Danke, Hamed Abdel-Samad, vielen, vielen Dank!

Ab Minute 49:30h seht Ihr, warum ich so bin, wie ich bin, warum ich so „provoziere“.

Weil Tränen, wie diese von Hamed Abdel-Samad, mich schmerzen. Weil keine Beleidigung so schlimm ist, wie dieser Schmerz. Gegen Beleidigungen hilft ignorieren, gegen physische Gewalt nicht. Nennt mich arrogant, missgünstig, provozierend, beleidigend, aber mein Herz zerreißt es, wenn ich das sehe. Nein, Hamed, es ist nicht Deine Schuld! Deine Worte provozieren Gewalt so wenig wie ein kurzer Rock.

Danke für Deine Menschlichkeit!

Es gibt kein Zuviel an Kritik. Es gibt nur ein Zuviel an Beleidigtsein. Gegen Kritik, die schmerzt, möge sie nun schmerzen, weil sie wahr ist oder schmwerzen, weil sie unwahr ist, hilft nicht mehr hinhören als Sofortmaßmahne und Gegenrede als ziviliserte Form der Verteidigung. Eine Rede jedoch zu verbieten, weil man glaubt, sie könne Gewalt befördern, ist ein Präventivschlag und ein solcher Schlag sollte, wenn überhaupt, nur in ganz engen Grenzen gestattet sein, nämlich wenn ein physischer Angriff sicher und unmittelbar bevorsteht.

Eine Beleidigung, die in die Richtung eines Menschen gefeuert wird, beleidigt den Menschen nur, wenn er die Beleidigung in seinem Kopf annimmt. Eine Faust oder eine Kugel jedoch, in die Richtung eines Menschen abgefeuert, verletzt oder durchlöchert den Kopf unabhängig von der Haltung des Menschen. Wer eine Beleidigung nicht hört, lebt. Wer eine Kugel nicht hört, stirbt. Das ist der große Unterschied!

Niemand ist in Gefahr, weil Hamed Abdel-Samad redet. Hamed Abdel-Samad aber ist in Gefahr, weil er redet!

Wie kann man in so einer Situation auf die Idee kommen, auch nur eine Sekunde seines kostabaren Lebens damit zu verschwenden, Hamed Abdel-Samad an der Rede zu hindern. Im Jahr 2016 wurde Abdel-Samad angezeigt und von der Berliner Staatsanwaltschaft verhört, weil er Mohamed als „Massenmörder und krankhaften Tyrann“ bezeichnet hatte. Für mich war das Verhör ein eklatanter Verstoß gegen die Meinungsfreiheit und ich schäme mich, in einem Land zu leben, wo es Gesetze gibt, die so ein Verhör ermöglicht haben. Auf seiner Facebook-Seite schreibt Abdel-Samad:

„Wie kann man eigentlich Volksverhetzung messen? Zählt man die Köpfe, die wegen meines Buches abgetrennt wurden, kommt man auf die Zahl Null. Auch wurden deshalb keine Menschen vertrieben oder von ihrer Arbeit entlassen. Wie viele Menschen sind aber seit dem Erscheinen meines Buches Im Namen von Mohamed und dem Koran getötet?

Wie viele Menschen wurden vertrieben, versklavt oder vergewaltigt? Wer soll wen eigentlich anklagen? Islamkritiker in der islamischen Welt müssen mit Todesstrafe, Gefängnis oder Auspeitschung rechnen. Auch in Europa werden sie von radikalen Islamisten bedroht. Für Politiker sind sie unerwünscht oder mindestens ‚nicht hilfreich‘. Von Linken und Dialog-Profis werden sie schikaniert, diffamiert und kritisiert. Dass auch die deutsche Justiz sich an dieser Sanktionierung beteiligt, ist für mich ein Skandal!“

Auf die Frage, ob Hamed Abdel-Samad die Konfrontation suche, sagt er:

„Nein, ich suche das Gespräch und daraus wird eine Konfrontation. Hab ich irgendjemanden beleidigt? Habe ich irgendjemanden angeschrieen? Nein! Die Leute kommen auf mich zu und schreien.“

Genauso ist es. Hamed Abdel-Samad beleidigt und provoziert nicht. Menschen fühlen sich durch Hamed Abdel-Samed beleidigt. Deshalb aber seine Worte zu kriminalisieren, ist genauso falsch wie eine vergewaltigte Frau zu kriminalisieren, weil sie einen zu kurzen Rock getragen haben soll.

Der Mantel des Schweigens ist für die Redefreiheit das, was der Schleier und das Kopftuch für die Rechte der Frau ist. Jede Frau darf selbst entscheiden, ob sie einen Schleier tragen möchte und jeder Mensch darf selbst entscheiden, ob und zu was er schweigen will. Es darf keinen Zwang geben, weder für den Schleier noch für den Mantel des Schweigens!

Aber was, werden jetzt einige fragen, wenn es wirklich böse Worte sind? Was ist mit einem Nazi? Sollen wir den auch reden lassen? Die Antwort ist klar: Ja!

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Kneipe und da sitzt ein Mann mit einem Hakenkreuz am Revers. Sie würden denken: „Oh, ein Nazi, dem gebe ich kein Bier aus.“ Jetzt stellen Sie sich aber mal vor, er trüge dieses Hakenkreuz nicht, weil es verboten ist. Sie würden sich vielleicht hinsetzen, sich vorstellen und er würde Sie nicht mit „Heil Hitler“ begrüßen, weil das unter Hate Speech fällt. Sie würden ein wenig plaudern, dabei das ein oder andere Bier trinken, vielleicht sogar ein Bier ausgeben, bis das Gespräch auf ein Thema fällt, bei dem Sie plötzlich merken: „Scheiße, ein Nazi!“ Dann aber ist es zu spät. Sie haben ihm bereits ein Bier ausgegeben. Alles nur, weil ein Verbot des Hakenkreuzes und des Sagens von „Heil Hitler“ Sie daran gehindert hat, den Mann sofort als das zu erkennen, was er ist. Ich weiß lieber, wie jemand drauf ist, bevor er zur Tat schreitet. Außerdem möchte ich mit einem Nazi nicht plaudern. Mit einem Nazi möchte ich ausnahmslos Klartext reden!

Ich gebe den naiven Glauben nicht auf, dass Reden, Zuhören und Streiten helfen, sich zu erkennen, unter Umständen zu verstehen und möglicherweise den Hass zu mindern! Außerdem ist Zuhören ein präventiver Schutzmechanismus. Nur so lerne ich das Innere eines Menschen kennen und kann rechtzeitig entscheiden, ob ich mich vor ihm schützen sollte. Meinungsfreiheit nutzt dem Gehassten immer mehr als dem Hassenden!

Ich kennen Leute, die durchstöbern Facebook dananch, wer die AfD wählt oder mit Pegida-Leuten diskutiert, nur um sie dann zu blockieren, ganz so, als hätten sie dadurch einen heroischen Akt des Widerstands geleistet, der sie auf eine Stufe mit der Weißen Rose stellt. Es hilft aber nichts, seine politischen Gegner als „Pack“ zu bezeichnen und ihnen den Stinkefinger zu zeigen. Im politischen Diskurs müssen wir mit ihnen reden! Wenn es Leuten schlecht geht, flüchten sie. Manche flüchten in andere Länder, andere flüchten in Ideologien. Einige Länder und Ideologien sind gut, andere weniger. Wer sich das Äußern einer Meinung verbittet, sorgt lediglich dafür, dass die Meinung nur noch gedacht wird! Aber nur weil ich jemanden nicht mehr höre, heißt das nicht, dass er die Sache nicht mehr denkt. Die Meinung wird lediglich erst sichtbar, wenn sie sich zu einer Handlung entwickelt hat. Dann aber ist es oft zu spät!

