Lieber Martin Sonneborn,

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„‪Lustig, zum ersten Mal sind meine Sympathien fast überwiegend auf Sigm. Gabriels Seite… Ich würde Netanjahu mit ein paar Planierraupen besuchen, ihm das Wasser abstellen‬ und ihn ein bisschen anderweitig demütigen.“

Hätte Netanjahu 1938 in Frankfurt gelebt, hätten Sie ihn gemeinsam mit Sigmar Gabriel mit ein paar Planierraupen besuchen, ihm das Wasser abstellen‬ und ihn ein bisschen anderweitig demütigen können, aber G’tt sei Dank lebt Netanjahu heute in Israel und nicht in Deutschland und ist daher nicht den Phantasien eines deutschen Politikers ausgeliefert.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Buurmann

Ähnlich „lustiges“ PS: Was meinen Sie genau mit den anderen Demütigungen? Israelische Brunnen vergiften und deutsches Butterbrot aus Judenblut backen?

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64 Antworten zu Lieber Martin Sonneborn,

  1. deutschlandssterne schreibt:

    Es wird Sigmar Gabriel im Wahlkampf helfen Alki Schwulz zum Kanzlerdarsteller zu machen. In Deutschland haßt man ja die Juden und da man das nicht sagen darf (§ 130) hetzt man wacker gegen „Zionisten“, „Ostküste“, was auch immer.
    Nur handelt es sich hier nicht um den Dorftrottel vom Stammtisch sondern um das „Schwergewicht“ Sigmar Gabriel. Da hört sich der Spaß eigentlich auf.

    • Aristobulus schreibt:

      Seit dem Schbaßkanzler Schröder kommt die SPD von dieser Art Schbaß einfach nicht mehr runter, egal was sie tut oder nicht tut oder immer immer schbaßiger tut.

  2. Jörg Müller schreibt:

    Ein Hohn! Dieser „Gegenentwurf zum Dritten Reich“ ist mittlerweile derart verwahrlost. Horden importierter Antisemiten, welche Terrorbanden verherrlichen und am Liebsten Auschwitz wiedereröffnen würden, werden schweigend geduldet, „Kauft nicht beim Juden“ nennt sich dieser Tage Israelkritik, ein Terrorist erntet Standing Ovatios im EP (ja, die nennen es wirklich Parlament) für die mittlerweile doch so abgedroschene Brunnenvergifter-Lüge – muss ich noch weitermachen?
    Wenn das hier so weitergeht, sehe ich mich schon als Asylbewerber in der einzigen Demokratie des Nahen Ostens, weil ich lieber als Soldat bei der Verteidigung eben dieser auf dem Feld der Freiheit falle, als den Niedergang durch den Alten Ungeist unter neuer Flagge mit meinen Steuern zu finanzieren. Lang lebe Israel! Lang lebe die IDF!

    • Aristobulus schreibt:

      Nu ja, Herr Müller, dankesehr, aber hmja, ganz so sehr müssten Sie ja nicht draufdrücken-.

      Stichwort verwahrlost: Aber ja, darum geht es. Die sind so beschämend verwahrlost. Der deutsche Außenminister gibt sich eine peinliche Blöße nach der anderen, derweil der deutsche Staat Millionen an israelfeindliche NGOs und an die terroristische Fatach zahlt, derweil der deutsche Innenminister sein Maulkorbgesetz NICHT gegen solche Verwahrlosten oder gegen BDS erlässt, sondern gegen eine völlig marginale Chimäre (jaja, die Rechten. Wo sindse? Ja wo laufense denn? Wo laufense denn hin?).

  3. Bruno Becker schreibt:

    Ich finde es toll, dass alle Kommentatoren hier Sonneborns unsäglich widerliche und dumme Bemerkung mit so viel Humor nehmen; allein, mir ist das Lachen vergangen. Besonders angesichts der Ereignisse der letzten Tage (Gabriel in Israel etc.). Nichts wie weg hier!

  4. Matthes P. schreibt:

    Das sind doch alles nur vorgeschobene Gründe. In Wirklichkeit hatte Bibi nur Angst, daß Fat Siggi ihm dat ganze koschere Essen wegißt.

