Der Ramadan ist gekommen!

Tapfer im Nirgendwo wünscht allen Muslimen eine gesegnete Zeit des Fastens und der Einkehr!

Zu Beginn des Ramadans 2017 erinnere ich an den Ramadan des Jahres 1965. Als in den 1960er Jahren muslimische Gastarbeiter nach Deutschland kamen, gab es in Köln noch kein Haus, wo die Gläubigen zu Allah beten konnten. Darum stellte der Kölner Dom kurzerhand seine beiden nördlichen Seitenschiffe islamischen Gottesdiensten türkischer Arbeitsmigranten zur Verfügung. Die Gebetsbänke wurden weggeräumt und die Gebetsteppiche ausgerollt!

Am 3. Februar 1965 in aller Herrallahsfrühe betraten rund 400 türkische Gastarbeiter mit zusammengerollten Gebetsteppichen unter ihren Armen den Kölner Dom. Jene Muslime, die sich keinen Teppich leisten konnten, hatten Zeitungen mitgebracht. Auf den Steinfliesen des Kölner Doms breiteten sie ihre Gebetsteppiche und Zeitungen aus und neigten ihr Haupt gen Mekka. Ein Imam leitete den Gottesdienst im Schatten der Kerzen, Kreuze, Altäre, Statuen und in Anwesenheit des Kölner Kardinals Joseph Frings. Am 3. Februar 1965 erschallte erstmals das Gebet „Allahu akbar“ im Kölner Dom. Die ZEIT titelte am 12. Juni 1965:

„Muselmanen beten im Kölner Dom“

Das Wort Moschee bedeutet „Ort der Niederwerfung“. Der Kölner Dom wurde somit im Jahr 1965 die höchste Moschee Europas mit 157 Metern. Die Muslime nahmen die Moschee dankend an, indem sie nach den Gebeten Geld in den Opferstock warfen. Die Muslime befolgten im Kölner Dom somit vier der fünf Säulen des Islams: Glaubensbekenntnis, Gebet, Fasten und Almosen.

Darauf mal ein dreifach donnerndes Kölle, Allah!

Als das Richter-Fenster von Gerhard Richter im Südquerhausfenster des Kölner Doms am 25. August 2007 im Rahmen einer Messfeier eingeweiht wurde, da dauerte es nicht lange, bis sich Kardinal Meisner zu dem neuen Fenster äußerte.

“Wenn wir schon ein neues Fenster bekommen, soll es auch deutlich unseren Glauben widerspiegeln. Und nicht irgendeinen”, ließ der Kardinal in einem Interview mit der Express verlauten und fand noch deutlichere Worte. Das Fenster passe “eher in eine Moschee oder ein anderes Gebetshaus” als in die gotische Kathedrale.

Kardinal Meisner war kein Kardinal Frings! Kardinal Meisner wusste nicht, dass er von 1989 bis 2014 Erzbischof der Stadt mit der zweithöchsten Moschee der Welt war. Er leitete sogar 25 Jahre in dieser Moschee den Gottesdienst! Schon peinlich, wenn man seinen eigenen Arbeitsplatz nicht kennt!

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Über den 2. Februar 1965 habe ich heute zu Beginn des Ramadans auf der Domplatte referiert vor Menschen aus aller Welt von Irak bis zum Kosovo. Es ist immer wieder spannend, beim Erzählen zu sehen, wie sich bei einigen Leuten der Gedanke im Gesicht ausbreitet: So einfach ist das?

Ja, so einfach ist das! Und wenn hinterher noch gemeinsam gesungen wird, dann ist für diesen kurzen Moment alles ganz leicht.

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56 Antworten zu Der Ramadan ist gekommen!

  1. ceterum censeo schreibt:

    Wunderbar, unterm schrecklichen Trump wanzt man sich erstmals nicht an die Nächtensvöllereitreibenden ran. Man muß sich auch an den kleinen Erfolgen freuen!

    https://madrasaoftime.wordpress.com/2017/05/29/sieg-des-counterjihad-washington/

    • aurorula a. schreibt:

      Endlich mal eine gute Nachricht für den ersten Verfassungszusatz der USA.

