Judenfeindlicher Anschlag in Paris

In der Nacht zum 4. April 2017 wurde in Paris die 66-jährige Jüdin Sarah Lucy Halimi von einem 27-jährigen Mann schlafend in ihrem Bett mit diversen Messerstichen schwer verwundet und dann vom Balkon ihrer Wohnung im 3. Stock auf die Straße geworfen. Der Täter schrie während der Tat „Allahu Akbar!“ Im späteren Verhör erklärte der Täter, der Koran habe ihm den Auftrag gegeben und er habe ganz bewusst die Frau getötet. Die beiden größten jüdischen Verbände Frankreichs riefen nach dem Mord zu einem Schweigemarsch auf.

Sie haben nichts von dieser Nachricht gehört? Da sind Sie nicht allein. In Deutschland wurde kaum über diesen judenfeindlichen Terroranschlag berichtet. Wenn es um Mord an Juden geht, hat Schweigen in Europa Tradition, vor allem wenn der Mord an Juden von Mitgliedern der „Religion des Friedens“ verübt wurde. Es ist in Europa kein großes Thema, dass die brutalsten judenfeindlichen Ausschreitungen in Europa mittlerweile allesamt einen islamistischen Hintergrund haben.

Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war.

Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem Mann getötet, der sich als Kämpfer des Islams verstand. Drei der Opfer waren Kinder.

Am 24. Mai 2014 wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Der Mörder glaubte, es im Namen Allahs zu tun.

Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, brutal zusammengeschlagen. Die Täter glaubten, damit dem Propheten zu gefallen.

Nachdem einer der Terroristen rund um den Anschlag auf Charlie Hebdo in einem jüdischen Supermarkt in Paris Geiseln genommen und vier Menschen getötet hatte, rief er den französischen Sender BFMTV an, um seine Forderungen zu verbreiten. Der Sender fragte: “Haben Sie das Geschäft aus einem bestimmten Grund ausgesucht?” Die Antwort kam prompt: “Ja. Die Juden!”

In der Stadt Odense in Dänemark wurden Ende 2008 zwei Israelis angeschossen.

Ein paar Wochen später am 8. Januar 2009 rief auf den Straßen in Oslo ein überwiegend muslmischer Mob “Tötet die Juden!” und “Schlachtet die Juden ab!”

In Hannover wurden im Jahr 2010 Juden von muslimischen Kindern und Jugendlichen mit Steinen beworfen.

In Offenbach wurde ein Rabbiner in einer Einkaufspassage angegangen.

Auf Facebook werden seit Jahren täglich Rufe nach der Vergasung und der Vernichtung aller Juden laut.

In Dänemark weigerte sich eine Schule 2008/2009, jüdische Kinder anzunehmen, da dadurch die Sicherheit gestört werden würde, da dort auch muslimische Kinder zur Schule gehen.

In Duisburg wurde 2009 unter massiver Polizeigewalt eine Israelfahne aus einer privaten Wohnung entfernt, weil sie von draußen zu sehen war, was einem arabisch skandiereden Mob nicht gefiel.

All dieser Hass wird in deutschen Moscheen gelehrt. Im Jahr 2016 schickte der Journalist Constantin Schreiber einen Mann inkognito in fast zwanzig Moscheen in Deutschland, um sich die Freitagspredigten anzuhören. Was er zu hören bekam, war wenig vertrauenserweckend und teilweise sogar sehr erschreckend. Die Gläubigen wurden allesamt dazu aufgerufen, sich vom Leben in Deutschland abzugrenzen. Constantin Schreiber sagt:

„Der Aufruf zur Abgrenzung zieht sich wie ein roter Faden durch die Texte.“

In Moscheen in Deutschland wird gepredigt, dass Demokratie und Islam sich ausschließen und kein gläubiger Muslim demokratisch und liberal sein kann. Es wird offen gegen Juden gehetzt. Unter Freunden muss man sich auch mal unangenehme Wahrheiten sagen können. Hier ist die Wahrheit:

Der europäische Umgang mit dem Nahostkonflikt und dem Islam hat dazu geführt, dass in Europa Menschen ermordet werden, weil sie Juden sind! Wenn Europa ein guter Freund Israels und der Juden ist, dann sollte Europa keine Vorschläge machen, wie der Konflikt in Israel gelöst werden kann, solange auf europäischem Boden Juden ermordet werden!

