Das sind die Methoden!

Bei einer Podiumsdiskussion in der Berliner Humboldt Universität wurden unter anderem eine Knesset-Abgeordnete und eine 82 Jahre alte Holocaust-Überlebende von BDS-Aktivisten beschimpft und beleidigt.

Das sind die Methoden. Sie sind nur zu bekannt. Am 27. Oktober 2016 wurden Juden aus einer Londoner Universität entfernt, da die Polizei nicht mehr für ihre Sicherheit garantieren konnte. Als die Polizei den Tatort des Judenhasses erreichte, zeigte sich ihnen eine schreckliche Szene:

Die rund 25 Studentinnen und Studenten des angegriffenen Vortrags hatten sich gemeinsam mit ihrem Dozenten Hen Mazzig in einem kleinen Raum eingeschlossen, während sich draußen der gewalttätige Mob formierte. Eine Studentin beschreibt die Situation wie folgt:

„Es gab viel Geschrei und viele schlugen gegen die Türen. Wir alle hatten Angst, aber wir versuchten uns, auf den Vortrag zu konzentrieren. Es war wahnsinnig. Trotz der Schläge von draußen sprach Hen weiter von Frieden. Das war wirklich sehr schön, denn wir waren vereint und sangen das Lied der Hoffnung trotz des Lärms von draußen.“

Der Dozent Hen Mazzig, der als Beauftragter für humanitäre Angelegenheiten eingeladen war, erklärte später: „Ich bin überrascht, dass sie ausgerechnet meine Botschaft des Friedens und der Koexistenz anvisiert haben. Es war wirklich schwer, über den ganzen Lärm zu sprechen.“

Als es einigen Menschen im Mob gelang, ein Fenster gewaltsam zu öffnen, war der Polizei klar, dass die Gewalt explodierte. Da jedoch nur rund 20 Polizeibeamte anwesend waren und der judenhassende Mob zu groß war, konnte nicht gegen den Mob vorgegangen werden. Stattdessen wurden die Angegriffenen aus der Universität entfernt. Als Hen Mazzig mit den Studierenden die Universität verlassen musste, waren sie gezwungen durch eine lange Gasse von hasserfüllten Menschen zu gehen, die auf sie einbrüllten: „Schämt Euch!“

Ich kann mir gut vorstellen, warum ausgerechnet Hen Mazzig anvisiert wurde. Er ist Jude, Israeli und schwul. Das sind drei Eigenschaften, die sowohl von der Hamas als auch der Fatah verfolgt werden! Die Verantwortlichen der palästinensischen Bewegung machen keinen Hehl daraus, dass „Free, Free Palestine“ nichts anderes bedeutet als: Tötet die Juden, vernichtet Israel und richtet die Homosexuellen hin.

Vor ein paar Jahren wurden Musiker in der Royal Albert Hall in London niedergebrüllt, weil sie Israelis waren:

Israelis werden aus Hörsälen vertrieben und niedergebrüllt:

Konzerte werden gestört, weil die Musiker Israelis sind:

Unter „Allahu Akbar“-Rufen werden Künstler wie Lars Vilks in Hörsälen attackiert:

Für Juden und Israelis sind Universitäten, Konzertsäle und Vortragsräume in Europa und Amerika mittlerweile zu Kriegszonen geworden. Sie werden sogar von der Polizei entfernt, weil die Sicherheitsorgane nicht mehr ihre Sicherheit garantieren können.

Am 22. Januar 2015 wurde im New Yorker Stadtrat über eine Resolution gesprochen, die in Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau verabschiedet werden sollte. Aktivisten, die auf dem Balkon der Kammer saßen, unterbrachen jedoch die Sitzung mit lautem Gebrüll und entrollten eine Flagge Palästinas. David Greenfield (Democrat) hielt daraufhin folgende Rede:

„Ich zittere am ganzen Leib. Ich bin wütend. Ich sage aber auch frei heraus: Ich bin froh darüber, was wir hier heute zu sehen bekommen haben.