Wer alles ausklammert und entfreundet, was ihm nicht gefällt, wird blind für das, was wirklich in der Gesellschaft vor sich geht und wird entsetzt aus dem Sessel fallen, wenn bei einer Wahl die Menschen in der geheimen Wahlkabine ihre Meinung in ein defintives Kreuz verwandelt haben. Dann fallen sie aus allem Wolken und sagen, sie hätten all das nicht kommen sehen. Natürlich haben sie es nicht kommen sehen! Sie haben ja auch all die Menschen entfreundet. Sie konnten sich nicht mit diesen Menschen auseinandersetzen, ihnen nicht entgegentreten und ihnen nicht widersprechen. Alles nur, weil sie diese Menschen nicht kannten. Sie vermehrten sich im Verborgenen, Geheimen, Verbotenem. Andere Meinungen ausklammern ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen!

Es gibt aber einen noch viel wichtigeren Grund, Nazis nicht das Reden zu verbieten. Wer entscheidet darüber, wer ein Nazi ist? Wem geben wir die Macht, Menschen zu „Nazis“ machen, also zu Menschen ohne Redefreiheit?

Mittlerweile ist das Wort Nazi zu einer bedeutungslosen Floskel verkommen. Das Wort wird von hasserfüllten Menschen benutzt, um andere Menschen zu entmenschlichen, was unbedingt nötig ist, um ihnen dann das Menschenrecht auf eine freie Meinung absprechen zu können. Sogar Hamed Abdel-Samad wurde schon mit dem Vorwurf, ein „Nazi im Schafspelz“ zu sein, entmenschlicht, um dann mit physischer Gewalt an der Ausübung seiner Grundrechte gehindert zu werden, ausgerechnet an dem Ort, wo die Entmenschlichung unter den Nazis einen grausamen Höhepunkt erreicht hatte. Hamed Abdel-Samad schrieb am 4. Oktober 2016 auf Facebook:

„Das Pöbeln wird langsam zu einer Kommunikationsstrategie in Deutschland. Aber wir sollten nicht so tun als wären nur Pegidisten und AFDler die Pöbler und die restlichen Parteien nur menschenzugewandte Humanisten. In jeder Partei gibt es Mitglieder und Anhänger deren IQ knapp über die Zimmertempratur liegt und mit denen macht es keinen Sinn zu diskutieren.

Vor einem Jahr wurde ich von Hunderten Demonstranten in Dachau mit Trillerpfeifen und üblen Beschimpfungen empfangen. Ich wurde umzingelt, als Faschisten beschimpft und wurde körperlich angegriffen. Nur mit Polizeigewalt konnte ich befreit werden. Die Demonstranten waren keine Pegidisten oder AFDler sondern ein Gemisch aus Linken, Grünen, SPDlern und Antifa-Aktivisten.

Warum blieb damals der Aufschrei der Medien aus, wenn man tatsächlich prinzipiell gegen das Pöbeln ist? War das so, weil die Angegriffenen damals die Falschen waren oder weil die Angreifer die richtigen waren? Warum ist man cool und revolutionär wenn man für die Linken pöbelt aber gefährlich wenn man das auf der rechten Seite macht?

Jeder sollte sich an der Nase fassen. Und jede Partei ob rechts oder links sollte mit der Pöbelei aufhören, weil die Stimmung tatsächlich vergiftet ist. Nur wem die Argumente fehlen, schreit laut. Und Gewalt beginnt da wo man sprachlos oder sprachunfähig wird. Also, aufpassen!“

Ich habe Angst vor Menschen, die sich sicher sind, auf der richtigen, auf der guten Seite des Lebens zu stehen, die so frei von jedem Zweifel sind, dass sie Gewalt rechtfertigen oder billigend in Kauf nehmen, um ihre Gewissheit zu manifestieren. Mir macht diese Selbstgerechtigkeit Angst, denn wer weiß, ob nicht jene Menschen, die anderen das Recht nehmen, sich am Diskurs zu beteiligen, nicht auch morgen mich aus dem Diskurs entfernen, weil sie glauben, ich sei eine Gefahr.

„Wehret den Anfängen“ brüllen die Gerechten und meinen damit doch nur die Anfänge einer Zukunft, die sie aus Angst konstruieren. Aus Angst nehmen sie Menschen als Geisel ihrer Vermutung. Diese Angst ist die Wurzel des totalitären Denkens, die Gewalt über Gedanken als Präventivschlag ermöglicht.

Hamed Abdel-Samad kann nirgendwo mehr ohne Personenschutz hingehen. In jeder Sekunde seines Lebens befindet er sich in Lebensgefahr. Er kann sich nur noch im Geheimen durch die Welt schleichen. Egal wo er auftaucht, sein Kommen ist stets eine Überraschung, da eine öffentliche Verabredung für ihn nicht mehr möglich. Zu hoch ist die Gefahr, dass jemand statt eines Wortes zu einer Waffe greift. Spätestens, ein Mann wie er daran gehindert wird zu reden, weil er ein „Nazi“ sei, hat das Wort jede Bedeutung verloren und ist zur Beleidigung verkommen, die den Gegner entmenschlichen soll.

Dennoch verbietet Hamed Abdel-Samad niemanden, ihn einen „Nazi“ zu nennen. Er argumentiert allerdings dagegen, vehement, deutlich und ohne Verharmlosung. Er ist eben ein anständiger Mensch der Aufklärung. Er macht auf Missstände aufmerksam und zeigt mit dem Finger auf den Sumpf, aus dem immer wieder Blases des Hasses aufsteigen. Er gibt einfach nicht auf, auch wenn es manchmal weh tut und er unter Tränen erklärt:

„Ich mag Orte, wo Menschen mit dem Herzen dabei sind, auch wenn ich nicht mehr religiös bin, aber ich mag sehnsuchtgeladene Orte, wo die Menschen weinen, wo die Menschen ihre Sehnsüchte aussprechen. Das Letzte, was ich will, ist letzten Endes Gefühle von irgendjemanden zu verletzen, ich meine, dass er sagt, ich hätte dann …“

Hier überkamen ihm die Gefühle. Er weinte.

„Wenn ich jedes Mal immer darauf achten muss, dass der oder der oder die verletzt sein könnte oder das wäre zu viel, hör da auf, das ist eine Selbzensur, die sehr gefährlich ist für einen Schriftsteller. Ein Schriftsteller lebt davon, dass er einfach seine Meinung sagt und sich darauf verletzt, dass die Anderen …“

Hier überkamen ihm erneut die Tränen – und mir auch.

„Glaubst Du, dass ich das aus Spaß mache. Glaubst du, dass ich so leben will?“

Lieber Hamed,

Du kämpst für mich. Du kämpst für uns. Und Du bezahlst einen hohen Preis dafür. Ich glaube nicht an Helden, aber ich glaube an heldenhafte Taten. Du vollbringst sie jeden Tag.

Danke, Hamed, vielen, vielen Dank!

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124 Antworten zu Danke, Hamed Abdel-Samad, vielen, vielen Dank!

  1. Ronald Hörstmann schreibt:

    Voltaire: „Ich bin zwar nicht ihrer Meinung, aber ich werde ein Leben lang dafür kämpfen, dass sie ihre Meinung sagen dürfen“ – Für mich darf Hamed sagen was er will, auch an einem Verhör in Berlin (wie war der Ausgang dieses Verhörs überhaupt?) finde ich nichts Verwerfliches, schafft es doch Klarheit. Schließlich haben Behörden gegenüber Hamed auch eine gewisse Schutzfunktion. Da ich sein Buch „Mohamed – Eine Abrechnung“ habe muss ich einfach sagen: „Seine Aussagen kann ich nicht nachprüfen und muss sie zunächst einmal zur Kenntnis nehmen“ Auch über Jesus wurde so manches geschrieben – ich meine von Kritikern – was ich allerdings als Christ eher prüfen kann und diese sich erledigt haben. Das Jesus unantastbarer als Mohamed ist, steht außer Zweifel. Aber nur weil die Aussagen Hamed’s in unser „Konzept der Kritik an den Islam“ passt, alles für bare Münze zu halten was unserer Kritik nützt, halte ich für falsch. Träte mir ein Gegenüber mit haltloser Kritik an Jesus gegenüber würde ich ihm auch entgegnen. Es gibt aber auch Christen, die wütender und unsachlicher werden. Das es im Falle der Muslimer schlimmer auffällt liegt daran, dass die Muslime eine ganz andere Art der Unterrichtung bzw. Aufklärung haben, wie wir und oft sind sogar darunter Analphabeten die blind das glauben, was Ihnen erzählt wird. Hamed’s Auftreten ist mutig – aber „wer Wind säht, wird Sturm ernten“. Nichts Neues.

