Offener Brief von Gerd Buurmann an die SPD

Liebe SPD,

beim Lesen Ihres Regierungsprogramms 2017 bis 2021 bin ich über folgende Stelle gestolpert.

„Auf Grundlage der Vereinbarungen von Oslo ist und bleibt für uns das Ziel die Schaffung zweier souveräner und lebensfähiger Staaten im Rahmen einer Verhandlungslösung. Wir fordern, dass Handlungen, egal von welcher Seite, die einer endgültigen Friedenslösung entgegenstehen, sofort beendet werden. Es muss zu einem Stopp des illegalen Siedlungsbaus kommen. Von der palästinensischen Seite fordern wir die Ächtung des Terrors. In den palästinensischen Gebieten sind auf allen Ebenen weitere demokratische Fortschritte nötig.“

Erstmal Danke, dass Sie deutlich machen, wo das eigentlich Problem in dem Konflikt liegt, nämlich in der mangelhaften demokratischen Verfassung der palästinensischen Seite und ihrer Affinität zum Terror. Umso weniger verstehe ich, warum die SPD einem ganz speziellen Terror der palästinensischen Autonomie das Wort redet. Die SPD erklärt:

„Es muss zu einem Stopp des illegalen Siedlungsbaus kommen.“

Warum muss es das? Was ist so schlimm daran, dass Menschen Siedlungen bauen? Im Nahen Osten bauen Araber, Juden, Moslems, Christen und viele andere Menschen Siedlungen, die Glücklichsten unter ihnen in Israel. In Israel sind über 20 Prozent aller Siedlerinnen und Siedler Moslems. Niemand von ihn gilt als illegal. Sie sind sogar gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger. Jenseits der Grenzen Israels jedoch gelten siedelnde Juden als illegal, einzig und allein weil sie Juden sind.

Häuser bauende Juden sind jedoch kein Problem. Juden haben das Recht, überall zu leben, wie jeder andere Mensch auch!

Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdischen Siedler das Hauptproblem für einen Frieden im Nahen Osten sind, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen.

In den Gebieten Judäa und Samaria siedelten Juden bereits, bevor es Christen und Muslime überhaupt gab. Der Name Judäa ist eindeutig. Daher sprechen jene, die Juden dort für illegal halten, lieber von der Westbank. Wie immer das Gebiet jedoch bezeichnet wird, zur Zeit gehört es zu keinem Nationalstaat.

Einst gehörte das Gebiet zu Jordanien, dem Land, das sich zu über 80 Prozent auf palästinensischem Boden befindet und wo im Gegensatz zu Israel Palästinenser nicht die volle Staatsbürgerschaft besitzen. Davor wurde das Gebiet vom Völkerbund verwaltet. Davor gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich, davor zum Römischen Reich und davor, wie das Wort „Judäa“ zeigt, zu einem Jüdischen Reich. Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten.

Obwohl die Gebiete Judäa und Samaria heute zu keinem Staat gehören, siedeln dort Menschen. Manche siedeln in Häusern, andere in Zelten. Es gibt dort arabische, jüdische, staatenlose und viele andere Siedler. Sie siedeln alle in einem Gebiet, das bis heute umstritten ist, weil kein Staatsgebilde dort regiert. Warum aber sind nur die jüdischen Siedler das Problem?

Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das diese Menschen mit diesen Siedlern haben, ist somit ihr Jüdischsein! Ich verstehe nicht, warum sich die SPD dieser Logik unterwirft.

Die radikale Hamas erklärt in ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden zur Pflicht aller Muslime! Der Gazastreifen ist „judenrein“. Auch die Fatah ist von dieser Pflicht überzeugt. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur bei der Vernichtung aller Juden geben könne. Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Es gibt nämlich zwei Formen des Friedens im Nahen Osten: Der eine Friede ist ein Friede mit Juden. Der andere Frieden ist ein Frieden von Juden.

Für jene, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn und Mitbürger sein können.

Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind kein Problem! Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie.

Die arabischen Regierungen im Nahen Osten sollten ebenfalls Juden als Bürger des Landes mit allen Rechten und Pflichten achten, die Häuser und Siedlungen bauen dürfen, wie jeder andere Bürger auch, oder sie werden niemals Frieden mit Juden schließen können.

Darum, liebe SPD, warum steht im Regierungsprogramm: „Es muss zu einem Stopp des illegalen Siedlungsbaus kommen“?

Sollte es nicht besser heißen: „Es muss zu einem Stopp der Bezeichnung ‚illegale Siedler‘ kommen, wenn damit ausschließlich Juden gemeint sind“?

Es kann jedem Land zugemutet werden, dass es Juden die gleichen Rechte gibt, wie jedem anderen Menschen auch. Entweder sind alle Menschen illegal oder keiner. Auch ein freies Palästina muss Juden und Israelis aushalten können, so wie Israel es aushalten kann, dass dort Moslems und Araber siedeln und Deutschland es bereichernd findet, dass hier Türken und Kurden siedeln. Und ich will keine deutsche Partei, die die Idee unterstützt, es solle Orte geben dürfen, wo Juden nichts zu suchen haben.

Ein Land, das Juden und Israelis aufgrund ihrer puren Existenz schon zu Illegalen erklärt, sollte dafür keine Unterstützung erhalten und schon gar nicht sollte ein deutsches Parteiprogramm eine Politik unterstützen, die Juden besonders behandelt und sie für Handlungen kritisiert, die sie bei allen anderen Menschen toleriert.

Es gibt etwas mehr als 14 Millionen Juden weltweit. Über 90% von ihnen leben in Israel und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die anderen 10% leben größtenteils in Europa, Afrika, Australien und Südamerika. Es kann einem möglichen palästinensischen Staat zugemutet werden, dass die wenigen weiteren Juden in den Grenzen eines arabischen Staates leben können, so wie zwanzig Prozent aller Israelis Muslime sind.

Es leben mehr Muslime in Israel als Juden ausserhalb der Grenzen von Israel und den USA. Wer diese paar Juden zu einem Problem erklärt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wir reden hier maximal von ein paar hundert Juden im ganzen Nahen Osten außerhalb der Grenzen Israels. Es leben vermutlich mehr Muslime auf der Keupstraße in Köln-Mülheim. Und sie sind Bürgerinnen und Bürger! Das ist selbstverständlich!

Juden sollten im Nahen Osten ebenfalls überall Bürgerinnen und Bürger sein können. Das sollte die SPD unterstützen, statt sie zu Illegalen zu erklären.

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

PS: Für eine nähere Betrachtung des Themas empfehle ich den Artikel „Israelische Siedlungen – Eine Verteidigung“.

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134 Antworten zu Offener Brief von Gerd Buurmann an die SPD

  1. Aristobulus schreibt:

    Huch?
    Das sollte woanders landen.
    Aha, da wurde was gelöscht 🙂
    Danke, Gerd.

  2. aurorula a. schreibt:

    NEIN
    An dieser Stelle schenke ich mir eine Verlinkung von Loriot („NEIN! – DOCH! – OOOH!“) und zitiere stattdessen lieber nochmal meinen eigenen Beitrag:
    wenn sie Sachen schreiben wie: Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab. (was nicht stimmt)
    Wie man das dann nennt kann sich jeder selbst überlegen.
    (Kleines P.S: selbst wenn die Zahlen stimmen – was bei Haaretz eher unwahrscheinlich ist – hätte eine seriöse Umfrage zumindest nachgefragt, welche Politik sie ablehnen, und warum: es könnte ja durchaus auch sein, daß diese „vielen“ die Politik des „Land für Frieden“ ablehnen, weil sie sehen daß es nichts bringt außer mehr Terrorismus, und sie sich stattdessen wünschen daß Israel seine Autorität über die umstrittenen Gebiete stärker einfordert.)

    Direkt vor dem „die Zahlen“ schreibe ich noch welche Zahlen: Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab. Dann schreibe ich erst, es stimmt nicht (überlege kurz wie man das nennt, was Haaretz da tut), und gleich als nächstes: selbst wenn es stimmen würde. Und sollte noch nicht ganz klar sein, daß es sich auf die Aussage direkt vorher bezieht – direkt im dann-Teil von „selbst wenn die Zahlen stimmen, dann…“ stehen Aussagen, die sich nur darauf beziehen können, auf die Zahlen von Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab.: die Nachfrage, welche Politik abgelehnt wird, und warum – die ergibt einfach überhaupt keinen Sinn, wäre sie bezogen auf etwas anderes als „lehnen die Siedlungspolitik ab“.
    Nur falls ich (wegen NEIN) vergessen haben sollte, was ich selbst geschrieben habe – es steht ja glücklicherweise noch dort 🙂

  3. aurorula a. schreibt:

    Schaut Euch mal das an:

    Unglaublich. Da wird jemand zusammengeschlagen, weil er zufällig im gleichen Bild ist mit einer kanadischen Journalistin, die die „Anti“-fa im Fadenkreuz hat. Sie bekommt später Morddrohungen. Letzteres macht mich einfach nur noch sprachlos.

  4. Pingback: SPD: Wahlprogramm “Israel” | Wahrheitsdelta

  5. Sebastian Knoth schreibt:

    „Sie sind sogar gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger“

    Das ist eine Lüge und das wissen Sie genau… Juden lügen wenn sie den Mund nur aufmachen.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich lass das mal stehen als Zeitdokument.

      • Paul schreibt:

        Danke lieber Gerd, dass Du das hier einstellst.
        Ich dachte solche Menschen wären ausgestorben. Ein derart primitiver Judenhass bleibt von mir unbeantwortet.
        „Mit solchen Leuten spricht man nicht“, sagte mir meine Oma.

        Herzlich, Paul

    • ZetaOri schreibt:

      @Sebastian Knoth Juli 5, 2017 um 10:03 am

      „… Juden lügen wenn sie den Mund nur aufmachen.“

      Versteh‘ ich jetzt nicht, Bastl.
      Du bist doch gar kein Jude?
      (Mal ganz davon abgesehen, dass du das unter deiner Narrenkappe aus Reinst-Aluminium eh nicht mitkriegen könntest. Dagegen ist so ’ne Standard-Filterblase ja das reinste Grobsieb.)

      • Aristobulus schreibt:

        😀
        Beim Bastl in Bebra (da haust er und knotenbastlt, was das Zeug hält) muss man doch am Vormittag mal ganz schnell die Juden hassen. Weil man sonst dorten noch hoffunglsloser, loseriger und irrer wird, als die Polizei erlaubt. Zumal am Vormittag in Bebra. Ach!

        • ZetaOri schreibt:

          @Aristobulus Juli 5, 2017 um 5:51 pm

          „Beim Bastl in Bebra (da haust er und knotenbastlt, was das Zeug hält) […] Zumal am Vormittag in Bebra. Ach!“

          Hmm, Bebra, Bebra …
          Wir hatten doch da als Kröten so’n lustiges Liedchen, ich glaub, in der „Mundorgel“, mit ’ner passenden Strophe:

          ♪ ♫♪ träller ♫♪ ♫

          „[…]
          Zwischen Kassel und Bebra,
          ja, da liegt ein Tunnel;
          wenn mann reinfährt, wird’s dunkel,
          wann man rauskommt, wird’s hell.
          […]“

          Ich fürchte, der Bastl hatte mitten im Tunnel ’nen Achsenbruch, seitdem ist duster um ihn her. :mrgreen:

          • Aristobulus schreibt:

            😀
            … oder er dachte, da sei ein Tunnel, und als er voll gegen den Berg knoll (geschtorckeness Werrp), merkte er, dass er sich um einen Irrtum handelte.

          • Clas Lehmann schreibt:

            …oder, schlimmer noch, er hat es immer noch nicht gemorken, und wird das auch wohl nicht mehr…?

          • Aristobulus schreibt:

            Hélas, einst in grauer Vorzeit bestand vielleicht noch Hoffnung des Morkens. Seitdem die graue dann in permanent braune Vorzeit mutierte, ward die Orkhaftigkeit ein für allemal festgelegt.

  6. klartext77 schreibt:

    SPD = Spezialdemokratische Partei Deutschlands. Leider sind die anderen Parteien nicht besser, wenn es um Juden und Israel geht. Deutschland halt.

