Fundstück der Woche

Auf der Facebook-Seite der Tagesschau findet sich unter einem Bericht über Sigmar Gabriels Reise nach Israel dieser Kommentar:

„So kann nur ein Jude sprechen! Netanjahu ist die mieseste Nazidrecksau auf diesem Planeten und er gehört an den höchsten Baum gehängt – an seinen scheiß verkrüppelten Eiern – ebenso wie jeder andere Jude oder Nichtjude, der ein faschistisches Israel unterstützt, passiv oder aktiv!“

Da bleibt mir schlicht die Spucke weg.

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25 Antworten zu Fundstück der Woche

  1. Ralf Weber schreibt:

    Sigmar Gabriel muss lernen, die außenpolitische Ebene in der internationalen Politik unseres Landes von einem SPD-Ortsverein und seinen persönlichen ideologischen Ambitionen zu unterscheiden. Da hat er ein ziemliches Ei gelegt.

    • Aristobulus schreibt:

      Bitte?, muss lernen?, ja WANN denn nu noch?!, das lernt der nimmermehr!, der Gelabriel hat seit Jahrzehnten ausgelernt, ohne dazuzulernen. Der ist fertig. Denn jemand, der jenseits eines Ortsvereins usf. kann, der kann das selbst-ver-ständ-lichst schon mit 25.

  2. O.Paul schreibt:

    Früher waren Dick und Doof wenigstens noch 2 Personen ….

  3. Markus schreibt:

    Empörend: Der Premierminister Israels, Benjamin Netanjahu, hat sich gegenüber einem Herrenmenschen unbotmäßig benommen. Sofort wurden die Kommentarspalten für die Antisemiten – Pardon – Israelkritiker auf Spiegel Online, Tagesschau & Co. geöffnet. Alle sollen heute ihren Reichsparteitag feiern. 1938 wäre der Jude nicht so billig davongekommen.

    • Philipp schreibt:

      „1938 wäre der Jude nicht so billig davongekommen.“

      …und dass es heute nicht mehr so ist, ärgert Antisemiten am meisten.

      • Aristobulus schreibt:

        … was die aber nie, nie zugeben würden, am Wenigsten vor sich selbst.
        Hingegen die reden sich und Anderen ein, sie seien die besten Freunde der Juden.

        P.S.
        Das hab ich mal original von dem antisemitischen Rentner Arendt aus Dortmund gehört, vor Gericht, nachdem ich ihn angezeigt hatte, weil er mich (Jud‘) und den Buurmann (Anti-Antisemit) öffentlich als Judensäue dargestellt hatte. Da vor Gericht hat er gesagt, er sei „ein großer Freund Israels“, ja das hat er wirklich so gesagt, wörtlich!, und doch, das hat er wirklich-wirklich so gemeint, und er war sehr stolz, ja ergriffen von sich selbst in dem Moment 😀 , während er jahrelang auf seiner Klötzchen-Stammel-Schwafel-Webseite nichts unversucht gelassen hatte, um Israel und die Juden zu dämonisieren („die Zionisten als die neuen Nazis und schlimmer als die!“)

        Außenminister Gabriel ist auch sehr stolz darauf, dass er den Juden Trotz allem nichts nachträgt, wenngleich die immer so schwierig und eigen und viel zu jüdisch sind, und er ist ergriffen von sich selbst, dass er immerhin mit solchen wie Netanyahu zu sprechen sich herablässt, wobei die doch Apartheid betreiben, den Weltfrieden gefährden und immer was an seinen Freund Abbas auszusetzen haben.

  4. davboe schreibt:

    Aber … aber, der ist doch inzwischen gelöscht worden, der Hasskommentar?
    Oder etwa nicht?
    Herr Maas!
    Herr Maas11

    • Bruno Becker schreibt:

      DAS! – genau das ist das eigentliche Problem. Würden nur ein paar antisemitische Spinner sowas in irgendwelchen Posts erbrechen, wäre alles halb so schlimm. Aber nein – es wird von hohen und höchsten Stellen allenfalls mit einem Schulterzucken bedacht oder gar gut geheissen!

  5. klartext77 schreibt:

    Feuchte Träume eines durchgeknallten Antisemiten. Leider kein Einzelfall.

