Alexander Gauland und Sigmar Gabriel sind sich ähnlicher als sie meinen

„Und deshalb, liebe Freunde, haben wir auch das Recht, uns nicht nur unser Land, sondern auch unsere Vergangenheit zurückzuholen. Wenn die Franzosen zu Recht stolz auf ihren Kaiser sind und die Briten auf Nelson und Churchill, haben wir das Recht, stolz zu sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“

Das hat der AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland am 2. September 2017 beim sogenannten Kyffhäuser-Treffen der rechtsnationalen AfD-Gruppierung „Der Flügel“ tatsächlich so gesagt!

Wenn ich schon stolz sein muss, bin ich ja eher „stolz“ auf Marlene Dietrich, die im Zweiten Weltkrieg für die Amerikaner gekämpft hat und auf Hedwig Dohm, die den Ersten Weltkrieg von Anfang an kritisiert hatte. Alexander Gauland aber hat andere Prioritäten. Ich bin auch eher stolz auf Heinrich Heine, der einst sagte:

„Fatal ist mir das Lumpenpack,
Das, um die Herzen zu rühren,
Den Patriotismus trägt zur Schau
Mit allen seinen Geschwüren.“

Ich frage mich ja, ob Gauland überhaupt weiß, dass die Soldaten, auf die er so stolz sein will, mörderische Verlierer waren. Gauland will stolz auf Verlierer sein! Mit seiner Aussage geht er im Grunde full frontal Islam. Er klingt wie ein Islamist, der den Terror schön redet. Es fehlt eigentlich nur noch, dass er sagt: Die Nazis haben nichts mit Deutschland zu tun, „Mein Kampf“ bedeutet Frieden und 99,9% aller Wehrmachtssoldaten waren anständige Menschen!

Der Maler und Grafiker Max Liebermann sagte beim Betrachten des Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machtübernahme am 30. Januar 1933:

„Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“

An diesen Satz musste ich denken, als ich Alexander Gauland vom Stolz reden hörte und sah, wie das Publikum dazu johlte. Zu diesem Kyffhäuser-Treffen fallen mir nur noch diese Worte von Heinrich Heine ein:

„Auch deine Fahne gefällt mir nicht mehr,
Die altdeutschen Narren verdarben
Mir schon in der Burschenschaft die Lust
An den schwarzrotgoldnen Farben.

Das beste wäre, du bliebest zu Haus,
Hier in dem alten Kyffhäuser –
Bedenk ich die Sache ganz genau,
So brauchen wir gar keinen Kaiser.“

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel sagt zu der AfD:

„Sollte die AfD tatsächlich in den Bundestag einziehen, werden zum ersten Mal seit mehr als 70 Jahren Nazis im Reichstag sprechen.“

Wenn ich das höre, möchte ich auch kotzen. Zunächst einmal weil der Bundesaußenminister mit diesem Satz all die ehemaligen NSDAP-Mitglieder verschweigt, die nach 1949 im Bundestag gesprochen haben, aber vielmehr auch, weil er damit die echten Nazis verharmlost. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte einst, NS-Vergleiche seien immer „absurd und deplatziert, denn sie führen nur zu einem, nämlich dazu, die Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus zu verharmlosen. Das disqualifiziert sich von selbst.“

Laut Angela Merkel hat sich Sigmar Gabriel disqualifiziert. Er pflegt zudem eine beängstigende Zuneigung zu Judenhassern.

Alexander Gauland möchte stolz sein auf tote Männer, die einst für ein judenhassendes System gekämpft haben, Sigmar Gabriel jedoch erklärt, dass ein lebender Judenhasser, der den Mord an Juden fördert und finanziert, sein Freund ist. Am 24. März 2017 schrieb Sigmar Gabriel auf Twitter:

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen. Dtl. steht zur Zwei-Staaten-Lösung & unterstützt den Aufbau staatlicher Strukturen in Palästina.“

Abbas sagte eins:

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Im Jahr 2005 wurde Abbas zum Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde gewählt. Seine Legislaturperiode endete jedoch am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht.

