»Breaking the Silence«: Propaganda statt Aufklärung

Der Journalist Alex Feuerherdt hat über die Organisation „Breaking the Silence“ recherchiert. Wenn ich den Artikel so lese, wundert es mich nicht, dass der Freund von Abbas aka Außenminister von Deutschland diese Organisation besuchen wollte.

Lizas Welt

Yehuda Shaul (rechts), einer der führenden Köpfe von »Breaking the Silence«, erklärt, was er für Kriegsverbrechen der israelischen Armee hält (Screenshot aus dem Filmbeitrag von »HaMakor«)Mithilfe aufsehenerregender, aber anonymer Berichte von Soldaten versucht die israelische Nichtregierungsorganisation Breaking the Silence seit Jahren, der israelischen Armee allerlei Missetaten bis hin zu Kriegsverbrechen nachzuweisen. Nun erschüttert ein Fernsehfilm das höchste Gut dieser vor allem aus Europa finanzierten Organisation: ihre Glaubwürdigkeit. Denn viele der Zeugenaussagen sind entweder nachweislich falsch oder lassen sich nicht verifizieren.

Zu den in Westeuropa bekanntesten israelischen Nichtregierungsorganisationen gehört zweifellos Breaking the Silence (BtS, zu Deutsch: »Das Schweigen brechen«), eine vor zwölf Jahren gegründete Vereinigung von Veteranen der israelischen Armee. Deren Anspruch ist es nach eigenen Angaben vor allem, »gegenüber der israelischen Öffentlichkeit aufzudecken, wie die Realität des alltäglichen Lebens in den besetzten [palästinensischen] Gebieten aussieht« – mit dem Ziel, »die Besatzung zu einem Ende zu bringen«. Zu diesem Zweck geht BtS beispielsweise mit Vorträgen und Wanderausstellungen auf Tour, in denen Berichte und Fotos israelischer Soldaten dokumentiert werden, die zeigen sollen, wie brutal, ja unmenschlich sich…

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43 Antworten zu »Breaking the Silence«: Propaganda statt Aufklärung

  1. Ralf Weber schreibt:

    Gabriel hat sich trotz gegenteiliger Bitte mit fragwürdigen linksradikalen Organisationen getroffen, welche absolut nicht die Mehrheit repräsentieren, auch bei uns nicht.

    Dazu folgende realistische Artikel:

    „Das Streitobjekt sind zwei höchst umstrittene Organisationen. Beide bezeichnen sich als „Menschenrechtsorganisationen“, doch gleichzeitig verfolgen sie eine klare politische Agenda, die nur wenig mit „Menschenrechten“ zu tun hat. Beide bemühen sich, allein Fehlverhalten von Soldaten oder Siedlern zu dokumentieren, womit dann Israel in aller Welt dämonisiert wird. Palästinensischer Terror – manchmal auch „legitimer Widerstand“ bezeichnet – wird von beiden ausgeklammert, weil das nicht zu ihrem „Mandat“ gehöre“

    http://www.fokus-jerusalem.tv/2017/04/25/ein-kommentar-zur-gabrielnetanjahu-kontroverse/

    http://www.mena-watch.com/btselem-aktivist-lieferte-palaestinenser-der-folter-aus/

  2. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Tja, und was meint „Der Freitag“ dazu?:
    „Der wahre Bürgerkrieg im Nahen Osten findet seit Jahren in Israel statt. Phosphorbomben gegen Zivilisten inklusive. Netanyahu’s Krieg gegen das eigene Volk ist Staatsterror und muss endlich in diesem Sinne erkannt, benannt und sanktioniert werden.“
    https://www.freitag.de/autoren/florian-zacharias-raffel/gabriels-bewaehrungsprobe

    • Clas Lehmann schreibt:

      ?!

      • Aristobulus schreibt:

        Scheint die grellstschrillste Version von Schrillgrellsatire zu sein, die sich so ganz hölzern, ledern und mit schlecht formuliertem metaphernlastigem, beschränktem Stakkato tarnt, um nicht als Satire enttarnt zu werden.
        Selbst der Autor stellt sich so dar, auch der hat dieses je-ne-sais-pas-quoi zuviel, dieses Foto mit Riefenstahl-Appeal, diese drei lächerlichen Vornamen, und dabei so ganz peinlich-links „occupy-Aktivist“.

        -Aber solche meinen das höchstwahrscheinlich ganz, ganz todernst.

