Offener Brief von Gerd Buurmann an Bündnis 90/ Die Grünen

Liebe Grüne,

beim Lesen Eurer „Grundlinien grüner Nahostpolitik“ bin ich über folgende Stelle gestolpert:

„Es kann nur eine gewaltfreie Lösung geben. Wir wenden uns gegen Terror. Wir lehnen illegalen Siedlungsbau ab.“

Erstmal Danke, dass Ihr deutlich macht, wo das eigentlich Problem in dem Konflikt liegt, nämlich in der Affinität der palästinensischen Seite zum Terror. Umso weniger verstehe ich, warum die Grünen einem ganz speziellen Terror der palästinensischen Autonomie das Wort reden. Die Grünen erklären:

„Wir lehnen illegalen Siedlungsbau ab.“

Warum? Was ist so schlimm daran, dass Menschen Siedlungen bauen? Im Nahen Osten bauen Araber, Juden, Moslems, Christen und viele andere Menschen Siedlungen, die Glücklichsten unter ihnen in Israel. In Israel sind über 20 Prozent aller Siedlerinnen und Siedler Moslems. Niemand von ihn gilt als illegal. Sie sind sogar gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger. Jenseits der Grenzen Israels jedoch gelten siedelnde Juden als illegal, einzig und allein weil sie Juden sind.

Häuser bauende Juden sind jedoch kein Problem. Juden haben das Recht, überall zu leben, wie jeder andere Mensch auch!

Wer fest davon überzeugt ist, dass die jüdischen Siedler das Hauptproblem für einen Frieden im Nahen Osten sind, sollte einfach mal das Wort „jüdisch“ streichen und durch „muslimisch“, „christlich“ oder „arabisch“ ersetzen, um sich dann zu fragen, warum unter all den Siedlern in Judäa und Samaria nur die jüdischen Siedler das Problem sein sollen.

In den Gebieten Judäa und Samaria siedelten Juden bereits, bevor es Christen und Muslime überhaupt gab. Der Name Judäa ist eindeutig. Daher sprechen jene, die Juden dort für illegal halten, lieber von der Westbank. Wie immer das Gebiet jedoch bezeichnet wird, zur Zeit gehört es zu keinem Nationalstaat.

Einst gehörte das Gebiet zu Jordanien, dem Land, das sich zu über 80 Prozent auf palästinensischem Boden befindet und wo im Gegensatz zu Israel Palästinenser nicht die volle Staatsbürgerschaft besitzen. Davor wurde das Gebiet vom Völkerbund verwaltet. Davor gehörte das Gebiet zum Osmanischen Reich, davor zum Römischen Reich und davor, wie das Wort „Judäa“ zeigt, zu einem Jüdischen Reich. Das jüdische Volk ist das älteste noch heute existierende Volk im Nahen Osten.

Obwohl die Gebiete Judäa und Samaria heute zu keinem Staat gehören, siedeln dort Menschen. Manche siedeln in Häusern, andere in Zelten. Es gibt dort arabische, jüdische, staatenlose und viele andere Siedler. Sie siedeln alle in einem Gebiet, das bis heute umstritten ist, weil kein Staatsgebilde dort regiert. Warum aber sind nur die jüdischen Siedler das Problem?

Als „illegal“ werden nur die Siedler bezeichnet, die Juden sind! Das Problem, das diese Menschen mit diesen Siedlern haben, ist somit ihr Jüdischsein! Ich verstehe nicht, warum sich die Grünen dieser Logik unterwerfen.

Die radikale Hamas erklärt in ihrer Gründungscharta die Vernichtung aller Juden zur Pflicht aller Muslime! Der Gazastreifen ist „judenrein“. Auch die Fatah ist von dieser Pflicht überzeugt. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah bekräftigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, die These, dass es Frieden nur bei der Vernichtung aller Juden geben könne. Wer jedoch glaubt und fordert, dass Juden verschwinden müssen, kann niemals Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Es gibt nämlich zwei Formen des Friedens im Nahen Osten: Der eine Friede ist ein Friede mit Juden. Der andere Frieden ist ein Frieden von Juden.

