Der Trend geht mittlerweile zum Zweitholocaust

Ohne Holocaust findet man heutzutage in Deutschland als Opfer einfach nicht mehr statt. Das wird sich wohl auch diese Frau gedacht haben, die ihre Erlebnisse bei den Ausschreitungen der G20-Proteste in Hamburg mit folgenden Worten beschrieb:

„Und es war wirklich, wirklich die Hölle. Also, ähm, das, was wir vom Fenster aus sehen konnten, wir haben also wirklich gedacht, die Schanze brennt uns hier ab. Die Feuer wurden andauernd entfacht. Überlegt haben wir uns ständig, Mensch, wie, wo ist die Polizei, warum machen die nichts? Ähm, die Feuer wurden immer größer. Die Steine wurden rausgerissen. Es war einfach der Holocaust. Es war wirklich so schlimm!“

Leid ist ja sehr subjektiv. Heute jedenfalls erleben eine Menge Leute in Deutschland ihren ganz privaten Holocaust! Der Trend geht mittlerweile zum Zweitholocaust. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher eine Liste der besten Opfer der letzten Jahre:

Eine Giraffe im Kopenhagener Zoo

„Ich kann immer noch nicht begreifen, warum der dänische Zoo die schöne junge gesunde Giraffe getötet hat. Ja, sie hatten „Gründe“, so wie die Nazi-Ärzte.“

Arbeitslosengeldempfänger

”Hartz IV ist die Fortsetzung der Menschenvernichtung des III. Reiches.”

Eigenheimbesitzer

“Wir Blankenfelder leben wie im KZ. Werden von zwei Seiten vergast + verlärmt, dank Platzek & Co.”

Palästinenser

„Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das, was die Nazis im Dritten Reich mit den Juden gemacht haben.“

Föten

„Zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht.“

Manager

„In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken. In der Weltwirtschaftskrise von 1929 hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager.“

Muslime

„Muslime sind die Juden von heute!“

Scientologen

„In den 30er Jahren waren es die Juden. Heute sind es die Scientologen.“

Die Bürger von Gaza

„Schauen wir uns die Lebensbedingungen im Gaza-Streifen einmal an: Das ähnelt immer mehr einem riesigen Konzentrationslager“

AfD-Politiker

„Die Geschichte wiederholt sich, oder?“

Hühner in Legebatterien

„Wir wollen auf keinem Fall Eier von KZ-Hühnern!“

Schlachtvieh

„Es war falsch, Juden zu töten. Genauso FALSCH ist es, dass jedes Jahr (allein in Deutschland) über 1.000.000.000 Tiere für die Fleischindustrie getötet werden.”

Das beeindruckendste Neoopfer jedoch ist und bleibt Sedika Weingärtner! Sie hat das schlechte Betriebsklima in ihrem Büro mit Auschwitz verglichen und kommt zu dem Ergebnis: Auschwitz war weniger schlimm!

„Kein Jude in diesem Land musste jemals solche seelischen Qualen erleiden wie ich.”

Unpassende Vergleiche sind schlimmer als Hitler!

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118 Antworten zu Der Trend geht mittlerweile zum Zweitholocaust

  1. Aristobulus schreibt:

    Es gibt ’ne sinnvolle Petition, die man unterschreiben kann!

    Autonome und Antifa zu terroristischen Vereinigungen erklären

    Die linken Gewaltexzesse im Umfeld des G20-Gipfels in Hamburg haben die Stadt in ein Schlachtfeld verwandelt. Über 500 Polizisten wurden Opfer der von Autonomen und Antifa begangenen Gewaltverbrechen. Nicht erst in Hamburg, sondern permanent, betreiben die Linksterroristen die Destabilisierung unserer Demokratie und die Einschüchterung der Bevölkerung. Wir fordern den Bundesinnenminister auf, die Autonomen und die Antifa offiziell zur terroristischen Vereinigung zu erklären.

    https://www.civilpetition.de/kampagne/gegen-linksterrorismus/startseite/aktion/376439Z14159/

    • Clas Lehmann schreibt:

      Aus Berlin höre ich, man müsse da differenzieren: Demonstrationen gegen den aq-Tag, zum Beispiel, die von Teilen veranstaltet und mitbetrieben würden. Auch aus HH habe ich eine Geschichte aus 2014 gelesen, wo sie einem Mann mit Israelfahne rettend zu Hilfe kamen und ihn aus palestinensischen Klauen befreiten, nachdem die Polizei bereits hinweggegangen war und übersehen hatte, dass die sich nicht verkrümelt, sondern versteckt hatten. Er war Überzeugt, die hätten nicht nur die Fahne haben wollen, und nein, kein Sympathisant von denen. Ich finde es jetzt nicht wieder, aber ich weiß, was ich gelesen habe.

      • Aristobulus schreibt:

        … habe selber bei einer Pro-Israel-Demonstration 2014 mit ein paar netten Antifanten geredet, die gehörten mit dazu.
        Tja, aber es war auch Antifa, die 2009 in Hamburg Claude Lanzmann bespuckt hat, als er seinen Film über Auschwitz zeigen wollte.
        Verhält es sich nicht so wie bei der Nazipartei 1933?, ein paar Gruppen darunter waren vielleicht nicht antisemitisch und nicht gewalttätig (noch nicht 1933).

        Hm. Ich schlag mal vor (jaja, wer hört schon auf uns hier?, und für CDUSPDFDPgrün hat der Feind rrrechts zu sein, aber niemals links und niemals mohammedanisch!), dass die wenigen Antifanten wie etwa jene in Berlin oder jene bei der Pro-Israel-Demonstration in Hamburg schnellstens klarstellen, dass sie unter diesen aktuellen Hamburger Umständen einfach keine Antifa mehr sind.
        Die, die das nicht tun!, sind ohnehin wohl nicht mehr zu retten.

  2. Couponschneider schreibt:

    Arte ist übrigens ein Wiederholungstäter:

    Man kann mit einiger Berechtigung von einem Tätersender sprechen. (frei nach Martin Hohmann)

    Wegen der Vorgänge in Hamburg, habe ich mir noch einmal Tuvia Tenenboms „Allein unter Deutschen“ zu Gemüte geführt, speziell die Szene in der versifften Roten Flora wollte ich nochmal lesen. Da fiel mir ein, dass der WDR auch eine antisemitische Tradition hat. Der WDR hat doch den Walter Hermann logistisch unterstützt, was Tuvia Tenenbom in seinem Buch verarbeitete.

    Übrigens habe ich mir heute sein neues Buch gekauft: „Allein unter Flüchtlingen“.

    Etwas Gutes hatten ja die Ausschreitungen im Schanzenviertel: Es wurden ein Viertel verwüstet, das mehrheitlich die SED wählt. Es trifft also die Richtigen. „Sowas kommt von sowas.“, um mal die SED zitieren. Das war der SED-Kommentar damals zum 11. September. Und die Umfragewerte der SED sacken auch langsam ein und ich hoffe, die gehen noch so richtig auf Talfahrt in den nächsten Wochen. Im September wird gewählt.