Europa, Du hast ein Problem! Du hast die Objektivität verloren! Du willst nicht sehen, dass auf Deinem Boden wieder Judenhass mörderisch geworden ist. Vor ein paar Tagen schrieb eine gute Freundin von mir auf Facebook diese Worte:

“Frankreich ist nicht länger mein Land. Mein Vater hat begonnen, all seine jüdischen Symbole zu verstecken und ich hatte das erste Mal Angst, mit meinem חַי‎ durch die Straßen von Paris zu gehen. Aber die Welt sorgt sich nicht um uns.”

Die Hamas in Gaza fordert die Vernichtung aller Juden. Der Hitlergruß gehört schon lange zum Repertoire dieser und ähnlicher Bewegungen, wie diese Bilder der Hisbollah und der Hamas belegen. Kinder im arabischen Fernsehen werden dazu erzogen, Juden zu hassen und töten zu wollen. Diese Sender sind auch in Europa zu empfangen. Europa, wunderst Du Dich wirklich, dass die Kinder, die diese Sendungen schauen, Juden so sehr hassen, das jüdische Kinder in Berliner Schulen terrorisiert werden, während auf deutschen Straßen skandiert wird: „Juden ins Gas“ und „Jude, Jude, feiges Schwein, komm‘ heraus und kämpf allein!“

Europa, schämst Du Dich nicht, dass Du nichts dagegen unternimmst, aber stattdessen das einzige Land kritisiert, das Juden Schutz vor diesen Mördern gewährt?

Seit fast siebzig Jahren sieht sich Israel mit einem Krieg konfrontiert, der nicht von israelischer Seite begonnen wurde und der auf eine ganz schlichte und brutale Formel gebracht werden kann: Die arabische Seite will die jüdische Seite vernichten! Einst forderten die Nazis die Vernichtung aller Juden und erklärten dies auf der Konferenz am Wannsee. Zur selben Zeit unterstellten die Nazis allen Juden, die Welt unterjochen zu wollen und begründeten es mit den „Protokollen der Weisen von Zion“, eine judenhassende Hetzschrift, die belegen sollte, wie mörderisch Juden sind. Die „Protokolle der Weisen von Zion“ waren eine Lüge! Die Konferenz am Wannsee war real!

Heute ist es nicht anders. Der Vernichtungswille der Hamas und der Fatah ist real! Der Gazastreifen ist so „judenrein“ wie Hitler Deutschland haben wollte. Eine Mauer in Jerusalem verbietet allen Juden die Einreise. Dennoch reicht Israel die Hand zum Frieden und erklärt:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Währenddessen erklärt die Charta der Hamas in Artikel 7 die Vernichtung aller Juden weltweit zum Ziel der eigenen Politik!

Der Glaube, in Israel gäbe es einen Hass auf Araber, der auch nur vergleichbar ist mit dem Hass, der im arabischen Raum gegen Juden gepflegt wird, ist so falsch, wie der Glaube der Nazis in Deutschland falsch war, Juden würden Deutsche so sehr hassen wie Nazis Juden gehasst haben.

Wer sich nicht vorstellen kann, das jene, die erklären, Juden vernichten zu wollen, es ernst damit meinen, sich jedoch ohne Probleme vorstellen kann, dass Juden all das tun, was ihnen unterstellt wird, ebnet den Boden für den Mord an Europas Juden. Und Europa schweigt. Schon wieder!