Seit Wochen hören wir immer wieder die selben Beteuerungen: „Nein, wir hassen Juden nicht. Wir mögen nur den Staat Israel nicht. Wir haben kein Problem mit Juden. Wir wollen nur nicht, dass ihr nach Israel geht!“ Wir wissen aber, dass das nicht der eigentliche Kern der Aussage ist. Heute wurde es bewiesen!

Während wir über eine Resolution gesprochen haben, die sich mit den Morden an 1,1 Millionen Menschen in Auschwitz-Birkenau beschäftigt, ich möchte betonen, neunzig Prozent davon waren jüdisch, aber die anderen zehn Prozent waren politische Dissidenten, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, dies waren die Menschen, die alle gemeinsam in Auschwitz-Birkenau ermordet wurden, während wir darüber gesprochen haben, besaßen diese Leute die Frechheit, die Chuzpe, die Verwegenheit, die Flagge Palästinas zu entfalten und uns anzubrüllen, während wir über Auschwitz sprachen!

In Anbetracht dieser Störung können wir endlich damit aufhören, so zu tun, als ginge es hier nur um Israel, während in Wirklichkeit jedes Land, das heute im Nahen Osten existiert, nicht demokratisch ist, Menschen mit anderen Glauben verfolgt, Homosexuelle verfolgt, Menschen verfolgt, die widersprechen, Menschen verfolgt, die twittern, Frauen verfolgt, die Auto fahren, mit Ausnahme eines einzigen Landes: Israel!

Was wir heute hier gesehen haben, war nackter, blinder Judenhass! Das ist es, was wir gesehen haben! Die Leute, die hier gebrüllt haben, sind nur aus einem Grund so sauer! Wollen Sie den Grund hören? Wollen Sie wissen, warum die da oben die Flagge entrollt haben? Ich sage es Ihnen! Weil Hitler seinen Job nicht zu Ende gemacht hat. Er hat nur eine Hälfte meiner Familie vernichtet! Nur durch die Gnade Gottes ist die andere Hälfte der Familie, ich, der Enkel, heute unter den Lebenden. Deshalb sind die Leute dort oben sauer!

Schande über sie! Schande über sie, weil sie Juden hassen! Schande über sie, weil sie Menschen hassen. Schande über sie, weil sie keinen Respekt haben vor dem kulturell vielfältigsten Rat, der in den Vereinigten Staaten von Amerika frei und demokratisch gewählt wurde.

Darum gehen wir nach Israel. Wir machen deutlich, dass wir uns nicht mehr einschüchtern lassen von der Furcht und dem Hass, der eher den Tod von Juden feiert, als um den Tod Unschuldiger zu trauern!

Ich bin beschämt darüber, was hier heute geschehen ist. Aber ich bin auch froh, dass wir endlich zu Gesicht bekommen haben, worum es hier eigentlich geht: guter alter Judenhass!“

Judenhass! Das sind die Methoden. Jetzt auch wieder in Berlin!

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27 Antworten zu Das sind die Methoden!

  1. Couponschneider schreibt:

    Man könnte glauben, Hitler hätte auch Israel gebaut, wie die Autobahnen. Denn seit Eva Hermann wissen wir: „Autobahn geht gar nicht.“ – „Israel geht gar nicht.“, ist das Motto unserer Millionen Nahost-Kennern, die so zahlreich sind wie Bundestrainer.

    • Aristobulus schreibt:

      … jene, die Veranstaltungen von Juden niederbrüllen, glauben übrigens in der Tat oft und gern, dass Hitler irgendwie mit den Zionisten Israel gemacht habe, nicht? So wie Abbas es in seiner sog. Doktorarbeit geschrieben hat, dass die NS-Partei mit den Zionisten zusammengearbeitet habe, um, ja um was?, um die heldenhaften arabischen Völker zu knechten und ihnen jede Art von Autobahn zu verweigern.

