Offener Brief von Gerd Buurmann an Sandra Maischberger

Liebe Sandra Maischberger,

Warum geben Sie sich und Ihren Namen für die ganze Sache her?

In den letzten Jahren haben die öffentlich-rechtlichen Sender mehrmals einseitige Berichte und Lügen über Israel gesendet. Einige Aussagen waren so offensichtlich falsch, dass später öffentliche Entschuldigungen getätigt werden mussten. In dem Artikel „Ich klage an!“ habe ich eine lange Liste journalistischer Fehlleistungen dokumentiert. Wenn es um Israel geht, wurden falsche Zahlen, Behauptungen und Unterstellungen gesendet, die im Nachhinein korrigiert werden mussten. Jedoch wurde in keinem Fall eine der großen Talkshows genutzt, um über diese anti-israelischen Fahrlässigkeiten zu diskutieren.

Die Dokumentation „Auserwählt und Ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner enthält keine der falschen und einseitigen Anschuldigungen gegen Israel. Arte weigerte sich, den Film zu senden. Nach langen Protesten, auch von meinem Blog Tapfer im Nirgendwo, sendet nun der WDR diese Dokumentation, aber nicht ohne im Anschluss eine Talkshow folgen zu lassen, in der lang und breit erklärt wird, welche angeblichen handwerklichen Mängel dieser Film aufweisen soll, obwohl bisher nicht auch nur ein Fehler nachgewiesen werden konnte, der so eklatant ist, wie all die diversen Fehler, die in israelkritischen Artikeln von öffentlich-rechtlichen Sendern veröffentlicht wurden, ohne dass jemals darüber in großen Talkshows berichtet wurde.

Liebe Sandra Maischberger,

warum machen Sie sich zur Komplizin dieser doppelmoralischen Sonderbehandlung von Israel?

Die Dokumentation „Auserwählt und Ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ zeigt in neunzig Minuten den Judenhass Europas, wie er sich in den frühen Zeiten des Christentums verfestigt hat, durch Luther brutalisiert und durch Philosophen, Schriftsteller und Komponisten in Europa gerechtfertigt wurde und schließlich von den Nazis zur industriellen Massenvernichtung von Menschen gemacht wurde. Den Fokus aber richtet die Dokumentation auf den mörderischen Judenhass des 21. Jahrhunderts in Europa und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis:

Die Dokumentation zeigt, wie Judenhass von Europa in die arabische Welt exportiert wurde, um dann mörderisch nach Europa zurückzukehren und zwar in Form einer brutalen und durch europäische und christliche Organisationen finanzierten „Kritik“ an Israel, die sogar vor Verfolgung und Mord nicht mehr zurückschreckt. Nachdem man die Dokumentation gesehen hat, versteht man die letzten Sätze der Dokumentation:

„Niemals, ich bin überzeugt, niemals wären die Araber in Frankreich den Juden gegenüber gewalttätig geworden, hätte man sie nicht überzeugt, dass es ihre Pflicht ist, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen. Sie hätten das sonst nie gemacht. Aber man hat ihnen eingeredet, dass das notwendig ist und da ein Teil derer, die Macht haben, sich so etwas erlaubt haben, hat das für sie die Attacken gerechtfertigt und sie unterstützt.“

Die Leute, die diesen Menschen den Hass eingeredet haben, sind Menschen aus Europa, Christen von „Brot für die Welt“ und „Misereor“, linke und rechte Aktivisten, Politiker der Europäischen Union, aber auch Journalisten und Redakteure der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Die Dokumentation macht deutlich, dass die bisherige Art, wie die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten über Israel berichtet haben, in einer Form einseitig und unausgewogen war, dass dadurch judenfeindliche Ressentiments geschürt wurden. Der Film sagt also:

Alle Morde, die in Europa im 21. Jahrhundert von Muslimen an Juden begangen wurden, sind Resultat einer europäisch-christlichen Propaganda gegen Juden und Israel!

Ich habe den letzten Satz fett gedruckt, denn er sollte noch einmal gelesen werden, bevor wir anschauen, zu welcher Barbarei diese Propaganda bereits geführt hat.

Am 21. Januar 2006 wurde Ilan Hamimi in Frankreich von einer Gruppe muslimischer Männer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war. Ihm wurde unter anderem bei lebendigem Leibe der Penis abgeschnitten. Am 19. März 2012 wurden drei Kinder und ein Erwachsener vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem selbsternannten Kämpfer des Islams ermordet, weil sie Juden waren. Am 24. Mai 2014 wurden zwei Israelis und eine Französin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Am 3. Dezember 2014 wurde ein jüdisches Paar in Paris brutal überfallen. Die Angreifer stürmten in die Wohnung und brüllten: „Ihr seid Juden, also seid ihr reich!“ Sie raubten Schmuck und Geld und vergewaltigten die Frau vor den Augen ihres Freundes. Wochen zuvor hatten dieselben Täter einen siebzigjährigen Juden verprügelt. Am 9. Januar 2015 nahm ein selbsternannter Kämpfer des Islamischen Staats in einem jüdischen Supermarkt mehrere Geiseln und tötete vier Juden. Am 13. November 2015 wurde das Bataclan Theater in Paris Ziel eines Anschlags, bei dem neunzig Menschen ermordet wurden. Das Theater wurde nicht zufällig ausgesucht.

Am 20. Dezember 2008 drehten arabische Terroristen einen Film des Hasses über das Theater und Caféhaus Bataclan, in dem am 13. November 2015 brutal gemordet wurde. Damals drängten vermummte Männer zum Eingang des Bataclans mit einer klaren Nachricht für die jüdischen Besitzer. Ein Mann sprach:

„Der Zorn und die Revolte in meinen Vierteln ist etwas, das wir nicht länger kontrollieren können, darum haben wir eine Nachricht für die Leiter dieses Theaters. Heute bin ich noch nett, aber eins sollten Sie wissen, mit all den Männern, die wir hinter uns haben, wir werden sie nicht mehr lange zurückhalten können. Das ist es, was ich sagen wollte und jetzt werde ich zurückziehen. Aber wisse das, wir werden mit Ungeduld warten!“ 

http://www.liveleak.com/view?i=4d8_1447514351

Dieses Video wurde als Propagandavideo von Terroristen für Terroristen gemacht. Sogar noch kurz von den Anschlägen wurde dem Bataclan mit Anschlägen gedroht. Die Bedrohungslage wurde so heftig, dass die jüdischen Besitzer das Theater kurz vor dem Anschlag verkaufen mussten.