  7. Brathering schreibt:

    Wer meint, dass Häuser und Siedlungen allein deshalb weil sie von jüdischen Händen erbaut wurden, einem Frieden in Palästina im Weg stehen, der kann auch argumentieren, dass der in Deutschland existierende
    Ausländerhass und die Fremdenfeindlichkeit, rechtsradikale und nationalistische Überzeugungen aufhören zu existieren, sobald sich all die Ausländer, die sich hier illegal aufhalten Deutschland verlassen und alle Dönerbuden und Pizzerias geschlossen werden.

  8. jürgen engert schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann, Deine spitze Feder ist immer wieder erfrischend.Dennoch, Du weißt, das Gebiet das heute Westbank genannt wird, ist als zukünftiges Staatsgebiet für einen pal. Staat vorgesehen. Allerdings können der Bau von Wohnungen niemals unüberwindbare Hindernisse für einen endgültigen Frieden darstellen. Schließlich ist dieser DIREKTEN Verhandlungen de beiden Seiten vorbehalten, die auch die genaue Grenzziehung und Siedlungen bzw. Landtausch beinhalten. Schön, Dich zu lesen

    • Aristobulus schreibt:

      … es kann jedoch keine Verhandlungen mit Terroristen geben, nicht mit den Terroristen von der Fatach, nicht mit den Terroristen von der Hamas.
      Die sich übrigens neuerdings gegenseitig bekriegen: Abbas kappt derzeit die Strom- und Medizinlieferungen in den Gazastreifen und schwärzt öffentlich Israel dafür an, während die Hamas Abbas‘ Erzfeind Mohammed Dahlan bald aus dem Exil in den UAE nach Hause holen wird, damit er mit seinem Gefolge gegen Abbas vorgeht. Es gibt also wieder Dauerkrieg zwischen arabischen Terroristenclans.

      „Schließlich ist dieser DIREKTEN Verhandlungen der beiden Seiten vorbehalten, die“, usw. usf. Nein. Leider Pustekuchen ist es damit. Schon vor dem Abkommen von Oslo war es, und seit dem Abkommen von Oslo ist es damit Pustekuchen.

      • jürgen engert schreibt:

        Nun, Deine Ausführungen sind mir schon bekannt. Doch mit wem soll man denn verhandeln, wenn nicht mit den pal. Repräsentanten. Diese DIREKTEN Verhandlungen bot übrigens Netanjahu im Herbst 2016 bei seiner eindrucksvollen Rede vor den UN an.Klar, Hamas-Terroristen sind kein Ansprechpartner, doch prinzimpiell gilt es, Gesprächskanäle auszuloten für eventuelle sicherheitsbasierte Friedensverhandlungen. Bin in nächster Zeit in Urlaub, kann deshalb nicht unumgehend antworten

        • Clas Lehmann schreibt:

          Im Falle, dass sie so geartet sind, wie sie nun einmal sind, und Ansprüche stellen, wie sie sie nun einmal stellen, und ihrem möglichen Gegenüber in direkten Verhandlungen mal glatt das Existenzrecht bestreiten, regional wie überhaupt…? Es gibt vielleicht keine Alternative zur Unmöglichkeit…

          Andere Repräsentanten, vielleicht sogar demokratisch legitimierte? Gibt es dort ja nicht, und die Aussichten sind schlecht.

          Das Angebot und die Rede Netanyahus ist großartig; sehen Sie aber irgendeine positive Resonanz etwa bei Herrn Abbas? Im zwölften Jahre seiner vierjährigen Amtszeit?

        • Aristobulus schreibt:

          Herr Engert, es geht nicht um’s Verhandeln. Ihnen ist bekannt, was geschah, nachdem Daladier und Chamberlain mit der deutschen Regierung verhandelt haben?
          Und Ihnen ist bekannt, was geschah, als der israelische Premierminister Ehud Barak durchaus mit Arafat verhandelt hat, während Arafats Leute gebombt haben? Zu welchem Ziel hätten solche Verhandlungen führen sollen?

          Die palästinenserischen „Repräsentanten“, die Sie erwähnen, sind nicht gewählt, sondern sie werden von ihren eigenen Leuten gehasst wie die Pest. Diese Schämhpestanten schlachten ihre eigenen Leute ab, und die, die sie nicht ermorden, pressen sie finanziell aus, während sie Terroristen bezahlen und rekrutieren.

          Warum hat Netanyahu Verhandlungen vor der UNO angeboten: Nu, um nach Verhandlungspartnern zu rufen. Die jedoch nicht existieren.

    • Paul schreibt:

      „Du weißt, das Gebiet das heute Westbank genannt wird, ist als zukünftiges Staatsgebiet für einen pal. Staat vorgesehen.“ schreibt jürgen engert Juli 4, 2017 um 7:01 pm

      Lieber Jürgen, das stimmt so nicht.
      Laut Oslo wurde dieses Gebiet in A,B und C Zonen eingeteilt.
      A Zone mit überwiegend arabischem Bevölerungsanteil stehen unter der Verwaltung der PA. C Zone mit überwiegend jüdischer Bevölkerung stehen unter der Verwaltung von Israel. B Zone mit gemischter Bevölkerung verden von PA und Israel verwaltet. Es wurden keine endgültigen Grenzen festgelegt. Das bleibt einem Friedensvertrag beider Seiten vorbehalten.
      In Zone A siedeln Araber . Israel behauptet nicht, dass sie ein Friedenshindernis seien.
      In Zone C und nur in dieser Zone, siedeln Israelis. Die PA behauptet diese seien ein Friedenshindernis. Das ist die Logik der PA und jetzt auch der SPD.

      Herzlich, Paul

      • jürgen engert schreibt:

        Danke, lieber Paul für Deine Zuschrift. Ja, das Gebiet der Westbank, historisch Judäa und Samaria, ist in diverse Zonen eingeteilt. Dennoch, und da sind wir uns ja einig, wird eine genaue Grenzfestlegung DIREKREN Verhandlungen vorbehalten bleiben.
        Es grüßt Dich
        Jürgen

        • Paul schreibt:

          Die DIREKTEN Verhandlungen sind eben das Problem, lieber Jürgen.

          Israel braucht eine Anerkennung der PA als jüdischen Staat.
          Die PA ist zu Verhandlungen nur unter Vorbedingungen bereit, die das Ergebnis der Verhandlungen sein könnten. Ohne die Erfüllung dieser Vorbedingungen setzt sich die PA nicht an den Verhandlungstisch.
          Das ist das Dilemma.

          Ich bin der Meinung, dass es der PA nicht um Land geht, weil es ein religiöser Krieg ist – Islam gegen das Judentum. Lies bitte die Charta der Hamas, dann wirst Du zwangsläufig zum gleichen Ergebnis kommen.

          Ich wünsche Dir einen erholsamen Urlaub,
          herzlich, Paul

  9. Hessenhenker schreibt:

    Daß Judäa judenrein gemacht werden soll, mit Link zu diesem Artikel hier, hat der stv. SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag aber schnell von seiner Facebookseite gelöscht!

  10. Sophist X schreibt:

    Ob die Partei des mächtigen, beliebten und schönen Martin Schulz das Zeug hat, als erste große gesellschaftliche Institution den Narrativ vom illegal siedelnden Juden zu brechen?
    Das könnten die sich wahltaktisch nichtmal dann leisten, wenn im Herbst keine Bundestagswahl wäre.

  11. anti3anti schreibt:

    „… warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen … Warum aber sind nur die jüdischen Siedler das Problem?“

    Hierbei handelt es sich um semantische Logik, also um die Beschreibung der Wiklichkeit. Nur auf dieser Ebene kann die Antwort gefunden werden:

    Das Problem hat nicht nur die SPD. Die Antwort ann alle lautet, dass die JUDEN das Problem sind! Egal, ob sie siedel, fliegen oder schnarchen. Nur Pflastersteinjuden lassen sich problemlos in den Straßendreck integrieren! Nur Pflastersteinjuden sind beliebt. Nicht nur bei der SPD.

  12. Mira schreibt:

    „Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdischen Siedler das Hauptproblem für einen Frieden im Nahen Osten sind, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen.“

    Hauptproblem sicher nicht, aber ein großes Problem sind die Siedler in den besetzten Gebieten doch. Ich ersetze mal „jüdisch“ mit „israelisch“, das erscheint mir zutreffender als „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“. Nicht die SPD erklärt die Siedlungen für illegal, sondern sie übernimmt die Regelung der Vereinten Nationen, welche die Siedlungen als illegal einstufen. Bei den umstrittenen Siedlungen geht es hauptsächlich um jene, die nach israelischen Gesetzen illegal gebaut wurden, einige davon nachträglich legalisiert.

    • Clas Lehmann schreibt:

      …und Du gehst davon aus, dass die UN eine integere Institution seien? Die Nahostpolitik, die die betreiben, beweist doch überdeutlich das Gegenteil…?

    • ZetaOri schreibt:

      @Mira Juli 4, 2017 um 11:33 am

      „[…]
      Hauptproblem sicher nicht, aber ein großes Problem sind die Siedler in den besetzten Gebieten doch.“

      Hätten Sie den Absatz aus Gerd Buurmanns Text nicht nur zitiert, sondern auch, möglichst verstehend, gelesen, wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass er dort nicht bezweifelt, DASS die jüdischen Siedler von interessierter Seite als Problem hingestellt werden, sondern fragt, WARUM ausgerechnet die jüdischen Siedler ein Problem darstellen sollen. Und ja, …

      „Ich ersetze mal „jüdisch“ mit „israelisch“, das erscheint mir zutreffender als „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“.“

      … es geht da ausschließlich um Juden. Nicht um israelische Araber, nicht um israelische Christen, nicht um israelische Mohammedaner.
      Dass diese „jüdischen Siedler“ auch so ziemlich alle Israelis sind, liegt nicht zuletzt daran, dass es in den arabischen Anrainerstaaten seit der Vertreibungen keine Juden mehr gibt. Jordanische, syrische, ägyptische, …, … Juden dürften da in der Tat dünn gesät sein.
      Und dass diese Juden dort nur unter dem Schutz des israelischen Staates (über)leben können, völlig egal, ob sie da nun ’siedeln‘, Straßen bauen oder sich nur am Jordanufer an den Zehen spielen, liegt schlicht an dem Hass, den die Ideologen der ‚arab / islamic Supremacy‘ in die Köpfe schon der jüngsten ihrer Untertanen pflanzen.
      Ersetzen Sie also nicht „jüdisch“ mit „israelisch“ sondern ’siedeln‘ mit ‚leben‘, vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf.

      „Nicht die SPD erklärt die Siedlungen für illegal, sondern sie übernimmt die Regelung der Vereinten Nationen, welche die Siedlungen als illegal einstufen.“

      Ach, und die SPD ist seit neuestem der Außenposten einer Organisation, die sich u.a. einen Menschenrechts (! pruust) -Rat mit derart illustren Akteuren hält?
      Von deren knapp 200 Mitgliedern sich immerhin ein sattes Viertel eine „Erklärung der Menschenrechte im Islam“ zusammengeschustert hat, die jegliches Menschenrecht unter Scharia-Vorbehalt stellt?
      Die eine Unterorganisation päppelt, welche es für ihre Aufgabe hält, den Flüchtlingsstatus von Menschen von Generation zu Generation, notfalls gar per Adoption zu perpetuieren?
      Aaahh ja!
      Seit wann genau?
      Vielleicht, seitdem sie sich eine stellvertretende Bundesvorsitzende leistet, die Salafisten gerne ‚mit Augenmaß‘ behandelt sähe, Kinderehen nicht so ganz generell verbieten möchte und die ‚Regeln des Zusammenlebens ständig neu aushandeln‘ will, da sie eh keine ’spezifisch deutsche Kultur jenseits der Sprache‘ identifizieren kann?
      (Oder hat die ‚Islamisierung‘ der SPD möglicherweise schon viel früher angefangen, und diese Person in ebendieser Position ist nur eine logische Folge davon?)