      Nebenbei: gibt es schon eine Gegenüberstellung der Kommentare führender Linksdenker zu trumpschen Grüßen zu nichtislamischen Feiertagen (während seiner Amtszeit waren ja schon ein paar christliche und ein paar jüdische – bei letzteren waren die Grußstreichsäkularisierungsrufe noch lauter als bei ersteren), und dem was sie jetzt sagen? Die allseits vertauschten Rollen wären sicher eine Traumvorlage für jeden Journalisten (und eine gute Möglichkeit für Trump: wer dann und jetzt dasselbe sagt, bekommt nach wie vor ein Interview, auch wenn die Pressekonferenzen inzwischen seltener sind).

      • Aristobulus schreibt:

        Hmm, dass der Präsident zum Essen einlädt, ist ja prinzipiell eine gute Tradition. Ich denke, dass auch die irischen Clubs traditionell zuum St. Patrick’s day ins Weiße Haus eingeladen werden, und die Chinesen werden zum Kirschblütenfest (neiiin!, Japaner sind’s!) auch da hin eingeladen.
        Allerdings ist eine Einladung zum Essen traditionellerweise immer mit einer Gegeneinladung verbunden. Unter Gleichen, die jedoch verschieden sind, gilt das sich gegenseitige Einladen als Ehrung der Traditionen des Anderen seit Jahrtausenden als Freundlichkeit, die Frieden & Handel & Wissen fördert.

        Aber wie macht man’s mit Leuten, die keine Gegeneinladung aussprechen-?
        Damit wäre z.B. nicht die Gegeneinladung des US-Botschafters in Saudistan zum Eid-al-Fitr gemeint, sondern: Die saudische Einladung zum ähm Weihnachtsessen. Die es nicht gibt. Nie und nimmermehr gibt’s die.

        Also lädt man jemanden nicht mehr ein, der das Eingeladenweden nicht auf analoge Weise zurückgibt.
        So handhabt man das seit Jahrtausenden überall dort, wo man Anderen gern wie unter Gleichen begegnet.
        Also: Jene, die einem nicht als Gleiche begegnen, kann man nicht einladen.

  2. Sophist X schreibt:

    Auch wenn ich der partypooper bin: Tagsüber nichts essen und nach Sonnenuntergang fressen ohne Limit ist kein Fasten.
    Time (Madrasa of Time) hat schon vor langer Zeit geklärt, was der Sinn dessen ist: Abweichler exponieren und disziplinieren (final: Kopf ab).

    Daher keine guten Wünsche.

  3. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    vielen Dank für diesen Hinweis. Ich wusste nicht, dass meine Kirche zu derartig großen Gesten fähig ist.

    Es ist durchaus akzeptabel, dass Du zum Ramadan gute Wünsche sendest. Dagegen ist nichts einzuwenden.

    Die spielst mit Deinem Beitrag auf die Segenswünsche von Schulz zum Ramadan an und willst Ihn wohl loben? Da kann ich Dir nicht zustimmen. Wenn Schulz zuvor uns Christen „Gesegnete Ostern“ oder eine „gesegnete Fastenzeit“ gewünscht hätte, sähe das andres aus. Da er dies nicht getan hat, ist das für mich nur Arschkriecherei gegenüber den Moslems. Oder ist es gar das buhlen um muslimische Stimmen für die SPD bei der Bundestagswahl? Na dann, wohl bekommst. Als Christ weiß ich nun mit Sicherheit wem ich meine Stimme NICHT geben werde.

    Herzlich, Paul

    • Aristobulus schreibt:

      Also, die SPD ist schon seit Jahren die reine Klientelpartei der Deutschtürken (zusammen mit dem totalitären Erdogan, aber das hat die SPD noch nie gestört) und die reine Klientelpartei Partei der bessermenschelnden Billigoberlehrer-Berufsfunktionäre.
      Also seit Jahren.
      Daran ist so wenig neu, wie Schulze etwa neu wäre.

  4. Kanalratte schreibt:

    Man mag gar nicht glauben, dass es in Deutschland mal eine Zeit vor dem Islam gab. Was wäre dieses Land ohne den Islam und seine Gläubigen? Ohne die ganzen Ramadan-Wünsche? Wären wir überhaupt überlebensfähig ohne die Gnade Allahs?

  5. aurorula a. schreibt:

    Ramadan – für viele nicht nur der Monat der inneren, sondern auch der äußeren Frömmigkeit (um es einmal diplomatisch zu formulieren). Weniger diplomatisch ist es auch die Zeit des verstärkten Jihad – im einzigen Sinne der mich als Kaffern betrifft.

