3,6 Sterne für Judenhass auf Amazon

Hiermit rufe ich alle Mitglieder meiner geheimen Weltverschwörung auf, das folgende Buch im Sinne der „Protokolle der Meisen von Lion“ angemessen zu bewerten.

***

Wer wissen möchte, wie durchgedreht Verschwörungstheoretiker sind, kann auf Amazon ein ganz besonderes Beispiel studieren. Dort wird nämlich das Buch „Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt“ mit diesen Worten feilgeboten:

„Es gibt eine unsichtbare Macht auf diesem Planeten, die seit mehr als zwei Jahrhunderten völlig unbehelligt am Rad der Geschichte dreht. Die Familie Rothschild kontrolliert aus dem Hintergrund die Knotenpunkte zwischen Politik, Wirtschaft und Hochfinanz. Lange konnten sie sich in behaglicher Sicherheit wiegen, denn die Geheimhaltung stand seit jeher im Mittelpunkt ihrer Strategie. Doch nun fliegt ihr Schwindel auf, die Mauer des Schweigens beginnt zu bröckeln, immer mehr Menschen wachen auf und erkennen die wahren Drahtzieher hinter den Kulissen des Weltgeschehens! Fernab von abenteuerlichen Verschwörungstheorien identifiziert dieses Buch die Familie Rothschild als Kern einer weltweiten Verschwörung der Hochfinanz, deren Kontrollnetz sich wie Krakenarme um die ganze Erdkugel geschlungen hat und sich immer fester zusammenzieht. Sie erzeugen systematisch Krisen, mit denen sie ihre Macht weiter ausbauen. An ihren Händen klebt das Blut aller großen Kriege seit Beginn der Französischen Revolution. Ihre ganze Menschenverachtung bewiesen sie, indem sie die Nationalsozialisten finanzierten und Millionen Angehöriger ihrer eigenen Glaubensgemeinschaft in den Tod schickten. Doch ihr Blutdurst ist noch lange nicht gestillt: Ihr Ziel ist ein alles vernichtender Dritter Weltkrieg und eine Weltregierung, gesteuert aus Jerusalem. Entdecken Sie die Tricks und Strategien der Familie Rothschild, ihre Organisationen, ihre Banken, ihre Agenten. Erfahren Sie mehr über die wahren Ursprünge von Nazismus, Kommunismus und Zionismus. Erkennen Sie die direkte Einflussnahme der Rothschilds auf politische Schwergewichte von der englischen Königsfamilie bis zu amerikanischen Staatspräsidenten. Finden Sie heraus, wie es möglich sein kann, dass die Geschicke der Welt von einer einzigen Familie zentral gesteuert werden. Dieses Werk wird Ihnen die Augen nicht nur öffnen, sondern weit aufreißen. Auf 320 Seiten werden hunderte von Zusammenhängen erschlossen, die Ihnen die Mainstream-Medien mit aller Macht verschweigen wollen. Die wahren Feinde der Menschheit zu indentifizieren, die Kriege, Versklavung, Unterdrückung und Verarmung erst möglich machen, ist das Ziel dieses Buches. Lernen Sie die allmächtigen Rothschilds kennen!“

Der Autor des Buchs ist Tilman Knechtel. Vor drei Jahren schrieb mir dieser Knechtel eine geharnischte Mail, weil die negativen Bewertungen seines Buchs auf Amazon in die Höhe geschnellt waren, nachdem ich über dieses Machwerk berichtet hatte. In der Mail beteuert Tilman Knechtel, „das Gegenteil von einem Nazi“ zu sein. Ich hingegen sei höchstwahrscheinlich „wie 99% aller verstrahlten, vom Staat subventionierten Künstler ein Linker“.