  3. Ralf Weber schreibt:

    Hierzu auch treffende weitere Beiträge zu meinem vorherigen Kommentar, welche in einen erschreckenden Maß die unsäglichen Ereignisse in Hamburg aufzeigen und erschreckende tiefergreifende Hintergründe beleuchten:

    http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/polizei-bei-g20–anonymes-protokoll-eines-polizisten—-bin-am-ende–7529080.html

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/g20-krawalle-polizei-gewalt-proteste-kommentar?
    wt_zmc=sm.ext.zonaudev.facebook.ref.zeitde.share.link.x&utm_medium=sm&utm_source=facebook_zonaudev_ext&utm_campaign=ref&utm_content=zeitde_share_link_x

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/maas-und-schwesig-verharmlosen-linke-aktivisten/

    • Aristobulus schreibt:

      Oh, dazu kommt derzeit noch viel mehr heraus, was da für Scheußlichkeiten passiert sind:
      Auf dem Altonaer Fischmarkt wurden drei amerikanische Internet-Journalisten (darunter Laura Southern) von Antifanten erst mit Tweets und dann mit Fäusten gejagt.
      Wie kam es dazu: Southern trug ein T-Shirt mit einer Fleur-de-Lys und dem Wort „Europe“. Dazu hat jemand sie wohl erkannt (sie saßen in einem Café). Der linksfaschistische Mob hat Fotos einander zugetwittert und einander zur Menschenjagd aufgerufen („das sind Faschisten!“). Es kam zu erheblichen Verletzungen.

      Aurorula hat die Sache grad entdeckt:
      https://tapferimnirgendwo.com/2017/07/07/im-deeply-embarrassed-by-my-fellow-german-citizens/#comment-141742

    • aurorula a. schreibt:

      Noch mehr von den zusammengeschlagenen Journalisten:

      Im Video sagt sie auch, warum die Antifa ihr droht: sie hatte wohl das falsche TShirt an. Irgendwer meinte, darauf ein identitäres Symbol erkannt zu haben – und dann ging die Menschenjagd los…

      • Aristobulus schreibt:

        Die Fleur-de-Lys ist das identitäre Symbol der Pfadfinder 😀
        Superfaschistisch und voll identitärisch sind die.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Und kolonialistisch auch, und rassistisch, wegen Weißgewesenseins in Südafrika… Und T-Shirte sind sowieso Amerikanismus.

          • Aristobulus schreibt:

            Das dachte wohl in der Tat ein gewisser Sören Kohlhuber (der wirklich so heißt), als er die drei Journalisten denunziert und zur Jagd freigegeben hat. Wenn der denn denkt. Also wenn!, dann denkt er an nichts Gutes.
            Das heißt!, man kann auf so Demonstrationen oder nur bei irgend Versammlungen durchaus und ganz leicht von irgend einem Sören Kohlhuber mal eben bei den Antifanten als Faschist denunziert werden, und dann gibt es Menschenjagd.

            -Meinst Du nicht auch, Clas, dass man da eink’lich wirklich Faschist werden sollte? Also ich mein‘ das schon irgendwie ^^. Hm, wenn ich nur wüsste, wie. Aber es muss wohl. Damit sie wenigstens bei ihrer Menschenjagd mal einen echten Faschisten erwischen.

            Aber wenn sie nun Ernst resp. kurzen Prozess machen? Das schreiben nämlich welche da (siehe den Link unten), dass sie mit Faschisten den ganz kurzen usf. machen. Machen die das da so? Also die machen das da wohl so, und erst schreibt aber der Sören Kohlhuber, dass er die gefährlichen US-Faschisten („weswegen die Gruppe sich beriet, die Frau auf die Toilette ging und sich umzog. Die Gruppe sprach miteinander Englisch“) denunziert hat, und das drückt er so aus: „Wie immer machte ich Fotos von solchen Personen und gab entsprechende Infos und Fotos auf Twitter heraus.“
            Wie immer.
            Gibt er auf Twitter heraus.
            Die entsprechenden Infos.
            Und Fotos.

            https://soerenkohlhuber.wordpress.com/2017/07/08/rechte-medienaktivisten-bei-g20-anschliessende-kampagne-gegen-mich/

          • Clas Lehmann schreibt:

            Zu Recht heißt der so, und nu ist er ein Opfer, indem hier einige ihn darob nicht lieben werden, und andernorts auch nicht. Wo er doch nur getan hat, pflichtgemäß, was er immer so tut. Immerhin verspricht man ihm Schutz und ermuntert ihn, nicht aufzugeben…

            Ich bin mir nicht sicher, ob ich den lieben würde, wenn er aufgäbe… Irgendwie hat er sowas Z’wideres an sich.

            läuft nach Wischpapier und putzt den Bildschirm

            Schubladen alleine garantieren offenbar noch keine Ordnung, aber sie ermöglichen ein unheilschwanger unheilbar gutes Gewissen… Indem man nur hineintun muss, und dann darf man…

            Und nein, bloß um solchen recht zu geben, werde ich kein Faschist werden.

            Dieses Gemeine, das er da so herum meint, das ist ja wohl frei; bei der Anstiftung einer Menschenjagd bin ich mir da nicht so sicher. Ich denke, das sollte man nicht dürfen.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Habe da gerade ein neues kursiv entdeckt… zwischen Sternchen…

          • Aristobulus schreibt:

            … Anstiftung zur Stalkerei und Menschenjagd mit folgender Körperverletzung (es gibt Aussagen über einen ambulanten Krankenhausaufenthalt des dritten Journalisten).
            Und ja, ich werd nu jetzt auch kein Faschist, hast Recht, sowas wird man nicht. Es gibt Dinge, die man einfach-nicht-tut, etwa zu faschistisieren oder zu stehlen oder jemanden zu denunzieren, nur weil er ’ne andere Meinung hat.

            Ich denk‘, ich werd den Kohlhuberischen anzeigen, dieses miese kleine Denunziantenschwein, das ja nur seine Pflicht erfüllt hat, und das das immer wieder so tun wird.
            Man sollte ihn zu Mehreren anzeigen (wenn er nicht ohnehin schon!, er rühmt sich ja, dass Viele ihn jetzt „diffamieren“.)

            Mir reicht dieser linksfaschistische Mob so!, die Straßen waren hierzustadt von denen demoliert!, drei Tage ununterbrochen Autobrände, Sprechchöre, Übergriffe, und auch noch auf Journalisten sind die losgegangen. Wie damals die Freicorps in Verludert und Verkifft.
            Sollen zur Hölle fahren, die

            P.S.
            Ja, zwischen den Sternchen wird’s kursiv 🙂 , das heißt, man kriegt nur noch richtige Sternchen hin * hinkrieg‘ *, wenn man da was Unsichtbares hintut.
            Doch, das geht.
            Es gibt Unsichtbares, auch wenn man’s nicht beweisen kann.

          • Justin Teim schreibt:

            Unglücklicherweise hat der Kohlhuber mit allem Recht was er über Rudkowski, Southern, den kleinen Lutz Bachmann und den Pool schreibt.

          • Aristobulus schreibt:

            Noch ein Denunziant?
            Erstaunlich, wie bei all dem Wohlstand, der Staats-Wurschtigkeits-Scheißliberalität und der allgemeinen Rundumversorgung mit Staatszuwendungen, Staatswohlfühl und Staatsgutgewissen bloß immer diese kleinen Denunzianten entstehen.