  5. Pingback: Martin Sonneborn statt Benjamin Netanjahu : Außenminister Sigmar Gabriels Versagen in Israel – philosophia perennis

  6. ZetaOri schreibt:

    @Ludwig April 25, 2017 um 3:38 pm

    „… dass Israel fast fertig ist, mit seinen wunderbaren Mauern und Sperranlagen. […]“

    Hey, „anti-palästinensischen“ hast du vergessen:

    „… mit seinen wunderbaren anti-palästinensischen Mauern und Sperranlagen.“

    Werd‘ mal nicht nachlässig hier! Soo alt bist du auch noch nicht, dass du bei solch existenziellen Dingen schon schlampen dürftest.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, dass die bigotten, verstockten, imperialistischen Israelis sich mit Sperranlagen gegen Terror wehren, zeigt doch bloß wieder deren Rassismus.

      • ZetaOri schreibt:

        Ja, nich? So schlimm, dass selbst strammste „Israel-Kritiker“ vergessen, die wichtigsten Adjektive gebührend hervorzuheben. ʦʦʦ

        • Aristobulus schreibt:

          … weil er somit zugegeben hätte, dass ‚Palästinenser‘ mit Mauern & Sperranlagen davon abgehalten werden müssen, wieder Juden zu ermorden. Dabei sind das ja bloß ähm Widerstandskämpfer, die nichts mit den ‚Palästinensern‘ zu tun haben, so wenig, wie mit dem Islam, oder wie der mit sich selbst.

          Ach!, egal, was man da auslässt, um etwas Anderes hineinzutun, es gerät immer absurd.

      • caruso schreibt:

        Doch klar, lieber Ari. Die Israelis (nur die jüdischen) sind alle Rassisten. Warum auch nicht?
        Wenn Selbstverteidigung (Waffen, Mauern, Zäune usw.) Rassismus ist, dann sollen sie weiterhin Rassisten bleiben. In diesem Fall ist für sie Rassismus sehr gesund.
        lg
        caruso .

        • Aristobulus schreibt:

          😀 😀
          Aber was wird der Herr Gabriel dazu sagen?

        • Clas Lehmann schreibt:

          Der wird ihnen als Freund sagen, dass sie das nicht sollen, weil ja nicht alle so belastbar treudeutsch freundschaftlich seien und voller Verzeihensbereitschaft, wie nun gerade er, und wie das auf andere, nicht so treudeutsche freundschaftliche Freunde wirken könnte, das sollten sie doch mal bedenken… Sein eigentlich auch sehr freundschaftlicher Freund Abbas, zum Beispiel, sei da schon in den Grenzbereich der Schwerversöhnlichkeit getrieben, was er, G., schon verstehen und verzeihen könne und ja auch müsse, indem es da ja Zusagen gebe, zu verstehen und, nicht wahr!

          So wohl etwa.

  7. anti3anti schreibt:

    Vielleicht macht sich Sonneborn lustig über Gabriel?
    Wenn nicht: Antisemiten aller Parteien, vereinigt euch!

  8. A.S. schreibt:

    Immer wieder interessant wie schnell es braun riecht sobald das Thema auf Israel oder Netanjahu kommt.
    Auch Sonneborn schafft es nicht, einfach zu sagen „ich finde Netanjahus Verhalten kleinlich“. Statt dessen braunt er gleich rum.

    • Win-Griller schreibt:

      Wenn die Antisemiten mit den Antigermanen „braunen“, kann doch nix buntes bei herauskommen. …… 😉

      PS : Je planmäßiger ein Mensch vorgeht, desto wirksamer vermag ihn der Zufall zu treffen. [Friedrich Dürrenmatt]

    • Samuel k schreibt:

      Er ist comedian…. und wurde nicht für sein politisches programm gewählt. freie Meinungsäußerung und so. Ist doch witzig.
      Man sollte auch nicht alles glauben was man in der Schule gelehrt bekommt Isreal hat sich die letzten Jahre auch nicht mit Ruhm bekleckert… ich denke das ist eine omage an das verhalten gegenüber den palistinsern…

      • Aristobulus schreibt:

        Ach lernenSe doch mal, sich verständlich auszudrücken. Dann klappt’s auch mit Ihrer Hommage an das Messerstechverhalten der Fantastinenser.

      • A.S. schreibt:

        Es geht nicht darum wie man zu der Reaktion Netanjahus steht, die ich persönlich für daneben halte. Das kann man kritisieren.