Er erklärte zudem, mit seinem Verleger telefoniert zu haben, der mich vermutlich am Montag abmahnen werde, da in seinem Buch keinerlei Antisemitismus zu finden sei und man daher meinen Beitrag als „Verleumdung“ verstehen könne und der Verlag normalerweise solche Verfahren gewinne. Er selbst habe nichts mit der Abmahnung zu tun und habe sich sogar mit dem Verleger gestritten, um ihn von seiner Mahnung abzubringen, dennoch solle ich sicherheitshalber meinen Beitrag schnell vom Netz nehmen und mich entschuldigen. Die Abmahnung sei nicht seine Idee und deshalb probiere er, mich zu warnen. Ich schrieb nur zurück:

„Sehr geehrter Tilman Knechtel,

Ich habe mit den negativen Bewertungen nichts zu tun. Es waren die Rothschilds!

Danke jedoch für die Warnung, allerdings wusste ich von dem Telefonat mit ihrem Verleger bereits vor Ihrer Mail. Der Mossad hat mir im Auftrag der Rothschilds ein Mitschnitt des Telefonats zugesandt. Keine Angst, ich werde es nicht veröffentlich und Ihr peinliches Geheimnis werde ich auch nicht ausplaudern. Versprochen!

Ich habe nie wieder was von Tilman Knechtel gehört. Auch nicht von seinem Verleger.

Heute aber habe ich mal nachgeschaut, was aus den Bewertungen geworden ist und siehe da, das Buch hat mittlerweile wieder eine Bewertung von 3,6 Sternen (Stand 15. April 2017), weil über achtzig 5-Sterne-Bewertungen verfasst wurden. Eine Bewertung sagt:

„Sauber recherchiertes Buch mit Fakten und Tatsachen die jeder kennen sollte. An die traurigen Gestalten deren Glieder scheinbar verstümmelt sind, und darum negative Bewertungen abgeben: es wird Zeit dass der Straftatbestand der Verbreitung von Feindpropaganda wieder eingeführt wird, samt der damals üblichen Strafen.“

Hiermit rufe ich alle Mitglieder meiner geheimen Weltverschwörung auf, das Buch im Sinne der „Protokolle der Meisen von Lion“ angemessen zu bewerten. Sowas können wir doch nicht zulassen. Was sollen denn die Rothschilds von uns denken?

Enttäuscht mich nicht, meine Brüder und Schwestern!

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus, Deutschland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

87 Antworten zu 3,6 Sterne für Judenhass auf Amazon

  1. Ardath schreibt:

    Bewertung abgegeben.
    Bin im Zuge dessen über Dr. Ludwig Watzal gestolpert. Er ist tatsächlich bei der Bundeszentrale für Politische Bildung beschäftigt (hoffentlich „war“)…das Interview auf http://www.muslim-markt.de war erschreckend aufschlussreich.

    • Aristobulus schreibt:

      … ui. Grad dieser Watzel ist ein notorischer Berufsantisemitiker, der jahrzehntelang damit sein Geld verdient hat, überall die Juden anzuschwärzen. Wo der aufschlug, da schlammte der Schlamm.

  2. DuDu schreibt:

    lol, die kinderbücher vom kleinen akif nimmt amazon ausm sortiment, aber dieses buch bleibt im programm (und wie man sehen kann an den buch-vorschlägen aus „wer dieses buch gekauft hat, hat auch…gekauft, gibts noch unendlich mehr dieser anisemitischen scheixxe bei amazon).
    naja, aber amazon cheffe ist einer der guten, weil 101% anti-trump!!

  3. caruso schreibt:

    @Ari, @aurorula a.,@Kanalratte, @Crciket, @Markus L., : Ihr seid soooooo lieb! Danke, danke danke!!!! – Ich entschloß mich bis 100 zu leben. Falls ich es so lange aushalte. Diese sooo wunderbare wie genauso schlimme Welt. Und wenn mich der Teufel holen will, schicke ich ihn zum Teufel. Also, keine Angst, ich werde euch noch genug auf die Nerven gehen:-)))))
    vlg
    caruso

    • Aristobulus schreibt:

      😀 😀
      Saj gesunt, Caruso lib, und hob’zhe imer warme fiss und kojchess und ssechel und dajn jidischn kopp bis hundertzwantzik.

