Jan Böhmermann, Sarah Rambatz und der Mob

„Legion heiße ich; denn wir sind unser viele.“

So stellt sich der Teufel im 5. Kapitel des Buchs Markus im Evangelium vor. Das Böse ist dort, wo sich der Mensch einer kollektiven Ideologie unterwirft, wo das Individuum in einem Mob verschmilzt, wo sich das Ich in der Legion der Vielen auflöst.

Es ist nahezu unmöglich, mit einem Menschen zu reden, der von einer Ideologie besessen ist. Darum fürchte ich kaum etwas mehr als die Dynamik des Mobs, vor allem, wenn der Mob in der Gewissheit der moralischen Überlegenheit daherkommt.

Im September 2017 fragte die Bundestagswahlkandidatin Sarah Rambatz (Die Linke) auf Facebook nach „antideutschen Filmempfehlungen“ und konkretisierte ihr Interesse mit der Formulierung „grundsätzlich alles, wo Deutsche sterben“. Es dauerte nicht lange, da erhob sich ein Shitstorm der moralischen Entrüstung gegen Sarah Rambatz.

Ich kann sehr gut verstehen, dass die Kandidatin nach dem Posting von ihrem Listenplatz in Hamburg zurücktreten musste und sich Menschen von diesen Worten verletzt fühlen. Ich teile manch eine Kritik an dieser Äußerung. Sie ist jedoch von der Meinungsfreiheit gedeckt und niemand hat gesagt, dass nur die Meinung frei sein darf, die keine Gefühle verletzt.

Ich kann es daher überhaupt nicht gutheißen, dass dieser selten dumme und geschmacklose Beitrag von Sarah Rambatz dazu geführt hat, dass sie und ihre Familie Morddrohungen erhalten und ihr Vergewaltigungen angedroht werden.

Wer austeilt, muss auch einstecken können, werden jetzt einige sagen, aber dem möchte ich vehement widersprechen. Keine Aussage, keine Meinung und kein Beitrag rechtfertigten Morddrohungen. Statt mit Gewalt kann man auf polemische Worte auch einfach nur mit Polemik reagieren. Das ist zivilisiert.

Ich hätte auf den Beitrag von Sarah Rambatz mit einer Polemik reagiert, in der ich aufgezeigt hätte, dass fünf Prozent der deutschen Bevölkerung Muslime sind, um daraus dann den vollkommen logischen und gerechtfertigten Schluss zu ziehen, dass sie Filme sehen möchte, in denen Muslime sterben. Den Artikel hätte ich dann mit der Überschrift versehen: „Sarah Rambatz will Muslime sterben sehen!“

Diese polemische Dekonstruktion des Begriffs „Deutsch“ wäre meine Erwiderung gewesen und ich hätte meine Reaktion mindestens ebenso lustig gefunden wie ihr Ausgangsstatement. Allerdings habe ich mich dazu entschieden, eine solche polemische Antwort nicht zu verfassen, da Sarah Rambatz Opfer eines selbstgerechten Mobs geworden ist.

Ich möchte mich nicht zu einer Torenmenge gesellen, die nach Scheine wählt, nur lernend, was ein blödes Auge lehrt. Ich möchte nichts mit einem Mob zu tun haben, der mit Mord und Vergewaltigung droht, weil ich nicht bei gemeinen Geistern hausen, noch mich zu rohen Haufen stellen will.

Stattdessen erkläre ich, obwohl ich den Beitrag von Sarah Rambatz geschmacklos und dumm finde, dass ich mich, statt eine Polemik zu verfassen, mit ihr solidarisiere, da das, was sie gerade erleben muss, unendlich viel schlimmer ist als alles, was sie geschrieben hat. Die Art, wie sie von einem Mob fertig gemacht wird, ist verabscheuungswürdig. Diese Legion der moralisch Besserwissenden ist das Böse.

Vor ein paar Tagen allerdings habe ich die Methode der polemischen Antwort bei dem Comedian Jan Böhmermann angewendet. In der Gewissheit seiner moralischen Überlegenheit hatte er folgendes auf Twitter erklärt:

„Nur noch 3 Wochen, 21 Tage, bis zum ersten Mal seit Kriegsende wieder die Nazis im deutschen Parlament sitzen. Eine unverzeihliche Schande.“

Ich zeigt daraufhin, dass nach 1949 sehr wohl nicht nur eine stramm rechtsgerichtete Partei im Parlament gesessen hatte, sondern sogar eine Menge (ehemaliger) Nazis. Den Artikel überschrieb ich mit der Schlagzeile: „Jan Böhmermann leugnet Nazi-Vergangenheit Deutschlands“

Ich ließ Jan Böhmermann ganz bewusst das Aroma seiner eigenen Polemik schmecken, denn wer glaubt, Menschen zu Nazis erklären zu können, sollte sich davor hüten, selber die Nazivergangenheit der Bundesrepublik zu relativieren. Nachdem ich meine Polemik veröffentlicht hatte, blockierte mich Jan Böhmermann. Der Mann der deutlichen und polemischen Worte, der Herr der „Ziegenficker“, war angepisst.

Es gibt viele Menschen, bei denen ich große Lust verspüre, ihre Doppelmoral zu entlarven, es aber nicht kann, da ich nicht in das Gebell des wutschnaubenden Mobs einstimmen möchte.