Für jene, die einen Frieden mit Juden schließen wollen, ist eine jüdische Siedlung kein Problem sondern die Lösung eines Problems, denn nur in der Akzeptanz von jüdischen Siedlungen wohnt die Möglichkeit der schlichten Erkenntnis, dass Juden einfach nur Nachbarn und Mitbürger sein können.

Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind kein Problem! Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie.

Die arabischen Regierungen im Nahen Osten sollten ebenfalls Juden als Bürger des Landes mit allen Rechten und Pflichten achten, die Häuser und Siedlungen bauen dürfen, wie jeder andere Bürger auch, oder sie werden niemals Frieden mit Juden schließen können.

Darum, liebe Grüne, sagt ihr: „Wir lehnen illegalen Siedlungsbau ab“?

Sollte es nicht besser heißen: „Wir lehnen die Bezeichnung ‚illegale Siedler‘ ab, wenn damit ausschließlich Juden gemeint sind“?

Es kann jedem Land zugemutet werden, dass es Juden die gleichen Rechte gibt, wie jedem anderen Menschen auch. Entweder sind alle Menschen illegal oder keiner. Auch ein freies Palästina muss Juden und Israelis aushalten können, so wie Israel es aushalten kann, dass dort Moslems und Araber siedeln und Deutschland es bereichernd findet, dass hier Türken und Kurden siedeln. Und ich will keine deutsche Partei, die die Idee unterstützt, es solle Orte geben dürfen, wo Juden nichts zu suchen haben.

Ein Land, das Juden und Israelis aufgrund ihrer puren Existenz schon zu Illegalen erklärt, sollte dafür keine Unterstützung erhalten und schon gar nicht sollte ein deutsches Parteiprogramm eine Politik unterstützen, die Juden besonders behandelt und sie für Handlungen kritisiert, die sie bei allen anderen Menschen toleriert.

Es gibt etwas mehr als 14 Millionen Juden weltweit. Über 90% von ihnen leben in Israel und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die anderen 10% leben größtenteils in Europa, Afrika, Australien und Südamerika. Es kann einem möglichen palästinensischen Staat zugemutet werden, dass die wenigen weiteren Juden in den Grenzen eines arabischen Staates leben können, so wie zwanzig Prozent aller Israelis Muslime sind.

Es leben mehr Muslime in Israel als Juden ausserhalb der Grenzen von Israel und den USA. Wer diese paar Juden zu einem Problem erklärt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wir reden hier maximal von ein paar hundert Juden im ganzen Nahen Osten außerhalb der Grenzen Israels. Es leben vermutlich mehr Muslime auf der Keupstraße in Köln-Mülheim. Und sie sind Bürgerinnen und Bürger! Das ist selbstverständlich!

Juden sollten im Nahen Osten ebenfalls überall Bürgerinnen und Bürger sein können. Das sollten die Grünen unterstützen, statt sie zu Illegalen zu erklären.

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

PS: Für eine nähere Betrachtung des Themas empfehle ich den Artikel „Israelische Siedlungen – Eine Verteidigung“.

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45 Antworten zu Offener Brief von Gerd Buurmann an Bündnis 90/ Die Grünen

  1. Sophist X schreibt:

    P.S. Ich höre immer „illegal“. Das heißt, die Siedlungen verstoßen gegen ein in Israel geltendes Gesetz. Das wage ich zu bezweifeln.
    Woher, ganz und gar nicht liebe Grüne, habt ihr denn die Wertung ‚illegal‘ übernommen? Vom Daily Stormer?

    • aurorula a. schreibt:

      In diesem Sinne sollte man mindestens einmal eine israelische Flagge neben ein „Kein Mensch ist illegal“-Banner hängen. Das nicht neben gewaltbereiten Linken oder im zweiten Stock oder so hängt, verrückt bin ich ja auch nicht.

      in diesem Sinne siehe auch:

      (Bild entführt von heplev)

  2. Couponschneider schreibt:

    Die Maskottchen unserer Zeit: Eisbären, Wale, Pandas und Palästinenser. Treibt einsam ein Palästinenser auf seiner Eisscholle… ein immer wiederkehrendes Motiv. Eisbären, Wale und Pandas werden geschützt, weil sie vorm Aussterben bedroht sind. Palästinenser werden geschützt, obwohl sie sich wie die Karnickel vermehren. Da zeigt sich, dass Ausschwitz tatsächlich keine Lehranstalt war, denn dann hätten die Juden lernen können, wie man einen Genozid zustandebringt.