  3. David schreibt:

    Zur Wahrnehmung in Israel s. z.B. auch hier:

    https://rungholt.wordpress.com/2017/04/26/nur-kurz-4/

    Wie bei den meisten politischen Themen und deren Sicht stehen mir auch bei dieser Angelegenheiten die Haare zu Berge. Und passend hierzu mit Blick auf die Staatsmedien und deren innige Verquickung mit den Blockparteien hier eine Anmerkung von Heinrich von Kleist aus dem Jahre 1810 (mit Blick auf Frankreich):

    „Unter Journalistik versteht man die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet. Ihr Zweck ist, die Regierung über allen Wechsel der Begebenheiten hinaus sicherzustellen. … Was man dem Volk dreimal sagt, hält das Volk für wahr.“

    Es hat sich wohl nicht allzuviel geändert, in diesen mehr als 200 Jahren.

  4. Pingback: »Breaking the Silence«: Propaganda statt Aufklärung | psychosputnik

  5. Ralf Weber schreibt:

    Klasse, dass es solche freihen und offenen Foren wie dieses gibt, wo die Wahrheit ehrlich an das Licht gebracht wird -:)

  6. Ralf Weber schreibt:

    Hier eine gute Erklärung der Hintergründe:

    „Der Verunglimpfung abgesagt
    Dem deutschen Außenminister Gabriel den Laufpass zu geben, wie der israelische Premier Netanjahu es getan hat, ist alles andere als diplomatisch. Das Anliegen, auf Kritik statt Verunglimpfung zu bestehen, ist aber nachvollziehbar

    https://www.israelnetz.com/kommentar-analyse/2017/04/25/der-verunglimpfung-abgesagt/

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Ralf Weber: „Dem deutschen Außenminister Gabriel den Laufpass zu geben, wie der israelische Premier Netanjahu es getan hat, ist alles andere als diplomatisch.“

      Im Gegenteil! Netanjahu hat die Diplomatie bewahrt, indem er Sektierer und Therapiegruppen davon ausschloss.

  7. Melanie schreibt:

    Sicher, ich warte nur darauf, wenn die Außenminister anderer Staaten hier in DE zu Besuch bei Gabriel auch Gespräche mit der Gruppe Freital führen möchten (a la „Regierungskritiker“), und er das dann ebenso „normal“ findet. 😦

    • Aristobulus schreibt:

      Wenn Putin sich mit Hotte Mahlern trifft,
      und Trump mit deutschen Autonomen kifft…
      (darf’s Gabriel auch mit Linksextremen tun)

    • ZetaOri schreibt:

      @Melanie April 25, 2017 um 7:11 pm

      „Sicher, ich warte nur darauf, wenn die Außenminister anderer Staaten …“

      Wär‘ doch mal was: Der polnische (die werden ja derzeit von den ‚Antipopulisten‘ besonders geliebt) Außenminister Witold Waszczykowski (boah, gut dass ich das nicht sprechen muss 😉 ) zu Besuch auf ’nem PEGIDA-Spaziergang. Der hätt’s nicht mal allzu weit, wäre zum Frühstück wieder zu Hause.

  8. Ralf Weber schreibt:

    Es gibt Gott sei Dank trotz aller Diffamierungen auch noch andere Politiker:

    http://mobil.derstandard.at/2000056440703/Trump-ist-sicher-kein-Antisemit

  9. Dante schreibt:

    Die Organisation wird in Nachrichten als „Menschenrechtsorganisation“ gehandelt. Dabei soll Tuvia Tenenbom geschrieben haben, dass ein führendes Mitglied ihm gegenüber den Holokaust geleugnet hat.

    • HM schreibt:

      Ist es nicht genau das was BtS vorgeworfen wird ? Ohne Belege und mit viel Vermutung zu behaupten?

      • Aristobulus schreibt:

        Aha, das Dreckstück HM hat auch heut wieder nichts mitzuteilen, außer einfach mal so dem Tenenbom extremistische Lügereien vorzuwerfen. Klar, dass das HM auf die Weise jeden Tag beweisen muss, das Dreckstück zu sein, das es ist. Weil’s sonst ja ein Nichts wäre.

        • HM schreibt:

          Es fehlen Ihnen noch etliche Preise.
          Z.B. der für Textverständnis, nicht?

          • Aristobulus schreibt:

            Aha?, das Dreckstück möchte hier weismachen, es sei das Selbe, ob Tuvia Tenenbom einen Holocaustleugner mit Namen und im Wortlaut zitiert, oder ob eine linksextreme, israelhasserische NGO behauptet, dass anonyme israelische Militärs anonyme Gräueltaten begangen hätten.

            Ach wissenSe was, Dreckstück: Halten Sie doch einfach mal die Gefresste. Es wird nämlich klangsam sehr, sehr langweilig mit Ihren dauernden, verdorbenen, charakterlosen, immer weiter dauernden, seichten Lügereien.