  2. A.S. schreibt:

    Einfach nur 100,5 % Zustimmung !

  3. Paul schreibt:

    Danke Hamed Abdel-Samad, danke Gerd Buurmann, vielen, vielen Dank!

    Herzlich, Paul

  4. Im übrigen schätze ich Hamed Abdel Samad und kritisiere selbst religiösen Fantismus. Das ändert nichts daran, dass eine Differenzierung notwendig ist, die leider immer weniger betrieben wird. Diese Fähigkeit unterscheidet einen Humanisten, der das Wohl der Menschen im Sinn hat, von einem hasserfüllten Fanatiker.

    • aurorula a. schreibt:

      Differenzierung etcetera…
      Deswegen würde ich dem Wort eines hasserfüllten Fanatikers mehr vertrauen als dem der das Wohl der Menschen „an sich“ intendiert (was einzelne Menschen einschließen kann oder auch eben nicht). Ich würde sogar einem Dämon mehr trauen als einem Apologeten, da man sich beim Dämon frei nach Terry Pratchett wenigstens darauf verlassen kann, daß er immer, unzweideutig, und einfach böse ist. Und nichts sonst.

      Weniger metaphysisch ausgedrückt: verkaufen Sie nicht die Absicht, selbst als „besser“ dastehen zu wollen als besser für andere, damit sparen Sie sich und uns mehrere Stunden folgenloses Wiederholen bekannter Positionen.

      • So weit sind wir also schon gesunken: nicht die Hassprediger und Kriegstreiber werden als Problem empfunden, sondern die sensiblen Menschen (zu denen ich zähle) die in Frieden leben wollen.

        • aurorula a. schreibt:

          Was das Leben in Frieden angeht, das gibt es nicht durch einschüchternlassen:

          … und was das sensible angeht:

          Nicht jede Sensibilisierung ist gut, medizinisch gesehen ist „Sensibilisierung“ sogar etwas äußerst ungutes. Warum sollte es bei Ideologien anders sein?

          .

          • Mag sein, dass es abgestumpfte und kaltblütige Psychopathen leichter haben, denn für die gibt es keine moralischen Fragestellungen, aber das ist nicht mein Ideal des Menschen. Da bevorzuge ich eher Jesus Christus 😉

          • aurorula a. schreibt:

            Daß auch ich in Frieden leben will (oder überhaupt leben will), macht mich nicht zum Psychopathen.

          • Ich bin grundsätzlich gegen alle Hassprediger. Hass, wie er leider in diesen Kommentaren hier zum Ausdruck kommt. Mit konstruktiver Kritik hat das nichts mehr zu tun.

          • Aristobulus schreibt:

            Ich-Ich-Ich. Ich-bin, Ich-habe, Ich-will, Ich-Ich-Ich.

            Ach, Adorno hatte nicht Recht, als er sagte, es sei schon eine Unverschämtheit, wenn manch einer bloß Ich sage. Hingegen ist es eine eklige Unverschämtheit. Das hat Adorno leider übersehen.

          • Sie sind der verleumderische Narzisst, nicht ich. Sie arbeiten mit haltlosen Unterstellungen und scheinen der Devise zu folgen: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich“ – ihr schwarz-weiß Denken ist peinlich, realitätsfremd und ignorant.

          • Aristobulus schreibt:

            Dieses primitive selbstgerechte „selber!, selber!“ ist so fürchterlich laaaangweilig.

          • Ihr Verhalten entspricht dem Verhalten der Fanatiker, dazu beglückwünsche ich sie. Predigen sie weiter Hass. Sie werden gewiss ernten, was sie gesät haben.

          • Aristobulus schreibt:

            Es geht um Rechtleitung?
            Pfui Deibl, sowas Ekliges wie der. Lügt hier herum, schreibt ausschließlich aalglatten theatralischen Schrott und dieses laaangweilige Dauer-Ich-Ich-Ich, verhübscht den islamischen Terror, fordert Respekt ein, und jetzt droht er.
            Eine Karikatur seiner selbst 😀

          • Sie arbeiten mit den Fanatikern zusammen, wenn sie dem Hass das Wort reden. Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

          • Aristobulus schreibt:

            Null Geschmack hat der.
            Der meint mit „Fanatiker“ Abdel-Samad, Broder, Seyran Ates, Ayaan Hirsi Ali, Wafa Sultan, Brigitte Gabriel. Ein Widerling zur Nacht halt.
            Aber ein ganz, ganz mikroskopischer.

          • Nirgendwo habe ich Hamed Abdel-Samad als Fanatiker bezeichnet. Weshalb unterstellen sie mir solch einen haltlosen Unsinn? Ich habe seine Religionskritik verteidigt und offen bekannt, dass ich ihn sehr schätze. Nur manche Aussagen sind schlicht sehr einseitig und undifferenziert. Wer Kritik übt, muss auch offen für Gegenkritik sein, so funktioniert das Spiel. Wer in den Ring steigt und austeilt, muss auch einstecken können. Sie wollen austeilen, aber nicht einstecken.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Wer Kritik übt, muss auch offen für Gegenkritik sein

            So ist es! Also geh mit gutem Beispiel voran.

          • aurorula a. schreibt:

            Wer in den Ring steigt und austeilt, muss auch einstecken können.
            Glauben Sie’s jemand, die lange genug Ringrichter bei Fechtkämpfen war: das gilt nur innerhalb des Rings – außerhalb muß sich keiner angreifen lassen, zum Beispiel die Zielobjekte mohämmischer Gewalt nicht. Nicht mit Fäusten, nicht mit Kugeln, nicht mit emotionaler Erpressung mit einem schlechten Gewissen das er nicht zu haben braucht. Und das Bild hängt so und so schief: wer im Ring und in der Metapher mit dem ersten Schlag einen K.O.-Sieg erzielt, braucht unter Umständen garnichts einzustecken.

          • Eine Drohung war das nicht, nur ein Hinweis auf das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Leider unterstützen sie die Terroristen, wenn sie einem Feindbild das Wort reden. Doch das ist Ihre eigene Entscheidung. Sie müssen dafür Verantwortung übernehmen. Jeder wird früher oder später die Früchte der eigenen Handlungen ernten.

          • Aristobulus schreibt:

            Was’n verkitschter, pseudoesoterischer, geschmackloser Schmonzess bar aller Vernunft.

          • Die Vernunft ist es, die um das Gesetz von Ursache und Wirkung . Gier, Hass und Verblendung können nicht zu Frieden, Liebe und Gerechtigkeit führen. Beides schließt sich naturgemäß aus. In welcher Welt wollen sie in Zukunft leben?

          • Weshalb orientieren Sie sich nicht an diesen weisen Worten: „Jeder sollte sich an der Nase fassen. Und jede Partei ob rechts oder links sollte mit der Pöbelei aufhören, weil die Stimmung tatsächlich vergiftet ist. Nur wem die Argumente fehlen, schreit laut. Und Gewalt beginnt da wo man sprachlos oder sprachunfähig wird. Also, aufpassen!“ (Hamed Abdel Samad)

          • aurorula a. schreibt:

            Jeder wird früher oder später die Früchte der eigenen Handlungen ernten.
            Ich frage Sie jetzt früher, bevor damit bis zum Ende der Zeiten gewartet werden muß: was ist mit dem, das Sie den Verfolgten nicht getan haben? Mit der Hilfe, die Sie den psychologisch terrorisierten Isalmkritikern hier und vor allem den eingeschüchterten, vertriebenen, beraubten, gefolterten, ermordeten Christen, Juden und anderen Nichtmohammedanern im Nahen Osten und Europa mit Hinweis auf überlegene Moral verweigert haben? Wo waren Sie da? Lichterketten „gegen rechts“ und für Profeten(c Ari)-Respekt anzünden?
            Was sagen Sie denen, die Sie indirekt durch Unterlassung hierhin gebracht haben:
            http://raymondibrahim.com/2017/02/06/love-jesus-die-like-jesus-muslim-persecution-christians-november-2016/ (Vorsicht: Link enthält „graphic depiction of voilence“ – jemanden an die Wand zu nageln ist nicht gerade unblutig) ? Daß sie es verdient haben, weil sie sich dort oder wir die Mohammedaner hier nicht ausreichend integriert haben, daß sie Kollateralschaden der toll-toller-Toleranz sind, daß Sie, Lichtbringer, von alldem nichts wissen (wollen, weil das Wissen eine Umwertung aller Ihrer Werte nach sich ziehen würde), daß Täter auch Rechte haben (c Hessenhenker), daß man an Mohammedaner schließlich nicht denselben Maßstab anlegen kann wie an Europäer, daß man mit den Taliban beten sollte, daß Ausdrücke religiöser Gefühle, auch gewaltsame Ausdrücke, immer Respekt erfordern, daß Sie von Europa aus sowieso nichts tun können, nicht mal ihnen eine Zuflucht bieten oder das Unrecht klar als solches benennen, daß die im Namen Christi ermordeten als Märtyrer in den Himmel kommen??

