Alice in Würzburg und was sie dort fand

Am 12. Mai 2017 hielt Alice Schwarzer einen Vortrag an der Universität Würzburg. Sie sprach über strukturelle Gewalt gegen Frauen, über die Kölner Silvesternacht 2015 und über die sogenannten „Ehrenmorde“. Sie referierte über einen Mann in Hameln, der seine Frau, nachdem sie sich von ihm getrennt hatte, niedergestochen und an sein Auto angeseilt durch die Innenstadt geschleift hatte. Da in den meisten Fällen die Täter erklärte Muslime waren, betonte Alice Schwarzer immer wieder, dass sie zwischen dem Islam als Glauben und dem Islamismus als Ideologie strikt unterscheide und die Opfer der Täter schließlich größtenteils auch Muslime seien. Sie berichtete zudem, wie sie im Jahr 1979 zusammen mit einer kleinen Gruppe von Frauen aus Frankreich nach Teheran flog, um dort den Frauen in Teheran im Kampf gegen den religiösen Terror zur Seite zu stehen. Sie berichtete von Folter und Todesurteilen und von Frauen, denen von den Revolutionsgarden ein verrutschter Schleier auf den Kopf genagelt wurde.

Als sie fertig war, ergriffen einige Frauen das Wort und erklärten:

„Ich dachte, Sie reden über Feminismus, aber Sie haben bisher nur gehetzt: Frauen gegen Männer. Und Deutsche gegen alle Algerier.“ / „Sie verteufeln alle Muslime!“ / „Sie sind eine Rassistin!“ / „Sie wollen das Kopftuch verbieten!“ / „Sie sind dagegen, dass Frauen sich freiwillig für die Burka entscheiden.“ / „Frau Schwarzer, Sie verteufeln alle Muslime!“ / „Sie sind eine echte Rassistin!“

Diese Diffamierung von Alice Schwarzer ist mir nur allzu bekannt. Sie wird diffamiert, weil sie es wagt, den Islam zu kritisieren. Eine Frau, die den Frauenhass im Islam kritisiert, gerät heute ebenso in das Schussfeld von Fundamentalisten, wie ein Mann, der den Judenhass im Islam kritisiert. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich kritisiere religiösen Fundamentalismus (und somit auch den Islam) schon seit Jahren und bekomme dafür regelmäßig Hass zu spüren. So wie mir geht es vielen Menschen.

Am 27. Oktober 2016 wurden Juden aus einer Londoner Universität entfernt, da die Polizei nicht mehr für ihre Sicherheit garantieren konnte. Als die Polizei den Tatort des Judenhasses erreichte, zeigte sich ihnen eine schreckliche Szene:

Die rund 25 Studentinnen und Studenten des angegriffenen Vortrags hatten sich gemeinsam mit ihrem Dozenten Hen Mazzig in einem kleinen Raum eingeschlossen, während sich draußen der gewalttätige Mob formierte. Eine Studentin beschreibt die Situation wie folgt:

„Es gab viel Geschrei und viele schlugen gegen die Türen. Wir alle hatten Angst, aber wir versuchten uns, auf den Vortrag zu konzentrieren. Es war wahnsinnig. Trotz der Schläge von draußen sprach Hen weiter von Frieden. Das war wirklich sehr schön, denn wir waren vereint und sangen das Lied der Hoffnung trotz des Lärms von draußen.“

Der Dozent Hen Mazzig, der als Beauftragter für humanitäre Angelegenheiten eingeladen war, erklärte später: „Ich bin überrascht, dass sie ausgerechnet meine Botschaft des Friedens und der Koexistenz anvisiert haben. Es war wirklich schwer, über den ganzen Lärm zu sprechen.“

Als es einigen Menschen im Mob gelang, ein Fenster gewaltsam zu öffnen, war der Polizei klar, dass die Gewalt explodierte. Da jedoch nur rund 20 Polizeibeamte anwesend waren und der judenhassende Mob zu groß war, konnte nicht gegen den Mob vorgegangen werden. Stattdessen wurden die Angegriffenen aus der Universität entfernt. Als Hen Mazzig mit den Studierenden die Universität verlassen musste, waren sie gezwungen durch eine lange Gasse von hasserfüllten Menschen zu gehen, die auf sie einbrüllten: „Schämt Euch!“

Ich kann mir gut vorstellen, warum ausgerechnet Hen Mazzig anvisiert wurde. Er ist Jude, Israeli und schwul. Das sind drei Eigenschaften, die sowohl von der Hamas als auch der Fatah verfolgt werden! Die Verantwortlichen der palästinensischen Bewegung machen keinen Hehl daraus, dass „Free, Free Palestine“ nichts anderes bedeutet als: Tötet die Juden, vernichtet Israel und richtet die Homosexuellen hin. Immer wieder bricht sich dieser Hass Bahn. Vor ein paar Jahren wurden Musiker in der Royal Albert Hall in London niedergebrüllt, weil sie Israelis waren:

Israelis werden aus Hörsälen vertrieben und niedergebrüllt:

Konzerte werden gestört, weil die Musiker Israelis sind:

Unter „Allahu Akbar“-Rufen werden Künstler wie Lars Vilks in Hörsälen attackiert:

Für Juden und Israelis sind Universitäten, Konzertsäle und Vortragsräume in Europa und Amerika mittlerweile zu Kriegszonen geworden. Sie werden sogar von der Polizei entfernt, weil die Sicherheitsorgane nicht mehr ihre Sicherheit garantieren können.

Ich kenne die Motivation der Störenfriede. „Wehret den Anfängen“ brüllen diese gerechten Putztruppen und meinen damit doch nur die Anfänge einer Zukunft, die sie aus ihrer Angst konstruieren. Aus Angst nehmen sie andere Menschen als Geisel ihrer Vermutung. Diese Angst ist die Wurzel des totalitären Denkens, die Gewalt über Gedanken als Präventivschlag ermöglicht.

Wer einmal einen Menschen erfolgreich aus dem Diskurs entfernt hat, weil er ihn zum Rassisten erklärt hat, wird diese Strategie weiterverfolgen. Es ist daher kein Zufall, dass heute Juden und besonders Israelis als Rassisten bezeichnet werden. Es fällt dann leichter, sie zu entmenschlichen. Am 12. Mai 2017 wurde Alice Schwarzer zur Rassistin erklärt, nur weil sie es gewagt hatte, den Sexismus innerhalb es Islams zu kritisieren. Dabei ist Kritik am Islam kein Rassismus!

Rassismus ist die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner völkischen oder ethnischen Herkunft. Die Beurteilung eines Menschen aufgrund seiner Überzeugungen und Bekenntnisse jedoch nennt sich Kritik. Es ist stets die eigene Entscheidung, die uns zu unseren Taten treibt. Es geschieht in unserem Kopf! Dabei ist es nicht wichtig, welche Farben die Haut, die Haare und die Augen des Kopfes haben, es kommt darauf an, was in dem Kopf ist! Es ist auch nicht entscheidend, wieviele Narben im Gesicht sind. Schlechte Erfahrungen sind kein Grund, sich daneben zu benehmen!

Jahrhundertelang wurden Juden auf dieser Welt vertrieben und verfolgt. Sie entkamen oft nur knapp den Kreuzen, dem Feuer und den Gaskammern. Dennoch gibt es in der Geschichte und heute keine jüdischen Terroristen, die in New Yorker Hochhäusern, Pariser Theatern, Londoner U-Bahnen und auf Märkten in Tel Aviv Menschenmassen morden. Es widerspricht der jüdischen Kultur, das Böse so billig zu erklären und sich derart verantwortungslos für die eigenen Taten herauszureden. Vielleicht werden Juden deshalb von so vielen Menschen gehasst, weil sie durch ihr gelebtes Vorbild zeigen, dass es kein noch so schlimmes Leid rechtfertigt, sich daneben zu benehmen! Es ist so viel leichter, wenn ich für alles eine Entschuldigung finde. Die jüdische Tradition ist jedoch eine Philosophie der Eigenverantwortung und diese Freiheit zur Verantwortung wird von vielen Menschen gehasst.

Die Freiheit zur Verantwortung muss jedoch erstritten werden. Es bringt rein gar nichts, den Islam vor harscher Kritik zu schützen. Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen. Mir ist egal, was der Islam bedeutet!