      „Bei den umstrittenen Siedlungen geht es hauptsächlich um jene, die nach israelischen Gesetzen illegal gebaut wurden, einige davon nachträglich legalisiert.“

      Nein, aus der Sicht der Pal-, der National- und International-Araber, die sich gegenseitig die Bälle zuspielen und die über eine reaktionäre irrationale Ideologie gegen die Juden geeint sind (und die sich ansonsten gegenseitig die Köppe einschlagen), geht es überhaupt nicht um ein paar Siedlungen, sondern darum, dass dort Juden siedeln. Auf Land, dass irgendwelche Vorfahren im Zuge der mohammedanischen Expansion mit Waffengewalt erobert haben und das daher für alle Zeiten arabisch / mohamedanisch zu bleiben hat.
      Und die größte narzistische Kränkung für die mohammedanischen Ideologen ist, dass diese „jüdischen Siedler“ auch noch in Rekordzeit Infrastrukturen und Arbeitsplätze geschaffen haben, die nicht zuletzt ihren Glaubensbrüdern zugute kommen.
      Pfui, immer diese hinterhältigen Juden! Woll?

      • Aristobulus schreibt:

        🙂 ZetaOri, juh make my Abendstund.

        • ZetaOri schreibt:

          @Aristobulus Juli 4, 2017 um 8:12 pm

          „ZetaOri, juh make my Abendstund.“

          Mache ich doch gerne. ;o)
          Und meinereiner fühlt sich auch besser: Ab und an mal etwas Dampf ablassen entspannt schon ungemein.
          (Selbst wenn ich nicht immer genau weiß, worüber ich mich gerade mehr aufrege: Über die intellektuelle und moralische Verluderung einer ehemals sozialdemokratischen (aber auch so ziemlich jeder anderen) Partei und deren Spitzenpersonal oder über die Denk- und Informations-Faulheit ihrer schweinchenrosa Groupies, die den Typen kritiklos jedes verlogene Gesülze abnehmen, um es dann auch noch bei passender Gelegenheit zu deren Verteidigung nachzupapageien. Beides ganz schön deprimierend.)

          • Aristobulus schreibt:

            Verluderung, auch’n Ausdruck für den Sachverhalt!, neulich fielen hier die Ausdrücke Gezücht und Kamarilla, hach ja.
            Diese Ausdrücke lassen sich allesamt ekelhaft gut an Fällen, Personen, Fallpersonen und Personenfällen belegen. Andauernd.

            A guttn Abend Dir

          • ZetaOri schreibt:

            @Aristobulus Juli 4, 2017 um 10:47 pm

            „… Verluderung, auch’n Ausdruck für den Sachverhalt!, […]“

            Ich fand den Begriff auch ausgesprochen passend.
            Im Waidmännische bezeichnet „Luder“ ein totes Wild, das nicht jagdlich erlegt wurde, sondern quasi an sich selbst, Alter, Krankheit oder Verletzung krepiert ist:
            Nur noch als Beute oder Köder für Aasfresser von Nutzen.

            „A guttn Abend Dir“

            Danke, und ‚Moin, moin‘ zurück.
            (Die „Senile Bettflucht“ lässt grüßen. :mrgreen: )
            Und ’ne angenehme WochenWende.

        • aurorula a. schreibt:

          ZetaOri, juh make my Abendstund.
          … and now you made my Wochenendend 🙂

      • Mira schreibt:

        „Hätten Sie den Absatz aus Gerd Buurmanns Text nicht nur zitiert, sondern auch, möglichst verstehend, gelesen, wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, …“
        danke Herr Lehrer!
        und dann hauen sie mir islamis supermastery und Kinderehen um die Ohren – was hat das mit den Siedlern zu tun? Die Sicht der Araber wird bemüht, wozu? Aber viell. meinen sie, die SPD wäre eine Araberpartei? Also das ist doch etwas skuril, da komme ich nicht mit.

        • Aristobulus schreibt:

          Hm, ZetaOri hat Ihnen die Sache (Ihre Antwort auf den Artikel) ganz genau vor-analysiert, Mira.
          Leider picken Sie sich heraus, was Ihnen missfällt, und lassen den Rest links liegen.

          Nein, die SPD ist keine Araberpartei. Wer hatte das behauptet?
          Die SPD ist jedoch eine islamisierende Klientelpartei: Sie türkt, wie sie nur türken kann, damit möglichst viele Erdogan-Türken die SPD wählen.
          Warum: Weil sie sonst auf 10% rutscht.

        • ZetaOri schreibt:

          @Mira Juli 5, 2017 um 2:39 pm

          „Hätten Sie den Absatz aus Gerd Buurmanns Text nicht nur zitiert, sondern auch, möglichst verstehend, gelesen, wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, …“

          „danke Herr Lehrer!“

          Nichts zu danken, ich helfe doch, wo ich kann. Gratis!

          „und dann hauen sie mir islamis supermastery und Kinderehen um die Ohren – was hat das mit den Siedlern zu tun?“

          Sollten sie es tatsächlich verstanden haben? Ich wagte ja kaum zu hoffen!
          (Und falls doch nicht: Vielleicht lesen sie auch meinen Kommentar noch einmal (möglichst verstehend). Nein, nein, sie brauchen sich nicht wieder bedanken.)

          Aber: RICHTIG! Es hat absolut nichts mit ‚den Siedlern‘ zu tun.

          Soweit es die „arab / islamic Supremacy“ betrifft, hat es mit Juden zu tun!
          (So wie Gerd Buurmann es oben herausarbeitet.)
          Und soweit es die Nicht- (zumindest nicht rigorose) Ablehnung von Kinderehen anbelangt, hat es mit der SPD und deren stellvertretender Bundesvorsitzenden zu tun, die genau dafür steht!
          (Die Organisation also, an die der Artikel von Gerd Buurmann adressiert ist.)

          Und: Nein, ich habe ihnen nichts „um die Ohren gehauen“. Ich habe lediglich ein paar Fakten angeführt, die, zumindest bei nicht völlig ideologisch zugekleisterten Menschen, einen Denk-Schub hätten auslösen können.
          Nun ja, die Erfahrung, dass auf diesem Gebiet die meiste Mühe vergeblich ist, habe ich schon vor langen Jahren gemacht. Im Westen nichts Neues, im Osten auch nicht.

          „Die Sicht der Araber wird bemüht, wozu?“

          Öööhh, … gute Frage. Wie kam ich nur darauf?
          Hmmm, ich glaube ich hab’s: Vielleicht, weil sie sich bemüßigt fühlten, in der Frage der jüdischen Siedler die Sicht der UN zu bemühen, um alsbald die SPD dahinter in Deckung zu bringen? Die Sicht einer Organisation, auf die der Block der islamischen Staaten in der UN mit einem Anteil von fast 30% einen ganz erheblichen Einfluss hat?
          Könnt‘ sein?

          „Aber viell. meinen sie, die SPD wäre eine Araberpartei?“

          Nun, eine Arbeiterpartei ist sie zumindest nicht mehr, gell? Die sind ihr nämlich in den letzten Jahrzehnten so peu à peu abhanden gekommen. Da ist es vielleicht sogar verständlich, dass sie versucht, sich neue Wählerschichten zu erschließen.
          Aber: Nein, bei den arabischstämmigen ist da tatsächlich noch nicht viel zu holen. Die paar Araber mit deutscher Staatsbürgerschaft bringen ja nicht einmal genug Stimmen für einen einzigen müden Parlamentssitz auf die Beine. (Was sich natürlich in absehbarer Zukunft ändern könnte. Gut, schon mal ’nen Fuß in der Tür zu haben, nicht?) Da hält man sich natürlich besser an den Pool der Anhänger der gleichen Ideologie aber mit türkischen Wurzeln. Die machen zumindest schon ein paar Milliönchen aus, das lohnt sich!
          Eine stellvertretende Parteivorsitzende mit gleichen Wurzeln, die auch noch entsprechend kompatible Meinungen bzgl. verzichtbarer Rechtsstaatlichkeit, fehlender deutscher Kultur, pfleglicher Behandlung islamischer Extremisten und gar nicht ganz so schlimmer Kinderheiraten von sich geben kann, ohne das ihr vonseiten irgendwelcher Exponenten der Partei auch nur dezent widersprochen würde, schmückt da sicher ungemein. Das schmückt so sehr, dass immerhin schon 50% der Stimmen türkischstämmiger Wähler eingeheimst werden können. Und zusammen mit den Grünen und den Roten käme man auf eine satte 3/4 Mehrheit. Wenn doch nur alle so wählen würden!
          (Das sind übrigens dieselben Wähler, die bei doppelter Staatsbürgerschaft und damit doppeltem Wahlrecht für „zu Hause“ zu über 60% die AKP und zu 10% die MHP wählen. Hmmm, vielleicht müssen die sich beim derzeitigen Zustand der SPD da ideologisch gar nicht so stark umorientieren?)

          „Also das ist doch etwas skuril, …“

          Nicht wahr? Wobei diese Zustände mit „skurril“ noch sehr zurückhaltend beschrieben sind.

          „… da komme ich nicht mit.“

          Alles andere hätte mich auch gewundert.

          • Mira schreibt:

            @ZetaOri

            „erklärt, dass sie doch lieber von israelischen statt von jüdischen Siedlern sprechen möchten (gell, das ist nicht so anrüchig?)“

            zur Erinnerung:
            Ich habe als Antwort auf die Aufforderung im Text „jüdische“ durch „christliche“, „muslimische“ oder „ababische“ zu ersetzen, mit „israelische“ ersetzt.
            sie meinen, das Wort „jüdische“ wäre ersetzt worden, weil es anrüchig sei, wieder so eine konfuse Unterstellung.

          • Aristobulus schreibt:

            Ihr ungeschickt bemäntelter, dümmlich redundant wiederholter und mit diesen nichtexistenten Scheinfakten vorgetragener Antisemitismus fällt mir langsam auf den Wecker.

        • ZetaOri schreibt:

          Nochmal @Mira Juli 5, 2017 um 2:39 pm, kleiner Nachtrag:
          Da ist mir doch gestern glatt die Frage durchgerutscht, die sich bei ihrer Antwort nolens volens stellt:

          Haben sie eigentlich neben der Suche nach Stellen in meinem Kommentar, an denen sie ihre rektale Ausscheidung getrockneter Weinbeeren meinten ablegen zu können, noch die Zeit gefunden, etwas von dem Inhalt desselben zu erfassen?
          Falls ja:
          Sind sie dabei eventuell bis zu der Stelle gekommen, wo ich ihnen vorschlug, statt ihrer präferierten Ersetzung von „jüdisch“ mit „israelisch“ einmal probehalber „siedeln“ mit „leben“ (oder sụbstantivisch „Siedlung“ mit „Leben“) zu ersetzen?
          Falls wiederum ja:
          Sind sie diesem Vorschlag, zumindest gedanklich, einmal gefolgt?
          Und falls erneut ja:
          Sind sie am Ende gar, möglicherweise etwas bestürzt, an einen Punkt gelangt, wo auf einmal aus der „illegalen jüdischen Siedlung“ ein „illegales jüdisches Leben“ wurde?

          Oder haben sie vorsichtshalber Halt gemacht, bevor sie bis ‚Oberkante Unterlippe‘ in der braunen Gülle standen?

          • Mira schreibt:

            @ZetaOri
            Wer herabwürdigend ins persönliche geht, ohne dass er selber persönlich angesprochen wurde, mit dessen Argumenten stimmt etwas nicht.
            All ihre Diffamierungen meiner Person, herablassende Worte über Denkfähigkeit, Verständnisfähigkeit, „rektale Ausscheidungen“, „braune Gülle“ usw. können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie den Kernpunkt, den nach israelischem Recht ungesetzlichen (=illegalen) Bau von Siedlungen mit Geschwurbel zuschütten.

          • Mira schreibt:

            @ZetaOri
            „Oder haben sie vorsichtshalber Halt gemacht, bevor sie bis ‚Oberkante Unterlippe‘ in der braunen Gülle standen?“
            Dass sie sich große Mühe geben, mich da reinzuschubsen ist offensichtlich. Wozu machen sie das, was versprechen sie sich davon?

          • Aristobulus schreibt:

            … wenn Sie einfach mal die vermeintlichen Beleidigungen überlesen (auch wenn’s schwer fällt, ich versteh das) und streng auf die Fakten achten, die ZetaOri Ihnen absolut logisch hingeschrieben hat?

            À propos, warum provoziert ZetaOri Sie abgesehen von den Fakten so auf’s Blut: Damit Sie ihm in die Falle gehen und einfach auf die Provokation zu reagieren 😉
            Sind Sie also mehr der reagierende Typus, oder sehen Sie lieber dahinter?

            P.S.
            Als Jude sag ich Ihnen: Wer glaubt, dass Juden irgendwo nicht wohnen / existieren dürften, der hat in der Tat ein hmja Problem.

