Wahlumfrage

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70 Antworten zu Wahlumfrage

  1. Aristobulus schreibt:

    Die FDP propagiert die Legalisierung von Leihmüttern:
    http://www.freiewelt.net/nachricht/fdp-will-leihmutterschaft-legalisieren-10071800/

    Wer bald FDP wählt, und sei es notgedrungen, wel er das Gemerkel und das Geschulze nicht mehr erträgt: Der wählt sich etwas anderes Unerträgliches ins Haus.
    So isser, der Christian Lindner. Er hängt dem niedersten aller Zeitgeister an und trompetet merkelgemäß und SPDkonform.

    Wer hatte neulich prophezeiht, dass die Einführung der „Ehe für Alle“ solche grauenhaften Initiativen wie die baldige Legalisierung von Leihmüttern, die „Ehe“ zu Dritt oder die schariakonforme „Ehe“ zwischen einem Bärtigen und vier Frauen nach sich ziehen werde?
    Ach, bloß Konservative waren’s. Also rechte Kassandras. Auf die darf man ja nicht hören.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Die FDP hat sich kein bisschen geändert. Sie ist immer noch derselbe Opportunistenclub, dem es einzig und allein um Ministerposten um jeden Preis geht. Das Einzige, was in den letzten Jahren passiert ist, sind ein paar kleine kosmetische Eingriffe. Um ehrlich zu sein, ich habe diese nutzlose Partei längst zu den Akten gelegt.

      • Aristobulus schreibt:

        Hm, aber grad das ist sie wohl, Eitan, die Änderung der FDP, die mal individualistisch und liberal war!, ja war sie doch mal!, aber seitdem die individualistische und liberale Generation (die dafür gekämpft hat, denn die wusste, wie man für was kämpft) weg ist, haben diese aalglatten Lindner-Dutzendgesichter alles an sich gerissen und behaupten, sie seien liberal.
        Da lachen ja die Hyänengehühnerten.

        P.S.
        Die Legalisierung von Leihmüttern. Bitte?!, die FDP will zombiemedizinische Frankenstein-Manipulationsembryos züchten lassen, will was Monströses machen lassen, Kinder werden dann hergestellt!, damit künftig Spaghetti und Marmelade und Kinder und sowas beim Walmart eingekauft werden können. Aargh, nö, pardon, ja nich‘ beim Walmarkt. Der ist ja U.S.-kulturimperialistisch und sozial kalt. Es wird beim heimischen Bioladen an der Ecke sein, der künftig die garantiert nachhaltig und total plutoniumfreien Uterusse zum Eiheits-Sozialpreis verkloppen wird, und wenn man da dann wieder rausgeht, nachdem sie einem ’nen Uterus eingenäht haben, rufen sie einem ein ganz liebes Tschüssle hinterher.

        Der Lindner kommt aus so einem Leih-Frankenstein-Uterus. Der trägt das im Gesicht. Deswegen will er Anderen das antun.
        * kotz‘ *

  2. Eitan Einoch schreibt:

    Die neue CDU-FDP-Landesregierung in NRW unter Armin Laschet hat bereits die ersten Wahlversprechen gebrochen. Ging diesmal sehr schnell. Na, wen soll man jetzt wählen?

  3. Kanalratte schreibt:

    Die Außendarstellung der AfD ist eine Katastrophe. Die noch junge Partei hat allerlei Pöbel ihren Reihen, darunter z.T. auch dem Rechtsextremismus nahestehende Personen. Trotzdem ist sie die einzige Partei in Deutschland die eine klare Linie fährt und ihrer Ausrichtung treu bleibt. Würde man geschickter agieren, seriöser auftreten und sich dem Extremismus konsequent lossagen, hätte die AfD sicherlich ein Potenzial von über 15-20% der Wählerstimmen. Dass die Partei ständig von Linken und auch insbesondere von den mutmaßlich neutralen Medien gebasht wird kommt noch verschlimmernd hinzu.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Die AfD wird sich entscheiden müssen, ob sie a) den von der Merkel-CDU enttäuschten und verprellten Konservativen wieder eine Heimat und eine Stimme geben möchte, oder ob sie b) Auffangbecken und Plattform für allerlei Idioten aus dem zersplitterten rechtsextremen Lager sein möchte. Beides wird nicht dauerhaft funktionieren.