          • aurorula a. schreibt:

            Unglücklicherweise hat der Kohlhuber mit allem Recht
            Das ist völlig irrelevant. Nicht nur, soweit es den Aufruf zur Menschenjagd betrifft (!) sondern überhaupt. Das nennt sich „Motiv“. Sicher haben auch die meisten Mörder ein Motiv, die bringen jemanden um weil sie das Gefühl haben daß sie das absolut tun müssen – „mir war nur so danach, also warum nicht?“, das machen nur Psychopathen. Wenn aber ein Motiv eine Menschenjagd zu einer nicht-Menschenjagd macht, fangen wir demnächst auch an, Leute wegen Gefühllosigkeit freizusprechen?
            Kohlhuber hat Jagd auf Leute machen lassen, weil er gehofft hat jemand würde ihnen was antun. Schlicht und ergreifend. Sein Motiv sollte vielleicht den Richter interessieren, aber weder den Staatsanwalt noch die Polizei. Zumal ich ideologischen Hass für ein niederes Motiv halte.

          • Justin Teim schreibt:

            Hast Du den Kohlhuber-Artikel gelesen? Aber nur zu, viel Spaß Arischtebolus, beim Verteidigen von Identitären und 9/11 Truthern.

          • Aristobulus schreibt:

            Von einem „Artikel“ kann ja überhaupt keine Rede sein: Es ist eine ärmlichst hingerotzte, todlangweilige, faktenlose Denunzianterei, die Körperverletzung gutheißt und stolz darauf ist, dass sie begangen wurde, nix sonst.
            Und der Plumpduzer da mit dem albernen Namen suggeriert rum.
            Hach, dieser bauernschlaue Hilfsdenunziant 😀

          • A.mOr schreibt:

            Dirk Maxeiner hat sich die Mühe gemacht etwas zu recherchieren, es ist soweit auch alles Videomaterial von Belang zur Sache zusammengetragen worden.
            http://www.achgut.com/artikel/hamburg_zeit-journalist_eroeffnet_antifa-menschenjagd

            @Justin Teim:
            Unglücklicherweise hat der Kohlhuber mit allem Recht was er über Rudkowski, Southern, den kleinen Lutz Bachmann und den Pool schreibt.

            Nehmen wir mal an, daß „der Kohlhuber Recht“ gehabt habe: das rechtfertigt dann den Aufruf zur Menschenjagd?
            Wohl kaum. Es zeigt nur die menschlichen Abgründe von Kohlhuber und Gesinnungsfreunden.
            Darüber hinaus handelt es sich um eine Straftat, mal ebenso kühl betrachtet, wie der Kohlhuber die Versehrtheit vermeintlich(!) „politisch Andersdenkender“ kühl mißachtet.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja. Diese Art der Menschenjagd ist was zutiefst Faschistisches (sofern es Faschismus außerhalb von Mussolini gibt, dann sieht er so aus).

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Justin Teim: „Unglücklicherweise hat der Kohlhuber mit allem Recht was er über Rudkowski, Southern, den kleinen Lutz Bachmann und den Pool schreibt.“

            Beispiele bitte!

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Es lohnt sich tatsächlich Kohlhubers Artikel zu lesen. Besonders interessant sind die Reaktionen des rot lackierten Nazipacks:
            „Du stehst ab jetzt unter dem Schutz der internationalen Antifa Bewegung. Mit Faschisten machen wir kurzen Prozess, erst recht mit so kleinen Feiglingen wie jenen die dir drohten und drohen. Wende dich jederzeit an uns, wenn du es für notwendig erachtest!“

          • Aristobulus schreibt:

            … auch der Duktus und der Ungeist dieser Drohweise ist faschistisch, nicht?
            Alte Kameraden.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Ari

            So ist es! Familie Rotbraun.

          • Justin Teim schreibt:

            @Arischtebolus

            Ist es Ihnen lieber wenn ich Sie mit Ihro Gnaden anrede?
            Und noch ne andere Frage: Betreiben Sie das Blog unter dem Codenamen Gerd Buurmann? Sie sind so etwas wie „Diskutant“ (ich schreibe das mal in Anführungsstrichen, diskutiert wird hier eher weniger, es wird eher getobt), Moderator und Komiker in Personalunion?

          • Aristobulus schreibt:

            Das geht Sie einen feuchten Kehricht an, dämlich dummbatziges Denunziantendings.

          • Justin Teim schreibt:

            Da hier gerade von Familie Rotbraun die Rede ist: Versucht doch mal mit einem „good night – white pride“ – Shirt auf eine Identitären- oder Hogesademo gehen. Viel Spaß!

            Und die Lauren hat das T-Shirt aus Versehen angezogen und wusste nicht worum es dabei geht. Ich kam kaum noch aus dem Lachen raus als ich diese youtube-Rechtfertigung gesehen hab. Hält die die Leute für blöd?

          • Aristobulus schreibt:

            Ah, der Widerliche will gern jemanden denunziert, gejagt und verprügelt sehen, weil sie zwei kleine Leonidas-Lambdas auf ihrem Hemde hat.
            Ferner suggeriert der Widerliche, die Identitären (die es kaum gibt, wer soll das sein?, wo sind die?) seien der mächtige, rechte Feind, gegen den er ‚kämpft‘.
            Pfui Deibl, wie diese illusionsgeilen, faschistisierenden Fälschungen rumstinken.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Justin Teim

            Inwiefern sind die Identitären faschistischer als der rot lackierte Nazidreck auf den Straßen Hamburgs? Zerstören die Identitären Geschäfte oder Autos?

          • Aristobulus schreibt:

            Mordversuche an Polizisten sind von Identitären bisher auch nicht beobachtet worden, und Geschäfte von Anwohnern plündern die auch nicht.

            Hm, genau zwei Identitäre sind mir bekannt, einer heißt Richard Spencer und ist die Neuauflage von David Duke, dem blondierten KuKluxKlan-Gewaltigen: Mit diesen gibt sich kein getroster Mensch jemals ab.
            Der Zweite ist Lauren Southern, aber die bezeichnet sich nicht als identitär, sondern als „libertarian“. Und?, sie ist gegen Islamisierung, gegen Genderisierung und gegen die Abwürgung von Meinungsfreiheit. Alles achtbare Positionen, die sie vertritt, hingegen Ideologie vertritt sie nicht.

            Das Ding Namens „identäre Gefahr!“ ist eine tiefrotbraun aufgebauschte Erfindung von Ideologen, die sich ihren rechten Feind hinbauen, um von der Abwürgung der Meinungsfreiheit, von linken Ausschreitungen (auch in den USA) und vom Dschihad-Islamterrorismus abzulenken.

            Ebenso das Feindbild „Alt-Right“ (die ja auch irgendwie identitär sein sollen) ist nicht greifbar. Wer soll das sein? Der einzige Name, der immer wieder auftaucht, ist Steve Bannon. Welches Verbrechen (außer crime-think) wird ihm zur Last gelegt: Dass er eben nicht links ist. LOL.
            Einen ganz öntsötzlichen Feind haben sich die Rotbraunlinken mitsamt ihren Islam-Gspusis da erfunden: Wo man auch nachgräbt, lässt sich keinerlei Substanz finden, nur wieder Fantasterei und dümmliche Propaganda.