          • Mira schreibt:

            „Sind Sie also mehr der reagierende Typus, oder sehen Sie lieber dahinter?“
            wen interessiert es, ob ich irgendein Typus bin? Machen sie das immer so, Leute in Schubladen zu sortieren?

            „… wenn Sie einfach mal die vermeintlichen Beleidigungen überlesen (auch wenn’s schwer fällt, ich versteh das) und streng auf die Fakten achten, die ZetaOri Ihnen absolut logisch hingeschrieben hat?“
            Ich sehe dahinter, das fällt nicht schwer: ginge es um Fakten, hätte ZetaOri mich nicht persönlich abfällig angesprochen. Hätte er Fakten auf seiner Seite, hätte er es gar nicht nötig, irgendwelche Leute (wie mich) wegen eines Blogkommentars runter zu machen.

            Weder sie, noch ZetaOri haben den nach isrealischem Recht ungestzlichen Siedlungsbau mit Fakten oder wenigstens mit Argumenten widerlegt. sie beide formulieren inhaltlich andere Aussagen und versuchen dann, mir diese als vermeintliche Schlussfolgerungen zu unterstellen.

            „Als Jude sag ich Ihnen usw.“
            Für mich macht es keinen Unterschied, ob jmd. etwas als Jude sagt oder als Papua. ich begegne den Menschen individuell, nicht mit Schubladendenken.

          • Aristobulus schreibt:

            Nu sei’n Sie mal nicht so zu bitte 🙂
            Es ging um Debatte, weniger um Persönliches. Es geht auch nicht um die Personen in der Debatte.

            Warum interessiert Sie das israelische Recht nur in Bezug auf jüdische Siedlungen? Darüber debattiert die Knesset, um die Angelegenheiten von Israelis zu regeln.

            So bald z.B. in Deutschland jemand mit dem Verweis auf israelisches Recht in Bezug auf jüdische Siedlungen kommt, hat er allermeist eine typische eine Aganda, um z.B. die jüdischen Siiiedler zu kritisieren, weil das Juden sind, die dort wohnen, wo Andere es ihnen nicht gestatten. Hm?

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            „den nach isrealischem Recht ungestzlichen Siedlungsbau“ ist einfach falsch.
            Warum sollten israelische Gesetze vorsehen, dass Juden irgendwo nicht leben dürften?

          • Mira schreibt:

            „„den nach isrealischem Recht ungestzlichen Siedlungsbau“ ist einfach falsch.
            Warum sollten israelische Gesetze vorsehen, dass Juden irgendwo nicht leben dürften?“

            nein, meine Feststellung ist nicht falsch. Es geht nicht darum, ob irgendwo Juden leben dürfen. Es geht um Gesetzesverstöße = illegal. Kann irgendwer irgendwo ohne Baugenehmigung legal bauen? Ja da gibt es Ausnahmen, in Deutschland z.B. ganz kleine Hütten 3x3m darf man ohne Baugenehmigung auf sein eigenes Grundstück bauen. Die illegalen Siedlungen wurden ohne Rechtsgrundlage gebaut. Deshalb sind sie illegal, und nicht weil sie von Juden gebaut wurden. In Deutschland gibt es auch hin und wieder illegale Bauten, eher selten von Juden, eher von Deutschen. Wenn die Behörde davon erfährt, gibt es saftige Strafen, bis hin zum Abriss.

          • Aristobulus schreibt:

            Völlig falsch. Welche israelischen Siedlungen sollten ohne Rechtsgrundlage usf.?
            Das sind Behauptungen. Und zwar völlig falsche Behauptungen.
            Wo haben Sie den völligen Schwachsinn (pardon) her?
            Ach ich weiß schon 😉

            Kommen Sei sich nicht langsam selber merkwürdig vor, dass Sie so obstinat behaupten, dass Juden nicht in JUDÄA wohnen dürften?
            Sie erinnern mich an manche Deutschen, die einst behaupteten, dass es für die jüdischen Schtetl in Polen keine polnische Rechtsgrundlage gebe.

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 6, 2017 um 10:39 am
            &
            @Mira Juli 6, 2017 um 10:49 am

            Sie fühlen sich beleidigt?

            Sie greifen sich aus einem Artikel mit 8.000 Zeichen einen Absatz heraus, in dem Gerd Buurmann konstatiert, DASS von interessierter Seite offenbar nur siedelnde Juden als Problem gesehen werden und dann fragt, WARUM ausgerechnet Juden dort das Problem seien sollen. Den ganzen Rest des Textes ignorieren sie.
            DAS ist beleidigend!

            Ihnen fällt als Antwort zu diesem Absatz und Gerd Buurmanns Frage nichts anderes ein als exakt das zu bestätigen, was er dort feststellt: Nämlich, DASS für sie die jüdischen Siedler das Problem sind und sie vielleicht nur, entgegen jeder Realität, „jüdisch“ mit „israelisch“ ersetzen möchten.
            DAS ist beleidigend!

            Und dann empören sie sich, wenn ich vermute, dass sie die Intention des Textes wohl überhaupt nicht verstanden haben? Hallooo?
            Nun, das Unverständnis hatte ich zu ihren Gunsten angenommen. Es gibt da eine Alternative: Dass sie sehr wohl verstanden haben und daher bewusst und ạbsichtsvoll lügen.
            Möchten sie, dass wir uns darauf verständigen?

            Abschließend in ihrem Kommentar wollen Sie die von Gerd Buurmann adressierte SPD aus der Schusslinie nehmen, indem sie die diversen UN-Resolutionen vorschieben an die sich die SPD halten würde (und die allesamt vom mohammedanisch-/ arabischen Block initiiert und von einer ganzen Horde von Schurkenstaaten unterstützt wurden).
            Man könnte diese Unterstellung, sie sei nicht in der Lage, zu diesem Thema eine eigene Position zu entwickeln, fast als Beleidigung der SPD empfinden, … wenn sie nicht, angesichts des derzeitigen Personals dieser asozial rudimentärdemokratischen Partei so zutreffend wäre.
            Gleichzeitig wollen sie uns aber weismachen, mit „illegal“ seien ja nur die handvoll Außenposten gemeint, die ohne Baugenehmigung des Staates Israel oder gar entgegen dessen Bestimmungen, möglicherweise gar auf unrechtmäßig erlangtem Boden errichtet wurden.
            a) Was wissen sie von den israelischen Rechtsgrundlagen, auf denen die Existenz der Siedlungen beruht?
            Und vor allem:
            b) Was wissen sie von dem Rattenschwanz an UN-Resolutionen (an denen sich die SPD doch angeblich ausrichtet), die ausnahmslos alle Siedlungen in Judäa und Samaria als illegal bezeichnen? Selbst die, welche schon Jahrzehnte und Jahrhunderte vor der militärischen „Besetzung“ und anschließenden Annexion durch Jordanien bestanden? Die, mit dem Ziel, Judäa und Samaria „judenrein“ zu machen, von der arabischen Verwaltung entschädigungslos enteignet, die Bewohner vertrieben wurden. Und in denen jüdisches Leben erst nach dem Sechstagekrieg wieder möglich war.
            Dass ein erheblicher Teil der dortigen Akteure unverhohlen ganz Israel als „illegale Siedlung“ betrachtet, ist ihnen wahrscheinlich auch unbekannt?
            Diesen Versuch, uns zum Narren zu halten, empfinde ich als äußerst beleidigen!

            Aus meiner, über 3.000 Zeichen umfassenden Antwort auf ihren bezogenen Kommentar, schaffen sie es dann, sich eine Handvoll Begriffe herauszupicken, mit denen sie vermeinen, meinen kompletten Text mittels dreier Halbsätze abhandeln zu können (was dann ja ebenfalls bombastisch in die Hose geht).
            Und DAS empfinde ich nicht nur als beleidigend, sonder auch als platteste Korinthenkackerei (so übersetzt der Kundige das ironische „rektale Ausscheiden getrockneter Weinbeeren“, über welches sie sich so hübsch echauffieren ;-Þ )!

            Und abschließend zu ihrer Beruhigung: Nein, ich habe ihnen nicht unterstellt, in brauner Gülle zu stehen, noch habe ich versucht, sie „da reinzuschubsen“. Das müsste mit minimalem Textverständnis […oh je, jetzt ist sie bestimmt wieder beleidigt…] erkennbar sein, denn ganz im Gegenteil habe ich ihnen sogar zugetraut, bestürzt Halt zu machen, wenn sie (ja, wenn sie doch nur) meinem durchaus schlüssigen Ersetzungsvorschlag „leben“ statt „siedeln“ einmal folgen würden.
            Und dann erkennen, wohin das zwangsläufig führt.
            Möchten sie mir sagen, dass ich mich da getäuscht habe?

            Fazit: Ihr ganzes theatralisches Beleidigtsein hat nur einen Zweck, den sie mit …

            „… mit dessen Argumenten stimmt etwas nicht.“

            … ja auch enthüllen: Sie wollen sich mit den Argumenten gar nicht auseinandersetzen. Weder mit Gerd Buurmanns, noch mit Aristoblus‘ oder meinen. Ihre inhaltsleeren Kommentare demonstrieren es überdeutlich.
            Sei’s drum!

          • Aristobulus schreibt:

            ZetaOri 😀
            Wetten, dass das Mirawesen nix von dem kapiert?
            Schade, Deine Perlen (doch!) vor die Säule.

          • Mira schreibt:

            @Aristobulus
            „dass Sie so obstinat behaupten, dass Juden nicht in JUDÄA wohnen dürften?“
            das behaupte ich nicht. Ich behaupte, dass Juden, wie alle anderen auch, eine Rechtsgrundlage für den Bau von Häusern haben sollten.Daran hapert es bei den umstrittenen Siedlungen.

            @ZetaOri
            „Sie fühlen sich beleidigt?“
            nein.
            Ich habe keine Lust Argumente zu tauschen, wenn eine Diskussion mit unfreundlichem Tenor auf die persönliche Ebene verlagert wird, das ist alles.

          • Aristobulus schreibt:

            Wette glatt gewonnen.
            Es ist schlimm, wenn man IMMER solche Wetten gewinnt.
            Was ist bloß aus den Antizionisten geworden?, die werden auch immer beschränkter, korinthenkackerischer, und überhaupt.

          • ZetaOri schreibt:

            @Aristobulus Juli 6, 2017 um 11:50 pm

            „P.S.
            „den nach isrealischem Recht ungestzlichen Siedlungsbau“ ist einfach falsch.
            Warum sollten israelische Gesetze vorsehen, dass Juden irgendwo nicht leben dürften?“

            Ich denke, die junge Dame meint die Handvoll Häuser und 2½ Straßen in 2 oder 3 Außenposten, bei denen israelische Gerichte (!) ermittelt haben, dass da von ein paar Siedlern bzgl. der Kauverträge für das Land betuppt oder ähnlicher Schmu getrieben worden ist.
            Nu, warum sollte unter ’ner halben Million jüdischer Siedler nicht der eine oder andere Ganeff sein? Hat wer behauptet, das seien alles Engel? Wenn die Ganoven-Dichte unter den Einwohnern Deutschlands, „die neu dazugekommen sind“, ebenso gering wäre, hätten wir hier den Himmel auf Erden.
            Der Unterschied zu den entschädigungslosen Enteignungen und Vertreibungen nach der Annexion durch Jordanien 1948/50 sollte aber sogar ’nem altbackenen Fladenbrot offenbar werden:

            _ Da haben tatsächlich israelische Gerichte gesetzwidriges Handeln von Juden gegen Araber ermittelt, bestätigt, verurteilt, sanktioniert.
            _ Die Bauten wurden geräumt, abgerissen und das Land den rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben, respektive wurden sie mit gleichwertigem Land entschädigt.
            _ Für den Nutzungsausfall, teilweise über viele Jahre, wurden Entschädigungen bezahlt.

            Und niemand behauptet, dass da unten nur eitel Sonnenschein herrscht, aber für ein Land, das sich de facto im Krieg befindet, ist das wohl schon ein ganz erstaunliches Verhalten, nicht?