An dem Tag des Anschlags spielte die Band Eagles of Death Metal in dem Theater. Die Band hatte sich ebenfalls bei islamischen Fundamentalisten und deren Unterstützer sehr unbeliebt gemacht, da sie sich lautstark gegen Israelhass ausgesprochen hatte. Einige Monate vor dem Anschlag zum Beispiel wurde die Band unter anderem vom Pink Floyd Mitbegründer Roger Waters aufgefordert, einen geplanten Auftritt in Israel abzusagen, da Israels Behandlung von Palästinensern laut Roger Waters mit den Verbrechen der Nazis zu vergleichen sei. Er drängte die Musiker von Eagles of Death Metal in einem Brief, nicht in Tel Aviv aufzutreten. Am 12. Juli 2015 traten sie dennoch in Israel auf. Der Vormann der Band, Jesse Hughes, rief sogar ein paar deutliche Worte von der Bühne: „Wisst Ihr, was ich zu Roger Waters sage? Zwei Worte: Fick Dich!“

Vier Monate später wurden in einem Konzert dieser Band, in einem Theater, das von islamischen Terroristen als jüdisches Theater angesehen und schon mehrmals bedroht wurde, neunzig Menschen ermordet. In der deutschen Berichterstattung wurde jedoch über diesen judenfeindlichen Hintergrund kaum berichtet. Vermutlich, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Die Dokumentation „Auserwählt und Ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner jedoch thematisiert diesen Judenhass. Arte weigert sich jedoch, diese Dokumentation zusenden und der WDR sendet diese Dokumentation nur, wenn im Anschluss eine Dokumentation folgt, die behauptet, die Dokumentation habe „handwerkliche Mängel“, obwohl im Vorfeld diverse Filme gegen Israel gesendet wurden, die voller nachweislicher Fehler und Lügen waren.

Wenn es gegen Israel geht, dürfen Fehler und Lügen sein, wenn es jedoch für Israel geht, sind bereits Mängel zu viel!

Liebe Sandra Maischberger,

warum machen Sie da mit und wer bitte war für die Gästeauswahl zuständig?

Die Hauptaussage der Dokumentation besagt: Alle Morde, die in Europa im 21. Jahrhundert von Muslimen an Juden begangen wurden, sind Resultat einer europäisch-christlichen Propaganda gegen Juden und Israel!

Was bitte kann Norbert Blüm zu diesem Thema beitragen? Was ist seine Expertise in dieser Angelegenheit? Bisher ist er ausschließlich als eben solcher Christ in Erscheinung getreten, der in dem Film massiv kritisiert wird. Offen und ohne auch nur den Anschein einer Objektivität vermitteln zu wollen, verbreitet er ausnahmslos negative Bilder über Israel. Was er bei Hart aber Fair über Israel vom Stapel gelassen hat, ist an einseitiger Israelverurteilung kaum noch zu überbieten.

Nachdem ich das gesehen habe, möchte ich fast sagen:

„Niemals, ich bin überzeugt, niemals wären die Araber in Europa den Juden gegenüber gewalttätig geworden, hätte Norbert Blüm sie nicht überzeugt, dass es ihre Pflicht ist, sich mit ihren Glaubensbrüdern in Palästina solidarisch zu zeigen. Sie hätten das sonst nie gemacht. Nobert Blüm hat ihnen eingeredet, dass das notwendig ist.“

Und wehe, jetzt beschwert sich wer und sagt, wie kannst Du nur so über Norbert Blüm reden, das ist Verleumdung. Zunächst einmal, ich habe geschrieben, dass ich das „fast“ sagen möchte und weiter, selbst, was ich fast sagen wollte, ist harmlos im Vergleich zu den bösartigen Einseitigkeiten, die Norbert Blüm im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gegen Israel und Juden vom Stapel gelassen hat.

Warum sitzt Rolf Verleger in der Runde. Bei Wikipedia steht:

Ferner äußerte Rolf Verleger Verständnis für die „verzweifelte“ Hamas, die sich „aus Protest […] mit den Mitteln […] wehrt, die sie hat“

Die Hamas fordert in ihrer Gründungscharta die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit. Die Hamas fordert die „Endlösung“! So steht es in Artikel 7. Der stellvertretende Minister der Hamas für religiöse Angelegenheiten erklärt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Für diese „verzweifelte“ Hamas und für diesen „Protest“ zeigt Rolf Verleger Verständnis und Norbert Blüm sagt über Israel und den Versuch der israelischen Regierung, diesen erklärten Holocaust zu verhindern:

„Ich kann in den Aktionen der israelischen Armee keinen Abwehrkampf gegen den Terrorismus sehen – sondern nur Vernichtung.“

Herzlichen Glückwunsch, liebe Sandra Maischberger, eine wundervolle Truppe haben Sie sich zusammengestellt. In der Runde wird ebenfalls die „Nahostexpertin“ Gemma Pörzgen sitzen. Sie sagt:

„Der Film hat einfach eine sehr klare propagandistische Linie und zeigt aus meiner Sicht eben diese ganze Thematik sehr einseitig.“

Ja klar, der Film ist einseitig, aber natürlich nicht der WDR, der Sandra Maischberger vorschickt, um zu zeigen, wie einseitig die Dokumentation sein soll, obwohl der selbe WDR noch nicht eine Talkshow zu den vielen Lügen gemacht hat, die nachweislich von öffentlich-rechtlichen Sendern über Israel verbreitet wurden.

Das Befremdlichste an der ganzen Talkshow ist jedoch, dass die Filmemacher nicht mit in der Runde sitzen. Ich habe bei Joachim Schroeder nachgefragt. Er sagt, er sei nicht mal gefragt worden. Ich finde das alles entsetzlich.

Liebe Sandra Maischberger,

warum geben Sie sich dafür her?

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92 Antworten zu Offener Brief von Gerd Buurmann an Sandra Maischberger

  1. bm98600 schreibt:

    Hab erst jetzt Ihre Anwort bemerkt und darüber „gehirnt“. Ich meine , Sie haben recht. Ein wenig kommt es mir auch so vor, dass bei herausragenden Ereignissen wie diesem ( man kann auch sagen Shitstorm 😀) jeder , der auf sich hält, seines Senf und seine pc- Position dazu geben muss,
    um seine Intelligenz zu beweisen.
    Ich jedenfalls bin sehr froh, dass es so gelaufen ist, sonst hätte ich den Film evt. nicht gesehen. Er zeigt, was andere nicht zeigen, basta.

  2. Pingback: Offener Brief von Gerd Buurmann an Sandra Maischberger | DIG Aachen e. V.

  3. klartext77 schreibt:

    Kein Hass auf Juden. Nirgends. Alles nur „Israel-Kritik“: https://jpst.it/10dj7

  4. American Viewer schreibt:

    Liebe Sandra Maischberger,
    warum geben Sie sich dafür her?

    Merkwürdige Frage. Die Person gab sich dafür her, als sie beim GEZ-Funk anheuerte. Israelhass ist für diese Leute Wille und Ziel und Auftrag. Das ist so als würde man Nazis vorwerfen: Alles schön und gut bisher, aber das mit den Juden, musste das sein?