      • Aristobulus schreibt:

        Es wird funktionieren, Eitan, wenn sich die AfD entschließt, konsequent die Plattform für Konservative und für Liberale zu sein.
        Lies Dir etwa Beatrix von Storchs Rundmails und Initiativen durch. Sie startet viele. Ich habe noch nichts von ihr lesesen oder gehört, das Konservative und Liberale verprellen könnte.
        Die G’storchte ist eine sehr klardenkende Dame.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Im Moment sieht es eher so aus, dass die AfD sich für b) entscheidet. Sie wird zum Auffangbecken für den rechten Rand, weshalb ich sie nicht wählen kann. Ich bin maßlos enttäuscht von der AfD, sie hat gut angefangen und hätte es weit bringen können als echte Alternative zum Merkelwahn. Sie hat sich stattdessen dafür entschieden, rechte Splitterpartei zu werden. Das Parteienestablishment ist dagegen in den letzten Jahren dermaßen an den linken Rand abgedriftet, dass die gesellschaftlich-politische Mitte keine Stimme mehr in der Parteienlandschaft mehr hat. Es ist zum verzweifeln mit den verdammten Deutschen! Sie können einfach keine Demokratie.

          • aurorula a. schreibt:

            Es ist zum verzweifeln mit den verdammten Deutschen! Sie können einfach keine Demokratie.
            so, ungefähr:
            http://cicero.de/innenpolitik/demokratie/56713

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ja, auch. Aber das Hauptproblem mit den Deutschen besteht darin, dass sie einfach Extremisten bis in die Knochen sind. Deswegen funktionieren Neugründungen politischer Parteien hierzulande (anders als z.B. in Israel, wo ständig neue Parteien gegründet werden) einfach nicht, da sie innerhalb kurzer Zeit ins linke oder rechte Extrem abdriften. Pragmatismus ist den Deutschen fremd, bei ihnen geht es sogleich ums Ganze und Prinzipielle. Aber es stimmt, so etwas demokratisches wie eine Streitkultur ist dem Deutschen ebenso fremd. Was zählt, ist Konsens und Harmonie im Volkskörper. Das „Wir“ entscheidet… sorry, ich muss aufhören. Mir kommt das gestrige Mittagessen hoch…

          • aurorula a. schreibt:

            Mit einem Wort: romanitscher Totalitarismus.
            Das ist durchaus ein Grund, den Liebermann zu zitieren.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Kaum habe ich den Kommentar geschrieben, werde ich wieder mal von der Geschichte eingeholt. Lest selbst:
            http://www.achgut.com/artikel/youtube_loescht_ate_abdel-samad_und_broder

            Es ist unfassbar, wie dieses unsäglich dumme Land sich bereitwillig von seinen Feinden vorführen lässt.

            An dieser Stelle fällt mir ein passendes Zitat ein:

            „Europa wird bald wegen seines bisherigen Liberalismus untergehen, der sich als kindlich und selbstmörderisch erwiesen hat. Europa hat Hitler hervorgebracht; und nach Hitler steht hier ein Kontinent ohne Argumente: die Türen weit offen für den Islam; er wagt es nicht länger über Rasse und Religion zu reden, während der Islam gleichzeitig einzig die Sprache des Hasses gegen alle ausländischen Rassen und Religionen kennt. (…) Ich würde darüber reden, wie Muslime Europa überfluten, besetzen und unmissverständlich vernichten; darüber, wie Europa sich damit identifiziert, über den selbstmörderischen Liberalismus und dumme Demokratie. Es endet immer auf dieselbe Weise: Die Zivilisation erreicht eine Reifestufe, auf der sie nicht nur unfähig ist sich zu verteidigen, sondern auf der sie in scheinbar unverständlicher Weise ihren eigenen Feind anbetet.“ (Imre Kertész)

          • aurorula a. schreibt:

            Gehört Youtube nicht hundertprozentig Google?