            Sie scheinheiliges Stück.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Hass, wie er leider in diesen Kommentaren hier zum Ausdruck kommt

            Wo ist hier Hass? Hat dir etwa jemand mit Gewalt gedroht oder den Tod gewünscht? Wie gesagt, du wirkst wie eine Schneeflocke, die dem kleinsten Windhauch nicht standhält. Niemand hier hasst dich. Aber wenn du keine Kritik verträgst, dann tut es mir Leid für dich. Ernstnehmen kann ich dich dennoch nicht. Mitleid gibt es bekanntlich umsonst, aber Respekt musst du dir erst noch verdienen.

          • Aristobulus schreibt:

            Hach, aber er ist ja so sensibel, hat gar Ideale, ist gegen Hassprediger (bloß nicht gegen die islamischen) und gar gegen Kriegstreiber (aber nicht gegen Nasrallah, Meschaal, Rohani oder Abbas), und haaach, er ist für einen zivilisierten Dialog, ist rechschaffen und mitfühlend, besitzt Herz und Moral, wird grundlos verleumdet, usw. usf. (alles Zitate).

            Der Grundgute. Man sollte ihn für’s Bürgermeisteramt von Aleppo vorschlagen. Er würde da jedes Massaker als Güte verhübscheriseren und trotzdem „anständig geblieben sein“ (Himmler).

          • aurorula a. schreibt:

            Ich denke gerade an die Diskussion, in der Bachatero den „Mitlauf-Hasser“ aus der Taufe gehoben hat. Oder, wer es literarisch will, das was Calderon de la Barca vor noch längerer Zeit einen guten Menschen genannt hat. Für einen solchen guten Menschen halte ich den luzibellischen. Die ganze Erzählung hatte ich hier zitiert: https://aurorula.wordpress.com/2015/05/31/nix-getan/
            Der Beweis, übrigens, daß auch Christen soetwas nicht gut finden müssen, nur weil sie Christen sind – egal was die Käsefrauen dieser Welt von sich geben. Unrecht einfach geschehen zu lassen und nichts dagegen zu tun ist selbst Unrecht, tut mir leid. Und das ist der Sinn den es hat, um wieder auf den Anfang zurückzukommen, Mohämme zu beleidigen. Möglichst derbe. Damit garnicht erst die Gefahr aufkommt, über die Diskussion über Herabsetzung des Abstraktums die tätige Verhinderung von echter, realer, physischer Gewalt zu vergessen und zu verhindern.
            Weil die Mohammedaner den zum Tabu erklären geschieht in dessen Namen ja die ganze Gewalt überhaupt erst. Und weil der auch von anderen zu sehr emporgehoben wird, über das Ideal hinaus (das Mohammedaner nicht als höher ansehen, ihre Apologeten aber eigentlich schon) daß denen in Not zu helfen ist, wird sie von anderen zugelassen und wegerklärt. Deshalb muß man ihn dringend herabsetzen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich halte den Lichtkrieger für einen typischen, harmonie- und dialogsüchtigen Verharmloser und Beschwichtiger, wie es sie leider viele im christlichen Milieu gibt. Er ist eine tragische Figur, da er als Christ zu derjenigen Gruppe gehört, die vom (politischen) Islam massiv verfolgt wird und diese Verfolgung mancherorts schon Ausmaße annimmt, die einem Genozid gleichkommen. Seine Haltung entspricht derjenigen der katholischen Kardinäle, die beim Besuch am Tempelberg ihr Kreuz abnahmen, oder der von Käsmann, die mit Taliban beten will. Dafür gibt es einen Fachbegriff: Stockholm-Syndrom.

        • Eitan Einoch schreibt:

          nicht die Hassprediger und Kriegstreiber werden als Problem empfunden, sondern die sensiblen Menschen (zu denen ich zähle)

          Du bist nicht sensibel sondern bloß sentimental. Hör auf mit dem pathetischen Blödsinn, damit beeindruckst du hier niemanden.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Seltsam, dass du mit deiner Meinung, man dürfe nicht „verunglimpfen“, also die Dinge veim Namen nennen, genau das Gegenteil dessen vertrittst was Hamed sagt. Gerade Hamed war es, der ein sehr kritisches (also nach deiner Lesart „verunglimpfendes“) Buch über Mohamed und den Koran geschrieben hat. Er wollte damit das Heilige, Unantastbare des Islams wieder zurück auf die Erde holen, sprich Mohamed wieder als Mensch und den Koran als Menschenwerk betrachten. Das ist genau das, was du verteufelst und als „Verunglimpfung“ etikettierst. Du stehst damit glasklar auf der Seite von Hameds Gegnern une Feinden. Deswegen wirst du auch hier wenig Respekt und Gegenliebe votfinden. Wenn du damit ein Problem hast und den Gegenwind nicht verträgst, dann solltest du wirklich schnellstens das Weite suchen. Für Kuschelpädagogik bist du hier falsch.

      • Ich habe bereits in meinem ersten Kommentar offen gesagt, dass Religionskritik wichtig ist. Religion und Religionskritik gehören zusammen. Dementsprechend hat auch die Arbeit von Hamed ihre Berechtigung. Eine Verunglimpfung wird die Kritik dann, wenn sie einseitig negativ ausfällt. Die Realität ist nie nur schwarz oder weiß. Sie ist sehr viel zwischen den Extremen.

  5. Ich bitte darum, dass meine Kommentare hier gelöscht werden. Die minimale Basis für jeden Dialog ist ein grundlegender Respekt. Den sehe ich hier leider nicht.

    • Aristobulus schreibt:

      Na pfui Tojfl, ein Anhübscher des islamischen Terrors, Pathetiker, Kischkopf und Selbstdarsteller fordert weinerlich „Respekt!“ ein?
      Selten so gelacht.
      (Man lacht freilich unter seinem sontigen Niveau.)

      • Nirgendwo habe ich Terror verschönigt. Welch ein hirnrissiger Blödsinn.

        • Aristobulus schreibt:

          Sie Lügner haben auf die Feststellungen, dass Abdel-Samad beständig terrorisiert wird, geantwortet, dass man eben den Propheten nicht „verunglimpfen“ dürfe.
          Das ist geauestens das Dauerdings, das man von Rohani, Nasrallah, A-Karadawi, Ayman Mazyek, Linda Sarsour, Anjel Choudary und dem Terroristenpaten Abbas beständig zu hören kriegt: Womit man da den Terror anhübscht und rechtfertigt.
          Aber jetzt wollen’S wieder nicht gewesen sein 😀

      • Aristobulus schreibt:

        Und löschen-? Erst alles vollposten, und dann indigniert die Löschung fordern, weil einem kein „Respekt!“ entgegen gebracht wird? Da hat einer nicht kapiert, dass man sich Respekt verdienen muss. Mit Gelüge und theatralischem Gestus (auf Kosten Hamed Abdel Samads, um den es hier geht) Gratisrespekt haben zu wollen, na man kömmt aus dem Lachen ja garnicht mehr heraus.