    • Aristobulus schreibt:

      … da kann man von solchen und von solchen und wohl gar von beiderlei Nasen etwa folgende Antworten vernehmen:

      „Wir haben das doch nicht gewusst.“
      „Der WDR ist progressiv, und Progressive können keine Antisemiten sein.“
      „Nein, Tom Buhrow hat versichert, dass alles koscher ist!“
      „Aber was die Juden mit den Palästinensern machen / mit den deutschen Mädeln gemacht haben / an der Börse machen / mit den Siedlungen machen!“
      „Geschichte wird nun mal von den Siegern geschrieben.“
      „Es ist nun mal ein umstrittener Film.“
      „Es ist ein einseitig proisraelischer Film!“
      „Der Film hat handwerkliche Mängel!“
      „Deutschland war eingekreist, was wollen Sie, es war doch Krieg!“
      „Die Russen haben auch„.
      „Die Zionisten haben auch.“
      „Die Eskimos haben auch.“
      „How dare you?!“

      usf.

      • Brathering schreibt:

        Am Anfang der Sendung wurde Jörg Schönenborn von Sandra Maischberger gefragt, ob ein Film über Antisemitismus pro jüdisch sein müsse. Darauf antwortete Jörg Schönenborn, er müsse pro menschlich sein.

        Wie würde ein WDR-Kommentator folgende Antwort wohl interpretieren:
        „Herr Donald Trump, muss ein Film über den Ku Klux Klan pro afroamerikanisch sein?“
        Donald Trump: „Der Film muss pro menschlich sein.“

        Wie würden die weiteren Talkgäste reagieren, wenn Sandra Maischberger folgende Antwort auf ihre Frage bekommen würde:
        „Muss ein Film über Flüchtlinge und muslimische Asylbewerber, pro Flüchtling und pro muslimisch sein?“
        AfD-Parteifunktionär: „Der Film muss pro menschlich sein.“

        • Aristobulus schreibt:

          „Herr Vorsitzender Schönenborn, muss ein Dokumentarfilm über Horst Mahler pro-Mahler sein?“
          „Der Film muss pro-menschlich sein.“
          „Aber Herr Vorsitzender Schönenborn-“
          „Jaaa?“
          „Ach nichts.“

        • Aristobulus schreibt:

          „Frau AfD-Vorsitzende Petry, muss ein Film über Flüchtlinge und muslimische Asylbewerber, pro Flüchtling und pro muslimisch sein?“
          „Der Film muss pro-menschlich sein.“
          „Damit haben Sie gesagt!, dass Flüchtlinge und Musliiime keine-Menschen-sind!!“
          „Nein, ich habe gesagt, dass ein Film darüber nicht Partei für Flüchtlinge ergreifen darf, weil nicht erwiesen ist, dass Flüchtlinge aus Gründen von Menschlichkeit hierher gebracht werden.“
          „Sie haben damit SCHIESSBEFEHL gesagt!!“
          „Wo und wann?“
          „Haben Sie!“
          „Nö.“
          „Doch!!“

          usf., bis zum Erbrechen.

          • aurorula a. schreibt:

            Herr Maas, muß ein Film über staatliche Zensur pro-Redefreiheit sein?
            Der Film muss pro-menschlich sein.

            Diese [würde ausgeschrieben garnicht schön aussehen] im Bundestag haben das durchwinken des unsäglichen Gesetzes hinter der Abstimmung über die Homo-Ehe versteckt – und es angenommen. Seit gestern gilt es.

          • Aristobulus schreibt:

            Zensoren sind ja auch Menschen.

            „Herr Maass, muss ein Film über Zensoren menschlich sein?“
            „Was wollen Sie damit sagen?“
            „hmähm, also ob-“
            „Ich werde Ihre Frage prüfen lassen, hörnSe, PRÜFEN! lassen.“

  5. Philipp schreibt:

    Blüm beweist auch in kleinen Dingen, dass er keine Ahnung hat…wusste nicht, dass in der IDF „Kalaschnikows“ im Dienst sind (also abgesehen von der Shayetet 13)…aber da handelt es sich zum israelischen Pendant zu den Navy SEALs…und die sind ganz fix nicht „in Hebron“…

  6. Philipp schreibt:

    Aus dem WDR-„Faktencheck“:
    „Sozialistische Systeme wie DDR und Sowjetunion grenzten sich beispielsweise deutlich vom Nationalsozialismus ab.
    In der Ideologie der DDR und der Sowjetunion war der Faschismus die höchste Form des Imperialismus und damit Bestandteil einer als wissenschaftlich erforschten gesellschaftlichen Entwicklung.
    In der Sowjetunion und in der DDR wurde das Entstehen des Nationalsozialismus durch die sogenannten „Steigbügelhalter“ der Industrie und der in Sozialdemokraten und Kommunisten gespaltenen Arbeiterklasse erklärt. In der DDR wurde der kommunistische Widerstand gegen die Nationalsozialisten erforscht, dokumentiert und für die allgemeine Propaganda benutzt.
    Vor diesem Hintergrund muss die Behauptung, dass „große Teile der Linken haben einfach so getan [hätten], als wenn man wieder 1932 anfangen könnte“, kritisch gesehen werden.“

    Die DDR grenzte sich sogar derart ab, dass sie als einer der beiden Nachfolgestaaten Nazi-Deutschlands keinerlei Verantwortung für die NS-Verbrechen übernahm, sondern die Aufbereitung der Verbrechen und die Entschädigung der Opfer der BRD überließ. Und ja: Abgesehen von der Würdigung kommunistischen Widerstands gegen das NS-Regime tat die DDR in der Tat so, als könne man 1932 wieder anfangen…

    • Aristobulus schreibt:

      Na ist doch wieder widerlich, das.
      Was will der WDR?, einen Film zeigen und darüber reden, oder den Film mit verbissen bissigen Einblendungen stückeln und ihn madig machen?

      Der JUDE unter den Filmen.

      • Aristobulus schreibt:

        SO würden die übrigens den Film „Jud Süß“ zeigen, mit verdammender Diskussionsrunde danach, mit einleitenden, warnenden Stellungnahmen zuvor und mit just solchen Einblendungen zwischendurch!, was das für ein schlimmer Film sei.

        • Aristobulus schreibt:

          Die würden eher um 21 Uhr einen Splatter-Pornofilm zeigen als so verschämt nach 23 Uhr die Wahrheit über die staatsdeutsche Finanzierung des arabischen Judenhasses.

      • Philipp schreibt:

        Ja, eine bodenlose Frechheit. Vor allem finde ich die Leugnungen der präsentierten Hilfsorganisationen einfach nur erbärmlich. Die Holocaust-Vergleecherin trägt sogar ein EAPPI-Logo auf der Weste. Etwas billig, sich auf einzelne Mitarbeiter rauszureden. Die sollten schon wissen, welche Fanatiker sie beschäftigen. Aber da sie berüchtigt für ihre penetranten Apartgheid-Vergleiche sind, glaube ich aus der Stellungnahme ohnehin kein Wort.