            Ok, ich hoffe doch zumindest, dass sie diese Vorgänge meint.
            Sollte sie nämlich die nachträglichen Baugenehmigungen für ‚wilde‘ Bauten durch das israelische Regulierungs-Gesetz von Anfang des Jahres meinen, würde sie nichts weniger versuchen, als dem Staat Israel das Legislativ-Recht abzusprechen. (Oder was glaubt sie wohl, wieviele wilde Baten hier in D nachträglich genehmigt oder mit windigen Ausnahmegenehmigungen errichtet werden. Meine Güte!)
            Aber nicht, dass das dann Antisemitismus wäre. Sicher könnte man das noch unter legitime Israelkritik subsumieren, woll? :mrgreen:

          • Aristobulus schreibt:

            🙂
            Nu, wie wir von Dieter Dehm (Linkspartei) wissen, fängt Antisemitismus genau bei sechs Millionen an. Drunter isses keiner. Also ist derdiedas Mira auch bloß ein Judengesetzkritiker.
            Muss man doch!, Angesichts dessen, dass es sonst keinerlei Probleme, Massaker, Widerlichkeiten, Terrorunterstützereien, Kriege usf. gibt, MUSS man doch Judengesetzkritiker sein dürfen, ohne gleich hier von der Judengesetzkritikerkeule gekeult zu werden 😀

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 7, 2017 um 10:50 am

            […] „Daran hapert es bei den umstrittenen Siedlungen.“

            Huiii, nun sind wir von „illegal“ auf „umstriiten“?
            Na, wenn das kein Fortschritt ist! ;o)

            „[…]
            Ich habe keine Lust Argumente zu tauschen, wenn eine Diskussion mit unfreundlichem Tenor auf die persönliche Ebene verlagert wird, das ist alles.“

            Jo, exakt diese Mimimi-Antwort habe ich erwartet. Sie blenden bei dieser Ausflucht nur einen Fakt aus, der für jeden hier ersichtlich und nachprüfbar ist:

            Sie haben schon, wie ich oben dargelegt und in meiner Antwort darauf auch moniert habe, schon in ihrem allerersten Kommentar in diesem Thread nicht ein einziges „Argument“ vorgebracht.

            Sie haben dort lediglich

            _ bestätigt, dass sie jüdische Siedler als großes Problem sehen,
            _ erklärt, dass sie doch lieber von israelischen statt von jüdischen Siedlern sprechen möchten (gell, das ist nicht so anrüchig?)
            _ die SPD entschuldigt, die sich doch nur auf die UN berufe und
            _ wahrheitswidrig behauptet, es ginge dabei ja nur um die paar „nach israelischen Gesetzen illegalen“ Siedlungen.

            Das zu einem Zeitpunkt, wo sie sich mitnichten auf einen vermeintlich „unfreundlichen Tenor“ auf „persönlicher Ebene“ zurückziehen können.
            Und nu?

          • Mira schreibt:

            @ZetaOri,

            zur Erinnerung, ich schrieb am Anfang schon:

            „Bei den umstrittenen Siedlungen geht es hauptsächlich um jene, die nach israelischen Gesetzen illegal gebaut wurden, einige davon nachträglich legalisiert.“

          • Mira schreibt:

            @ZetaOri

            „erklärt, dass sie doch lieber von israelischen statt von jüdischen Siedlern sprechen möchten (gell, das ist nicht so anrüchig?)“

            zur Erinnerung:
            Ich habe als Antwort auf die Aufforderung im Text „jüdische“ durch „christliche“, „muslimische“ oder „ababische“ zu ersetzen, mit „israelische“ ersetzt.
            sie meinen, das Wort „jüdische“ wäre ersetzt worden, weil es anrüchig sei, wieder so eine konfuse Unterstellung.

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 7, 2017 um 1:02 pm

            <

            blockquote>

            „@ZetaOri,

            zur Erinnerung, ich schrieb am Anfang schon:

            „Bei den umstrittenen Siedlungen geht es hauptsächlich um jene, […]

            <

            blockquote>

            Jo ei verbibbscht nochemol! Stimmt, da habe ich tatsächlich einen Bock geschossen.
            Ich muss mich in aller Form entschuldigen.
            Den Vorwurf des „Fortschritts“ nehme ich dann natürlich mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns auch zurück.

          • Mira schreibt:

            „Wie gespalten das Verhältnis der israelischen Regierungen zu den Siedlungen ist, zeigt eine geheime Datenbank, die 2009 der israelischen Tageszeitung Haaretz zugespielt wurde. Sie belegt, dass in 75 Prozent aller Siedlungen im Westjordanland Bebauungen zum Teil in erheblichem Umfang ohne Genehmigung oder sogar gegen israelische Bestimmungen vorgenommen wurden: In mehr als 30 Siedlungen wurden Gebäude und Straßen auf Privateigentum von Palästinensern errichtet. Die damalige Regierung war zwar empört über den Rechtsbruch, reagierte aber nicht und hielt ihre Erkenntnisse unter Verschluss.“ (aus der „süddeutschen“ vom 15.Feb.2017)

          • Aristobulus schreibt:

            Wer ausgerechnet diesess bekannte Schmierblatt SZ als Kronzeugen für „jüdische Landräuberei!“ heranzieht, der hat ja nicht mehr alle Tassen in Selbigem.
            Dieses Schmierblatt glänzt gern mit wiederlichen antisemitischen Karikaturen. Jaja, morgen kommen Sie mit Al-Watan und Al-Jazeera an und belegen, dass die Juden mal wieder alle Bäckereigesetze mit Blutmatzes brechen.

          • Aristobulus schreibt:

            Und eine geheime Datenbank! Ja zugespielt! Wie bestrickend!
            Das muss unbedingt verfilmt werden: Mit MMel Gibson als plalästinesserischem Olivenbauern, der sich an die Agentin Mossada Bösemann (Helga Feddersen) ranmacht, ohne mit der Gewimperten zu zucken, um ihr die brisantesten aller Brisantunterlagen über den Jud‘ aus dem Strumpfhalter zu ziehen, und dann schießt er sich den Weg ins Fernsehen frei, um vor aller Welt den Jud‘ als Landräuber, ewigen Besatzer, Kinderfresser, Erfinder des European Song Contest und Mörder Kennedys zu beweisen (er hat ja die Dokumente, und zwar alle), während sich Amira Hass (dargestellt von Gal Gadot, die dafür glattweg auf einer Gage von 100 Millionen bestand) ihm an den Hals schmeißt.

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 7, 2017 um 1:24 pm


            Ich habe als Antwort auf die Aufforderung im Text „jüdische“ durch „christliche“, „muslimische“ oder „ababische“ zu ersetzen, mit „israelische“ ersetzt.
            sie meinen, das Wort „jüdische“ wäre ersetzt worden, weil es anrüchig sei, wieder so eine konfuse Unterstellung.“

            Das ist nur dann eine „konfuse Unterstellung“, wenn man auch nicht ansatzweise verstanden hat, WARUM Gerd Buurmann auffordert, mal „jüdische“ durch „christliche“, „muslimische“ oder „ababische“ zu ersetzen: Weil nämlich genau diesen (und allen beliebigen anderen) Menschengruppen, im Gegensatz zu Juden, nirgendwo und von niemandem vorgeworfen wird, ihr „Siedeln“ sei illegal.
            Und: Ja, natürlich haben es hiesige Antisemiten inzwischen gelernt, bei pejorativen Aussagen statt „jüdisch“ besser „israelisch“ zu sagen, damit’s nicht gleich auf die erste Nase antisemitisch stinkt. Und natürlich weiß das inzwischen jeder halbwegs Aufgeweckte einzuschätzen. (Außer natürlich die SPD, die hält sich an die UN. Ach ja: Und der ÖRR, aber der hat ja schließlich ’nen Bildungsauftrag, … oder so.)
            Und in meiner Antwort auf ihre gewünschten „israelischen Siedlungen“ habe ich auch erklärt, warum sie überhaupt und nur mit einer ganz winzigen Berechtigung von „israelischen Siedlungen“ sprechen können: Weil eine „jüdische Siedlung“ in Judäa und Samaria ohne den Schutz Israels binnen kürzester Frist ein Totenacker wäre. Die Hamas und die Fatah würden sich nicht, wie die Jordanier 1950, mit einer bloßen Vertreibung zufrieden geben.
            Aber soweit haben sie offenbar nicht mehr gelesen, da wohl meine Anregung, Gerd Buurmanns Text vielleicht noch einmal zu repetieren, sie tödlich verletzt hat.
            (Oder meinten sie gar, meiner Aussage fehle jeglicher reale Hintergrund?)

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 7, 2017 um 1:52 pm

            „[…] zeigt eine geheime Datenbank, die 2009 der israelischen Tageszeitung Haaretz zugespielt wurde. Sie belegt, dass in 75 Prozent aller Siedlungen im Westjordanland Bebauungen zum Teil in erheblichem Umfang ohne Genehmigung oder sogar gegen israelische Bestimmungen vorgenommen wurden: In mehr als 30 Siedlungen wurden Gebäude und Straßen auf Privateigentum von Palästinensern errichtet. Die damalige Regierung war zwar empört über den Rechtsbruch, reagierte aber nicht und hielt ihre Erkenntnisse unter Verschluss.“ (aus der „süddeutschen“ vom 15.Feb.2017)“

            Jo, die berühmte „geheime Datenbank“ der Haaretz.
            Die war so geheim, dass offenbar nicht einmal die Pal-Araber, auf deren Privateigentum in über 30 Siedlungen „in erheblichem Umfang“ widerrechtlich gebaut wurde, etwas davon wussten. Sonst hätten die ja sicherlich die israelischen Gerichte angerufen, oder?
            Denn letzlich sind die es doch, die einzig und alleine über die Recht- und Unrechtmäßigkeit entscheiden. Keine „geheime Datenbank“, keine Gruppierung von Siedlern oder Pal-Arabern, nicht einmal die israelische Regierung und schon gar nicht die Haaretz, weil: Israel ist ein Rechtsstaat! (Übrigens der einzige da unten.)
            Realiter war es dann eine Handvoll Palis, die wirklich geklagt haben, und soweit mir bekannt, sind (zumindest fast-) alle Verfahren rechtskräftig entschieden. Ein Teil der Klagen wurde von israelischen Gerichten als gerechtfertigt anerkannt und dem israelischen Staat aufgetragen, entsprechend tätig zu werden (Räumung, Abriss, Rückübertragung / Entschädigung, …). Da ging’s mal um 5 Häuschen, mal um 2, mal um 100 m Straße und in einem Fall wohl sogar um einen ganzen Block mit einigen zehn Häusern, alles in allem um die Wohnstätten von ein paar tausend Siedlern (von ’ner halben Million, ergo deutlich unter einem Prozent. Muss aber ein Gummi-Prozent gewesen sein, das kann man bei Bedarf bis annähernd 100% aufblasen. Ehrlich!). Und auch das ist, wenn auch etwas zäh, inzwischen wohl weitestgehend abgeschlossen.
            Dass Israel sich mit dem Regulierungs-Gesetz vom Februar 2017 ein Türchen offengehalten hat, in begründeten Fällen und aus dem Aspekt der Sicherheit seiner Bürger heraus, auch im Nachhinein Baugenehmigungen zu erteilen und Enteignungen (die natürlich auch entschädigt werden) zu veranlassen, kann man angesichts der Situation wohl kaum groß anmeckern. (Und nu weinen sie nicht bei dem Wort „Enteignung“, auch in D haben wir alleine 7 Bundesgesetze (und ’nen Schwung Landesgesetze), mit denen Enteignungen begründet werden können. Gibt’s weltweit!)

            Die Retrospektive der Süddeutschen auf die sie sich zu beziehen belieben, ist übrigens 8 Jahre alt. Hat die SZ zufällig auch Informationen über den aktuellen Stand der Dinge angeboten, oder ging es nur darum, aus dem Archiv Material rauszusuchen, das Israel möglichst fies aussehen lässt? (Aber doch nicht die Süddeutsche, gell? Nienich! Niiiemals!!!1elf)

          • Mira schreibt:

            @ZetaOri
            „Weil nämlich genau diesen (und allen beliebigen anderen) Menschengruppen, im Gegensatz zu Juden, nirgendwo und von niemandem vorgeworfen wird, ihr „Siedeln“ sei illegal.“
            Gegenbsp.: Die Chinesen müssen sich den Vorwurf gafallenlassen, in Tibet illegal zu siedeln.
            Als was möchten sie mir jetzt ankreiden, Antichinoismus?