Es ist irrelevant, ob das Ziel des heiligen Zorns berechtigterweise kritisiert wird oder nicht. Die Methode des Mobs, die Schreckensherrschaft der Tugend, ist immer verabscheuungswürdig. In dem Moment, da Hass identitätsstiftend wird, wenn sich eine Gruppe von Menschen, die sonst wenig gemeinsam hat, sich in der gemeinsamen Herabwürdigung einer anderen Person vereint, wird es gefährlich, möge diese Person nun Sarah Rambatz oder Alice Weidel heißen.

Vor ein paar Monaten war ein Vortrag von einem Unterstützer Donald Trumps an der Universität Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien geplant, der allerdings aufgrund gewaltsamer Studentenproteste nicht stattfinden konnte. Der Hass gutmeinender Studentinnen und Studenten war so groß, dass sie Feuer legten, die Augen ihrer Gegnerinnen mit Pfefferspray verätzten und auf Menschen einprügelten.

Der Mob ließ die andere Meinung nicht zu und erklärte, die Worte des Redners könnten Gewalt ausüben, nur um so ihre eigene und tatsächlich physische Gewalt gegen den Redner zu rechtfertigen. Es sind Hochmut und Überheblichkeit, die den Mob dazu treiben, anderen vorzuschreiben, was sie hören dürfen.

„Wehret den Anfängen“ brüllt die selbstgerechte Putztruppe und meint damit doch nur die Anfänge einer Zukunft, die sie aus ihrer eigenen Angst heraus konstruiert. Aus Angst nimmt der Mob andere Menschen als Geisel seiner Vermutung. Diese Angst ist jedoch die Wurzel des totalitären Denkens, die Gewalt über Gedanken als Präventivschlag ermöglicht. Der Mob ist immer böse, möge er sich nun in Berkeley oder in Charlottesville formieren. Bei der Verleihung des Böll-Preises sagte Herta Müller einst:

„Wenn Hassparolen spazieren gehen, dann geht auch irgendwann ein Messer spazieren.“

Wer mit diesem Satz Meinungen verbieten möchte, muss auch für ein Verbot des Korans plädieren, denn unzählige Terroristen sind mit den Parolen des Korans spazieren gegangen, bevor sie zum Messer griffen. Das Messer in der Hose eines Menschen verschwindet nicht, wenn ihm der Mund verboten wird! Gedanken verschwinden nicht, nur weil sie nicht mehr gesprochen werden. Nur wer die brutalen Gedanken hört, kann sich wehren. Das Verbieten von Worten bringt daher rein gar nichts!

Angst machen mir nicht Worte und Meinungen. Angst macht mir eine Legion, die sich so im Recht fühlt, dass sie Feuer legt. In Deutschland geschah das einst im Jahr 1817. Damals waren es Studenten auf der Wartburg, die sich genau jener Mittel bedienten, die exakt 200 Jahre später in Kalifornien zum Einsatz kamen. Der Dichter Heinrich Heine beschrieb das Ereignis wie folgt:

“Auf der Wartburg krächzte die Vergangenheit ihren obskuren Rabengesang, und bei Fackellicht wurden Dummheiten gesagt und getan, die des blödsinnigsten Mittelalters würdig waren! (…) Auf der Wartburg herrschte jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand, und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wusste als Bücher zu verbrennen!”

Wer alles verbannt und verbrennt, was ihm nicht gefällt, wird blind für das, was in der Gesellschaft vor sich geht und wird entsetzt aus dem Sessel fallen, wenn bei der nächsten Wahl die Bürgerinnen und Bürger in der geheimen Wahlkabine ihre Meinung in ein definitives Kreuz verwandeln. Dann behaupten sie, sie hätten all das nicht kommen sehen. Natürlich haben sie es nicht kommen sehen! Sie haben ja auch all die Menschen verbannt, die anderer Meinung waren und konnten sich daher nicht mit ihnen auseinandersetzen.

Andere Meinungen auszuklammern, ist so effektiv wie das kleine Kind, das sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, so sei die Gefahr verschwunden. Internetseiten zu löschen, im Glauben, man würde dadurch etwas verhindern, ist so produktiv, wie Bücher zu verbrennen!

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82 Antworten zu Jan Böhmermann, Sarah Rambatz und der Mob