    • Markus Leuthel schreibt:

      Caruso! Das hört sich doch gut an… bitte sei unbequem! Und natürlich so gesund wie nur möglich!

      (und dem Teufel eine Freikarte, für eine kalte, süße Pizza in der Dibukkeria „San Nervo“)

      • Aristobulus schreibt:

        Ah, die berühmte Dibbukeria „San Nervo“, wie man hört, soll übrigens nebenan eine Bar aufgemacht haben (heißt „Bar Kochba“), in der (außer dem Ausschank der Cocktails Bloody Miriam, Menetekelhattan, Sex-on-the-Gmore, Mojsche-Mule, Gin-Jizz, Heeb-Lady, Jewsy-Fruit usf.) satanisch scharf gekocht wird, sodass man schöne Sterne sieht.)

        • Aristobulus schreibt:

          Rothschildinha kriegt man da auch. Mit geschnitt’nen Livnatmonen drin und viel Coshaça. Aber von dem rate ich ab, der macht einen irrer, als es sein müsste.

          • Aristobulus schreibt:

            … so wie Absalomsinth, den man da nur kriegt, wenn man nachweist, dass einen die Bar-Mitzwa nicht zu orthodox gemacht hat.
            Weil diese Bar Mitzwa (wo liegt’n die?) sehr koscher geführt wird.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Livnatiniert hält besser. Worte sind schärfer als Waffeln. Da hat der gemaine Verschwörungskiffer nix zu lachen mehr!

          • Aristobulus schreibt:

            Auch der Piña Solomonada hat’s in sich, obwohl er ja weise und gerecht machen soll.

            Aber in mohammedanischen Bars gibt’s nur wieder diesen Taqia-Sunrise, und der hat einen schalen Nachgeschmack. Auch von einem Quran-libre ist abzuraten, der macht einen unfrei im Hemdkragen.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Ach, und das mit dem Franchise geht schon in Ordnung. Zu ortho-D (und Ox) kann einer gar nicht werden, denn während alle Welt dem Reh Förmchen schenken will, krachelt Erd‘ und wackelt, von Nördlich‘ Chickorea bis Flankara bis. Tee heran! danke slürf

          • Markus Leuthel schreibt:

            Taqia-Sunrise: schales Getrink nicht in einer Schale serviert wird, sondern durch den Wirt im klönkernden Muezzinnkrug über den Kunden geschüttet! So! Die machen das immer so, weil Angst und Gefyrcht vor süßer Kaltpizza.

          • Aristobulus schreibt:

            … auf dass man sich da stirnlings auf dem Boden würfe und „Allahu ach Bar!“ krähe.

          • aurorula a. schreibt:

            Wenn statt auf dem Piano auf dem Dudelgesackten gespielt wird hat man allerdings Pech – der Sack-Pfeiffer in der Bar kann nur drei Stücke, nämlich außer Greenbergsleeves noch Jerushalajim the Brave und A Mossad’s Great.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Beim Bar(t) des Porphyreten! Man muss mit Liebe kneten! (das Wort, an jedem Ort, sonst wär‘ man fort)

          • Markus Leuthel schreibt:

            Oh Aurorula, du sagst es!
            Wenn’s so weit kommt, dann wird das vierte, vom Sackpfeyf aus gutem Grund nur halb erlernte Stück „Uh, No!“ leider nicht mehr gehört, von Nie & Mandem, zu oft wurd‘ hier geplänket und gestänkelt, und nicht genug Süßkaltpizza genossen. Nur die läg‘ jedem leycht im Magn.

          • aurorula a. schreibt:

            Mit seinen 2334 Takten ist das auch sehr tiresome.

          • Aristobulus schreibt:

            … es ließe sich dorten auch ein Uno-Twostep spielen, immer mittendruff. Oder ein Martellonett à gogo.