  2. Eitan Einoch schreibt:

    Hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, ist aber immer noch aktuell:

    Zehn Gebote für moderne Antisemiten und solche, die es werden wollen

    Erstes Gebot – Hebe so oft wie möglich hervor, dass du kein Antisemit bist! Wenn nötig, lass dir eine möglichst dumme Ausrede einfallen, weshalb du nie und nimmer ein Antisemit sein kannst, z. B. weil die Palästinenser schließlich auch Semiten sind oder weil Jesus auch Jude war.

    Zweites Gebot – Betone stets, wie schrecklich du den Holocaust findest, dass es jetzt aber wohl genug damit sei! Wie lange soll sich Deutschland, nach all den großzügigen Entschädigungszahlungen, denn noch kollektiv schuldig fühlen? Immerhin ist kein anderes Land so sehr berechtigt, die Jud… äh Zionisten moralisch zu belehren wie das vergangenheitsbewältigte Deutschland. Darauf können wir stolz sein!

    Drittes Gebot – Denk immer daran, was für ein mutiger, tabubrechender Held du doch bist, weil du Israel kritisierst! Deklariere dich möglichst als Opfer der „Antisemitismus-Keule“. Ziehe aus dem Holocaust die Lehre, dass du nicht tatenlos zusehen kannst, wie die Israelis heute die Palästinenser unterdrücken. Unterdrückung in anderen Regionen dieser Erde ignorierst du geflissentlich, dort sind ja keine Juden am Werk. Und immer schon den Satz sagen: Man wird doch wohl Israel kritisieren dürfen, ohne gleich als A… na, den Rest kennst du ja.

    Viertes Gebot – Immunisiere dich gegen jede Kritik. Die Massenmedien werden schließlich eh von den „Weisen von Zion“ – Pardon, ich meinte natürlich die „Israel-Lobby“ – kontrolliert, auch wenn statistisch gesehen rund acht Zehntel der gesamten westlichen Nahost-Berichterstattung neutral bis „israelkritisch“ und nur ein Bruchteil tatsächlich pro-israelisch ist.

    Fünftes Gebot – Miss mit zweierlei Maß: Selbst das kleinste Vergehen, dessen sich Israel schuldig macht, wiegt immer noch millionenfach schwerer, als das schlimmste von Palästinensern oder Anderen verübte Verbrechen! Verharmlose „Hamas, Hamas, alle Juden ins Gas“-Sprechchöre palästinensischer Demonstranten. Das meinen die doch eh nicht so…

    Sechstes Gebot – Denk daran, die Palästinenser sind arme, unterdrückte Wesen! Ihre Terroranschläge auf israelische Schulbusse und Diskotheken sind nur verzweifelte Hilfeschreie. Israel hat kein Recht, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Tut es das doch, ist dies nur ein weiterer Beweis für seine aggressive, unversöhnliche Haltung.

    Siebtes Gebot – Sei vernichtend in deiner „Israelkritik“: Benutze eine möglichst übertrieben-polemische Sprache, nenne Israel z. B. einen rassistischen, imperialistischen, kolonialistischen, Gottes-, Apartheids- oder was-auch-immer-Staat. Am besten sagst du, dass die Juden den Palästinensern heute dasselbe antun, was die Nazis früher den Juden angetan haben. Benutze Wendungen wie „Westbank-Ghetto“ oder „KZ Gaza“. Das wirkt, und es entlastet dich auch von deinen eigenen Schuldgefühlen gegenüber den Holocaustopfern!

    Achtes Gebot – Vergiss auch niemals, dass bereits Israels Entstehung ein schlimmes Unrecht war und es erst dann Frieden mit den Palästinensern geben kann, wenn Israel sich kollektiv und reumütig zu seiner historischen Schuld an der Nakba bekennt.

