Auszeichnung für Mahmud Abbas in Dortmund

Die Steiger Awards sind seit 2005 jährlich vergebene Auszeichnungen an Persönlichkeiten, die besonderes Engagement in den Bereichen Toleranz, Charity, Musik, Film, Medien, Sport, Umwelt oder Zusammenwachsen der europäischen Staatengemeinschaft gezeigt haben. In diesem Jahr wird zudem ein Sonderpreis unter dem Namen „Hoffnung auf Frieden“ vergeben und zwar an den arabischen Führer der PLO, Mahmud Abbas. Am Samstag, 25. März 2017 wird er den Preis in der Zeche Hansemann in Dortmund persönlich in Empfang nehmen.

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Dieser Satz stammt von Mahmud Abbas.

Hoffnung auf Frieden!

Mahmud Abbas gehört zu Fatah. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Mufti Muhammad Hussein wurde von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt.

Hoffnung auf Frieden!

Mahmud Abbas wurde im Jahr 2005 zum Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde. Seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht.

Hoffnung auf Frieden!

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft.

Hoffnung auf Frieden!

Wie es Homosexuellen, kritischen Künstlerinnen und Künstlern und anderen Kritikern des Regimes ergeht, davon fange ich besser gar nicht an.

Hoffnung auf Frieden!

Weitere Auszeichnungen in diesem Jahr gehen an S. E. Walter Kardinal Kasper, die Schauspielerin Thekla Carola Wied, dem Journalisten Gero von Boehm und Musiker Albert Hammond, Architekt Daniel Libeskind sowie Manfred Baasner von der Wattenscheider Tafel. Zu den Laudatoren zählen in diesem Jahr die Politiker Gregor Gysi, Armin Laschet und Karl-Josef Laumann, Schauspieler Günther Maria Halmer und Musiker Michael Holm.

Die haben wohl alle Hoffnung auf Frieden! Blinde Hoffnung!

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28 Antworten zu Auszeichnung für Mahmud Abbas in Dortmund

  1. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  2. Ralf Weber schreibt:

    Hier im Zusammenhang der hier bei uns oft unrealistischen Wahrnehmung und Darstellung der Vorgänge im Nahen Osten ein gute Initiative:

    https://secure.avaaz.org/de/petition/ARD_und_ZDF_Schluss_mit_der_israelfeindlichen_Berichterstattung_in_ARD_und_ZDF/

    Das ist aufgrund dieser allgemeinen Situation bei uns dann leider auch die natürliche Folge:

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/keep-calm-and-carry-on/

  3. Brathering schreibt:

    Ist das Olympia-Attentat von 1972, in dessen Vorbereitung laut „Chefplaner“ des Attentats Muhammad Daud Udeh, Mahmud Abbas involviert gewesen sein soll, wirklich schon so lange her, das man sich in Dortmund nicht mehr daran erinnern kann?
    Dies und Mahmund Abbas schriftlich festgehaltene und mit der Doktorwürde honorierten Leugnung des Holocausts, wären Grund genug, ihn sofort bei betreten deutschen Bodens, noch im Flugzeug in Untersuchungshaft zu nehmen.
    Solange aber Abbas es unterlässt, in den Dortmunder Straßen mit einem Trikot von Schalke herumzulaufen, wird im nichts passieren.

    • A.S. schreibt:

      Auch das Schalke-Trikot in Dortmund würde man wohl als Aufruf zur Verständigung interpretieren. Also bei Abbas.
      Würde Höcke in Dortmund mit einem Schalke-Trikot rumlaufen, dann wäre das eine unerträgliche nationalistische Provokation. Schließlich war Schalke im dritten Reich ja der führende Fußballverein …….

    • Bruno Becker schreibt:

      Chapeau! Da sitzt jedes Wort.

  4. A.S. schreibt:

    Da geht es nicht um Frieden oder Anerkennung irgendeiner Leistung von Abbas (Ich wüsste auch nicht wofür).
    Da wollen einige Leute einfach aus dem Wunschdenken nicht aufwachen.

  5. Clas Lehmann schreibt:

    Und dann ist es ja auch wieder eine Preisverleihung für kommenkönntende Verdienste, hier in der Klasse Ward wohl nix von… Preisverleiher, die ganz im Hier und Jetzt entscheiden, und das ist dann das von ihnen wahrgenommene Dortmund, das in’s Gespräch gebracht werden muss.

    Nahost ist immer gut, und Abbas reagiert so nett auf jeglichen Bauchpinsel und fährt dann sogar nach Dortmund, das so zu einem so gut wie veritablen Staatsbesuch kommt, so als Haupstadt der Nahostbefriedungshoffnungsung. Oder so.

    Und die Leisverpreiher sind dann auch vom Glanze übersichmmert, der Bauchpinsel hat an beiden Enden Haarbüschel. Oh, des Glanzes…!

    • Aristobulus schreibt:

      … und des Fetts. Über alle vier Backen. Während der Nahostbefriedungshoffnungsung erschallt.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Überschimmert hatte ich eigentlich gemeint, aber übersichimmert wäre auch nicht schlecht, als Form von übersichimmern, welches die Tätigkeit der dauernden, lustgenerierenden Selbstbespiegelung zu bezeichnen hätte…

        Und der Sung sönge so singlich erfahrbar von der Schuld…

        • Aristobulus schreibt:

          träller‘
          Ich hatte was mit Simmern gelesen, übersimmert, oder übersich-sich-sich, oder was mit Schwammerln. Passte jedenfalls wie Pinsel auf Bauch, und wie Abbas zur Holocaustleugnung, und wie Mahmoud zur Finanzierung der Morde von München 1972.