            Die Süßkaltpizza jedoch gibt mir zu denken 🙂 . Hätte sie aus Mazzes-Teig zu sein?, ja doch wohl schon!, besonders dieser Tage!, darauf arpeggierte Jochanaanbeeren mit Himmelsbeergelee und selbstverfreilich Netanyahne, und drauf gehört wohl ein Schuss feiner Kaffernlikör.

          • aurorula a. schreibt:

            Nicht zu vergessen Shock-and-awe-den-Streussel.

          • Aristobulus schreibt:

            Umbedynckt. 🙂

        • Markus Leuthel schreibt:

          😀 Hehehehe… gar schicke Eventumgebung um twelve Uhr Midtags. Der Bar-Pianeur im „San Nervo“ spielt natürlich wie immer den Hepnotes Blues (zur allgemeynen Aufwiegelung) in sämtlichen Ton- und Unarten. Lyrics: Klimp, Klimp, Klimp, da wer’n se schnell zum Shrimp Und noch ein Sonnenschyrmchen zum Schmöcke ausbremsen drauf, und ab da lecker.
          Inschrift über der Thür:
          Was ihr auch Volt, wir ha’m den Colt!

          • Markus Leuthel schreibt:

            Addendum: oder zur Entwiegelung des Aufwiegelnden, damit Umwiegelung eintritt in Längerfrist. Ja, das kann man machen. Mit viel Zuwendung finally die Abwendung. So geht Bar (jeder Vernunft, wie man hier gar gedeihlych lesen kann…) 😀

          • Aristobulus schreibt:

            … nicht zu vergessen (weil ja zu essen) in der Dibbukkeria San Nervo die vortreffliche Pizza-Gehenna (mit Jewcchini und Mosharella), oder die Vorspeise Baruchetta al Pessachdori.
            Derweil der Pianeur das Stück Greenbergsleeves spielt, auf dass es mynde.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Und auf die Requeste hin, aus all den Publikümmern, erspielt der Pianeur der Dibbukeria (jetzt hab ich’s endlich mal richtig geschrieben) das Liedchen *As Slyme Goes By“. Man remember es bitte genau: das war der azetonischmurakkanische Film „Kasparblanka“, und dann die Marseilleaise. Überall. Und getanzt wird bis zum In-die-Arme-fallen. Grund: Da großer, wähnender Wahn endlich beendigt. Freude! Pizza! Sonnenscheyn!

          • Aristobulus schreibt:

            (… jetzt hatt‘ ich mich schon an „Dibukkeria“ gewöhnt, vielleicht wegen des ladinischen kk?, obgleich es einen lautlich fast an einen gewissen Killman Knäckel erinnern könnte. Aber der hat da Hausverbot, weil er weder zu Pizza (besonders nicht zu süßkalter), zu Piazza, Matza, Freude oder gar Sonnenscheyn ein irgend geartetes Verhältnis hat, denn er hat nur eins mit seinem ureigenen Urrff. Und selbst das wohl nur sehr unvorteilhaft gehälftelt.)

          • aurorula a. schreibt:

            … und schuld sind natürlich die, die ihm den ganzen Sonnenschein wegschnappen.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber wer tat ihm dieses wieder an?, ach, und anner und am Annersten. Dreymalen dyrfe man raten.

          • aurorula a. schreibt:

            … und die ersten beiden Versuche zählen nicht.

            In diesem Sinne: gute Nacht 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            Gutt träum‘ von Süßkaltpizza mit Streußeln flauschiglichst 🙂

  4. Couponschneider schreibt:

    Wer mehr über Knechtel wissen will, soll sich mal anschauen, wir er gegen Schäffler abstinkt:

    Schäffler muss sich gefragt, wie er da nur reingeraten sein konnte. Das geschah meines Wissens am Rande irgendwelcher Roland-Baader-Gedenktage.