    Neuntes Gebot – Such dir einen „guten Juden“, der auch so „israelkritisch“ ist wie du, z. B. Norman G. Finkelstein, Felicia Langer, Rolf Verleger oder Uri Avnery. Betone dabei stets, dass wenn ein Jude etwas Kritisches über Israel sagt, es ja unbedingt auch stimmen muss. Und ein Jude kann schließlich kein Antisemit sein, gell?

    Zehntes Gebot – Vergiss niemals: Im Zweifelsfall ist immer Israel schuld! Mach Israel prinzipiell für alle Übel dieser Welt verantwortlich! Solidarisiere dich mit der Hamas und Hisbollah, nimm an Anti-Israel-Demonstrationen teil, rufe zum Israel-Boykott auf! Gib dich dabei aber stets als „Freund“ Israels aus.

    Befolge diese Gebote, und du kannst dir sicher sein, dass du als waschechter, moderner Antisemit durchgehst. Herzlichen Glückwunsch!!!

    • Aristobulus schreibt:

      Hach ja.
      Es ist bestimmt schön, Antisemit zu sein.
      Ich werd ab Morgen früh um Neun einfach mal einer sein. Zumal das so beschmajsst einfach ist 😀

  3. Matthias Mala schreibt:

    Klar, das ist nicht antisemitisch, sondern nur berechtigt „israelfeindlich“, wie gestern mittag ein Bericht zum Al Quds Tag im DLF zu solcherart Gesinnung feststellte.

    hier zum nachhören https://goo.gl/bgHrQd

  4. Rainer David W. Früh schreibt:

    Das grundsätzliche Problem ist, dass sich Juden weltweit immer noch zu viel gefallen lassen und zu wenig von (ihrem Staat) Israel lernen, wie man’s besser macht!

    • Aristobulus schreibt:

      Yepp.
      Jüdischerseits wird immer viel rasanter gefragt, als die jidische Polizei erlaubt, woran man jetzt wieder selbst Schuld oder wobei man wieder zu sehr aufgefallen sei?, oder ob man Terroristen wieder nicht genug faire Angebote gemacht habe, oder ob man gar gegenüber BDS-Gruppen oder dem ‚bloß etwas israelkritischen‘ Staatsfernsehen zu wenig höflich und gesittet gewesen sei.
      So wie Josef Schuster vor einer Woche, der „verwundert“ bei Arte angefragt hatte, warum sie den Dokumentationsfilm über Antisemitismus in den Giftschrank getan hatten. Und ja… es war keine Taktik!, der Herr Schuster hat wirklich auf ein Einsehen gehofft.
      Das ist sie, die verdammte, jidische Nettigkeit, die Anderen die selbe Nettigkeit unterstellt.
      Wer sich als a Jid so verhält, der wird unterbrochen oder gleich niedergebrüllt, und den übrigen Anwesenden ist es bestenfalls egal.

      • Rainer David W. Früh schreibt:

        Exakt so ist es, Aristobulus!
        Mir wird schlecht angesichts der infantilen „Saalam-Shalom“- Stuhlkreise, wie zum Beispiel in Berlin zu besichtigen.
        Nein, wenn ich mir das erste Video, das Gerd Buurmann in seinem Artikel verlinkt hat anschaue, werde ich nur noch wütend. Wütend über diese Handvoll BDS-Lautsprecher, mit welcher SA-Mentalität die auf Juden los gehen, fast aber noch wütender über diese tranige Art, mit solch miesen Typen eine fruchtbare Diskussion zu führen.
        Ich weiß, dass dies hier nicht jedem gefallen wird, aber ich sage: wenn die ersten drei BDS-Mistkerle, die so meinen auftreten zu müssen, mit blauem Auge und angebrochenem Nasenbein aus dem Saal geführt werden, werden sich die Nummer vier bis 225 dreimal überlegen, ob sie eine Veranstaltung von Juden sprengen wollen!