          • Aristobulus schreibt:

            Langsam wird Ihre Antisemitisiererei laaangweilig, Mira.

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 7, 2017 um 4:07 pm

            „[…]
            Gegenbsp.: Die Chinesen müssen sich den Vorwurf gafallenlassen, in Tibet illegal zu siedeln.“

            pruuust Eigentlich hatte ich ja jetzt auf die Rohingya gewartet, die doch angeblich „die Juden Südostasiens“ sind (und die es historisch genausowenig gibt wie Palästinenser). Aber egal, sind’s halt die Chinesen, nun gut.
            Ganz kurz: Von wem genau (mal abgesehen von ihnen (und anderen, die unbedingt belegen wollen, dass ja nicht nur die Juden verurteilt werden) und natürlich von den Tibetern, prominent vertreten durch Herrn Tendzin Gyatsho) wird denen das denn vorgeworfen?
            Soll heißen: Wo sind die hunderte UN-Resolutionen nachzulesen, die China für jeden Furz in Tibet verurteilen? Können sie mir mit ’ner Liste der Resolutions-Nummern aushelfen?

            „Als was möchten sie mir jetzt ankreiden, Antichinoismus?“

            Iwo. Höchstens Realitätsverlust.

            btw.: Sie sind doch gestern schon mit ihrem „und wat is mit Breivik“ auf die Klappe gefallen. Darf ich vermuten, dass ihre Lernkurve nicht sehr steil ist?
            (Na, nix für ungut!)

          • ZetaOri schreibt:

            @Aristobulus Juli 7, 2017 um 4:15 pm

            „Langsam wird Ihre Antisemitisiererei laaangweilig, Mira.“

            Nu vergraul se nich. Spaßverderber!
            _ :mrgreen:

          • Aristobulus schreibt:

            … der wahre und echte Mistagrienische geht aber sooo:

            Pardon für die Verspätung, komme grad aus der Straßenschlacht da draußen, man kann nicht einkaufen (alle Geschäfte sind mit Stahl-Rolläden oder Holzverschalungen zugemacht), statt dessen gibt’s Brandgeruch, Flaschenscherben, zerstörte Bankomaten, angezündete Autos und Tausende rabiate Schwarztätowierte, die glauben, etwas gegen den ‚kapitalistischen‘ G20-Gipfel zu haben, weswegen sie grad die Bewohner dieser Stadt terrorisieren.
            Danke, Merkel.
            Die hat den Gipfel hergeholt, die wollte das so.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Aber, wenn man nun jahrelang gedacht hat, das alles irgendwie schon so sei, wie man immer gedacht hatte, dass es doch wohl auch sei, weil man gelesen hatte, es sei nun mal so…?

            Jaha, wat dann?

            Und dann kommen welche, und zweifeln geheime Datenbänke an und bestreiten die Süddeutsche und die Fernsehsender und die Radios und diesen ganzen so schön stimmigen Chor, der harmonisch passt zum Immerschon, dem wohlbekannten….?

            Und zeihen des Antisemitismus, wo man doch dem chorischen Repetitiv und Kehrreim nur immer so mitgeschwommen war, ist, sein wird und gewesen sein wird…?

            Das ist keine schöne Situation, in der man dann ist, ist das gar nicht.

            Ach…!

          • Aristobulus schreibt:

            Schtymmt, Clas.
            Man muss auch an die armen Lügner denken, nicht?, manche verdienen sogar ihr Geld damit. Die haben nix mehr zu beißen, wenn sie wegen plötzlicher Wahrheits-Offenbarung davon ablassen, vom inneren Sinnverlust ganz zu schweigen.
            Wenn man denen nicht hülft, sie rücksichtnahmt und ihnen die schwere (von inneren Kämpfen gegen den Jud‘ gramzerfurchte) Stirn stütze, ist man ein herzloses Biest, sag ich. Ja?

          • ZetaOri schreibt:

            Nochmal
            @Mira Juli 7, 2017 um 4:07 pm

            Sehen sie, nun haben sie mich mit ihrer stringenten Art zu argumentieren schon so verwirrt, dass ich das Wichtigste vergesse:
            Wenn sie doch gerade dabei sind, die Liste mit den Resolutionen gegen chinesische Siedller in Tibet zu erstellen und danach vielleicht noch etwas Zeit erübrigen können:
            Zitieren sie doch bitte auch gleich noch den Passus aus dem Programm der SPD (nicht wahr, um die geht es in diesem Thread ja eigentlich), in dem diese, natürlich streng an den betreffenden UN-Resolutionen orientiert, den Stopp dieses illegalen chinesischen Siedlungsbaues einfordert.
            Herzlichen Dank im Voraus.

          • Aristobulus schreibt:

            … und Zypern!, das Mirasche (le mirage) möge doch bitte mal feststellen, wieviel tausende Zyperngriechenkommittees (analog zu den Tausenden Palästiiinakommittees) es gibt, und wie viele Südsudankommittees, und, damit’mers nit vergesse, wo sind überhaupt die Tausende Pro-Norwegerinnen-Kommittees?!, die dagegen vorgehen, dass Norwegerinnen von hereingesickterten Mohemmedanern so vergewaltigt werden wie NIE zuvor (nichtmal unter der deutschen Besetzung im zweiten Weltkrieg war das Ausmaß so katastrophal).

            Wenn le Mirage das nicht bald rausfindet, behalte ich mir weitere Schritte vor. So.

          • Mirabella schreibt:

            „das Mirasche (le mirage) möge doch bitte mal feststellen, wieviel tausende …“
            „Wenn le Mirage das nicht bald rausfindet, behalte ich mir weitere Schritte vor. So.“
            Soso, Schritte … da bin ich aber neugierig
            simuliertes Autoritätsgedöns, wer soll jetzt lachen, ich? oder das Publikum?

          • Aristobulus schreibt:

            Was’n das wieder für ein dummes Schwätzstück zum Nachmittag?

          • ZetaOri schreibt:

            @Mirabella Juli 8, 2017 um 3:33 pm

            „[…]
            wer soll jetzt lachen, ich? […]“

            Um Himmels Willen, dann müssten sie ja schon wieder in den Keller hinunter. Machen sie sich nur keine Umstände.
            (Und wer weiß, wer da unten so alles illegal siedelt: Mäuse, Ratten, Schimmelpilze, …, …, …, Juden gar.)

          • Aristobulus schreibt:

            Hmmm 😀
            Man könnt‘ da ein paar Kellermaßnahmen ergreifen, also das sind sehr, sehr tiefgelegene Schritte.

          • ZetaOri schreibt:

            @Aristobulus Juli 8, 2017 um 6:17 pm

            „Man könnt‘ da ein paar Kellermaßnahmen ergreifen, also das sind sehr, sehr tiefgelegene Schritte.“

            Hör nur auf. ich habe vor Kurzem noch mitgeholfen, ’ne neue Horizontalsperre einzuziehen.
            Hust! … Krächz!
            Aber sie wirkt! Oberhalb sind die Wände jetzt schön trocken und die terroristische Bodenfeuchte bleibt hübsch unten im Dreck.
            Hmmm, … woran erinnert mich das nur? 😀

          • aurorula a. schreibt:

            Was’n das wieder für ein dummes Schwätzstück zum Nachmittag?
            Das hellste Licht im Fisch ist sie jedenfalls nicht gerade.

          • Mira schreibt:

            „Nu sei’n Sie mal nicht so zu bitte 🙂
            Es ging um Debatte, weniger um Persönliches. Es geht auch nicht um die Personen in der Debatte.“ (O-Ton Aristobus)

            Wäre Debatte gleichzusetzen mit Diffamierung, Herablassung, üblen Vergleichen – könnte man sagen, sie vier beherrschten die Kunst des Debattierens.
            Überzeugen können sie nicht, der aha-Effekt fehlt, das gewisse etwas, das Menschen dazu bringt, ihre Meinung zu ändern.

          • Aristobulus schreibt:

            Na dann heulnSe doch 😀
            Sie haben hier die schlechtmöglichste Figur ever gemacht, haben Schwachsinniges behauptet, haben sich in Widersprüche verstrickt, wurden beständig widerlegt, widerlegt, und dann nochmal widerlegt. Ferner haben Sie sehr gelangweilt.
            Und jetzt willse ramenteern und sich beklaaagen.

          • Mira schreibt:

            „Sie haben hier die schlechtmöglichste Figur ever gemacht“
            gerne doch! Wo die guten Figuren der Filterblase vor Selbstgefälligkeit kaum laufen können, mangels Argumenten Gift und Galle spucken – ist schlechte Figur ok für mich.

          • Aristobulus schreibt:

            gääähn
            Da ist jemand so schrecklich laaangweilig.

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 10, 2017 um 2:53 pm

            „[…]
            Wäre Debatte gleichzusetzen mit Diffamierung, Herablassung, üblen Vergleichen – könnte man sagen, sie vier beherrschten die Kunst des Debattierens.“

            Hören sie auf, sich als Mimimimose zu produzieren. Die Attitüde der gekränkten Unschuld nimmt ihnen niemand mehr ab!

            Sie stolpern hier herein und bestätigen zum Einstand, dass für sie jüdische Siedler ein großes Problem darstellen. Um die Kurve zum Staat Israel zu bekommen, wüssten sie diese aber lieber als „israelische Siedler“ bezeichnet.
            Sie belegen damit gleich zweimal, dass sie Gerd Buurmanns Artikel entweder überhaupt nicht verstanden oder nur so lange überflogen haben, bis sie meinten, einen Ansatzpunkt für ihren Schmonzes zu haben.
            Als nächstes kommen sie mit zwei Behauptungen, die sich gegenseitig ausschließen:
            a) Die SPD hielte sich nur an die UN.
            b) Es ginge um nach israelischem Recht illegale Siedlungen.
            Wo ist der Bezug der SPD auf die UN? Hielt sie es in ihrem „Regierungsprogramm 2017 bis 2021“ nicht für nötig, diesen Punkt zu präzisieren?
            Wo ist der Bezug der UN auf israelisches Recht? In welcher der X Resolutionen gegen Israel taucht der Begriff auch nur auf?
            Und falls die SPD, abweichend von den UN und konträr zu ihrer Behauptung a) nur nach israelischem Recht illegale Siedlungen meint:
            Wo ist die entsprechende Formulierung der SPD? Hielt sie es in ihrem „Regierungsprogramm 2017 bis 2021“ nicht für nötig, diesen Punkt zu präzisieren?
            (Ok, da die SPD offenbar selbst nicht daran glaubt, zwischen 2017 und 2021 an einer Regierung beteiligt zu sein, wäre der schlunzige Umgang mit diesem „Regierungsprogramm“ vielleicht entschuldbar. >;->)

            Aber nehmen wir, nur so zum Spaß und entgegen aller Belege an, es ginge tatsächlich um Verstöße gegen israelisches Baurecht: Was genau haben dann UN oder SPD oder beide damit zu schaffen? Das wäre schlicht und ergreifend eine ausschließliche Sache der israelischen Justiz.
            Oder glauben sie, die UN würde eine Resolution verabschieden, eine israelische Regierungspartei in ihren Wahlprogramm mahnen, wenn mal wieder ein Parteigenosse der SPD (oder jeder anderen Partei) sein Wochenendhäuschen ohne Baugenehmigung ins Naturschutzgebiet gesetzt, vielleicht noch ’ne Zufahrt hat anlegen lassen? (Von den aus purer Korruption resultierenden Villen palarabischer Bandenführer gar nicht zu reden. Man will sich ja nicht lächerlich machen.)

            Ich habe ihnen dargelegt, warum jüdische Siedler dort nur israelische sein können.
            Ich habe ihnen dargelegt, warum selbige dort nur als israelische überleben können.
            Ich habe ihnen dargelegt, warum die UN schon lange nicht mehr als Referenz taugt.
            Ich habe ihnen dargelegt, welche Art von Personal dafür verantwortlich zeichnet, dass auch die SPD schon längst nicht mehr als eine Partei gelten kann, die unseren Staat trägt.
            Ich habe ihnen dargelegt, warum ihre beiden Behauptungen …
            _ die SPD beziehe sich nur auf die UN und
            _ es ginge bei den „umstrittenen“ Siedlungen um ’nach israelischen Gesetzen illegal gebaute“
            … nicht gleichzeitig wahr sein können.