  6. klartext77 schreibt:

    Paßt: Deutschland setzt den Krieg gegen Juden und Israel konsequent fort. Der „GröFaZ“ würde sich freuen. Sieg heil und Allahu akbar!

    • Aristobulus schreibt:

      Nu ja, also wenn!, dann setzt Deutschland die Sache höchstens diffusnebulös und dauergeviertelt fort. Mit Proporz und Hinterkopf und mit Eigentlich-ja-schon-ABER, usf., jedoch nicht kochend, sondern schwelend
      Deborah Lipstadt hat neulich mal wieder deutlich davor gewarnt, anlässlich des Kleinanlasses gleich das ganz groß Geadolfte zu rufen. Recht hat sie.

      Der Unterschied zwischen dem vollen Sieg-Heil & Allahu Akbar und der verheuchelten Bejubelung des Kleinmassenmörders Abbas ist etwa wie zwischen einerseits einem Messerstecher, ja?, und andererseits einem Dritten, der demjenigen antirassistisch in den Arm fällt, der sich gegen den Messerstecher verteidigt.

  7. Kanalratte schreibt:

    Die Bezeichnung „Friedensaktivist“ ist ungefähr so sinnvoll wie wenn sich jemand als „Glücksaktivist“ oder „Aktivist für schönes Wetter“ bezeichnet. Bei den ganzen Friedenspreisen könnte man wirklich meinen, die Welt wäre von Kriegen übersät. Tatsächlich leben wir aber in sehr kriegsfreien Zeiten. Es scheint so, je mehr Frieden es gibt, umso häufiger werden Preise für den Frieden verteilt. Und jene „Friedensaktivisten“ sind mir hauptsächlich durch ihren permanenten USA-Hass und ihre „Israelkritik“ bekannt.

  8. DuDu schreibt:

    Die Islamophiliker können nicht genug von ihren edlen Wilden bekommen…. und wenn dann eines schönen Tages die Mehrheitsverhältnisse passen, steigern die Tolleranten ihre Leidenschaft zur erlösenden Selbstaufgabe, es hat ausreichend Platz im Haus des Islams!

  9. caruso schreibt:

    Und gerade in diesen Tagen ist Abbas in Berlin, von der Bundeasregierung ernst
    genommen als Friedenspartner Israels. Es bleibt einem der Verstand stehen! Merkt
    in diesem illustren Kreis keiner, daß Abbas alles will, nur keinen Frieden mit Israel?
    Und weiß keiner in diesem Kreis, daß auch dann, sollte Abbas den Frieden mit ernsthaft
    wollte, er keinen Vertrag schließen kann, weil seine Landsleute in ermorden würden? In
    welcher Welt lebt die Bundesregierung eigentlich?
    Dortmund ist dagegen ein Klecks, auch wenn sie Auszeichnung völlig falsch, daher
    unnötig war. Es nährt nur Illusionen.
    lg
    caruso

    • Aristobulus schreibt:

      Man weiß es in diesem illusteren Kreis ganz genau, liebe Caruso.
      Man zahlt ja EU-Seits ja regelmäßig Millionen à fond perdu an den Terrorpaten Abbas, damit er den Araberterror nicht etwa nach Europa trägt, sondern schön da unten weiter Juden ermordet.
      Das nennt sich Frieden, und dafür bekommt er die Millionen und ausgerechnet heute diesen Dreckspreis, mitten am Schabbes.

      À propos, Dir an guttn Schabbes.

    • Kanalratte schreibt:

      „In
      welcher Welt lebt die Bundesregierung eigentlich?“

      In Berlin, die mit dem Flughafenmuseum…

      • Aristobulus schreibt:

        Da soll auch ein Stelenfeld sein, zu dem man a) gerne hingeht, um das b) alle Welt die Deutschen beneidet. Hört man.
        Ferner ist da etwas Autobahn (Avus, die war schon Autobahn, als noch nirgendwo jemals Autobahn), und ein paar alte Nazibunker sind da auch, und das schöne Schloss Charlottenvue. Oder Belleburg heißt es.
        Das heißt ja alles immer irgendwie, da so.

  10. Antje Aging schreibt:

    Allein die Namensaufstellung zeigt einen derart absurden Haufen, blind zusammengewürfelt, dass man hier nur „müde lächeln“ kann… Es ist allerdings fast erschreckend, dass auf diese Weise die Begriffe „Frieden“ und „Hoffnung“ völlig devalviert werden, wie G.B. auch gekonnt unterstreicht.

    • Aristobulus schreibt:

      „Devalviert“, kein übler Ausdruck, Antje (nie gehört!), also verdampft & verbrutzelt, aus den Ventilen gedrückt & evaporisiert, ventiliert & verdunstet, nicht?
      Frieden und Hoffnung werden solchermaßen zu zwei absolut nichtssagenden, völlig entleerten Begriffen, die durch all die mitdevalvierende Worthülserei (incl. der preisgekrönte Terroristenboss Abbas) glatt in ihr Gegenteil verkehrt werden.

      Vor ziemlich genau hundert Jahren schrieb Erich Maria Remarque just über Hoffnung und Frieden. Im Schützengraben zwischen Langemarck und Bixschoote, mitten in den Grabenkämpfen des sinnlosen ersten Weltkriegs. Vielleicht hat er da nichts geschrieben; denn wie geht das, im Schützengraben-?, aber gedacht, daran, worüber er später schreiben werde, wenn er das überlebt: Über Hoffnung und Frieden.
      Damit meinte er ja nicht irgend einen aktuellen Dortmunder Abbas-Worthülsen-Pseudoantirassismus-Antisrael-Prototalitär-Linksgehirnwäsche-Scheißdreck (pardon), sondern genau Hoffnung und Frieden.

Seid gut zueinander!

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