in seiner Unabhängigkeitserklärung:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Im Mittelalter ermordeten Christen Juden, weil sie die Fake News glaubten, Juden würden Brunnen vergiften und Kinder rituel ermorden. Heute glauben es Muslime. Am 31. März 2012 führte Dr. Sallah Sultan als Präsident des Zentrums für Islamforschung in Gaza aus:

„Die Juden haben zum Beispiel diesen französischen Doktor Toma getötet, der Juden umsonst behandet hat, um die Lehren des Christentums zu verbreiten. Obwohl er ihr Freund war und sie von ihm profitiert haben, haben sie ihn an einem ihrer Feiertage entführt und geschlachtet, zusammen mit einer Schwester. Sie haben Matzebrot aus ihrem Blut gemacht. Sie machen das jedes Jahr. Die Welt muss davon erfahren!“

Dieser Hass wird im Gazastreifen gelehrt. Dort herrscht die Hamas. Sie warf in den letzten sechs Jahren über 7000 Raketen auf Israel ab und lehrt in Schulen Kindern und in Moscheen Erwachsenen den Hass auf Juden.

Es gibt knapp 1,694,000 Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind die Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden.

Der Express spricht aber lieber von israelischer Unterdrückung. Warum?

Jeder fünfte Israeli ist ein Moslem und 77 Prozent dieser Muslime geben laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel! Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das von Muslimen so geschätzt wird.

Mahmud Abbas wurde 2005 Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde. Seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht.

Deshalb frage ich:

Wie sieht die Unterdrückung der Palästinenser aus? Ist es Unterdrückung, wenn Schwule, Juden und Nicht-Muslime nicht verfolgt werden? Sollte Israel sich aus allen Gebieten zurückziehen und so die Menschen im Stich lassen, die für individuelle Freihheitsrechte stehen? Welchen Geschmack muss man Ihrer Meinung nach haben, um Israel zu mögen?

Ich bin für Israel, nicht weil ich glaube, irgendwer habe irgendwo zuerst seinen Fuß in den Sand gesetzt, oder irgendein Gott habe irgendeinen bärtigen Mann zum Kaffeeklatsch eingeladen, um dabei die Welt einzuteilen, sondern weil Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, in dem Frauen und Männer gleichberechtigt sind, Homosexualität staatlich anerkannt ist, die Meinung, Kunst und Wissenschaft frei sind, keine Religion diskriminiert wird und Juden weder besser noch schlechter sein müssen als alle andere Menschen.

Ist es nur eine Geschmacksache zu unterscheiden zwischen Ländern, die mich leben lassen, wie ich möchte und Regimen, die mich verfolgen, weil ich so bin, wie ich bin?

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40 Antworten zu Offener Brief von Gerd Buurmann an den Kölner Express

  1. Kanalratte schreibt:

    Was sagen Kritische Lesende zu solch einem Zeitungsartikel?

  2. Kanalratte schreibt:

    Klassische Doppelmoral von Zeitungen die es niemals wagen würden Touristen auf die Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen in islamischen Staaten aufmerksam zu machen. So ist es kein Wunder, dass es leider noch irgendwo Insiderwissen bleibt, dass der Iran (Exekutionsweltmeister) Homosexuelle und Islamabtrünnige an Baukränen aufhängt. Sagt man den Ägypten-Urlaubern eigentlich, dass dieser arabische Staat die koptische Urbevölkerung brutal unterdrückt? Und während man hierzulande den Magrebstaaten abspricht sichere Herkunftsländer zu sein, locken Billig-Angebote tausende deutsche Touristen in diese Länder. Es außerdem häufig so, dass man mit einem Urlaub in diversen muslimischen Staaten indirekt den islamischen Terror mitfinanziert. Aber das macht ja die deutsche Regierung mit ihren „Spendenmillionen“ ohnehin schon.

  3. Brathering schreibt:

    Sehr geehrte Redaktion des Kölner-Express,

    sollten Sie kritische Reisende sein, empfehle ich Ihnen einen Urlaub in einem arabischen Land, z.B. in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Da israelische Staatsbürger in arabische Länder nicht einreisen dürfen, müssen Sie als kritischer deutscher Urlauber nicht damit rechnen, gemeinsam mit einem jüdischen Unterdrücker am Frühstücksbuffet zu stehen.

    Sie sollten sich nur vorsichtshalber über lokale und regionale Gepflogenheiten informieren. Nicht dass sie bei der Einreise beim Zoll Probleme bekommen, weil sie eine Ausgabe des Kölner Express bei sich führen, in dem zu freizügige Bilder zu sehen sind. Wenn Sie eine Frau und verheiratet sind, und im Urlaub Opfer einer Vergewaltigung geworden sind, informieren Sie sich vorher, bevor Sie zur Polizei zu gehen. Man könnte Sie womöglich wegen außerehelichem Sex belangen.