    • klartext77 schreibt:

      Das Gift israelfeindlicher Äußerungen deutscher Politiker und der israelfeindlichen Pseudoberichterstattung der meisten etablierten Medien (öffentlich-rechtlicher ebenso wie privater) wirkt. Frei nach Goebbels: „Tausendmal wiederholte Lügen werden zu Wahrheiten!“

  6. Ralf Weber schreibt:

    Hier erneut ein aktueller Kommentar, der angesichts unserer unserer aktuellen, verrückten Zeit und sehr befremdenden Vorgänge den Nagel genau auf den Kopf trifft:

    Yom Hashoah 2017 ( teilweises Reposting )

    In unseren schlimmsten Albträumen hätten wir es nicht einmal andenken können, dass nur 72 Jahre nach dem Zusammenbruch des Nazi-Horrors und nur 74 Jahre nach dem Fanal des Aufstandes im Warschauer Ghetto — trotz sinnentleerter und geheuchelter Gedenktagritualisierung für tote Juden — „Juden-ins-Gas“-Rufe und No-Go-Areas für Juden , Vertreibung jüdischer Schüler aus deutschen Schulen, körperliche Übergriffe und Beschimpfungen von Juden in deutschen und europäischen Städten nahezu ohne jede Ahndung durch unser Rechtssystem möglich sein könnten. Jüdische Abwanderung und „Entjudung“ ganzer, vornehmlich Islam-dominierter Bezirke in europäischen Städten sind bereits wieder keine undenkbare Seltenheit.

    Europa und Deutschland werden in dieser Zeit beherrscht durch ein rückgratloses Appeasement gegenüber der rassistischen, sich hinter einem schlechten Religionsplagiat tarnenden, gegen unsere westlichen Lebenswerte gerichteten, Demokratie-feindlichen und vor allem massiv antisemitischen Weltbeherrschungsideologie des Islam. Verursacht wird dies durch unsere — man kann es kaum fassen — ironischer Weise selbstbestimmt , wenn auch fahrlässig gewählte suizidale Selbstauflösungs-Politik.

    Eine mit fataler Konsequenz durch unsere Politik und Mainstreampresse geleugnete und bagatellisierte Islamisierung sowie ein gegen besseres Wissen sogar schöngeredeter islamischer Einwanderungstsunami von kaum auf ihre wirklichen Absichten und ihre demokratische und integrative Eignung geprüften Muslimen hat bereits zu weitgehend irreversiblen Schäden an unserer abendländischen Wertewelt geführt. Kaum zu übersehen ist die als Folge des Islamimports deutlich zunehmende Radikalisierung und Demokratieverachtung der hier bereits länger ansässigen Muslime, deren zweite und dritte Generation irrsinniger Weise häufig weniger integriert und integrationsbereit ist als die ursprüngliche Einwanderungspopulation ihrer Väter und Großväter.

    Linksideologische Islamfreundlichkeit , Israeldämonisierung und antijüdischer Vorbehalt bilden gegenwärtig zunehmend unheilige Allianzen mit dem neu-importierten gewalttätigen Judenhass der muslimischen Migranten und dem tradierten Antisemitismus des wegen des Versagens der politischen Mitte reaktiv erstarkten rechten Randes.

    Die Relativierung und Einzelfall-Kleinredung islamischer Gewalttaten auf unser Leben und unsere Rechtsordnung und die stereotype Wiederholung der grundfalschen Behauptung , der Islam gehöre zu Deutschland und Europa, schaffen da keine Abhilfe, sondern beschleunigen nur die Strukturauflösung unserer westlichen Gemeinschaften.

    Das zum Teil auch durch einige als jüdisches Alibi gern genutzte willfährige jüdische Funktionsträger übernommene unentwegte Rechtfertigen des Islam und das überaus diffamierende ständige Bashing besorgter Islamisierungs-Gegner sowie die ausschließlich dem rechten Rand überlassene Verteidigung unserer Gesellschaft gegen deren Verachtung durch den Islam tun ein übriges .

    Da schmerzt es besonders, dass sich genau in diesen Tagen vor 73 Jahren — vom 19. April bis zum 16. Mai des Jahres 1943 — die gedemütigten, eingepferchten, entrechteten , von Hunger und Krankheit entkräfteten jüdischen Bewohner des noch über 50.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder zählenden Warschauer Ghettos zu einem ebenso heldenhaften wie verzweifelten und aussichtslosen Widerstand gegen ihre übermächtigen deutschen Peiniger und Schlächter.