      • klartext77 schreibt:

        344 Kommentare zu der ARD-Sendung und dem sog. Faktencheck. Stand 07:15 Uhr.
        In mehrfacher Hinsicht lesenswert.
        http://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/unternehmen/doku-faktencheck/uebersicht-faktencheck-100.html

        • Aristobulus schreibt:

          … der GANZE WDR scheint an diesen lachhaft schülerhaften, blösdinnigen Herumkorrigierereien gearbeitet zu haben, da wurde dann etwa die Stellungnahme von Pax Christi gefunden, in der jemand stammelt, dass das sich Kümmern „um die Palästinenser von denen kommt, die von den Menschenrechten her kommen, aber nicht von einem Antisemitismus“.
          So Zeug haben die WDRler gefunden, gut bezahlt von Zwangsgebührengeld, das haben sie dafür berbraten!, alles ist voll davon, und das wird dann da so hingetan, unwidersprochen. Dass z.B. Pax Christi (nur ein Beipiel) zutiefst judenhasserisch eingestellt ist, interessiert den WDR allein in der Hinsicht, weil ein paar Sätze von denen ja dem Film widersprechen.
          Abartig

  7. Kanalratte schreibt:

    Es gibt nur eine einzige Dokumentation unter hunderten anderen deutschen Produktionen über deren neutrale Richtigkeit man in Deutschland diskutiert. Diese Dokumentation ist ausgerechnet eine der wenigen, wenn nicht sogar die einzige deutsche TV-Doku, die Israel in einem positiven Licht erscheinen lässt. Mehr muss man dazu, glaube ich, nicht sagen. Sozusagen der Jude unter den deutschen Dokumentionen.

  8. Rika schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann, dein offener Brief enthält einen fett gedruckten Satz, dem ich ganz entschieden widerspreche. Der Hass auf Juden wurde nicht von Christe.n in den arabischen Raum exportiert, er ist vielmehr elementarer Teil der göttlichen Weisung, an dem sich muslimische Terroristen ausrichten und dessentwegen gläubige Muslime dem Terror gegen Juden keinerlei Widerstand entgegen setzen. Ansonsten Zustimmung zu dem sehr, sehr langen Schrieb.

    • Aristobulus schreibt:

      … bitte darüber weiter unten nachlesen, Rika, da erörtern wir, inwiefern zuerst der christliche Judenhass und erst ab dem siebten Jh. der mohammedanische Judenhass existiert haben, und wie der Erste als Vorlage ins Zweitere hereingeholt worden sein könnte.

      • Rika schreibt:

        Danke für den Hinweis. 🙂 Ich war an dem Satz hängen geblieben… und via Smartphone lese ich höchst ungern die vielen Kommentare. Das werde ich nun nachholen…..

      • Godzilla schreibt:

        Allerdings haben in der arabisch-muslimischen Welt nach den ersten Massakern an Juden, noch unter der Befehlsgewalt des »Propheten« selbst, dort nie wieder solche stattgefunden wie ab der Reconquista der beiden katholischen Majestäten in Spanien gegen Ende des 15. Jahrhunderts bis hin zum Holocaust im 20. Jahrhundert unter den Nationalsozialisten im sogenannten christlichen Abendland. Hier schließt sich der historische Kreis mit dem Irrtum der muslimischen Welt: Von den Nazis lernen, heißt siegen lernen

        • Aristobulus schreibt:

          Das stimmt nicht ganz: Es haben innerhalb der islamischen Welt immer wieder Pogrome gegen Juden stattgefunden (etwa im elften Jahrhundert in Cordoba, und seit 1840 in Damaskus wieder anfangend und nie mehr aufhörend). Sie wurden in der langen Zwischenzeit dort als so normal enpfunden, dass man sie kaum erwähnt hat.

          Weil man die Berichte darüber (und über die grässliche Behandlung der Juden als Dhimmis) im neunzehnten Jh. nicht fand, entstand die Auffassung, es sei in der ialsmischen Welt nicht ganz so spanisch-inquisitorisch zugegangen wie unterm Christentum. Aber die Auffassung ist falsch.

        • Frase0815 schreibt:

          Auf heplev gibt es eine „Massaker-Landkarte“:
          Massaker von Muslimen an Juden vor 1948

          • Aristobulus schreibt:

            … darauf fehlt just das Pogrom von 1840 in Damaskus.
            Tsiss, nichtmal eine perfekt schöne Karte von den Pogromen gibt’s. Die sind alle nur schön.

  9. Kanalratte schreibt:

    Ich bin absolut kein Verfechter der Nazikeule oder der Erbschuld, aber dass sich gerade Deutsche (häufig ältere Semester wo Papi noch in der Wehrmacht war) nur 72 Jahre nach dem deutschen Völkermord heute so als Moralapostel gegenüber Israel aufspielen ist schon sehr sehr befremdlich. Israel ist wohlgemerkt ein Land, dass sich Juden in Kriegen selbst erobern und verteidigen mussten. Der Holocaust war ja nicht nur IRGENDEIN Völkermord, sondern der effizienteste und perfideste in der Menschheitsgeschichte, was reine Tötungsfabriken wie Treblinka, Sobibor und Belzec eindeutig belegen. Durch den Holocaust haben die Juden große Teile ihrer Bevölkerung und ihrer Kultur verloren. Wenn sich Türken heute moralisch über Armenier aufplustern oder weiße US-Amerikaner über die Lebensverhältnisse der amerikanischen Ureinwohnern in Reservaten belustigen, dann ist das übrigens ebenso abartig.

  10. bm98600 schreibt:

    Eine andere Meinung
    „Wenn ich der Programmchef von Arte wäre, ich hätte die Doku nicht gezeigt, weil sie genau das tut, was man sich bei dem Thema nicht erlauben darf: Sie macht dem Zuschauer das Geschenk des Zweifels, erlaubt ihm, sich damit zu beruhigen, dass vielleicht doch alles ganz anders ist, drängt ihn förmlich in die Gegenposition, weil sie selbst dort ein völliges Vakuum hinterlässt. Ich hätte die Doku nicht gezeigt, weil die beiden Autoren Hanns Joachim Friedrichs Credo „Mach dich nie mit einer Sache gemein, auch nicht mit einer guten“ so völlig ignorieren, weil sie anscheinend überhaupt nicht verstehen, dass Objektivität kein Selbstzweck ist, sondern sie mit ihrer Einseitigkeit den Zweiflern in die Hände spielen, dass sie, wenn sie Organisationen angreifen und ihnen keine Möglichkeit zur Rechtfertigung geben, sich auch selbst die Chance nehmen, selbige zu entlarven.“

    http://cicero.de/kultur/antisemitismusdoku-das-geschenk-des-zweifels

    • Aristobulus schreibt:

      … über diese Ausage denke ich seit vorhin nach.
      Ist etwas dran?
      Nein. Nichts ist dran. Zwei riesengroße Irrtümer sind der Autorin bei aller anrührender Eloquenz unterlaufen:

      1) Joachim Schröder und Sophie Hafner machen sich ja mitnichten „mit einer Sache gemein“, sondern sie berichten getreulich und steng auf die Sache bezogen, was ein UNRWA-Mitarbeiter sagt, was ein Einwohner von Gaza sagt, was bedrohte Juden aus Sarcelles sagen, und sie berichten Anette Groths Wasserlügen. Die Kamera wird draufgehalten, es wird gefilmt und ungeschnitten gezeigt, was die Leute sagen. Das ist Dokumentation!, das ist kein „sich Gemeinmachen mit einer Sache“. Davon kann ja gar keine Rede sein.