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, derweil eben der (oder die) so wie Facebook bekannt dafür sind, schon vor Maas‘ Netzwerkdurchsetzungsgesetz ganz besonders netzwerkdurchsetzungsfolgsam gewesen zu sein – und jetzt sind sie folgsamer denn je.

  4. Kanalratte schreibt:

    FDP oder AfD

  5. Hein schreibt:

    Beatrix von Storch veröffentlichte ein Statement zur Abstimmung der EU, die in einer Resolution Israel wieder einmal ihren Frieden nahelegte:
    „Der Antisemitismus hat sein Zuhause bei der politischen Linken. Der Staat Israel, der einzige ebenso kapitalistische wie demokratische Staat im Nahen Osten, ist ihnen ein Dorn im Auge. Das links-dominierte EU-Parlament hat am Donnerstag mit einer großen Mehrheit eine Entschließung angenommen, die Israel eine Zweistaatenlösung vorschreiben will. Dafür ist es nicht zuständig. Es soll sich nicht einmischen. Mir fehlt auch jedes Verständnis dafür, wenn das EU-Parlament versucht, nicht nur Araber, sondern auch Israelis als Terroristen zu bezeichnen. Der Terrorismus in Israel hat nur einen Verursacher und den muss man klar benennen. Die einzige richtige Entscheidung ist, sich an die Seite der Opfer des Terrorismus zu stellen. Die EU muss außerdem aufhören, israelische Produkte zu boykottieren. Auch die Boykott-Forderung hat die Entschließung wiederholt. Diese habe ich abgelehnt.“ Text der Entschließung: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=MOTION&reference=P8-RC-2017-0345&language=DE
    Ob man eine ähnliche Aussage von einem FDP-Abgeordneten bekommt? Hoffentlich!

    • Kanalratte schreibt:

      Das ist nicht richtig. Der gemäßigte Antisemitismus ist im Allgemeinen gleichermaßen bei Linken als auch bei Rechten zuhause. Mit dem Zusatz dass Rechtsextreme nach wie vor einen sehr harten Antisemitismus vertreten. Antiamerikanismus ist hingegen häufiger bei politisch Linken zu finden als bei politisch Rechten.

      Meiner Meinung wird im Allgemeinen bzgl. Israel nicht genug zwischen „Antisemitismus“ und reinem „Israelhass“ unterschieden. Viele Menschen hassen Israel einfach, weil sie das so von Eltern, Bekannten, Medien usw. vorgelebt bekommen.

      • Aristobulus schreibt:

        … hm, darüber denke ich seit gestern Nacht nach, Kanalratte.

        Die beste Antwort wird wohl so lauten: Judenhass ist ein diffuses Gefühl, ein Ressentiment, dass sich nicht bewusst werden will. Es befeuert allerlei unklare Verschwörungstheorien, die sich mal so, mal anders nennen. Diese haben immer (immer!) eins gemeinsam: Einen halluzinierten Feind-des-Guten, der gleichzeitig a) übermächtig und b) wertlos ist.
        Ohne dieses a) und dieses b), die als dichotomische Vorstellungen gleichzeitig wirken, lässt sich der Judenhass seit Amaleks Zeiten nicht analysieren, eingrenzen und als Phänomen verstehen.

