Sag ich mal so

Lieber Alexander van der Bellen,
ich finde, es macht mehr Sinn, wenn alle Männer aus Solidarität das Kopftuch tragen!

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43 Antworten zu Sag ich mal so

  1. Eliyah schreibt:

    ergibt!! Es ergibt Sinn! But it makes sense.

  2. O.Paul schreibt:

    Ich würde mich mit 4 Frauen aus Solidarität mit dem Islam begnügen. Gilt das auch?

    Eine Hauptfrau habe ich schon.

  3. Aristobulus schreibt:

    Der Bundespräsident van der Bellen leidet. Er leidet vor Allem daran, dass „es so weitergeht“, und das kann man grad noch verstehen, nicht?, denn dass es immer so weitergeht, also was auch immer, muss ja nicht so!, also nicht so weitergehen!, aber es geht halt trotzdem immer so weiter, also was auch immer, während man daran leidet.
    Daran leidet er halt, so.

    Er leidet aber auch „der tatsächlich um sich greifenden Islamophobie“ und wohl am Gekreisch mohammedanischer Vollbartgruppen in Nachthemden, die ihrerseits furchtbar unter Islamophobie, Rassismus, Imperialismus, Freiheit und Zionismus leiden, während auch deren Leid sich greift, und während alles immer so weitergeht. Wenn es so weitergeht. Das Wenn hat Bundespräsident van der Bellen ja auch gesagt. Ein großes, ja existenzielles Wort. Dieses <em<Wenn ist in der Tat das leidbesetzteste von allen.

    Ferner leidet Bundespräsident van der Bellen an Kopftüchern und an der Solidarität mit jenen, die es sich aus religiösen Gründen vulgo wegen Misshandeltwerdens auftun, aber weil das alles immer so weitergeht, woran er leidet!, sagt er das nicht, sondern leidet, während er es nicht sagt.
    Während das Leiden daran steig leidvoller wird.

    Übrigens: Das Leiden daran und mithin an sich selbst, während daran gelitten wird, ist sehr, sehr österreichisch.
    Der Bundespräsident van der Bellen zeigt sich darin als ein echter Österreicher, der nur österreichert, wenn er leidet, weswegen er es muss, dann.

    Ebenso leiden ja die Frauen, die ihm einen offenen Brief geschrieben haben. Einen sehr leidvollen offenen Brief. Der lang ist, lang!, aber den man auf ein einziges schlimmes Wort herunterkürzen könnte: „LEID!“
    Die offenen Brieffrauen leiden unter dem Kopftuch, leiden an ihrer Herkunft und an dem, das immer so weitergeht, und sie leiden jetzt auch am Bundespräsidenten van der Bellen.
    Auch er leidet daran.

    Tja. Was kann man dagegen machen-?

    • aurorula a. schreibt:

      Es ist Leid light, wenn es nur mit Kameras in der Nähe ist.
      Sozusagen Limelight-Leid light.
      Auf die Leute, denen es wirklich schlecht geht, hält nur selten jemand eine Kamera.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Tschä. Das Leid am kleineren Übel, das da recht zugespitzt zu wählen war…

      • Aristobulus schreibt:

        … kleines Spitzübel oder lieber großes Stumpfübel, ach das war die Wahlfrage. Whether it’s sorrier in the mind to suffer the slings and arrows of an outrageous sorrow, or to weep tears within this sea of trouble and by collaboration to continue it? To die, to sleep, gutt übel. 🙂

        • aurorula a. schreibt:

          For in that sleep of death what dreams may come
          When we have shuffled off this
          Übel Leid,
          Must give us pause: there’s the Res-Speck-t
          That makes calamity of so long struggle;
          For who would bear the whips and scorns of Zeitgeist,
          The oppressor’s wrong, the proud man’s Kostüm-Kopftuchzwang,
          The pangs of despised rights, the law’s delay,
          The insolence of
          media and the spurns
          That
          Gutlenkdenken of the „unworthy“ takes,
          When he himself might
          others provozier
          With false opinion? who would the silence bear,
          To grunt and sweat under a
          „Wir“ nur sein,
          But that the dread of something after death,
          The undiscover’d country from whose bourn
          No traveller returns, puzzles the will
          And makes us rather bear those ills we have
          Than fly to others that we know not of?