        Sonneborns Kommentar dagegen stellt Netanjahu als den alleinigen „Bösen“ in diesem Konflikt hin. Wenn man dann dazu nimmt, dass radikaler Antisemitismus die treibende Kraft hinter dem Konflikt ist und kein Verhalten Netanjahus irgendetwas verbessern kann, wirft Sonneborn einem Juden den Antisemitismus vor. Was klassisch antisemitisch ist.

  9. boeseraltermann schreibt:

    Schlimm wenn Satire erklärt werden muß….Ich hatte derartige Redaktionen erwartet.Offensichtlich kennt niemand hier die Position von Martin S. zu Gabriels Äußerungen zum Thema „Apartheidsstaat“….Einige verstehns, andere nicht.

  10. ZetaOri schreibt:

    Boah, ich hab mir gerade das Bild von Sickmas Ankunft in Israel angeguckt. Der Jung‘ hat ja richtig abgespeckt. Die Schweinebäckchen sind fast weg, das Vierfach-Kinn. ist gerade mal noch ’n doppeltes, und aus dem, was der Schneider aus dem Jacket rausgenommen hat, hat’s bestimmt noch ’n schlankes Höschen gegeben.
    Einige gute Bekannte weiblichen Geschlechts haben mir im Vertrauen (also, bitte nicht weitertratschen!) erzählt, dass man bei solchen Diäten (na, na, keine Hintergedanken, bei Ministern heißt das ‚Amtsbezüge‘) immer erst an den völlig falschen Stellen abnimmt. Ich fürchte, beim Siegmal war’s sogar innen, ganz oben. Und wenn man da nichts zuzusetzen hat, … tja!

    Hmm, und war der Mattin nicht auch mal deutlich voller im Gesicht? Diese Vierfachbelastung als PARTEI-Vorturner, Europa-Abgesackter und jetzt auch noch als Baggerfahrer und antisemimbeziler Clown scheint ganz schön zu schlauchen. Vom Abnehmen an der falschen Stelle mal ganz zu schweigen.

    • Aristobulus schreibt:

      Aber seinen Platz am Borne der Sonne hatter ja noch.

      • ZetaOri schreibt:

        @Aristobulus April 25, 2017 um 8:31 pm

        „Aber seinen Platz am Borne der Sonne hatter ja noch.“

        Ach, und ich dachte, das stände für „aus der Sonne geboren (oder ‚gebohrt‘?)“, also „Sohn der Sonne“, sozusagen.
        (War das nicht ein Kosename für diverse gottgleiche Herrscher von Babylon über Ägypten bis zu den Inkas?)
        Aber dann müsste er wohl heller sein. >;D

    • skowronekthelark schreibt:

      Er hat sich ein Magenband anlegen lassen. Eine Diät hätte ja Disziplin erfordert.

      • Aristobulus schreibt:

        Wäre ein einfacher, aber einfach fieser Büßerstachelgürtel nicht etwas weniger aufwändig und (comment dirais-je) gerechter?

      • Markus Leuthel schreibt:

        Oder ein einsames Magenband hat sich seinen Sigmar gesucht, ihn überfallen, und ihn gebeten, sich um es herumzulegen. Was er dann auch tat. Das war sicher sehr viel an ungewohnter (und ungelenker) Bewegung, und so nahm der Bigmar ab, ohne dort, wo er eigentlich hätte zunehmen sollen, zunehmen zu können.

  11. Elmar schreibt:

    Für den Wahlkampf kann er dann ja seinen Slogan in “ Make Antisemitism Great Again“ ändern.

    … im Zweifel natürlich alles Satire und so …

  12. Jeshua von Nazareth schreibt:

    Seit ich mal einen Monat in Palästina lebten durfte, oft in Jericho war, uns alle Nase lang von den Israelis der Strom abgestellt wurde, so das Lebensmittel im Kühlschrank verdarben, das Wasser abgestellt wurde etc… hm,… ich glaube der Tenor Sonneborns ist etwas realbezogener zu verstehen…

    … und wieder und wieder, die israelische Bigotterie. Wann hört das endlich auf.

    • Melanie schreibt:

      Hm, mich deucht, Jericho liegt im Gebiet der paläst. Selbstverwaltung. Dort ist man selber zuständig für Wasser und Strom für die Bevölkerung. Vielleicht warn’s mal wieder Streitereien zwischen Hamas und Fatah? Oder dass die Stromrechnungen an Israel jahrelang nicht bezahlt wurden? Vielleicht liege ich aber auch völlig daneben … oder Du 😉

    • ZetaOri schreibt:

      @Jeshua von Nazareth April 25, 2017 um 3:54 pm

      „… so das Lebensmittel im Kühlschrank verdarben, …“

      Oh Herr Jesus, waren nicht ein paar Fische und Brote da, die du vermehren konntest?

