Endlich streiten wir uns!

Auf Facebook habe ich ein wunderbares Streitgespräch geführt. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten. Endlich streiten wir uns. So muss es sein. Alles fing an mit einer deutlichen Kritik an eine Ideologie mit Absolutheitsanspruch:

Gerd: Wer im Namen Mohameds tötet, ist ein gefährlicher Spinner. Und wer bei all dem Mist noch kritiklos in dem Laden bleibt, ist ein unfassbar toleranter Mensch.

Michael: Ehrlich? Ist das wirklich Deine Meinung? Das fände ich sehr schade.

Gerd: Was ist daran schade? Ich bin für deutlich weniger aus der christlichen Kirche ausgetreten!

Michael: Du kannst nicht von gemäßigten, vernünftigen, harmlosen Menschen verlangen, ihr Leben drastisch über den Haufen zu werfen, bloß weil ein völlig anderer Mensch, den sie wahrscheinlich nicht mal kennen, in einem Anflug von Wahnsinn (oder was auch immer) Menschen getötet hat? Wer hat denn von Katholiken verlangt, einfach mal eben so von heute auf morgen ihrem Glauben, dem Grundpfeiler ihrer Moral, den Rücken zu kehren, als beispielsweise die IRA gemordet hat? Oder Breivik?

Gerd: Doch. Ich fordere Menschen auf, sich kritisch mit ihren Ideologien und Überzeugungen auseinanderzusetzen. Ich fordere es von Christen, Muslimen, Kommunisten, von allen Menschen!

Moustafa: Gerd, dass ist AfD Rhetorik. Du willst, dass “islamischer Terror“ aufhört, Menschen sich nicht in die Luft sprengen, keine Flüchtlinge nach Deutschland kommen, und die “Islamisierung des Abendlandes“ stoppen? Dass sich über eine Milliarde Muslime täglich von Terroristen distanzieren? Kein Problem. Dann sorge dafür, dass die “zivilisierte westliche Welt“ doch erstmal selbst ihre Truppen aus den Ländern, der “Islamisten“ abziehen, aufhören ihre Rohstoffe zu “klauen“, diese Länder wieder aufbauen, so wie eure Regierungen sie zerstört haben, natürlich auf Kosten “eurer Länder“, dann können die Menschen auch wieder zurück in ihre Heimat. Sorgt dafür, dass Waffenexporte an Warlords eingestellt werden. Und wo ihr dabei seid. Bekennt euch schuldig des Massenmordes, an hunderttausende Menschen in Afghanistan, im Irak, Libyen, Somalia, Palästina, Syrien, Namibia, etc, die Liste ist lang. Und dann distanziert euch bitte jeden Tag von den Kreuzzügen, der Kolonialisierung, von Nazis, von Joseph Kony, von Anders Breivik, George Bush, Barack Obama, allen europäischen Präsidenten. Na, wie fühlt sich das an? Passt der Schuh?

Gerd: Natürlich war die Inquisition widerlich. Schuld daran tragen die Christen! Wer sonst? Bush und Obama wurde die Macht irgendwann entzogen und während ihrer Amtszeiten wurden sie in einer Form kritisiert, wie noch nie ein islamischer Führer aus dem eigenen Volk kritisiert wurde, ohne dafür im Kerker zu landen. Von den Nazis distanziere ich mich natürlich und das Grundgesetzt tut es ebenfalls in klaren Worten jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde. Die Kolonialisierung hat die Welt in Brand gesteckt und natürlich trägt Europa daran die Schuld. Wer sonst? Der Schuh passt daher leider sehr gut, aber als erwachsener, aufgeklärter Mensch, weiß ich mit dieser berechtigten Kritik umzugehen.

Moustafa: Jaja. Ursache und Wirkung nicht durcheinander bringen. Über eine Million ermordete Muslime seit 2001. Die Menschen wissen, was für Fahnen auf den Uniformen sind, und was auf den Waffen steht. Waffen und Bomben für den Frieden funktionieren nicht.

Michael: Dann kannst Du genau so gut verlangen, dass Menschen, die dieselbe Sorte Eiscreme mögen, gefälligst sofort und ohne zu zögern auf eine andere umsteigen müssen.

Gerd: Wenn die Eiscreme giftig ist, dann kann ich das fordern. Natürlich darf jeder die Eiscreme dennoch fressen, kein Problem, aber wenn sie mir jemand in den Mund zwingen will, dann ist endgültig Schluss mit meiner Toleranz.

Michael: Aber das macht doch keiner!

Gerd: Doch, Christen machen es in Deutschland. Ich sag‘ nur Karfreitag, wo ich als Nicht-Christ gezwungen werde, mich an das christliche Tanz- und Theaterverbot zu halten, um nur ein Beispiel zu nennen, ganz zu schweigen, von all den zwar als kirchlich bezeichneten, aber staatlich finanzierten Einrichtungen, in denen die Weigerung, sich an die Sexualmoral der Kirche zu halten, zur Kündigung führen kann. Und Muslime machen es in vielen Ländern, wo ich Einreiseverbot habe, weil ich in Israel war oder mich töten würden, weil ich Schwänzelutschen als Mann okay finde.

Moustafa: Warum sollen sich 1,2 Milliarden Muslime, von denen 99,9 Prozent friedlich sind, sich von ihrem Glauben losreißen, weil 0,1 Prozent Vollasis sind, die keine Wertvorstellungen haben?

Gerd: 99,9 sind nicht friedlich!

Moustafa: Hahaha. Sehr sinnlos die Diskussion. Also über eine Milliarde sind Gewalttäter und Mörder?

Michael: Moustafa, das klingt jetzt schon wieder fast nach Rechtfertigung von IS-Terror. Das ist auch nicht zielführend. Natürlich braucht kein Mensch zwingend Religion. Es gäbe immer noch Ethik, Philosophie, und den Kindern würde auf andere Weise eine gesunde Mischung aus Vernunft und Mitgefühl beigebracht, nicht mit irgendwelchen Göttern und Propheten.

Gerd: Moustafa, die Mehrheit der Muslime weltweit hält Homosexualität für falsch. Zeige mir nur eine Statistik, die was anderes zeigt. In allen Ländern, wo Schwule hingerichtet werden, herrscht der Islam. Deine 99,9% ist eine erfundene Zahl. Verarsch‘ mich nicht! Aber nehmen wir Dich mal beim Wort. Schätzungsweise gibt es 1,3 Milliarden Muslime und 15 Millionen Juden auf der Welt. Das bedeutet, selbst wenn „nur“ 1% aller Muslime fanatische Judenhasser sind, die bereit sind, eine Bluttat zu begehen, dann gibt es mehr wahnsinnige, muslimische Judenhasser auf der Welt als Juden. Sehr beruhigend klingt das nicht.

Michael: Aber es gibt nun einmal Menschen, denen religiöse Konstrukte helfen. Sei es, weil sie an Steintafeln glauben, an die Bergpredigt oder an den Koran. Und solange sie niemandem schaden, sollen sie doch. Und wenn ein einzelner von ihnen eben doch anderen Menschen schadet, dann ist dieser Einzeltäter zu verdammen. Und nur er. Nicht alle, die dieselbe Schuhgröße haben. Nicht alle, die denselben Lieblings-Bond-Darsteller haben. Nicht alle, die dieselbe Religion ausüben.

Gerd: Michael, 100% Deiner Meinung. Mir zum Beispiel hilft es, Lieder von Barbra Streisand zu hören. Wenn wer sagt, ich sei deshalb ein Spinner, hat er vermutlich zu 99,9% recht!

Moustafa: Michael, sicher keine Rechtfertigung für Arschlöcher die eine ganze Religion in Verruf bringen. Bei dem Rest gebe ich dir größtenteils Recht.

Gerd: Was soll man denn in Verruf bringen, wenn nicht Religionen?

Moustafa: Und was ist mit den christlichen Ländern? Wie oft wurde die Gleichstellung der Homoehe noch mal in Deutschland vertagt?

Gerd: Zu oft. Mitschuld daran tragen Christen! Alle großen Philosophinnen und Philosophen haben Religionen in Verruf gebracht. Einige wurden von den Vertretern der großen Religionen daraufhin verbrannt, gefoltert, verfolgt, ermordet. Zu den Arschlöchern, die diese Religionen in Verruf gebracht haben und bringen, geselle ich mich gerne als kleines Arschloch dazu.

Michael: Homosexualität in Umfragen für falsch zu halten und Homosexuelle zu verfolgen oder zu töten sind zwei völlig verschiedene Dinge. Das eine ist schade, lässt sich aber vielleicht durch das Kennenlernen anderer Menschen und ihrer Situation ändern. Niemand hat sich bewusst für die Heterosexualität entschieden. Aber nicht alle haben schon verstanden, dass das bei Homo-, Bi-, Pan-, A- und anderen Sexualitäten genauso ist. Das andere hat mit Regierungen, Gesetzen und Richtern zu tun. Die sich vielleicht für Anhänger ihrer Religion halten, aber trotzdem nicht stellvertretend für alle anderen stehen.