  4. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    gerade Frauen bei denen man nur das hübsche Gesicht sieht machen mich an. Wenn sie dann noch lange schwarze Röcke anhaben, explodiert meine Phantasie. Das regt mich mehr an als jede Halbnackte in der Werbung.
    Die auf dem Photo ist besonders hübsch. hast Du da eine Adresse?

    Herzlich, Paul

  5. mühlstein schreibt:

    Wie ist das, wenn in einem muslimischen Land eine Frau mit Kopftuch zum Arzt geht, darf die Frau dann ihr Kopftuch ausziehen, um sich am Kopf untersuchen zu lassen und darf ein männlicher Arzt in diesem Fall die Frau ohne Kopftuch anschauen? Gleiches gilt für eine Burka.

  6. Dieser grüne Präsident ist ein Misogynist, ein Frauenhasser. Geliebte Grünen werft ihn aus eure Partei. Das kann doch nicht sein: ein grüne Frauenhasser!

  7. limbischessystem schreibt:

    Zu jedem Kopftuch sollte dieser Kopf getragen werden! Oder so einer …

  8. Melanie schreibt:

    Also ich wäre für einen eisernen Keuschheitsgürtel für Männer! Die Schlüssel und Verfügungsgewalt dazu an deren Frauen/Mütter/Schwestern. Damit der Schniedel auch ganz bestimmt drin bleibt, wo es nicht erwünscht ist. Belästigungen/Vergewaltigungen: Schwupps ab aus, Ende, Null. Wunderbare Welt! Oder?

    • Aristobulus schreibt:

      Was aber faktisch bedeuten wird, dass viele, vielere und Allervielste Mohammedaner dann zweit- oder gar drittbeschnitten werden müssen.

      Was sagen dann der Außenminister Gabriel, der Großayatollah Chamenei und der Imam Al-Karadawi zu sowas Rassistisch-Sexistisch-Islamophobem?

      • Melanie schreibt:

        Keine Ahnung was die dazu sagen würden! Aber was sagen die denn dazu, dass Männern Geschlechtsteile abgeschnitten werden, viele dabei sterben, nur unter Schmerzen GV haben können, und dass das anschließende womöglich evtl. Aufpassen über den Rest der schmerzenden Geschlechtsteile bei Geschwistern/Eltern liegt? Ach nee sorry Tippfehler, sind ja keine Männer, sondern nur Frauen. 51% der Menschheit. Die von 49% kontrolliert und beschnitten werden. Dann ist das ja nicht so schlimm. Wer das Pech als Embryo hat, hernach 51:49% Wahrscheinlichkeit als weiblich geboren zu werden: Selbst Schuld.

        • Aristobulus schreibt:

          … weibliche Genitalverstümmelungen nehmen ausschließlich Frauen vor, Melanie (die sind selber verstümmelt worden,n und meinen, dass Mädchen nichts Anderes gebührt).
          Diese Verstümmler sind nie Männer. Neudeutsch korrekt ausgedrückt: VerstümmlerInnen.
          Tja, warum sind die geboren worden?

          • Melanie schreibt:

            Auf den Druck ihrer Männerwelt hin. Müssen wir hier nicht wirklich erörtern, oder?

          • Aristobulus schreibt:

            Nein, aus heiliger Gewohnheit der Verstümmlerinnen-Großmütter.
            In solchen Gegenden, in denen Männerclans laut und prangend draußen herrschen, da herrschen drinnen leise und eisern die Großmütter. Die bestehen dann drauf, dass Mädchen Halbwesen dritter Klasse und Jungen selbstverständlich Prinzen seien.