  1. Thomas Schweighäuser schreibt:

    Liest man etwas weiter in „Ludwig Börne“, dem das Heinezitat entnommen ist, stößt man auf folgende Passage: “ Im Bierkeller zu Göttingen mußte ich einst bewundern, mit welcher Gründlichkeit meine altdeutschen Freunde die Proskriptionslisten anfertigten für den Tag, wo sie zur Herrschaft gelangen würden. Wer nur im siebenten Glied von einem Franzosen, Juden oder Slaven abstammte, ward zum Exil verurteilt. Wer nur im mindesten etwas gegen Jahn oder überhaupt gegen altdeutsche Lächerlichkeiten geschrieben hatte, konnte sich auf den Tod gefaßt machen, und zwar auf den Tod durchs Beil, nicht durch die Guillotine, obgleich diese ursprünglich eine deutsche Erfindung und schon im Mittelalter bekannt war, unter dem Namen »die welsche Falle«. (…) Sind diese dunklen Narren, die sogenannten Deutschtümler, ganz vom Schauplatz verschwunden? Nein. Sie haben bloß ihre schwarzen Röcke, die Livrées ihres Wahnsinns, abgelegt.“
    Die Narren im schwarzen Rock tummeln sich nicht mehr im Bierkeller Göttingens, sondern in den Kloaken des Internets: „Viele Linke demonstrieren ja auch für den Volkstod, und wenn Sarah Rambatz-Zamba so gerne Deutsche sterben sieht, darf sie gerne mit gutem Beispiel vorangehen. Ein aufgestellter Spiegel verstärkt noch den Genuss.“ Oder eben auch im „hiesigen“ Bierkeller: „Allerdings frage ich mich, was Sarah Rambatz daran auszusetzen findet. Sie wollte Deutsche sterben sehen und erhält nun entsprechende Vorschläge, die sie doch eigentlich als Hilfsbereitschaft verstehen müsste.“
    Noch erbärmlicher als dieses Geifern der Germanomanen aber ist Rambatzens Partei, die lieber das „kalte Kotzen“ bekommen wollte, als in Ruhe zu erklären, was denn einen Film von der Wirklichkeit unterscheidet.
    Sozialdemokraten eben. Auf die ist nie Verlass.

    • Aristobulus schreibt:

      Sie kalter, gleichgültiger Lügner, der jetzt unter anderem Namen schreibt. Thomas ex Gotha war mit der Zeit schäbig geworden? Tja, Schweighäuser ist noch schäbiger.
      Inwiefern kalte Lüge: Weil Sie a) den Heinrich Heine benutzen, der sich nicht mehr wehren kann, um b) die altbekannt ausgelutsche und todlangweilige Leier von der rechten Gefahr pathetisch an die Wand zu malen, während c) die paar realen Rechten real jedoch gar nix machen.
      Die Antifa, viele tausend Mann stark, hat erst vor zwei Monaten anderthalb Hamburger Stadtviertel gebrandschatzt und geplündert, während Sie zu diesem nihilistischen Aufstand bloß zu sagen hatten, dass die Antifa dort „nicht effektiv genug“ gewesen sei. Und islamische Eindringlinge vergewaltigen Frauen und bedrohen Juden und Schwule: Mitnichten ein paar Rechte tun das. Und die Groko-Dauerregierung beschränkt die Meinungsfreiheit und hat den Staatstrojaner losgelassen und will weitere hunderttausend Mohammedaner durch die Grenze winken!, jedoch nicht ein paar Rechte.

      Sie sind tief verdorben, Thoas Schweigegotha. Sie sind völlig korrumpiert und haben sich nichts von früher erhalten, wissen Sie?, aus der Zeit, als noch alles gut war und die Sonne schien. NICHTS.
      Weder Wahrhaftigkeit noch einen kleinen Rest Anstand…
      Darüber hinaus sind Sie sehr dumm, denn nur ein kompletter Knallkopp (pardon für die ungewählte Wortwahl) ist imstande, das selbe öde Lügenmuster hundertmal zu wiederholen.

  2. DuDu schreibt:

    Mob? Meinen Sie diesen hier: https://www.facebook.com/IchWillMeinLandZurueck/videos/1391648540933393/
    ?

    Weil eine hasserfüllte Linksgrüne ausnahmsweise mal Kontra bekommen hat….

  3. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    Deine Reaktion, Deine Einstellung erinnert mich stark an Til Eulenspiegel.
    Du hältst den Menschen den Spiegel als Mittel der Selbsterkenntnis vor die Augen.
    Dass Böhmermann so unprofessionell reagiert, verwundert mich schon, zeigt aber, dass er doch ein kleiner Geist ist.

    Herzlich, Paul

  4. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Ich kann es daher überhaupt nicht gutheißen, dass dieser selten dumme und geschmacklose Beitrag von Sarah Rambatz dazu geführt hat, dass sie und ihre Familie Morddrohungen erhalten und ihr Vergewaltigungen angedroht werden.“

    Richtig, Gerd Buurmann, diese Drohungen sind widerlich und unentschuldbar! Allerdings frage ich mich, was Sarah Rambatz daran auszusetzen findet. Sie wollte Deutsche sterben sehen und erhält nun entsprechende Vorschläge, die sie doch eigentlich als Hilfsbereitschaft verstehen müsste.
    Oder hat sie womöglich erwartet, dass der „Mob“ sich selbst und seine zugehörigen Familien zur Verwendung vorschlägt?

    • Aristobulus schreibt:

      Tscha, Gutartigster, Maßlosigkeit generiert nur mehr Maßlosigkeit von der anderen Seite, nicht?
      Hm, wie bei den Straßenschlachten zwischen Kommunisten und Nazis so um 1932. Ein Abschaum bewaffnet sich und greift Nazisten an, und Selbige abschaumen doppelt und dreifach zurück.
      So war das…
      Damals Tragödie, und jetzt Farce.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        So ist es, Ari, deshalb sind diese Drohungen widerlich und unentschuldbar, weil sie dem vorgegebenen Niveau entsprechen.