        -So war es bereits im Mittelalter: Der Jud‘ a) als Christusmörder und Wucherer, also als Vernichter des Guten und des Christentums und als Vernichter der Bauern, gleichzeitig b) als wanderndes Ungeziefer und vom Satan und tiefster Schlechtigkeit Besessener.
        -Und so ist es wieder seit 1948, dem Jahr der Wiedergründung Israels: Der Jud‘ a) als imperialistischer Eroberer, den nichts aufhalten kann, der überall die Börse, die Politik und die Medien manipuliert, damit alles da draußen zusammenfällt und untergeht, und gleichzeitig b) als Unmensch, heimlicher Krake, unheimlicher Verberber der arabischen Jugend, Ausbeuter der Deutschen zu Gunsten der Holocaustlüge, Intrigant, Raffke usw. usf.

        Das alles, so klar man es auch in verknüpften Begriffen formulieren kann!, wirkt aber in den Seelen völlig unklarerweise untergründig als diffus-emotionaler Knoten aus Ressentiment und Relitätsverleugnung, der sich mal so, mal anders nennt.
        Judenhass ist wie unbehandelter Alkoholismus.
        Wer davon wohl seit seiner Jugend qua Familie oder qua Sozialisation infiziert ist, will sich nicht dessen bewusst werden, er kann die Infektion nicht einmal reduzieren geschweige denn sie in sich selbst abschaffen, und er will meeehr davon.
        Und der sog. gemäßigte, also diffuse Antisemitismus bestätigt, bestärkt und finanziert immer & überall den gezielten, gesteuerten, institutionellen und willentlichen.

        P.S.
        Es gibt deutlich belegbare Parallelen zwischen Judenhass und Amerikahass: Seit dem 19. Jahrhundert, als beide entstanden, werden sie meist von den Selben gemeinsam vertreten. Ob die sich dann als links (soziale Gerechtigkeit für’s Kollektiv) oder als rechts (nationale Identität als Kollektivismus) oder als bloß islamisch (Rechtgläubigkeit als Dauerkrieg des Kollektivs) verorten: Egal.
        Judenhass & Antiamerika laufen immer auf Identitärismus, Gruppenrechtelei, Politbarbarei, Ablehnung von Moderne und überhaupt von verfasster Zivilisation und also -> auf Totalitarismus hinaus: a) Nazis, b) Kommunisten, c) Islamiker als geschichtliche Abfolge der Totalitären.

        A gutte Nacht Dir.

  6. Eitan Einoch schreibt:

    Wer mir vorwirft, ich sei rechts, dem entgegne ich: Ja, denn ich möchte lieber einen Rechtsstaat als einen Linksstaat!

  7. aurorula a. schreibt:

    Mein Virenscanner nimmt gleich die ganze Umfrage als Werbebanner und blendet sie aus. Dasselbe denkt sich Merkel wohl von der Bundestagswahl, weil man sie mit sowieso fast jeder Möglichkeit wählt, aber hilfts was? Ich will auch abstimmen können! 😦 Und wählen auch, aber da nutzt wohl nicht mal ein neuer Virenscanner was. Vielleicht sollte ich auswandern.

    • Aristobulus schreibt:

      Waah. Du könntest den Bundestrojaner haben. Besser vielleicht, dass Du nicht abstimmen kannst, denn wenn der Bundestrojaner Dich erwischt, indem Du eventuell nicht für CDUSPDgrünlinks stimmen wollen können würdest, ah, dann wirrrd

      XXX zensiert XXX

  8. American Viewer schreibt:

    AfD 35%, FDP 20%, der Rest weit abgeschlagen. Sehr lustig. Damit könnte man auch bei der Bundestagswahl leben. 😉

    • Aristobulus schreibt:

      😀
      Ja, und wir sind hier wohl sehr, sehr rrrechtslastig. Wer hätte das vermutet.

      • American Viewer schreibt:

        „Rechtslastig“ ist eine Frage der Perspektive. Es kommt immer darauf an, wo man die Mitte setzt bzw. was die Einwohner des entsprechenden Landes als „Mitte“ empfinden.