      „… das Wasser abgestellt wurde …“

      Das ist natürlich ein schwerwiegenderes Problem:
      Ohne Wasser keine Wandlung in Wein.
      Und wenn dann noch das Bier im Kühlschrank warm ist, grenzt das schon fast an eine Kreuzigung, nicht?
      Aber nach drei Tagen war der Strom wieder da? Ich meine: So im Dunkeln aufzuerstehen birgt ja gewisse Verletzungsrisiken.

      „[…] Wann hört das endlich auf.“

      Na komm, wenn irgendeiner wissen muss, wann der jüngste Tag ist, dann ja wohl du.
      Schau mal in deinen Terminkalender!

      • Aristobulus schreibt:

        Also man muss schon auf a bissele dramatische Sonnenbeleuchtung warten, bevor man aufersteht, sonst sieht einen ja wieder ka‘ Ssau, und alles ist für den Katz.

        • ZetaOri schreibt:

          @Aristobulus April 25, 2017 um 8:36 pm

          „… sonst sieht einen ja wieder ka‘ Ssau, und alles ist für den Katz.“

          Vor allem, wenn alle gerade zu Hause dabei sind, schnell ihre Vorräte aus dem Kühlschrank aufzufressen, bevor sie verderben. Alle Straßen und Friedhöfe wie leergefegt!

  13. Sophist X schreibt:

    Sonneborn wird alt. Dem jungen Sonneborn wäre aufgefallen, dass etwas nicht stimmt, wenn man mit Sozialdemokraten einer Meinung ist.

  14. mühlstein schreibt:

    Was ist an Sonneborns Facebookeintrag denn ungewöhnlich? Dass die meisten Politiker und die Presse auf der Seite von Palästina sind, ist doch nichts Neues, ganz im Gegenteil; es wäre interessanter, wenn mehrere Politiker in der Öffentlichkeit sich für Israel einsetzen.

    Wenn Sie wollen, Herr Buurmann, dann schreiben Sie eine passende Antwort an Sonneborn, die ihn demütigt.

  15. Wilde Hilde schreibt:

    Vieeeeel lustiger (oder auch nicht) finde ich das da:

    https://www.unwatch.org/issue-632-u-c-elects-saudi-arabia-womens-rights-commission/

    Die beste Realsatire, die es heutzutage gibt. Angst, dass die Saudis den Ölhahn zudrehen, wenn man keinen Humor zeigt?

  16. Hessenhenker schreibt:

    Aber das man wird doch noch backen dürfen . . .

  17. im-chaos-daheim.de schreibt:

    Was Leute so von sich geben – ich warte noch darauf, dass jemand „Satire“ davor schreibt …

  18. Clas Lehmann schreibt:

    Höchstwahrscheinlich das aktuelle Gesagtwerdendürfenmüssende? und legitime Kritik an Israels Politik?

    Und so differenziert…!

    • Clas Lehmann schreibt:

      Aber lieb?

      • Aristobulus schreibt:

        Alles gegen den Jud‘ ist lieb gemeint.

        • caruso schreibt:

          Wie recht Du hast, lieber Ari! Und weißt Du auch, warum? I.B.Singer sagte oder schrieb irgendwo: Die Juden sind ein Volk, das nie schläft und andere auch nicht schlafen läßt.
          Ist das nicht Grund genug, um/für „Alles gegen den Jud‘ ist lieb gemeint.“? – Im Alter komme ich immer mehr darauf, was für eine tiefe Erkenntnis das von I.B. Singer ist. Was denkst Du?
          lg
          caruso die alte und schläfrige

          • Aristobulus schreibt:

            … also I denk‘, dass der Singer da Recht hat, außer mit dem, dass Juden die Anderen nicht lossn schlojfn, denn die bleiben ganz von selber wach, weil irgendwo der Jud‘ ist und manchmal, manchmal sogar schläft.
            Ferner denk I, dass Du solst habbn a gutte Nacht, Caruso lib 🙂

  19. Hessenhenker schreibt:

    Lustig, Gerd Buurmann hat gemerkt, daß es bei Sonneborn auch dann nichts zu Lachen gibt,
    wenn man gar nicht auf Judenwitze steht.

Seid gut zueinander!

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