        • Aristobulus schreibt:

          … aber sollten sie nicht besser sein?
          Der Mob hätte der Ramblatzigen einfach Filme vorschlagen können, in denen Deutsche umkommen, etwa Jud Süß, wo der Jud‘ einen blonden Helden vergiftet, oder die ägyptische Serie, wo der Jud‘ arabische Kinder ausblutet (weil die Linkspartei ja strikt auf der Seite der Ausgebluteten ist). Hm. Oder den Film „Das deutsche Kettensägenmassaker“. Oder irgend einen spätstalinistischen Film vierten Ranges, ein solcher findet sich bestimmt, wenn man sucht, in dem deutsche Kommunisten vom Kapital geschlitzt werden.
          Dann hätt die Dame gehabt, wonach es sie dürstet ^^

  5. baalmcdohl schreibt:

    Da Sie zur Wahl zum Deutschen Bundestag auf der Landesliste steht, muss sie Deutsche sein. Und sie möchte Deutsche sterben sehen. Dass sich das natürlich auf andere Deutsche, als die, die sie ihren Bekanntenkreis zuordnet, bezieht hat sie nicht gesagt. Wenn sie (oder ihre Mutter) also umgebracht wird und ihr (ggfs. postmortem) ein Film darüber auf Facebook geschickt wird, wurde ihr Wunsch erfüllt. Das zählt zum Thema, „Bedenke was du dir wünscht, es könnte gewährt werden.“

    • Aristobulus schreibt:

      Sie sind Mob, Baalmcdohl. Und zwar sind Sie nichtt einmal die mitlaufende, sondern die einpeitschende, die Geschrei skandierende Variante des Mobs, nämlich die, die ganz vorn was vom Umbringen und was vom Maulstopfen und was vom Fertigmachen keift.
      Werden Sie damit wertvoller?

  6. Lotosritter schreibt:

    Rambatz zählt selbst zum Mob; dem Mob der Antideutschen. Sie hat mit ihrem Internetaufruf indirekt zum Mord aufgerufen, denn wer Snuff bestellt, bestellt zugleich den Mord dazu. Dies relativiert oder rechtfertigt nicht die Morddrohungen gegen sie. Inwieweit ihre Snuff-Bestellung eine Meinungsäußerung oder ein Tataufruf war, darüber lässt sich streiten. Schließlich ist der Koran auch weniger Meinungsäußerung als ein Manifest für Mord, Totschlag, Versklavung, Apartheid und Unterdrückung.

    • Kalle Koslowski schreibt:

      Ist ein Film wie Inglorious Basterds ein Snuff-Film?

      • Pitty schreibt:

        es gibt massenweise Filme wo Deutsche sterben, es gibt massenweise Filme wo Indianer sterben.
        snuff ist kein film, sondern gefilmtes Verbrechen

      • Aristobulus schreibt:

        Da schreibt wieder jener im Doppelpack, mit sich selber lächerlich monologisierend, der hier schon 20mal wegen notorischer Lügerei und Fälscherei und Schwachsinnigkeit gesperrt worden ist, der sich aber immer wieder unter anderen Namen aufdrängt.
        Ein krankes Hirn (das jetzt sogar zum Schein den Koran angreift!, was er sonst aus Gründen von Verlogenheit nie tut).

        Was macht das Krankhirn mit dem Scheinangriff: Keift mit dem Mob gegen eine Einzelperson mit und droht mit „Tataufruf!“, indem es selber als vermeintlich zwei Personen schreibt.

        Was für ein widerwärtiges Stück.

        • Aristobulus schreibt:

          Welche Gemeinsamkeiten haben alle diese Schein-Aussagen: Dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt oder gleich abgeschafft gehöre.
          Auch der Hinweis auf den Koran (der in der Tat eine einzige Suada pro Dschihad, pro Massenmord, pro Frauenverachtung und pro Versklavung ist) dient einzig dem Anliegen, endlich Meinungsäußerung als Aufruf zur Gewalt zu deklarieren und beides unter Strafe zu stellen.

          Auch der Ayatollah Chomeini oder der Josef Goebbels haben zu diesem Trick gegriffen, um damit Andere zu übertölpeln und um für ihr Ziel Lärm zu schlagen.

  7. Eliyah schreibt:

    Der wilde Mob tummelt sich auch mal gerne in den Kommentarspalten Deines Blogs. Vor allem unter dem Böhmermann-Artikel.

  8. Pitty schreibt:

    „Das Verbieten von Worten bringt daher rein gar nichts!“
    wie wahr, wie wahr
    und das gilt im kleinen wie im großen

  9. Ich sage mal: Wenn eine minderbemittelte politische Berufsfunktionärin glaubt, ihr private Dummheit auf dem ganzen Globus veröffentlichen zu müssen, dann hat sie eben Pech gehabt und hoffentlich etwas gerlernt.

    • Aristobulus schreibt:

      🙂
      Warum hatte die Berufsfunktionärin denn Deutsche im Film sterben sehen wollen? Hm, es kann ja aus ästhetischen oder bloß aus numerischen Gründen gewesen sein. Findest Du da einen Hinweis, Sophist? Mir ist das alles zu unübersichtlich, ich müsst‘ mich erst hineinsuchen

      • Ich betrachte mich nicht als führende Kapazizät in der Rambatzforschung, aber man sollte auch unschöne Dinge wie Hämmorhoiden oder linke Logik nicht ganz ignorieren.
        Die tat die Äußerung demnach in einer Geschlossenen (FB-Gruppe), meinte sich also unter ihresgleichen, und da kann man schonmal etwas edgy beim virtue signalling werden, wie die jungen Leute im Internet sagen. Nun ist es ja bei jungen Leuten so, dass sie immer einander übertrumpfen wollen, und da war es passiert. Das war, Kraft meines eingebildeten Gedankenlesediploms, die ganze Motivation.