Gerd: Das ist klar. Aber ich zitiere mal die Geschwister Scholl: „Jedes Volk verdient die Regierung, die es erträgt.“ Ich finde, wenn wir von Lagern für Homosexuelle in Tschetschenien sprechen, von islamischen Ländern mit Todesstrafe für Schwule, von Mord, Elend und Ausbeutung weltweit durch Menschen, die erklären, dem Islam zu folgen, dann darf bitte auch mal das Relativieren in der Schublade bleiben. Das alles ist keine Minderheit mehr. Können wir mit diesem relativierenden Zeug aufhören? Die Nazis waren 1933 auch keine deutsche Minderheit!

Michael: Na ja. 43,9 % der gültigen Stimmen. Eine Mehrheit ist das auch nicht.

Gerd: Aber genug, um den Deutschen den Krieg zu erklären.

Michael: Das sind jetzt aber Äpfel und Birnen.

Moustafa: Das Bomben überlassen wir lieber den Deutschen Christen. Ihr habt da seit Jahrhunderten mehr Erfahrung.

Gerd: So wie die Nazis damals die Feinde jedes aufgeklärten Deutschen waren, so sind die Eiferer vom Islamischen Staat heute die Feinde jedes aufgeklärten Menschen. Nur eine bedingungslose Kapitulation der Islamisten und all ihrer Sympathisanten wird das Sterben auf allen Seiten beenden! Ich bin Deutscher. Ich hoffe, dass der Islam einst so frei sein wird, wie das Christentum Dank der Aufklärung und Deutschland Dank der Alliierten heute ist. Die Geschwister Scholl schrieben in ihrem dritten Flugblatt:

„Unser heutiger „Staat“ aber ist die Diktatur des Bösen. „Das wissen wir schon lange“, höre ich Dich einwenden, „und wir haben es nicht nötig, dass uns dies hier noch einmal vorgehalten wird.“ Aber, frage ich Dich, wenn Ihr das wisst, warum regt Ihr Euch nicht, warum duldet Ihr, dass diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im verborgenen eine Domäne Eures Rechts nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrig bleiben wird als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern? Ist Euer Geist schon so sehr der Vergewaltigung unterlegen, dass Ihr vergesst, dass es nicht nur Euer Recht, sondern Eure sittliche Pflicht ist, dieses System zu beseitigen?

Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muss er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden wie der Staub vor dem Winde, wenn wir uns in dieser zwölften Stunde nicht aufrafften und endlich den Mut aufbrächten, der uns seither gefehlt hat. Verbergt nicht Eure Feigheit unter dem Mantel der Klugheit. Denn mit jedem Tag, da Ihr noch zögert, da Ihr dieser Ausgeburt der Hölle nicht widersteht, wächst Eure Schuld gleich einer parabolischen Kurve höher und immer höher.“

Die Geschwister Scholl waren klar in ihrer Ansage: Ein deutsches Volk, das sich nicht selbstständig von den Nazis befreien kann, verdient es, unterzugehen und wie Staub zerstreut zu werden. Es war damals ein brutaler Krieg gegen Deutschland, aber der deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker nannte sie später eine Befreiung. Im vierten Flugblatt der Geschwister Scholl heißt es, vor mir nur leicht abgeändert:

„Obgleich wir wissen, dass die nationalislamistische Macht militärisch gebrochen werden muß, suchen wir eine Erneuerung des schwerverwundeten arabischen Geistes von innen her zu erreichen. Dieser Wiedergeburt muss aber die klare Erkenntnis aller Schuld, die das islamische Volk auf sich geladen hat, und ein rücksichtsloser Kampf gegen die Islamisten und seine allzu vielen Helfershelfer, Parteimitglieder, usw. vorausgehen. Mit aller Brutalität muss die Kluft zwischen dem besseren Teil des Volkes und allem, was mit dem Nationalislamismus zusammenhängt, aufgerissen werden. Für die Islamisten und ihre Anhänger gibt es auf dieser Erde keine Strafe, die ihren Taten gerecht wäre. Aber aus Liebe zu kommenden Generationen muss nach Beendigung des Krieges ein Exempel statuiert werden, dass niemand auch nur die geringste Lust je verspüren sollte, Ähnliches aufs Neue zu versuchen. Vergesst auch nicht die kleinen Schurken dieses Systems, merkt Euch die Namen, auf dass keiner entkomme! Es soll ihnen nicht gelingen, in letzter Minute noch nach diesen Scheußlichkeiten die Fahne zu wechseln und so zu tun, als ob nichts gewesen wäre! Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen; die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe! Bitte vervielfältigen und weitersenden!“

Michael: Islamisten =/= Islam

Gerd: Alkoholismus =/= Alkohol. Kreuzzug =/= Christentum. Nazis =/= Deutsche. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir es hier mit dem sanften Rassismus niedriger Erwartungshaltung zu tun haben. Wer jetzt zum Islam schweigt, hätte auch zu der Inquisition und zum Nationalsozialismus geschwiegen. Der Islam muss natürlich nicht verschwinden, aber er braucht gerade eine klare Ansage, so wie einst Deutschland und das Christentum eine klare Ansage brauchten!

Moustafa: Oh mein Gott, Gerd, so viel geschrieben und so viel Mist. Sorry. Aber ich habe selten so viel Mist gelesen. Das Deutsche Reich wäre nicht besiegt worden von innen heraus.

Gerd: Jedes mal, wenn irgendwo auf der Welt irgendjemand den Islam kritisiert, Mohammed verballhornt oder einen albernen Film über Muslime dreht, ist der Aufschrei in der islamischen Welt groß und Muslime gehen massenhaft auf die Barrikaden. Wenn Islamisten die Menschlichkeit mit ihren Taten schänden und sich dabei auf Allah berufen, muss der Aufschrei um das Vielfache lauter sein! Wenn nach der Bluttat in Manchester nicht mehr Muslime auf die Straße gehen, als nach dem Zeichnen einer dänischen Karikatur von Mohamed, dann stimmt was nicht in der islamischen Gemeinschaft.

Tobias: Gerd, ich finde deine Argumentation absurd. Wegen Attentätern, die sich auf denselben Gott berufen, sollen alle anderen, die an diesen Gott glauben, unweigerlich … was genau nochmal tun? Und was brächte das? Du kannst die schwarzen Schafe in keinem System verhindern, ganz egal, wie pauschal du das System anpackst, „kritisierst“ oder, was deiner Argumentation näher kommt, verurteilst. Vor allem kannst du das System nicht einfach abschalten oder ausmerzen, und damit ‚wär’s gut‘. Die Attentäter sind in keine Glaubenssystematik integriert, nur weil sie sich auf den gleiche Gott berufen, der ihnen ihren Kampf legitimiert. Die Gründe sind allen Attentätern im Grunde egal – sie verneinen schlicht ihre Menschlichkeit, ohne es zu wissen; damit meine ich: sie sind gegen ALLE Menschen. Und wer das nicht versteht, und wie du Ausschlusskriterien anhand von Glaubensprofilen anwendet, der schließt wiederum Menschen aus und spielt damit keiner Freiheit, sondern sogar den Attentätern in die Hände.

Gerd: Ich schließe keine Menschen aus. Ich will das System auch nicht „ausmerzen“. Ich kritisiere es, scharf, deutlich und polemisch. Warum fühlt sich da wer beleidigt? Wie sehr muss man mit einer Ideologie verschmolzen sein, um Kritik an diese Ideologie oder die Frage nach der Unterstützung dieser Ideologie, persönlich zu nehmen? Alle Spinner sind Menschen und für jeden Menschen habe ich Respekt. Jeder Mensch ist mal ein Spinner! Und ich schreibe es gerne immer wieder: Natürlich ist das System Islam Fakt und wird es bleiben. Und es gehört zu Deutschland, wie das Christentum, die Currywurst, der CSD und die NPD. Man muss nur nicht alles daran mögen.

Sulaiman: Gerd, dein Hass ödet mich an und ist pathologisch. Ich hab mir deinen Blog mal angesehen. Aus jeder Pore deiner Sätze trieft der Hass auf den Islam, den du kaum verhüllen kannst. Es hat eine traurige Komik. Du willst Leute von deiner Meinung überzeugen, aber da du wahrhaft nicht mal ein guter Polemiker bist, nicken bei deiner eindimensionalen Rhetorik nur Leute die sowieso deiner Meinung sind. Im Endeffekt änderst du nichts. Du bildest mit deinen Claqueren lediglich einen virtuellen Berechtigungsraum, in dem ihr euch bei euren inzestuösen Hassfantasien gegenseitig Zuspruch geben könnt. Leute mit Empathie und gesunden Menschenverstand, denen du hier begegnest in den Kommentaren, können nur müde darüber lächeln. Ich finde das ein wenig traurig und ich habe Mitleid mit dir denn für mich wirkst du wie Don Quichotte. Nur sind deine Windmühlen alle Moslems und der Riese den du eigentlich bekämpfen solltest, ist der pathologische Zorn in dir.