Ich würde die Muslime, die brüllen und morden auch am liebsten schlicht Arschlöcher nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichnen; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für den Islam zu morden. Sie schneiden Köpfe ab, steinigen Frauen, hängen Homosexuelle und stechen Juden ab. Diejenigen jedoch, die sich und anderen immer wieder einreden, Islam bedeute Frieden, ignorieren diese Tatsachen einfach. Sie ignorieren die Tatsache, dass die muslimischen Staatsoberhäupter der Länder, in den Homosexuelle getötet, Frauen unterdrückt und Juden verfolgt werden, den Islam anders sehen als sie. Und sie ignorieren, dass diese Oberhäupter von Millionen Muslimen in ihren Überzeugen unterstützt werden.

Was soll „moderater Islam“ überhaupt bedeuten? Religionen sind nicht moderat! Sie sind immer radikal. Ein Buch mit dem Anspruch, Gottes Wort zu sein, kann nicht moderat sein. Dafür ist Gott selbst zu radikal! Alle Religionen sind immer nur dann tolerant, wenn sie keine staatliche Macht haben. Das Christentum wurde erst tolerant, nachdem die Aufklärung gesiegt hatte. Zurück ins Mittelalter möchte ich nicht. Dafür fürchte ich das Christentum zu sehr. Ich fürchte auch den Islam, denn ich weiß, wozu religiöse Menschen im Stande sind. Muslimische Täter erklären, ihre unmenschlichen Taten im Namen des Islams zu tun! Wem das nicht gefällt und wer den Islam retten möchte, soll mit den Tätern reden und ihnen erklären, was der Islam bedeutet.

Für jeden Menschen, der glaubt, Islam bedeute Friede, müssen die Muslime, die im Namen Gottes hassen, schlimmer sein als alle Menschen, die den Koran verbrennen. Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das vielfache lauter sein!

Eine weitere Gruppe von Menschen, die immer wieder zum Opfer dieser Form von Gewalt werden, sind Homosexuelle. Es wundert daher nicht, dass Alice Schwarzer am 12. Mai 2017 auch über Tschetschenien berichtete, wo Islamisten bereits im Jahr 1994 die Scharia eingeführten. Seit einiger Zeit findet daher in Tschetschenien berichtete eine brutale Verfolgung von Homosexuellen statt. Homosexuelle Männer werden in Lager verschleppt, wo sie geschunden und gefoltert werden. Es ist sogar von von „tschetschenischen Konzentrationslagern für Homosexuelle“ die Rede. Der britische Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, Sir Alan Duncan, sagte im Parlament:

„Uns teilen Menschenrechtsgruppen mit, dass antischwule Kampagnen, sowie Tötungen vom Oberhaupt der tschetschenischen Republik, Ramzan Kadyrow, orchestriert werden. Einige Quellen berichten sogar davon, dass er die LGBT Gemeinschaft bis zum Beginn des Ramadans eliminieren will.“

Ein Sprecher des tschetschenien Oberhaupts erklärte dazu:

„Diese Publikation ist eine absolute Lüge. Man kann nicht jemanden festnehmen und unterdrücken, den es in der Republik gar nicht gibt.“

Diese Antwort erinnert an den ehemaligen Präsidenten Irans, Mahmud Ahmadinedschad, der im Jahr 2007 an der Columbia-Universität in den Vereinigten Staaten von Amerika erklärte: „Im Iran gibt es keine Homosexuellen.“

Kadyrow selbst erklärte: „Homosexuelle sind schlimmer als Krieg.“ Er war sich ebenfalls sicher, dass es keine Homosexuellen in Tschetschenien gibt und betonte: „Auch wenn es solche Menschen in Tschetschenien gegeben hätte, hätten die Sicherheitsbehörden keine Probleme mit ihnen, denn ihre eigenen Verwandten hätten sie dorthin geschickt, woher niemand zurückkommt.“

In der Presse wurde nur sehr wenig über diese Verfolgungswelle berichtet und in den wenigen Artikeln, die dazu verfasst wurden, tauchte bei den meisten das Wort Islam kein einziges Mal auf, wie zum Beispiel in der Welt. Ich schrieb dazu:

„Ihr würdet es vermutlich auch schaffen, über den Nationalsozialismus zu schreiben, ohne ein einziges Mal das Wort „deutsch“ zu benutzen. Stattdessen benutzt Ihr in Eurem Artikel das Wort „russisch“. Der Judenhass in Tschetschenien ist jedoch so russisch, wie das Vernichtungslager in Auschwitz polnisch war. Ja, viele Russen und Tschetschenen hassen Schwule. Es gab 1942 auch Polen, die Juden so gehasst haben, aber Auschwitz war so klar ein deutsches Lager, wie die Gefängnisse für Homosexuelle in Tschetschenien heute Lager des muslimischen Oberhaupts Tschetschenien sind. Sein Name ist Ramsan Kadyrow.“

Kritik am Islam ist bitter notwendig und sie muss klar und deutlich ausfallen. Der Islamexperte Hamed Abdel-Samad zum Beispiel sagt:

“Ich könnte sagen, dass die Terroristen vom IS Mohammed missverstanden haben und fehlinterpretieren, wenn aus den authentischen Quellen und Texten herauszulesen wäre, dass Mohammed ein Mönch gewesen ist, der unter einer Palme seine Botschaft verkündet hat, dann friedlich gestorben ist, und die Menschen nach seinem Tode eine Religion begründet haben, die dann missbraucht wurde. So war es aber nicht. Mohammed war Kriegsherr, er hat das Gleiche getan, was die IS-Terroristen heute tun. Es ist die Geisteshaltung Mohammeds, der den Menschen misstraute, die sich bis heute erhalten hat. Die Geisteshaltung eines größenwahnsinnigen Narzissten, der einen inneren Kreis von Gefolgsleuten definiert und alle, die außerhalb dieses Kreises stehen, als Feinde betrachtet, die ausgelöscht gehören. Der IS ist das legitime Kind von Mohammed, in Wort und Tat. Niemand versteht Mohammed so gut wie der IS. Genau wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien, die Fanatiker in Indonesien, Boko Haram in Nigeria, al-Schabab in Somalia und die Hamas im Gazastreifen. Sie stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, berufen sich aber alle auf die gleichen multiplen Krankheiten des Propheten und damit auch seiner Religion.”

Hamed Abdel-Samad übt diese Kritik unter ständiger Todesangst, weil von islamischen Gelehrten ein Todesurteil über ihn gefällt wurde, Seitdem steht er unter ständigem Polizeischutz. Er wird sich sein Leben lang nicht mehr frei und sicher bewegen können.

Frauen, Juden, Homosexuelle und Kritiker sind die ersten Opfer der Gewalttäter, die erklären, im Namen des Islams zu morden. Diesen Opfern Nachhilfe in Islamkunde zu geben, ist schlicht und ergreifend unanständig, denn sie schweben in permanenter Lebensgefahr. Sie müssen sich nicht um das Image des Islams Gedanken machen, und schon gar nicht ist es ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Islam in einem guten Licht steht. Sie müssen sich vor Muslimen schützen, die glauben, den Koran so gut verstanden zu haben, dass sie sie töten dürfen – und sie müssen den Islam kritisieren können und zwar mit klaren und deutlichen Worten!

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95 Antworten zu Alice in Würzburg und was sie dort fand

  1. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Ich würde die Muslime, die brüllen und morden auch am liebsten schlicht Arschlöcher nennen, aber ich kann nicht ignorieren, dass sie sich selber als Muslime bezeichnen; sogar als wahre Muslime, berechtigt, für den Islam zu morden. Sie schneiden Köpfe ab, steinigen Frauen, hängen Homosexuelle und stechen Juden ab.“

    Was ist denn so schlimm daran, dass Frauen gesteinigt und Homosexuelle gehängt werden? Sind das nicht vielmehr Anzeichen für ein modernes, freies Leben?:

    • Aristobulus schreibt:

      Hoch die SPD: Der SPD ist es mittlerweile ganz furchtbar peinlich, dass ihre Vorfahren 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt haben. Wenn das heute wäre!, würde der Herr Oppermann wie ein aufgescheuchter Godzilla durch die Reihen der Genossen stürzen und jeden bei Strafe des Rassismusprozesses zwingen, FÜR die Freimodernheit der Gesellschaft & des Menschen durch den Wiederzuwählenden und zu Ermächtigenden zu stimmen.