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten.

Das ist Sigmar Gabriels Freund!

Die Fatah spricht allen Palästinensern, die sich systemkritisch, schwul, lesbisch, westlich, aufgeklärt oder feministisch geben, die elementarsten Grundrechte ab. Sigmar Gabriel aber nennt den Mann, der Schwule, Juden und kritische Menschen hasst und verfolgen lässt, seinen Freund.

Ausgerechnet dieser Sigmar Gabriel, der einen Mann seinen Freund nennt, der den Mord an Juden finanziert und Terroristen und ihre Angehörigen mit hohen Renten beschenkt, nennt andere Leute Nazis. Was für ein Hohn! In der ganzen AfD findet sich nicht ein Politiker vom Kaliber des Juden und Schwulen hassenden und ihre Verfolgung und Vernichtung fördernden Mahmoud Abbas. Wer diesen Menschen zum erklärten Freund hat, sollte über Politiker der AfD besser schweigen.

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42 Antworten zu Alexander Gauland und Sigmar Gabriel sind sich ähnlicher als sie meinen

  1. Lisa Hartung schreibt:

    „Zunächst einmal weil der Bundesaußenminister mit diesem Satz all die ehemaligen NSDAP-Mitglieder verschweigt, die nach 1949 im Bundestag und im Reichstag gesprochen haben, aber auch, weil er damit die echten Nazis verharmlost.“

    Lieber Gerd, hier schreibst du es selbst, nach 1949 gab es ehemalige Nazis im Bundestag. Das war nicht schön, aber aktive Nazis waren die nicht mehr. Sie hatten die Nazizeit hinter sich gelassen.
    Glaubst du Leute, die völkische Maßnahmen verkünden und nach ihrem Sieg aufräumen wollen, bes. in den Medien, sind keine „echten“ Nazis?

    • Wolfgang Scharff schreibt:

      @Lisa Hartung: „…, nach 1949 gab es ehemalige Nazis im Bundestag. Das war nicht schön, aber aktive Nazis waren die nicht mehr. Sie hatten die Nazizeit hinter sich gelassen.“

      Leider hatten auch die Ermordeten die Nazizeit nicht hinter sich gelassen! Sie verhielten sich störrisch und blieben tot.

    • Aristobulus schreibt:

      Dieses lügend, schwallende Hartungstück, das sich hier aalglatt für einen Totmacher wie Filbinger und für einen Mit-Entwerfer der Nürnberger Gesetze wie Kiesinger ausspricht, ist sich bekanntlich für keine Lüge und Verzerrung zu schade.
      Jemineh, Wixa Hartdung, das Daueropfer der herbeifantasierten Rechten, der siedelnden Zionisten und all derer, die was gegen diese Permanentverlogenheit haben.

  2. Frase0815 schreibt:

    Auf wie viel Prozentpunkte mehr könnte die AFD am Sonntag wohl kommen, würde sie nicht diese Hammerwerfer-Vereinigung nach außen darstellen? +10?

    • Lisa Hartung schreibt:

      Wenn sie nicht diese Hammerwerfer-Vereinigung wären, könten sie sehr viel mehr Prozente bekommen. Allerdings würden sie dann auch ein paar Prozentpunkte verlieren, welche speziell fürs Hammerwerfen gegeben werden. Diesem Verlust schätzen sie selber höher ein, als den Gewinn der ohne Hammerwerfer drin wäre. Sonst hätten sie sich doch längst vom Hammerwerfen verabschiedet..

      • Aristobulus schreibt:

        DON’T FEED THE QUASSELTROLL

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Du fütterst den Troll gerade. Ich verstehe echt nicht, warum es Dir so schwer fällt, den Troll zu ignorieren. Lass Dir doch helfen: Ignoriere ihn. Es gibt genug tolle Menschen, mit denen Du Dich hier unterhalten kannst.