    • Aristobulus schreibt:

      😀
      Ach je, und just dieses schaffen diese Juden ja immer nicht. Seit 1920 krähen die Araber und seit 1948 krähte der ganze Ostblock und seit 1967 krähen die vereinigten Linken des Ex-Ostblocks und des gütestmenschlichsten goldenen Westens, dass die Juden andauernd Araber deportieren, massakrieren und abschlachten, mindestens um sie in Gaza („das größte KZ der Welt!!“) einzusperren, und manche glauben seit 1929 jeden Tag, dass der Jud‘ morgen die Al-Aksa-Moschee erobert, damit er übermorgen bis zum Euphrat und zum Nil vordringe.
      Aber was is‘ immer: Na nix damit is‘. Immer gaanix is‘ damit.

      Jedoch die Bereitschaft, ja die hechelnde Sehnsucht, die Juden endlich mal als richtige Massakreure zu erwischen, kommt immer wieder hoch. Erinnerst Du Dich an 2002, Couponschneider?, an das sog. Massaker von Jenin?
      In Jenin, einer verlotterten Araberstadt („Flüchtlingslager!“) in Israel, brach ein Aufstand aus, und die israelische Armée ging gegen die Terroristen vor. Sofort, also wirklich sur-l’instant, also im-selben-Moment!, stand in deutschen Zeitungen und quatschte das deutsche Fernsehen von „Massakern an den Palästinensern!“: Fünftausend Opfer.
      Ein Schweizer aus Zürich, ein sehr gebildeter, zurückhaltender, konservativer Bügelfaltenmensch, brach vor mir in Rufe aus, dass er noch nie so einen HASS auf jemanden verspürt habe wie auf den israelischen Premierminister Scharon.
      Das hat ihn nicht erschreckt. Das hat ihn nicht zu der Frage getrieben, was ihn da treibt. Nein, er war stolz darauf, und er fand das richtig so.

      Übrigens kam ein paar Tage später heraus, dass die israelische Armée genau 52 Aufständische erschossen hat, während 25 israelische Soldaten im Kugelhagel gestorben sind.
      So sind die Tatsachen.
      Jedoch frag mal irgendwen von den Zigtausend, der seitdem den Propagandafilm „Jenin, Jenin“ gesehen hat: Er wird Dir sagen, dass die Israelis Tausende ermordet hätten.
      Ach ja, wenn die das mal schaften.
      Aber das schaffen die ja immer nicht.
      Wozu werden die überhaupt bezahlt?

      • aurorula a. schreibt:

        Es gab noch einen zweiten Dokumentarfilm über diese Geschichte in Jenin, Jenin: the True Story. Den hätte ich 2014 auf den Filmfestspielen sehen wollen. Allein: wegen irgendwelcher bürokratischer Gründe (nicht alle die vorkommen hatten bislang gesagt ob sie zu sehen sein oder ausgeblottet werden wollten oder irgendsowas) war der Film noch nicht fertig, und durfte deshalb nicht gezeigt werden.
        Stattdessen konnte man dem Filmemacher Fragen stellen, und er hat ein Bissl über seine Arbeit geredet (meine Mitschrift findet sich hier: https://tapferimnirgendwo.com/2014/07/02/dem-jud-ist-alles-zuzutrauen/#comment-61942 ). Anschließend dem Nahost-Korrespondenten Ulrich Sahm.
        Und letztenendes wurde am Rande dieser Quasi-impromptu-Pressekonferenz eine Israel-Solidaritätsdemo für die Woche danach organisiert (das war ja im Sommer 2014), zu der etwa 400 Leute gekommen sind. Ganz umsonst wars also nicht, je nachdem wie mans sieht.

        Treibt einsam ein Palästinenser auf seiner Eisscholle…
        LOL!

        (Bild wieder entführt von heplev)

        • aurorula a. schreibt:

          (Anm: wegen der Umorganisation im Forum ist die Übersetzung der englischen Mitschrift jetzt über dem übersetzten Text, aber es gibt eine).