      Also hoooch die SPD, hoch die Ermächtigung, hoch der modern lebende, freie Islamkreischer mit Bart & Turban, der tausende Schwule und Dissidenten hinrichten lässt. Das WIR entscheidet.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Ari: „…, hoch der modern lebende, freie Islamkreischer mit Bart & Turban, der tausende Schwule und Dissidenten hinrichten lässt …“

        …, und trotzdem nicht den Spaß verdirbt:

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          P. S.
          „Sie berichtete von Folter und Todesurteilen und von Frauen, denen von den Revolutionsgarden ein verrutschter Schleier auf den Kopf genagelt wurde.“

          Hier hat „Sie“ (Alice Schwarzer) vermutlich gelogen! Wie das Bild zeigt, war Claudis Schleier eindeutig verrutscht, wurde jedoch nicht angenagelt. Kann höchstens sein, dass die iranischen Handwerker nicht pünktlich waren.

          • Aristobulus schreibt:

            … oder es war denen einfach zu eklig, irgendwas Rothsches vermutlich anfassen zu müssen, um ihr Kopftuch ordnungsgemäß und so.
            Ach, das kann man verstehen. Auch islamische Nagel-in-Frauen-Hämmerer haben Gefühle.

          • Aristobulus schreibt:

            … aber wegen Deines Spaßfotos muss ich mich trotzdem übergeben, Gutartigster 😉 , da hilft alles nichts.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari

            Eine wichtige Reaktion, die den Menschen vom Tier unterscheidet.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „Wie das Bild zeigt, war Claudis Schleier eindeutig verrutscht, wurde jedoch nicht angenagelt.“ „Spaßfoto!“, „zu eklig, irgendwas Rothsches vermutlich anfassen zu müssen“ — Was haben wir gelacht. Aber da wir gerade beim spezifischen Kommentatorenhumor sind:
            Dass dieses Foto, das dieser Unsägliche hier zum x-ten Mal postet, für eine seiner Großschweinereien (sein Witzchen unter einem Foto zweier Schwule unmittelbar vor ihrer Hinrichtung) als fadenscheinige, nachgeschobene Begründung herhalten musste, gehört zur trüben Gesamterscheinung dieses Trolls. Genug von dem, jedes weitere Wort wäre da verschwendet..

            Zum Oppermann: Ein ganz eigenes Verhältnis zur Realität gehört seit der Zustimmung zu den Kriegskrediten zu den Wesenszügen der Sozialdemokratie. Was ist daran staunenswert?

          • Aristobulus schreibt:

            Sie sollten wirklich mal den Versuch wagen, Thomas, über Entsetzlichkeiten zu lachen. Obwohl man dann ankommen könnte und Ihnen hmm einen Mangel an sittlichem Ernst, das Grienen an der falschen weil zu ernsten Stelle und das nicht in der Reihe Stehen vorwerfen könnte.

            Also, wenn einer das daraufhin versucht, dann wird auch der Gutartige Ihnen zur Seite springen und Sie verteidigen. Da bin ich sicher 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Man MUSS das Foto der beiden Schwulen kurz vor ihrer Hinrichtung zeigen.
            Die Forderung, es aus Gründen von Pietät und Etepetete nicht zeigen zu dürfen, ist einffach albern. Und sie leistet Falschbehauptungen Vorschub! Denn dieses Foto ist ein BEWEISSTÜCK, und wer es unterdrücken will oder Moral gegen den Überbringer auffährt!, der stärkt dadurch bloß jene, die bestreiten, ausblenden oder verleugnen, dass überall im Islam programmatisch Schwule ermordet werden, bloß weil sie schwul sind.

            So, und jetzt war ich mal bitterernst.
            Das kommt wahrlich nicht oft vor.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Morbus ex Gotha: „Dass dieses Foto, das dieser Unsägliche hier zum x-ten Mal postet, …“

            Solange ein gewisses Spatzenhirn sein Unverständnis zum x-ten Mal postet, ist es eben notwendig, dieses Foto hier zum x-ten Mal zu posten.

            @Morbus ex Gotha: „Ein ganz eigenes Verhältnis zur Realität gehört seit der Zustimmung zu den Kriegskrediten zu den Wesenszügen der Sozialdemokratie. Was ist daran staunenswert?“

            Wurden die Kriegskredite von einem der Kommentatoren gebilligt? Da es nicht der Fall war, ist dieser Satz pures Deppengeschwätz.

          • Aristobulus schreibt:

            … nu ja, seitdem die SPD 1914 (vor ähm ganzen hundertdrei Jahren) für die Kriegskredite gestimmt hat, wird sie von der KPD usf. dafür gedisst.
            Besonders während der Weimarer Republik, als die KPD selbstverständlich die Republik zu Gunsten von etwas Totalitärem wieder abschaffen wollte, um einen Bürgerkrieg wie in der Sowjetunion zu starten, während die SPD (ja, Noske hat es richtig gemacht) die Republik ohne Bürgerkrieg durchgesetzt hat: Gegen das Totalitäre, weil FÜR die Republik. Während die KPD usf. das seitdem dissen, dissen und noch immer dissen.

            -Noch eppes zu jenem Foto von den beiden Schwulen vor ihrer Hinrichtung: Warum ist dieses Foto dem Thomas so grässlich? Es geht ihm ja nicht um den Beweisstück-Charakter dieses Fotos, sondern um etwas Anderes. Ich rate mal: Weil er sich schämt.
            Bitte nicht.
            Auch a Jid kennt Anflüge des sich Schämens bei Fotos zusammengetriebener Juden auf der Rampe von Ausschwitz!
            Es handelt sich jeoch um falsche Scham.
            Bei Scham ist da nicht genug gedacht und analysiert worden.
            Es geht nämlich um Tatsachen und um den Bewsiestückcharakter solcher Fotos – und da hat es nicht um Scham zu gehen.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Wir sind Trotz ausgiebiger Abschweifung damit übrigens noch immer mitten in Würzburg und mitten im erstaunlich empörten Protest scheinbarer Feministinnen, die etwas dagegen haben, dass Alice Schwarzer feststellt (!), wie Frauen im Iran behandelt werden.
            Weil so etwas schambehaftet ist. Indem Claudia Roth vollverschleiert vor einen frauenhassenden Mullah hintritt und sich mit ihm zu seinen Bedingungen verschwestert, muss man doch als einigermaßen ratonaler, einigermaßen getroster Mensch im Strahl kotzen, und zwar, weil man sich für diese widerliche Anbiederung fremdschämt.

            Analog schämt man sich als Jude für skrupellose Lügner wie Shlomo Sand, B’Tselem und Breaking The Silence, die nichts unversucht lassen, um die eigene, jüdische Seite mit Lügendreck zu beschmieren.
            Einfachste Reaktion: Es auszublenden und den Überbringer der Nachricht als moralisch bedenklich hinzustellen – damit man sich etwas weniger zu schämen braucht.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            @ Aristobulus, zu Ihrem P.S::
            Bitte bringen Sie mich nicht dazu, glauben zu müssen, Ihre Vergesslichkeit sei so groß wie die wie die Verkommenheit desjenigen, der sich durch seinen Kommentar („Der Islam ist als einzige Religion bemüht Homosexuelle in den Himmel zu heben; wenngleich die technischen Umstände einer Modifikation bedürfen.“) als witzelnder Komplize der Barbarei entlarvt hat. Denn es ging ihm ja nicht um ein „BEWEISSTÜCK“ (die Versalien retten da nichts), sondern einzig darum, zu beweisen, was für ein lustiges Stück er ist. Und damit genug, denn, wie gesagt: Jedes weitere Wort wäre verschwendet.