        Ich würde über den Daumen gepeilt sagen, dass alle Mitglieder der Gruppe ‚Deutsch mich nicht voll‘ Kandidaten für ein Scheißegewitter wären, aber sie war vielleicht die einzige, bei der man es für lohnend hielt.
        Was sie eben nicht vermutete, war, dass entweder ein atomgetriebener russischer Socialbot oder ein entfernter Verwandter von Anetta Kahane die Gruppe im Auge hatte und es petzte, und zack kam ihre Nichtliebe mit Zinsen zu ihr zurück.
        Ich halte die ganze Sache aber für ziemlich aufgebauscht. Die Reaktion des Internets bewegt sich zwar in den üblichen Parametern, aber ihre Parteileitung hätte wahrheitsgemäß sagen können ’naja so ticken wir eben, sie repräsentiert uns zu 100%, sowohl beim filmgeschmack als auch bei der hirnleistung, ach kommt leute, ihr wusstet doch vorher schon, was ihr bekommt, wenn ihr uns wählt‘.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, indem man die Linkspartei wählt, bekommt man die Geschlossene. Sehr bekömmlich.
            Und indem man die SPD wählt, bekommt man die Özoguzens in voller Familienaufstellung.
            Und indem man die CDU wählt, bekommt man das massierte Syrertum und muss in die Geschlossene in der Südsee oder in der Tschechei oder in Israel auswandern.
            Und indem man die Grünen wählt, bekommt man das Bio-Elend und die Bio-Gutdikatur.
            Ach!

  10. Pitty schreibt:

    „Bei der Verleihung des Böll-Preises sagte Herta Müller einst:
    „Wenn Hassparolen spazieren gehen, dann geht auch irgendwann ein Messer spazieren.“
    Wer mit diesem Satz Meinungen verbieten möchte“

    Lieber Gerd, bist du sicher, dass sie mit diesem Satz Meinungen verbieten möchte? Ist es nicht vielmehr eine Feststellung der Tatsache, dass oft verbale Gewalt der körperlichen Gewalt vorausgeht?

    • Aristobulus schreibt:

      Lächerlich.
      Oft geht Regen dem Gewitter voraus.
      Oft geht Übelkeit der Vergiftung voraus.
      Folglich ist dieses Scheinargument, dass verbale Aggression der physischen Gewalt vorausgehe, ein einziger Unsinn, der allein darauf abzielt, dass Meinungsäußerung ein Straftatsbestand sei.

      • bommel schreibt:

        Das grenzt schon fast an Logik.
        Haben Sie schon mal mitgekriegt, wie es zu einer Schlägerei kommt? Beginnt das meist mit physischer Gewalt oder mit verbaler Aggression?

        • Aristobulus schreibt:

          Da will einer verbale Aggression glatt verbieten 😀 , also Diskussionen.
          Ojwej, diese Meschiggenen mit ihren falschen Analogien. Die haben nichtmal die arme Hertha Müller gelesen. Die lesen ja garnix.

          • Aristobulus schreibt:

            Und wieviele Pseudonyme nutzt der Schwachsinnige jetzt hier ab, acht?

          • bommel schreibt:

            Mich interessiert es null, was Hertha Müller geschrieben hat. Aber Sie schreiben:
            „Folglich ist dieses Scheinargument, dass verbale Aggression der physischen Gewalt vorausgehe…“

            Das impliziert, dass physischer Gewalt gewöhnlich keine verbale Aggression vorausgeht – das ist – insb. in dieser Allgemeinheit – falsch.

            Zeigen Sie mir bitte die Stelle, an der ich zum Ausdruck bringe, dass ich Diskussionen oder verbale Aggressionen verbieten will?

          • Aristobulus schreibt:

            Ich-Ich-Ich.
            Wenn das Ding einen Verstand hätte, könnte man mit ihm argumentieren.
            Aber weil das Ding sich seinen Verstand systematisch weggemacht hat, kann man das schon lang und länger und am Allerlängsten nicht mehr.

          • bommel schreibt:

            Extrem gute Antwort. Vielleicht probieren Sie’s trotzdem nochmal.

    • Pitty schreibt:

      Ich spreche keinen einzelnen an, sondern die Leser:
      unabhängig davon, ob Meinungen verboten werden (was ich nicht befürworte) oder nicht,
      gilt doch:

      Verbale Aggrression geht oftmals körperlicher Gewalt voraus. Verbale Aggression kann in körperlicher Gewalt eskalieren. Diese Gefahr kann man nicht wegdiskutieren. Insofern ist Hertha Müllers Satz richtig.