    Ansonsten aber ist ein Urlaub dort weitgehend sicher – das schlimmste was ihnen passieren kann, ist ein Düsseldorfer im Hotelzimmer nebenan – es ist dort für Sie sicherer, als Europa für Juden, denen es passieren kann, als Tourist in Berlin auf einem Weihnachtsmarkt überfahren zu werden, oder in einem jüdischen Museum in Brüssel ermordet zu werden, oder beim Einkaufen in einem jüdischen Geschäft in Paris.

    Viele liebe Grüsse nach Köln, dass zu Silvester trotz einzelner Übergriffe weitgehend sicher und ein Erlebnis ist.

  4. skl schreibt:

    Ich wollte eigentlich eine Motorradreise nach Island machen. Ich glaube, ich fahr dann mal aus purem Trotz nach Tel Aviv und pack mich auf den Strand (und lese keine Mopo).

  5. ceterum censeo schreibt:

    Früher Propaganda für Hitler, heute für Merkel. Und immer gegen die Juden.

    • Aristobulus schreibt:

      … diese verbindende Treue, nicht? Früher Treu-und-Redlichkeit, dann in-Treue-fest, seitdem linientreu.

    • Nordland schreibt:

      Ja, die Einschläge kommen immer näher. Gerade hat sich Renate Künast in einem Interview zu Maas‘ Zensur-Gesetz geäußert und noch schärfere Einschnitte in die Meinungsfreiheit gefordert:

      „Aber trotzdem bleiben ein paar Fragen unklar. Der ganze Gesetzentwurf bezieht sich einmal nur auf strafbare Inhalte. Die Frage, wie Facebook und andere eigentlich mit Hass umgehen, mit Zersetzung, mit einer Diskriminierung, die noch nicht strafbar ist, ist hier überhaupt nicht angetippt, und das ist eigentlich auch ein wirkliches Problem, zumal viele sich ja bewusst in den Graubereich begeben und gerade um die Rechtsprechung zu Beleidigung und anderen Straftatbeständen herumformulieren.“ (http://www.deutschlandfunk.de/hasskommentare-im-netz-diese-poebelei-wirkt-sich-auf-das.694.de.html?dram:article_id=381264)

      Interessant auch die Wortwahl („Zersetzung“). Offenbar stehen die Grünen über dem Gesetz, ob strafbar oder nicht, was das gesunde Volksempfinden stört, soll ihnen zufolge nicht gesagt werden dürfen. Und der Deutsche hat heutzutage natürlich bunt zu sein. Und nicht nach Israel zu reisen.

      Das schlimmste steht uns aber noch bevor. Denn ich glaube, wenn Rot-Rot-Grün unter Schulz kommt, werden endgültig alle Stricke reißen.

      • Aristobulus schreibt:

        Zersetzung.
        Das hat sie gesagt-? Ja, sie hat. Und da regt man sich links über Frauke Petry auf, die einmal „völkisch“ gesagt hat und halb ungeschickt das Volk gemeint hat, oder Tradition, aber nicht völkisch im Sinne von völkisch.

        Wenn aber die Künast die Zersetzung beklagt, dann hält sie Zersetzung für einen Straftatbestend und will nach Zersetzern fahnden lassen. Zersetzung ist eindeutig. Wer ein Ding mit Namen Zersetzung anprangert, der will Abweichler verfolgen, will Diskussion verhindern (Diskussion wird „Diskriminierung!“ genannt und sei zersetzend), und will die Meinungsfreiheit beschränken.
        Pfui Toifl.

        • Markus Leuthel schreibt:

          „Es“ beginnt halt immer in der Sprache. Dort zeigt es sich, da tritt es hervor, so gebiert es sich, auf diese Weise gelangt es zutage, dergestalt wandelt es hierfür und… NERVT KOLLOSSAL.

      • ceterum censeo schreibt:

        „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“ (Euer Hirn mag schon grün und rot verfault und ZERSETZT sein, allein wird euch diese Entschuldigung nicht retten!)
        Ich muß den Körner einfach mal wieder vorkramen. Und ja, es ist gut, daß demnächst der wahnsinnige Alkoholiker eine Koalition von Steinzeitkommunisten anführen wird, mit dem Ziel, uns den Todesstoß zu versetzen. Entweder Hopp oder Top. Die Überlebenden werden wieder arbeiten müssen um zu essen, und Kinder bekommen, um ihr Alter in Würde zu verbringen. Für Hirngespinste, wie Genderscheißhäuser und Willkommenskultur wird lange niemand mehr Zeit haben. Schade, daß es so kommen muß, aber wir haben wohl zu lange geschlafen.