            Was Ihr Noskefaible anbelangt, so gebe ich zu bedenken, ob der SPD nicht die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes und überhaupt eine Menge erspart geblieben wäre, wenn sie nicht im Pakt mit rechten Killern die Revolution auf halbem Wege abgebrochen hätte. Dass dabei auch die letzte große Denkerin, welche diese Partei hervorgebracht hat, ermordet wurde, gehört ebenso zum Charakterbild Noskes wie das Wettern gegen „ostjüdische Marxisten“ in seinen Memoiren

            Um das Trio infernale zu vervollständigen, so ist jede Kritik an Schwarzer berechtigt, die längst ihren Frieden mit den Deutschen und Deutschinnen geschlossen hat: Dass sie eine Emma-Mitarbeiterin rauswarf, weil sie nicht „Geliebte eines militanten Juden“ (HM Broder) sein könne, dass sie in ihrer PorNo-Kampagne meinte, die Frauen würden „gezeigt wie Untermenschen“ und dies in direktem Bezug setzte zur Shoah, dass sie Leni Riefenstahl hofierte und in den Reisen fremdländisch aussehender Männer an Silvester eine „Herausforderung des Staates“, eine „Art Terrorismus“ sah und nicht die Sortierung nach rassistischen Kriterien („Am HBF werden derzeit mehrere Hundert Nafris überprüft“ jubelte die Polizei zu diesem Verstoß gegen das Recht aus Freizügigkeit, bis sich dann herausstellte, dass unter den Überprüften wohl 17 Marokkaner und 13 Algerier sich befanden), all das lässt weniger an „Diffamierung“ denken, als an durchaus berechtigte Kritik an Eitelkeit und Opportunismus..

          • Aristobulus schreibt:

            … nochmal wiederholt:
            „dass Alice Schwarzer feststellt (!), wie Frauen im Iran behandelt werden.“
            Sie stellt es fest! Mir ja völlig egal, ob sie eigenhändig sechs jüdische Eindringlinge ins weibliche Refigium des Bayenturms erwürgt hat, hätte, oder gehabt haben würde, wenn. Nur z.B. ein Iraner oder ein Ablenker vom Frauenhass im Iran würde das zu benutzen versuchen, um „dass Alice Schwarzer feststellt (!), wie Frauen im Iran behandelt werden“ damit madig oder zweifelhaft oder persönlich anrüchig zu machen.

            -Zu Nafris: Na wer sonst? Nafris haben in Köln die Frauen widerlich angegrabscht und Taharusch gemacht. Mohammedaner. Wie auf dem Tahir-Platz in Kairo. Warum zum Geier sollte es rassistisch sein, wenn jemand das feststellt?!
            Vor Nafris muss man eben verdammt aufpassen, weil die mehrheitlich Widerlichkeiten tun, die Andere eben nicht tun. So ist das nun mal. Wer das nicht wahrhaben will …

            Ferner macht es mich zunehmend wütend, Thomas, dass sie so schrecklich halsstarrig versuchen, dem Gutartigen und Ceterum hier mal den Schwulenhass reinzuwürgen: Denn Sie WISSEN, das das nicht wahr ist.
            Damit überschreiten Sie eine Grenze. Gut gut, Sie haben eben erhebliche Differnenzen, comment dirais-je?, na Differenzen der politischen Art oder so. Aber daraufhin jemandem Schwulenhass reinzubröseln, nein, das ist eine andere Kategorie, und da gibt es Grenzen.

            Übrigens: Wenn jemand versuchte, Ihnen, Thomas, womöglich irgendwas Judenhassartiges reinzubröseln, würde mich das ähnlich wütend machen. Einfach, weil es NICHT WAHR ist. Ebenso wenig wie das Andere da.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari: „Aber daraufhin jemandem Schwulenhass reinzubröseln, nein, das ist eine andere Kategorie, und da gibt es Grenzen.“

            Hier ist eine Grenze erreicht, an der ich ex Gotha unbedingt verteidigen muss! Was soll er denn machen, der Ärmste? Er wurde mit Fakten konfrontiert, gegen die er naturgemäß nicht ankommen kann.
            Eine grüne Spitzenpolitikerin kichert mit einem islamischen Schwulenmörder herum, aber ex Gotha darf sie nicht homophob nennen, weil sie GRÜN ist.
            Ex Gotha darf kommunistische Diktaturen nicht verurteilen, egal wie grausam sie Homosexuelle verfolgten, weil es auf seinem einfältigen Weltbild Kratzer hinterließe, die selbst seine spezielle Wahrheitsliebe nicht mehr wegpolieren könnte.
            Der arme Ex Gotha hat doch keine andere Wahl, als mit dem geistigen Aufwand (und den geistigen Möglichkeiten) eines wiederkäuenden Rindes seinen eigenen Menschenhass auf Andere zu übertragen.
            Übrigens empört es mich, dass Walter Steinbeißer zum Präsidenten gemacht, dass meine Empfehlung so schnöde übergangen wurde, die noch immer lautet:
            THOMAS EX GOTHA FOR PRESIDENT!!!
            Tommy würde uns niemals täuschen! Dafür sind seine Eigenschaften zu sichtbar.

          • aurorula a. schreibt:

            als mit dem geistigen Aufwand (und den geistigen Möglichkeiten) eines wiederkäuenden Rindes

            Wenn Ihr nicht werdet wie die Rinder…
            Nietzsche, meine ich, war das. Zarathustra. Und ich vergesse immer zu googeln, wies weitergeht in Richtung dann was!

          • Aristobulus schreibt:

            LOL.

            Ich wär so gern ’ne Kuh,
            würd flädeln immerzu,
            ich flädelt‘ jeden Tag herbei,
            und Sonntags auch mal zwei.

          • aurorula a. schreibt:

            😀
            Die Kuh, ein Rind-, ein -viech:
            die schert nicht, wie des riecht:
            ins Klima eifrig viel Methan
            von Rindern gern getan

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Ob er Schwule hasst oder nicht, ist mir, wie der ganze Mensch, egal, nur dass er eine Grenze so leichtfertig überschritten hat, vor der jeder Mensch mit einem Rest an Anstand zurückgeschreckt wäre, macht mich wütend. Dass er das nicht einsieht – klar; dass er das nicht einmal begreift – ebenso; und dass er immer wütender poltert, liegt eben im Wesen eines Trolls begründet.

            Noch einmal zum Mitschreiben: Von den 650 Leuten, welche die Polizei 2016/17 festhielt und welche Schwarzer beschimpfte, waren wie viele erwiesenermaßen aus Marokko oder Algerien? Aah ja, 40. Alle anderen sahen so aus, wie ein deutscher Polizist sich das vorstellt, wie so einer aussieht – es hätte, wären sie dagewesen, auch Hamed Abdel-Samed oder Deniz Yücel (heute seit 100 Tagen in Haft!) erwischen können.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Morbus ex Gotha: „Ob er Schwule hasst oder nicht, ist mir, wie der ganze Mensch, egal, …“

            Richtig, Sie miese, kleine Dreckschleuder! Ob ich tatsächlich Schwule hasse, ist Ihnen egal. Hauptsache Sie können diffamieren. Es freut mich, dass Sie wenigstens einmal die Wahrheit sagen.

          • Aristobulus schreibt:

            Jeeez, es gibt doch Zeugenaussagen. Von Zeuginnen galore. Die WISSEN ja nu, was ihnen passiert ist – und nein, zu kurze Röcke haben die nicht getragen, und für Henriette Rekers Einhaltung der Armeslänge bestand da auch keine Chance.
            Die Polizei war kaum anwesend, griff nicht ein, hat dann viel zu spät ein paar Übriggebliebene festgenommen und wieder freigelassen.
            Es geht nicht um die Anzahl der Festgenommenen, sondern darum, -> was am Tatort geschehen ist, und durch wen.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Nochmal das mit der Grenze, Thomas, die der Gutartige überschritten haben soll:
            Das ist einfach nicht wahr.
            Selbstverständlich hebt der Mullah-Iran Schwule in den Himmel, und zwar an Baukränen. Ganz, ganz hoch. Der Mullah-Iran gönnt den Schwulen das, was nichtmal Mohammed himself auf dem Rücken seine edlen Hengstes Burak geschafft hat: Eine finale Himmelfahrt.
            Drecks-Mullahs, die Schwule ermorden.

            So. Bin ich auch homophob, indem ich das auf diese Art hinschreibe?