      • Couponschneider schreibt:

        Sören Kohlhuber wird der rot lackierte Ken „KenFM“ Jebsen. Der kleine Sören bastelt schon an seiner persönlichen Dolchstoßlegende.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja, nich‘?, er haut daneben, trifft wieder den Punkt, haut wieder daneben, trifft wieder halb den Punkt, usf.
      Der Herr Posener möchte verstanden werden.

  4. Thomas schreibt:

    Noch eine Anmerkung.
    Obwohl der Begriff „Holocaust“ ja mittlerweile im Sprachgebrauch inflationär verwendet wird und nicht nur auf den Judenmord Anwendung findet, ist es schon seltsam, dass bestimmte Völkermorde einfach aus der Erinnerung gestrichen wurden.
    Während die Indianer, oh sorry, natürlich politisch korrekt native Americans, ständig dafür herhalten müssen, um zu zeigen, wie mies doch auch der Ami ist (Vietnams s.o.Saigon übrigens auch), wird der Holodomor z.B. fast immer durch die Bank ignoriert/verleugnet.
    Gerade bei den ach so Aufrechten aus dem linken Milieu.
    Wohl die falschen Täter?

    • Aristobulus schreibt:

      Danke für den Begriff Holodomor. Den kannte ich nicht (sicher die stalinistische Aushungerungspolitik in der Ukraine, jedoch nicht den Begriff).
      Linksseits wurden/werden auch Pol Pots Massaker komplett geleugnet -.

    • Couponschneider schreibt:

      Dem Ami wirft man ja vor, mit Leuten wie Pinochet (seine Rolle ist ambivalent und Linke haben das geringste Recht, sich über Pinochet aufzuregen) paktiert zu haben und heute noch mit Saudi-Arabien zu paktieren. Nur der schlimmste Verbündete der USA dienst nicht als Vorwurf an die Amerikaner: Josef Wissarionowitsch Stalin. Einerseits war das ein Kommunist, andererseits aber stehen selbst Linke den USA so viel Realpolitik zu, dass man mit solchen Schurken mitunter auch mal gemeinsame Sache machen muss, um anderen Schurken das Handwerk zu legen.

  5. Rainer David W. Früh schreibt:

    Ok, Korrektur:
    Sigi G. hat ausgeführt:
    „Die Sozialdemokraten waren, wie die Juden, die ersten doofer des Holocaust“.
    Es geht hier lediglich um die Genauigkeit und um deshalb nicht angreifbar zu sein. Der Gabriel’sche Schwachsinn bleibt dennoch der Gleiche!

  6. Ralf Weber schreibt:

    Es ist eine klare Ablehnung sowohl des rechten wie des linken Faschismus und seinen typischen Denk- und Handlungsweisen erforderlich. Beide waren im letzten Jahrhundert für menschenverachtenden und millionenfachen Mord verantworlich, sei es unter der ideologischen Rubrik Nationalismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Sozialismus, Kommunismus, Stalinismus, Maoismus etc.

    Die linksradikalen Excesse sind ein dringender Anlass, die Augen auch gegenüber unbequemen Erkenntnissen zu öffnen. Mal raus aus der Denk-Komfortzone der systematischen Meinungsbeeinflussung.

    Wichtig ist es hierbei auch ehrlich und unvoreingenommen darauf zu achten, wer die ideologischen Grundlagen dazu gelegt hat und es jetzt wie zu interpretieren versucht …

    Hierzu auch treffend:

    • bm98600 schreibt:

      Nur gut, dass Bosbach so deutliche Worte findet

      • Aristobulus schreibt:

        Schon, Beatrice.
        Andererseits hat die Hamburger Polizeir ganze zwei Stunden gewartet, bevor sie in der schlimmsten Nacht am Schulterblatt (so heißt diese Straße tatsächlich) nur irgendwas unternommen hat. Bosbach wütet gegen die Linkspartei und Teile der SPDgrünen, die widerlicherweise behaupten, dass die Polizei an der Gewaltspirale gedreht habe. Da hat er natürlich völlig Recht.
        Aber wer ist „die Polizei“: a) Tausende Polizisten, die ihre Knochen hinhalten müssen, während b) ein paar Kommandeure an politische Entscheidungen gebunden sind und demgemäß lieber gar nichts entscheiden.
        Den Unterschied zwischen a und b hätte Bosbach ziehen müssen: Weil der hinreichend erklärt, warum die Polizei zwei Stunden den linksfaschistischen Mob plündern und brandschatzen ließ.

        Innensenator Grote (SPD), ein deutlichst überforderter, wohl unfähiger Funktionär, hat gestern in ganzen sechs Minuten randvoll mit scheinsachlichen Scheinredundanzen gestammelt, was er in zwei Sätzen hätte sagen können: Die Poizei habe nicht einschätzen können, wer wann was wo usf., und sie musste sich erst ein Bild von der Lage verschaffen.
        Das schwächste Statement, das ich je gehört habe 😀
        In Hamburg ist es SPD-Tradition (nebst Funktionärsfilz überall), dass man rechtsfreie Räume zulässt, angefangen bei den besetzten Häusern der Hafenstraße damals, jetzt das Selbe mit der Roten Flora (am Schulterblatt, jaja, so heißt diese Straße wirklich). Man hält das für „suuuper-liberaaal“ (O-Ton Erster Bürgermeister Scholz).
        Wenn es super-liberal sein soll, dass ein paar hundert einfache Polizisten (über zweihundert Verletzte unter denen) wegen politischer Vorgaben zulassen müssen, dass ein linksfaschistischer Mob da alles demoliert und Geschäfte plündert, dann müssen solche Superliberalen weg.
        Weil die nix weniger als liberal sind, sondern unfähig.

        Ich kenne das Schulterblatt genau (hach doch, es heißt so, kann nix dafür). Da sind etwa fünf Hinterhöfe, mehr nicht. Es ist kein verschachteltes Terrain. Militärisch (es war eine militärische Situation) geht das so: Wasserwerfer rein, die erst alles wegspülen, was da an Leuten rumsteht, dann Zehnertruppen gerüsteter Polizisten (besser: Soldaten) vor, die jeden festnehmen. Aus.
        Jeeeden festnehmen?!, Kriminalisierung!
        Nö 🙂 . Wer in so einer Nacht sich da aufhält, gehört zum Mob, ganz einfach. Keiner geht da hin und bleibt da, nur um mal zu kucken und Selfies mit Brennbarem zu machen. Wer anwesend war, hat mitgemacht.
        Aber die SPD will eine Wahl gewinnen, nicht?, und ihren Wahlkampf tägt sie skrupellos und verlogen auf dem Rücken der Anwohner und derer aus, die da Geschäfte haben oder darin arbeiten.

        • Justin Teim schreibt:

          psst… ich geb Dir mal nen heißen Tipp, nur für Dich:
          Die Polizei hat diese Leute gewähren lassen damit sie die entsprechenden Bilder liefern und alle mit dem Finger auf SPD, Grüne und Linke zeigen können.
          Du glaubst doch wohl selbst nicht das die vorher nicht wussten was da kommt.