        • Aristobulus schreibt:

          … wobei, um auf Körnern zurückzukommen, grad dieser die Voraussetzungen geschaffen hatte, nicht? Körner und Arndt und solche haben gegiftet, wie sie nur konnten, um die napoléonischen Bürgerrechte wieder restlos abschaffen zu lassen und nannten’s Gerechtigkeit und Befreiung vom fremden Joch.
          Was kam prompt: Aufhebung des Code Civil, Wiedereinsetzung von Kleinstaaterei und Kleindespotie, preußisches Zensurgesetz und ‚Demagogenverfolgung‘, und in Wien ließ Windisch-Grätz aufs Volk schießen, und in Berlin ließ der König die Bürgerkaiserkrone 1848 ablehnen, weil sie ihm zu poplig vorkam.
          So züchtet man Selbsthass und wälzt sich darin bis zum Erbrechen-.
          Der dann fertig gezüchtet und gewälzt und siebenmal erbrochen wieder nach dem ersten Weltkrieg die Republik madig gemacht hat, immer madiger, bis sie sich halb jubelnd halb in Todesangst von selbst massakrieren ließ (so agiert er, der Selbsthass, wenn er erstmal fertig hat).
          Weiter ging’s mit dem kläglichsten aller Selbsthasse bis zu Merkels „Wir schaffen das“, und bis zu Schulzes sinnlosem Pennälergrinsen. Raaah.
          Ich versteh das nicht!
          Warum dieser Selbsthass als permanente innere Verfasstheit seit 200 Jahren? Warum immer Abbauen?!, es gibt doch genug, worauf sich bauen lässt. Ach.

        • Nordland schreibt:

          „Und ja, es ist gut, daß demnächst der wahnsinnige Alkoholiker eine Koalition von Steinzeitkommunisten anführen wird, mit dem Ziel, uns den Todesstoß zu versetzen. Entweder Hopp oder Top.“

          Du hast Recht, jedoch glaube ich, dass wir uns irgendwo etwas vormachen. Wir kennen die Situation, dass jemand Deutschland (und ganz Europa) in Schutt und Asche legte. Aus der Stunde 0 erwuchs in der Tat eine stabile demokratische Zivilgesellschaft. Was für ein Glück für uns! Das ist keine Selbstverständlichkeit.

          Die Leute siedeln aktuell hier zu hunderttausenden. Das ist der Todesstoß, jedoch wird daraus nichts gutes erwachsen. Wie sagte es neulich ein Moslem im BR, du kannst es im folgenden Video nachhören: https://youtu.be/2U-GOQgoshE?t=6m40s

          „Der liebe Gott hat doch diesen Fleck Erde nicht für die Deutschen gemacht.“

          Ich habe Angst, dass wir Deutschen diesen Fleck Erde nie wieder zurückbekommen werden.

          Wenn R2G unter Schulz kommt, werden die Verfolgungen der Kritiker ebenso weiter befördert wie die Massenzuwanderung. Schulz hofft dadurch auf eine Ent-Nationalisierung Europas. Er hofft darauf, doch noch seinen Traum von den Vereinigten Staaten von Europa verwirklichen. Und jetzt zähl mal eins und eins zusammen. Wenn diese Vereinigten Staaten kommen, braucht man einen Präsidenten. Und wer könnte das wohl werden wollen? Der Typ ist machtgierig und würde dafür alles opfern.

  6. A.Bundy schreibt:

    Der Kölner Express gehört doch wie die Berliner Zeitung und die Hamburger Morgenpost zur DuMont-Mediengruppe, richtig?
    Dann sind dererlei antisemitische Schmierereien wohl als eine Art Pflege des gemeinsamen ideologischen Erbes zu betrachten.
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hitlerzh8e76wfu1.jpg http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hitgrp3b9275qm6.jpg
    Widerwärtig, aber in gewisser Weise nachvollziehbar.

    • Aristobulus schreibt:

      Aber feeesch san’s trotzdem, die Buam. So in Tracht.

      • Markus Leuthel schreibt:

        Na geh heast, so san’s hoid, de Tschusch’n… gibst denen a Uniform, scho‘ dan’s marschiern. YLTTENZECK! STRAFF!