Gerd: Wo findet sich mehr Hass, im Koran oder Tapfer im Nirgendwo? Wo findet sich mehr Liebe zu den Menschen in ihrer wunderbaren Fehlbarkeit und Diversität, im Koran oder Tapfer im Nirgendwo? Solange ich kein Mohammed bin, in dessen Namen gemordet wird, ist mein Blog harmlos. Außerdem: Tapfer im Nirgendwo bedeutet Frieden. Du hast alles aus dem Kontext gerissen.

Michael: Selbst wenn irgendwer erklärt, dass er im Namen Deines Blogs mordet, wäre Dein Blog harmlos. „Catcher in the Rye“ hat ja auch nicht zum Töten aufgerufen. Oh, und der Koran auch nur in extremen Ausnahmefällen, auf die sich kein geistig gesunder Mensch berufen würde.

Gerd: Okay, du siehst also selbst den Unterschied. Und zu den extremen Ausnahmefällen sagt Hamed Abdel-Samad: “Ich könnte sagen, dass die Terroristen vom IS Mohammed missverstanden haben und fehlinterpretieren, wenn aus den authentischen Quellen und Texten herauszulesen wäre, dass Mohammed ein Mönch gewesen ist, der unter einer Palme seine Botschaft verkündet hat, dann friedlich gestorben ist, und die Menschen nach seinem Tode eine Religion begründet haben, die dann missbraucht wurde. So war es aber nicht. Mohammed war Kriegsherr, er hat das Gleiche getan, was die IS-Terroristen heute tun. Es ist die Geisteshaltung Mohammeds, der den Menschen misstraute, die sich bis heute erhalten hat. Die Geisteshaltung eines größenwahnsinnigen Narzissten, der einen inneren Kreis von Gefolgsleuten definiert und alle, die außerhalb dieses Kreises stehen, als Feinde betrachtet, die ausgelöscht gehören. Der IS ist das legitime Kind von Mohammed, in Wort und Tat. Niemand versteht Mohammed so gut wie der IS. Genau wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien, die Fanatiker in Indonesien, Boko Haram in Nigeria, al-Schabab in Somalia und die Hamas im Gazastreifen. Sie stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, berufen sich aber alle auf die gleichen multiplen Krankheiten des Propheten und damit auch seiner Religion.”

Michael: Warum sind dann Millionen von Moslems friedlich? Haben die alle ihr eigenes Buch nicht verstanden?

Gerd: Ja! Sie sind eben in aller erster Linie Menschen und weigern sich, den Koran ganz zu verstehen. Sie lesen den Koran mit Liebe und blenden somit einen großen Teil aus! Was meinst Du, warum Schwule von den meisten Leuten in Deutschland nicht gehasst werden? Weil ihre religiösen Bücher nichts schlechtes über Schwule schreiben? Komm schon. Keep real. Sie lehnen diese Worte der Bibel einfach ab! So einfach ist das.

Michael: Jedes Jahrhunderte alte Buch muss mit Liebe und Verstand gelesen werden. Das ist der richtige Weg. Auch in der Thora, auch in der Bibel sind Passagen, die man nicht allzu wörtlich nehmen sollte. Es geht um die Gesamtaussage des Werks, und die ist in allen Fällen ein friedliches Miteinander. Wer aufgrund seiner Auslegung der Bibel anderen Menschen die Liebe verwehren will, hat genauso Unrecht wie der IS.

Gerd: Das stimmt nicht! Das ist die christliche Lesart des Korans! Das ist kulturelle Aneignung. Hier wird Mohamed zu einem Jesus vergewaltigt und behauptet, jede Religion habe im Grunde den selben Kern. Jesus war ein fundamentalistischer Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing, dem kaum eine Droge fremd war, der sich weigerte, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen und erklärte, wie man in den Himmel kommt, nämlich am besten arm und krank und natürlich nur durch ihn. Mohamed jedoch war ein Feldherr mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren, der deutlich und kriegerisch ins politische Weltgeschehen eingriff und im Namen Gottes erklärte, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar. Das sind gewaltige Unterschiede, die man nur mit einem gehörigen Willen zur Missionierung unterschlagen kann. Dennoch war auch Jesus ein Spinner manchmal. Also manche Sprüche von ihm sind echt krass:

„Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.“ (Mt 10, 34-35)

„Meinet ihr, dass ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.“ (Lukas 12, 51)

“Es ging eine große Menge mit Jesus; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein.” (Lukas 14, 25-26)

Michael: Das passiert halt, wenn die Frohe Botschaft jahrzehntelang nur in mündlicher Tradition weitergegeben wird, bevor die ersten Leute mal was schriftlich festhalten. Und wenn dann jahrhundertelang übersetzt, verfälscht und willkürlich zu Apokryphen degradiert wird.

Gerd: Mohamed und Jesus sind nicht Hanni und Nanni. Das sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte. Bayern und Schalke sind sich näher! Sogar Trump und Obama sind sich näher als Mohamed und Jesus.

Michael: Und doch ist der Kern ihrer Aussagen die Anleitung zu einem friedlichen Miteinander.

Gerd: Ja klar, aber das kann man so sogar Mein Kampf unterstellen! Frieden soll kommen durch die Vernichtung aller Parasiten. Mein Friedensbegriff ist das nicht!

Michael: Den Koran mit Mein Kampf zu vergleichen, ist der Diskussion nicht unbedingt förderlich, fürchte ich.

Gerd: Warum? Wer Evangelium und Koran miteinander vergleicht, hat die Tür zu absurden Vergleichen aufgestoßen! Ich vergleiche auch Luthers Schriften mit Mein Kampf! Und das ist alles andere als absurd!

Moustafa: Gerd, jetzt habe ich absolute Gewissheit, dass du nichts über den Islam und die Anfänge des Islams oder über den Propheten Mohammed a.s.w.s weißt. Noch weniger als ich von rhythmischer Sportgymnastik. Und das ist gen Null.

Tobias: Schalke? Hippie? Mein Kampf? Islam === Ideologie? Gerd, mit jedem weiteren deiner völlig unzulänglichen, unzutreffenden Analogien stehen mir die restlichen Haare zu Berge. Solch ignorante Vergleiche kann doch kein Mensch ziehen, der sich, wie du von dir behauptest, in die Substanz eingelesen hat. Das sind alles extrem kindische, plumpe und sachlich falsche Ausführungen; bitte tippe doch erst weiter, wenn du wieder argumentieren kannst.

Aylin: Gerd Buurmann unglaublich. Das was du schreibst ist so unglaublich ignorant. Ich bin Muslima und spinnen tu ich deswegen nicht. Ich lebe meine Religion aus, bete zu Allah und finde Kraft in der Religion. Den Islam den ich von Geburt an kennen gelernt habe ist friedlich, tolerant und hilfsbereit. Es ist so schade das es immer noch Menschen gibt die Islamisten mit Muslimen gleichsetzen. Tut mir leid, aber welch eingeschränktes Nachvollziehen muss man haben, um so nen Scheiß wirklich ernst zu meinen? Der IS tötet täglich Menschen. Ich sage bewusst Menschen(!), da die Opfer verschiedene Religionen und Kulturen praktizierten. Das was der IS macht ist wahlloses unkontrolliertes Töten und auch Muslime sind große Opfer des Terrors. Sei es durch die Anschläge des IS oder durch die Schädigung der Bedeutung des Islams weltweit. Wie oft appellieren die Menschen des Nahen Osten an den Westen, dass der IS kein Islam ist? Du hast dich leider viel zu schnell vom Terror und seiner Bedeutung einlullen lassen. Schade.

Gerd: Wenn Euch das alles nicht gefällt, was im Namen des Islams gemacht wird, dann sagt das nicht mir. Ich morde nicht im Namen des Islams. Ich verfolge nicht im Namen des Islams. Geht zu denen, die Eure Religion schänden. Ich bin es nicht!

Tobias: Gerd, du hast immer noch nicht verstanden, dass sich Mörder auf alles mögliche berufen können und das auch immer tun werden. Die einen sehen Gott in ihren Taten, die anderen den Teufel, wieder andere vielleicht gar nichts. Das ist keine Gleichmacherei, das ist Differenzierung, denn Mörder, Attentäter differenzieren sich von der Gesellschaft insgesamt, auch in einem pervertierten Umfeld. Letzteres möchtest du im Islam sehen, verwechselt es aber mit Islamismus und gerätst dabei ins hemmungslose Hadern. Jede Zivilisation hat und hatte Menschen, die dem Humanismus entgegen stehen, und keine konnte Rezepte entwickeln. Dein Rezept, eine Religion unter Generalverdacht zu stellen, ist das Falscheste.