        Die AfD zum Beispiel ist wirtschaftspolitisch mittlerweile eher extrem linkslastig und an der FDP kann ich generell nichts besonders „Rechtslastiges“ finden. Ich würde eher sagen, die „Mitte“ ist in DL relativ weit nach links verschoben. Eine wirklich rechtslastige Partei wie (sagen wir mal) die GOP in Amerika, gibt es in DL erst gar nicht. Das goldene Kalb in DL ist eher die Linkslastigkeit und da tanzen alle Partei in DL wild drumherum, wie Hippies auf LSD, in einem ganz engen und irren Wettbewerb, wer nun am Linkslastigsten ist.

        • Aristobulus schreibt:

          Ja. Wobei die Republikaner (GOP) in den USA strinkt für die Verfassung, Individualrechte gegen Gruppenrechte, Meinungsfreiheit und einen möglichst kleinen Staat sind, nicht?, was in Deutschland dem klassischen Liberalismus entspricht.
          Die AfD ist übrigens in diesem Sinne liberal, Trotz ein paar Deutschnationaler drin (die es in linksextremer Version zahlreich in der SPD und auch in der CDU gibt).

          • Aristobulus schreibt:

            … liberale Parteien werden in Deutschland übrigens seit je her bevorzugt von Deutschnationalen unterwandert (als Versuch, der immer wieder unternommen worden ist, wenngleich er noch nie so recht funktioniert hat). So war das Anfang der 1950er, als viele Altnazis glatt mal in die FDP eingetreten sind, und so war das viel später unter Generalbundesanwalt Alexander von Stahl, der einen neuen Versuch dieser Art gestartet hat. Auch Möllemann hat massiv rechts-antisemitisiert, just in der FDP.

            Erstaunlich. Warum die Liberalen als Ziel? Ich denke, es liegt daran, dass die meisten Deutschen das Konzept des Liberalismus nicht verstehen. Die meisten Deutschen sind a) für’s große WIR und b) für den allumfassenden Staat, nicht? In Österreich auch. Weswegen die Haiderisierung der FPÖ leider genau ins Schema passt: Also dann die Selbststilisierung Deutschnationaler als Dritte Kraft, die vermeintlich liberal sei, indem sie für nationale Freiheit eintritt, was auch immer die sein soll!, aber nicht für die klassisch liberale Freiheit des Individuums.
            Außer in Österreich bleiben solche jedoch marginal.
            Auch wieder in der AfD sind sie marginal.

          • aurorula a. schreibt:

            Viele Altnazis sind auch zu den Grünen, später.

          • American Viewer schreibt:

            So kann man es ausdrücken. Deshalb würde in DL auch zu AfD oder FDP tendieren, weil diese beiden Parteien dem Ideal in DL nun mal aktuell am nächsten kommen.

            Wenn nur das sogenannte „Spitzenpersonal“ nicht wäre. Ich finde Politiker à la Lindner, Petry, Pretzell, Höcke nicht besonders geeignet um diese Ideale darzustellen – und das ist jetzt ganz vorsichtig formuliert. Die sollten es lieber sein lassen, die schaden der Sache fast nur.

          • American Viewer schreibt:

            Erstaunlich. Warum die Liberalen als Ziel?

            Ich finde das nicht erstaunlich, ich finde im Gegenteil dieser Weg liegt für eine Partei wie die FDP sehr nahe, again siehe GOP in Amerika.

            Der Ziehvater von Lindner, Gerhard Papke, hat erst kürzlich ein Buch veröffentlicht, wie Lindner die FDP hätte verändern sollen. Dann würde es die AfD schon gar nicht mehr geben. Aber Lindner ist in Wirklichkeit eine Kopie von Angela Merkel: Nie konkret werden, nie ein Risiko eingehen und immer mit möglichst vielen blumigen Worten nichts aussagen und alle neoliberalen Reformvorhaben, die man versprochen hat, möglichst nie umsetzen.

            https://www.welt.de/politik/deutschland/article166455555/Politischer-Weggefaehrte-wirft-FDP-Chef-Hasenfuessigkeit-vor.html