          • Aristobulus schreibt:

            Diese Verschwörungstheorie ist, wie soll ich sagen, die allerdümmste der letzten Tage.
            Oh, und es gab in den letzten Tagen sehr viele und sehr dumme und noch dümmere Verschwörungstheorien.

          • aurorula a. schreibt:

            Die dort ist allerdings besonders blöd: wenn das so gewesen wäre würde es heißen daß ausgerechnet die „Anti“fa genau das tut, was die Polizei will (damit die dann widerum ihre Bilder bekommen, mit denen sie dann, …). „Unwahrscheinlich“ doesn’t even begin to describe it.

          • O.Paul schreibt:

            Es ist eine Verschwörung, die Justin´s Statement als Verschwörungstheorie bezeichnet. So!

          • Aristobulus schreibt:

            Let’s swear about it.

          • aurorula a. schreibt:

            …but take care not to mis-swear:
            sonst haben wir gleich die nächste Verschwörung.

          • Justin Teim schreibt:

            Wieso Verschwörungstheorie?
            Ist doch alles prima gelaufen. Die öffentliche Meinung ist klar gegen die Linke, 75% der Deutschen wollen dass die Rote Flora geschlossen wird.

          • Aristobulus schreibt:

            Das allerschwachsinnigste cui-bono-Scheinargument seit Caesars Frage an Brutus.

          • aurorula a. schreibt:

            … und dabei ausgerechnet das herbeizuführen soll ausgerechnet die „Anti“fa (straf-)tatkräftig mitgeholfen haben?
            Alternativ: jeder wußte es vorher – aber die „Anti“fa wußte es nicht?

          • aurorula a. schreibt:

            Welches von den dreien soll ich also jetzt auf indymedia posten gehen:

            Hey, Leute, schaut mal hier [Link zum Beitrag oben], Justin Teim schreibt daß Ihr mit der Polizei zusammenarbeitet, um die Politik des Establishments zu unterstützen,
            oder
            Hey, Leute, schaut mal hier [Link zum Beitrag oben], Justin Teim schreibt daß Ihr alle ein Bißchen blöder seid als alle anderen, weil Ihr was nicht mitbekommt das sonst jeder Jahre vorher weiß
            oder
            Hey, Leute, schaut mal hier [Link zum Beitrag oben], Justin Teim scheint nicht verstanden zu haben, worum es Euch eigentlich geht, so überhaupt und sowieso?

          • Aristobulus schreibt:

            … Du könntest dorten z.B. unter dem Pseudonym ZoraCool posten, „Olaf Scholz muss bleiben, der Olaf ist einer von uns!“
            Das wäre der erste wahre Satz dorten seit Menschengedenken.

  7. Rainer David W. Früh schreibt:

    Na, da wären noch:
    „Der Holocaust der Bäume“
    (Startbahn-West-Gegner in Frankfurt)

    „Der Holocaust auf Deinem Teller“
    (PETA)

    „Die SPD war das erste Opfer des Holocaust“
    (Sigi G.)

    Sicherlich habe ich auch noch ein paar weitere Prachtexemplare
    intensiven Selbstgedenkens übersehen. Die Konkurrenz schläft schließlich nicht…

    • Aristobulus schreibt:

      … also neulich, als ich zu spät zum Einkaufen kam und also keine Milch und kein Brot mehr bekam, mea culpa!, da rutschte es mir heraus, „boah, voll holo, ey!“
      Man sollte achtgeben, dass der Sprachgebrauch der Allgemeinheit nicht mehr auf einen abfärben möge, als es ästhetisch ist.

    • American Viewer schreibt:

      Und Siggi Pops Figur war das erste Opfer seines Fress-Holocaust.

      Die Formulierung von Siggi Pop war schon mega-krass. Die Frau im Video hat null Erfahrung mit Medien, die bekam eine Kamera vors Gesicht gehalten und sollte dann druckreife, politisch korrekte Sätze sprechen. Das geht natürlich schief.

      Aber Siggi Pops Aussagen waren eine wohl überlegte Formulierung in einem schriftlich geäußerten Beitrag für die Frankfurter Rundschau. An dieser Formulierung haben seine Mitarbeiter und er einige Tage gefeilt – und fanden sie offenbar ganz toll. Dass sie überhaupt auf so eine historische Lüge kommen und/oder gar nicht wissen, was man unter Holocaust versteht, sagt schon alles über diese Leute aus, was man wissen muss.

      • Aristobulus schreibt:

        „Und Siggi Pops Figur war das erste Opfer seines Fress-Holocaust.“ 😀 😀 * glugggs‘ *

        -Was hat er denn in der Frankfurter Rundschau gesagt?, war es die Bemerkung, dass die SPD das erste Opfer des Holocaust gewesen sei?
        Das war in der Tat die Gaskammer-an-sich für den ganzen Rest von bon-goût in ganz Frankfürt (von sowas wie Faktum & Wahrheit ganz zu schweigen. Ähm?, Fafafa~ wie?)

        • American Viewer schreibt:

          Wortwörtlich hat er geschrieben: „Sozialdemokraten waren wie Juden die ersten Opfer des Holocaustes.“ (—> wenn man den Genitiv mal nicht erzwingen will, dann ja wohl hier!)

          Was viele gar nicht gesehen bzw. kommentiert haben: Benutzt hat Siggi Pop den Satz als Einleitung und Quasi-Beweis für die angeblich immer schon herzliche Beziehung zwischen der SPD und Israel. In Wirklichkeit gab‘ es diese innige Beziehung nie. Nicht unter Schröder, nicht heute und unter Brandt und Schmidt schon gar nicht. Mehr Lügen wie Siggi kann man gar nicht. Aber typisch, dass die MSM ihm das alles haben durchgehen lassen.

          • Aristobulus schreibt:

            Arghh, wie soll man sagen: Siggi-Pobb ist dem Genitiv sein Komplett-Holocaust.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Och, der DLF heute eben… Die Passagiere der Exodus und die überlebenden Juden überhaupt seien ja nicht nur in Deutschland unbeliebt gewesen… auch in den Niederlanden oder in Polen oder Frankreich. Ich hatte nicht den Eindruck von Sarkasmus.

          • Aristobulus schreibt:

            … aber bestimmt hat der DLF trotzdem (also dem zu Trotze) etwas von der „immer schon herzlichen Beziehung“ usf. verlautet, zumindest von eben dieser immer schon Herzlichen des DLF gegenüber hm wem auch immer, hat er nicht?

  8. Sophist X schreibt:

    Eigentlich hat die Frau nur offenbart, dass der Begriff Holocaust weit oben in ihrer Wortschatztruhe liegt, und bei so einem improvisierten Statement kann schonmal die Rhetorik überkochen.
    Warum der Holocaust auf ihrer Wortliste so weit oben steht, kann man nur mutmaßen. Ich schätze mal, dass sie eine bieder linksalternative Existenz führt und sehr häufig vor einer Wiederholung des Holocausts warnt während sie prüft, ob die Bio-Orangen ihrer WG-Genossin aus Israel stammen.

    • American Viewer schreibt:

      Ich kenne ein paar Leute, die das Wort ab und an benutzen, wenn sie etwas ganz extrem finden. Die meinen das komplett unpolitisch. Die meisten, die das Wort so benutzen, wissen gar nicht, für welchen Vorgang das Wort eigentlich benutzt werden sollte. Wenn nicht mal mehr der deutsche Außenminister weiß, was Holocaust bedeutet, warum sollte es dann die Frau von der Straße wissen???