        • aurorula a. schreibt:

          Wenn er freilich darum bittet, daß die eigenen Kommentare gelöscht werden, mit der Begründung, der grundlegende Respekt fehle, dann denkt man als unschuldiger Passantenleser freilich, der fehlt den zu löschenden Kommentaren. Warum sonst, bitte, löschen? ^^

          • Aristobulus schreibt:

            Weil er sich so schääämt 😀

          • Jeder Mensch verdient Respekt, weil es sich um ein menschliches Wesen handelt. Das ist der minimale gemeinsame Nenner für einen zivilisierten Dialog. Wenn dieses Niveau unterschritten wird, mache ich mich aus dem Staub.

          • Aristobulus schreibt:

            Haha.
            Ein Lügner und Verhübscher des Terrors („aber Rumi und die goldene Liebe im Herzen des Porphyreten, den man nicht verunglimpfen darf!, Akbar!“) nimmt Respekt für sich in Anspruch und ist beleidigt.

          • Ich muss mich für nichts schämen, Aristobulus. Denn ich gehöre zu den mitfühlenden und rechtschaffenen Menschen, die Herz und Moral besitzen. Deswegen wünsche ich Ihnen den Segen Gottes, obwohl sie mich grundlos verleumden. Doch damit erniedrigen und definieren Sie nicht mich. Sie definieren sich selbst.

          • Aristobulus schreibt:

            Gääähn.
            Diese Selbstgerechtigkeit, pathetische Aalglattheit und mediokere Moralisiererei ist furchtbar langweilig.

          • Sie sind offenbar im Besitz der Wahrheit. Jedenfalls lebt ihr Ego in dieser Einbildung 🙂

          • aurorula a. schreibt:

            Ich schlafe hier auch gleich ein: in diesem Sinne, good night and good luck allerseits 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            A gutte N8 (ohne Licht) 🙂

          • Eitan Einoch schreibt:

            Die Selbstdarstellung eines lupenreinen, selbstverliebtem Gutmenschen!

          • aurorula a. schreibt:

            Sie aber wollen das Hamed Abdel Samad partout nicht entgegenbringen.
            AAAAAAAAAAaaaaaaaaaaaaalllllllllllllsssssooooooooooooo, nicht wirklich, nur grundsätzlich als Abstraktum Mensch, aber allem was ihn als Menschen ausmacht, dem nicht, weil, Verunglimpfung, all bets are off, es geschieht ihm ja recht, oder wie?

          • Ich bin ein Freund von Abdel Samad. Mutige Religionskritik ist wichtig, aber bitte im rechten Maß und sachlich. Menschen verleumden und erniedrigen, das ist die Methode der Fanatiker. Mich erschreckt es, dass sich immer mehr Menschen diesem verhalten anpassen, anstatt sich dagegen zu erheben. Das sollte uns beschämen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Mutige Religionskritik ist wichtig, aber bitte im rechten Maß und sachlich.

            Und gleichzeitig keine „heiligen Kühe“ schlachten! Du widersprichst dir selbst und merkst es nicht einmal. Religionskritik ist in ihrer Essenz genau das, was strenggläubige Menschen als „Verunglimpfung“ und „Beleidigung“ auffassen. Werde dir erst einmal darüber klar, was du eigentlich willst. Weil momentan ist das Licht, was von dir, du Krieger des Lichts, kommt, allenfalls ein paar Nebelkerzen.

          • Aristobulus schreibt:

            Lol.

            Das ist wie mit den Massenmorden (nein, jetzt nicht lol) vom Breitscheidplatz, von Nizza, von Jerusalem, vom Bataclan in Paris und vom jüdischen Hyper-Cascher, von Brüssel, von Kairo neulich, und wie mit den hunderttausenden massengemetzelten Toten in Syrien, im Jemen, in Darfur, usw. usf.
            Darauf angesprochen, stellen sich die Takiagewaltigen hin und krähen: Aber der Respekt!, aber der Kolonialismus und die Besetzung durch die schmutzigen Juuu- nein Zionisten!, aber die Kreuzzüge!, aber Trump!

            Und das ist wie mit den Dauertodesdrohungen gegen Wafa Sultan, Necla Kelek, Abdel-Samad, Ayaan Hirsi-Ali, usw. usf. Darauf angesprochen, stellen sich die Takiagewaltigen hin und keifen, aber die Verunglympflichkeyt gegen den Porphyreten assallamô-as-gummiarabicum!, und der Raxxixmus und die Islamophobiiie!

            Schade, dass Grienen nicht über alle vier Backen geht.

  6. Aristobulus schreibt:

    Lieber Buurmann, hier geht es um Hamed Abdel-Samad. Du hast einen sehr guten Artikel über ihn geschrieben. Hamed Abdel-Samad kann man nicht genug loben.
    Über diesen Zaddik, diesen Ungebrochenen und Tapferen geht es aber plötzlich nicht mehr im Kommentarbereich!, indem da einer, der sich krankhaft eitel und pathetisch „Der Krieger des Lichts ن “ nennt, seit heute seine ehrlosen Lügereien ausschüttet und vermeint, es werde um ihn gehen, indem er das nur verlogen und scheinheilig genug tut.
    Dieser Lügner soll weg.

  7. caruso schreibt:

    Abdel Hamad-Samed i s a m e n t s c h. wie wir Juden es sagen. Das ist die höchste Anerkennung. Wenn jemand diese Bezeichnung verdient, dann ist das er. (& Co).
    Dem Dank schließe ich mich aus tiefsten Seele an.
    lg
    caruso

  8. Daniel schreibt:

    Vielen Dank für diese Worte. Ich habe grössten Respekt für Sie, wie auch für Hamed abdel-Samad.

  9. klartext77 schreibt:

    Wer Anstöße geben will, muss Anstoß erregen!

    • Ja, solange dabei die essenzielle Würde anderer Menschen geachtet wird, sind Anstöße sicherlich sehr wünschenswert. Wir alle sind menschliche Wesen, die nach Glück und Wohlergehen streben. Jeder möchte respektiert, niemand verachtet werden. Die goldene Regel ist das Herz jeder Religion.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Was für ein pathetischer Scheiß…

      • aurorula a. schreibt:

        Die goldene Regel ist das Herz jeder Religion.
        außer einer.
        Ich habe hier eine ganze DIN-A4-Seite voller Zitate die im Grunde dasselbe Zitat sind, aus allen Zeiten und allen Orten, von Buddha bis George B. Shaw, aus allen möglichen und unmöglichen Religionen und Philosophien – nur von einer nicht.
        Vollständiges Zitat auf Wunsch.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja, Aurorula. Abdel-Samad hat sich aus just diesem Grund vom Islam abgewandt: Weil es darin eben nicht um Menschlichkeit, allgemeinen Anstand und die Verbreitung von Zivilisation geht.
          Es geht da um Eroberung, um Versklavung der Anderen, sofern man stark genug ist. So lange man noch nicht stark genug ist, geht es um Unterwanderung, Bemäntelung, um’s Leben auf Kosten Anderer, und um Lügerei (Takia).

          Zivilisatorisch hat der Islam nichts und wieder nichts geleistet. Auf jedem Gebiet herrscht Barbarei: Scharia ist die Herrschaft der Brutalen über jene, die sich nicht mehr wehren können (keine Spur von Individualrecht, Gleichberechtigung der Frauen und allgemeinen Menschenrechten), sozial sieht es fürchterlich aus, da wo der Islam herrscht, und in der Kunst und in der Wissenschaft hat man dort nie etwas Nennenswertes hervorgebracht.

          Ja, was entsteht daraus: Das tief empfundene Gefühl von Stillstand und der eigenen Minderwertigkeit. Es werden jedoch keine Reformen angestrengt, keine Renaissance und keinerlei Aufklärung, sondern die Anderen, besonders die Juden!, werden seit dem Anfang beschuldigt, für die Misere verantwortlich zu sein.

          Es hat bislang noch nirgends eine Weltgegend gegeben, in der Judenhass, Frauenversklavung, das Recht des Stärkeren und allgemeiner Obskurantismus so basisch verankert sind wie im Islam.
          Baaah.