        • Aristobulus schreibt:

          Also mir gefälltse, diese Perspektive 😉

          (Nur muss man das können. Auf wahrscheinliche Schläger loszugehen ist gar nicht einfach, man muss zuerst zuschlagen, jaja derlei ist hierzulande gar nicht gern gesehen!, aber egal, und indem man als Erster zuschlägt, darf man nicht erst überlegen müssen, wiiiie das geht.
          Es gibt Kurse für sowas in den jüdischen Gemeinden. Hach, aber da muss man regelmäßig hingehen, um dafür in Übung zu bleiben)

      • Kwezi schreibt:

        Ich kritisiere jetzt mal die israelische Politik, Aristobulus. Das mache ich selten, weil die Israelis das selbst viel besser erledigen als Außenstehende es könnten, es gibt da, anders als in China, der Türkei, dem Iran oder Nordkorea, keine zu füllenden Lücken:
        Die Israelis führen ihre Kriege als einzige Nation auf der Welt mit Samthandschuhen und ermutigen dadurch ihre Kontrahenten. Von den Arabern könnten sie lernen, wie Kriege richtig geführt werden, jeder arabische Juntachef hätte Gaza bereits vor Jahren in einen Parkplatz verwandelt.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Parlplatz? Assad oder Hussein hätten Gaza mit Sarin zugedeckt, bis dort eine Mondlandschaft übrig geblieben wäre.

          • Aristobulus schreibt:

            … und kein Biogrüner jemals hätte gegen die Vergiftung protestiert.
            Die Biogrünrotbraunen sind ja wie Annette Groth voll damit beschäftigt, in Mikrofone zu keuchen, dass bloß die Israelis überall das Wasser vergiften. Mehr können die nicht leisten. Ach!, die sind so am Limit. Sieh Dir die Groth doch an. Sie klappert und ächzt und knarrt und taumelt schon vor lauter damit Beschäftigtsein.

        • Aristobulus schreibt:

          Definitiv. Hmja, dafür besucht der deutsche Außenminister bekanntlich lieber eine linksextreme NGO, die seit Jahren verzweifelt versucht, der israelischen Armée Kriegsverbrechen nachzuweisen (Breaking the Silence, zum großen Teil bezahlt von der EU), als den gewählten Premierminister. Derlei hat noch kein deutscher Außenminister jemals in irgend einem anderen Land getan. Nicht im Iran, nicht in der Mongolei, nicht in Zimbabwe, nicht in Kanada, nicht in Nigeria. Bloß bei den Israelis tut der das, und ist furchtbar beleidigt, wenn der gewählte Premierminister ihn dann anruft, ohne jedoch durchgestellt zu werden, und wenn der Premierminister sodann sagt, ah so?, na dann nich‘, au revoir.

          Das Ganze, also weshalb das so ist!, so verdammt komisch ist es jedenfalls, also das wird an zwei Dingen liegen: 1) dass mit dem Herrn Außenminister alle Welt aufpasst, dass der Jud‘ z.B. in Gaza bloß nicht rückfällig wird, 2) dass die Jidn es hassen, vor aller Welt und vor allen Außenministern als der Jud‘ dazustehen, der rückfällig zu werden droht, weswegen, weil dieses wohl wissend, die Jidn eben NICHTS und nochmal NIXX so tun wie Russen oder Amerikaner das so tun, damit man ihnen bloß nicht vorwirft, dass sie so komisch unjidisch handelten, weil das doch der lang ersehnte Rückfall und so usf., dann.

          Weswegen die Israelis, die davon mittlerweise die Nase sowas von gestrichen voll haben, im vorigen Jahr ein Gesetz erlassen haben, das alle NGOs zwingt, ihre Finanzierung offenzulegen. Die EU und alle deutschen Zeitungen waren desob äußerst erbost!, denn dass der Jud‘ sich plötzlich so verhält wie die Amerikaner und überhaupt wie jeder halbwegs Normale von je her!, nein, das sei ja fürchterlich, und bestimmt werde er gleich wieder rückfällig.