Gerd: Du hast nicht verstanden, dass ich sage: Ich bin ich die falsche Angriffsfläche. Ich sage doch nur: Islamismus hat mit dem Islam zu tun. Ansonsten gilt: Nicht alle Muslime sind Terroristen. Natürlich nicht! Das habe ich nie gesagt, im Gegenteil sogar: Ich gehe ab und an und gerne in eine Moschee, feiere auch gerne mal das Fastenbrechen und bete mit Muslimen, die ich mag. Es gibt viele Aspekte am Islam, die ich mag und schätze. Die fünf Säulen des Islams können wunderschön sein und ich verstehe Aylins Liebe zum Islam. Sie ist aber dennoch nicht mehr oder weniger spinnert als alle anderen Menschen auch. Wir sind Menschen und daher nicht unfehlbar und schon gar nicht unspinnertbar. Ich werde stets das Recht eines jeden Menschen verteigen, an was auch immer zu glauben und zu zweifeln. Ich sage aber auch: Islamismus hat mit dem Islam zu tun! Ich finde es besser, Ideen oder Ideologien unter Generalverdacht zu stellen, als Menschen. Ich habe hier keinen Menschen unter Generalverdacht gestellt, stehe aber gerade unter einem Generalverdacht. Ist aber okay.

Selbst der größte Ideologe ist noch ein Mensch. Den adressiere ich. Seine Ideen jedoch kritisiere ich, gerne auch generell und general. Ich hasse keinen einzigen Menschen, ganz ehrlich nicht. Ich sage nur, es gibt spinnerte Überzeugungen und wenn ich was mag und in diesem Namen gemordet wird, dann ist mein Problem nicht der Typ, der schreibt, ich sehe da einen Zusammenhang, sondern die, die das, was ich mag, nutzen, um Verbrechen zu begehen.

Michael: Aber wenn der Typ, der schreibt, er sehe einen Zusammenhang, von mir fordert, ich müsse mich sofort von dem Mörder distanzieren, selbst wenn das schon geschehen ist, sonst sei ich mit den Nichtstuern im Dritten Reich gleichzusetzen? Dann gibt es ein Problem.

Gerd: Ich zwinge ja nicht. Ich sage nur, ich würde als Moslem schauen, okay, was ist da schief gelaufen.

Tobias: Gerd, du schließt Menschen aus, weil du nicht eine Ideologie attackierst, sondern die Anhänger einer (vieler!) Religionen mehr oder weniger verhohlen zwingen willst, von ihrem Glauben abzuschwören – oder Distanz zu nehmen –, weil der Glaube in deinen Augen der falsche ist. Alleine damit, dass du Distanzierung von ihnen verlangst, wirfst du ihnen eine pauschale Mitschuldigkeit vor.

„Jeder Mensch ist mal ein Spinner!“ ist eine banale, verharmlosende Aussage und impliziert gleichzeitig ein Nichternstnehmen diverser Absichten und einen ungenauen Angriff in Richtung der muslimisch Gläubigen; selbst wenn du dich selbst als „Spinner“ nicht ausnehmen wollen würdest. Es gibt kein „System Islam“, ich implizierte mit dem Terminus ‚System‘ oben nicht, dass Islam ein System mit der Konnotation einer zentralen Absicht oder Aufgabe sei. Nein, man muss nicht alles mögen, aber man darf vor allem nicht pauschalisierte Verurteilungen vorantreiben. Deine Agenda treibt Hass und Spaltung voran und ist damit leider kein Argument für Humanismus.

Gerd: Ich zwinge doch keinen Moslem mehr oder weniger verholen, seinen Glauben zu verlassen, wenn ich Teile des Glaubens kritisiere. Wo kommt diese Unterstellung denn her? Wenn sich der Mensch nicht mehr als potentiellen Spinner sieht und sich Kritik verbietet, dann ist der Humanismus am Ende!

Michael: Wenn ich mich jetzt als König der Rechtshänder bezeichne und Linkshänder umbringe, dann kann man keinen einzigen anderen Rechtshänder dafür verantwortlich machen.

Gerd: Doch, weil sie Dich frei rumlaufen lassen. Ein Mörder gehört eingesperrt, verurteilt, geächtet. Jeder Deutsche, der 1933 geschwiegen hat, hatte Mitschuld an Hitler! Jeder Katholik, der zum Missbrauch schweigt, macht sich mitschuldig! Jeder Moslem der schweigt, ebenfalls! Es war die Schuld der Deutschen, dass Hitler an die Macht kam. Es ist die Verantwortung der Muslime, dass es islamische Staaten gibt!

Michael: Der IS bekommt Widerstand durch andere Moslems. Der Täter von Manchester wurde vorher den Behörden gemeldet, durch andere Moslems.

Gerd: Das ist mir doch klar! Aber sie üben diesen Widerstand, weil sie Menschen sind! Nichts im Islam hat sie dazu getrieben, gewisse Teile im Koran einfach zu ignorieren. Sie tun es, weil sie Menschen sind. Warum muss der Islam für Dich heilig sein?

Michael: Der Islam ist mir nicht heilig. Aber ich verteidige das Recht derer, denen er heilig ist.

Gerd: Das tue ich auch! Nur wird gerade kein Mensch getötet, weil er den Koran für heilig hält, aber viele, weil sie den Koran nicht für heilig halten. Die Menschen mit Polizeischutz in Deutschland sind die Muslime, denen der Koran nicht heilig ist. Das Schlimmste, was gläubige Moslems in diesem Land ertragen müssen, ist Kritik von Arschlöchern wie mir. Muslimische Kritiker des Islams jedoch fürchten den Tod an jeder Ecke. Gläubige Muslime müssen nur die Macht des Grundgesetzes fürchten. Kritiker des Islams jedoch fürchten die Macht des Korans. Ich finde, da muss ich nicht lange überlegen, wohin meine Energie und Empathie geht.

Tobias: Gerd, Kritik ist etwas anderes als die Forderungen, die du stellst. Wo das herkommt? Du gabst einst Ariana Grande als Vorbild an, weil sie die Kirche verließ, als ihr Bruder sich outete und Ablehnung erfuhr. Damit verlangst du pauschal von Muslimen, ihren Glauben zu verlassen, weil sich einige im Namen Allahs in Menschenmassen sprengen. Das ist keine Kritik, das ist Quatsch! „Warum ist Ariane denn einfach vom Problem geflohen und nicht in der Kirche geblieben und hat sie von innen verändert?“ ––– KÖNNTE ich jetzt deinen menschenverurteilenden Argumentationsansätzen folgend fragen, aber ich tue es nicht, denn weder freue ich mich über das Zeichen das sie setzte, noch urteile oder bilde ich mir eine Meinung dazu; ich bin schlicht neutral dazu. Ja, schön, nee, egal! Aber du forderst Entscheidungen ein – dabei aber entscheidet jede*r selbst den für sich richtigen Weg. Du würdest „Als Moslem schauen, okay was ist da schief gelaufen“, und genau dieser Satz zeigt dein beschränktes Menschenbild – wieso nicht ALS MENSCH schauen, was da schief gelaufen ist? Wieso nur als Moslem, was haben Moslems falsch gemacht, wenn sich ein vermeintlicher Glaubenskrieger sprengt? Und das tun eigentlich alle Menschen. Außer dir, der du Systematik erkennen willst, wo keine ist. (*Gut, der IS ist eine Systematik, aber nochmal: diese Systematik hat nichts mit dem Islam zu tun!)

Gerd: Nichts haben Moslems, die die Taten nicht begangen haben, falsch gemacht. Allerdings, ihnen bedeutet der Islam was. Mir nicht. Das ist der Unterschied! Als Menschen sind wir alle erschüttert von Gräueltaten. Als Menschen sind wir zum Beispiel erschüttert von Deutschlands Taten im Nationalsozialismus, aber als Deutscher, dem mein Land wichtig ist, hänge ich da noch ganz anders drin. Wenn jemand als Moslem was macht, bin ich als Mensch erschüttert und als Moslem in meiner Liebe zum Islam betroffen. Ich zwinge deshalb niemanden zu irgendeinem Verhalten. Ja, Ariana Grande hätte auch Christin bleiben können. Ich würde sie nicht mehr oder weniger respektieren deshalb, jedoch fragen: Wie kannst Du nur? Das ist aber nur eine Frage, eine Kritik und alles andere als ein menschenverurteilender Zwang. Fragen und Kritisieren ist nicht unmenschlich! Wenn ich was liebe, und mein geliebtes Etwas wird ge- oder gar missbraucht, um Menschen zu schaden, dann übernehme ich Verantwortung für meine Liebe.

Tobias: Worin hängst du anders drin? Als Deutscher im Deutschland von vor 70 Jahren, als Deutscher im waffenexportierenden Deutschland von jetzt, als Deutscher in einem falschen System aus wirtschaftshöriger Deutsche-Bank-Demokratie? Und wie distanzierst du dich davon, welcher Facette deines strahlenden Vorbilds soll ich als Deutscher folgen? Ich verstehe nicht.

Gerd: Als Deutscher, der von der Vergangenheit profitiert und dazu gehört eben auch die schlimme Vergangenheit. Zudem haben wir eine Regierung, die im Namen des Landes natürlich auch viele Fehler macht. Und ja, ich distanziere mich immer davon, wenn es zum Thema wird und nicht nur alle paar Jahre, wenn mal wieder Wahl ist.