      • ZetaOri schreibt:

        @Der Krieger des Lichts ن April 17, 2017 um 6:23 pm

        „[…]
        Die goldene Regel ist das Herz jeder Religion.“

        Zumindest für irrationale Überzeugungssysteme mit eingebautem Missionierungsbefehl und für Religioten mit eingebautem Missionierungsdrang ist das schlicht gelogen:

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass selbige von anderen missioniert werden wollen, trotzdem lassen sie keine Gelegenheit aus, dem Rest der Welt auf den Keks zu gehen.

        Nicht wahr, Lichtkrieger? Stell dir vor, du triffst auf einen ganz sensiblen Atheisten und der bekommt von deinem Geschwalle Herzrhythmus-Störungen. Kannst du das verantworten?
        (Ralfchen Weber darf sich natürlich auch angesprochen fühlen!)

        • Für mich gilt das Recht auf Gedanken- und Glaubensfreiheit und die selbstständige Wahrheitssuche aller Menschen.

          • ZetaOri schreibt:

            @Der Krieger des Lichts ن April 18, 2017 um 2:23 pm

            „Für mich gilt das Recht auf Gedanken- und Glaubensfreiheit …“

            Nun ja, dass du gedankenfrei bist, hast du doch ausreichend belegt. Das mit dem glaubensfrei musst du aber noch ein wenig üben.

            „… und die selbstständige Wahrheitssuche aller Menschen.“

            Du meinst, du strebst ein naturwissenschaftliches Studium an?
            Oioioi!
            Und vor allem: Keinesfalls etwas mit Neurologie.
            Es könnte seeehr desillusionierend für dich werden, wenn die dir da per fMRT zeigen, wie deine für kritisches Denken zuständigen Gehirnareale bei entsprechenden Trigger-Begriffen plötzlich vollständig ihre Arbeit einstellen. Im normalen Leben merkst du das ja nicht so.

          • Geistesfreiheit erlaubt verschiedene Betrachtungsweisen. Ich kann gut damit leben, dass wir Differenzen haben, denn ich halte nichts von Gleichschaltung. Wie Sie sehen kann ich als Individuum sprechen ohne die Rückendeckung durch einen Rudel.

          • aurorula a. schreibt:

            Wie Sie sehen kann ich als Individuum sprechen ohne die Rückendeckung durch einen Rudel.
            Warum tun Sie’s dann nicht, sondern rudeln mit den Käsefrauen und Claudiarothgrünen?

          • ZetaOri schreibt:

            @Der Krieger des Lichts ن April 18, 2017 um 3:32 pm

            <

            blockquote>

            „Geistesfreiheit erlaubt verschiedene Betrachtungsweisen.

            Natürlich!
            Wenn man frei von Geist ist, stehen einem so ziemlich alle Betrachtungsweisen offen, selbst die absonderlichsten.

            <

            blockquote>

            „Ich kann gut damit leben, dass wir Differenzen haben, …

            Natürlich!
            Ich bin ja auch kein mohammedanischer Gotteskrieger (ob nu mit oder ohne Beleuchtung).
            ‚Ne Menge Menschen, die mit denen „Differenzen“ hatten, konnten damit nur schlecht sterben.

            <

            blockquote>

            „Wie Sie sehen kann ich als Individuum sprechen ohne die Rückendeckung durch einen Rudel.

            Ööhh, nein, sehe ich nicht.
            Woher soll ich die Personalstärke deines Autoren-Kollektivs kennen?
            Ich könnte höchstens konstatieren, dass die Rücken, die da Deckung geben, äußerst schmal sein müssen.
            (Bei uns sagte man früher: „Wie ’n Hering zwischen de Augen.“ Das ‚zwischen‘ könnte hier durchaus durch ‚hinter‘ ersetzt werden.)

          • Wenn ihr Ego mit einer anderen Sicht der Dinge nicht klar kommt, dann ist das nicht mein Problem. Sie begrenzen sich nur selbst. Im Buddhismus gibt es dafür einen passenden Begriff: Anhaftung (Upādāna)

          • ZetaOri schreibt:

            @Der Krieger des Lichts ن April 18, 2017 um 4:33 pm

            „Wenn ihr Ego mit einer anderen Sicht der Dinge nicht klar kommt, …“

            DAS verstehe ich jetzt aber nicht: Immerhin habe ich dir zweimal recht gegeben und nur einmal widersprochen. (Schließlich kann ich ja wirklich nicht wissen, für wieviele du hier schreibst, oder?)

            „Sie begrenzen sich nur selbst. „

            Nee, ganz im Gegenteil: Ich bin immer noch dabei, meine Grenzen zu suchen. Möchtest du mir helfen?

            „Im Buddhismus gibt es dafür einen passenden Begriff: Anhaftung (Upādāna)“

            Hmm, „Upādāna“ hört sich toll an. Gibt’s im Buddhismus auch passende Begriffe für ‚primordiale Nukleosynthese‘, ’spatiotemporale Genexpression‘, ‚reduziertes plancksches Wirkungsquantum‘, ‚ozeanische Spreizungszone‘, ‚bicyclische Kohlenwasserstoffe‘, ’synaptische Vesikelproteine‘?
            Ich bin echt gespannt!
            (Und wenn wir die haben, nehmen wir uns das nächste halbe Dutzend vor: Ich liiieebe ‚passende Begriffe aus dem Buddhismus‘!)

            Btw.: Ich bin recht sicher, dass dein Canalis alimentarius „mit einer anderen Sicht“ auf Nutrimentation absolut „nicht klar kommt“. Versuche doch mal probeweise auf Lichtnahrung umzusteigen. (Das spart!)

          • aurorula a. schreibt:

            Gibt’s im Buddhismus auch passende Begriffe für…
            ^^ Lektürevorschlag zum späten Nachmittag:
            http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Literature/DespoilersOfTheGoldenEmpire

        • aurorula a. schreibt:

          @ Zeti Ori: Was Du willst, das man Dir tu, das füge keinem andern zu: die Geschmäcker sind verschieden. (George B. Shaw) 🙂

          Was das angeht was der Lichtbringer schreibt über Gedankenfreiheit, das glaube ich schlicht nicht. Wenn das wirklich so wäre, würden Sie nicht durch Ihre Worte und Ihre Unterlassungen dafür sorgen, daß andere wegen ihres Glaubens abgeschlachtet werden. Vielleicht meinen Sie, an selbständige Wahrheitssuche zu glauben – daß aber jemand eine Wahrheit findet, die Sie für falsch, rechts, atavistisch, intolerant, und dergleichen mehr erachten, das können Sie nicht zulassen. Außer natürlich, er handelt danach und bringt andere um, dann ist das wieder selbständige Wahrheitssuche. Den Toten freilich nutzt die Offenheit in Ihren Gedanken nichts, im Gegenteil; und wäre es nicht für diese falsch verstandene Offenheit von Ihnen und ihresgleichen, könnten viele von ihnen noch am Leben sein. Diese Leichen sind auch auf Ihrem Kerbholz.

          • aurorula a. schreibt:

            (P.S: für Zeta Ori war natürlich nur der erste Satz 😳 )

          • ZetaOri schreibt:

            @aurorula a. April 18, 2017 um 2:46 pm

            „[…] die Geschmäcker sind verschieden. (George B. Shaw)“

            Ja, den kenne ich. ;o)
            Ich habe mir dabei immer ’nen spontanen Rollentausch in ’ne Sado-Maso-Beziehung vorgestellt.
            Sehr erheiternd. 😀

          • aurorula a. schreibt:

            Oder eine Domina, die mit der Peitsche durch die Fußgängerzone geht und anderen das tut, was sie selbst gerne hätte.
            Kombiniert mit dem anderen Moralausruf: … wenn das alle machen würden! noch viel erheiternder.

          • Auf meinem Kerbholz sind gar keine Toten, denn ich lebe meinen Glauben (Christ 😉 ) vollkommen friedlich. Mir ist bewusst, dass Religionsfreiheit sowohl die Freiheit zu, aber auch die Freiheit von Religion bedeuten kann.

          • ZetaOri schreibt:

            @Der Krieger des Lichts ن April 18, 2017 um 3:57 pm

            „Auf meinem Kerbholz sind gar keine Toten, …“

            DAS wird dir dein präferierter Omnipotenz- Omnipräsenz- und Omniszienz-Inhaber bei passender Gelegenheit schon vorrechnen.
            Zu schade, dass du darüber nicht mehr berichten kannst.