      • A.Bundy schreibt:

        „Aber feeesch san’s trotzdem, die Buam. So in Tracht.“
        Genau und dabei auch noch von so beeindruckender arisch-germanischer Ausstrahlung.
        Blond und blauäugig, hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und ganz sicher flink wie Windhunde.
        Ernsthaft, ich verstehe bis heute nicht, wie die Leute diese offensichtliche Diskrepanz zur offiziellen Propaganda nicht sehen konnten oder wollten.
        Wir hätten es wirklich verdient, wenn die Alliierten Deutschland nach dem Krieg in Doucheland umbenannt hätten.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Wegen übermächtigen eigenen Soseinwollens, ungeachtet der tatsächlichen Möglichkeiten des Soseinkönnens? Denen dann mit Pervitin auf den Hops geholfen werden musste, was wiederum der Realitätswahrnehmung gar nicht gut tat?

          • Aristobulus schreibt:

            Sanostol und Rotkäppchen jedenfalls sind besser zum Behufe. Manchmal auch Himbeergeist (nur vom Schladerer aus Staufen im Breisgau, wo die Welt noch in Orttnunck ist), wenn’s gar nicht mehr anders gäääht.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Aber warum die als Redner gerühmt wurden: Das kann auch nur ein Wollender verstehen.

          Wie nun genau der ungeschrumpfte Germane ausgesehen hätte, wusste ja auch keiner so genau; außer Wunschbildern gab es da ja nicht viel.

          Den Ansprüchen an’s anzuerkennende Barbarentum genügten die aber durchaus.

          Insofern: Passt schon.

          • Aristobulus schreibt:

            … Wunschbild war ca. die blonde Bestie. Jeder Müller und jeder Schulze wollte nu endlich mal die blonde Bestie sein.
            Wobei die von Nietzsche stammt, nicht?, in Verzweiflung hingeschrieben. Vielleicht waren die Müllers und Schulzes auch irgend verzweifelt-?, aber auf eine merkwürdig sehr und sehrerer klägliche und äußerst unnietzschesche* Weise.

            * Nettes Wort überhaupt so, unnietzschesch. Die Unnietzscheschkeit. Müsst‘ man sich merken

          • Clas Lehmann schreibt:

            Ja, eben.

            Aber vielleicht war der Germane ja klein bis mittelgroß, beleibt, brünett, und wollte auch schon blond, muskulös, schlank und hünenhaft? Wenn man mal die Sagen so anguckt: Da könnte sich Kompenstationsbedarf andeuten…?

          • Aristobulus schreibt:

            Heinrich Himmer jedenfalls litt seit Kindesbeinen darunter, dass er mitsamt seinen Kindesbeinen dicklich und schwächlich blieb (man hat versicht, es ihm väterlicherseits auszuprügeln, aber das führte leider nicht nicht zum Ziel), und dann übte er noch als Reichsführer-SS unentwegt an einem Reck die große Bauchwelle. Mitleidige SS-Männer stellten ihm dann die Stangen niedriger. Die konnten das himmlische Elend nicht mehr mit ansehen.

          • Clas Lehmann schreibt:

            -sation, mit ohne t.

          • Aristobulus schreibt:

            … bah, einmal nicht weg, denn mer’wolle ja nicht-nicht zu negativ werden, und irgendwo ein Oh hin statt des Ih. Schankedön und frohe Ostern.

  7. klartext77 schreibt:

    Grüße vom „GröFaZ“: Deutschlands Kampf gegen die Juden geht weiter, Akademiker und Medien vorneweg! s. u. a.:
    Der „hochspannende“ Antisemitismus: Auftritt von Israel-Hasser hat parlamentarisches Nachspiel
    http://www.sueddeutsche.de/politik/max-planck-institut-auftritt-von-israel-hasser-hat-parlamentarisches-nachspiel-1.3425187
    Nach der Pseudologik, mit der das MPI die Einladung an Finkelstein begründet und seinen Auftritt zu rechtfertigen versucht, müssten nun auch Nazis an Forschungseinrichtungen und Hochschulen auftreten dürfen. Niemand vertritt abstrusere Thesen als die ewigen Braunhemden. Tatsächlich aber werden nicht einmal AfD-Vertreter eingeladen, denn es ging dem MPI eben nicht um kritische Auseinandersetzung, sondern leicht erkennbar nur darum, Israel mit Hilfe eines nützlichen jüdischen Idioten anzugreifen und pro-palästinensische Propaganda zu betreiben. Antisemitismus im pseudoakademischen Gewand.

  8. Citoyenne schreibt:

    Yes! Gut gebrüllt, Gerd Buurmann!

Seid gut zueinander!

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