Moustafa: Stehst du dann auch jedes mal vor abgebrannten Asylbewerberheimen oder Moscheen, wenn ein Vollpfosten diese angezündet hat?

Gerd: Dafür ist ganz klar die deutsche Regierung mitverantwortlich, natürlich. Die Flüchtlingssituation und die Unfähigkeit im Kampf gegen rechten Terror liegt im Verantwortungsbereich der deutschen Regierung und somit auch in der Verantwortung von mir als Deutscher. Und ja, ich engagiere mich sehr, denn ich bin verantwortlich für meine Nachbarschaft, meine Umgebung, mein Land, für das, was ich liebe und auch für meine teilweise gewiss spinnerten Überzeugungen. Wenn Nazis demonstrieren, dann stelle ich mich dagegen, natürlich! Ich kämpfe zudem für das Recht eines jeden Moslems, seinen Glauben in Deutschland im Rahmen der Verfassung frei und sicher zu leben und ich kämpfe gegen das Kopftuchverbot und gegen das Verbot, Moscheen zu bauen. Der Islam darf nicht anders behandelt werden als jede andere Religion auch. Es gibt wunderbare Dinge im Islam, die ich nicht mehr missen will.

Tobias: Weißt du was doof am Glauben ist? Ich glaube jetzt nämlich, ich muss mich auf ein ganz undifferenziertes Level hinab begeben, um deiner echt rätselreichen Argumentation (oder deinem fragwürdigen Selbstbild) folgen zu können.

Gerd: Au ja, mach das mal.

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60 Antworten zu Endlich streiten wir uns!

  1. aurorula a. schreibt:

    Zur ganzen Diskussion kann man eigentlich nur noch Sabatina James zu Wort kommen lassen:

    Sabatina James (bei Markus Lanz, 10.02.16):
    Was Sie hier sagen, Herr Kienzle, klingt wunderbar bei einer Sendung von Markus Lanz, aber sagen sie das auf Al Jazeera. Überzeugen Sie meine Eltern. Überzeugen Sie die Islamische Staatengemeinschaft dazu, die offen proklamiert, sechsundfünfzig islamische Staaten proklamieren offen in der ‚Islamischen Menschenrechtserklärung‘, dass Nicht-Muslime und Frauen rechtlich keine Gleichstellung bekommen dürfen. Sechsundfünfzig islamische Staaten sind antidemokratisch. Das ist Mehrheit! Das ist nicht Minderheit! Das ist kein Einzelfall! Nicht ich sage, dass die Gewalt aus dem Islam entstammt, sondern die Begründer der großen islamischen Rechtsschulen sagen das. Die islamischen Quellentexte sagen das. Jede Menge Islamgelehrter sagen das heute. Die Islamische Staatengemeinschaft sagt das heute. Ich kritisiere nur, dass diese Dinge heute noch gelehrt, geglaubt und nicht bekämpft werden (…) Mir geht es um die Opfer. Da werden Kinder verheiratet mit Segen des Mullahs, da wird zum Prügeln von Frauen aufgefordert und gerechtfertigt, bei ‚ungehorsamen‘ Frauen, da werden Hinrichtungen beschlossen und durchgeführt durch die Hilfe sogenannter Friedensrichter, die Jagd auf flüchtige Frauen machen, wenn sie flüchten und von Zuhause weggehen, weil sie die Gewalt nicht mehr aushalten. Dann werden die Mädchen von diesen Friedensrichtern gefunden, wieder zurück gebracht und dann hat das Opfer die Möglichkeit, sich zu unterwerfen oder es wird liquidiert (…) Man sagt zu uns Ausländern: ‚Intergriert Euch!‘ Dann wollen sich auch manche integrieren, bekommen jeden Tag den Arsch voll dafür in den Parallelgesellschaften und werden am Ende noch hingerichtet mit der Begründung, sie habe gelebt wie eine Deutsche!

    • Aristobulus schreibt:

      Das Zitat muss man jedem Apologeten hintun. Er wird’s nicht lesen. Dann muss man es ihm hinknallen, bis er es liest.

      • aurorula a. schreibt:

        Wird er trotzdem nicht. Dieses hier auch nicht:
        W. Bechlenberg, Die Achse des Guten, 24.05.17:
        Die Kanzlerin in Berlin fand für das Attentat den Begriff „unbegreiflich“. Kann man seine Ahnungslosigkeit, Unfähigkeit, Verantwortungslosigkeit, Weltfremdheit, kurz, sein völliges politisches, geistiges und moralisches Versagen besser unter Beweis stellen, als durch das Wort „unbegreiflich“? Nicht begreifen kann man eine solche Tat doch nur noch, wenn man nicht die geringste Vorstellung davon hat, was in den Köpfen derjenigen vorgeht, die sich in einem Krieg gegen uns, unsere Kultur, unsere Freiheiten und Werte befinden. Wenn man immer noch glaubt, es seien nur die Taten einiger weniger Verwirrter, die den Islam nicht verstanden hätten. Wenn man immer noch nicht begriffen hat, dass durch fatale politische Fehlentscheidungen diesem Krieg das Schlachtfeld erst verfügbar gemacht wurde. Wenn man immer noch glaubt, der Kampf gegen Gegner und Kritiker dieser Verblendung sei wichtiger als der Schutz des Landes und seiner Bevölkerung.
        … Nicht egal ist mir hingegen, dass Personen, die qua Amt und Eid dazu verpflichtet sind, Schaden vom deutschen Volk abzuhalten, erschreckend eindeutig in einem Paralleluniversum unterwegs sind, das mit unserer täglichen Realität kaum noch etwas zu tun hat. Einer alles andere als entspannten Realität, die ja nicht nur aus spektakulären Attentaten besteht, sondern sich im Alltäglichen längst verfestigt hat. Morde, Vergewaltigungen, Körperverletzungen, Sachdelikte – die Kriminalstatistik spricht eine unverständliche Sprache. Zu vermuten, dass diese bei aller Drastik noch geschönt ist, dürfte nicht weit hergeholt sein. Das alles findet im Paralleluniversum zwischen Maas und Merkel aber nicht statt. Unbegreiflich? Vielleicht auch nicht.

        • Aristobulus schreibt:

          … „unbegreiflich“ ist höchstwahrscheeinlich die gleiche oder selbe Kategorie wie „wir schaffen das“ und „alternativlos“, ja?, oder es könnte so oder anders ähnlich sein, vielleicht begreift man’s nur wieder nicht, oder vielleicht fast zum Teil, sofern.
          Aber es könnte zu schaffen sein.
          Also was auch immer.

  2. DuDu schreibt:

    Die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann hat in einer Bibelarbeit auf dem Kirchentag in Berlin die AfD angegriffen. Die Forderung der rechtspopulistischen Partei nach einer höheren Geburtenrate der „einheimischen“ Bevölkerung entspreche dem „kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten“, sagte die ehemalige hannoversche Landesbischöfin am Donnerstagmorgen. ……. ACHTUNG: ……… „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht'“, kritisierte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter tosendem Beifall.

    http://www.achgut.com/artikel/margot_kaessmann_holt_die_nuernberger_gesetze_aus_der_versenkung
    https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2017/05/2017_05_26_2

    • aurorula a. schreibt:

      Bisl wuß ich nicht, wen ich im September wählen soll, aber wenn das so weitergeht …. muß ich der Käsefrau am Ende auch noch dankbar für die Entscheidungshilfe sein; und das fände ich zum speibm, so wie ich alles was die Käsefrau tut grundsätzlich übelkeiterregend finde.

  3. mühlstein schreibt:

    Die meisten Menschen wissen, dass sie nichts an der aktuellen politischen, gesellschaftlichen oder religiösen Situation ändern können und das führt zu Gleichgültigkeit. Das ist der Grund, warum niemals die Mehrheit der Bevölkerung eines Landes sich aktiv gegen die aktuelle Situation einsetzt. Auch bei Revolutionen ist nur ein Bruchteil aktiv. Vielen Menschen, die in Diktaturen leben/lebten, hat/te es auch nicht gefallen, aber sie tuen/taten nichts.

    Was soll das Volk eines Landes denn tun, damit sich das Land ändert, unter der Voraussetzung, dass die Tat auch legal ist? Als einzige Möglichkeit fällt mir nur das Demonstrieren ein und selbst das bringt wenig, da dies nur zeigt, was die Menschen wollen, mehr nicht.

  4. im-chaos-daheim.de schreibt:

    So sehr ich ein gutes Streitgespräch zu schätzen weiß, so wenig sieht dieses Gespräch nach einem aus. Ich habe beim Durchlesen das Gefühl, dass im Wesentlichen aneinander vorbei geredet wurde …

    Ein gutes Streitgespräch sieht für mich anders aus!

    • Aristobulus schreibt:

      „…vorbeigeredet wurde“.
      Mais non: Vorbeigeredet, auch am Thema, haben alle außer Gerd. Während Gerd immer direkter auf die Anderen eingegangen ist, haben die Anderen immer weiter an allem vorbeigeredet.