          • Aristobulus schreibt:

            Titelvorschläge für mehr antiiraelische Schmockumentarfilme:

            „Eingeschrumpelt, umgestülpt und ausgeblottet – Mahmoud Abbas zwischen Heldentum und Verzweiflung.“
            „Israel, der Ausblotterstaat!“
            „Zios ausblotten, Frieden schaffen: So geht Nahost!“
            „Zionism is blotwashing!“

            -Erinnerst Du Dich, Aurorula, dass 2002 das israelische Kabinett beschossen hatte, „Arafat is irrelevant“, und dass daraufhin von allen Seiten sofort behauptet wurde, Scharon habe befohlen, Arafat erschießen zu lassen? Lol.
            Wer hatte das schwachsinnige Gerücht erfunden: Saeb Erekat (Fatach), der notorische Politlügner mit den notorischen Tränen in den Augen (unbeschadet seines sonstigen Yul-Brynner-Appeals), der Selbe, der das schwachsinnige Gerücht vom Massaker von Jeniiin in alle Kameras geheult hat.
            Die deutsche Presse und das Staatsfernsehen haben ihm Beides sofort geglaubt, ohne zu zögern, ohne nachzufragen. Da bestanden gar keine Zweifel. Ja, zweifellos schwachsinnig.
            So, wie 2010 der deutsche Bundestag das propagandistische Geheul der Mavi-Marmara-Bessermenschen sofort geglaubt und die israelische Seite einstimmig verurteilt hat, ohne die Israelis zuvor angehört zu haben. Keine Zweifel hatte der deutsche Bundestag, als die Propaganda daherlog, die Israelis hätten mal wieder ein Massaker verübt.
            Aus dieser Zweifellosigkeit speist sich auch das aufgeregte Geschnatter im Programm der Grünen wegen der „illegalen israelischen Besatzung“.
            Denn: So zweifellos isser, der Antisemitismus.

  3. bergstein schreibt:

    Ich finde eine ganz andere Frage spannend. Gibt es auch „Grüne“ Grundlinien der Zypernpolitik (selbstverständlich mit der Ablehnung des türkischen Siedlungsbaus), Grundlinien der Westsaharapolitik (selbstverständlich mit der Ablehnung des marokkanischen Siedlungsbaus), Grundlinien des Kurilenpolitik (selbstverständlich mit der Ablehnung des russischen Siedlungsbaus) oder zumindest Bergkarabachpolitik (selbstverständlich mit der Ablehnung des armenischen Siedlungsbaus)? Gibt es Grundlinien für Simbabwe, Nordkorea oder Honduras?

    Die von Herr Buurmann zitierten Grundlinien enden mit der Forderung,

    die iranische wie die saudi-arabische Regierung zu Kompromissen bei der Regelung der
    Krisen und Konflikte in der Region zu drängen.

    Die ersten 17 beschäftigen sich ausschließlich mit Israel bzw. Palästina, die 18 mit Israel und Iran und nur die 19 und letzte mit der am Abstand wichtigsten Frage der Region. Wobei kein Wort dazu verloren wird, die Saudi-Arabien und Iran einen Kompromiss finden sollen. Die sogenannte „Zweistaatenlösung“ wird dagegen vorgegeben.

    • Aristobulus schreibt:

      Jaha, Bergstein.
      Und warum: Wegen der besonderen Verantwortung der wiedergutgewordenen Linksdeutschen für den Jud‘, damit er bloß nicht rückfällig werde.

      Wenn die Grünen sich nicht so aufgeregt mit diesen 0,02% der Weltbevölkerung beschäftigten, wer weiß, ob der Rest von 99,08% nicht am Giftmüll untergingen.

  4. Pingback: blognetnews » Offener Brief von Gerd Buurmann an Bündnis 90/ Die Grünen

  5. Bruno Becker schreibt:

    Lieber Herr Buurmann, Sie hatten einmal an die SPD und einmal an die Grünen einen offenen Brief geschrieben, beide sehr gut. Dazu zwei Fragen:
    1. Hat man schon geantwortet?
    2. Wann dürfen wir den Brief an die AfD erwarten?
    Liebe Grüsse aus dem heissen South Carolina, BB

    • Aristobulus schreibt:

      Der dritte Brief wird höchstwahrscheinlich an die CDU gehen 🙂 , und dann geht dem Buurmanne das Briefpapier aus.