    Knechtel bezeichnet sich übrigens als libertär und ist wohl in der PdV, zusammen mit Oliver Janich. In Deutschland scheint jede Parteineugründung die Wirrköpfe anzulocken: Piraten, AfD, PdV. Und bislang hatte ausnahmslos jede dieser Parteineugründung ihren kleinen Antisemitismusskandal.

    An Knechtels fortschreitender geistiger Umnachtung sind bestimmt die Rothschilds schuld. 🙂

  5. Jörn D. schreibt:

    Meine folgende Rezension wurde von Amazon mit dem Hinweis auf deren Richtlinien abgelehnt:

    „Unseriös und antisemitisch
    Unseriöses Machwerk voller antisemitischer Ressentiments. Amazon sollte Anstand sowie eine gewisse Integrität zeigen und dieses Buch aus dem Programm nehmen.“

    Soviel dazu…

  6. Pingback: Kurzgedanken die niemand braucht: Antarktika als neuer Nordpol | kleines Südlicht

  7. Kann ich mich irgendwo bei den Rothschilds als Agent bewerben? Oder schicken die mir die Unterlagen automatisch zu und ich brauch nur noch unterschreiben?

  8. Kanalratte schreibt:

    Ich denke es ist nicht unbedingt vorteilhaft, wenn diesem Typ erneut Aufmerksamkeit geschenkt wird. Man braucht sich nur seine Verschwörungsvideos und sein Geschrei auf Youtube zu geben.

  9. limbischessystem schreibt:

    Erledigt.
    Obwohl mir’s lieber wäre, es zu ignorieren, aber da Sie mich schon mal darauf aufmerksam gemacht und aufgerufen haben …
    Es ist ja aber auch sowas von widerwärtig!

    • Aristobulus schreibt:

      … zumal es in seiner besonderen Variante von besonders winziger Winzigkeit so besonders winnnnzigwiderwärtig ist, nicht?, so wie etwa eine Milbe irgendwie noch viel widerwärtiger ist als eine Zecke.

      • limbischessystem schreibt:

        Genau, diese Winzigkeiten werden durch ihre Lästigkeit noch widerwärtiger. Hinzu kommt dann noch diese ungeheure, paranoide Energie. Sie sind überall und durch nichts zu treffen. Es ist zum …

  10. klartext77 schreibt:

    Knechtel und sein Machwerk richten sich selbst, in jeder Hinsicht. Wie alle solche Pseudobücher. Ein Jammer, dass immer noch so viele Leute auf derartigen Schwachsinn reinfallen.
    Was aber schlimmer ist: Amazon-Gründer, Mehrheitsaktionär und amtierender Chef Jeff Bezos ist Jude und duldet trotzdem seit jeher jede Menge antisemitischer und Israel-feindlicher Propaganda in seinem online-Warenhaus, verdient sogar Geld damit. Das gilt auch für facebook-Zuckerberg und die beiden Google-Jungs. Wenn und so lange sogar Juden aktiv zum Hass gegen das eigene Volk und den jüdischen Staat beitragen, obwohl sie Mittel und Möglichkeiten haben, gegenzusteuern, kann man sich die Sandkasten-Spiele um Amazon-Sterne und andere Bewertungn getrost schenken.

    • Aristobulus schreibt:

      … hmmm. Wenn die Erwähnten in diesem Maße dran Schuld sind 😉 , dann gehören Bezos, Zuckerberg und die Googlemojsches aber definitiv mit zu den Rothschilds.
      Parbleu.
      Wer hätte das vemutet?