      • aurorula a. schreibt:

        Nur dann, wenn Worte im Sinne einer micro aggression überhaupt als Gewalt oder Aggression definiert werden. Falls diese Vorraussetzung nicht gegeben ist, ist Herta Müllers Satz falsch.
        Wer meint, es gäbe etwas wie verbale Aggression oder verbale Gewalt, kann diese als Entschuldigung nehmen: ihm sei Gewalt angetan worden, deshalb habe er mit Gewalt reagiert. Hört sich gleich viel besser an als „ich mag nicht was jemand sagt, deswegen boxe ich ihm auf die Nase“. Wenn Worte auch Gewalt wären, entschuldigt das alle die mit Gewalt auf Aussagen antworten, die ihnen nicht passen. Im Allgemeinen bringt man das Kindern im Sandkasten bei: nein, Du darfst Deiner Schwester das Sandförmchen nicht auf die Nase hauen, nur weil sie sagt daß Du es gestern schon den ganzen Tag hattest und sie es nie auch bekommt. Bei Erwachsenen: Nein, Sie dürfen der Bedienung den Bierkrug nicht über den Schädel ziehen, nur weil die Sie darauf hinweist daß Sie betrunken sind und nicht mehr fahren können. Nein, Sie dürfen Herrn Pirincci keine Cola über den Kopf kippen, nur weil Ihnen nicht passt was in seinem Buch steht und Sie das für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit halten. Nein, Sie dürfen Frau Petry nicht das Auto anzünden, nur weil sie in der AfD ist.
        Meistens haben Sie das so verinnerlicht, daß Ihnen das Ihr Gewissen sagt – das sagen aber auch Gesetze.
        Wenn das aufgegeben wird und es plötzlich verbale Gewalt gibt (oder verbale Aggression, je nachdem wie Sie es nennen wollen), wird damit ein gutes Stück Zivilisation aufgegeben. Aus zwei Gründen: „verbale Gewalt“ dient dann als Rechtfertigung für tatsächliche Gewalt: den Hieb auf die Nase, die übergeschüttete Cola, das angezündete Auto. Und etwas das vielleicht jemand anderer nicht hören will wird zur Gewalt und damit verboten.
        Insgesamt bekommt man für die Eixistenz einer „verbalen Aggression“ also: mehr tatsächliche Gewalt, weniger Redefreiheit – und eine Art Erpressungslage, in der unter unterschwelliger Gewaltandrohung verboten wird etwas mißliebiges zu sagen. Auf gut Englisch: you’re —-ed coming and going.

    • Pitty schreibt:

      Bei dem Satz von Herta Müller geht es weder darum, Gewalt zu rechtfertigen, noch darum Meinungen zu verbieten,
      sondern darum den Zusammenhang von Worten den Taten, welchen es zweifellos gibt, zu beleuchten.

      • aurorula a. schreibt:

        Am logischen Ende von Hertha Müllers Aussage ergäbe der Satz „Der Worte sind genug gewechselt, so lasst uns endlich Taten sehen!“ wahrscheinlich kaum noch Sinn: weil Worte dann Taten sind.

        den Zusammenhang von Worten den Taten, welchen es zweifellos gibt
        Das geht den zweiten Schritt vor dem ersten. Wer das Messer zieht, weil er etwas als Hassparole sieht, hat sich ja zuerst eine Vorstellung von „Hassparole“ gemacht. Quasi ganz nach Platon die „Idee Hassparole“ – dessen Abbild er jetzt sieht. Abgesehen davon daß zuviel Platon … jetzt zu weit führt: auch in diesem Fall ist es besser, zu sehen und zu benennen was da ist, Worte sind Worte, Taten sind Taten; nicht sich zuerst eine Idee zu machen und die erlebte Wirklichkeit dann dieser anzupassen. Die Vorstellung „verbale Gewalt!“ – und von dieser geht Hertha Müller aus – führt zur Rechtfertigung tatsächlicher Gewalt und zur Einschränkung der Meinungsfreiheit. Es ist also nicht so, daß Hertha Müllers Satz zur Rechtfertigung von Gewalt führt; vielmehr hat beides, ihre Aussage und die Gewaltrechtfertigung, eine gemeinsame Ursache, nämlich die falsche Vorraussetzung einer Vorstellung der Möglichkeit verbaler Aggression.

        • Aristobulus schreibt:

          … eine mögliche Antwort darauf könnte lauten: Ja aber es gibt doch die verbale Aggression, etwa, wenn einer Schläge androht, oder wenn z.B. einer alle Terroristengutfinder aufspüren und weghaben will (Rassismus!)

          Das hast Du freilich schon im Vorhinein widerlegt, Aurorula, aber nochmal im Nachhinein fesrtgestellt: Es gibt nur zwei Kategorien von Rede.
          a) Meinungsäußerung.
          b) Aufruf zur Gewalt.
          Woraus zweierlei folgt: Dass das Androhen von Schlägen (also geäußert von Gesicht zu Gesicht, und außerhalb von Selbstverteidigung) nicht freie Meinungsäußerung ist, sondern Nötigung und Aufruf zur Gewalt, und dass z.B. die Äußerung, dass Terroristengutfinder zu ächten und zu verfolgen sind, mitnichten ein Aufruf zur Gewalt ist, sondern eben Meinungsfreiheit. Zumal dazu Selbstverteidigung.

    • Frase0815 schreibt:

      Hassparolen, was soll das sein? Ich bin es leid, dass Widerspruch zu einer Meinung, wenn auch noch so menschenfreundlich gemeint, als Hass oder Hetze diffamiert wird.