          • aurorula a. schreibt:

            Müssen wir hier nicht wirklich erörtern, oder?
            Doch, da sollte drüber geredet werden, unbedingt. Wie kann ein Problem angegangen werden, das nicht korrekt benannt wird?
            Es sind nicht nur die arabischen Großmütter; auch bei den Animisten in Afrika die dieselbe Barbarei betreiben: die grausamsten sind die Großmütter.
            Frauen schlagen auch bei häuslicher Gewalt, das zeigt sich in Untersuchungen, öfter zu, und härter – auch wenn die Dunkelziffer hier viel größer ist und es keine „Männerhäuser“ gibt, weil hier sehr viel Doppeldenk involviert ist.
            Ich finde persönlich die ewigen Doppelanreden des Guten zuviel – daß aber ausgerechnet bei Anzeigen a la „Raubkopierer sind Verbrecher“ darauf verzichtet wird, ist dann noch schöner.
            Es braucht mehr Anzeigen a la „Raubkopiererinnen sind Verbrecherinnen“, und bei Gewalt weniger Doppelstandards in puncto von wem die Gewalt ausgeht. Vor allem sollte mehr darüber geredet werden. Gewalt ist Gewalt und sollte nicht sein.

            Fußnote: in welchem Post von denen oben stehen denn die Gewaltphantasien, hmmm?

          • aurorula a. schreibt:

            Weils hier zum Thema passt: gerade eben flattert mir Werbung für dieses Buch in den virtuellen Postkasten: https://www.amazon.de/gp/product/B06XT75CH7/ref=pe_1284671_189431181_em_1p_1_ti. Kennt das Buch jemand? Sonst bestelle ich das einfach auf Verdacht mal, denke ich.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah ja, die Frau Ramadani kennt sich wohl recht gut aus, glaube ich. Hab sie mal eine Stunde beim Youtube gesehen, als sie über mohammedanische Mädchenerziehung durch mohammedanische Mütter sprach, besonders durch ihre eigene, und ja, man hat sie sogar ausreden lassen, Exotenbonus?, sie durfte das da.

            Nur mit einem bestimmten Ausdruck liegt sie nicht richtig: Sie bezeichnet mohammedanische Männer als Machos. Die sind aber keine Machos (aufgeplusterte Frauenverehrer), sondern Paschas (aufgeplusterte Frauenverächter).
            Den Unterschied muss man ziehen.

        • ceterum censeo schreibt:

          Zum Thema weibliche Genitalverstümmelung sagte mir just gestern eine mir liebe Bekannte: Furchtbar, da ist es doch wirklich besser, die kommen hierhin und lassen das hier machen. Ist doch wenigstens schmerzarmer und hygienischer.( Ich hatte vorher angeprangert, daß in europäischen Ländern immer mehr Ärzte diese Gräueltat begehen.) Ich äußerte mein Entsetzen und meine Verachtung über diese Aussage.
          Jetzt sind wir erst mal verzankt, zumal ich ja sowieso ein Nazi bin.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja kruzitürrckn.
            Hat die auch nur eine halbe Sekunde jemals darüber nachgedacht, dass es da um Verstümmelung geht? „…lassen das hier machen“. Jeeez, es geht da doch nicht um Medizin!
            Diese sadistische Verstümmelung „hier machen zu lassen“ ist ja genauso, als wenn sie vorgeschlagen hätte, dass die nordkoreanischen Mengeles doch ihre Elektrobehandlungen und Lobotomisierungen besser „hier machen lassen“ sollten, es sei dann doch nicht so schmerzhaft und überhaupt viiiel hi-ha-hygienischer.

          • aurorula a. schreibt:

            doch ihre Elektrobehandlungen
            Weia. Das Kopfkino dazu liefert natürlich prompt die Pinochet-Diktatur oder die Kombination aus dieser Idee und dem was das Zankstück von sich gegeben hat. Die menschliche Grausamkeit kennt eben kaum Grenzen und selten Hemmungen.
            Das zweite Stück Kopfkino, das dazu gegeben wird, ist auch nicht besser: Hannah Arendt hat über Eichmann geschrieben, er habe das was er getrieben hat stets als „medical matters“ bezeichnet.

