Drei aktuelle Nachrichten des Hasses

Am 11. August 2017 wurde um zwei Uhr morgens auf das jüdische Geschäft „Beit Shalom“ in Schorndorf, Baden-Württemberg geschossen. Bei dem Anschlag wurde das Schaufenster zerstört. In dem Geschäft an der Gottlieb-Daimler-Straße werden israelischen und jüdische Waren verkauft, wie Sabbat-Leuchter, Pessach-Teller und israelische Lebensmittel.

Am 12. August 2017 demonstrierten Judenhasser und Rassisten unter dem Slogan „Ein Ende dem jüdischen Einfluss in Amerika“ in Charlottesville, Virigina und brüllten: „Juden werden uns nicht ersetzen!“ Eine Gegendemonstration wurde ermordet und viele weitere Menschen verletzt.

Am 15. August 2017 erklärten der syrische Rapper Abu Hajar, die tunesische Liedermacherin Emel Mathlouthi, die Gruppe „Hello Psychaleppo“, Iklan featuring Law Holt und die aus Ägypten stammende Gruppe „Islam Chipsy & EEK“ ihre Teilnahme am Berliner Pop-Kultur Festival abgesagt, weil Israelis an dem Festival teilnehmen und daher die israelische Botschaft zu den vielen Sponsoren des Festivals gehört.

Das sind drei aktuelle Nachrichten über Judenhass. Alle in nur fünf Tagen. Die Menschen, die hier Juden hassen, haben nichts gemein, außer ihrem Hass auf Juden.

Es leben weniger als 15 Millionen Juden auf dieser Welt. Das sind gerade mal 0,2 Prozent aller Menschen. Wir dürfen diese kleine Minderheit mit dem Hass nicht alleine lassen, der gerade wieder aus allen Ecken kommt.

Es ist wichtig, dass wir über diesen Judenhass sprechen, dass wir nicht leugnen, dass der Judenhass sich rechts, links, christlich und muslimisch äußert und dass wir uns klar und deutlich gegen all diesen Hass aussprechen.

Den Judenhass zu ignorieren, ist genauso schlimm, wie ihn zu unterstützen.

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