      2) Das Publikum, egal welches, und egal, welche Sender es sieht oder welche Zeitungen es liest, ist übersättigt mit antiisraelischer Voreingenommenheit. Nun kommt zum ersten Mal ein Film, der alles Andere ist das das. Und nun? Weil der Zuschauer daran zweifeln könnte, so die Autorin, sollte der Film wegen der möglichen kontraproduktiven Wirkung nicht gezeigt werden?, na bullshit. Was war mit den möglichen Zweifeln der Zuschauer/Leser zuvor während all der israelfeindlichen Indoktrination?!, darüber verliert die Autorin kein Wort.
      À propos: Es hat kein solcher Zweifel stattgefunden. Niemand begann oder beginnt zu zweifeln, wenn ihm immer wieder judenfeindliches Zeug vorgesetzt wird, es gibt keinerlei Berichte über solche Zeifel, keinerlei Beobachtungen, nichts.

      Der Artikel im Cicero ist etepetete, der Artikel ist angesteckt von Übervorsicht, von JÜDISCHER Übervorsichtigkeit!, von linker jüdischer Übervorsicht.
      Diese Haltung war schon immer die falscheste.

      • Aristobulus schreibt:

        Noch ein sehr, sehr dicker Fehler ist ihr unterlaufen:

        3) „…NEIN, nicht jede Israel-Kritik ist antisemitisch. Verurteilen Sie meinetwegen die israelische Regierung, den Siedlungsbau, den Umgang mit den linken NGOs, oder die linken NGOs selbst – das ist alles legitim. Aber wenn, wie etwa in Berlin während des Gaza-Kriegs 2014, Demonstranten „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein“ rufen – ist das Israel-Kritik?…“

        Die Autorin hat die Bedeutung der Vokabel ISRAELKRITIK überhaupt nicht verstanden. Das Wort steht mittlerweile im Duden, aber darin steht nicht das Wort Chinakritik, Irankritik, Saudiarabienkritik, Schariakritik. Warum nicht: Weil es für selbstverständlich ja für naturgegeben angesehen wird, dass die Juden und/oder Israel für jeden kleinen Mist zu delegitimieren, zu dämonisieren und mit Doppelstandards zu belegen seien („Israelkritik“), hingegen existiert keine andauernd und systematisch ausgelebte Disziplin der Syrienkritik, der Judenhasserkritik, der Hungerkritik wegen forcierter Gengemüseverbote, usw. usf.
        Die Unmöglichkeit des Ausdrucks Israelkritik, die Lüge, man sei nur ein Israelkritiker und wolle zwar Israel als Gesamtsiedlung abschaffen, aber man wolle die Juden nicht vernichten!, diesen von Lügerei strotzenden Gehalt des Ausdrucks Israelkritik hat die Autorin nicht begriffen.

      • Frase0815 schreibt:

        Ein dickes fettes LEICK für diesen Kommentar, insbesondere zu Punkt 2) und dem letzten Absatz!

  11. Uwe Dippel schreibt:

    Maischberger
    kommt wahrscheinlich nicht aus voller Überzeugung.
    Ich gehe eher davon aus, dass sie ‚freundlich gefragt‘ oder gar ‚freundlich gebeten‘ wurde, an dieser Stelle auszuhelfen. Man braucht ihr nicht zu sagen, dass eine ganze Linie von Journalisten gibt, die nur darauf warten, in ihre Fußstapfen zu treten. Das weiss sie auch von selbst. Sie versteht die Umstände, dass es ‚brennt‘, und was von ihr erwartet wird.

    • Aristobulus schreibt:

      Joachim Schroeder und Sophie Hafner, die Judenfreunde.
      Mit solchen verkehrt man staatsfernsehseits nicht.

      • Frase0815 schreibt:

        Ja, die haben sich möglicherweise existenziell ins Abseits gestellt, die Schmuddelkinder.
        Kenne die beiden nicht, aber falls sie hauptsächlich von Dokumentationen leben und sie nun (was ja nicht unwahrscheinlich ist) bei den ÖR in Ungnade gefallen sein sollten, die ja nun die Hauptabnehmer dokumentarischer TV-Ware sind….

      • aurorula a. schreibt:

        Vielleicht können sie bei der Bildzeitung anheuern?

  12. Hans Wilhelm Böheim schreibt:

    wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein….

    Übrigens hat Jesus den Apostel Judas nicht gehasst, sondern noch zusammen mit ihm das Heilige Abendmahl gefeiert. Übrigens gab es noch einen weiteren Apostel namens Judas (nicht der Ish-Karjoth) und der eine leibliche Bruder Jesu hieß auch Judas. Der Name Judas kommt vom hebräischen Namen Jehudah, der aus dem Wortstamm des Wortes für „danken oder loben“ kommt. Wenn jemand also Judas heißt oder ein Jude ist, ist er ein Mensch gewordenes Lob Gottes.
    Entgegen aller klugen Theologie behaupte ich, dass Judas der Ish-Karjoth eine einseitige Messias-Vorstellung hatte, nämlich nicht den leidenden Messias nach Jesaja 53, sondern den, der die Fürsten der Moabiter zerschlägt mit eisernem Stabe. Vermutlich wollte er Jesus in eine Zwangslage bringen, dass er die Macht Gottes zeigen soll. Jesus spricht von ihm als dem Erfüller biblischer Profezeiungen (des Menschen Sohn muss verraten werden, aber wehe dem durch den es geschieht)

    • Aristobulus schreibt:

      Darum geht es nicht: Es geht allein um die Rezeptionsgeschichte, also um das Zerrbild vom verräterischen Jud‘, das verursacht durch die Geschichte von verräterischen Judas (sein Name ist Programm!) fast von Anfang an immer durchs Christentum mitgeschleppt wird.

      • Hans Wilhelm Böheim schreibt:

        Werter Aristobul – ich kann leider nicht so scharf denken und so treffend argumentieren wie Sie – ich gebe Ihnen schon recht, dass meine Vorfahren sich abartig versündigt haben am jüdischen Volk – und ich will auch akzeptieren, dass für Sie als (vermutlich) Jude vieles an Aggression hochkocht anlässlich des unanständigen Verhaltens der öffentlichen Sender.

        Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich als Christ mich klar und offen als Freund Israels und der jüdischen Glaubensgemeinschaft bekenne – was wohl den meisten Juden egal sein wird.

        Wie Sie meinem Posting entnehmen können, stelle ich mich ein Stück weit gegen die offizielle christliche Theologie. Ich versichere Ihnen, dass innerhalb des – für viele altertümlich anmutenden – Pietismus der überwiegende Teil der Christen pro-jüdisch und pro-Israel ist. Ich will mich nicht einschleimen, sondern aus meiner Sicht etwas klarstellen.

  13. klartext77 schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann, auch wenn Sie es – möglicherweise im Glauben an das Gute im Menschen (?) – vielleicht nicht wahrhaben wollen (?): Alles ist vollste üble Absicht und Maischberger macht da nur zu gern mit (warum wohl?). Nachdem „arte“ und WDR/ARD den Film nicht mehr unterdrücken konnten, versuchen sie nun krampfhaft um beinahe jeden Preis, die öffentliche Wahrnehmung der Doku und das Ansehen der Autoren zu beschädigen. „arte“ mit zuschauerfeindlich später Sendezeit (23:00 Uhr!), WDR/ARD mit der unsäglich „ausgewogenen“ Studiodiskussion und alle drei Sender mit geradezu irrwitzigen Presse-Erklärungen. It’s antisemitism, stupid! Da kann man fast schon froh sein, dass die unsägliche Maischberger-Runde erst um 23:45 Uhr gesendet wird. Der TV-Volksgerichtshof tagt gegen die abwesenden Autoren. Ebenso durchsichtig wie erbärmlich.

  14. abusheitan schreibt:

    Die Dokumentation zeigt, wie Judenhass von Europa in die arabische Welt exportiert wurde?
    Der Judenhass in der arabischen Welt ist so alt wie der Islam!
    Mohammed persönlich soll das erste Pogrom an Juden veranstaltet haben.
    Begangen wurden Massenmorde an Juden in Europa bereits im 11. Jahrhundert nicht nur im christlichen Trier, Worms und Mainz, sondern auch islamischen Granada und Cordoba.

    • Aristobulus schreibt:

      Yep. So war’s.

    • Philipp schreibt:

      Gemeint ist der rassistische Antisemitismus europäischer Prägung. Religiösen Antisemitismus gab es im Islam tatsächlich seit Mohammeds Zeiten. Allerdings blickte man eher verächtlich auf die „Jüdischen Dhimmis“ herab und wäre nicht auf die Idee gekommen, sie als „übermächtige Weltverschwörer“ zu betrachten. Genau das änderte sich mit dem Export des europäischen rassistischen Antisemitismus. Heute gedeihen antisemitische Verschwörungstheorien nirgends so gut wie in der Islamischen Welt. Es ist ja auch kein Zufall, dass sich die antisemitischen Verschwörungsvorwürfe in der Hamas-Charta lesen, als wären sie direkt aus dem „Stürmer“ entnommen.

      • Aristobulus schreibt:

        Philipp, leider züchten bereits die hasserfüllten G’schichten übern Jud aus dem Koran und den Hadithen eben diese vermeintlich modern-antisemitische Mär von einerseits minderwertigen, andererseits übermächtigen Jud‘. In voller Ausprägung.
        Der Jud‘ wird im Koran, in den Hadithen, in der Schia usf. beständig als große, verschwörerische, ja übermächtige verborgene Macht gesehen, die sich überall gegen die Musliiime verschwört, um sie zu vernichten.
        Aus dem Grund liest man in traditionell islamischen Kreisen so gern Mein Kampf und die Protokolle. Man erkennt das Eine im Anderen wieder.

      • Kanalratte schreibt:

        Die Juden in der arabischen bzw. islamischen Welt waren immer nur eine Minderheit innerhalb der Juden und weit entfernt von der reichen Kultur die die Juden in Europa über Jahrhunderte aufgebaut haben. Die Juden in Europa waren vielen Christen jahrhundertelang kulturell überlegen. Die Araber haben wohl eher mit Mitleid auf „ihre Juden“ geschaut, die stets Bürger 2. Klasse waren und somit nie das Gefühl einer richtigen Bedrohung für Muslime wecken konnten. (Auch die Nazis in Deutschland wussten ja insgeheim, dass sie Kulturlose waren) Erst als der Staat Israel angedacht war und man diesen nach Staatsgründung nie besiegen konnte, haben die Araber anfangen, die kulturelle Überlegenheit der Juden in Palästina zu fürchten. Sicherlich nur eines der Erklärungsmuster für Judenhass. Denn der Staat Israel ist trotz seiner schweren Bedingungen (Völkermord, Krieg, Wüstenfläche, Einwanderung verschiedener jüdischen Gruppen usw.) den Arabern haushoch überlegen.

        • Kanalratte schreibt:

          *Völkermord bezieht sich auf die Dezimierung potenzieller jüdischen Einwanderer durch den Holocaust vor der Staatsgründung Israels

          • Aristobulus schreibt:

            Alles richtig, Kanalratte. Jedoch: Im Islam wird beständig auf Mohammed verwiesen, nicht?, es herrscht ewiges siebtes Jahrhundert.
            Im Koran steht „der Prophet ist euch ja ein schönes Beispiel“, und so wird das gesehen. Immer wieder ist im Koran die kreisend sich wiederholende Rede davon, dass die Juden den Mohammed hätten töten wollen, dass sie ihn verspottet haben, ausgelacht, bedroht, usw. usf.
            Durch ihre Bindung an den Korantext ist Mohammedanern immer die Rolle der Juden als mächtige, spöttische, verdorbene, lästerliche und gar mörderische Gruppe präsent!, egal, wie die paar Dhimmis real in Arabistan ausgesehen haben.

  15. balpheubank schreibt:

    Naja bitte, Herr Buurmann. Passt doch ganz wunderbar, wie der Babypopo auf dem Topf. Die bewährte alte Masche, die bei öffentlich-rechtlichen Talkshows seit Ewigkeiten wie geschmiert und ohne Widerspruch bestens funktioniert, sie wird wie immer, auch in diesem brisanten Fall, angewandt. Wie heißt es nochmal so schön? Richtig! „Never change a winning system“.

