10 Fragen an Angela Merkel zu ihren „Nazi-Methoden“

Sehr geehrte Bundeskanzlerin,

„Merkel, nun benutzt Du Nazi-Methoden.“

Diesen Satz sagte Recep Tayyip Erdoğan am Wochenende und fügte mit Blick auf Europa hinzu:

„Wenn sie könnten, würden sie wieder Gaskammern einrichten.“

Ich habe zehn Fragen an Sie.

1. Frage: Welcher Nazi-Methoden bedienen Sie sich konkret?

2. Frage: Werden diese Nazi-Methoden von der Europäischen Union mitgetragen?

3. Frage: Wer hindert Europa daran, Gaskammern zu bauen?

4. Frage: Gegen wen möchte die Europäische Union Gaskammern errichten?

Sollten die Ausagen von Recep Tayyip Erdoğan nicht stimmen:

5. Frage: Relativiert Recep Tayyip Erdoğan mit seinem Vergleich den Holocaust und macht er mit seiner Aussage über Gaskammern die Opfer des Holocaust verächtlich?

Sollten Sie Frage 5 mit „Ja“ beantwortet haben:

6. Frage: Sollte eine Gruppierung, in der offen der Holocaust relativiert wird und die Opfer des Holocausts verächtlicht gemacht werden, in Deutschland auftreten dürfen?

7. Frage: Wenn ein deutscher Bürger sagt, was Recep Tayyip Erdoğan sagt, wäre das dann in Ihren Augen ein Fall, der im Rahmen des Strafgesetzbuchs (§130 StGB – Volksverhetzung) untersucht werden sollte?

Und noch drei Zusatzfragen:

8. Frage: Was ist der Inhalt (in Ihren Worten) des Flüchtlingsabkommens zwischen Deutschland und der Türkei?

9. Frage: Wie wurde über dieses Abkommen abgestimmt?

10. Frage: Wie geht es dem Journalisten und deutschen Staatsbürger Deniz Yücel?

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37 Antworten zu 10 Fragen an Angela Merkel zu ihren „Nazi-Methoden“

  1. A.S. schreibt:

    Man könnte Merkel auch fragen ob sie in den letzten 5 Jahren mal eine Zeitung gelesen hat. Zur Erinnerung: Es war diese Regierung, die noch vor gut einem Jahr Beitrittsverhandlungen mit der Türkei befeuert hat, einfach um die eigene Feigheit zu kaschieren.

  2. skl schreibt:

    Frage: Wie geht es dem Journalisten und deutschen Staatsbürger Deniz Yücel?

    Ich glaube, um das herauszufinden, müssten wir erstmal einen türkischen Funktionär verhaften und einen Austausch auf der Glienicker Brücke vereinbaren.

  3. O.Paul schreibt:

    Die „Nazi“- Vokabularien sind doch eigentlich perfekte Totschlagargumente. Aber nur wenn innerhalb Deutschlands benutzt und gegen kritisch denkende Deutsche. Siehe AfD und PEGIDA.

    • skl schreibt:

      Oder meinst du nicht eher den kleinen Akif, der vor versammelter Meute behauptete, Politiker würden Asylkritiker am liebsten ins KZ stecken? Oder zählt das wieder nicht?

      • Aristobulus schreibt:

        Erstaunlich, wie schamlos Sie da über Akif Pirincci herumlügen.
        Da hat jemand so gar keine Ehre und so gar keine Anständigkeit übrig behalten.

        • skl schreibt:

          Ja, habe ich vergessen. Wieder alles falsch interpretiert, obwohl er es öffentlich eindeutig behauptet hat. Ist wie mit der Bibel: Was wörtlich gemeint ist und was im übertragenen Sinne, entscheidet ausschließlich das zuständige Fachpersonal.

          • Aristobulus schreibt:

            Pirincci hat das NICHT behauptet. Es wird bloß ÜBER Pirincci behauptet, dass er das behauptet habe. Warum: Um ihn in den Dreck zu ziehen.

            Und warum tratscht hier ein kleiner Rufmörder und Lügner die Lüge herum: Weil er einer ist, der das so tut.

        • O. Paul schreibt:

          Wenn die Etablierten könnten wie sie wollten…..