          • Rainer David W. Früh schreibt:

            Und der Zwang, lediglich die finanziellen Quellen offenzulegen, eine Forderung nach Transparenz, wie sie in allen anderen denkbaren Fällen nicht deutlicher Forderungen gerade der Linken entspringen könnte, wird im Falle Israels von eben diesen charakterlosen Linken als „Maulkorb-Gesetz“ diffamiert.
            Es wird rotzfrech behauptet, die „rechtsradikale israelische Regierung“ mache die „einzige“ Opposition im Lande, das einzige Regulativ gegen die „permanenten Menschenrechtsverletzungen“ auf diese „undemokratische Art“ mausetot.
            Und nicht nur die Vollblöden in den westlichen Ländern, nein, auch die meisten bürgerlichen Parteien drücken, mit dem unschuldigen Augenaufschlag eines frisch gevögelten Eichhörnchens, ihre „ernste Sorge über die Zukunft der Demokratie“ in Israel zum Ausdruck (und empören sich über die eigentlich empörende Tatsache, dabei erwischt worden zu sein, diese Drecks-NGOs hinter dem Rücken der israelischen Regierung zu finanzieren, so wie die Ehefrau sich darüber empört, dass der Ehemann zufällig die Liebesbriefe an und von ihrem Liebhaber gefunden hat), vorneweg der heuchlerische, außenpolitische Saftladen, spaßeshalber auch eine irgendwie geartete „Staatsräson“ bezüglich des Existenzrechts des Staates Israel postulierende Kanzleramt sowie das Außenministerium Deutschlands. Dieses Existenzrecht ist aber lediglich zweckgebunden und wird Israel nicht etwa aus grundsätzlicher Solidarität unter Demokraten, so wie man sie jedem demokratischen Staat gegenüber als Selbstverständlichkeit versichert, huldvoll gewährt, sondern nur „wegen der besonderen Beziehungen“, wie man eben peinlich-schlechtes Gewissen und Frust über solch eine historisch irgendwie bedingte Scheiße, die da dummerweise mal passiert ist, so gerne umschreibt!

          • Aristobulus schreibt:

            !!!
            Mitten auf das schwärzeste Schwarz der schwarzen Zwölf, Rainer.

            Extrem widerlich diese selbstgerechtesten aller Heucheleien, so bald es denen um Israel geht-.

            (und „auch die meisten bürgerlichen Parteien mit dem unschuldigen Augenaufschlag eines frisch gevögelten Eichhörnchens“ hab ich mir notiert 🙂 )

  5. klartext77 schreibt:

    Gleich am Anfang: „Das sind die Methoden. Sie sind nur zu kekannt.“ Es muss natürlich bekannt heißen. Vielleicht können Sie den Vertipper korrigieren. Würde dem Beitrag gut tun.

  6. Bernd L. Müller schreibt:

    Wir stehen zu Euch !

    • Aristobulus schreibt:

      Danke.
      Ihnen einen schönen Tag 🙂

      • Bernd L. Müller schreibt:

        Freunde halten zusammen, gleich ob in guten oder schlechten Tagen. Sachlicher Kritik sind wir gewachsen, sind weder Weicheier noch Schleimer.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Wir sind „wir“? Und wenn wir schon dabei sind, wieso gibt es so viele Juden, die Israel mit Dreck bewerfen? Stockholm-Syndrom? Selbsthass? Was ich nicht begreifen kann, wieso unterstützt Israel seine Erzfeinde auch noch mit Strom, Lebensmitteln und Medizin? Seid mir bitte nicht böse, aber besonders helle scheint ihr Juden meiner Meinung nicht zu sein.