          • Aristobulus schreibt:

            🙂 Yep. Da gibt es viel zu wenig nein überhaupt keine Charakterköpfe. Kein Knorriger, der auch Bücher schreibt und von dem man außerhalb von Politik was lernen könnte, ein Gesicht wie Broder oder wie hmm, der Professor mit der Cäsarenfrisur und den Tweedjacken, der so gut redet, wie hieß der, ich komm nicht drauf ;-(

          • Aristobulus schreibt:

            Arnulf Baring.
            (Aber der ist schon 85)

          • American Viewer schreibt:

            … liberale Parteien werden in Deutschland übrigens seit je her bevorzugt von Deutschnationalen unterwandert

            Das war schon zu Zeiten des Hambacher Festes so. Nationalismus und Liberalismus schließen sich nicht aus, sie gehen (richtig angewandt) Hand in Hand. Der Liberalismus ist nur entstanden zusammen mit der Gründung der Nation (USA, Frankreich). Das ist ja kein Zufall gewesen, das wird heute nur gerne verdrängt.

            Da gibt es viel zu wenig nein überhaupt keine Charakterköpfe.

            Meuthen und Gauland können ganz gut sein, wenn sie gut drauf sind. Lindner ist rein vom Stil her, der beste, aber man merkt bei ihm ganz genau, dass er nur so tut als ob, dass er gar nicht meint, was er sagt.

          • Aristobulus schreibt:

            Ah, gute Beobachtung, Viewer.
            Liberalismus geht nicht ohne klare Verhältnisse (Privateigentum versus allmächtiger Ataat, Meinungsfreiheit versus allerlei Mundtotmacherei, Gleichberechtigung der Individuen versus Gleichstellung nach Gruppenzugehörigkeit) und ebenso wehrhaft definierte wie konsequent geschützte Staatsgrenzen.

            Was Präsident Trump macht, entspricht dem genau, sogar in seinen viel zu vielen Tweets 🙂

    • Kanalratte schreibt:

      Wenn man nicht Links ist, sind FDP, CSU und AfD die einzigen Parteien die man noch ertragen kann. Von daher verwundert die Umfrage auch nicht. Was nicht heißen soll, dass diese Parteien ein Ideal für Konservative/Rechte usw. darstellen. Die restlichen Parteien in der BRD (inklusive CDU) finde ich persönlich richtig abstoßend.

  9. im-chaos-daheim.de schreibt:

    Die Antwort „Was weiß ich denn …“ fehlt mir noch …

  10. anti3anti schreibt:

    Ich wähle Erdogan. Steht nicht auf der Liste!?

  11. heplev schreibt:

    Wenn ich solche Dinger sehe, bin ich immer versucht etwas so Extremes anzuklicken, wie es nur geht, damit nur Müll bei rauskommt. 🙂

    • cm schreibt:

      das haben sich wohl mehr gedacht, wenn ich mir die afd werte ansehe (allerdings befürchte ich die meinten es ernst)

      • Knerzje schreibt:

        Ich teile Ihre Einschätzung (allerdings sehe ich es mit Bedauern)

        • Aristobulus schreibt:

          Warum, warum, warum?

          • A.S. schreibt:

            Glaube nicht dass eine Antwort kommt. AfD-Hasser haben selten durch Argumente zu ihrer Position gefunden und können/wollen daher die Warum-Frage meist nicht beantworten.

          • cm schreibt:

            @ A.S. und aristobulus

            Weil, und dass sieht man an der Reaktion von A.S., während ich einfach nur einen netten Abend verbrachte und mich nicht an der Diskussion beteiligte, mir vorschnell Hass, fehlende Argumente und Unfähigkeit unterstellt wurde.
            Falls dies die Position und die Art der AFD ist, fühle ich mich in meinem Urteil bestätigt, dass dies eine Partei ist, die trotz einzelner nachvollziehbarer und vernünftiger Inhalte (die eh jede andere Partei auch irgendwo hat) absolut nicht reif ist für eine parlamentarische Demokratie.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @cm: „Falls dies die Position und die Art der AFD ist, …“

            Warum informieren Sie sich nicht einfach selbst, ob „dies die Position und die Art der AFD ist“?