          • aurorula a. schreibt:

            Bin ich auch…
            Dann würde ja jeder „die Umgekommenen verhöhnen“, der von „Himmelfahrtskommando“ schreibt.

          • Aristobulus schreibt:

            Aperçu zum Abend:
            Darf man brutale Witze über sowas machen?
            Nope, man muss. Weil man sonst über sowas im Strahl speien und/oder vornehm sein muss, und wer will das schon?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „Darf man brutale Witze über sowas machen?
            Nope, man muss. Weil man sonst über sowas im Strahl speien und/oder vornehm sein muss, und wer will das schon?“
            Vornehmheit ist die einzige Haltung in geistlosen Zeiten oder gegenüber geistlosen Menschen, die etwas taugt. Und ich könnte ebenfalls im Strahl kotzen, und zwar 1. über 4000 staatliche Schwulenmorde im Iran, und 2. über Gesindel, das sich lieber mit der Barbarei gemein macht als einmal seinen Rand zu halten.
            Es gibt, wie für alles, eine Grenze, und diese Grenze hat der, der hier nicht weiter erwähnt werden soll, überschritten: es ist der Respekt vor dem Leid, das Menschen zugefügt wurde, und daher ein Zeichen der Verrohung, zur Illustration eines Witzchens ein zehn Jahre altes Bild hervorzukramen, das Ayaz Marhoni und Mahmoud Asgari, 18 bzw. 16 Jahre alt, in dem Moment vor ihrer Hinrichtung zeigt. Aus jeder zivilisierten Gemeinschaft wäre jemand, der so etwas in die Welt entlassen zu müssen glaubt, ausgestoßen. Dass ihm einige Kommentatoren immer noch mit täppischen Rechtfertigungsversuchen beizuspringen versuchen, müssen sie mit sich selbst ausmachen.

          • Aristobulus schreibt:

            … also WARUM bitte soll man dieses Foto nicht zeigen dürfen-?
            Warum?

            Man muss sich an die beiden Ermordeten ERINNERN. Sie sollen nicht vergessen werden. Wie erreicht man das: Durch ein Foto.

          • aurorula a. schreibt:

            Dass ihm einige Kommentatoren immer noch mit täppischen Rechtfertigungsversuchen beizuspringen versuchen, müssen sie mit sich selbst ausmachen.
            Daß einige Leute immer noch Warnungen auf Zigarettenpackungen fordern (auch da gibt es Bilder…), müssen sie mit sich selbst ausmachen.
            Ernsthaft: die Möglichkeit, daß Sie sich einfach einmal geirrt haben und deshalb eine Reihe Leute Sie darauf hinweisen, hätten Sie nie inbetrachtgezogen…?

          • Aristobulus schreibt:

            … übrigens das letztmögliche Stadium der Verrohung ist, solche Ermordeten zu vergessen, nicht?

          • aurorula a. schreibt:

            Woran Gesetzgeber und Regierung hierzulande kräftig arbeiten, am Vergessen.
            Durch das Verbot, die Namen der Ermordeten zu nennen, bringen die fehlgeleiteten „Datenschützer“ die Gemetzelten ein zweites Mal um – da könnte ich im Strahl speien.
            Deshalb, ja, muß man Namen nennen – und Bilder zeigen.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            @ Aristobulus:
            „Man muss sich an die beiden Ermordeten ERINNERN.“
            Richtig.
            „Sie sollen nicht vergessen werden.“
            Richtig
            „Wie erreicht man das: Durch ein Foto.“
            Meinetwegen.
            Womit man das nicht erreicht: Durch einen blöden, witzig gemeinten, aber unterirdisch respekt- wie schamlosen Kommentar unter diesem Foto. Und genau um den ging es, wie ich gelegentlich (ca. zehn plus n-Mal, aber ich wiederhole das gerne so lange, bis es begriffen wird) schrieb.

            @ aurorula:
            „Ernsthaft: die Möglichkeit, daß Sie sich einfach einmal geirrt haben und deshalb eine Reihe Leute Sie darauf hinweisen, hätten Sie nie inbetrachtgezogen…?“
            Ernsthaft: Ich zöge es ja in Betracht, würden Sie nicht so hartnäckig dokumentieren, dass Sie nicht verstehen, worum es geht (den Kommentar unter dem Bild) und worum nicht (das Bild als solches).
            Ernsthaft: Wäre Ihre Reaktion eine ähnliche, wenn es sich nicht um das Bild zweier Schwule, zweier Iraner handelte, sondern, z.B., um eines, das die Opfer von Oradour, Distomo oder Lidice zeigte? Wäre da auch ein lockerer Spruch nötig, das Vergessen zu verhindern?

            P.S.: „eine Reihe Leute“: das sind Sie und Aristobulus. Mal abgesehen davon, dass Wahrheit keine Sache von Abstimmungsmehrheiten ist – wen gibt es denn da noch?

          • Aristobulus schreibt:

            Sie sollen nicht ablenken, Thomas, sondern bitte mal auf das eingehen, was hier geschrieben wird.
            1) das Foto,
            2) der Kommentar dazu. Ja?

            -Also diesen Kommentar habe auch ich in Abwandlung hingeschrieben, zusammen mit der Frage an Sie, ob mich das jetzt auch homophob mache.
            Macht es oder macht es nicht?

            -Und das Foto dient dazu, dass die Ermordeten nicht vergessen werden. Das bestätigen Sie jetzt.
            Dazu gehört naturgemäß auch eine Bildunterschrift. Warum darf die nicht sarkastisch sein? Und wer meint hier außer Ihnen, dass man bei so einer Bildunterschrift etwas auf die Goldwaage legen müsse?
            Und wozu sollte man das müssen?

            Warum soll man bei ermordeten Schwulen etwas müssen sollen, was bei ermordeten Juden noch keiner verlangt hat?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            @Aristobulus:
            „Sie sollen nicht ablenken, Thomas, sondern bitte mal auf das eingehen, was hier geschrieben wird.
            1) das Foto,
            2) der Kommentar dazu. Ja?“
            Das ist ja ein ganz eigenwilliger Humor: nichts anderes mache ich doch. Und zwar ständig.

            „Also diesen Kommentar habe auch ich in Abwandlung hingeschrieben, zusammen mit der Frage an Sie, ob mich das jetzt auch homophob mache.“ Als homophob habe ich den, dessen Name nichts zur Sache tut, einer anderen Schweinerei wegen bezeichnet. Hier geht es einzig um sein Witzchen, das Sie als sarkastisch verharmlosen. Das mögen Sie so empfinden, ich sehe den Zynismus eines Rohlings, der das Foto eben nicht aus Respekt vor den Ermordeten postete, sondern weil er demonstrieren wollte, wie witzig er formulieren kann.

            „Und wer meint hier außer Ihnen, dass man bei so einer Bildunterschrift etwas auf die Goldwaage legen müsse?“ Noch einmal: Ist Wahrheit eine Sache, die nach Mehrheiten geht? Abgesehen davon sollte man jedes Wort, das man in die Welt entlässt, auf die Goldwaage legen.

            „Warum soll man bei ermordeten Schwulen etwas müssen sollen, was bei ermordeten Juden noch keiner verlangt hat?“ Auch merkwürdig: Zeigen Sie mir einen zynischen Kommentar unter einem Bild ermordeter Juden, der nicht von einem Nazi oder anderen Schuft stammte.

          • Aristobulus schreibt:

            Wer ist denn bittschön der Rohling: Der sarkastisch hinruft, wie ihn das ankotzt, dass im Mohammedanismus gelehrt und gepraxt wird!, dass Schwule vom Dach zu schmeißen sind, oder jene, die das tun?

            Und zum Zynismus: Jeeez, Thomas, da kennen Sie ja den israelischen Humor überhaupt nicht. Alles Nazis, die da in Israel?, müssen die wogl, denn die lassen keine Pointe aus.

          • aurorula a. schreibt:

            Ah. Nebenbei: Im Mittelalter hieß der Galgen inoffiziell sogar „Himmelsstiege“. Man könnte dem Gutartigen also höchstens eine etwas antiquierte Ausdrucksweise vorwerfen; aber diese Art von Galgenhumor (in beiden Bedeutungen) ist nicht gerade etwas das vorher noch nie jemand erblickt hätte.