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37 Antworten zu Judenfeindlicher Anschlag in Paris

  1. Pingback: Schwedischer Minister: „Stockholm begegnet dem Terror mit Fremdenliebe“ | Bayern ist FREI

  2. Ralf Weber schreibt:

    Hierzu treffend und auch im Kontext von aktuellen Ereignissen von Dr. Rafael Korenzecher:

    Also wie ich es verstanden habe und, angesichts der bald zu erwartenden, von unseren Filtermedien im vorauseilenden Gesinnungsgehorsam bereits bereitwilligst vorab praktizierten gesetzlichen Maass/Kahane Regelungen für Facebook und Co, hier hoffentlich politisch korrekt wiedergebe:

    Nach den Geschehen in Stockholm und London, Berlin, Tel Aviv, Petersburg, Jerusalem und Paris ( zufällige und unvollständige Aufzählung ) haben nunmehr in den ägyptischen Städten Tanta und Alexandria wieder irgendwelche, wahrscheinlich psychisch gestörte Täter aus irgendwelchen ungeklärten Motiven vor einer dort eher zufällig stehenden Baulichkeit auf eine jeweils gerade zufällig dort befindliche Personengruppe zufälliger Zusammensetzung Anschläge verübt. Ein Zusammenhang mit den zuvor genannten Anschlägen an den anderen oben genannten Örtlichkeiten lässt sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen in keiner Weise erkennen.

    Als wirklich gesichert darf einzig gelten, dass das ganze schreckliche Geschehen nichts mit dem Islam zu tun hat. Dieser ist ja bekanntlich eine Friedensbewegung, nur halt eben ohne Ostermärsche, was nicht weiter verwunderlich ist, weil der Islam ja schließlich — im Gegensatz zu den Italienern und den Juden — auch nicht die Kreuzigung des Palästinensers Jesus zu verantworten und aufzuarbeiten hat.

    Auch der Umstand, dass der sich – wie uns unsere hiesige Politik unermüdlich verdeutlicht — vorsätzlich falsch etikettierende, sogenannte Islamische Staat die Urheberschaft für die Mord-Taten beansprucht, gibt nichts her für die erwarteten erbärmlichen Versuche der allseits bekannten einschlägig vorbelasteten rechts-populistischen Islamophobiker, natürlich auch hier wieder mit einer ihrer unhaltbaren Verschwörungstheorien Hetze gegen den Islam zu betreiben.

    Halt — einen Schuldigen haben unsere Politik und ihre nachgeschalteten Leit-Medien bereits ausgemacht. Es ist völlig unzweifelhaft der ägyptische Präsident Sisi, weil er es versäumt hat, Ägypten dem bei Obama und unseren Politikern so beliebten Hamas-Terror-Verbündeten Mursi und seiner Christen-ausmerzenden Muslim-Brüderschaft kampflos zu überlassen und damit — wie denn sonst — den friedliebenden Islam zu diesen verzweifelten Affekthandlungen provoziert hat. Ob gegebenenfalls der gegenwärtige amerikanische Präsident eine Mitschuld trägt, bleibt noch zu klären.

    Ganz anders als unsere Kanzlerin Merkel und ihre ununterscheidbare mehrparteiliche Gleichgesinnungs-Crew der Altmaiers, Gabriels, Oppermanns, Stegeners, Maasse, Krafts, Jäger, Müllers u.v.a.m., die sich offensichtlich überhaupt erst nach Kräften bemühen mussten, die islamischen Mörder und Gewalttäter durch unkontrollierte Einwanderung und Nicht-Anwendung von Abschiebungsmöglichkeiten in unser Land zu lassen und hier zu halten, aber selbstverständlich keinerlei Verantwortung tragen für die Geschehnisse und Anschläge von beispielsweise Köln, Berlin, Grafing, Würzburg, Hannover und weitere nahezu tägliche und beinahe allgegenwärtige Gewalttaten dieser Klientel.

    Wenn unsere Politik wohl auch entgegen allen hingeheuchelten Beteuerungen nicht mit hinreichender Entschlossenheit bereit ist, uns tatsächlich und physisch vor diesem importierten Horror zu schützen, so sorgt sie doch mit zur Wiederwahl ausreichendem Erfolg hierorts gemeinsam mit der willigen Gesinnungs-Journaille aus den Täter-Verschweigungs-Medien für die Wahl-entscheidende Ruhigstellung des offensichtlich an allzu schneller Vergesslichkeit leidenden bundesrepublikanischen Wählers.

    Mit dem Islam jedenfalls wird auch das – ebenso wenig wie die zufällige Koinzidenz der Anschläge mit den bevorstehenden christlichen Feiertagen – nichts zu tun haben. Dafür wird schon der Papst von seinem Balkon aus zu sorgen wissen.