    Trotz nur geringer und mangelhafter eingeschmuggelter Bewaffnung gegen die mit Panzern und Maschinengewehren bis an die Zähne gerüsteten Nazischergen hielt der jüdische Aufstand im Warschauer Ghetto nahezu 4 Wochen, dauerte somit fast so lange wie die Blitzkrieg-Eroberung ganz Polens , forderte eine nicht geringe Zahl an Todesopfern unter den deutschen Besatzern und konnte von den Nazis erst durch ein Niederbrennen und die Zerstörung des gesamten Ghettos und der durch die Nazis als Symbol ihres Sieges vollzogenen Sprengung der Warschauer Synagoge vollständig beendet werden.

    Die wenigen jüdischen Überlebenden, die von den deutschen Mördern nicht sofort vor Ort durch Erschiessung hingerichtet wurden, kamen in das Vernichtungslager Treblinka . Dem Inferno entkommen ist nur eine Handvoll jüdischer Widerstandskämpfer.

    Dieser aussichtslose Kampf und Symbol eines Sterbens in Würde wurde von vielen anderen Juden in Ghettos und Konzentrationslagern zum Vorbild genommen: Noch im Jahre 1943 folgten jüdische Aufstände in Lemberg , Tschenstochau, Białystok, Sobibor und Treblinka, in dem die meisten Warschauer Juden ermordet wurden.

    Zum Gedenken an die Helden des jüdischen Widerstandes poste ich hier das „Partizanerlid“ das im Original zur Musik von Dmitri Jakowlewitsch Pokrass von dem Widerstandskämpfer und Dichter aus Wilna Hirsch Glick in Yiddish getextet und schnell zur Hymne des jüdischen Widerstands wurde. Hirsch Glick wurde selbst nur 22 Jahre alt , als er als Partisan gegen die Nazis in den Wäldern Estlands fiel. ( Deutsche Übersetzung des yiddishen Textes untenstehend )

    Dr. Rafael Korenzecher

    Partizanerlid ( Hirsch Glick )

    Zog nit keyn mol, az du geyst dem letstn veg,
    khotsh himlen blayene farshteln bloye teg.
    kumen vet nokh undzer oysgebenkte sho,
    s’vet a poyk ton undzer trot: mir zaynen do!

    fun grinem palmenland biz vaysn land fun shney,
    mir kumen on mit undzer payn, mit undzer vey,
    un vu gefaln iz a shprits fun undzer blut,
    shprotsn vet dort undzer gvure, undzer mut!

    s’vet di morgnzun bagildn undz dem haynt,
    un der nekht vet farshvindn mit dem faynt,
    nor oyb farzamen vet di zun in der kayor –
    vi a parol zol geyn dos lid fun dor tsu dor.

    dos lid geshribn iz mit blut, un nit mit blay,
    s’iz nit keyn lidl fun a foygl oyf der fray,
    dos hot a folk tsvishn falndike vent
    dos lid gezungen mit naganes in di hent.

    to zog nit keyn mol, az du geyst dem letstn veg,
    khotsh himlen blayene farshteln bloye teg.
    kumen vet nokh undzer oysgebenkte sho –
    es vet a poyk ton undzer trot: mir zaynen do!

    Partisanenlied ( Hymne des jüdischen Widerstandes / deutsch von Heinz Kahlau )

    Sage nie, du gehst den allerletzten Weg,
    wenn Gewitter auch das Blau vom Himmel fegt.
    Die ersehnte Stunde kommt, sie ist schon nah,
    dröhnen werden unsre Schritte, wir sind da!

    Vom grünen Palmenland bis weit zum Land voll Schnee
    kommen wir mit unsrer Pein, mit unserm Weh.
    Und wohin ein Tropfen fiel von unserm Blut,
    sprießen für uns neue Kräfte, neuer Mut.

    Der Tag wird golden, wenn erst Morgensonne scheint,
    und die schwarze Nacht verschwindet mit dem Feind.
    Und zögert auch die Sonne noch am Horizont,
    ist unser Lied dafür Gewißheit, daß sie kommt.