          • aurorula a. schreibt:

            Rechenhilfe (obwohl ich Bibelserver sehr ungern verlinke): https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us25%2C45

          • ZetaOri schreibt:

            @aurorula a. April 18, 2017 um 6:32 pm

            „Rechenhilfe“

            Ich fürchte, so genau will der Osram-Krieger gar nicht rechnen, da beschränkt er sich lieber selbst (soweit die naturgegebene Beschränktheit noch nicht reicht).
            Du weißt schon: „Upādāna“!

            „(obwohl ich Bibelserver sehr ungern verlinke):“

            Geht schon in Ordnung, fällt unter „rechtfertigenden Notstand“.

          • aurorula a. schreibt:

            Nun, je, mit sämtlichen verfügbaren Gartenzäunen hatte ich ja schon in diese Richtung gewunken:
            https://tapferimnirgendwo.com/2017/04/17/danke-hamed-abdel-samad-vielen-vielen-dank/#comment-134929
            Wer weiß, ob das nicht einfach umsonst ist? Dann hätte ich es auch lassen können! 😳

  10. Es kann gar kein Zweifel bestehen, dass Religionskritik notwendig. Jeder wahrhaft religiöse Mensch muss dem zustimmen, denn wer die Heiligen Schriften/Weisheitstexte der Menschheit genau liest, der wird sehen, dass sie voller Kritik sind. Die Bibel bezeichnet Weisheit als die Fähigkeit zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Alle Propheten – wie Jesus – haben Pervertierungen von Religion kritisiert. Das war nie nur eine Angelgenheit des Atheismus. Umgekehrt gilt: jeder der Kritik übt, muss auch Gegenkritik zulassen. Welchen Sinn macht es Muhammad (den manche Menschen für ein sehr heiliges und edles Wesen halten) zu verunglimpfen?

    • Eitan Einoch schreibt:

      Es macht Sinn, Mohamed als das zu bezeichnen, was er war: Ein Mensch mit vielen dunklen Seiten und Abgründen, ein Bandit und Massenmörder, der kein Problem damit hatte, siebenhundert wehrlose jüdische Männer und Knaben zu ermorden und die Frauen und Kinder zu versklaven. Dieser Mann dient ALLEN Muslimen heute noch als Vorbild. Was der IS heute tut, hat Mohamed bereits vor vierzehn Jahrhunderten vorgelebt. Das ist keine Verunglimpfung, das ist Fakt (sofern man die historischen und religiösen Quellen nicht grundlegend infrage stellt). Dad Problem ist, die meisten Muslime können und wollen die Wahrheit nicht vertragen, und die westlichen Islamapologeten halten aus Angst und ideologischer Verblendung feige den Mund. Wer – wie Hamed – die Omerta bricht, macht sich Feinde auf beiden Seiten.

      • Wenn wir unsre heutigen Maßstäbe auf eine arabische Stammesgesellschaft des 7. Jahrhunderts übertragen, obwohl seitdem 14 000 Jahre vergangen sind, dann ist das vollkommen unwissenschaftlich. Sie sagen, dass „die meisten Muslime“ … „die Wahrheit“ … „nicht vertragen können oder wollen“ … nun denn, dann würde mich nun interessieren, welche himmlische Autorität sie dazu ermächtigt, solch große Worte im Munde zu führen.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          Deppengeschwätz: „Wenn wir unsre heutigen Maßstäbe auf eine arabische Stammesgesellschaft des 7. Jahrhunderts übertragen, obwohl seitdem 14 000 Jahre vergangen sind, dann ist das vollkommen unwissenschaftlich.“

          Für Verbrechen gibt es nur EINEN Maßstab: Das Leid der Opfer!
          Auch vor 1400 Jahren gab es schon Menschen, die einfach nur friedlich leben wollten, keinem etwas zuleide taten, an ihrem Leben hingen, Angst um ihre Lieben hatten und bei Misshandlung Schmerzen empfanden.
          Auch vor 1400 Jahren gab es schon scheinmenschlichen Auswurf, der am Schreien und Weinen seiner Opfer klar erkannte, welches Leid er ihnen antat.
          Möglicherweise wird es auch in 1400 Jahren einen Krieger des Lichts geben, der folgende Idiotie nicht zurückhalten kann:
          „Wenn wir unsre heutigen Maßstäbe auf das Auschwitz des 20. Jahrhunderts übertragen, obwohl seitdem 14 000* Jahre vergangen sind, dann ist das vollkommen unwissenschaftlich.“

          *Zählweise eines Lichtkriegers.

          • Wenn etwas reine Idiotie ist, dann dieser Gedanke, dass stets „die Anderen“ das Problem sind.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Totalitären sind das Problem – und damit jene, die das Totalitäre verharmlosen, verhübschen und mit billigen Lügen verdecken.
            Sie sind ein falsches, ehrloses Stück. Verschwinden Sie.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Der Krieger des Lichts: „Wenn etwas reine Idiotie ist, dann dieser Gedanke, dass stets „die Anderen“ das Problem sind.“

            Stimmt! Deswegen tauge ich auch nicht zum Moslem.

          • aurorula a. schreibt:

            nun denn, dann würde mich nun interessieren, welche himmlische Autorität sie dazu ermächtigt, solch große Worte im Munde zu führen.
            Im besten Sinne der Aufklärung: der Verstand! 🙂

            Um Wittgenstein zu zitieren: Was über den Verstand geht, schließt den Verstand ein und nicht aus.

          • Aristobulus schreibt:

            Wer von seinem Verstand genervt ist, der werde ein Mohammedaner, dann braucht er keinen mehr, sondern darf sich auf eine himmlische Autorität berufen 🙂

      • Eitan Einoch schreibt:

        Selbst nach den Maßstäben des 7. Jahrhunderts war Mohamed ein brutaler Mensch. Und ich hätte- wie es Hamed auch sagt – kein Problem damit, Mohamed im 7. Jahrhundert zu belassen. Das Problem: Er bleibt dort nicht! Seine Anhänger erheben den Anspruch, Mohamed auch heute noch als moralisches und politisches Vorbild zu benutzen. Sollen sie ruhig, aber dann sollen sie (und ihre nützlichen Idioten) sich nicht beschweren, wenn ihr Prophet nach den Maßstäben des 21. Jahrhunderts bewertet wird.

        • Da wir Menschen dieses Zeitalters sind, bleibt uns gar keine andere Wahl, als den Islam – und jede andere Religion ebenso – nach den Maßstäben des 21. Jahrhunderts zu beurteilen. Doch sagen Sie mir, inwiefern dient es dem geistigen Fortschritt der Menschheit, wenn eine ganze Weltreligion (und damit ein beträchtlicher Teil der Weltbevölkerung) einseitig verunglimpft wird? Wem ist damit wirklich gedient? Nur weil religiöse Fanatiker am lautesten schreien, sodass sie die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen, sind sie nicht repräsentativ für alle Mitglieder eine Religion. Gott bewahre! Es gibt auch christliche Fanatiker, die sich einen neuen Kreuzzug gegen die islamische Welt herbei sehnen, die zum Glück nicht das Sprachrohr aller Christen sind.

          • aurorula a. schreibt:

            Die gibt es nicht.
            Daß man islamischerseits vermeint, sie zu sehen, ist ein Übersetzungsfehler von der christlichen Bedeutung des Worts „Märtyrer“ zur islamischen Bedeutung.
            i.e.: jemand der seine Überzeugung nicht aufgibt, obwohl andere ihn dafür töten; contra jemand der bei der gewaltsamen Bekehrung anderer „mit dem Schwert“ stirbt.
            Unseligerweise bedingt die Aussicht auf das zweite meist das erste.

          • Aristobulus schreibt:

            Yep.
            Islamischerseits gelten z.B. Coulibaly und Osama bin Laden als Märtyrer, die „für den rechten Glauben gestorben sind“.
            Jeder Selbstmordattentäter, der jüdische Passanten abgeschlachtet und dann erschossen worden ist, gilt da als Märtyrer.
            Sehr, sehr, ja SEHR ekelhaft.