    Frohe Ostern every1
    Dr. Rafael Korenzecher

    ( Unvollständige Liste islamischer Anschläge in der Jüdischen Rundschau — bitte klicken )
    http://juedischerundschau.de/liste-islamistischer-terroranschlaege-in-europa-und-den-usa-2000-2016/

  3. Julian Bernstein schreibt:

    Es gab keine Messerattacke, keine Allahu-Akbar-Schreie während der Tat, und dass der Koran ihm seine Tat befohlen haben soll, ist ebenfalls eine Erfindung. Der Autor sollte mal seine Quellen checken. Für die, die Französisch können: http://www.actuj.com/2017-04/france/5043-yonathan-fils-de-lucie-halimi-defenestree-lundi-ma-soeur-se-faisait-traiter-de-sale-juive-par-la-famille-du-tueur#

    • Aristobulus schreibt:

      Ist doch Unsinn, was Sie da schreiben.
      1) In dem Artikel wird ein Angehöriger interviewt, kein Zeuge.
      2) „Allahu-Akbar!!“ wurde gebrüllt, vielleicht während der Tat, sicher jedoch später vor Zeugen.
      2) Ob der Mohemmedaner die ältere Jüdin mit Faustschlägen traktiert hat, bevor er sie aus dem Fenster schmiss, oder mit einem Messer, welchen Unterschied soll das ergeben?

      • ZetaOri schreibt:

        @Aristobulus April 11, 2017 um 9:09 pm

        Und dann hast Du noch vergessen, dem guten Julian die Leugnung der vielfachen imperativen Weisungen des Koran an alle ‚Rechtgläubigen‘ um die Ohren zu hauen, alle Ungläubigen an allen Orten abzuschlachten. Ob die ‚heilige Schwarte‘ zu dem mordgierigen mohammedanischen Ork nun ‚ganz persönlich gesprochen‘ hat, ist ergo völlig schnuppe.
        (Wobei das Auftreten optischer und / oder akustischer Halluzinationen bei diversen religiotischen Fehlverdrahtungen ja keine Seltenheit ist: Auch der Gründer dieser Gewalt-Ideologie soll selbige ja reichlich genossen haben.)

      • Julian Bernstein schreibt:

        Zu 1) In dem Artikel werden sehrwohl Zeugen zitiert. Machen Sie sich das nächsten Mal bitte die Mühe und übersetzen Sie einen Text, den Sie offensichtlich nicht verstehen, wenigstens mit Google Translate.
        Zu 2) Oben wird felsenfest behauptet, er hätte dies während der Tat gebrüllt. Es gibt keinerlei Beweis dafür. Und es spielt durchaus eine Rolle, wann und wie diese Worte augesprochen werden.
        Zu 3) Wenn auch das Ergebnis das gleiche sein mag: Die Behauptung, es hätte einen Messerangriff gegeben, ist frei erfunden (ebenso, dass der Täter behauptet haben soll, der Koran hätte ihm den Mordbefehl gegeben).
        Die vermeintlichen Allahu-Akbar-Schreie und der erfundene Messerangriff evozieren gewisse Bilder und dienen dazu, diesen Mord definitiv zu einem antisemitischen Mord zu machen – was in diesem Fall alles andere als klar ist. Darauf deuten die Fakten hin, die hier leider unterschlagen werden: Der Angreifer ist vor der Tat gewaltsam bei Nachbarn eingedrungen, die daraufhin aus Angst die Polizei gerufen haben. Daraufhin ist er über den Nachbarsbalkon zu der armen Frau geklettert. Das hört sich nicht nach einem gezielten, antisemtischen Mord an, zu dem dieser Fall hier gemacht wird.
        Slate hat das ganz gut aufgearbeitet: http://www.slate.fr/story/143018/juif-meurtre-paris

        • Aristobulus schreibt:

          Was treiben Sie für einen komischen Aufwand, um einen Allahu-Abkar-schreienden Mohammedaner, der eine Jüdin ermordet!, entweder als Nichtmohammedaner oder als Nichtantisemiten darzustellen, oder Beides. Vielleicht war er ja auch kein Mörder, sondern hat bloß gegen die israelische Politik protestiert?