            @cm: „… fühle ich mich in meinem Urteil bestätigt, dass dies eine Partei ist, die … absolut nicht reif ist für eine parlamentarische Demokratie.“

            Ihr Urteil besticht durch seine außergewöhnliche geistige Brillanz! Zwei Leserkommentare sind in der Tat der unfehlbare Beweis, dass die AfD „absolut nicht reif ist für eine parlamentarische Demokratie“.
            Hauptsache Sie sind es.

          • Aristobulus schreibt:

            cm, Sie können Satiren, und zwar können Sie die ziemlich gut.
            Aber hmja, in der Beurteilung nein Begründung, Begründung!, weshalb die AfD nu weniger Wert oder garnix Wert sein soll, sollten Sie besser eine Satire schreiben. Weil Sie bei Satiren ganz bei sich sind (trauen Sie mir), und weil Ihnen dann was aufgehen könnte.

          • aurorula a. schreibt:

            Gut, die Kommentare sind wieder da 🙂
            Dann der hier auch:

            während ich einfach nur einen netten Abend verbrachte
            Das hört sich nur solange gut an, wie sie niemand fragt ob es für Sie einen netten Abend darstellt, andere anzuhassen. Es soll ja durchaus Leute geben, die da Freude dran haben.

            absolut nicht reif ist für eine parlamentarische Demokratie.
            Eine Partei ist kein trotziges Kleinkind, sondern Ausdruck des Willens derer die sie wählen. Die Leute, die das bei der AfD tun (hier also 35%), haben genauso eine Stimme wie Sie eine Stimme haben. Damit müssen Sie leben, ob es Ihnen nun passt oder nicht: das nennt sich „Wahlrecht“, daß sie das haben, „Pluralismus“, daß sie etwas anderes wählen dürfen als Sie, und „Respekt“ daß Sie das eben aushalten müssen, ob Sie es selbst gut finden oder eben nicht. Wenn jemand andere zur eigenen politischen Position zu erziehen versucht, und versucht deren politischen Willen „in die richtigen Bahnen zu lenken“, das nennt sich dann „Nötigung“. Abgesehen davon ist es undemokratisch und autoritär, mit totalitären Tendenzen.

          • Aristobulus schreibt:

            … er wird es ja noch satirisch begründen 🙂

          • Aristobulus schreibt:

            AfD-Satire (für cm, der das versteht): Warum, warum, darum

            Höcke: Also nein, immer diese Aufweichung unserer ewigen Identität!, das muss anders werden, damit das Deutschtum wieder was gilt in der Welt, und damit nicht jeder einfach macht, was ihm so einfällt!

            Storch: Hmja, ich wollte mal die Böse sein, die stets das Gute schafft, aber Goethe gilt ja neuerdings in Berlin als Moslem, und da hab ich was gegen, und ja nu auch gegen Ihr identitäres Gequassel, Baron Niddhøgg.

            Höcke: Das Gute wird allein von Guten geschaffen!, jedoch Petry macht den Gerhard-Baum- und Burkard-Hirsch-Fehler, mithin!, waren die Deutsche?!, nein, die waren doch wieder neoliberale zionistische Uboote.

            Storch. Keine Ahnung, wovon Sie reden, aber Sie sind ja schon ein hmja älteres Semester und wollen gern was von früher, um dann dafür zu sein und das Geld zu nehmen. Was sagen Sie denn zu Pegida, hm?

            Höcke: Pegida, Kubitschek, Klonovsky, Legida, Schmabida und Bärgida und überhaupt das Dresden-Deutschtum sind die Speerspitze des nationalen Wandels!, die Ursache ja die Wirkung gegen jede pseudoadornische Anti-Eigentlichkeit und die letzte Bastion gegen die Multikulti-Aufweichung all dessen, was uns blutig, heilig und teuer ist!