  5. Georg B. Mrozek schreibt:

    Über Glauben zu streiten, ist so sinnlos wie über den Geschmack.

    • Aristobulus schreibt:

      Nu ja, Georg, auch da gibt’s Tatsachen Trotz mancher Vorlieben. Wer nix gegen Massenmord (besonders gegen den verordneten) sagt, der hat offenlichtlich mehr als ein Geschmacksproblem.

      • Georg B. Mrozek schreibt:

        Und? Ob du streitest oder nicht, ist es je zu einem zufriedenstellendem Ergebnis gekommen? Menschen streiten über Gott, Götterspeise und die Farbe Grün, sie ermorden sich sogar deshalb gegenseitig; wird es dadurch sinnvoll?

        • Nordland schreibt:

          Sinnvoll wird es dann, wenn man politische Maßnahmen trifft. Solange man nach Manchester, so wie auch nach dem nächsten Anschlag, der folgen wird, nur davon spricht, dass alles so bleiben soll wie bisher und dass muslimische Migranten sogar noch mehr Rechte bekommen sollen, wird sich garantiert nichts ändern.

          • Georg B. Mrozek schreibt:

            @Nordland Sehe ich genauso. Es ist aber weniger ein Streit über Glaube als vielmehr ein notwendiges Handeln aufgrund von Taten.

            Wenn in mein Haus jemand kommt und mich aus ihm vertreiben möchte, dann ist es meine Pflicht gegenüber meiner Familie, sie zu beschützen und den Eroberer/Eindringling zu vertreiben. Gleiches gilt für Israel.

            Ein Täter, der sein Leben für seine Tat einsetzt, lässt sich nicht vorher in einem Wortgefecht vom Gegenteil überzeugen. Neben den vielen unschuldigen Opfern ist seine Tat auch deshalb so fatal, da er uns seine Bestrafung nimmt. Wenn ich den Eindringling in mein Haus nicht mehr vertreiben kann, da er sich selber tötet, bekomme ich ein Problem. Nicht selten wird dann eine Art Sündenbock gesucht und erschaffen, an dem eine Bestrafung exemplarisch stattfinden kann. Und sei es nur eine moralische Verurteilung. All das ist menschliches Verhalten, doch eben sinnlos, da es eine Wiederholung der Tat durch den nächsten „Selbstmordattentäter“ nicht verhindert. Allein der Schutz vor möglichen weiteren Taten durch Handeln, indem geeignete Maßnahmen getroffen werden, birgt einen Sinn. Über die Maßnahmen kann natürlich diskutiert und gestritten werden.

            Wie lange hatten Juden maßgeblich an der europäischen Aufklärung mitgewirkt und was ist ihnen dennoch geschehen? Seit erst knapp 60 Jahren besinnen sie sich auf ihre eigene militärische Stärke; nicht ein end- und sinnloser Streit/Diskussionen über Rechtfertigungen oder Religionen führte zu einem starken Israel, sondern die getroffenen Maßnahmen, die Armee und ihr Handeln schützt die Bevölkerung.

            Mittlerweile ist Israel im Handeln gegen den Terror schon so erfahren, dass es für die Staaten, die heute erst am Beginn des Terror-Problems stehen, als Vorbild dienen sollte. In dem Bemühen Israels bei ihrem praktischen Vorgehen gegen den Terror im Vorfeld sowie bei Maßnahmen im Nachhinein auf engsten Raum möglichst unschuldige Opfer zu vermeiden, können wir alle viel lernen. Glaubensdiskussionen führen hingegen eher zu einer Verschärfung des Problems als zu seiner Lösung.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Stimmt völlig, Georg.
            Aber trotzdem wird an allen Ecken des Dorfes ständig über dies und jenes geredet, und sei’s, um wegzureden, was da draußen jedoch passiert.

        • Aristobulus schreibt:

          Georg, es ging da ja zur Abwechslung mal gar nicht um einen Gott oder über einen anderen; es ging ja nur über Massenmord.
          Man hat sich da um die Rechtfertigung von Massenmord gestritten, aber über keinen Gott 😉

  6. ceterum censeo schreibt:

    Ich beneide Sie um Ihre Gelassenheit und Sachlichkeit! Ich mußte nach der Hälfte wirklich aufhören. Der deutsche universell tolerante Relativierer reicht ja schon für ein versautes Wochenende, aber die selbstgerechten und weinerlichen Rechtgläubigen….
    Und das sind noch die wenigen unter ihnen, die nicht gleich komplett ausrasten und Todesdrohungen ausstoßen!
    Also Sie kommen als erster in den Himmel, so es ihn gibt, Herr Buurmann, das ist gewiß!
    ( Leider warten keine Sexsklavinnen auf Sie, die gibt’s nur für das gegnerische Lager.)

    • Nordland schreibt:

      @c.c.: Ich habe vielleicht etwas, das dich aufheitern könnte. Lies dir mal die Rezensionen zu dem folgenden Buch durch. Auch die 5-Sterne-Beiträge sind es wert, zu lesen:

      • ceterum censeo schreibt:

        Danke Dir!
        Die Rezensionen schaue ich mir mal am Sonntag an, jetzt hat mir die Vorschau erstmal den späten Abend gerettet.
        Früher haben die Leute ihre Memoiren in der Zelle geschrieben, heute können sie partout nicht abwarten. Brauchen wohl jede Mark, um sie nach Chile zu überweisen.

        • Aristobulus schreibt:

          Der maßlose Maas mit den Hängeaugen redet im Sitzen vom Aufstehen.
          Na gegen rechts. Aufschdehn!, linnks-ummm!

          Während er die Meinungsfreiheit beschneiden will, so viel das Messer hergibt. Hach, gegen rechts. Jaja, die Massaker von Berlin, Manchester, Orlando, Jerusalem, Pakistan, Afghanistan, usw. usf. haben die Rechten gemacht, und dagegen muss der Herr Innenminister jetzt mal aufstehen und die Hängeaugen blitzen lassen.
          LOL

          • Kanalratte schreibt:

            Warum ist es eigentlich gesellschaftlich akzeptiert „gegen Rechts“ zu kämpfen, aber nicht gegen den Islam?

          • Aristobulus schreibt:

            … weil diejenigen, die das so sehen, nicht wahrhaben wollen, dass der agierende Islam einfach die Neuauflage des agierenden Nazismus ist.

            Dabei hat Rechts seit je her beste Verbindungen zum Islam. Die nie gekappt wurden, weder von dieser, noch von der anderen Seite.
            https://tapferimnirgendwo.com/2014/05/29/palastinenser-der-grosmufti-und-die-spd/

          • Nordland schreibt:

            @ Kanalratte: Weil man eben gewisse Feindbilder pflegen muss. Das ist bequem. Einige der heutigen Kämpfer gegen rechts wähnen sich schon fast in der Tradition damaliger Widerstandskämpfer. Leider vergessen sie, dass die Menschen damals mit ihrem Leben dafür bezahlen mussten, während die Helden von heute sich eigentlich nur dem anschließen, was von oben herab gepredigt wird.

            Man sieht es daran, was die Altparteien, Kirchen, Gewerkschaften, Hochschulen, Medien usw. vorgeben. Alles, was als rechts gilt, muss bekämpft werden. Alles, was die sogenannten Rechten nicht wollen, muss verteidigt werden. Und so kommt es zu der abstrusen Situation, dass ein totalitärer Islam, der Ungläubigen eine niedrigere Wertigkeit zuspricht, der Frauen uniformiert, dem es an Homophobie und Antisemitismus nicht mangelt, von denjenigen in Schutz genommen wird, die sich als Kämpfer für Demokratie feiern lassen. Deswegen lesen wir diesen Blog, weil der Autor diesen Irrsinn erkannt hat und darüber schreibt.

            Würden wir wirklich aus der Geschichte lernen wollen, würden wir nicht auf die Idee kommen, auf alles, was von oben herab in die selbe Reihe wie das Böse von damals gesteckt wird, loszugehen. Wir würden versuchen, die gleichen Muster für eine totalitäre Entwicklung zu erkennen. Und wir würden uns mit den Dimensionen beschäftigen. Natürlich gibt es Neonazis, die gegen unsere Freiheiten kämpfen. Das bezweifelt niemand. Es sind aber zu wenige, um die Macht ergreifen zu können, sie prägen nicht unsere Gesellschaft.

            Prägend für die gesellschaftlichen Strukturen wird in den nächsten Jahren die Zuwanderung hunderttausender Menschen pro Jahr sein, die aus wirtschaftlichen Gründen kommen, aber zu bedeutsamen Teilen vollkommen andere kulturelle und religiöse Prägungen mitbringen. Die Lösung, diese Menschen alle per Kurs zu integrieren, ist ungefähr so, wie eine Million Euro zu verjubeln und dann zu hoffen, dass man das mit einem Sechser im Lotto wieder ausgleicht.