            Wer sich an bissighumorösen, „euphemistischen“ Bezeichnungen fürs ermordetwerden stört, nur weil sie etwas älter sind, schreit morgen Foul bei „um die Ecke bringen“, „mit den Fischen schlafen“, der „akuten Bleivergiftung“ oder „Betonschuhen“.
            Wenn die Mafia von sowas nicht ausgenommen ist, warum dann wieder die Mohammedaner?

          • Aristobulus schreibt:

            … weil es, ähemm, ja voll rassistisch, kulturalistisch, klassistisch usf. wäre, wenn man den Mohammedanern nicht auch ein klein wenig Luscht zu a bissele Bestraferei & Flugübungen zugestehen wollte.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Das war jetzt die israelisierende Variante der Sarkastisiererei.
            Nur erwähnt, damit keiner es missverstehen wollen sollte.

          • aurorula a. schreibt:

            A propos die israelische Variante der Sarkasterei: manchmal nimmt die genau das Bild, das Thomas ex Gotha hier moniert – mit Spruch dazu:

            .

          • aurorula a. schreibt:

            (bei 1:22 )

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „Jeeez, Thomas, da kennen Sie ja den israelischen Humor überhaupt nicht. Alles Nazis, die da in Israel?, müssen die wogl, denn die lassen keine Pointe aus.“
            Mag ja sein, nur ist der, dessen Name zu verschweigen guttut, aller Wahrscheinlichkeit nach kein iranischer Schwuler, sondern ein Stinohetero aussem Reihenhaus (schätz‘ ich jetzt mal, will ich aber sooo genau auch gar nicht wissen).

            “ Wenn die Mafia von sowas nicht ausgenommen ist, warum dann wieder die Mohammedaner?“ Das Statement ist etwas wirr. Es bezieht sich wohl auf entsprechende Filme, in denen aber der zynische Humor („Luca Brasi schwimmt bei den Fischen“) von den Mördern selbst ausgeht, die ihre Taten zwar einerseits mitteilen, andererseits aber nicht genau benennen wollen. Der vorliegende Fall ist aber ein ganz anderer und der entsprechende Kommentator mutmaßlich weder Mafiamitglied noch Moslem, sondern eben einer, der bei unpassender Gelegenheit meinte, es sei mal Zeit für einen coolen Spruch.

      • aurorula a. schreibt:

        Sowohl Melania als auch Ivanka Trump trugen beim Staatsbesuch in Saudi-Barbarien kein Kopftuch. Nur mal fürs Protokoll.
        Donald Trump widerum hat dort den Terrorismus angesprochen und klar benannt. Auch fürs Protokoll.
        (Und, weil Ivanka Trump einfach fotogener ist als Claudia Roth:

        )

        • Aristobulus schreibt:

          … also außer Ivanka Trump (was macht sie denn da?) ist auf dem Foto alles widerlich und noch widerlicher: Die drei ausrasierten Doppelgänger-Vollbärte mit Kleidern und Kopfwindeln, der neobarockisierende Scheinprunk des Zimmers, und sogar die totgedüngten Kümmerpflanzen sind widerlich.
          Soviel Scheußlichkeit kommt selten vor.

          • aurorula a. schreibt:

            Staatsbesuch. Wie sie dasitzt, könnte auch die Queen sein. Letztere hat angeblich geheime Signale mit ihrer Entourage ausgemacht, wann sie den Staatsbesuch … etwas kürzer ausfallen lassen will – und Frau Trump sieht so aus, als gebe sie gerade ein solches.

          • Aristobulus schreibt:

            … der Kleidtragende mit rotkarierter Wirtshaustischtuch-Kopfwindel sagt grad, aber sehen Sie doch, die Wüste muss überall, weil da jeder seinen Platz zugewiesen bekommt!, und die Ivanka sagt, ja schon, etwas Wüste manchmal ist nett, sofern man wieder rauskommt, und nun muss ich weiter Klamotten designen, die den Leuten stehen.

        • M.S. schreibt:

          @Thomas ex Gotha: Der eine Unaussprechliche, der vor gar nichts zurückschreckt, begreift in der Tat weniger als nichts. Der andere, der sich so vehement um dessen Ehrenrettung (als besäße der auch nur ansatzweise derlei zu Rettendes!) bemüht, weiß sehr wohl, was er tut, indem er er die plumpe Ablenkung auf etwas, worum es Ihnen in Ihrer Kritik überhaupt nicht ging, nämlich das ZEIGEN jenes Photos, bis zum Erbrechen perpetuiert. Das Freundlichste, was sich über Zweiteren sagen ließe, ist, dass er im Gegensatz zu Ersterem mutmaßlich einen IQ>75 aufweist.

          • Aristobulus schreibt:

            Es geht um das ZEIGEN jenes Fotos.
            Und wer betreibt da anonymerweise merkwürdig intrigante, merkwürdig verlogene Personalpolitik?, und nope, das war jetzt keine Frage.

          • aurorula a. schreibt:

            indem er er die plumpe Ablenkung auf etwas, worum es Ihnen in Ihrer Kritik überhaupt nicht ging,
            Beim Thema bleiben und das kritisierte nicht gleich selbst demonstrieren, bitte.
            Genau um das zeigen des Fotos als Illustration der Greuel der Selbstgerechtgläubigen ging es Thomas ex Gotha. Nur daß der das nicht als Illustration der Greuel der Selbsgerechtgläubigen interpretiert hat, sondern als degoutant. Aber: es. ging. um. das. Foto. – das da angeblich nicht hingehörte.

          • M.S. schreibt:

            Nun gut, nochmal für alle tatsächlich wie vermeintlich Begriffsstutzigen: Zur gefälligen Kenntnisnahme wiederholte Thomas sein Anliegen am 29.Mai um 10.35 zum dreiundzwölfzigsten Mal. Einfach nochmal drüberlesen. Nicht, dass es etwas nutzen würde…

          • M.S. schreibt:

            …10.35 Uhr

          • Aristobulus schreibt:

            Aha 😀 , da besteht das oft hier gesperrte Dreckstück, das sich immer wieder hereindrängt, obwohl es beim Buurmann schon seit Ewigkeiten und aus guten Gründen sehr unwillkommen ist, auf irgend einer komischen Zahl.
            Tja!

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            @aururola:
            Sie schreiben: „Genau um das zeigen des Fotos als Illustration der Greuel der Selbstgerechtgläubigen ging es Thomas ex Gotha. Nur daß der das nicht als Illustration der Greuel der Selbsgerechtgläubigen interpretiert hat, sondern als degoutant. Aber: es. ging. um. das. Foto.“
            Und das ist falsch, denn ich schrieb (23.5.17, 20:43 Uhr) über den, dessen Namen wir hier übergehen: „eine seiner Großschweinereien (sein Witzchen unter einem Foto zweier Schwuler unmittelbar vor ihrer Hinrichtung)“. Um es mal auf Ihre Art und Weise auszudrücken: Es. ging. um. das. Witzchen. (das bloß degoutant zu nennen ich mich sträube. Es handelt sich um den Ausdruck einer komplett derangierten Weltsicht, die mit dem Objekt ihrer Kritik mehr gemeinsam hat, als sie ahnt.)

          • Aristobulus schreibt:

            Dérangiert, oder homophob?
            Dérangiert sind wir hier allemehr oder minder, aber homophob ist eine andere Kategorie.

            Und wann antworten Sie mir auf die Frage (schon mehrfach gestellt), ob ich nicht auch homophobisch sei, indem ich Ihnen ja nu mehrfach schon hmmm dégoûtante Witze über ermordete Schwule hingetan habe?

          • aurorula a. schreibt:

            Bin ich dann mafiaopferphob?