          Ihre Versuche sind a) dumm und b) sinnlos, zumal man die Absicht erkennt.

        • HM schreibt:

          Mensch Bernstein, was ist denn mit Ihnen los?
          Hier eifach mit zusätzlichen Informationen zu kommen.
          Wir hatten doch alle schon fertig!
          Und nur wegen neuer Infos stossen wir doch die fix und fertige Meinung nicht um!
          Reissen Sie sich mal zusammen.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Lügner HM antwortet auf sich selbst und nennt ihn sonstwie 😀

            Ja, da muss man schon lachen. Freilich unterm sonstigen Lachniveau.

          • HM schreibt:

            Schaun Sie, wie nett Sie mit mir Gassi gehn.
            Wenn Sie weiterhin so brav sind, bring ich Ihnen noch andere Kunststückchen bei,-versprochen-

          • Aristobulus schreibt:

            Ein unsittlicher Antrag, Sie Dreckstück? Abgelehnt. Tut mir ja Leid für Sie, aber vom dauernden Selstgemache haben Sie nun mal diese Triefaugen, dieses erweichte Hyrn und überhaupt dieses Krätzeartige an sich.

          • Julian Bernstein schreibt:

            Mit Fakten kommt man hier in der Tat nicht weiter…

  4. benwaylab.com schreibt:

    Als Ergänzung und Vertiefung mein Artikel über den Mordfall Ilan Halimi:
    https://benwaylab.com/2016/02/26/barbaren-in-der-vorstadt-der-fall-ilan-halimi/

  5. davidbergerweb schreibt:

    Hat dies auf philosophia perennis rebloggt und kommentierte:

    „In der Nacht zum 4. April 2017 wurde in Paris die 66-jährige Jüdin Sarah Lucy Halimi von einem 27-jährigen Mann schlafend in ihrem Bett mit diversen Messerstichen schwer verwundet und dann vom Balkon ihrer Wohnung im 3. Stock auf die Straße geworfen. Der Täter schrie während der Tat „Allahu Akbar!“ Im späteren Verhör erklärte der Täter, der Koran habe ihm den Auftrag gegeben und er habe ganz bewusst die Frau getötet. Die beiden größten jüdischen Verbände Frankreichs riefen nach dem Mord zu einem Schweigemarsch auf.

    Sie haben nichts von dieser Nachricht gehört? Da sind Sie nicht allein. In Deutschland wurde kaum über diesen jundenfeindlichen Terroranschlag berichtet. Wenn es um Mord an Juden geht, hat Schweigen in Europa Tradition, vor allem wenn der Mord an Juden von Mitgliedern der „Religion des Friedens“ verübt wurde. Es ist in Europa kein großes Thema, dass die brutalsten judenfeindlichen Ausschreitungen in Europa mittlerweile allesamt einen islamistischen Hintergrund haben.

    • Aristobulus schreibt:

      Nein, keinen ‚islamistischen‘. Diese Ausscheitungen haben allesamt einen ISLAMISCHEN Grund (und nicht ‚Hintergrund‘, denn die Ursache, um so zu handeln, ist nun mal der Islam).

  6. P.M. schreibt:

    Es ist schon länger her, aber der FDP-Vorsitzende hatte sich Ende 2015 folgendermaßen geäußert hinsichtlich der sehr (wie ich finde) schon sehr vorsichtigen Äußerung von Josef Schuster:

    „„Viele der Flüchtlinge“, sagte Schuster vor ein paar Tagen im Interview mit der „Welt“, „fliehen vor dem Terror des ,Islamischen Staates‘ und wollen in Frieden und Freiheit leben, gleichzeitig aber entstammen sie Kulturen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil sind. Denken Sie nicht nur an die Juden, denken Sie an die Gleichberechtigung von Frau und Mann oder den Umgang mit Homosexuellen.“ Was sagt Christian Lindner, Bundesvorsitzender der liberalen Partei, dazu? Er hält dies für eine Einlassung, die „das gesellschaftliche Klima vergiftet“. Man dürfe Flüchtlinge nicht über einen Kamm scheren, genau so wenig wie es statthaft oder sinnvoll sei, Klischees über „die“ Deutschen zu pflegen.“
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-anne-will-alle-lieben-angela-merkel-13932953-p2.html

    Ich hoffe, dass es eine unbedachte Äußerung von Lindner war. Aber sie lässt vermuten, dass erschreckend wenig Wissen über den Alltag in arabischen Ländern vorhanden ist.