    Ausdrücke des starken islamischen Glaubens der letzten Tage:

    Mai:
    Fünf Leute in Somalia werden durch einen Shahid in die Luft gesprengt.
    Zwei andere Selbstmordbomber sprengen sich und drei Mordopfer an einer indonesischen Bushaltestelle in die Luft.
    Im Irak wird eine Familie von dreiundzwanzig Leuten (inklusive Kindern und Schwangeren) vom Islamischen Staat mit einer Sprengfalle ermordet.
    Auf den Philippinen werden neun Christen wegen ihres nichtislamischen Glaubens von islamischen Militanten gefangengenommen und zu Tode gefoltert.
    Mai:
    Vor einem christlichen Kloster in Ägypten werden achtundzwanzig Leute (davon zehn Kinder) von islamischen Scharfschützen massakriert.
    Mai:
    Ein Autobomber sprengt eine afghanische Bushaltestelle und ermordet achtzehn Wartende.

    Insgesamt wurden in der Zeit vom 20. bis zum 26. Mai im Namen des einen und einzig wahren Islams 348 Leute ermordet und 485 schwerverletzt, bei 51 Attentaten in 14 Ländern.

    (Quellen und weiteres: https://www.thereligionofpeace.com/ )

    • aurorula a. schreibt:

      (ich weiß nicht, wieso Wordpress in der Aufzählung oben nicht nur die Leerzeilen, sondern gleich die halben Daten mitabschneidet. Es handelt sich um den 24., 26. und 27. Mai, respektive.)

    • ceterum censeo schreibt:

      Eine unvollständige Liste, die in den nächsten Tagen rapide größer wird. Wie immer in den Rammeltagen.
      Ein verkommenes Subjekt namens Dröge ( der Mann heißt wirklich so) äußerte zur laufenden Christenverfolgung und Ausrottung: „… man darf Christenverfolgung auch nicht dramatisieren“.
      Die Mörder und Christenverfolger werden schon wissen, warum sie ihr Lieblingshobby nicht bei den Kirchentagen ausgeübt haben. Da dort ihre besten Verbündeten gefeiert haben, war auch der ganze Polizeischutz völlig überflüssig.

      • Aristobulus schreibt:

        „… man darf … auch nicht.“
        Eine dolle Formulierung. Früher sollte ‚man‘ (wer ist das immer?) Christenverfolgungen nicht dramatisieren, wegen der Kreuzzüge und des Koloniaismus, und jetzt darf man nicht. Es gibt also durchaus immer noch ne Steigerung des nicht Sollens zum nicht Dürfen.

        Wie heißt das verkommene Subjekt; Dröge? Wer ist das? Wer bezahlt den?
        Im Irak waren 2003 noch ganze 13% der Bevölkerung Christen, zehn Jahre später waren es noch 3%, zehn Prozent der Bevölkerung, alles Christen, sind in dieser Zeit von den Mohammedanern massakriert, vergewaltigt, vertrieben und versklavt worden (in anderen Reihenfolgen).
        Jedoch der Herr Dröge, wohl eine indolente Null, schreibt vor, „man darf Christenverfolgung auch nicht dramatisieren“.
        Er hätte ein Operettendramatiker werden sollen.

        P.S.
        Rätsel gibt das Wörtchen „auch“ auf. Wahrscheinlich meint er außerdem Judenmorde, meint er nicht?, die man auch nicht. Also nicht darf. Hmja, begehen schon, aber nicht erwähnen.
        Was verspricht er sich davon?

        • ceterum censeo schreibt:

          Bischof ist der Vogel. Hat auch genau die Hackfresse, die man hinter so einer menschenverachtenden Aussage vermutet.
          Damit was Gutes über ihn zu berichten sei, erwähnt Wikipedia seinen Großvater, der als Sozi gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte.