      (Gruß nach South Carolina)

      • Bruno Becker schreibt:

        Hat die CDU auch so einen Scheiss bzgl. „Nahost-Konflikt“ verzapft? Was ich halt wissen will: Können wir der AfD zu diesem Thema ebenfalls was zur Last legen? Oder stimmen womöglich die Worte der Petry: „Die AfD ist der Garant für jüdisches Leben in Deutschland.“ ?

        • Aristobulus schreibt:

          Ähm, dass Petrys Worte in der Hinsicht stimmen, tja, das dürfte wohl stimmen!, wenn man’s bedenkt und wenn man’s vor Allem nachprüft.

          Und die CDU, tja, die. Immer, wenn wieder in Israel ein Anschlag passiert ist, stellte Merkel sich hin und kondolierte mit leeren Worten und leerem Gesicht, um im nächsten Satz von der besonderen Verantwortung und im übernächsten von der Zweistaatenlösung zu reden.

          • Bruno Becker schreibt:

            Ja, aber wenn die CDU auch……. dann bleibt ja tatsächlich keine Alternative zur AfD! Aber die sind gegen die Homo-Ehe. Schlimm, schlimm…. Dann wählen wir doch lieber die Israel- und Judenhasser. Oder?

          • Aristobulus schreibt:

            Hauptsache, dass sich nichts ändert.
            Alle leiden zwar, aber etwas ändern und mal was Anderes wählen?, nope!, da könnt ja jeder kommen!

            Wie war das mit dem Frosch im Kochtopf, der sich langsam erhitzt?

  6. American Viewer schreibt:


    „Es kann nur eine gewaltfreie Lösung geben. Wir wenden uns gegen Terror. Wir lehnen illegalen Siedlungsbau ab.“

    Die Sätze sind ganz bewusst so gewählt. Die jüdischen Siedlungen sind für die Grünen „Terror“ unter dem die Araber zu Leiden haben. Anderen Terror gibt es nicht. Das ist die Denke dieser Leute. Siedlungsbau = Terror ; keine Siedlungen = kein Terror = Friede, Freude, Eierkuchen.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, und die schwätzen gleichzeitig von „gewaltfreie Lösung“ und der „Gründung eines palästinensischen Staates“.
      Sind die irre oder nur doppelt halbwahnsinnig? Lesen die keine Berichte? Sehen die nicht, dass im Zusammenhang mit islamischen Herrschereien noch niemals etwas geschehen ist, das einer „gewaltfreien Lösung“ für Ungläubige oder nur islamisch-Andersgläubige nur irgend nahekam?

      • American Viewer schreibt:

        Das Nicht-Wissen ist nur vorgeschoben. Die wissen durchaus genau, was geplant ist. Das ist die Intention. Wenn die Sache dann vorbei ist, errichtet man pro forma ggf. ein paar neue Gedenksteine. Oder auch nicht.

        • Aristobulus schreibt:

          … hm, mir scheint es seit Jahren so, dass die längst nicht so weit denken, wenn sie denn überhaupt denken. Weißt Du, Viewer, was die wollen: Die wollen jetzt linke Dauerparties mit freundlichen PFLP-Ex-Terroristen, tätowierten Antifantinnen und iranischen Vollgebärteten feiern. Dabei wollen sie sehr gut, noch guterer und am Allergutesten sein.
          Damit sie auch nächsten Jahr noch triumphieren können.
          Ich kriege jede Woche ein Mail von Change.org (die ausschließlich den buntesten vom linksten Mist promoten), und der Titel dieses Mails lautet immer, „Was für eine Woche, Ari!“
          Die brauchen den Kick (baaah, so Neunziger).
          Denken-, nö. Denken ist kalt und wissenschaftlich und unvoreingenommen. GUTSEIN kommt ohne aus.