            Storch: Teuer sind bloß Sie und die Erwähnten, Herr Baron. Sie kommen die AfD teuer zu stehen.

            Höcke: Ich BIN die AfD!

            Storch: Nö, sindSe nich‘.

            Höcke: Doch!

            Storch: Enää‘.

            Höcke. Ooh-.

            Storch: Und hörnSe mal auf mit dem Driss, Jupp.

            Höcke: -?-

            Storch: Ach aus Köln sind Sie ja auch nicht. Es wäre erträglicher, wenn Sie aus Köln wären, dann tät‘ Sie keiner Ernst nehmen, geschweige denn Sie selbst sich.

            Höcke! JÄDÄR-nämmt-mäch-ärrnst!

            Storch: Das wollte ich von Ihnen hören.

            Höcke: Also haben Sie es verstanden!

            Storch: Aber ja doch. Nur sollten Sie etwas leiser sein. Laut kann jeder Schulz.

            Höcke: * mannhaft heul‘ *

            Storch: Und auf Herrn Kubitscheks Gütern ist sicher noch ein Platz für Sie frei. Als Schweinehirt-?, nu ja, auch die Hühner brauchen Aufmerksamkeit.

            Höcke: Glauben Sie-?

            Storch: Mein Glaube an Sie ist ungebrochen. Ich werde bei den Hühnern ein gutes Wort für Sie einlegen.

            Höcke: * gack‘! *

            Storch: Sehen Sie, sogar das geht leise. Wer hätte das gedacht. Aus Ihnen wird noch was, wenn Sie auf dem Pfad des Guten, Wahren und des schönen Huhns bleiben.

          • A.S. schreibt:

            @cm
            Danke für die Bestätigung meines Beitrags. Weil ihnen die Äußerungen von mir und Ari nicht passen erklären Sie die AfD für unreif. Dass wir weder für die AfD sprechen können und uns nicht mal über diese Partei geäußert haben spielt für Sie keine Rolle.
            Das kann gut man als Bestätigung meiner Behauptung sehen.

          • k.knerzje schreibt:

            Weil ich es leider mit Bedauern sehe das viele Leute glauben etwas extremes ankreuzen zu müssen.
            Ich bin übrigens bekennender AfD Wähler sowie Israel- und Judenfreund. Auch wenn einige meinen das würde sich beissen

          • Aristobulus schreibt:

            Knerzje, das beißt einander eben nicht.
            Hingegen SPD zu wählen heißt ja, den Terror gegen Israel plus Erdogan zu wählen. Und CDU zu wählen heißt, den weiteren merkelgewollten Zuzug von hunderttausenden Mohammedanern zu wählen, die dann hier schon beweisen werden, was Antisemitismus bedeutet.

          • A.S. schreibt:

            Da beißt sich nix. Nach WK2 sind die konservativen (=rechten) Parteien eher Israelfreundlich (NPD und ähnliches Geschmeiß ausgenommen) und die progressiven (=links) eher israelfeindlich. Nahezu im gesamten „Westen“ zu beobachten.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Elder bringt Fishmans Arbeit hier messerscharf auf den Punkt:
            http://elderofziyon.blogspot.com/2016/02/the-soviets-started-zionismracism.html

          • Aristobulus schreibt:

            Ja. Weißt Du, seit wann das so ist: Seitdem die sowjetische Propaganda ab 1967 die Vorarbeiten von Willi Münzenberg und Karl Radek adaptiert hat, um die Linken fortan mit der klassenkämpferischen Pflicht zum Israelhass zu infizieren. Die Sowjets wirken darin bis heute nach.
            Keine These, das, sondern alles ist wissenschaftlich gut belegt.
            http://www.jcpa.org/jl/vp517.htm

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