            Als einzigen Beleg, zumindest für die Verletzung israelischen Baurechtes, antworten mit einem 8 Jahre alten Artikel aus der SZ, der schon vom Duktus her das antiisraelische Ressentiment aufscheinen lässt. Dazu muss man die redaktionelle Ausrichtung dieses Blattes nicht einmal kennen.
            Und als lustigen Beleg, dass es ja gar nicht nur gegen die Juden ginge, erzählen sie was über die Chinesen in Tibet. (Schauen sie nach: China kommt tatsächlich einmal im „Regierungsprogramm 2017 bis 2021“ der SPD vor. Allerdings nicht im Kontext mit Tibet und schon gar nicht mit „illegalen Siedlungen“. Und in UN-Resolutionen können sie auch lange nach „illegalen chinesischen Siedlungen“ suchen.)
            Sehen sie liebe Mira, DAS ist „Diffamierung, Herablassung, übler Vergleich“!
            Sie möchten debattieren? Los, fangen sie an.

            „Überzeugen können sie nicht, der aha-Effekt fehlt, das gewisse etwas, das Menschen dazu bringt, ihre Meinung zu ändern.“

            Was ihnen fehlt ist ein Meinung, die durch Fakten oder schlüssige Reflexion überhaupt änderbar wäre. Sie besitzen lediglich eine Überzeugung, und dafür sind Fakten verzichtbar oder gar hinderlich, Stringenz prinzipiell nicht vorgesehen. Jede Intention in diese Richtung habe ich schon nach dem zweiten Wortwechsel mit ihnen aufgegeben.
            Dass ich ihnen noch antworte dient einzig dem Zweck, bei Mitlesern nicht den Eindruck entstehen zu lassen, ihre „antiisraelische“ Agitation sei hier konsenfähig.

          • Aristobulus schreibt:

            * like‘ *
            Angesichts dieser Replik bleibt kein Auge trocken, nichtmal ein Hühnerauge.
            (Gibt es überhaupt noch Hühneraugen? Jedenfalls ist le-mirage ein sehr, sehr blindes Huhn.)

          • ZetaOri schreibt:

            @aurorula Juli 9, 2017 um 10:34 pm

            „[…]
            Das hellste Licht im Fisch ist sie jedenfalls nicht gerade.“

            Nun ja, die rote Riesin Omikron Ceti ist ’ne extrem stark Veränderliche mit ’ner Amplitude von ~ 8 mag (~ 1 : 1.600) und ’ner Periode von ~332 Tagen. Bei ’nem Mittel von ~6,5 mag dürfte sie die meiste Zeit mit bloßem Auge unsichtbar sein. Immerhin kommt sie zu ihrer besten Zeit zumindest scheinbar an den blauen Überriesen Alnitak heran. So etwa alle 11Monate.
            ;o)

          • Aristobulus schreibt:

            … die Omikronische wird wohl bald ihre Hülle abstoßen und aus der Hauptreihe endgültig verschwundibusisieren. Tja, denen, deren einzige Eigenschaft die Köhlerei-Verkohlung (vulgo Kohlenstoffbrennerei wegen des roten Kopps) ist, steht das baaald bevor.

            Da draußen gibt’s leider kein Artenschutzprogramm für die 🙂 , Ho’Schejm, der das alles gemacht hat (doch, darüber gibt es Gerüchte) hat derlei irgendwie nicht vorgesehen.

          • Aristobulus schreibt:

            LOL, im Mail ist der Schmeili tiefrot, hier aber mehr so Spektralklasse O. Armer Stern. Der hat es nicht leicht.

          • Mira schreibt:

            Hier wird ja keine Mühe gescheut, mir wieder und wieder mangelnde Verständnisfähigkeit zu bescheinigen.
            So hat die „Argumentation“, die meine Meinung widerlegen soll (Süddeutsche ist ein „Schmierblatt“ deshalb sind die Infos, die Süddeutsche von Haaretz übernommen hat nicht richtig, impliziert Haaretz wäre keine seriöse Quelle), schon eine sehr spezielle Logik.
            Ein Leser muss dann eben auch im Besitz der vorausgesetzten Dummheit sein, wenn er diese „Argumente“ abkaufen soll.

          • Mira schreibt:

            Die Siedlungen sind innerhalb der israelischen Gesellschaft umstritten. Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab. Von daher ist der Vorwurf „anitisraelischer Agitation“ (ZetaOri) fernab jeder Logik.

          • aurorula a. schreibt:

            impliziert Haaretz wäre keine seriöse Quelle
            Sind sie nicht, da braucht es garkeine Implikationen. Die Haaretz existiert eigentlich nur, damit ausländische „Israelkritiker“ sie lesen (denn für die schreiben sie primär), wenn sie Sachen schreiben wie: Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab. (was nicht stimmt)
            Wie man das dann nennt kann sich jeder selbst überlegen.
            (Kleines P.S: selbst wenn die Zahlen stimmen – was bei Haaretz eher unwahrscheinlich ist – hätte eine seriöse Umfrage zumindest nachgefragt, welche Politik sie ablehnen, und warum: es könnte ja durchaus auch sein, daß diese „vielen“ die Politik des „Land für Frieden“ ablehnen, weil sie sehen daß es nichts bringt außer mehr Terrorismus, und sie sich stattdessen wünschen daß Israel seine Autorität über die umstrittenen Gebiete stärker einfordert.)

          • Mira schreibt:

            „(Kleines P.S: selbst wenn die Zahlen stimmen – was bei Haaretz eher unwahrscheinlich ist – hätte eine seriöse Umfrage zumindest nachgefragt, welche Politik sie ablehnen, und warum usw.“
            Bei den Zahlen, geht es darum, welcher Prozentanteil (75%) der Siedlungen in erheblichem Umfang ohne Genehmigung oder sogar gegen isrealische Bestimmungen gebaut wurde. Diese Zahlen können durch Umfragen nicht beeinflusst werden.

          • aurorula a. schreibt:

            Bei den Zahlen, geht es darum, welcher Prozentanteil (75%) der Siedlungen
            Nein, geht es nicht. „Viele Israelis“ ist kein Prozentanteil der Siedlungen, egal welcher, da befragte Leute keine Dörfer sind. Sie werden auch, offensichtlicherweise, dann nicht zu Dörfern, wenn man ihnen eine Frage drüber stellt.

          • Aristobulus schreibt:

            Permanente Lügerei vom le-mirage-Wesen.

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 11, 2017 um 9:02 am

            „Hier wird ja keine Mühe gescheut, mir wieder und wieder mangelnde Verständnisfähigkeit zu bescheinigen.“

            Sie haben bisher jede Mühe gescheut, das Gegenteil zu belegen.
            Aber ich habe ihnen ja eine Alternative eröffnet:
            „Dass sie sehr wohl verstanden haben und daher bewusst und ạbsichtsvoll lügen.
            Möchten sie, dass wir uns darauf verständigen?“

            Ihre Antwort steht aus.

            „So hat die „Argumentation“, die meine Meinung widerlegen soll (Süddeutsche ist ein „Schmierblatt“ deshalb sind die Infos, die Süddeutsche von Haaretz übernommen hat nicht richtig, impliziert Haaretz wäre keine seriöse Quelle), schon eine sehr spezielle Logik.“

            Ich persönlich habe zwar den Terminus „Schmierblatt“ nicht gebraucht, aber: Ja, …

            _ die redaktionelle Ausrichtung ist propalästinensisch, antiisraelisch und kann selbst den antisemitischen Touch nicht verhehlen;
            _ der Duktus des zitierten Artikels ist darauf ausgerichtet, israelfeindliche Ressentiments zu wecken (hat bei ihnen ja gut geklappt);
            _ diese Intention zeigt sich schon darin, dass dort mit Schwurbel-Begriffen ein 8 Jahre alter Zustand zitiert wird, ohne auch nur den Versuch, zwischenzeitliche Reaktionen und Maßnahmen des israelischen Staates zu erwähnen oder die aktuelle Lage zu beschreiben.
            _ Und wie die Haaretz in der Pali-Frage aufgestellt ist (darum ist sie für die SZ da ja auch zitierfähig!), ist auch kein Geheimnis. Die sahen sogar in Verhandlungen mit PLO-Terroristen kein Problem.

            „Ein Leser muss dann eben auch im Besitz der vorausgesetzten Dummheit sein, wenn er diese „Argumente“ abkaufen soll.“

            Nein, er muss einfach nur diesen Thread lesen.
            Und: Was wissen sie als persönlich Betroffene über die Auswirkungen von Dummheit auf das Abkaufen von Argumenten, zum Beispiel die der SZ?

          • Clas Lehmann schreibt:

            Offensichtlich handeln doch Haaretz‘ Leser das Wort „viele“ auch als Zahl, und auf diese Zahl bezog sich erkennbar Aurorulas Beitrag. Es ging um die Israelis, die Probleme mit der Siedlungspolitik hätten. Das seien viele, zitierten Sie die SZ, die es aus Haaretz habe…

            Mit der Bauaufsicht kann auch Probleme kriegen, wer überhaupt nicht baut, in Deutschland jedenfalls geht das.

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 11, 2017 um 10:44 am

            „Die Siedlungen sind innerhalb der israelischen Gesellschaft umstritten. Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab.“

            Sie meinen, wenn Teile der deutschen Politik in der deutschen Gesellschaft umstritten sind und von vielen Deutschen abgelehnt werden, …

            „Von daher ist der Vorwurf „anitisraelischer Agitation“ (ZetaOri) fernab jeder Logik.“

            … könne das Skandieren von …

            _“Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ oder
            _“Nie wieder Deutschland“ oder auch nur
            _“Deutschland verrecke“

            … logischerweise keine „antideutsche Agitation“ sein?
            Doch, sehr schlüssig.
            Ihre Stringenz überrascht mich immer wieder.

          • Aristobulus schreibt:

            😀
            Hach, so isses, ZetaOri, Aurorula und Clas.

            P.S.
            Hm, Ihr diskutiert hier gegen wen an, der ausschließlich die selben, längst widerlegten Lügen postet, um so zu tun, als wären es Argumente. Es sind ja keine..
            Warum tut’s das: Damit man sich mit ihm beschäftigt.

          • aurorula a. schreibt:

            Nu, ZetaOri hats ja gestern geschrieben:
            Was ihnen fehlt ist ein Meinung, die durch Fakten oder schlüssige Reflexion überhaupt änderbar wäre. Sie besitzen lediglich eine Überzeugung, und dafür sind Fakten verzichtbar oder gar hinderlich, Stringenz prinzipiell nicht vorgesehen. Jede Intention in diese Richtung habe ich schon nach dem zweiten Wortwechsel mit ihnen aufgegeben.
            Dass ich ihnen noch antworte dient einzig dem Zweck, bei Mitlesern nicht den Eindruck entstehen zu lassen, ihre „antiisraelische“ Agitation sei hier konsenfähig.

            Wenn nur die Müllschreiber schrieben stünde hier irgendwann nur noch Müll. Insofern: gut, daß Du auch hier bist 🙂 und Clas Lehmann und ZetaOri und die anderen Hiesigen und nicht nur Mira und Co.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Und zumindest hierzulande ist Bauen ohne Baugenehmigung eine Ordnungswidrigkeit… Eventuell stört es den Nachbarn. Aber Friedenshindernis…? Urgrund des Terrorismus schlechthin…?

            Parken Sie illegal, wenn sie die Parkdauer überziehen? Würden Sie ihrer Schubladisierung als illegale deutsche Parkerin zustimmen?

          • aurorula a. schreibt:

            Aktuell stelle ich mir wenn es um parkende Autos geht ganz schnell die Frage, was mit Leuten ist die Autos anzünden, die irgendwo parken. Was dem Vergleich keinen Abbruch tut: für Mira scheint es schlimmer zu sein, ein Auto irgendwo zu parken und damit einen Parkplatz zu besetzen als das parkende Auto dann aus diffuslinker Ideologie anzuzünden.

          • Mira schreibt:

            @ Clas Lehmann „Urgrund des Terrorismus schlechthin…?“

            das habe ich nirgends auch nur in ähnlicher Form oder Andeutung behauptet!

            @ aurorula a.
            „Was dem Vergleich keinen Abbruch tut: für Mira scheint es schlimmer zu sein, ein Auto irgendwo zu parken und damit einen Parkplatz zu besetzen als das parkende Auto dann aus diffuslinker Ideologie anzuzünden.“

            Für diese boshafte Unterstellung sollten sie Belege liefern!