      • Aristobulus schreibt:

        Als a normaler Jid konnte man es noch nie mit ansehen, wenn neben einem einer in sein Unglück rennt. Kann man doch nicht! Also versorgt man Gaza mit Strom. Weil die doch da sonst kein Licht hätten. Geht doch nicht. Sind doch Nachbarn, zwar verfluchte, aber Nachbar ist Nachbar.
        Denk mal drüber nach! 🙂

        Selbst ein paar wenige, aber dafür um so schreilautere jidische Irren wie der Herr Verleger und die Dame Langer und auch die Hechtin können sowas nicht mit ansehen, aber die sind so verdreht und so selbsthasserisch, dass sie es vor Allem nicht mitansehen können, wenn andere Jidn nicht geduckt und nicht unterdrückt leben wollen. Also fallen sie über diese her.

        Und die Jidn haben in Nahost was gelernt, Eitan: Dass sie da mitten in der Gegend leben, also mittendrin!, in der ausschließlich the rules of Hama gelten. The rules of Hama!, das ist die Gepflogenheit dorten von je her, wie sie Assad-père anno 1970 im schwarzen September vorexerziert hat. Die Muslimbruderschaft der Stadt Hama hatte einen Aufstand begonnen, und Assad-père ließ die Stadt mit Artillerie zerstören. VIERZIGTAUSEND Stadtbewohner starben.
        Das sind sie, the muslim rules of Hama.
        (Europäer können und möchten sich das nicht vorstellen oder es gar wahrhaben.)
        Also, weil man das as a Jid nicht mitansehen kann!, versorgt man die Gazaner mit Strom, Lebensmitteln, Medizin, in der Hoffnung, dass die Nachbarn dermaleinst ihre verfluchten the rules of Hama aufgeben.
        Jaha, und dermaleinst wird der Moschiach kommen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Ja, genau das meinte ich. Wer hat eigentlich die Mär in die Welt gesetzt, Juden seien besonders intelligent?! Was haben die Jidn in Gaza gemacht? Sie haben aus einem Dritte-Welt-Ländchen ein Gebiet gemacht, das eine höhere Lebenserwartung und eine niedrigere Säuglingssterblichkeit hat als das islamische Musterland Türkei. Und das Resultat? Die Hamas kann sich über fehlenden Märtyrernachwuchs nicht beklagen!

          • Aristobulus schreibt:

            Hmmm. Aber Du musst schon zugeben, dass schon etwas Hirn dazugehört, die Gazaner so gut zu versorgen. Also die Araber schaffen das untereinander ja nirgendwo. Aber die Jidn versorgen ihren Todfeind.
            Hirn? 😀

            Hmmm die Zweite: Im Dokumentarfilm von Schröder und Hafner haben wir ja gesehen, was ein paar gazanische Studenten so über die Israelis denken. Die trauen den Israelis mehr als jeder Araber den Arabern.

            Und bei Umfragen in Judäa und Samaria sieht man die gleiche Wirkung: Die weitaus meisten lokalen Araber hassen die Vorstellung, sie müssten unter einer Fatachregierung leben. Die haben die besten Gründe dafür.

      • Couponschneider schreibt:

        Endlich mal nichtantisemitische Israelkritik. Die teile ich voll und ganz. Ich bin der Meinung, Israel sollte ruhig robuster mit diesen selbsternannten Palästinensern umgehen. Ich glaube, der Jude ist einfach zu geizig, auch mit Gewehrkugeln. Das ist sein Problem.

        (Die Absicht, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt, ist beabsichtigt.)

        • Eitan Einoch schreibt:

          Das ist wahrscheinlich die neueste, perfide jüdische Masche: man ist so nett zu den Palästinensern, dass sie aufhören Israel zu hassen. Dazu passt, dass die israelischen Soldaten sich sogar weigern, palästinensische Frauen zu vergewaltigen. Diese Rassisten! Echt pervers und unfair sowas…

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