          • aurorula a. schreibt:

            Widerlich, ohne Frage – aber das heißt das Wort da nun mal. Da beißt die Maus auch dann keinen Faden ab, wenn sie ein La ist. Unglückseligerweise übersetzen auch umgekehrt viele Christen das Wort „Märtyrer“ wenn sie es in dem Zusammenhang hören in ihre eigene, völlig andere, Bedeutung von Märtyrer.

          • A.S. schreibt:

            „Nur weil religiöse Fanatiker am lautesten schreien, sodass sie die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen, sind sie nicht repräsentativ für alle Mitglieder eine Religion.“

            Einspruch! Im Herbst 2014 waren europaweit hunderttausende Moslems auf der Straße um gegen die israelische Militäraktion zu demonstrieren. Im Jahr 2005 waren es weltweit Millionen von Moslems, die lautstark (und gewalttätig) gegen Mohammedkarikaturen demonstriert haben.
            Gegen den IS gab es keinerlei vergleichbare Demonstrationen, nicht mal ansatzweise. Das ist ein deutliches Statement.
            Moslems haben lautstrak ihre Religion verteidigt als Karikaturen gezeichnet wurden.
            Als der IS im Name des Mohammeds eine Orgie der Barbarei begonnen hat, haben sie weitgehend geschwiegen. Damit haben die Moslems zugelassen, dass der IS zu einem Aushängeschild des Islams geworden ist.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Es ist den Hausbewohnern nicht geholfen, ihr baufälliges, vor sich hin faulendes Haus neu zu lackieren und hübsch zu dekorieren. Genau das tun Leute wie du. Der Islam ist ein solches, marodes Haus. Und wenn man die Bewohner darauf anspricht, dass ihr Haus eine Ruine ist, kommen Verharmloser wie du daher, die meinen, man dürfe den Bewohnern die Wahrheit nicht zumuten. Meine Verachtung ist dir sicher.

          • Leute wie ich streben nach Mitgefühl und Verständnis und sind der Ansicht, dass schwarz-weiß Denken an der Realität vorbei geht. Der Islam ist nicht das Problem. Das Problem sind die Feindbilder in den Gehirnen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Doch, der Islam ist das Problem.

          • Die Egozentrik des Menschen, die zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität führt, ist das Problem. Erleuchtete Menschen wie Rumi, Meister Eckhart oder der Buddha haben das alle erkannt. Ich persönlich denke, dass in allen Religionen das Göttliche wirkt. Sie alle sind Meditationen über das Höchste und Heilige, sie heben den Menschen über das Profane hinaus und vermitteln ein höheres Bewusstsein. Das habe ich im Blickfeld. Letztlich ist eine Religion das, was die Menschen daraus machen. Celaleddin Rumi ist mein Maßstab, nicht irgendwelche Fanatiker.

          • Aristobulus schreibt:

            * gääähn! *
            Welch ein eitler Schmock. Wer wollte das wissen? Wen geht es was an, dass da einer den leeren Rumi liest, der sich immer bloß um die Leere und um den Rausch der Lehre dreht, dreht und dreht?
            Just Rumi ist so außerordentlich langweilig und inhaltsleer, weil er nichts ausdrückt, nichts abbildet und nichts mitteilt – außer dem Rausch der Leere und der Leere als Rausch.
            Und einer, der den Rumi vorschützt, um damit zu blenden und den islamischen Terrorismus hübschzuquatschen, baaah.

          • Bei Rumi dreht sich alles um die Liebe. Das könnte ihnen sehr gut tun, lieber Aristobulus.

          • Aristobulus schreibt:

            Wenn das ein unsittlicher Antrag sein soll, sollten Sie sich den Rumi in Ihre darbenden Öffnungen stecken und ihn n-mal herumdrehen.

          • Nun seien Sie mal nicht so überschwänglich herzlich. Mir genügt eine sachliche Unterhaltung.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich persönlich denke, dass in allen Religionen das Göttliche wirkt.

            Ein ganz und gar unislamischer Gedanke. Der Prophet Mohamed höchstpersönlich – nicht irgendein heutiger „Islamist“- würde dir entgegnen, dass es nur eine einzige göttliche Religion gibt, dass alle anderen verfälscht sind und dass du mit deinen Ansichten ein Ungläubiger bist, der nur die Wahl hat zu sterben und ewig in der Hölle zu schmoren, oder sich zu Allah und seinem Gesandten zu bekennen.

          • @Eitan: wer weiß, ich bin Muhammad nie persönlich begegnet, darum kann ich Ihnen keine Auskunft über seinen Charakter geben. Die Wahrheit ist, dass es sehr wenige wirklich verlässliche Informationen über ihn gibt. Hier ist historisch-kritische Forschung angebracht.

          • Aristobulus schreibt:

            Eine dumme, eitle Lüge: Mohämme hat den jüdischen Stamm der Banu Kuraiza ermorden lassen, weil ein paar aus diesem Stamm ihn kritisiert und ausgelacht hatten. Die Männer wurden ermordet, die Freuen vergewaltigt und in die Sklaverei verkauft.
            Kurz darauf das Selbe: Mohämme hat die jüdische Stadt Chaibar im Jahr 628 völlig ausmorden lassen. Eine Jüdin hat er vergewaltigt, nachdem sie ansehen musste, wie die Mohammedaner ihre Familie abgeschlachtet hatten.

            Gegen Abdel-Samad gibt es Todesdrohungen. Warum: Weil er sagt, was Sache ist. Das Strickmuster ist seit Mohämmes Zeiten weltbekannt.

            Der Ehrlose, der sich hier mit Rumi brüstet, will diese mohammedanischen Verhältnisse gern ausgeweit sehen. Warum: Weil ergern diese Rolle spielt, denn der Arme spielt real überhaupt keine.

          • Aristobulus schreibt:

            Problem sind diese gewissenlosen, geschmacklosen, charakterlich verdorbenen und absolut verlogenen Takiaschwätzer wie der da.
            So bald irgend ein Islamiker wieder zwölf Passanten (Berliner Breitscheidplatz) sinnlos zermatscht und „Allahu Akbar!“ schreit, stellen sich diese Leute hin und reden über Kreuzzüge und zionistische Besetzung.
            Warum: Weil ihnen nur zwölf islamisch zermatschte Kaffern immer ZU WENIG sind.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Ich frage mal mit des Lichtkriegers eigenen Worten: Welchen Sinn macht es Hitler (den manche Menschen für ein sehr edles Wesen halten) zu verunglimpfen?

      Dieser Lichtkrieger ist ein typischer Verharmloser und Appeaser, der Kritik an der Person Mohameds mit Verunglimpfung gleichsetzt. Dies darf man Muslimen selbstverständlich nicht zumuten (Christen aber wahrscheinlich schon). Das ist das Gegenteil von Aufklärung und Emanzipation.

      Wenn man ein Problem lösen will – z.B. den des islamischen Fanatismus -, muss man es korrekt benennen. Und dazu muss man es erst einmal verstanden haben. Kritik muss schonungslos und tabulos sein, wenn sie einen aufklärerischen Effekt haben soll. Bestimmte Dinge – z.B. die Person des Propheten oder den Koran – zum Tabu zu erklären, an dem man nicht rühren dürfe, weil Muslime dadurch beleidigt werden könnten, hat ist aufklärungsfeindlich und antiemanzipatorisch. Vor allem ist es feige und rassistisch.

    • A.S. schreibt:

      „Welchen Sinn macht es Muhammad (den manche Menschen für ein sehr heiliges und edles Wesen halten) zu verunglimpfen?“
      Mohammed war nun mal auch Kriegsherr, Sklavenhalter und ein freudiger Anwender von Folter und Todesstrafe. Darauf hinzuweisen ist doch keine Verunglimpfung. Im Gegenteil ist es Aufgabe von Moslems, sich mit ihrem eher problematischen Religionsgründer kritisch auseinander zu setzen. Genau das macht Hamed. Und leider steht er damit recht alleine da.

  11. bm98600 schreibt:

    Ich schliesse mich dem Dank aus vollem Herzen an.

Seid gut zueinander!

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