          • aurorula a. schreibt:

            Für diese boshafte Unterstellung sollten sie Belege liefern!

            Schreiben Sie oben denn nicht, die israelischen Siedlungen seien ein größeres Problem als der Terrorismus (wenn auch nicht das Hauptproblem)? Gutartiges Geschwulst vergleicht nun einen Verstoß gegen die Bauvorschriften (=Ordnungswidrigkeit) mit Falschparken (=Ordnungswidrigkeit), wenn er fragt ob er Sie als illegale deutsche Parkerin bezeichnen soll. Den Vergleich weiterzuführen und einen Terroristen mit jemandem zu vergleichen der ein (falsch?) geparktes Auto anzündet, ist wirklich nicht weit hergeholt. Wenn Sie also nicht genauso empört sind wie über den Gedanken es schlimmer zu finden ein Auto falsch zu parken als es anzuzünden, also die Ordnungswidrigkeit schlimmer als die Straftat, wenn Sie nicht genauso empört sind wenn es darum geht einen Verstoß gegen Bauvorschriften schlimmer zu finden als Terrorismus – dann sollten Sie sich gut fragen, warum nicht.
            Zumal das eine nahezu eins-zu-eins-Rückübersetzung ins Beispiel mit dem falsch geparkten Auto war, was dort das Äquivalent dazu ist den Siedlungsbau schlimmer zu finden als den Terrorismus.
            Oder ist es für Sie etwas anderes, wenn es um Israel geht?
            Für die Süddeutsche?
            Für die Haaretz?
            Wenn Sie eine der letzten beiden Fragen mit „ja“ beantworten können, dann wissen Sie warum ich die letzteren beiden nicht zitiere.

          • aurorula a. schreibt:

            Clas Lehmann, sorry!, nicht Gutartiges hatte den Parkvergleich gebracht.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Das hat sie ja hier bis jetzt noch nicht gesagt, und ich denke, wir sollten es da mit intertextuellen Anforderungen nicht übertreiben…

          • Clas Lehmann schreibt:

            Aber das Narrativ von den illegalen Siedlungen als Friedenshindernis geht doch nun mal so… Schön, dass sie da zumindest nicht weiter folgen.

            Also Friedenshindernis… Warum eigentlich?

          • Mira schreibt:

            @ZetaOri (schreibt: Juli 11, 2017 um 3:08 pm)

            sie bringen hier nichtzitierfähige Parolen und suggerieren, ich könnte diese in Bezug auf Israel gutheißen.
            was nicht der Fall ist!
            Boshafter als mit ihren Parolen kann man kaum „argumentieren“.

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 11, 2017 um 2:40 pm

            „[…]
            welcher Prozentanteil (75%) der Siedlungen …“

            Nein, sie lügen!
            Zitat SZ:
            „Sie belegt, dass in 75 Prozent aller Siedlungen im Westjordanland …“

            „… in erheblichem Umfang ohne Genehmigung …“

            Nein, sie lügen!
            Zitat SZ:
            „… Bebauungen zum Teil in erheblichem Umfang ohne Genehmigung oder sogar gegen israelische Bestimmungen vorgenommen wurden.

            „Diese Zahlen können durch Umfragen nicht beeinflusst werden.“

            Diese Zahlen brauchen auch nicht durch Umfragen beeinflusst werden, weil sie keine „Zahlen“ sind: Sie sind Wischiwaschi!
            Sie sagen weder aus
            _ in wieviel Prozent der 75 Prozent betroffener Siedlungen
            _ ein wie großer „Teil“
            _ als „erheblicher Umfang“
            bewertet wird, noch definieren sie, was unter „erheblich“ zu verstehen sein soll.
            (In wieweit die Aussagen in der Haaretz konkreter waren, kann ich nicht überprüfen, da alle Links auf den betreffenden Artikel, die ich bishergefunden habe, mit Error 404 ins Leere laufen.)
            Sie können übrigens zuversichtlich davon ausgehen, dass in 100% aller deutschen Ortschaften mit über 10.000 Einwohnern garantiert irgendwo, zum Teil in erheblichem Umfang, gegen die Bauvorschriften verstoßen wurde.

            Tut mir leid, aber ich kann ihnen kein mangelndes Textverständnis mehr zugute halten: Sie lügen!
            In einem hohen Prozentsatz ihrer Kommentare sind zum Teil erhebliche Unwahrheiten oder sogar bewusste Lügen enthalten!

          • Mira schreibt:

            @ aurorula a.
            „Bei den Zahlen, geht es darum, welcher Prozentanteil (75%) der Siedlungen
            Nein, geht es nicht. „Viele Israelis“ ist kein Prozentanteil der Siedlungen, egal welcher, da befragte Leute keine Dörfer sind.“
            @ Clas Lehmann
            „Es ging um die Israelis, die Probleme mit der Siedlungspolitik hätten. Das seien viele, zitierten Sie die SZ, die es aus Haaretz habe…“

            NEIN! sie liegen beide daneben.
            deshalb noch einmal das Zitat (ein anderes habe ich nicht gebracht)

            „Wie gespalten das Verhältnis der israelischen Regierungen zu den Siedlungen ist, zeigt eine geheime Datenbank, die 2009 der israelischen Tageszeitung Haaretz zugespielt wurde. Sie belegt, dass in 75 Prozent aller Siedlungen im Westjordanland Bebauungen zum Teil in erheblichem Umfang ohne Genehmigung oder sogar gegen israelische Bestimmungen vorgenommen wurden: In mehr als 30 Siedlungen wurden Gebäude und Straßen auf Privateigentum von Palästinensern errichtet. Die damalige Regierung war zwar empört über den Rechtsbruch, reagierte aber nicht und hielt ihre Erkenntnisse unter Verschluss.“ (aus der „süddeutschen“ vom 15.Feb.2017)

          • aurorula a. schreibt:

            NEIN
            An dieser Stelle schenke ich mir eine Verlinkung von Loriot („NEIN! – DOCH! – OOOH!“) und zitiere stattdessen lieber nochmal meinen eigenen Beitrag:
            wenn sie Sachen schreiben wie: Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab. (was nicht stimmt)
            Wie man das dann nennt kann sich jeder selbst überlegen.
            (Kleines P.S: selbst wenn die Zahlen stimmen – was bei Haaretz eher unwahrscheinlich ist – hätte eine seriöse Umfrage zumindest nachgefragt, welche Politik sie ablehnen, und warum: es könnte ja durchaus auch sein, daß diese „vielen“ die Politik des „Land für Frieden“ ablehnen, weil sie sehen daß es nichts bringt außer mehr Terrorismus, und sie sich stattdessen wünschen daß Israel seine Autorität über die umstrittenen Gebiete stärker einfordert.)

            Direkt vor dem „die Zahlen“ schreibe ich noch welche Zahlen: Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab. Dann schreibe ich erst, es stimmt nicht (überlege kurz wie man das nennt, was Haaretz da tut), und gleich als nächstes: selbst wenn es stimmen würde. Und sollte noch nicht ganz klar sein, daß es sich auf die Aussage direkt vorher bezieht – direkt im dann-Teil von „selbst wenn die Zahlen stimmen, dann…“ stehen Aussagen, die sich nur darauf beziehen können, auf die Zahlen von Viele Israelis lehnen die Siedlungspolitik ab.: die Nachfrage, welche Politik abgelehnt wird, und warum – die ergibt einfach überhaupt keinen Sinn, wäre sie bezogen auf etwas anderes als „lehnen die Siedlungspolitik ab“.
            Nur falls ich (wegen NEIN) vergessen haben sollte, was ich selbst geschrieben habe – es steht ja glücklicherweise noch dort 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            Wer dumme Lügen beständig wiederholt, obgleich die Lügen als solche entlarvt und häufig widerlegt sind, offenbart nix weiter als tiefgreifende, indolente Dämlichkeit.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Wenn hierzulande in baurechtsmißachtender Weise gebaut wird, oder gewohnt, etwa in Lauben in Kleingärten, in Häusern, die im Eigentum der Bewohner stehen, aufgrund von Ausnahmegenehmigungen aus der Zeit der Wohnungsnot nach dem Krieg, dann gibt es dazu zwar Stellungnahmen der SPD, kommunalpolitisch, aber keine internationale Bewegung zur Wiederherstellung der Ordnung und keinerlei UN-Resolutionen hierzu oder dagegen. Nichts. Es gibt in der Regel auch keine internationale Berichterstattung dazu.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Um 10:44 Uhr schrieben Sie: „Viele Israelis…“ Sie schrieben weiter oben, es gehe Ihnen um die fehlende Beachtung israelischen Baurechtes in den Siedlungen.

          • Clas Lehmann schreibt:

            „Viele“ dann also demnach nicht aus der SZ… Woher dann?

          • ZetaOri schreibt:

            @Mira Juli 11, 2017 um 3:45 pm

            „[…]
            sie bringen hier nichtzitierfähige Parolen …“

            Ach, neben Mimimimose sind sie auch noch etepetete?

            „… und suggerieren, ich könnte diese in Bezug auf Israel gutheißen. was nicht der Fall ist!“

            Nein, das habe ich nicht suggeriert. Ich habe nur ihr „Argument“ ad absurdum geführt, eine Aussage könne keine „anti_staat_liche Agitation“ sein, wenn „viele“ Angehörige von _Staat_ sie teilen. (Wobei „viele“ relativ ist: Für jemanden der gerade bis drei zählen kann, ist alles ab vier „viel“.)

            „Boshafter als mit ihren Parolen kann man kaum „argumentieren“.“

            Prägnanter als mit ihrer Antwort kann man die Absenz eines auch nur rudimentären Textverständnisses nicht belegen.

          • Aristobulus schreibt:

            Jaha, das le-mirage-Wesen hat weder Textverständnis noch überhaupt Tatsachenverständnis, der Relationsverständnis.
            Komisch, dass Antisemiten sowas immer nicht haben, nicht?, statt dessen kommen bloß Iterationen und laue Luft.

      • Mira schreibt:

        Was Alnitak betrifft, da schlägt zunächst seine enorme Masse zu Buche. 27,5-fache massenmäßige Überlegenheit, nach dem Motto viel hilft viel. Seine stark erhöhte Oberflächentemperatur macht ihm überdies zu schaffen, man kann es ihm schon fast nachsehen, dass er leicht überkocht.

        • ZetaOri schreibt:

          @Mira Juli 11, 2017 um 12:21 pm

          „Was Alnitak betrifft, da schlägt zunächst seine enorme Masse zu Buche. 27,5-fache massenmäßige Überlegenheit, …“

          Jo, der Jung übt ’ne ganz nette Anziehungskraft aus, woll?

          „[…] Seine stark erhöhte Oberflächentemperatur macht ihm überdies zu schaffen, […]“

          Nee, da haben sie (mal wieder) was entscheidendes nicht verstanden. Eben weil es Oberflächentemperatur ist, wird die Energie großzügig in den Raum abgegeben, das Kerlchen ist halt spendabel. Und die Roten Riesen sind ja an der Oberfläche nur deshalb so lau, weil sie so aufgeblasen sind. Im Kern sind die extrem heiß und heizen sich immer weiter auf, weshalb sie dann auch irgendwann platzen.
          ;-Þ

  13. David schreibt:

    Na, das ist die Haltung der SPD und weitester Kreise hier in Deutschland. Aber das wissen Sie natürlich. Das, was im Antisemitismusfilm gezeigt wird, lehnen solche Leute – obwohl bar jedes Wissens – vehement ab (im Film sind einige Beispiele dazu zu sehen).

    Und vielleicht noch das: Wieso erwarten Sie irgend etwas von der SPD? Deren Wahlkampfpamphlete sind das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind. Die SPD – und auch die anderen Parteien – lügen wie gedruckt und ohne Skrupel, wenn es nur ihrer Sache (sprich: sich selbst) dient. Der Wähler wird eingeseift und erwacht nach der Wahl mit brennenden Augen, wie beim Haarewaschen…

    Ihr Engagement bewundere ich, auch wenn ich natürlich manche DInge ein wenig anders sehe. Toll – und weiter so!

  14. Pingback: Warum ist Siedeln nur für Juden illegal? – sichtplatz.de

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