Steiger Award für Pegida-Führer

Lutz Bachmann, der Initiator und Kopf von Pegida, wurde am Wochenende in Dortmund mit dem Steiger Award ausgezeichnet. Der Steiger Award wird seit 2005 an Persönlichkeiten vergeben, die besonderes Engagement in den Bereichen Toleranz, Charity, Musik, Film, Medien, Sport, Umwelt oder Zusammenwachsen der europäischen Staatengemeinschaft gezeigt haben. Die ungewöhnliche Verleihung an Lutz Bachmann erklärt Veranstalter Sascha Hellen mit diesen Worten:

„Die Flüchtlinge liegen mir sehr am Herzen. Seit sechs Jahren setze ich mit dem NRW-Israel-Forum ein deut­li­ches Zei­chen der So­li­da­ri­tät mit den Flüchtlingen. Durch die Verleihung an Bachmann soll die schwierige Flüchtlingssituation einmal mehr in den Blickpunkt gerückt werden.“

Sie können das nicht glauben? Es ist auch nicht geschehen. Was viel schlimmeres ist passiert: Ein Steiger Award ging unter dem Namen „Hoffnung auf Frieden“ an den arabischen Führer der PLO, Mahmud Abbas. Am Samstag, 25. März 2017 nahm er den Preis in der Zeche Hansemann in Dortmund persönlich in Empfang. Sascha Hellen erklärt:

„Der Nahe Osten liegt mir sehr am Herzen. Seit sechs Jahren setze ich mit dem NRW-Israel-Forum ein deut­li­ches Zei­chen der So­li­da­ri­tät mit dem Staat Is­ra­el. Durch die Verleihung an Abbas soll die schwierige Region einmal mehr in den Blickpunkt gerückt werden.“

Das hat er ernsthaft so gesagt! Verglichen mit Abbas ist Lutz Bachmann ein Friedensengel. Lutz Bachmann hat nicht gesagt, er könne in einer endglültigen Lösung nicht mal die Existenz eines einzigen Flüchtlings in Deutschland akzeptieren, Abbas schon:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Lutz Bachmann hat nicht einen Mann, den er als Führer der Pegida-Bewegung bezeichnet, auf einer Veranstaltung von Pegida erklären lassen, alle Flüchtlinge gehören vernichtet, Abbas schon: Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Wie Lutz Bachmann wurde Mahmud Abbas nicht durch eine Wahl legitimiert, um für eine Gruppe von Menschen zu sprechen. Abbas wurde zwar im Jahr 2005 zum Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt, seine Legislaturperiode endete jedoch am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht.

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Mahmud Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten. Für diesen Mann mit seinen heldenhaften Einstellung gab es am 25. März 2017 den Steiger Award.

Sie haben sich über einen Preis an Lutz Bachmann gewundert? Wundern Sie sich darüber, dass die Verleihung an Mamud Abbas bisher kaum skandalisiert wurde. Warum auch? Deutsche Politiker wie Sigmar Gabriel erklären schließlich öffentlich, Mahmud Abbas sei ihr Freund.

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen. Dtl. steht zur Zwei-Staaten-Lösung & unterstützt den Aufbau staatlicher Strukturen in Palästina.“

Dieser schrieb Gabriel am 24. März 2017 auf Twitter. Es gibt in Deutschland keine einzige Partei, die mörderischer oder hasserfüllter ist als die Fatah/PLO. Sigmar Gabriel wird mir daher nicht mehr ernsthaft erklären können, dass jemand von der NPD nicht sein Freund ist.

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