          • HM schreibt:

            Jesus, Maria, Jehova und noch `nen Ha´schem als Trumpf obendruff; sind Sie erschreckend dumm!

          • Aristobulus schreibt:

            Fälschendes, verlogenes Arschn’loch kann, kann und kann nicht seine Lügenfresse halten?

          • HM schreibt:

            Sie gewinnen eindeutig an Unterhaltungswert.
            Und weil Sie son ein Braver sind, gehn wir auch gleich Gassi.
            Na hopp, hol´die Leine.

          • Aristobulus schreibt:

            gääähn
            Ach das Herrchenmensch wieder, dem durchaus ein Pfund Fleisch aus der Wade gerissen werden könnte, wenn es weiter so abstoßend dämlich herumdreckstückt.

          • HM schreibt:

            Ach Pinscherchen, Sie mit Ihren kurzen Beinen, ich bitte Sie…..

          • Aristobulus schreibt:

            Dreckstück wurde mal wieder beim Lügen & Fälschen ertappt, weil Dreckstück sich ertappen ließ.
            Jaha, der Dreckstück ist einer, der’s sich machen lässt.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Gell, HM, du machst das unabsichtlich?
            Aber nie ohne Absicht.
            Da ist was in dir,
            Was G’störtes und Störendes,
            Das dich Lügen sprechen lässt.
            Pickelimcharakter.

            So sprach ich zu ihm,
            Doch er hört‘ es nicht.
            Sein Innenohr ward zugeklappt,
            Ein neuer Gast für die Dubukkeria
            Kam und tat es vor-lich für ihn.
            Freilich nicht umsonst.
            Dafür höchst vergeblich.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Ich tausch‘ ein kleines „u“ gegen ein kleines „i“.
            Ui!

          • Aristobulus schreibt:

            In der Dibbukkeria kriegt er einen Reißnägelsalat.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Der olle Fakir-Reis(e)kader!
            Sogar die Dibbbukkkeria hat ihn schon ’naus g’schmissen.
            So ludert und lügelt er nünst herum, in der Schmockeria San Vaschwöro!
            Da pleipt die LÜGENKRESSE! LÜGENKRESSE! allweil billich.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Der Lügenkressefressar!

          • Aristobulus schreibt:

            … also in die Dibbukkeria kann wirklich ein Jeder hinein. Mann!, was da alles drin sitzt, dibbukig und am Allerdibbukesten, das geht ja auf keine Wolpertingerhaut.

            Aber den da oben hamse wirklich nausg’schmissn, achtkantig. Die Dibbukeristen haben dafür sogar den neunkantigen Nausschmiss erfunden, und das wil was heißen, weil sonst für Jahrhunderte der achtkantige ja achtmal genügt hat.

          • aurorula a. schreibt:

            Der Unterschied zwischen dem achtkantigen und dem neunkantigen ist die neunschwänzige. Wenn die jemand zückt, und wenns auch nur geistig ist, lässt der Wirt sofort die Lückenpresse fallen, mit der er die Lügenkresse auspresst, und wirft.

          • Aristobulus schreibt:

            … und die hat Zähne, die Lückenpresse, rostige, und dreizehn Zoll lang sindse. Wer damit g’schmissn wird, dem lückt’s fortan in jedem Sinne.

    • Lema'an Zion schreibt:

      Ja, Tuvia Tenenbom hat den Betselem-Mitarbeiter sogar dabei gefilmt. Aber erst als er dieses Video veröffentlichte, hat Betselem es zugegeben:
      http://elderofziyon.blogspot.com/2014/10/btselem-admits-its-researcher-denied.html
      Hier das Video für alle Skeptiker: „It’s a lie“ genau bei Minute 6:00.

      Von wegen ohne Belege.

      • Aristobulus schreibt:

        Schankedön.
        Tja, ein gewisses Dreckstück da weiter oben hat halt wieder mal gelogen, und jetzt wird’s wieder mal erwischt. Alle können sehen, was für ein verlogenes Dreckstück das ist.

      • Markus Leuthel schreibt:

        Heftig. Den antiisraelisch Verschwörungsgläubigen kann man mit solchen Fakten natürlich nicht kommen. Da werfen die gleich mit noch mehr Lüü… hühü… lühü… hühügen um sich.
        Und wo? In der Schmockeria San Vaschwöro natürlich!

        • Aristobulus schreibt:

          … da drin ist jeden Freitag Shariavari, also ein Gebrodel und eytel Geschrey von lauter und lauteren Hypnotisimamen, Taqiauklern und Ayatollanten galore, die dem Publikum zeigen, immer wieder und wieder, wie mies es sein kann.

Seid gut zueinander!

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