      • Aristobulus schreibt:

        … die Frau hat’s dann doch wieder im antiken Sinne benutzt (Ganz-Verbrennung, totale Verfeuerung). So gesehen und in dem naiven Zusammenhang liegt sie ja nichtmal falsch.
        Der deutsche Außenminister hat aus dem Wort freilich eine selbststilisierende Totallüge gemacht, von der nichtmal das Gegenteil stimmt.

        Hm, was könnt’man draus lernen (die Moral von der G’schicht): Unbildung ist zwar etwas schade, aber nicht schlimm, aber gezielte Halbbildung ist was Furchtbares.

  9. klartext77 schreibt:

    Alles gut, die Welt lernt aus der Geschichte: Aktuell das politische Genie Macron (verurteilt „israelischen Kolonialismus“ https://twitter.com/taurus1369/status/883777472537518082) und die UNESCO (erklärt Hebron zum „palästinensischen Weltkulturerbe“ http://www.tagesschau.de/ausland/unesco-hebron-101.html). Mit Grüßen von Dr. Goebbels: „Tausendmal wiederholte Lügen werden zu Wahrheiten!“ Was will man mehr? Jenseits von alledem würde die Unbescheidenheit beginnen.

    • klartext77 schreibt:

      Auch schön:
      Die Causa »Judensau« http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29057
      +
      Islamist preacher who compared Jews to ‚fleas‘ to speak at Palestine Expo event in government building
      http://www.telegraph.co.uk/news/2017/07/07/exclusiveislamist-preacher-compared-jews-fleas-speak-palestine/

      • Aristobulus schreibt:

        Ebrahim Bham once cited the Nazi minister Joseph Goebbels in a comparison of Jews to „fleas“

        Also das g’fällt mir. Langsam hat man ja vom Vorwurf seit dem siebten Jahrhundert die Nase voll und voller, dass man Affen und Schweine sei. Das Goebbels’sche „Fliegen!“ sind da mal ’ne entschiedene Innovation im Islam. Der hat sonst ja leider eher gar keine, immer so.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Fleas sind Flöhe, flies sind Fliegen…

          • Aristobulus schreibt:

            😳
            Waah, stimmt. Hm, also Flöhe sind in der Tat besser als Fliegen. Der Goebbels hätte ja sagen können „flies!“, aber er hatte ein Einsehen und sagte dann doch „fleas!“ Der steigt glatt in meiner Achtung.

    • American Viewer schreibt:

      „Dabei wurde Hebron von der UNESCO als ‚islamische Stadt‘ bezeichnet.“

      Was soll denn eine „islamische Stadt“ sein??? Jetzt ist der Islam nicht mehr nur Religion, sondern auch Nation und Volk, der Städte sein eigenen nennen kann.

      Wikipedia zählt jeden Juden einzeln auf, der es wagt in dieser „islamischen Staat“ zu leben:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hebron#Israelische_Siedlungen_in_Hebron

      Diese „islamischen Städte“ scheinen ja sehr tolerant zu sein.

      • Aristobulus schreibt:

        Die jüdischen drei Erzväter und drei Erzmütter, die in der islamischen Stadt Hebron begraben sind, sind wahrscheinlich unter Allen die Allertolerantesten, denn die protestieren seit einiger Zeit gar nicht dagegen, dass die Islamiker sie als ausschließlich-Muuuslimpropheten bezeichnen. So freundliche Affen und Schweine hat man wahrlich selten gesehen.

        Hm, oder es ist anders:
        Die Islamiker sind wahrscheinlich die Aller-Allertolerantesten gegenüber den drei Erzmüttern und drei Erzvätern, indem diese ja Affen und Schweine (was noch?, ah, neuerdings auch Fliegen) gewesen sind, und dass die sie zu ausschließlich-Musliiiimen machen, obwohl sie ja schmotzige Joodn gewesen sind!, ist ja wohl die größttoleranteste Auszeichnung, die sie je können.

        Hm!, oder es ist doch anders-anders:
        Dass die paar jüdischen Familien, die in Hebron aushalten, komischerweise keinen Sinn für die Erhöhung haben, die ihre drei Erzväter und drei Erzmütter durch die Religion des Friedens erhalten, denn sie bestehen darauf, dass ihre Stadt nun mal eine von Affen, Schweinen und ja, Fliegen sei, weil ihre Stadt nun mal eine jüdische Stadt der drei jüdischen Erzmütter und drei jüdischen Erzväter ist.

        Hmja!, es bleibt aber schwierig, denn es könnte noch anders-anderer anders sein, denn was sagt überhaupt Rachel dazu, die vierte der Erzmütter? Die ist bei Betlehem begraben, im Rahelsgrab, das die Mohammedaner als Bilal-Moschee bezeichnen, denn die haben genau da wohl mal eine Moschee hingetan, wo die Rachelbegraben ist, obwohl die Rachel im Koran gar nicht erwähnt wird. Tja, es ist schwierig auch mit der Rachel!, denn die Islamiker sagen, dass dort, wo einmal eine Moschee sei, immer eine Moschee sei, und da sei die Rachel ja ganz egal. Zumal als Äffin, Schweinin und Fliegin.
        Weswegen ja auch Hebron eine islamische Stadt (so schließt sich der Kreis) und die dortigen Gräber der anderen drei Erzmütter und der drei Erzväter einfach eine Moschee sei. Denen gehört einfach alles, und was ihnen irgendwann mal nicht gehört hat, das soll ihnen aber doch gehören!, wahrscheinlich rückwirkend.

        Hmalso, wie man das Ganze nun dreht und wendet oder wieder dreht: Festzustellen ist wohl ein- für allemal, dass es wahrscheinlich nie genug Moscheen gibt. So wie islamische Städte und islamisches Land. Also muss das mehr werden. Am Besten alles muss. Also alles überall. So.
        Und wenn sich desob der Abraham im Grabe rumdreht!, wird sofort Ibrahim an den Blumen des Korans riechen, und alles ist wieder akbar.

        • Aristobulus schreibt:

          … nur was aus den Affen und Schweinen, und ja, auch aus den Fliegen wird, das ist noch immer nicht geklärt. Seufz. Denn es müssten doch wahrlich musliiimische Affs, Schweins und Fliegs sein, die. Weil doch alles denen. Also auch die.
          Aber wenn das!, was wird dann aus dem Koran?, denn da drin steht ja allüberall was über die entsetzlichen Juden und über die furchtbaren Ungläubigen geschrieben, die aber doch nach aller Logik & Koran allesamt Müxliiime sind allüberall. Also schon immer. Tja.

          Womit es leider schwierig bleibt.

  10. Frase0815 schreibt:

    Früher war halt alles besser. Auch die linksugend sehnt sich anscheinend nach der guten alten Zeit.

    • Aristobulus schreibt:

      Vorschläge für Slogans für diese bunten kuchenfreundlichen Hängis, Hängas, Antifashionistis und AntifashionistInnen-Faschos von der heutigen Domstraße (das ist die Domstraße da, sonst voller brausender Autos, die übrgens glatt mal herbeibrausen könnten, alles viel zu kuchengut da!)