          • aurorula a. schreibt:

            Damit was Gutes über ihn zu berichten sei, erwähnt Wikipedia seinen Großvater, der als Sozi gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte.
            Seinen Großvater, eben. Nicht ihn selbst. Weil das eben sein Großvater war, nicht er selbst. Im Schlechten oder im Guten: er hat eine eigene Biographie, die nicht die seines Großvaters ist. Man stelle sich den Aufschrei vor im umgekehrten Fall: sein Großvater wäre ein Massenmörder, und irgendein Schmutzwerfer schreibt: der Enkel eines Serienkillers kann doch nicht Bischof werden! Das ginge (übrigens zurecht) auch nicht. Aber: da sind die Schreiberlinge immer schnell dabei, zu betonen daß er eben nicht sein Großvater ist; während sich die guten Taten der Vorfahren wohl irgendwie (Lamarque lässt grüßen?) auf die folgenden Generationen vererben sollen. Es gibt eben noch journalistische Standards: Doppelstandards!
            (würg)
            Das Linksdenken muß doch eine Religion sein: sogar eine Art Erbsünde mit umgekehrtem Vorzeichen haben sie.

          • Aristobulus schreibt:

            LOL, so ist sie, die unumkehrbare Wiedergutwerdung der Drögen.

        • aurorula a. schreibt:

          Weitere Ausdrücke des starken islamischen Glaubens:

          Sa, 27. Mai (Fortsetzung):
          Auf einer philippinischen Uni werden neunzehn Leute durch islamische Extremisten ermordet.
          So, 28. Mai:
          Acht Angestellte einer philippinischen Reismühle werden von Jihadisten ermordet, da sie „ihren Glauben verraten“ hätten.
          Anhänger des „Kaliphats“ im Irak schießen wahllos in ein Krankenhaus und ermorden so ein Dutzend Leute im Gebäude.
          Di, 30. Mai:
          Ein selbstmordbombender Sunnit im Irak sprengt eine Eisdiele in einem shiitischen Viertel und ermordet sechzehn Restaurantgäste, hauptsächlich Kinder.

          • Aristobulus schreibt:

            Was sagt der Bischof Dröge dazu: Es sei „nicht hilfreich“, das zu erwähnen. Nein, er hat die von Mohammedanern ermordeten Christen gemeint. Aber wenn nur Mohammedaner andere Mohammedaner massakrieren, findet er es nichtmal nicht-hilfreich.

          • aurorula a. schreibt:

            „nicht hilfreich“ ist auch so ein Wort wie „Gerechtigkeitslücke“. Wem hilft es nicht, und wobei?

          • Aristobulus schreibt:

            „nix-hilfreich“ bedeutet genauestens „nix Aus-Der-Reie-Tanzen hier!“

          • Aristobulus schreibt:

            … während der Justizminister de Maizière mit dem Ober-Imam Tayeb auf dem evangelischen Kirchentag aufgetreten ist, der gesagt hat, dort!, dass „der Islam der gesellschaftliche Kitt für uns“ sei.
            Oder so.
            Nein, nicht der Imam hat das gesagt. Der sagt nur, dass der ISn nichts mit dem Islam zu tun habe. Der Justizminister hat das mit dem Kitt auf dem Staatskirchentag gesagt.

            Mehr islamische Massakereien als mehr Kitt? Wer bröckelt denn da so zum g“tterbarmen?

        • aurorula a. schreibt:

          Der Terror hört nicht auf:

          Dienstag, 30. Mai: Der islamische Staat feuert Mörsergranaten auf ein Wohngebiet in Syrien. Siebzehn Ermordete, davon drei Kinder.

        • aurorula a. schreibt:

          Weitere Anschläge der letzten Tage:

          Dienstag, 30. Mai:
          Massengrab mit sechzig Folteropfern des Islamischen Staats im Irak entdeckt.

          Mittwoch, 31. Mai:
          In Kenia wird ein Lehrer von Islamisten entführt und ermordet.
          In Afghanistan sprengt die „Haqqani“ im Berufsverkehr einen LKW und ermordet mehr als neunzig Leute.

          Donnerstag, 1. Juni:
          In Oldenburg wird der kurdische Flüchtling aus Syrien Abed Hannan Yaghoub von Mohammedanern erstochen, da er während des Ramadans nicht gefastet hat.

          Freitag, 2. Juni:
          In Kamerun fesseln Islamisten zwei Kinder an Sprengstoffgürtel und zünden diese in einer Menschenmenge fern: elf Ermordete.

          (der letzte ist atemberaubend, abgrundtief, sprachlosmachend böse)

          (Quelle mal wieder: https://www.thereligionofpeace.com/ )

        • aurorula a. schreibt:

          Die Gewalt geht weiter (wieder von thereligionofpeace):

          Freitag, zweiter Juni:
          In Tunesien wird ein Schafhirte von islamischen Terroristen entführt und enthauptet.