    Die ARD beschreibt ihr Selbstverständnis folgendermaßen: „…Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist […] zur Ausgewogenheit verpflichtet. Dazu gehören das Gebot einer fairen und unabhängigen Berichterstattung und die Verpflichtung zur Überparteilichkeit. Die Abbildung verschiedener Meinungen im Programm soll insgesamt ausgewogen sein. Diese Vorgaben gelten in besonderem Maße für Nachrichten oder politische Sendungen. […..] Werte wie Verlässlichkeit, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit verbinden die Menschen auch im Internet vornehmlich mit den Öffentlich-Rechtlichen….“

    Klingt sehr schön. Dementsprechend müsste die Dualität der Diskussion bei Maischberger bei 50% Befürwortern des Films zu 50% Kritikern des Films oder auch bei 50% Pro-Israel/Juden zu 50% Pro-Palästinenser/Moslems liegen. Theoretisch zumindest! Ganz konkret sieht die Sache aber so(!) aus: Wolffsohn + Mansour für „Pro“ und Verleger + Pörzgen + Blüm + Schönenborn für „Contra“. Quote= 2 : 4. Wie ich es mir gedacht hatte. Immer schön unausgewogen zugunsten des linksliberalen („israelkritischen“)Mainstream. Dem braven Publikum wird unterschwellig und psychologisch hochraffiniert gedeutet, dass die Zusammensetzung der Studiogäste ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Meinungen verkörpert und damit die linksbürgerliche(!) Haltung die deutliche Mehrheit inne hat und deshalb auch die etablierte(!) Meinung darstellt, die der konformistische Zuschauer gefälligst zu übernehmen hat, wenn er sich nicht in das soziale Abseits begeben und ein geächteter Paria(wie bsw. ein AfD-Wähler) werden will.

    Fazit:

    Im Grunde genommen ist es eine Schande, dass kein Konservativer, der zur Elite der Gesellschaft gehört, diese unselige Praxis anprangern will, obgleich er wegen seiner gehobenen sozialen Position gewiss viel positive Beachtung fände, wenn er: „So geht das nicht! Diese Manipulationen im Fernsehen müssen aufhören!“ ausrufen würde. Sehen, bzw. bemerken Herr Wolffsohn und Herr Mansour nicht das abgekarterte Spiel? Warum protestieren und lehnen sie sich nicht dagegen auf und verlangen eine faire, ausgewogene Quote der Studiogäste von 2 : 2 oder 3 : 3 oder 4 : 4 ? Das Ganze ist echt deprimierend und ich verstehe es einfach nicht. Wirklich nicht.

    Epilog:

    Der ÖRR ist dazu da, ihre Nutzer mehr oder minder neutral zu informieren und zu bilden. Von einem angestrebten Kampf für politische Ziele ist allerdings nicht(!) die Rede! Sich als öffentlich-rechtliche Journalisten für einen palästinensischen Staat aktiv(!) einzusetzen -denn darum geht es im Kern bei der „Israelkritik“ bei ARD und ZDF- gehört insofern in keinster Weise zum Programmauftrag der Sender.

    Meine Theorie zu dem Komplex: Journalisten im Kombattanten-Modus machen in ihren Medien Israel mit unfairer und denunziatorischer Propaganda bei ihren Zuschauern/Zuhörern/Lesern madig=> Die empörten Mediennutzer üben in Folge Druck auf die Politik aus=> Die teilweise selbst mitempörten Politiker bangen um Wählerstimmen und protegieren dann einerseits die Palästinenser und üben anderseits Druck auf den israelischen Staat aus, die sogenannte „Zwei Staatenlösung“ in der Realität umzusetzen.

    Vielleicht ist diese Theorie falsch, aber unlogisch klingt sie nicht, wie ich finde.

    Ps. Sandra Maischberger wird Ihren offenen Brief mutmaßlich nicht lesen. Leider wahr.

    • bm98600 schreibt:

      Ausgewogen ist das Zauberwort seit Längerem, als wäre ausgewogen ein Wert an sich.
      Die Medien sollte objektiv, so objektiv wie möglich berichten. Wäre dann manchmal nicht ausgewogen.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja, Beatrice.
        Wer z.B. ausgewogen über das Dritte Reich berichtet, der lässt auch Ernst Zündel, Horst Mahler, Faurisson und David Irving zu Wort kommen: Pro und contra, so wie beim für die Grippe-Impfung und gegen die Grippe-Impfung sein. Macht also keiner.

        Denn beim Thema drittes Reich will ja niemand ausgewogen sein. Wozu neben den schlechten die ähm guten Gründe suchen, die es für Babi-Jar, Sobibor und Auschwitz gegeben haben könnte? Wer sollte die hören wollen? Wen würden die interessieren? Was sollte das klären?

        Beim Thema Baader-Meinhof mag auch keiner ausgewogen sein, denn wozu sollte man neben Tatsachenberichten über politisierende Meuchelmorde und Branstiftungen und Banküberfälle deren Rechtfertiger zu Wort kommen lassen? Wer würde die hören wollen? Wen würden die interessieren? Was sollte das klären?

        Bloß beim Thema Israel will und will man seit dem Mittelalter und noch viel länger glauben und glauben, dass doch was dran gerechtfertigt sein muss!, wenn immer wieder irgendwer die Juden abschlachten will. Also IST man in puncto Judenabschlachtung sehr gern ausgewogen: Alle Welt lügt dem Rest der Welt und sich selbst sehr gern vor, dass es nicht verbrecherbejubelnd, sondern ausgewogen sei, wenn man beim Thema Israel vielleicht neben Josef Schuster aber bestimmt noch ein paar arabische Terroristen zu Wort kommen lässt.

        • Kanalratte schreibt:

          Ausgewogene Berichterstattung über die Ermordung von Hanns-Martin-Schleyer und Siegfried Buback durch die RAF mit Pro und Contra.

          Oder wir bewerten Filme über den NSU, ob diese nicht tendenziös gestaltet sind.

          • Aristobulus schreibt:

            … oder über den Menschenfresser von Rotenburg.
            Eingeladen in die Ausgewogenenrunde sind drei Veganer und drei Anthropophagen (Selbstbezeichnung der Menschenfresser) sowie drei Marsmenschen. Die Moderatorin Mandra Saischberger ist extra ausgewählt worden, weil sie weder Fleisch noch Gemüse isst und weil sie noch nie in ds Weltall geflogen ist, und auch, weil ihr noch nie jemand vorwerfen konnte, vielleicht gar doch Humanistin zu sein.

          • Kanalratte schreibt:

            Vertreter der Kannibalen Deutschlands (VdKD)

          • Aristobulus schreibt:

            Js. Und die haben einen Zentrarat. Dessen Vorsitzender heißt Crassus Beinling, und er muss aus Gründen von Ausgewogenheit mit eingeladen werden, wenn man den Amri und den Josef Schuster einlädt.

  16. Klaus Ebeling schreibt:

    herrman
    Es spottet jeder Beschreibung.
    Deutsche Herrschaften weisen die Welt auf Ungerechtigkeiten und Menschenrechtsverletzungen ausgerechnet in Israel hin.
    Für wie blöd halten wir die Welt ?
    Haben unsere sogenannten Vorfahren dieser Volksgruppe noch nicht genug angetan ?
    Glaubt wirklich jemand , das die unsäglichen Massenmorde dieses ,unseres Volkes jemals in Vergessenheit geraten ?
    Moral aus deutschen Mund wird selbst von unseren direkten Nachbarn mit verächtlichem Kopfschütteln beantwortet.
    Wann begreifen wir endlich : Wir sind die letzen auf diesem Globus , die sich lauthals in aller Öffentlichkeit über die Juden in irgendeiner Form äußern sollten!