          • American Viewer schreibt:

            Es gibt sicherlich Jubelperser, Mitklatscher und Mitläufer, die nicht genau wissen, was genau das Endziel ist. Leute, die nicht zu Ende denken. Leute, die gar nicht denken. So wie bei den Nazis auch. Soweit gebe ich dir recht. Aber es gibt auch mehr als genug, die ganz genau wissen, was Sache ist.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja.
            Also: Grundsätzlich kann es sich jeder in drei Sekunden an zwei Fingern abzählen, worauf es hinausläuft, den dummen Slogan „Zweistaatenlösung!“ zu rufen: Da soll ein weiterer arabischer failed state entstehen. Es gibt bereits 22 arabische Staaten, alle (außer zum Teil Ägypten) sind failed states.
            Viele dieser failed-arab-states sind elende Terroristenländer wie der Jemen, die anderen sind bestenfalls lethargisch und bettelarm, wenn sie zufällig kein Öl haben. Das war’s!
            Unter palästinensichen Arabern exisitiert keine einzige Organisation oder Partei, die zu irgend etwas Anderem in der Lage als zu korruptem Terrorismus. So weit, so schlecht!
            Und yep, JEDER weiß das.
            Aber keiner möchte es wahrhaben.
            So wenig wie man wahrhaben will, was Douglas Murray neulich wieder in aller Kürze festgestellt hat: Anwesenheit von Mohammedanern bedeutet die Anwesenheit von Terrorismus, und da, wo keine Mohammedaner anwesend sind, findet kein Terrorismus statt.

          • mira schreibt:

            „und da, wo keine Mohammedaner anwesend sind, findet kein Terrorismus statt.“
            wie soll man das verstehen?
            Ist Breivik „Mohamedanner“, oder hat er keinen Terror gemacht, oder waren andere Anwesende „Mohamedanner“?

          • Aristobulus schreibt:

            Bravo, Mira. Sie sind großartig.
            Wissen Sie wie LANGE ich darauf gewartet habe, dass einer ankommt und „aber Breivik!“ ruft?
            TAGE hab ich darauf gewartet. Ich dachte tagelang, wann kommt endlich einer und ruft „aber Breivik!“, und WER wird es sein? 😀 😀

            Mal ernsthaft: Halten Sie es nicht für äußerst um nicht zu sagen für alleräußerstens geschmacklos, nach so vielen Terroranschlägen (die Zerquetschten von Nizza und Berlin und die Zerfetzten von Orlando und Paris und Manchester schon vergessen-?) von den Tätern abzulenken, indem Sie da einen einzigen wirren Typen von vor acht Jahren ausgraben und krähen (pardon), daaa!, nicht-alle-Terroristen-sind-Musliiime?

            Ich kann dieses realitätslose Gekrähe (nochmal pardon) nicht mehr hören.
            Warum: Weil es genauso kräht wie der französische Pazifismus vom Sommer 1939, der krähte, dass die Deutschen schon zu Hause bleiben werden, wenn man ihnen gibt, wonach es ihnen gelüstet.

          • Sophist X schreibt:

            mira schreibt:
            Juli 6, 2017 um 1:37 pm
            Ist Breivik „Mohamedanner“, oder hat er keinen Terror gemacht, oder waren andere Anwesende „Mohamedanner“?

            Sie haben einen Punkt übersehen: In Breiviks Heimat sind Mohammedaner anwesend. Die Bedingung ist damit erfüllt.

          • Aristobulus schreibt:

            In Breiviks Heimat sind ALLE Vergewaltiger Mohammedaner.
            Bevor die Mohemmedaner dort aufschlugen!, kamen so gut wie überhaupt keine Vergewaltigungen vor. Seitdem ist Breiviks Heimat auf Vergewaltigungs-Rekordhöhe.

    • bobyleff schreibt:

      Solche Entscheidungen machen Umweltschützer nachdenklich:
      Dutch Protest Israeli Seizure of Palestinian Solar Panels They Funded in West Bank

      Netherlands‘ Foreign Ministry requested Israel return equipment it confiscated, valued at over 40,000 euro; Israel failed to hand out demolition orders in advance…….
      The Dutch government donated 500 thousand euros to the electrification project south west of Bethlehem in the West Bank, 350 thousand euro of which went to the electrification of Jubbet Adh-Dhib. The Dutch Foreign ministry had requested Israel return the equipment and is „currently assessing what next steps can be taken,“ it said…..
      Amira Hass Haaretz Jul 01, 2017
      read more: http://www.haaretz.com/middle-east-news/palestinians/.premium-1.798792

      • Aristobulus schreibt:

        Soso, einer, der hier wegen permanenter Lügerei und Pesterei schon häufig gesperrt worden ist, der sich aber immer wieder hereinschleicht, verlinkt einen Artikel ausgerechnet von Amira Hass.