      • Markus Leuthel schreibt:

        Wah! Natürlich bin ICH schuld, ich und nur ICHICHICH allein!
        * rotiges schild aus verknitterter hosentasch‘ fummel *

        Sitz‘ ich doch tief – und mittelerdeweltig verschwörend gar – in dem türmend‘ Zauberberge darinnen, direkt unter der Hauptstadt von Amaz’s Sohn, der dortens Kaiser und Platzanweiser ist, und der jeden Sonnen- und Mondtag ganze Schiffsladungen an gefilte Knychtelish ißt, und welcher sich dann in dieses Buch, welches ja der knychtelyge Knychtel einst verbrochn, übergibt. Dadurch, und nur dadurch bekommt uns’re Erd‘, die schöne, blaudiamantene Erd‘, balde so sehr Schlagseit‘, und dreht sich fürderhin so und immer weiter so, daß dadurch schwapperieren die größ’ren Oceane allsamt so auf’s Neu, daß all die Bewertungen von Dreikommasechskäsehoch nach gänzlich Nullingens zurückfallen, ja: sogar zurückstürzen müssen, directemang unterhalbigst des Faßbodens des ehmals knychtelfischigen Fischfasses, und darob so tief, daß die urmals rotierend‘ Erd‘ gar durchschlagen ward‘ durch des Geschosses tiefstgeschossig‘ Durchfallen. Und so fiel der Knychtel mit unten durch, ganz in Durchfallenheyt, und dadurch erneut urdurch, und noch viel weiter als durchigst durch. Da bleibt er dann balde liegen.

        • Aristobulus schreibt:

          LOL!

          Derweil das geknychelte Buch derweyl aus allen nichtvorhandenen Näthen und Nöthen platzet, weil sich alle Welt so darein verbrochen hat, daß es freylich garnit mehr zum Außhalten bleibet.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Genauestens! Und in Knychtellandt des Amaz’s Sohn sind nämlich sogar in den Löchern lauter Löcher, nämlich damit alle näthelig‘ Nöthe aufgrundt des höchsten Erbrochgewycht doch heraus können, nämlich indem sie durch sich selbst hindurchfallen, und aus den Löchellöchern endtlich hinausprasseln, und sich somit stets beschleunigen und durchfallfallen. Herr, gib Wischpapier! Und unten fällt dann das Bewertungs-Ei raus, das ockterig eyernde, mit Schandeschimpff bemalte. Das ganz und gar schindluderich bemalte, besserdochnichtbemalte. Und dann erst bleybet das Buch gegessen, ward‘ die Sach‘ vergessen.

      • klartext77 schreibt:

        Offensichtlich richtet sich die jüdische Weltverschwörung vor allem gegen das eigene Volk und den weltweit einzigen jüdischen Staat. Die Antisemiten sind nur zu blöd oder zu verblendet, um das zu merken. Sonst würden Sie Rothschild & Co. nicht wütend bekämpfen, sondern nach Kräften unterstützen. Wie auch immer: Auf jeden Fall ist das Verhalten von Bezos, Zuckerberg und den Google-Jungs in mehrfacher Hinsicht aufschlußreich und schwerwiegend.

        • Aristobulus schreibt:

          Nö. Daran ist überhaupt nichts aufschlussreich.

          Ich schrub es schon an anderer Stelle: Es würde Ihnen nicht auffallen, wenn die Genannten zufällig Protestanten oder Vegetarier wären.
          Leider fallen Juden immer als solche auf: Als Andere nämlich. Andere fallen hingegen nicht durch irgend Herausgehobensein auf – die sind erstaunlicherweise nie solche, sondern gelten immer als Mensch-an-sich.

          • klartext77 schreibt:

            Oh doch, das würde mir schon auffallen und ich würde es auch beanstanden, wenn sie als Christen ihren Glauben oder als Vegetarier/Veganer die Tiere verraten und verkaufen würden, um damit Geld zu machen. Heuchelei und Doppelmoral kotzen mich immer an, egal von wem. Auf Bezos & Co. habe ich hier nur deshalb hingewiesen, weil es im Artikel um Amazon und Antisemitismus geht – ein Problem, das auch Facebook und Google betrifft.