    • Kanalratte schreibt:

      Lindner ist ein klassischer Polit-Opportunist. Heute sagt er etwas so, morgen genau das Gegenteil. Die FDP wird es wenn überhaupt dann nur mit knapp über 5% in den Bundestag schaffen, auch wegen Typen wie Lindner, die sich immer am aktuellen Mainstream orientieren. Ich hoffe trotzdem, dass man eine Sozialistische Regierung aus Rot-SED-Grün vermeiden kann.

  7. O.Paul schreibt:

    Wenn in Deutschland über Judenfeindlichkeit gesprochen wird, tut man das ganz allgemein. So dass der normale Deutsche Schuldgefühle bekommen soll. Dass die kulturbereichernden Goldstücke Grund sind, wird geflissentlich verschwiegen.

    • Aristobulus schreibt:

      Man? Wer ist man? „… tut man das ganz allgemein.“
      Und nein, selbstverständlich hat der Normaldeutsche allerlei Ressentiments gegen die Juden. Etwa 70% antworten in Umfragen, dass die Israelis den Palästinenser das antäten, was die Nazis damals den Juden antaten. Wenn das kein massiver, wenngleich stiller Judenhass ist, na dann weiß ich auch nicht.

      • ZetaOri schreibt:

        @Aristobulus April 11, 2017 um 9:16 pm

        „Etwa 70% antworten in Umfragen, dass die Israelis den Palästinenser das antäten, was die Nazis damals den Juden antaten.“

        Das würde mich, zumindest in der prozentualen Höhe, doch sehr erstaunen (und erschüttern). Es sei denn, die Befragten waren repräsentativ für die Bevölkerung von Kreuzberg oder Marxloh, oder so …
        Gibt’s dafür ’ne verlässliche Quelle?

        „… wenngleich stiller Judenhass ist, …“

        Falls Deine obige Zahl stimmt, ist das ’still‘ bestimmt nicht zur Beruhigung geeignet. Von denen wäre sicher ein großer Teil bei denen „die neu dazugekommen sind“ anschlussfähig, deren Judenhass sich selbst in D keineswegs ’still‘ äußert.

        • Aristobulus schreibt:

          … diese Umfragezahlen betragen mal etwa 70%, mal etwa 50%, immer davon abhängig, wie die Frage formuliert ist.
          Ziemlich konstant bleibt das Umfrageergebnis bei der ganz einfachen Ja-oder-Nein-Frage, ob man Juden als Nachbarn haben wolle: 65% wollen das nicht.

  8. A.S. schreibt:

    Wie so oft schweigt die Qualitätspresse, wenn Mohammedaner auf Juden losgehen. Die sollten einfach von jeder „nie wieder“-Veranstaltung ausgeschlossen werden.

  9. klartext77 schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann, liebe Mitstreiter; danke für die engagierten Beiträge, denen nichts hinzuzufügen ist. Im vorliegenden Fall ist aber möglicherweise tatsächlich noch unklar, was den Täter motiviert hat:

    Memorial for slain French woman turns violent as questions linger
    … The French Jewish community umbrella organization CRIF, however, said in a Friday statement that there was “no information to suggest the murder was an anti-Semitic attack” and cautioned people against spreading rumors online. …
    http://www.timesofisrael.com/memorial-for-slain-french-woman-turns-violent-as-questions-linger/

    Als Unbeteiligter – zumal in Deutschland – läßt sich leider nicht überprüfen, wie verläßlich die (angebliche) Information ist, der Mörder habe „Allahu akbar!“ gerufen und behauptet, er sei vom Koran inspiriert worden. Es kann natürlich stimmen (paßt ja auch ins Muster anderer judenfeindlicher Anschläge von Muslimen), muss aber nicht: Mit solchen Aussagen (Gerüchten?) wird ja auch Politik gemacht und in Frankreich sind demnächst brisante Präsidentschaftswahlen.