        Was macht Amira Hass: Die steht mit Verbrechern in Verbindung, die Scheingeschäfte zwischen landverkaufenden Arabern und vermeintlich israelischen Käufern einfädeln und die arabischen Landverkäufer dann an die Fatach verraten, woraufhin diese ermordet werden.

        Daran geilt sich der (bekannt hier unter dem originären Namen Dreckstück) auf, der unter seinem 77sten Pseudonamen sich wieder reinschleichen will.

  7. A.S. schreibt:

    Ob es eine gewaltfreie Lösung mit der Hamas geben kann, wage ich zu bezweifeln. Schließlich lehnt die Hamas jeden Frieden mit Israel ab.
    Und wie kann Siedlungsbau in einem Gebiet, dass zum keinem Land gehört, und in dem daher kein Rechtssystem gilt, illegal sein?

    • Aristobulus schreibt:

      Nu, Andreas, es geht da um Juuuden 😉 , und wenn ein Jud‘ nicht demütig gegenüber Leuten ist, die ihn unmoderaterweise vernichten oder nur ganz moderat ins Meer treiben wollen, dann stimmt was nicht mit dem Jud‘.
      Komisch, keiner hat was gegen die türkische Besatzung in Zypern: Halb Zypern haben sich die Türken unter den Nagel gerissen. Aber dass ganze drei Prozent von Judäa und Samaria jüdisch bewohnt sind (drei Prozent!), treibt alle Welt zur Dauerbeschäftigung mit dem illegalen Jud‘.

      • Kanalratte schreibt:

        Zypern ist ein gutes Beispiel. Die Türken haben den Nordteil gewaltsam besetzt und alle Zypern-Griechen von dort vertrieben. Gleichzeitig haben sie die winzige türkische Bevölkerung im Südteil aufgefordert, in den Nordteil umzusiedeln und es hinterher den Griechen angehängt. Seither halten sie die Insel besetzt und keiner sagt etwas dagegen.

        Die Türkei steht nach Deutschland was Völkermorde und Massaker betrifft mit über 2 Millionen ermordeten Christen in der Türkei mit an der Spitze.

  8. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Tut mir einen Gefallen, liebe Leute, und lest SORGFÄLTIG diesen grünen judenfeindlichen Mist!:
    https://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Beschluesse/20150909_Beschluss_BuVo_Nahost_FINAL.pdf
    NIEDER MIT DER NPD! Die grün-rot-schwarze Politik ist schon braun genug.

    • Aristobulus schreibt:

      Schockschwerenot, welchen ein pathetisches Theatergrünengedöns, während grüne Politiker so gern bei Demonstrationen mitmarschieren, bei denen „Tod Israel!“ gebrüllt wird.

  9. anti3anti schreibt:

    „Wir wenden uns gegen Terror. Wir lehnen illegalen Siedlungsbau ab.“
    Judensiedlung = Terror => Judensiedler = Terrorist
    Warum nicht einfach: Jude = Terrorist!
    Weil wenn Jude = Terrorist, dann Judengegner = Palästinenser/Nazi = Freiheits-/Wiederstandskämpfer.
    Dann müssten sich die Grünen entscheiden, ob sie Terroristen oder Juden sein wollen.

    • Aristobulus schreibt:

      Vor Allem wird beim Begriff Terror jedes begleitende Beiwort weggelassen (wer übt Terror aus?), hingegen der Begriff illegaler Siedlungsbau bezieht sich eindeutgig nur auf Juden (weil allgemein niemand jemals von illegalen arabischen Siedlungen schreibt, nur von illegalen jüdischen).
      Also ist das eine antisemitische Formulierung in Grün, ganz einfach.

    • A.mOr schreibt:

      Erste (saure) Sahne!

  10. klartext77 schreibt:

    Noch schöner als „Israel-Kritik“:
    Späte Blüten der „Israel-Wissenschaft“: Die Braut, die sich was traut http://www.achgut.com/artikel/die_braut_die_sich_was_traut

Seid gut zueinander!

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