          • Aristobulus schreibt:

            Geld gemacht wird immer und von jedem, Klartext. Jede schwedische Staubsaugerfirma und jede Hamburger Mohnschnittenbäckerei (darf ich noch bis übermorgen Abend ncht essen, sowas, nichtmal dran denken!, ja die werden noch arm deswegen, und jahaa, der Jud‘ ist dran Schuld) will Geld verdienen.

            Zufällig gehören Facebook und Amazon Juden. Und ja, es existieren genug Alternativen zum Selfies Posten oder zum Bücherbestellen. Zufällig sind jedoch grad Facebook und Amazon besonders groß geworden.
            Also stehen deren jüdische Besitzer bloß aus Zufall im Verdacht, als Juden derzeit maßgeblich die Meinungsfreiheit abzuwürgen und antisemitischen Schund zu verkaufen. Denn der Verdacht liegt so erstaunlich nahe, nicht?
            So wie es z.B. dem Häuserbesitzer Ignaz Bubis immer wieder vorgeworfen wurde, ein jüdischer Spekulant zu sein. Wägen Sie das grad auf der Zunge?, ja, es ist etwas ganz, ganz Anderes, ob jemand bloß ein Spekulant ist, oder aber ein jüdischer Spekulant.
            Inwiefern: Weil man Letzteres schlachtet, Ersteren aber nicht.
            So wie in Fassbinders Theaterstück „Die Stadt, der Müll und der Tod“, in dem eine Rolle „der reiche Jude“ heißt. Und naturgemäß ist diese Rolle anders als einfach ein reicher Herr Speckensen, denn dieser ist nur ein Reicher, aber kein reicher Jude.

          • limbischessystem schreibt:

            Woher beziehen Sie denn Ihre Mohnschnitten? Sollte es eine jüdische Mohnschnittenbäckerei geben in Hamburg? Am Grindel vielleicht?
            Attribute können auch ein schwieriges philosophisches Thema sein, und das dann ohne Mohnschnitten zu erörtern, gewiß nicht leicht.
            Vielleicht, das würde ich erwägen, sind FB und Amazon nicht zufällig groß geworden. Ihre Gründer wußten wohl besser als andere, was ein Attraktor in der chaotischen Welt bedeutet.
            Und was ist mit ebay?
            Ich bevorzuge Franzbrötchen übrigens.

          • Aristobulus schreibt:

            Voilà, Ebay ist gojisch 🙂 , so wie Penny, Edeka, und überhaupt das Aller-Allermeiste, ach da hammer ja nochmal Masl gehabt.

            (Franzbrötchen, oj grausam!, oder Croissants oder einfach bloß Torte. Tja, alles sonst koscher [weil parve], aber in den acht Tagen nach Pessach ist das alles sowas von antikoscher, weil gekeimtes Getreide und ja nicht ungesäuert wie Matzess; und das wird der höhere Sinn von Pessach sein, dass man nach Ablauf der acht ungesäuerten Tage wirklich-wahrlich zu schätzen weiß, was man an Franzbrötchen und Mohnschnitten und schottischem Shortbread usf. hat.)

  11. Aristobulus schreibt:

    Und gleich wird dieser Schmechtel hier aufschlagen und seinen schamlosen Judenhasserschund auf schamlose Weise promoten 😀 , wetten?

    Ein schmachvoller Schmechtel aus Schmatzenheim
    behäufelt die Rothschilds mit Bratzenschleim.
    Es geht ihm bloß darum:
    So dummdumm, oh waaarum,
    so knickbeinerich aufm Klappsenbein.

    • Markus Leuthel schreibt:

      „There was a young Knychtel in Slyme,
      Who ate too many „theories“ and died.
      The „theories“ fermented,
      Inside the lamented,
      And made rankings plus spankings in Slyme.“ (***)

      (***) Slyme: „Wo Amaz’s Sohn leben thut“

    • aurorula a. schreibt:

      Es war einst ein Schmechtel aus Eickel,
      dem war …das mit A. … zu heikel:
      „der Ruf, der ist hin,
      kriegt wer raus was ich bin;
      aber ~Kritiker, das darf ich sein, gell?