      • Aristobulus schreibt:

        Yep, Frase. Der Ausdruck „Hassparolen“ ist die saloppe Version von Justizminister Maas‘ hochgestochenem Ausdruck „Hassrede“ (engl. hate speech).
        Bei den US-Linken wie bei den hiesigen Linken setzt sich grad die irrige Meinung durch, dass eine Kategorie „Hassrede“ existiere, die nicht durch die Meinungsfreiheit geschützt und also zu verbieten sei.
        Bei Nachfragen ist jedoch niemand in der Lage zu definieren, was „Hassrede“ sei, oder wie sie vom Aufruf zur Gewalt zu unterscheiden sei. Linksseits ist man sich gespenstisch sicher, emotional erkennen zu können, was Hassrede sei.
        Der Schrei „Hassrede!“ ist also eine emotionale Kategorie 😉 , die krampfhaft eifrig ins Rechtssystem gedrückt werden soll, um damit die Meinungsfreiheit zu beschränken oder abzuschaffen.

        Der Versuch ist übrigens uralt. Er fand früher bloß mit anderen Scheinausdrücken statt. Im DDR-Strafgesetzbuch hieß jede Meinung, die nicht mit der herrschenden Staatsmeinung übereinstimmte, „staatsfeindliche Hetze“.
        Ich hab mal versucht zu finden, wer außer Jägern zuerst den Ausdruck „Hetze“ verwendet hat?, es waren wohl die Kommunisten in den 1920er Jahren. Als „Hetze“ galt schon damals (Trotz Rosa Luxemburg, die war da schon ermordet) immer die Meinung des Anderen.
        Orwellsches Linksdenk, all das.

        Übrigens hat der Genosse Honecker sehr gern gejagt, so oder so.

  11. limbischessystem schreibt:

    Sind Morddrohungen nicht längst ein schickes Modeaccessoire der Gutmenschen?

    • Nach den Meldungen, die ich sah, bleibt sie auf der Wahlliste, und ich sage ein solidarisches Direktmandat für sie voraus.

    • Kalle Koslowski schreibt:

      Hat diese Dame Morddrohungen von den rechten Gutmenschen bekommen? Die kannte ich noch gar nicht. Ich dachte ein Gutmensch ist automatisch links.

      • Aristobulus schreibt:

        Nein, die Morddroher sind wohl genauso pervers geartet, wie Sie, Kalle Kotzlowski: Die tarnen sich alels alles Mögliche. So wie die vermeintlichen Ralfs und Erichs, die unter sämtlichen Artikeln in der ZEIT, der FAZ, der Süddeutschen usw. usf. unter wechselnden Namen pro-malo schäumen, gieren, lügen und ätzen.

        Wie heißen die, und wie heißen Sie: Legion.

        • Kalle Koslowski schreibt:

          Na ja, wenn so Irre wie Du Legion wären dann wäre es um die Welt schlecht bestellt.
          Merkst Du eigentlich nicht selbst dass Du nur am Toben und Fluchen bist?
          Vielleicht sperrst Du Dich mal selbst ne Zeit lang.

          • Aristobulus schreibt:

            Der hat wieder nix zum Thema beizutragen, sondern keift dieses billige „selber!-selber!“
            Hahaa 😀
            Der disqualifiziert sich systematisch selbst, weil er sich so schrecklich hasst.

          • Kalle Koslowski schreibt:

            Nein, die Morddroher sind wohl genauso pervers geartet, wie Sie, Kalle Kotzlowski: Die tarnen sich alels alles Mögliche. So wie die vermeintlichen Ralfs und Erichs, die unter sämtlichen Artikeln in der ZEIT, der FAZ, der Süddeutschen usw. usf. unter wechselnden Namen pro-malo schäumen, gieren, lügen und ätzen.

            Hat das denn etwas mit dem Thema zu tun? Nö, nüschte.

          • Aristobulus schreibt:

            Thema ist Droherei und Fälscherei, damit Meinungsfreiheit abgeschafft wird.
            Wie unternimmt Legion dieses: Indem er die Meinungsfreiheit missbraucht und damit die Betreiber von Zeitungen und von Blog zwingt, Meinungen zu löschen.
            Damit werden auch jene Meinungen gelöscht, die nicht ins Geschrei mit einstimmen.

            Weswegen Totalitaristen und Suprematisten wie dieser Fälscher hier besonders gern diesen billigen Trick anwenden, damit Andere Zensur anwenden.

          • aurorula a. schreibt:

            Thema ist Droherei und Fälscherei, damit Meinungsfreiheit abgeschafft wird.
            … und deswegen gehört es ins Thema, darauf hinzuweisen wenn das jemand hier tut. Das ist sozusagen das q.e.d. im Kleinen und im Blog.

          • Kalle Koslowski schreibt:

            Ja dann lösch doch einfach nichts und lass alles stehen. Es ist ja kein Zwang.

          • Aristobulus schreibt:

            So sagt das Arschloch, der Fälscher und der Keifer vom Dienst 😀
            Das Ding will Meinuuug-MUUH-Freiheit.

          • Kalle Koslowski schreibt:

            Ab in den Elbschlosskeller mit Dir, unter Deinesgleichen😀

          • Aristobulus schreibt:

            Und immmer nix mitzuteilen.
            Gääähn.