          • M.S. schreibt:

            Drollig, wie Maulhure Botulus wie immer, wenn er nichts kapiert und auch sonst nichts zum Thema beizutragen hat, sich mittels Lügen und dämlichen Rotzereien herauszuwinden sucht. Ich bin übrigens noch nie durch irgendeinen Foristen gesperrt worden, im Gegensatz zu ihm, der aus mehreren jüdischen Blogs hochkant herausgeflogen ist. Seitdem schmiert er vorwiegend im Blog seiner ergebensten Anbeterin sowie dem des „Hessenhenker“, der seinerseits regelmäßig in zwei Hardcorenaziblogs mit seinen Kumpanen schäkert, und, ach, diesem hier herum; soll er, man muss den Dreck ja nicht lesen. @Thomas ex Gotha: Seien Sie doch keine Spaßbremse und folgen Sie des Genannten am 23.Mai 2017 um 8.56Uhr erteiltem Rat, sich z.B. über das Ausmorden Schwuler im Iran gleich dem Sudelkommentator gg mal so richtig zu beömmeln! Beurteilen Sie selbst, welcher der beiden Unsäglichen der größere Saftsack ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja was für ein dreckiges, mikroskopisch kleines, lachhaftes Astloch is’n der da.
            Nie was beizutragen, nie ein Argument, nur das bescheuerte Glänzenwollen mit dem eigenen Narzissmus.
            Ich-Ich-Ich.

          • Aristobulus schreibt:

            … ferner ist genretypisch für den: Dieses notorische Benutzen- und Beschmutzenwollen Anderer, sofern die ihm nicht zu Willen gewesen sind. Was dann folgt, sind Drohungen und ein dreckiges Möchtegerndenunziantentum.

            Warum macht der das, und warum macht der nie was Anderes: Weil er es nicht aushält, dass man ihn verachtet. Dabei will er doch, dass man ihm zu Füßen falle, selbst ohne jeden Verdienst 😀

            Weil ihn aber keiner ausstehen kann und weil keiner was mit ihm zu tun haben will, erfindet er sich allerlei Siebtpseudonyme, mit denen er dann neckisch die Kommentarspalten füllt. So geschehen hier und woanders, über Zeiten. Baaah.

  2. hmh. schreibt:

    Die Überschrift erinnert mich an einen bertühmten Artikel von R. Lerhaus in der Berliner Börsenzeitung vom 25. April 1928 mit dem Titel „Was ich in Würzburg fand.“ Damals hatten sich progressive Künstler, bürgerliche Sponsoren und Honoratioren fast aller politischen Richtungen und Parteien, an der Spitze drei Freunde, der konservative Dichter und Journalist (und spätere Hauptstaatsarchivleiter) Ludwig Friedrich Barthel, der ebenfalls konservative jüdische städtische Musikdirektor Hans Oppenheim und der kommunistische Journalist und Schriftsteller Dr. Johannes Karl Koenig und viele andere in einer „Kulturellen Arbeitsgemeinschaft“ zusammengetan, um gegen den Muff des reaktionären Würzburg Zeichen zu setzen, dessen vorderste Kampftruppe die Kulturredaktion des reaktionären Generalanzeigers (Vorläufer der Mainpost) war, der schon damals ihm ungenehme Künstler und politische Äußerungen totschwieg. Vor allem Barthel und Koenig schrieben gegen diese frühe „Lückenpresse“ in der sozialdemokratischen „Fränkischen Volkszeitung“ und sogar im katholischen Volksblatt an. Das erregte landesweites Aufsehen in zahlreichen Artikeln auch in der Frankfurter Zeitung und anderen.

    Heute hat die Reaktion in Würzburg die Seiten gewechselt und steht stramm, wieder von der örtlichen Mainpost und einem gut indoktrinierten Gutmenschenpool im Umfeld der in Würzburg ansässigen Friedrich Ebert-Stiftung auf der Frankenwarte, auf der Gegenseite. Mich wundert als ehemaliger Reakteur in Würzburg überhaupt nicht der Auftritt gut instruierter „spontaner Fragensteller“ auf solchen Veranstaltungen, denen der eigentliche Inhalt des Vortrags vollkommen schnurz ist.
    
    • Aristobulus schreibt:

      Danke für den anregenden Rückverweis!
      Tja, ist es erstaunlich oder grad nicht erstaunlich, dass der kaisertreue (wenngleich ohne realen Kaiser) Muff von 1928 so ziemlich haarsträubend genau dem derzeitigen DDRtreuen (wenngleich ohne reale DDR) Muff entspricht?

      Also nicht inhaltsgemäß. Die Inhalte, nennen wir sie Scheininhalte, sind ja umgedreht. Aber der Ungeist ist der selbe, dieser muffig kollektivierende Gesinnungsschimmel, diese lederne Herumerzieherei im Namen des kleinsten gemeinsamen Nenners, und diese miese kleine Angst vor der Freiheit des Anderen.

  3. ceterum censeo schreibt:

    „Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leichen deiner Feinde vorbeischwimmen.“
    Herrlich! Die Revoluzzerin ( warum ist sie übrigens nicht im Bau, Hoeneß saß doch auch) wird von ihren dämlichen Kindern gefressen. Und die dämlichen KinderInnen werden auch schon bald gefressen! Von denen, für die sie sich so leidenschaftlich einsetzen. Armlängen werden überwunden und ein garstig Wehklagen wird anheben.
    Viele ersehnen es aber auch. Machen wir uns nichts vor.

  4. HM schreibt:

    Zitat G.B
    „.Dennoch gibt es in der Geschichte und heute keine jüdischen Terroristen, die in New Yorker Hochhäusern, Pariser Theatern, Londoner U-Bahnen und auf Märkten in Tel Aviv Menschenmassen morden“

    Wenn erst das Morden von Menschenmassen als Terrorismus zu bezeichnen ist, haben wir es bei der medialen Bezeichnung der RAF.mit einer jahrzehnte langen Falschmeldung zu tun

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @HM

      Wenn Sie lesen könnten, hätten Sie womöglich bemerkt, dass sich der von Ihnen zitierte Satz Gerd Buurmanns auf islamischen Terrorismus bezieht, der auch Teil des Artikels ist.
      War die RAF islamisch?

      • Aristobulus schreibt:

        Du wirst lachen, Gutartigster, aber die RAF war gar nicht so unislamisch. Deren Giftspritzerei über Israel ist direkt von Arafat übernommen worden, bei dem manche RAFler gern höchstpersönlich zu Gast gewesen sind, um konspirativ übern Jud‘ zu plauschen und um feine neue Terrortechniken zu erlernen.
        Bevor Dieter Kunzelmann 1969 die Idee gehabt hatte, den Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin zu unternehmen, hatte er beim Arafat geweilt und islamischen Terror durchaus studiert mit heißem Bemüh’n.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Ari: „Du wirst lachen, Gutartigster, aber die RAF war gar nicht so unislamisch.“

          Stimmt! Eigentlich hätte ich fragen müssen, ob sich die RAF als islamisch begriff, was allerdings die Möglichkeit voraussetzt, dass die RAF zu irgendwelchem Begreifen befähigt war, wozu meine Phantasie leider nicht ausreicht.

      • HM schreibt:

        Wenn Sie lesen könnten, hätten Sie begriffen, dass es sich üm einen Vergleich, eine Gegenüberstellung von islamischem Terror, zu…handelt..

        • Aristobulus schreibt:

          Wenn der da nicht so sinnlos aufgeblasen und so grundsätzlich verlogen wäre, hätte er den sinnlosen Ablenkungsversuch sein lassen und einfach mal was gelesen.

      • HM schreibt:

        @GG
        Sollten Sie den Ehrgeiz verspüren dem Pischerchen bei den Pöbeleien unter die Arme zu greifen, wenn man in seinem Fall von Armen sprechen kann, müssen Sie noch etwas zulegen. Denn schließlich ist er, wie er uns gern eins um´s andere Mal erzählt, hoch dekoriert und vielfach ausgezeichnet.
        Auch wenn´s nur die Klein Flottbeker Pinschershow ist. Aber immerhin…Reschpekt…

        • Aristobulus schreibt:

          Hat der nie was mitzuteilen außer Lügereien und versuchtes ad-hominem?
          Nö, das war jetzt keine Frage.

          • HM schreibt:

            Aristobulus schreibt:
            Hat der nie was mitzuteilen außer Lügereien und versuchtes ad-hominem?
            Nö, das war jetzt keine Frage.2

            Gute Güte,! Das Geflenne kommt ja aus berufenem Munde.
            Armselige Heulsuse!
            ( Was übrigens ein Epitheton wäre)

          • Aristobulus schreibt:

            Das verlogene, todlangweilige Dreckstück hat ja noch immer nichts mitzuteilen 😀
            Alöso dieses Geschwächel ist ja nicht mitanzusehen.