      „Mit Spaß gegen Jud‘ und Krieg!“
      „Tierlieb von hier bis Auschwitz!“
      „Welcome to smell!“

    • American Viewer schreibt:

      Das ist zunächst einmal „nur“ ein anti-kapitalistischer Octopus. Diese Leute glauben ja, der Kapitalismus sei das Problem und beherrsche die ganze Welt auf negative Art und Weise. Da ist es natürlich naheliegend, wenn man eine Krake verwendet.

      Wirklich nahe am Antisemitismus ist zum Beispiel die Zuckerberg-Krake, die die SZ in Auftrag gegeben und abgedruckt hat. Typisch SZ eben.

      • Frase0815 schreibt:

        „Das ist zunächst einmal „nur“ ein anti-kapitalistischer Octopus“
        Das kann man, wenn man freundlich gesinnt ist, annehmen. Ich bin mir da allerdings nicht so sicher, die Linksjugend (Ruhr in dem Fall) hat sich ja im Sommer 2014 auch schon nicht mit Ruhm bekleckert, vorsichtig ausgedrückt.
        Ansonsten ist das Motiv in meinen Augen zumindest Geschichtsvergessen – wo die Spacken sich doch den Antifaschismus ganz, ganz dolle auf die Fahnen geschrieben haben.
        Dann sollten die diesen Vorläufer zumindest kennen:

        • American Viewer schreibt:

          Ich kenne die Bilder. Und ich bin auch das Gegenteil von einem Antikapitalisten. Aber Karikaturen mit Kraken gab‘ es auch schon lange vor den Nazis. Man muss nicht immer gleich direkt den Weg zu den Nazis gehen. Wesentlich für mich ist es, dass diese Leute, die gleiche Denke haben wie Nazis. Die Fokussierung auf Symbole wie Kraken ist fast schon ein bisschen am Thema vor bei. Im Grunde geht das in die Richtung: „Hättet ihr unbelastete Tiere wie eine Waschbären oder Biene Maya genommen, dann wäre es ja okay.“ Nein, es ist eben nicht okay. Die Denke dieser Leute ist ganz grundsätzlich falsch und nicht nur ihre oberflächlichen Symbole.

          Aber ich gebe zu, dass es einfacher ist und schneller (und wahrscheinlich auch effektiver), wenn man einfach die Symbole angreift und gleich die Linie zu den Nazis zieht. Damit dringt man ggf. besser zur allgemeinen Bevölkerung durch, das kann gut sein.

          • Aristobulus schreibt:

            🙂

            Vielleicht waren die Kraken-Karikaturen schon um 1900 ebenso gemeint wie später die ganz einschlägigen Zeichnungen im Stürmer-? Das ließe sich herausfinden (oder, ab ca. wann das Thema Krake-in-Zeichnung einfach gleichbedeutend mit Hakennase-und-Zylinderhut wurde).
            Übrigens stehen seit etwas zwanzig oder dreißig Jahren fast jeden Tag in arabischen Zeitungen genau diese Kraken-Zeichnungen als Allegorien für den Jud‘, und wenn da Hakennasen gezeichnet werden wie besonders in iranischen Zeitungen seit 1979, trägt der Jud‘ darauf komischerweise bevorzugt einen Zylinder.

          • American Viewer schreibt:

            Ich denke Sie haben Recht, die Krake mit Weltkugel war immer schon als Verschwörungstheorie gemeint. Sie haben es ja unten gut beschrieben, als übermächtige, allgegenwärtige, animalische Macht, die die Welt kontrolliert und sie immer weiter verschlingt. Diese Krake war aber noch relativ flexibel, man konnte sie für jede absurde Weltverschwörungstheorie benutzen. Die antisemitische Aufladung erfolgte dann wohl erst durch die Nazis bzw. ggf. durch ihre Vorläufer-Organisationen.

      • Aristobulus schreibt:

        Das stimmt, Viewer. Wobei jede weitergehende Überlegung eines jeden Antikapitalisten exakt beim Stürmer-Kraken (neuerdings Netanyahu-Kraken) enden müsste, nicht?
        Jene von denen, die weiterdenken als bis zum bloßen Ressentiment gegen „die Finanzmärkte“, kommen in der Regel ganz schnell beim Schlagwort „Goldman-Sachs“ an (Zwinker-Chiffre für das, was frühere Antikapitalisten „die jüdische Hochfinanz“ nannten), manche kommen über wenige Umwege dann gleich auf „Rothschild“.

        Occupy hatte in seinen Texten dieses assoziative Procedere ja diese Assoziationsseligkeit auf eine ganz erschreckend langweilige Weise gezeigt.
        Die Linkspartei hat irgendwie die selben diffusen Bilder im Hirn, also verwendet sie den $-Kraken einfach mal so als Sinnbild für den internationalen Finanzkapitalismus (wobei wir schon wieder just bei dem Begriff sind, der für jeden, der ihn so verwendet, mit den Juden verknüpft ist)

        • American Viewer schreibt:

          Stimmt. Die Denke zwischen diesen Leuten und Nazis ist natürlich die gleiche. Dieses grundsätzliche Problem geht aber oft unter, wenn man nur die Symbolik angreift. Das wäre so als wenn man zu einem Nazi sagt: „Deine Ideologie ist ja total berechtigt, aber häng‘ doch bitte die Hakenkreuze ab.“

          • Aristobulus schreibt:

            lol. Aber ja.
            À propos, ich traue auch keiner Symbolik-an-sich. Symbole sind nie deutlich und nie eindeutig.
            Es lassen sich nur die Emotionen, Assoziationen und Beimengungen deutlich benennen und analysieren, die durch irgend Symbolik erzeugt werden (sollen), nicht?

      • Aristobulus schreibt:

        Aber ja, Frase, da isses, das sich ringelnde und die Welt erwürgende Joodn-Tier.
        Hm, die Krake wird entweder gleich mit Judenstern oder mit etwas versteckterem Dollarzeichen ( -> Ostküste) dargestellt, nicht?, anders hab ich sie noch nie gesehen.

        Immer (also immer) ist damit eine übermächtige und zugleich minderwertige, unsichtbare und allgegenwärtige, dämonische Macht gemeint, die die Welt kontrolliert und sie immer weiter verschlingt.
        Wenn nicht der Jud‘ direkt gemeint ist, weil vielleicht bloß die Marktwirschaft gemeint ist, operiert das Bild vom Kraken immer exakt mit den Prämissen des Judenhasses: Eine übermächtige und zugleich minderwertige, unsichtbare und allgegenwärtige, dämonische Macht, die die Welt kontrolliert und sie immer weiter verschlingt.

        Ein Einzelner könnte das Krankenbild mal zwischendurch nicht in dieser Absicht verwenden.
        Aber wenn die Linkspartei das so verwendet, ist es äußert unwahrscheinlich, dass das Stürmerhafte da keinem aufgefallen ist.

    • Rainer David W. Früh schreibt:

      Gute, alte Zeit, jetzt wieder neu!

      • Aristobulus schreibt:

        Ah, ändläch.
        Man konnt’s schon nicht mehr erwarten.
        Und wenn man vor lauter schlechtem Gewissen alles und besonders sich selbst nicht mehr ausstehen kann, dann lässt man einfach die gute alte Zeit wieder aufflammen.