  17. Sara Leeb schreibt:

    Das ist wohl wieder ein Zeichen von Freundschaft. Mit Freunden darf man das, mit dem Islam, weil keine Freunde, dagegen nicht. Die schlagen nämlich zurück, nicht nur verbal.
    Alles klar !

  18. Rainer David W. Früh schreibt:

    Der im „Neuen Testament“ abgebildete „Judas“ ist eine freie Erfindung im Auftrag der Römer, ein gefundenes Fressen als Basis und Ausgangspunkt für über eintausend Jahre christlichen, denunziatorischen Antijudaismus, für Pogrome, Plünderung und Vernichtung.
    Ich kann mich nicht erinnern, dass Rolf Verleger eine Erfindung der „Jüdischen Weltverschwörung“ wäre, geschweige denn, wie er der jüdischen Gemeinschaft ideell oder materiell nützlich sein könnte.

    • Aristobulus schreibt:

      … also diese Gestalt dieses Judas, der gezielt so heißt, um den ehrlosen Verräter und kläglichen Selbstmörder zu spielen (Judas als Wesen, das so verächtlich ist, dass es zur Vernichtung freigegeben ist). Als Rollenkonzept ist diese Feindgestalt vielleicht im dritten oder vierten Jahrhundert entstanden, bei den Konzilien von Nikäa und Chalkedon?
      Woraufhin (These zum Nachmittag) Mohammed im siebten Jahrhundert just diese judenhasserischen Passagen zum Anlass genommen hat, um den ganzen Koran aus dieser verdorbenen Wolle zu stricken.
      Dieses war der erste Streich: Übernahme des christlichen Gerüchts über die Juden durch Mohammed für’s judenhasserische Grundgerüst im Koran, Hadithen und Schia.
      Der zweite Streich folgte sogleich im 20. Jahrhundert, als der Mufti Amin Al-Husseini den Nazismus, den er als SS-General in Berlin inhaliert hatte, bis heute in den islamischen Gesellschaften hineinschüttete.
      Ja?

      • abusheitan schreibt:

        Jein, der Judenhass gehört von Anfang an zum Islam dazu und wir unter anderem durch die Abschlachtung von einigen hundert Juden durch Mohammed persönlich gerechtfertigt. Auch Großmufti Husseini musste nicht erst nach Nazi-Berlin um Judenhass zu inhalieren. Den hatte er schon mit der Muttermilch aufgesogen. Das Massaker an Juden in Hebron fand bereits 1929 statt.

        • Aristobulus schreibt:

          Was Anderes hatte ich nicht behauptet, Abusheitan.
          Hingegen ish hatte etwa das Selbe behauptet, wahrscheinlich sogar das Gleiche 🙂
          Trotzdem danke für’s Bestätigen.

          • Aristobulus schreibt:

            … tja, wann der Mufti Al-Husseini-?, klar wollte er schon 1929 alle Juden ausrotten, und 1929 gab’s ja auch schon Mein Kampf und so.
            Genauest, was wo zuerst welches Ei gelegt habe, wird man’s nie wissen. Es gibt bloß diese widerlich überdeutlichen Parallelen allüberall.

  19. Pavel Feinstein schreibt:

    Das ganze wird sehr abträglich für das Karma von Sandra Maischberger sein.

  20. Pingback: Causa Augstein, Rolf Verleger und Co. – Teil des Problems? | israelkompetenzkollektion

  21. Hein schreibt:

    Durch zu viel Zweiseitigkeit, Ausgewogenheit, Allen-Seiten-gerecht-Werden entsteht ein waberndes Zerrbild. Wer fordert diese Neutralität bei der Berichterstattung über Nordkorea, IS, Iran … Aber der Anti-Judaismus soll ausgewogen präsentiert werden. Das gewünschte Resultat, wie gehabt, selbst Schuld!

  22. anti3anti schreibt:

    Verleger ist für die Juden das, was Judas für Christen ist.

    • Rainer David W. Früh schreibt:

      Der im „Neuen Testament“ abgebildete „Judas“ ist eine freie Erfindung im Auftrag der Römer, ein gefundenes Fressen als Basis und Ausgangspunkt für über eintausend Jahre christlichen, denunziatorischen Antijudaismus, für Pogrome, Plünderung und Vernichtung.
      Ich kann mich nicht erinnern, dass Rolf Verleger eine Erfindung der „Jüdischen Weltverschwörung“ wäre, geschweige denn, wie er der jüdischen Gemeinschaft ideell oder materiell nützlich sein könnte.

      • anti3anti schreibt:

        Stimmt. Der eine ist erfunden, der andere leider echt.

      • Aristobulus schreibt:

        Rolf Verleger ist inhaltlich ein Judas, ebenso wie auch Abraham Melzer und Evelyn Hecht-Schnablinski inhaltliche Judenhasser-Judasse sind.
        Warum sind die jedoch nicht in die traute Fernsehrunde eingeladen worden, aber der Verleger: Weil die beiden anderen Judasse ncht nur total irre sind, sondern es sich deutlichst anmerken lassen, nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben.
        Also lädt das Staatsfernsehen immerhin den anderen Inhalts-Judas ein, dem man den perversen Selbsthass nicht ganz so widerlichdeutlich anmerkt. Beachtlich.

      • jeza schreibt:

        Der im „Neuen Testament“ abgebildete „Judas“ ist also eine freie Erfindung im Auftrag der Römer ?
        Haha!! Klar – und „Gaius Julius Caesar“ ist eine freie Erfindung von René Goscinny und Albert Uderzo im Auftrag der Gallier!
        q.e.d.

        • Aristobulus schreibt:

          Leider ein sehr dummer, ja geradezu schwachsinniger Einwand: Wegen Goscinnys harmloser Caesarfigur ist bekanntlich noch niemand ermordet worden, außer jemand hätte sich totgelacht.
          Hingegen wegen der kirchlich erfundenen Judasfigur sind seitdem unzählige Juden als Gottesmörder umgebracht worden.

        • Roll M. schreibt:

          Es gibt Christen die versuchen Judas positiv zu besetzen. Ihre Argumentation beruht auf, dass Ihn Jesus am Abendmahl diesen Auftrag erteilt hatte und er einer seine treuesten Jünger war.

          • Aristobulus schreibt:

            Darum geht es hier nicht. Die mörderische Phase des christlichen Antijidaismus ist lange vorbei.
            Warum ist es so schwer zu begreifen, dass es in dieser Diskussion NICHT um Spekulationen über Judas-an-sich geht, sondern ausschließlich um das BILD des verräterischen, verdorbenen Jud‘, das über Jahrhunderte dafür gesorgt hat, dass reale Juden genauso behandelt wurden, wie man in der Fantasie diesen Judas gern behandelt hätte?

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