        • aurorula a. schreibt:

          @ Koslowski: Bitte lassen Sie diese Kombination aus Gardinenpredigt und Möchtegernpädagogik, es ist überheblich, es ist Nötigung, es ist die selbstherrliche Einbildung, besser für andere zu wissen was gut für sie ist als die anderen selbst, in Erwartung der Dankbarkeit derer denen Sie etwas Schlechtes tun für das Schlechte das Sie Ihnen tun – und es stellt mir die Zehennägel senkrecht.

          (P.S für Clas Lehmann: diesmal archiviere ich gleich 🙂 )

          • Kalle Koslowski schreibt:

            Aber bepöbeln lassen muss man sich, das empfinden Sie anscheinend als normal.

          • Aristobulus schreibt:

            Kotzlowski in seiner 77sten lachhaften Inkarnation soll seine schmutzige Schnautze halten.

          • aurorula a. schreibt:

            Tausendmal lieber das als diese conceited Mischung aus Haltungsnoten für anderer Leute Kommentare vergeben, nötigungsbekümmernder Möchtegernpädagogik, aufdrängender altkluger Besserwisserei und missionarischem Gutmenschentum.

          • aurorula a. schreibt:

            (bezog sich auf Koslowski)

          • Aristobulus schreibt:

            LOL. Der Kotzlowskische ist ein Daueropfer, das kräht, er werde bepöbelt, indem er mit dem Pöbeln anfängt und sich dann beschwert.
            Genauso wie Linda Sarsour, wie Aydan Özoguz oder wie der Typ von der NPD (wie heißt er doch gleich?, ich vergesse das immer).

          • aurorula a. schreibt:

            der Typ von der NPD
            Das ist jetzt aber ungefähr so spezifisch wie: „dieser Ort mit dem Kreisverkehr am Ortseingang mit dem Kunstprojekt, wo auch der Baumarkt, die Tankstelle, und der große Discounter sind, wie heißt denn der gleich?“ 🙂

          • Kalle Koslowski schreibt:

            Na geh doch endlich mal kacken Alter, Du leidest doch unter Verstopfung. Darum kommt bei Dir die Gülle auch immer oben raus. (Bezog sich auf Aristobömmel) @aurorula
            War das ehrlich genug?

          • aurorula a. schreibt:

            Das war nicht nur genug, es war ehrlich schon vorher viel zuviel, aber das wußten Sie genauso vorher wie ich.

          • Kalle Koslowski schreibt:

            Nie kann man es Dir Recht machen. Immer nur am Meckern.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Sabbler und Fälscher hat mal wieder nix mitzuteilen außer redundantem Deppeng’schwörrl.

          • aurorula a. schreibt:

            Und dabei immer so voll von [ironie]Respekt[/ironie] für andere, selbst wenn er ihnen noch nie begegnet ist. Keiner Hinweis: sonst bestehen Leute im täglichen Umgang auf die Anredeform „Sie“, ungefähr so wie Könige auf die Anrede „Majestät“ bestehen. Wer sich duzt, kennt sich im Allgemeinen oder will sich beleidigen. Außer in Hamburg (no offence meant), aber da würde mich statt es dort ubiquitären „Du“ nicht mal mehr die Anrede „Genosse“ groß überraschen, so selten wie man dort das Gegenüber überhaupt als einzelne Person anredet und nicht einfach als Teil eines irgendwie gearteten „wir“.
            Und in schwedischen Möbelhäusern, in denen der Kunde bekanntlich nicht König ist, weil Schweden den König nicht duzen, nur alle anderen.

    • Aristobulus schreibt:

      Limbisches, aber haargenau.
      Ein schickes Accessoire. Hm, das bedeutet im Wortsinn übrigens Eintrittskarte, Entreebillet (Heine nannte es so), nicht?
      DasAccessoire zum Bessermenschen-Herrenmenschentum.

      Gutmensch ist jeder, der seine eigene Gutheit den Anderen oktroyieren will. Die linken Gutmenschen sind derzeit weitaus in der Überzahl, aber es gibt ja auch ein paar rechte Gutmenschen, die mit Mord an der Familie drohen, so bald jemand eine konträre oder nur eine dumme Rambatz-Meinung äußert.
      Da soll dann gleich alles verboten werden, Reden, Bücher, Stellungnahmen, Analysen, sogar Wissenschaft.
      Ja, der Bessermensch hat eine besondere Affinität zum Totalitären und zur Gewalt. Auch zu the soft bogotry of low expectations. Der Bessermensch möchte wie die Sowjets oder wie der Generalissimus Franco oder wie der Terrorpate Abbas alle Meinungen gleichschalten, damit bloß kein freier Meinungsaustausch und kein Infragestellen und kein Widerlegen mehr geschehen.

      Ach, diese ANGST, widerlegt zu werden 😀
      Weil nur die Schwachen widerlegt werden, und wenn sie ganz besonders schwach sind, nennen sie die Gefahr des Widerlegtwerdens micro aggression, nennen sie also Rassismus, fordern safe spaces und legen gern Feuer, wenn jemand sagen könnte, was ihnen a) nicht passt, und was sie b) nicht mit Argumenten widerlegen können.

Seid gut zueinander!

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