          Samstag, dritter Juni:
          Drei Selbstmordbomber sprengen ein afghanisches Begräbnis und ermorden zwanzig Trauernde.
          In London erstechen drei „This is for Allah!“ rufende wahllos Passanten auf der London Bridge und einem Markt: sieben Ermordete.

          Sonntag, vierter Juni:
          In Pakistan werden zwei Hazara (das ist eine Religion) wegen ihres nichtislamischen Glaubens erschossen.

        • aurorula a. schreibt:

          Montag, 5. Juni:
          Ein aus Somalia eingewanderter Angehöriger des Islamischen Staats ermordet in Australien zwei Leute im Zuge einer Geiselnahme.

          Dienstag, 6.Juni:
          In Afghanistan wird eine Moschee von Angehörigen einer anderen islamischen Glaubensrichtung in die Luft gesprengt. Sieben Ermordete.
          Islamische Terroristen ermorden in Kenia vier Mitarbeiter einer Hilfsorganisation mit einer Landmine.

          Mittwoch, 7. Juni:
          Im iranischen Parlamentsgebäude sprengt sich ein Selbstmordattentäter in die Luft und ermordet mindestens fünf Umstehende.
          Ebenfalls im Iran sprengen sich zwei weitere Selbstmordbomber in einem schiitischen Schrein und ermorden mindestens zwei Moscheebesucher.

        • aurorula a. schreibt:

          Donnerstag, achter Juni:
          Islamische Mordbrenner greifen ein nigerianisches Dorf mit Bomben und Maschinengewehren an und ermorden vierzehn Einwohner.
          In einem somalischen Dorf tut die Al-Shabaab-Miliz dasselbe und köpft achtunddreißig Leute die dort wohnten.
          Der Islamische Staat ermordet dreizehn irakische Kinder mit Chlorgas.

          Freitag, neunter Juni:
          Eine Selbstmordbomberin metzelt im Irak mehr als dreißig Marktbesucher.

        • aurorula a. schreibt:

          Freitag, neunter Juni:
          in Kamerun köpfen Islamanhänger vier Leute.

          Samstag, zehnter Juni:
          Anhänger einer anderen Islamfraktion erschießen drei Moscheebesucher in Afghanistan.
          Zwei Kinder in Syrien sterben durch eine Landmine die der Islamische Staat ausgelegt hatte.

          Sonntag, elfter Juni:
          Militante der Lashkar-e-Jhangvi-Miliz erschießen drei Polizisten an einem pakistanischen Checkpoint.
          Der Islamische Staat veröffentlicht unter großem Applaus der Sprenggläubigen Fotos eines Massakers an Christen auf den Philippinen, ermordet weil sie „den Koran nicht kennen“.

          • Aristobulus schreibt:

            … der Ramadanische dauert noch zehn Tage. Danach wird’s endlich wieder nur ein Attentat alle zwei Tage geben, comme d’habitude in der Religion des Friedens.

  6. anti3anti schreibt:

    Ramadan im Sommer in Europa mit seinen langen heißen Tagen und kurzen Nächten ist für gläubige Muslima eine Gesundheitskatastrophe. Viele fasten wegen gesellschaftlichen Druck, vor allem Schulkinder. Ramadan macht sie dumm!!!

    • aurorula a. schreibt:

      Aber Hallo. Vor einigen Jahren hatte ich jemanden mit einer Nierenbeckenentzündung, die ramadanbedingt weder etwas essen noch trinken wollte und das auch auf Medikamente bezogen hat. Jeder hat das Recht, sich selbst zu schaden – aber ihr Arzt und ich hatten auch das Recht, einen Weg zu kennen etwas in jemanden hineinzubekommen den Mohämme sich nie hätte vorstellen können, und das innere Gabelfrühstück dann mit dem Infusionsbesteck zu genießen 😈

      • Paul schreibt:

        Werte aurorula a.!
        Zwangsernährung ist, soweit ich weiß, in Deutschland jetzt verboten. Wird auch in Altersheimen beachtet.
        Damals war das wohl anders. Heute würden Sie sich strafbar machen.