        • Aristobulus schreibt:

          … zumal just a) linke b) Antifaschisten es damals ja nicht gewesen sind.
          Weswegen die überhaupt keine Problem mit Judenhasserismus und/oder mit Faschisterismus haben. Wenn sie damit eins hätten!, ja?, würden sie damit zugeben, dass sie was falsch machen.
          Wobei a) Linke und/oder b) Antifaschisten jedoch niemals etwas falsch gemacht haben sollen können. Das Rechthaben haben die eingebaut wie die Vorfahrt.

  11. Yael Schlichting schreibt:

    Du hast noch den Hace Strache vergessen: „Wir sind die neuen Juden.“

    • Clas Lehmann schreibt:

      Weswegen der ja auch nicht, nie, und nimmermehr antisemitisch überhaupt nur sein könnte…

  12. Aristobulus schreibt:

    Ich bin hier mittendrin.
    Seit Donnerstag sind hier die Straßen verwüstet, schwarze Blöcke von schlaksigen, verwahrlosten Mutwilligen kommen mir entgegen, wenn ich versuche einzukaufen, und nope, es lässt sich ja nichts einkaufen: Die Geschäfte sind mit stählernen Rolläden oder Holzverschlägen verrammelt.

    Der wirtschaftliche Schaden durch den Verdienstausfall kleiner Leute ist enorm. Auch wegen der abgebrannten Autos. BRANDSTIFTUNG in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern in hunderten Fällen. Da sind Kinder drin! Aber es wird BRANDSTIFTUNG betrieben, viele hundert Male. Das sind Mordanschläge.

    Ich bin Jude und hatte bisher noch überhaupt nicht die Assoziation Holocaust. Huch?, Holo-wie? Meine Eltern haben den realen Holocaust erlebt, und das hier jetzt hat überhaupt nichts davon, in gar keiner Hinsicht.
    Es hat vielmehr was von SA-SA-SASASA-SAIGON.
    Auch wegen der Hubschrauber, die seit Donnerstag fast ohne Unterbrechung über die Gassen dröhnen, und wegen der Spechchöre und Krachböller und Rauchbomben, und wegen der chaotischen, lethargisch lungernden oder irgendwo hinrasenden Massen und wegen der ganzen Verwüstungen, sobald ich auf die Straße gehe.

    • Thomas schreibt:

      Ein Onkel von mir ist in Vietnam gefallen.
      Finde ihren Vergleich daneben!
      Aber vielleicht meinen sie ja auch nur den Song (19) und die Atmosphäre, die musikalisch beschrieben wird.
      Ich weiß nicht, ob sie gedient haben und ob sie je in einem militärischen Kriegseinsatz waren, aber da da ist noch ein Unterschied (zu den Krawallen in HH).
      Glauben sie mir das!

      • Aristobulus schreibt:

        Ach, das glaube ich Ihnen auf’s Wort.
        Übrigens, nicht alles, was hinkt wie z.B. permanentes Hubschraubergedrön seit ’69 und drei Tagen, ist ein Vergleich 😀

    • Clas Lehmann schreibt:

      Also: SA ja nun nicht, da passt der Arbeitsrhythmus nicht, die waren 4/4-getakted, wohingegen diese schwarz gewandeten Zerknalltreiblinge einfach andere moves drauf haben, haben sie nicht?

      • Aristobulus schreibt:

        … die müssen schon Zweitakter gewesen sein, wegen des Benzin-Ölgemischs, das da flog und kokelte. Und wie sowas rattert und knallt und stinkt.

    • Justin Teim schreibt:

      Bist Du gerade in Mossul?

  13. Stephan schreibt:

    Nun gut, das ist nicht neu. Aber gut geschrieben… Den Zweitholocaust – bzw. die Warnung davor – hat ja schon Joschka Fischer erfunden, um den Angriff auf Jugoslawien zu begründen, vor fast zwanzig Jahren..

    • Aristobulus schreibt:

      … als die serbische Armée das Massaker von Srebrenica angerichtet hat.
      SO muss Ihr Satz über Jugoslawien enden: Weil die erste Hälfte sonst die Unwahrheit ist.

      -Und nein, den Zweitholocaust hat präzis die sowjetische Propaganda nach dem israelishen Sieg von 1967 gegen ihre arabischen Verbündeten erfunden: Als der Antizionismus von dort aus dem ganzen Ostblock und seinen angeschlossenen kommunistischen Westparteien vorgeschrieben worden ist.
      Da fielen zuerst die Vorwürfe an die Juden, dass sie die neuen Nazis seien.
      -Ähmnein. Die fielen ja nicht einfach so wie ein Fest: Die wurde gezielt erfunden, getreu der ex-zaristischen Tradition, die die Protokolle der Weisen von Zion einst analog erfunden hatte.

    • American Viewer schreibt:

      Auch in diesem Fall kann ich Fischers Worte nachvollziehen.

      Es ist ein reales Problem im Deutschland von heute, dass es eine regelrechte Sprachpolizei um den Begriff Holocaust gibt, die jede Verwendung des Begriffes auf die Goldwaage legt und den Umgang mit dem Holocaust ganz allgemein tabuisiert. Das ist nicht gut und erschwert letztendlich auch die Aufarbeitung der Geschichte selbst.

  14. American Viewer schreibt:

    Dass der Trend in der Tat zum Zweitholocaust geht, sieht man am Umgang vieler Westler mit Israel.

    Dass einfache Menschen, die plötzlich in eine TV-Kamera sprechen sollen, im Eifer des Gefechts den Begriff Holocaust als Synonym für „besonders schlimm“ benutzen, würde ich hingegen nicht auf die Goldwaage legen.

    • anti3anti schreibt:

      „Kreuzzug“ wäre stattdessen angepasst.

    • Couponschneider schreibt:

      Fehlt eigentlich nur noch Nobbi, der konstatiert, dass die staatliche Rente einen Holocaust erlebt. Nur heißen die Verantwortlichen nicht mehr Hitler und Himmler, sondern Riester und Rürup.

      Nobbi kriegt so einen Blödschnack noch fertig.

      • Aristobulus schreibt:

        … und fehlt noch der Hamburger Bürgermeister Scholz, der bestimmt bald sagen wird, dass die Suuuperliberalität seiner SPD grad den Holo durch rechte Populisten und durch die Kriminalisierer freundlicher Schwarzgeblockter erlebt.

      • ZetaOri schreibt:

        @Couponschneider Juli 9, 2017 um 3:50 pm

        „[…]
        Nobbi kriegt so einen Blödschnack noch fertig.“

        Jo, könnte mir vorstellen, dass der American Viewer mit dem …

        „… einfache Menschen, die plötzlich in eine TV-Kamera sprechen sollen …“

        … an exakt so etwas gadacht hat. >;D

        @Aristobulus Juli 9, 2017 um 6:29 pm

        <

        blockquote>

        „[…] freundlicher Schwarzgeblockter erlebt.

        <

        blockquote>

        Das war jetzt gemein. Du wusstes ganz genau, dass da jeder zuerst „Schwarzgelockter“ liest.
        😀

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