    Das Lied, wir schrieben es mit Blut und
    nicht mit Blei, das ist kein Lied von einem Vogel froh und frei.
    Es hat ein Volk gestanden zwischen Rauch und Brand,
    das Lied gesungen, mit den Waffen in der Hand.

    Drum sage nie, du gehst den allerletzten Weg,
    wenn Gewitter auch das Blau vom Himmel fegt.
    Die ersehnte Stunde kommt, sie ist schon nah,
    dröhnen werden unsre Schritte, wir sind da!

  7. guinness44 schreibt:

    Traurig, aber wahr. Es zu denken und auch zu schreiben. Da gibt es, wenn überhaupt, keine Hemmungen mehr.

  8. anti3anti schreibt:

    Lieber Gerd,
    Ich denke, Du bist radikal für die Meinungsfreiheit.

    • Dante schreibt:

      Das widerspricht nicht diesem Artikel. Dieser Typ, der ich großmäulig „Wort Gottes“ nennt, hat das Recht, seinen verbalen Giftmüll öffentlich auf Fuckbook zu entsorgen, und Gerd Buurmann hat ebenso das Recht, dies hier anzuprangern. Und ich habe das Recht, diesen Kerl zur Hölle zu wünschen wie WH.

  9. Hessenhenker schreibt:

    Immerhin ist Sigmar Gabriel geplatzt.

    • caruso schreibt:

      Was ist geschehen? Ich habe heute noch keine Zeitung gelesen. Kannst Du es mir sagen,
      lieber Hessen… Dank im voraus!
      lg
      caruso

      • Hessenhenker schreibt:

        Ah, eine Verwechslung:
        nicht Sigmar Gabriel selbst,
        sondern leider nur sein Besuch bei Benjamin Netanjahu ist geplatzt.

        • caruso schreibt:

          Danke! In der Zwischenzeit habe ich nachgelesen. Netanyahu hat recht. Warum will Gabriel mit Organisationen sprechen von denen es bekannt ist, daß sie gegen Israel arbeiten? Und nicht selten lügen. Daß jemand kritisch ist, würde ja keinen stören. Wahrscheinlich bekommt keine Regierung so viel Kritik von der Bevölkerung wie die israelische. Die Israelis katzbuckeln nicht vor der Regierung. Ds Regierung aber verhält sich so als wäre sie Erziehungsberechtigter für Israel (und mehr oder weniger für die ganze Welt). Anmaßend. Eingebildet. Viel zu oft, wenn nicht immer, wollen sie besser wissen, was für andere gut ist, was richtig ist usw. Die Wiedervereinigung hat D nicht gut getan. In der Bonner Zeit war es bescheidener. Seitdem ist es ein wenig(?) größenwahnsinnig geworden. Schade.
          lg
          caruso

          • Aristobulus schreibt:

            … von den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit aus betrachtet müssten die deutschen Regieungsnasen lange geplatzt sein. Alle. Was hält die davon ab?, die Trägheit der Masse wegen des Überdrusses vielleicht?

          • Markus Leuthel schreibt:

            Franzosen und Briten hatten anlässlich der 2plus4-Verträge wohl doch recht damit, „das vereinigte X-land“ durch den Euro dauerhaft einhegen zu wollen. Aber das war bei der den X-en innenwohnenden, nie wirklich überwundenen Grössenwahnhaltung eine ziemliche Milchmädchenrechung, denn selbstverständlich hatten die X-en seither nicht anders im Sinn, als alle anderen Europäer erneut zu dominieren, zu schurigeln und bei Bedarf „zu erziehen“ (= auszubeuten).

          • Aristobulus schreibt:

            … und das Erstaunliche daran, lieber Markus: Die dürfen das nicht nur, die müssen das, und zwar müssen die das so, denn so verhält es sich nun mal mit den Deutschen und * pöh * den Anderen da draußen, und sollnse doch froh sein, die da!, so lange die Gabrieldeutschen es noch wirklich und ehrlich gut mit denen da meinen. Denn die können auch anders. Aber das ist 1) sieben Ewigkeiten her, 2) ist da längst ein Schultzgeschdrichter drunter, und 3) wollen die Gabrieldeutschen ja gut sein, denn sie sind es längst (also eigentlich immer schon!, nur kam da mal und dann mal wieder der Jud‘ und hat genervt).

Seid gut zueinander!

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