        Herzlich, Paul

        • aurorula a. schreibt:

          Nochmal langsam, zum mitschreiben: wenn ein Arzt im Einverständnis mit der Patientin eine Infusion legt, weil sie nichts trinken kann oder will, und ich mich freue daß es diese Möglichkeit gibt, dann mache ich mich mit meiner Freude strafbar?

        • Aristobulus schreibt:

          Paul, der nicht verstanden hat, worum es da im Zusammenhang grad geht, kriegt eine Assoziation aus dem Nirgendwo („Zwangsernährung!“) und faselt glatt mal vom sich Strafbarmachen.
          Jeeez

          • aurorula a. schreibt:

            Ich hätte scheiben sollen „wie jemand etwas zu sich nehmen kann“ statt „etwas in jemanden hineinzubekommen“, dann hätte Paul wahrscheinlich nicht die Dame mit Mohämme verwechselt.

          • Aristobulus schreibt:

            Für Päul’n muss man die Dinge, die in seinem Alltag nicht geschehen, extra langsam und extra deutlich hinschreiben, um dann noch immer nicht sicher zu sein, ob sie nicht zu weit entfernt von seinem Alltag und damit in der imponderabilischen Sphäre des Irgendwas zu liegen kommen 🙂
            Aber man tut es ja gern.

            -Ja, und wer bezahlt den sinnlosen Arztbesuch und die sinnlose Infusion der Mohammedanerin: Wohl die deutsche Krankenkasse. Irrsinn

          • aurorula a. schreibt:

            … äh?
            ist das angekommen daß kein Zwang dabei war?

          • Aristobulus schreibt:

            … also im Koran stehet geschrieben: Es sey keyn Zwang in der Apothek‘.
            Aber auch Paul das auch weiß?

    • Aristobulus schreibt:

      Paul.
      Sie schrieben einfach mal aus dem Blauen den Satz „heute würden Sie sich strafbar machen.“
      Sie haben sich zuvor keinerlei Mühe gemacht, um z.B. mal nachzufragen (wer nicht versteht, muss nachfragen, bevor er sinnlos droht, so ist das nun mal), wie was gemeint gewesen ist.
      Statt dessen haben Sie herumgesponnen.
      Gut gut, jeder spinnt mal herum. Es ist wohl menschlich.
      Wem das jedoch unterlaufen ist, der hat sich menschlicherweise zu entschuldigen. Ihre Oma hat Ihnen das einst beigebracht.
      Finden Sie nicht?

      • Paul schreibt:

        Schauen Sie nach, was ich geschrieben habe. (Mai 29, 2017 um 8:48)

        Ich weiß, dass in Altersheimen Zwangsernährung verboten ist. Meine Schwiegermutter hat im Alter von 103 Jahren die Nahrungsaufnahme und das Trinken verweigert. Wegen fehlender Lebensqualität und weil sie lebenssatt war hat sie beschlossen zu sterben. Nach ein paar Tagen ist sie ruhig und friedlich „eingeschlafen“.
        Dabei wurde sie von Ihrer Familie begleitet.

        • Aristobulus schreibt:

          Mag ja so sein, hat aber nichts mit dem hiesigen Thema zu tun: Es ging nicht um Altersheime!, sondern um eine Mohammedanerin im wohl besten Alter mit Nierenbeckenentzündung, die in eine Apotheke kam und wegen des Ramadans nichts trinken und keine Tabletten schlucken wollte.
          Steht ja da.
          Worauf Sie etwas von irgend Strafbarkeit schrieben. Lesen Sie sich’s nochmal durch. Nein, nicht wieder in den Mails, die Sie von Kommentaren bekommen. Die Diskussion steht ja zur Gänze im Blog.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Und jetzt verstehe ich langsam, warum Sie so häufig den Eindruck machen, nichts zu verstehen: Weil Sie aus Gewohnheit auf Mails direkt antworten.
            Das hätte Sinn bei einzelnen Stellungnahmen, die jedoch nicht als Kommentare wie in einem Gespräch mit anderen Kommentaren verknüpft sind. Ja?
            Hier sind jedoch die Kommentare als Gespräch miteinander verknüpft.

            Das heißt: Man muss schon die ganze Diskussion lesen (meist genügt die Teildiskussion), um ihr zu folgen, um zu beurteilen, wer da wer ist, und um sinnvoll zu antworten.
            Erklärt?