  10. Hein schreibt:

    Leider sieht auch der israelische Botschafter Handelsmann nicht, wer die Hauptgefahr für Juden (und andere „Ungläubige“) ist. http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-04/40402583-israels-botschafter-in-berlin-sieht-demokratische-werte-bedroht-003.htm
    Natürlich hat er recht, dass es Antisemitismus auch ohne Zuwanderung in Deutschland gibt und gegeben hat. Aber Nazi-Antisemitismus und Antisemitsmus der Mitte wird durch den muslimischen erheblich zu einer neuen „Qualität“ gesteigert.

    • Aristobulus schreibt:

      Genauestens, Hein.
      Mit dem alten knalldeutschen Antisemitismus ließ es sich recht gut leben, weil außer Sticheleien und manchmal Rangeleien so gut wie nichts passierte.
      Mit der mörderischen Verstärkung aus Mohammedanistan jedoch ist das nicht mehr möglich.

  11. Kanalratte schreibt:

    In Deutschland achtet man ganz penibel darauf, dass ja keiner schlecht über den Islam und Muslime denkt, was angesichts der mittlerweile fast täglichen Terroranschläge durch radikale Muslime in der Welt nur noch durch Unterdrückung und Auslassen von Meldungen vermittelt werden kann. Der Judenhass soll offenbar in den Köpfen der Menschen ausschließlich mit Deutschen bzw. Einheimischen in Verbindung gebracht werden, auch damit man erfolgreich gegen alle „Rechtspopulisten“ (Feindbild Nr.1) kämpfen kann. Wie hier schon öfters festgestellt wurde, haben die breite Masse bzw. die Medienmacher in diesem Land, abgesehen von „Kranzveranstaltungen“ keinerlei Interesse positiv über Juden, Judentum und Israel zu berichten. Wenn die Meinung von Juden gefragt ist, dann immer nur um „gegen Rechts“ zu mobilisieren oder zu mahnen. Der ZdJ spielt dabei eine unrühmliche Rolle. Israel wird auch deshalb so mit Kritik überschüttet, weil es für viele Journalisten bei der Nahost-Berichterstattung die einzige Motivation ist, die sog. Palästinenser (also Islam & Muslime) in ein gutes Licht zu stellen. (Wären diese Palästinenser keine Muslime, wäre das Thema nicht so interessant) Deshalb verzichtet man auch hierzulande alle terroristischen- und hasserfüllten Aktivitäten der Palästinenser zu vermitteln, was dazu führt, dass viele Menschen gar nichts von diesen Terrorgruppen und Hassbotschaften wissen.
    Dass die Türkei immer noch das EU-Land Zypern besetzt hält, interessiert komischerweise niemanden.

    • 11rosinante schreibt:

      Das ist richtig. Es ist auch ein Riesenproblem mittlerweile.Ich habe noch die PLO gekannt mit ihren mörderischen Taten.Mir muß keiner was von friedliebenden Palästinensern erzählen.Aber wer weiß das noch.? Selbst Begriffe wie Hamas sind heute positiv besetzt.Irgendwann war Israel völlig aus den Nachrichten und die häufigen Anschläge, verübt von Palästinensern damit auch. Schaue ich heute eine Sendung über Israel und dem Konflikt dort, dann denke ich, die Geschichte ist neu geschrieben worden.Ich habe mir mühselig was zusammen gesucht, über die Geschichte Israels, Gründung des Staates, die Geschichte der Palästinenser-aber wie gesagt, auch das sind Informationen, die heute schon nicht mehr objektiv sind. Es wäre dringend Zeit, Geschichte korrekt zu erzählen,weil Israel jetzt schon immer in Verteidigungshaltung ist-verbal gesehen.In der Grün/Linken Lieblingswelt wird heute beinahe der Freiheitskampf um ein besetzes Stück Land wahrgenommen.Und Jerusalem wird von den bösen Juden nicht hergegeben. Denken tut doch heute keiner mehr.
      Was ich überhaupt nicht verstehe, ist dieser abgrundtiefe Haß, den die Muslime auf Juden haben.Denn Christen-laut Koran- lassen sie ja gerade noch zu. Jüdische Siedler müssen doch aber zu Zeiten, als der Islam entstand auch noch dort gelebt haben?