          • Kanalratte schreibt:

            @Nordland: Dein Text gefällt mir sehr gut

            Das ist so wie wenn man davon ausgeht, dass ein Einbrecher immer durch das Küchenfenster kommt, nur weil beim Nachbar schonmal dort eingebrochen wurde. Die Haustür braucht man dann natürlich nicht abschließen, weil der Kriminelle ja immer nur durch das Küchenfenster kommt, das fortan immer gut geschützt wird.

            Eine Demokratie besteht aus Meinungsvielfalt. Und diese Meinungsvielfalt schließt sowohl linke als auch rechte Meinungen mit ein. Wer „gegen Rechts“ ankämpft, möchte nichts anderes als diese Meinungsvielfalt abschaffen und rechte Meinungen tabuisieren oder gar verbieten. Wir haben in Deutschland Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus. Beide Systeme haben „falsche Meinungen“ unterdrückt. Diese Leute möchten wohl einen weiteren totalitären Staat errichten.

          • caruso schreibt:

            Herr Maas soll sich wohin verziehen. Und gleich dort bleiben.
            lg
            caruso

            PS Ich ärgere mich wirklich maßlos über diese Idioten, die sich
            Politiker nennen. (Gabriel, Maas, Schäuble e tutti quanti).

          • Aristobulus schreibt:

            … Gabriel soll vom Dschibril geholt werden, Mass soll in der Memel abtauchen, Schäuble soll endlich nach Chile, Merkel soll in ihrer Raute verschwinden (die Raute kann dableiben, aber nur die dann ohne Merkel), und Steinmeier soll sich endlich in Gesteinmüller umnennen, er hat sichs verdient.

            Dir a gutte woch, Caruso lib 🙂

          • aurorula a. schreibt:

            Warum ist es eigentlich gesellschaftlich akzeptiert „gegen Rechts“ zu kämpfen, aber nicht gegen den Islam?
            Weil ersteres Gratismut bedeutet und zweiteres Lebensgefahr.

  7. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Sie haben großartig diskutiert, Gerd Buurmann, sachlich und mit Ruhe!

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Danke, denn ich habe von den Diskutanten nur erfahren, ich sei arrogant, aggressiv, hasserfüllt und bösartig. Gut, dass es ein paar Leute gibt, die das nicht so sehen, denn nichts davon war in meinem Herzen.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @tapferimnirgendwo

        Kluge Herzen sind einsam.

      • caruso schreibt:

        Die Vorwürfe sind lächerlich, lieber Gerd. Ich folge TiN seit Jahren und nie habe ich erlebt, was man Dir vorwirft. Eine Möglichkeit wäre, daß sie Dein Engagiert-Sein mit Aggression verwechseln. So was kommt vor. Eine andere wäre, daß sie auf Dich projizieren, was sie selber empfinden. Das kommt auch vor, nicht einmal selten. Das ist, was mir im Moment einfällt.
        lg
        caruso

        • Aristobulus schreibt:

          … „Aggression!“ wird gerufen, und zwar sofort ohne zu denken, so bald Gerd feststellt, dass man Verantwortung übernehmen muss für seine eigenen Leute, nicht?, und dass man zur Opposition verpflichtet ist, wenn die eigenen Leute sich wie die Monster aufführen.
          In der reflexhaften, komisch moralisierenden, ressentimentgeladenen Abwehr von Verantwortung & Pflicht zur Opposition gleichen die Muselmanen und die treudeutschen Linken einander wie ein Pantoffel dem anderen. Die sehen es verschlufft biedermeierlich: Wegsehen sei die erste Bürgerpflicht.

          Gutt Schabbes

          • caruso schreibt:

            „Wegsehen sei die erste Bürgerpflicht.“ Wunderbar! Genau dies ist es, was die Obrigkeit
            erreichen möchte/will. Sch…..eibenhonig!!!
            lg und a git Schabbes Dir
            caruso

      • aurorula a. schreibt:

        @tapferimnirgendwo:
        Respekt für die vielen, guten, wohlüberlegten und treffenden Worte in dieser Diskussion.
        Ich finde es bewundernswert, wie auf die üblichen Gedankenketzereivorwürfe der anderen Diskutanten immer gute Argumente zum Thema zurückkommen – mich würde das passivagressive, überheblich-dauerbeleidigte Abkanzeln vom moralisch hohen Ross schon nach zwei Sätzen sprachlos zurücklassen.
        Bitte weiter so, und immer eine Handbreit Überzeugendes unter den Worten!

  8. Eitan Einoch schreibt:

    Distanzieren sich 99,9 Prozent aller Muslime auch von ihrem eigenen Propheten, der an nur einem einzigen Tag etwa 700 jüdische Männer und Knaben vom Stamm der Banu Quraiza ermorden und die Frauen und Kinder versklaven lieď. (General Mladić lässt grüßen! Wobei, dieser ließ immerhin die Frauen und Kinder ziehen.) Heute nennt man so etwas „Genozid“. Was tut der IS heute in Syrien und Irak? Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – al-Baghdadis Mujahedin betreiben nichts anderes, was der Prophet Allahs vor 14 Jahrhunderten (vorbildhaft für ALLE Muslime, auch die friedlichen) vorpraktiziert hat. Wie hat der Islam sich wohl über die Levante, den Maghreb und bis zum Hindukusch verbreitet? Gewiss nicht mit Kuscheldecken und Shishas. Politisch ist der Islam totalitär bzw. faschistoid – Führerkult, Hass und Ausrottungskrieg gegen „Ungläubige“, Welteroberungswahn… immerhin sind nicht alle Muslime so konsequent wie der IS.

    Lassen wir diese Friedensreligion mal selbst zu Wort kommen:

    Sure 2: 191
    „Und tötet sie, wo (immer) ihr sie (die Ungläubigen) zu fassen bekommt.“

    Sure 2: 193
    „Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird“

    Sure 2: 216
    „Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu.“

    Sure 4: 74
    „Und so soll kämpfen (gemeint ist der Kampf mit der Waffe) in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich dem geben wir gewaltigen Lohn.“

    Sure 4: 89
    „Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Beschützer oder Helfer!“

    Sure 4: 91
    „Und wenn sie sich nicht von euch fernhalten und euch (nicht) ihre Bereitschaft erklären, sich (künftig) friedlich zu verhalten, und ihre Hände (nicht vom Kampf gegen euch) zurückhalten, dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt!“

    Sure 4: 104
    „Und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes der Ungläubigen!“

    Sure 5: 33
    „Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, daß sie getötet (durch Köpfen) oder gekreuzigt werden sollten oder daß ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder daß sie aus dem Lande vertrieben würden.
    (Dieser Vers stand auf dem Zettel, den der Mörder Bouyeri mit einem Messer an die Brust seines Opfers Theo van Gogh geheftet hatte.)

    Sure 8: 12
    „Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“

    Sure 8: 39
    „Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“

    Sure 9: 5
    „Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf !“

    Sure 4: 76
    „Wer da glaubt, kämpft in Allahs Weg, und wer da nicht glaubt, kämpft im Weg des Tagut. So bekämpfet des Satans Freunde.“ (Als Freunde Satans sind die Ungläubigen gemeint)

    Sure 8: 17
    „Und nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah. Und nicht du hast jenen Wurf ausgeführt, sondern Allah.

    Sure 8: 60
    „So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt.“

    Sure 9: 29 und 9: 30
    „Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben.„

    Sure 9: 52
    „Sprich: ‚Erwartet ihr (die Ungläubigen) etwa, dass uns nicht eins der beiden schönsten Dinge treffen wird (Sieg oder Märtyrertod)?’ Und wir erwarten von euch (den Ungläubigen), dass euch Allah mit einer Strafe treffen wird, sei es von Ihm oder durch unsere Hand. Und so wartet; siehe wir warten mit euch.“ (Das ist die Strategie von Mili Göres)

    Sure 9: 5
    „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf.“ (Als Götzendiener gelten Juden und Christen und alle Polytheisten)

    Sure 9: 29
    „Und es sprechen die Nazarener: ‚Der Messias ist Allahs Sohn.’ Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!“

    Sure 9: 41
    „Ziehet aus, leicht und schwer (bewaffent), und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg.“

    Sure 9: 111
    „Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. … Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt; und das ist die große Glückseligkeit.“
    (Dieser Vers stand im Testament des 9/11-Attentäters Mohammed Atta)

    Sure 9: 123
    „Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind!“

    Sure 40: 25
    „Als er ihnen nun von uns die Wahrheit brachte, sagten sie: „“Tötet die Söhne derer, die mit ihm glauben, und laßt (nur) ihre Frauen am Leben!““ Doch die List der Ungläubigen ist völlig verfehlt.“

    Sure 47: 4
    „Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, dann herunter mit dem Haupt.“

    Sure 47: 35
    „Werdet daher nicht matt und ladet (sie) nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt!“

    Sure 61: 3 + 61: 4 :
    „Großen Hass erzeugt es bei Allah, dass ihr sprecht, was ihr nicht tut. Siehe Allah liebt die, welche in seinem Weg in Schlachtordnung kämpfen, als wären sie ein gefestigter Bau.“

    Distanzieren sich Muslime auch davon?