  4. klartext77 schreibt:

    O je, jetzt macht er auch noch Wahlkampf für die Kanzlerin. Man denke nur daran, wie sehr Erdogans Ausfälle und die Provokationen seiner AKP-Genossen Mark Rutte geholfen haben, die niederländische Parlamentswahl zu gewinnen. Fast könnte man glauben, da sei ein geheimer Wahlwerbevertrag wirksam gewesen. 🙂
    Aber ernsthalft: Der Möchte-Gern-Sultan richtet sich mit den schwachsinnigen Parolen selbst. Ärgerlich nur, dass so viele Türken dort wie hier trotzdem oder vielleicht sogar gerade deshalb auf den Typen abfahren. Irre!

  5. American Viewer schreibt:

    Das ganze Zitat soll ja so lauten:

    „Du wendest gerade Nazi-Methoden an. Bei meinen türkischen Geschwistern in Deutschland, bei meinen Minister-Geschwistern, bei meinen Abgeordneten-Geschwistern, die dorthin reisen.“

    Die entscheidende Frage ist also eher: Gibt Erdogan zum ersten Mal zu, dass er ein Produkt von Inzucht darstellt? Das würde so einiges erklären.

  6. Kwezi schreibt:

    Der Fragenkatalog kann in den nächsten Tagen ergänzt/erweitert werden. Erdowahn wird solange noch eine Schippe drauflegen, bis er ausdrücklich aus Deutschland ausgeladen wird. damit er weitere Munition für seinen Wahlkampf kriegt. Ich bin sicher, dass ihm unsere Regierung wegen ihrer wahlkampfschädlichen Leisetreterei ziemlich auf den Wecker geht; er denkt angestrengt über noch stärkere Beleidigungen nach und fürchtet, dass ihm bald nichts mehr einfällt.

    • Aristobulus schreibt:

      „Gaskammern!“ hat er jedoch schon gesagt. Welche Steigerung von „Gaskammern!“ könnte es geben, „Islamophobie“? Wohl ja doch schon. Die ist ungleich schlymmber als jene.
      Hmm. „Autobahn“ wird er wahrscheinlich ja eher nicht sagen.

      • Kwezi schreibt:

        Sein Vokabular ist in der Tat kaum steigerungsfähig; insoweit hat er sein Pulver verschossen, wenn nicht seinem Kreativteam noch was einfällt. Ihm bleibt nur übrig, die Lautstärke nach oben und das Niveau der Verbalinjurien nach unten zu schrauben. Das Letztere dürfte ihm nicht schwerfallen, wurde er doch in einem Hafenviertel sozialisiert. Da ist die Interaktion mit Mitmenschen überall auf der Welt unterirdisch.
        BTW: „Autobahn“ sagt er oft, und zwar zu den Wahlberechtigten in der Türkei. Er unterlässt es in keiner Rede, seine Verdienste für die Verkehrsinfrastruktur zu rühmen. Meinen Freund O. erinnert das an frühe Reden des böhmischen Gefreiten.

        • Aristobulus schreibt:

          Jaha, wenn unser Bruder Erdogan nicht so fabelhaft für den Verkehr gesorgt hätte, müssten wir leider auf all die Flüchtlinge aus dem Türkeitransit verzichten. Wie bitter wäre das?, dann hätte Merkel ja überhaupt gar nichts geschafft.

          Und er könnte gut hafnerisch immerhin als Nächstes verlautbaren, „ich figg deine Mudda“. Hmm, hat er’s nicht schon gesagt?, also nach unbestätigten Gerüchten hat er angekündigt, morgen früh zu diesem Level zu wechseln (man habe ihn dazu gezwungen, wegen die Ehre von seine Mudda, so soll er gesagt haben).

        • American Viewer schreibt:

          Es erscheint mir offensichtlich, dass Inbreedowahn die Grenzen seines Reiches vergrößern will. Im Grunde hat er das sogar schon mehrfach zugegeben. Er stellt sich (aktuell) nur nicht ganz so dumm an wie Hitler. Anders als Hitler übertreibt er es (noch) nicht und wartet geduldig auf seine vermeintliche Chance.

          • Aristobulus schreibt:

            … in Griechenland sollen noch ein paar türkenlose Provinzen übrig sein, hört man.
            Sollten da nicht Türken hin?
            Wer könnte es ihnen verübeln oder sie gar daran hindern; etwa die Griiiechen-?

  7. anti3anti schreibt:

    Frage 1. bis 4. sind an Erdoğan zu richten!

Seid gut zueinander!

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