          • aurorula a. schreibt:

            HM möchte wohl einfach den Beweis antreten, daß keine noch so schlimme Quälerei anderer (seinerseits) es für zivilisierte Leute rechtfertigt, z.B. seine Identität herauszufinden und ihm offline etwas anzutun. Weshalb er versucht, die Grenzen der Zivilisation zu finden, indem er mit (verbaler) Gewalt jemanden drüberzerren will. Koste es, was es wolle. Widerlich.

            Oder er ist wie die vulgären zurückgebliebenen Kinder auf dem Schulhof, die selbst moralisch und zivilisatorisch kein Bein auf den Boden kriegen und die andere nur mögen wenn sie sie dazu einschüchtern; und die sich deshalb jemanden suchen, der kompetenter, weiter, besser als sie und zufällig in der Nähe ist, um den zu piesacken; damit sie wenigstens im Ausleben von Sadismus nicht komplette Nullen sind; und auch mal ein Erfolgserlebnis haben wie gut sie andere quälen können.

            In beiden Fällen wird er das solange tun, bis er endlich gesperrt wird (dafür ist es höchste Zeit) – und dann solange unter anderen Namen zurückkommen, bis endlich eine effektive Sperre existiert (seufzt).

          • Aristobulus schreibt:

            … oder der bricht sich um 8:39 einfach mal den Finger in der Nase ab und erstinkt daran 🙂
            Durchaus ’ne Option.

    • Frase0815 schreibt:

      Und wenn Sie jetzt noch darlegen, an welcher Stelle G.B. behauptet hat, dass „erst das Morden von Menschenmassen als Terrorismus zu bezeichnen ist“, dann hätten Sie den wahrscheinlich ersten sinnvollen Kommentar Ihres Lebens geschrieben – zumindest hier.

      • Aristobulus schreibt:

        LOL. Der hat den Buurmann glatt mit einem gewissen Dieter Dehm (Linkspartei) gleichmachen wollen, der irgendwie analog dämlich behauptet hat, Antisemitismus fange erst beim Massenmord an. Er wollte halt wieder etwas verdrehen, bis der Artikel als prorassistisch und pro-RAF dasteht. LOL, ein sehr dummer Versuch, der noch dümmer gescheitert ist.

        Neulich hat er (nein, nicht der Dieter Dehm, der hat neulich gar nichts, aber der HM) dem Buurmann Rassismus reinzuwürgen versucht, weil er eine Aussage über jüdisches Verhalten getätigt habe: Das sei dann rassistisch.
        Warum hat er das versucht: Weil der obenstehende Artikel prorassistisch dastehen sollte. LOL, eine wirklich saumäßig dumme Neuauflage von diesem Lügner und Fälscher (der hier unter dem Epitheton das Dreckstück bekannt ist) neuerlicher Fälscherei- und Lügnereiversuche.

      • HM schreibt:

        Gern nohmals für Sie Frase08

        Zitat G.B
        „.Dennoch gibt es in der Geschichte und heute keine jüdischen Terroristen, die in New Yorker Hochhäusern, Pariser Theatern, Londoner U-Bahnen und auf Märkten in Tel Aviv Menschenmassen morden“

        • Aristobulus schreibt:

          Mohammedaner ermorden nun mal Menschenmassen. Gestern wieder ca. 28 in Pakistan; am Tag davor elf bei einer Hochzeit.
          Allein im April dieses Jahrs haben Mohammedaner 1336 Menschen ermordet, nur aus Gründen des Allahu-Achbar-Mohammedanismus (simpler Straßenraub usf. nicht eingerechnet)
          Darum geht es bei dem „…MENSCHENMASSEN MORDEN“: Um das programmatische Morden IN MASSEN durch Mohammedaner.

          Wer mit rhetorischen Scheintricks davon ablenken will, der steht auf Seiten der Allahuachbar-Mörder.

          • HM schreibt:

            Sie fühlen sich sehr zum Richter berufen, nicht?
            Haben Sie auch einen göttlichen Auftrag?
            Seien Sie ehrlich! So ein klein Wenig glauben Sie das, gell?

          • Aristobulus schreibt:

            Der fühlt sich so sehr zum Winkeladvokaten berufen, dass er außer Leerlauf nix mehr kann.

          • HM schreibt:

            …ich hatte Ihnen doch aufgetragen ehrlich zu sein…

          • Aristobulus schreibt:

            LOL. Also LOL!, so der Lügner.
            Der notorische Korruptionsspezialist Bettino Craxi hat auch gern Moral und Ehrlichkeit gefordert, und sogar Arafat soll manchmal an die Menschenrechte appelliert haben.
            So sindse im Großen, und hier im ganz Kleinen ist einer auch so.

        • Frase0815 schreibt:

          Schönes Zitat. Nur enthält es überhaupt nicht die Aussage, die Sie hier in verdrehender Weise in den Raum stellen. Noch ein Versuch?

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      Ach Gottchen, das wird ja auch immer aggressiver hier.
      Und nicht unbedingt klüger: denn der Kunzelmann war zwar ein Antisemit und auch zu Besuch bei Arafat in Jordanien, aber eben nicht in der RAF, sondern in einem anderen Verein. Die Bombe für den erwähnten Anschlagsversuch lieferte übrigens ein V-Mann des VS, weswegen auch nie in dieser Angelegenheit Anklage erhoben wurde. (Sie hatten da in der Tat einen sehr eigentümlichen Staat.)

      Doch Kunzelmann entging der Strafe nicht: Zum einen musste er als Abgeordneter der Alternativen in den Senat einrücken, zum anderen wurde er dafür, dass er 2 Eier auf Eberhard Diepgen warf, zu fast einem Jahr Haft verurteilt. Und das zu Recht: kein Lebensmittel sollte auf diese Weise verschwendet werden.

      • HM schreibt:

        Soweit ich mich erinnere spricht man mit Ihnen auch schon in Kausalzusammenhängen.

      • Aristobulus schreibt:

        Und auch noch auf Eberhard Diepgen. Hätte er nicht jemanden Glamouröseren nehmen können?, aber nein, es musste Diepgen sein.

        -Zur RAF und Arafat: Klar gab es da zahlreiche Verzahnungen

        • aurorula a. schreibt:

          Sämtliche Flugzeugentführungen der RAF waren entweder von der PFLP mitorganisiert, oder die RAF hing da überhaupt nur als Juniorpartner der PFLP mit drin, zum einen.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          zu den „Verzahnungen“: die gab es, was aber nichts am Umstand ändert, dass Kunzelmann nie RAF-Mitglied war.
          Was „sämtliche Flugzeugentführungen der RAF“ anbelangt, so hat es diese nie gegeben. An der Entführung der Air-France-Maschine 1976 beteiligten sich 2 Mitglieder der Revolutionären Zellen, die Entführung der „Landshut“ 1977 sollte zwar die Freilassung inhaftierter RAF-Mitglieder erreichen, wurde aber allein von Palästinensern durchgeführt.

  5. Roger Letsch schreibt:

    Die „Deutsche Welle Arabic“ lädt ex-muslimische Frauen zu Gesprächen mit Imamen in ebendie Moscheen ein, in denen Tag für Tag „Tod den Ungläubigen und Apostaten“ gepredigt wird. Auf die Frage, warum man es nicht schafft, einen neutralen Ort für die Gespräche zu finden, kommt die Islamophobie- und Rassismuskeule. Ich frage mich allerdings, wer wenn nicht ex-Muslimas haben das verdammte Recht dazu, islamophob zu sein – schließlich werden sie für diesen emanzipatorischen Schritt mit dem Tode bedroht!
    Der Feminismus ist auf den Hund gekommen. Er wurde gekapert von einer undifferenzierten und planlosen Aktionistentruppe aus Hijabs, Pussymützen und kreischenden Sirenen, die ihre geistige Gefangenschaft als freiwillige Eigenleistung verkaufen. Es ist ein Trauerspiel, dass uns als politische Vielfalt verkauft wird, in Wirklichkeit aber nichts anderes ist als der Abschied von Vernunft und Logik und der Beweis dafür, dass der Krabbenkorb-Effekt funktioniert.

Seid gut zueinander!

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