SPD-Bundestagsabgeordnete erklärt: Maischberger-Diskussion war „durch und durch antisemitisch und grauenhaft!“

Die Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (SPD) erklärt auf ihrer Facebookseite:

„Missglückt ist gut, die Diskussion war für mich in weiten Teilen durch und durch antisemitisch und grauenhaft!“

Henryk M. Broder wiederum schreibt:

„Der WDR trickst bis zum letzten Moment. Der Dokumentation über den zeitgenössischen Antisemitismus in Europa wird eine Worttafel vorangestellt, auf der das Haus den Zuschauern versichert, man habe sich immer gegen Antisemitismus engagiert. (Eine tolle Leistung, als ob eine öffentlich-rechtliche Anstalt die Wahl hätte und sich für Antisemitismus entscheiden könnte.) In den laufenden Film werden dann an drei Stellen Inserts eingeschnitten, in denen sich der WDR von der Doku distanziert.

Das ist ein in der deutschen TV-Geschichte einmaliger und einzigartiger Vorgang. Vor die Wahl gestellt, den Film zu senden oder nicht zu senden, hat sich das Haus klammheimlich und ohne Absprache mit den Autoren der Doku dafür entschieden, die Arbeit zu denunzieren und zu verfälschen.

Die Verantwortung dafür trägt in letzter Instanz der amtierende Intendant.“

Wir fassen zusammenfassen:

Henryk Broder erklärt, der WDR habe seine Macht missbraucht, um eine Arbeit über Judenhass zu denunzieren und zu verfälschen und die anschließende Diskussion bei Sandra Maischberger erklärt die Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (SPD) als „durch und durch antisemitisch und grauenhaft“. Ich sag mal so, meinen Faktencheck überstehen beide Aussagen. Sandra Meischberger und Jörg Schönenborn sollten daher besser nicht mehr unkommentiert auf die Zuschauerinnen und Zuschauer losgelassen werden, jedenfalls nicht, wenn es der WDR mit seinen eigenen Standars ernst meint.

Weitere Infos hier: „Ein beispielloser Skandal“

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus, Deutschland, Europa, Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.