  12. ZetaOri schreibt:

    „Es gibt eine unsichtbare Macht auf diesem Planeten, „

    Na,bis dahin stimmt’s ja noch, aber …

    „die seit mehr als zwei Jahrhunderten „

    das ist schamlos untertrieben: Es sind Jahrmillionen. Und das …

    „völlig unbehelligt „

    … nicht ‚völlig unbehelligt‘, sondern seit jeher von solchen Spacken nach Kräften unterstützt, denn was da …

    a

    „m Rad der Geschichte dreht.“

    … am Rad dreht ist: Deren pure Blödheit!
    Und: Ja, zum Glück wird sie zunehmend sichtbar.
    (Von wegen homo sapiens pruust)

    • Aristobulus schreibt:

      „…seit Beginn der Französischen Revolution“.
      Aber was ist mit der amerikanischen Revolution, woeso dürfen die Juhuuuden das wieder nicht gewesen sein? Also ich bestehe darauf, dass sie das auch waren, schon aus Gründen der Ehre.
      Und was war mit dem dreißigjährigen Krieg? Den haben die Juden doch auch, nein?, indem sie Luthern zum Demolieren der Wittenberger Tür angestiftet hatten (und bis heut sind da diese verfackten Nägellöcher drin, kein Rothschild hat die je bezahlt, aber die Rothschilds haben nur überall steinerne Judensäue aufgestellt. Tsiss.)

      Und den Mel Gibson hamse auch zu seinem Film „The Passion“ angestiftet, naturgemäß wieder wegen des Geldes, das sie dem armen Herrn Schmechtel dafür abgenommen haben. Weswegen er so ein Hungerleider ist. Denn der war teuer, der Film.

  13. Ralf Weber schreibt:

    Es ist immer größte Vorsicht geboten, wenn politische Bewegungen mit unsinnigen und mit auf irrationalen Emotionalisierungen beruhenden Verschwörungstheorien agieren („postfaktisch“). Ich möchte in diesem Kontext auch an unsere schreckliche Vergangenheit errinnnern und generell an die totalitären Ideologien der der letzten 150 Jahre.

    Zu diesem Thema hier auch ein treffender Beitrag:

    https://drkorenz.com/2017/02/15/trump-und-die-juedische-weltverschwoerung/

  14. Kwezi schreibt:

    Nach Konsultation von Onkel Google: Knechtel ist, wie es scheint, engagiertes Mitglied der Flat Earth Society. Einem Ondit zu Folge recherchiert er für seinen nächsten Bestseller jetzt wegen der Mossadgeier, -haie, -wildschweine und -eichhörnchen.

    • Aristobulus schreibt:

      Donnerstags hängt er dafür der Hohlwelttheorie an, denn manchmal ist seine Welt flach, und manchmal ist sie eingebeult. Tosende Wortkaskaden ergießen sich also Donnerstags in unabsehbare Höhlen, während sie ab Freitag wieder über unabsehbare Weltränder vergurgeln.
      Woraus bekanntlich die mossadgesteuerten 666-Unthiere-der Typhen ihre entsetzlichen Häupter erheben. Donnerstags aber gleich unter seinen Quadratlatschen.

  15. caruso schreibt:

    Ich werte nicht. Wiederhole nur eine alte Erkenntnis: die Idioten sterben nie aus. Leider!
    Und die Rothschilds? Sie können mir gestohlen bleiben. Es sei, sie unterstützen Israel. Wer
    von der Familie dies tut, ist für mich OK. (‚tschuldigung: bin mit dem linken Fuß erwacht
    und das hält an).
    lg
    caruso

  16. aurorula a. schreibt:

    ^^
    Wann ist eigentlich die geheime Weltregierung von Australien nach Jerusalem umgezogen?
    Und vor allem: warum?
    Schlechtes Wetter wird ja kaum der Grund gewesen sein.

Seid gut zueinander!

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