      • Aristobulus schreibt:

        Ja, die haben da gelebt, Rosinante. Und zwar in Medina. Ein jüdischer Stamm, der Banu Kuraiza hieß. Was hat der Prophet Mohammed mit denen gemacht: Hat sie alle ermorden lassen, die Männer, und die Frauen hat er vergewaltigen und als Sklavinnen verkaufen lassen.
        Warum: Weil dieser jüdische Stamm gelacht hat, als der Mohämme schrie, er sei ein Prophet, und sein Gott heiße Allah, und alles möge auf sein Kommando hören.

        Wenige Jahre später (628) in der Stadt Chaibar ließ Prophet Mohämme wieder alle Juden ermorden bzw. die Frauen vergewaltigen und versklaven.
        Warum diesmal: Nu, weil es Juuuden waren.

        Haben Sie mal irgendwo auf den Straßen den Gruppenschrei „Chaibar-Chaibar-al-Yahuuud!“ gehört? Da geht’s genau darum, und zwar um den Stolz, dass der Mohämme das gemacht hat, und um den Stolz, dass seine Mohämmedaner bis heute fiebern, es wieder zu tun.

      • Jan schreibt:

        Kurz gesagt, das Judentum entlarvt durch seine Existenz (eigentlich durch die Existenz der Torah) das mohammedanische Weltbild als Lügengebilde. Zumindest dessen Grundannahme, dass wir eigentlich alle schon immer Mohammedaner sind, nur halt zwischenzweitlich mal vom Weg abgekommen. Ohne die Juden hätten die Mohammedaner relativ leichtes Spiel, die Geschichte der Menschheit umschreiben zu lassen. Das Schmierentheater bei den UN zum Thema Tempelberg -dies nur als ein Beispiel- zeigt dies. Es zeigt dazu, was für widerliche und verantwortungslose Luschen die (christlichen, um bei ihrer Frage zu bleiben) politisch Verantwortlichen der westlichen Länder sind. Daher die amüsierte Verachtung für das Christentum (“ … lassen sie ja gerade noch zu.“ Wirklich? Kommt drauf an). Und daher der Hass auf die Juden.

      • Jan schreibt:

        Fällt mir jetzt erst richtig auf: „Schaue ich heute eine Sendung über Israel und dem Konflikt dort, dann denke ich, die Geschichte ist neu geschrieben worden.“ Exakt Rosinante, genau darum geht es! Der Islam hat wirklich viel erreicht in den letzten Jahrzehnten, dank seiner zahlreichen schweinischen, korrupten Komplizen aus unseren eigenen Reihen. Nur sein größtes Problem – Israel – ist immer noch da.

  12. American Viewer schreibt:

    Was nicht ins Bild passt, wird nicht gesendet.

    • Kanalratte schreibt:

      So ist das leider im deutschen Fernsehen, hier besonders bei den Staatssendern und den sonstigen Medien. Wie es anderswo ist kann ich nicht sagen. In Deutschland gibt es immer nur EINE Meinung, die in sämtlichen Massenmedien kommuniziert wird. In China wissen die Chinesen wenigstens, dass ihr Staatsfernsehen CCTV von der Partei kontrolliert wird.

  13. caruso schreibt:

    Lieber Gerd, Du hast vollkommen recht. Nur, Europa wird sich nicht schämen. Europa hat Wichtigeres zu tun, z.B. mit dem Iran Geschäfte zu machen u.Ä. Jene, die mit dem Iran keine Geschäfte machen aus welchen Gründen immer, sind auch nicht besonders judenfreundlich,
    wie z.B Ungarn; Polen, die Baltischen Staaten. Aus welchen Grund sollten sie sich schämen?
    Man kann „froh“ sein, wenn sie sich nicht freuen.
    lg
    caruso

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