          • aurorula a. schreibt:

            gáâàh! Wenn ich das höre, was ceterums Zankgegenstück von sich gegeben hat, bin ich einfach nur entsetzt.
            Klar wußte ich, daß es hier soetwas gibt – aber das gut zu finden ist schon ein starkes Stück.
            Einem Arzt der sowas macht gehört zuerst mal die Zulassung entzogen; und dann als nächstes sich dran erinnert daß alles medizinische juristisch gesehen „Körperverletzung mit Einwilligung“ ist. Ohne die Einwilligung ist das einfach nur Körperverletzung, das andere Drumrum ist Dekoration.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Wegen der Achtung vor Andershenkenden und fremdkulturellem Schergentum, vermute ich…

            Achtung lesen die, wo Ächtung stehen sollte… Epikritik macht schon Unterschiede.

          • Aristobulus schreibt:

            … ja, die Romantik der fremdländisch‘ Barbarei.
            Also nicht NSU-Geschieße wird romantisch gefunden, denn das ist von hier, und rechts isses dazu, und es riecht nach Chemnitz.
            Aber der schwarze Drogenhandel in South Central Los Angeles gilt irgendwie doch schon als etwas romantischer, zumindest als halbschick und als irgendwie kuhl, weil ja exotisch.
            Und gar die weihevolle, mystisch verschleierte Stimmung dorten, wo es nach Myrrhe und Kamel und Wüste duftet und wo man zwar grausam einander abschlachtet und verstümmelt, aber Mann!, die sind doch noch ganz echt da!, so ganz unverbildet und edel wild und so ganz ohne Gift im Essen und ohne Klimasünderei und ganz ohne spießige Nachbarn und so!

          • aurorula a. schreibt:

            … und ohne Trump.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja ooohnehin ohne Rassismus, Sexismus und Menschenverachtung und ohne den Frust der jährlichen Steuererklärung!, und besonders ohne die Rechten überall und die immer teurer werdenden Antipasti und den nicht nachhaltig genug angebauten Barolo!, und dann noch ohne Neoliberalismus und Faschismus und sowas.
            Haben die da alles nicht.
            Ooh, Winnetou und Bakunin und Mutter Teresa und le-petit-prince.

          • aurorula a. schreibt:

            Nach dem ganzen Gerede über Folter und Verstümmelung brauche ich einen Themenwechsel, damit der Gedanke daran was sich Menschen so ausdenken können nicht ganz so deprimierend ist 😦
            Dieser Pausenfüller wird präsentiert vom Technion und Rube Goldberg (und war eigentlich zu Pessach, ist aber trotzdem noch witzig):

            Auch das was, das sich jemand ausdenken kann 🙂

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Clas Lehmann: „Achtung lesen die, wo Ächtung stehen sollte…“

            !!!!!

  9. caruso schreibt:

    Wenn Männer sich nicht beherrschen können wenn sie Frauenhaare sehen, wäre es nicht besser,
    diese Männer mir einer Augenbinde zu versehen? Ich finde es total bescheuert, daß Frauen sich ganz oder teilweise verstecken sollen, weil Männer nicht imstande sind sich zivilisiert zu benehmen.
    (Das bezieht sich auch auf eine kleine Gruppe von Juden, leider.)
    lg
    caruso

    • Kanalratte schreibt:

      Wenn Frauenhaare Männern so imponieren würden, wie können Männer dann ganz ungeniert, unbeirrt auf deutschen Straßen laufen? Wie können sie zum Friseur gehen?

      Das Bild was man heute noch vom männlichen Geschlecht, inklusive der männlichen Sexualität zeichnet, ist wirklich traurig. Was glauben Sie warum es in der westlichen Gesellschaft immer mehr junge Männer mit psychischen Problemen gibt? Der Mann soll in unserer Gesellschaft immer stark sein, redegewandt, wagemutig, erfolgreich, Humor haben, intelligent, möglichst wohlhabend und gleichzeitig einfühlsam und romantisch. Viele brechen unter dieser Last zusammen.

  10. bm98600 schreibt:

    Das würde sinn machen! Sie sind ein Genie, Herr Buurmann.👍

Seid gut zueinander!

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