    Und das ist nur eine Auswahl von Koranversen. Die Hadithe sind hier gar nicht berücksichtigt. Also erzähl mir nichts vom friedlichen Islam. „Frieden“ (Salam) heißt im Islam Kapitulation und Unterwerfung unter Allah.

    • Aristobulus schreibt:

      LOL. Danke für die schöne Liste.
      Also definitiv mein Lieblingssurenvers ist 47: 4 („Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, dann herunter mit dem Haupt“), der ist so kurz, bündig, unblumig und zackzack. Da weiß man, was man hat. Guten Abend 🙂

      • aurorula a. schreibt:

        Eindeutig ist auch 3:28:
        Die Gläubigen sollen die Ungläubigen nicht statt der Gläubigen zu Beschützern nehmen; und wer solches tut, der findet von Allah in nichts Hilfe – außer ihr fürchtet euch vor ihnen.

        Das hieße, integriert wird sich nur dann, wenn man eingeschüchtert ist. Das ist ja mal menschenfreundlich…

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      Hier sind meine Favoriten:

      Sure 4, Vers 56: Siehe, wer da unsere Zeichen verleugnet, den werden wir im Feuer brennen lassen. Sooft ihre Haut gar ist, geben wir ihnen eine neue Haut, damit sie die Strafe schmecken. Siehe, Allah ist mächtig und weise.
      Sure 22, Vers 19: Aber für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer geschnitten; gegossen wird siedendes Wasser über ihre Köpfe, das ihre Eingeweide und ihre Haut schmilzt und eiserne Keulen sind für sie bestimmt. Sooft sie aus ihr (der Hölle) vor Angst zu entrinnen versuchen, sollen sie in sie zurückgetrieben werden. Schmecket die Strafe des Verbrennens!

      Wie gesagt, Allah ist mächtig und weise!

  9. chino15 schreibt:

    Schon gut, dass es eine Diskussion gibt, aber ich finde, Sie sind mit Ihrer Islam-Kritik noch viel zu sanft. Sie erkennen – zu Recht – die Verbrechen der westlichen Welt über die Jahrhunderte an, aber warum weisen Sie die Islam-Apologeten nicht auf die Verbrechen der islamischen Welt jenseits des mittlerweile alltäglichen Terrors hin? Es begann bei Mohammed selbst und ging dann ohne nennenswerte Unterbrechung weiter: Eroberung und Versklavung im Nahen Osten, Persien, Indien bis nach Südostasien, Nordafrika, Spanien und Südosteuropa. Regelmäßige Überfälle auf (noch) nicht eroberte Küstengebiete im Mittelmeer und Versklavung der Einwohner. Brutalste Sklaverei in Afrika. Wann immer Muslime stark genug waren, um zu erobern, zu plündern und zu morden, taten sie es auch. Noch heute sterben mehr Muslime durch Muslime als durch „Ungläubige“.
    Zu den angeblich friedlichen 99,9% der Muslime: eine Studie in GB ergab, dass 23% der dortigen Muslime die Scharia für wichtiger erachten als britisches Recht. 5% halten eine Steinigung für eine angemessene Strafe bei Ehebruch. Und 4% sympathisieren mit Selbstmordattentätern, absolut dürften das etwa 100.000 „friedliche“ britische Muslime sein. Die Dunkelziffer könnte höher liegen, da man ja eigentlich weiß, dass bei derartigen Umfragen andere Antworten erwartet werden. Und in stark muslimisch geprägten Ländern sind die Ansichten vermutlich noch schlimmer.
    Deshalb steht für mich fest: der Islam gehört nicht zu Deutschland! Muslime können ihre Religion als Privatangelegenheit zu Hause und in der Moschee ausüben, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit. Wenn sie ihre Religion und deren Gesetze für so extrem wichtig halten, dann mögen sie doch bitte in einen der Staaten übersiedeln, die die Kairoer Menschenrechtserklärung unterzeichnet haben. In Deutschland ist kein Platz für Scharia-Recht und dabei soll es auch bleiben.

    • Kanalratte schreibt:

      Sie haben recht, die Kritik am Islam ist in der westlichen Gesellschaft, besonders aber in Deutschland, viel zu nachgiebig. Würde man hier die selben Maßstäbe ansetzen, wie in der westlichen Gesamtgesellschaft, müsste man den Islam mehr in den Fokus der Kritik rücken. Moslems genießen hier einen Sonderstatus z.B. die gesellschaftliche Akzeptanz Frauen zu unterdrücken bzw. über das Leben der Ehefrauen zu entscheiden.

  10. Kanalratte schreibt:

    Beim evangelischen Kirchentag spricht gerade dieser Herr:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_Mohammad_al-Tayyeb

    „Al-Tayyeb hatte am 4. April 2002 Selbstmordattentate gegen Israel ausdrücklich gerechtfertigt und die Führer der arabischen Welt dazu aufgefordert, die Palästinenser in ihrem Kampf zu unterstützen. “
    „2011 hatte er bei einer Veranstaltung der Muslimbruderschaft Stellung gegen die Judaisierung Jerusalems (die jüdische Besiedlung arabischer Stadtviertel) bezogen. Die al-Aqsa-Moschee werde von den Juden attackiert. 2013 hatte er im ägyptischen Staatsfernsehen erneut Juden attackiert.“
    „Al-Tayyeb lehnt den Islamischen Staat ab. In seinen Augen ist dieser das Produkt einer zionistischen Verschwörung, die dazu dient, neue imperialistische Militärinvasionen der USA im Nahen Osten zu rechtfertigen.“

    Man kann sagen, hier schließt sich der Kreis der Geschichte der evangelischen Kirche mal wieder. Wer sich auch Luther zum Vorbild nimmt…

  11. Kanalratte schreibt:

    Heute hat es 23 christliche Kopten in Ägypten erwischt. Im Internet sieht man nun überall Trauerbekundungen von Muslimen… Natürlich nicht! Unter den Trauerenden sind Muslime wohl die Minderheit, hat ja schließlich Christen getroffen.

    Und es wird sicherlich weitere Anschläge geben, da muss man kein Prophet sein. Wieviele es noch braucht, damit Menschen im Westen endlich begreifen, dass der Islamismus ein Teil des Islam ist, weiß ich nicht genau.

  12. Sophist X schreibt:

    Wer hat denn von Katholiken verlangt, einfach mal eben so von heute auf morgen ihrem
    Glauben, dem Grundpfeiler ihrer Moral, den Rücken zu kehren, als beispielsweise die IRA
    gemordet hat? Oder Breivik?

    Keiner, weil die Mordbefehle nicht in der Bibel stehen. Die islamische Verlogenheit, der Beschiss von sich selbst und anderen kennt keine Grenzen.
    An dieser Stelle bin ich schon ausgestiegen. Der Rest des Streits ist sicher super.

    • Kanalratte schreibt:

      Der Nordirlandkonflikt hat doch kaum etwas mit Religion zu tun, auch wenn das immer wieder behauptet wird. In Nordirland bekämpf(t)en sich Iren und Briten. Die Iren sind zufällig katholisch und die Briten zufällig protestantisch.

      Und Breivik hat auch nur bedingt aus christlichen Motiven gehandelt.

      • aurorula a. schreibt:

        Was die Konfliktparteien in Stroke Country betrifft: wer einen von beiden „englisch“ nennt, findet sehr schnell heraus, wieviel das mit Religion zu tun hat…

  13. Ralf Weber schreibt:

    Hier auch aktuell und sehr ernüchternd zur erneuten Bedrohung durch eine Kultur des Todes. Wie hoch doch die Ähnlichkeiten bei der Wiederholung solcher menschenverachtender Ideologien sind:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article164957436/26-Tote-bei-Angriff-auf-Bus-mit-Christen-in-Aegypten.html

  14. Kanalratte schreibt:

    Gerd diskutiert mit Linken und Moslems. Mit Zweiteren über Politik zu diskutieren ist nahezu unmöglich. Ich glaube jeder der schonmal mit diesen Gruppen diskutiert hat, weiß genau was für Argumente die bringen. Der Westen ist schuld, der Islam hat nichts mit Islamisten zu tun (Der Nazis aber mit dem Nationalsozialismus), der Islam wird nicht verstanden, der Westen solle sich zuerst aus den muslimischen Ländern zurückziehen (obwohl Muslime eigentlich zuerst im Westen waren) dann würden sie unsere Ländern verlassen (nie im Leben!). Und so weiter.

    Das beste Argument ist ja der Westen würde die islamischen Länder ausbeuten. Tatsächlich gibt es dort aber außer Öl, das aus dem nichtislamischen Boden kommt, wirklich nichts zu holen. Es gibt auch keine muslimischen Arbeitskräfte die gezielt in andere Länder migrieren.

  15. AddiB schreibt:

    Hier reden Blinde von der Farbe. Den Koran sollte man zumindest mal angelesen haben bevor man mit dieser unverschämten Verve behauptet, er sei friedlich.
    „Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik“ (Karl Marx)

Seid gut zueinander!

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