        • aurorula a. schreibt:

          Was an der Zwangsernährung verboten ist, ist aber nicht die -ernährung, sondern der Zwang.
          Eine freiwillige Infusion im Einverständnis der Patientin hat damit nichts zu tun, auch wenn der Vorschlag nicht von ihr selbst kommt (sondern ich mit ihrem Arzt telefoniere und es dann ihr vorschlage). Jede medizinische Tätigkeit ist „Körperverletzung mit Einwilligung“. Egal, welche. Deshalb muß man nicht nur vor Operationen gefühlte tausend Formulare unterschreiben; sondern deshalb haben auch die Tabletten und der Blasentee Beipackzettel und keine Aufkleber „gesundheitsschädlich“ – das müßten dieselben Stoffe und Pflanzenextrakte sonst, wenn sie nicht Arzneimittel wären.
          Dieses Einverständnis kann auch verweigert werden (übrigens auch schon von Kindern über 14 – sogar über 12, wenn sie „einwilligungsfähig“ scheinen!) – sehr sinnvollerweise für die Patientin ist das aber keine pauschale Alles-oder-Nichts-Entscheidung, sondern sie bestimmt konkret, was sie will und was nicht (innerhalb dessen was möglich und sinnvoll ist, was ihr dann wieder der Arzt erklärt). Genau wie das Kind im anderen Beispiel bestimmen kann, daß es das Schmerzmittel als Tropfen und nicht als Zäpfchen zu sich nehmen möchte (und die Mutter sich dann daran halten muß), kann sie sagen, sie will lieber eine Infusion als etwas zu trinken. Genauso kann ich in meine Patientenverfügung schreiben: lasst mich nicht verdursten! (das steht auch da so drin) – und Ihre Schwiegermutter wollte das Gegenteil.
          Beides ist möglich, es soll ja gerade nicht nur eine Möglichkeit geben, die alle dann müssen. Deshalb würde sich auch jemand, der mir verweigert was ihre Schwiegermutter nicht wollte, genauso strafbar machen.

          Daher nochmal die Frage: woher kommen Sie auf den Zwang – ohne Zwang?

          • aurorula a. schreibt:

            P.S: und auch daß ich mich darüber freue, daß sie das selbst bestimmt und nicht etwa Mohämme; weil es für sie da eine gangbare Möglichkeit gibt die sich Mohämme nicht hätte vorstellen können – noch sind wir nicht in Saudi-Barbarien, auch das darf ich.

          • Aristobulus schreibt:

            … wobei es ja auf der Sach-Ebene und auf der Vernunftebene (außer auf einer ganz streng formalen, abstrakten Ebene) ja absurd bis pervers ist, nicht?, dass sich jemand lieber eine Infusion legen lässt, als was zu trinken.
            Missbrauch der medizinischen Versorgung in einem besonders schweren Fall ist das-. Verletzte, Leidende und Bewusstlose brauchen eine Infusion (qua Notfallmedizin). Luxusfastende sollen gefälligst was trinken, wenn sie krank sind oder wenn ihnen schwach wird – sonst ist das Selbstschädigung.

            (Übrigens: Im Judentum gibt es einen besonders wichtigen Fastentag, den Jojm Kiper, hochdt. Jom Kippur, an dem über 27 Stunden nichts gegessen und nichts getrunken wird. Halacha, also jüdisches Recht, schreibt jedoch vor, dass jemand, dem es dabei blümerant schlecht oder schwach wird, sich nicht daran halten DARF. Wenn er/sie trotzdem den Helden spielen will und das Risiko eingeht, ev. umzufallen, nur um der religiösen Verpflichtung nachzukommen, dann verletzt er laut Halacha diese Verpflichtung.)

            Überdies ist die Infusion als Trink-Ersatz auch mohammedanisch-religiös betrachtet ja glatt geschwindelt 😉 , denn Flüssigkeitszufuhr ist Flüssigkeitszufuhr, zumal wenn ihr zugestimmt wird, nicht? Dann ist das Trinken von hinten durchs Gesäß ins Auge.
            Ja da beißt die Maus gar keine Achbar ab, fast kaum nimmermehr.

        • Aristobulus schreibt:

          Paul: Wo bleibt denn nun Ihre längst fällige Entschuldigung?
          Das hat nichts mit verletztem Stolz zu tun: Wer nicht klarstellt, dass ihm etwas danebenging, der schadet sich bloß selbst.

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