          • Aristobulus schreibt:

            Das ist Unsinn, Gerd, und Du weißt es.
            Huch?, Du schriebst, dass Du ohnehin hier 95% nicht liest, und vielleicht liegt es ja daran, dass Du auf einmal die altbekannte und ganz eindeutige Formel „don’t usf.“ durchaus als ihr Gegenteil sehen willst.

            Ferner: Nein. Hier stehen Einzelmeinungen, genauer eine Einzelmeinung unter und über weiteren Einzelmeinungen, ja?, und sie setzen sich zusammen. Was man Dialog nennt.
            Diese Dialoge-à-plusieurs sind hier sehr fruchtbar, vorausgesetzt, man darf Störer widerlegen.
            Wenn es sich jedoch zuspitzt und EIN Störer es darauf anlegt, die Dialogmöglichkeit zu zerstören, muss alles weg, was er äußert. Warum: Weil die Versammlung sonst zerstört wird. Genauso wie bei einer Diskussionsveranstaltung in einem Saal. Diese Veranstaltung geht unter, wenn keine Security den/die Störer entfernt. Jeder weiß und kennt das.

            Es gibt keine andere Interpretation.
            Und abzustreiten, dass das so ist!, ist sinnlos.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Zum Dialog gehören zwei. Verweigere den Dialog einfach. Dann gibt es auch nicht zu zerstören. Und der Vergleich mit dem Saal greift total nicht. Wer schreit, kann nicht ignoriert werden. Niedergeschriebene Worte stören erst, wenn man sie liest. Ich fühle mich von dem Troll null gestört. Wenn mich was stört, höre ich auf zu lesen. So einfach ist das! Wenn ich nichts in einem Dialog lernen kann, breche ich einfach ab. Und ich werde keine Sekunde meines Lebens mehr damit verbringen, mich über Trolle auszuregnen oder gegen sie zu kämpfen. Ignorieren reicht.

          • Aristobulus schreibt:

            Um bei dem theoretischen Bild mit dem Ignorieren zu bleiben, ignorierst Du zwei reale Dinge: a) Dass es in dem Sinne ja kein Dialog weil kein Zweiergespräch ist, sondern eine Versammlung.
            Und b), dass es sich bei Versammlungen nie anders verhält als, wie erwähnt, in einem Saal, ja?, wenn die Versammlung nämlich gezielt gestört wird.

          • Aristobulus schreibt:

            Ferner:
            „Und der Vergleich mit dem Saal greift total nicht. Wer schreit, kann nicht ignoriert werden. Niedergeschriebene Worte stören erst, wenn man sie liest. Ich fühle mich von dem Troll null gestört. Wenn mich was stört, höre ich auf zu lesen.“.
            Das stimmt nur, wenn man die Beiträge auf sich selbst bezieht. Aber darum geht’s in einem Kommentarstrang nicht, sondern da redet a) ein Ensemble miteinander, und b) lesen draußen zehnmal so viele mit.

            Warum, Gerd, möchtest Du es partout anders sehen als ca. alle, die ja nun doch über Jahre untersucht und erlebt haben, wie das so ist mit den Communities und den Trollen?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Dann soll das ensemble miteinander reden und geschlossen den Troll ignorieren. Ist es denn so schwer?

          • Aristobulus schreibt:

            Das Ensemble tut nichts geschlossen. Waj!, kein Ensemble tut das. Im Theater tun Ensembles das am Allerwenigsten, nicht?, obwohl sie ja dafür bezahlt werden, und in online-Communities (wo alles informell passiert) tunse das um so weniger.

            Deine Frage „ist das denn so schwer?“ ist, hm, a bissele sehr Gouvernantenstil (pardon), und sie ist in der Sache nicht hilfreich, weil sie sich über die Relität stellt und postuliert, dass alle was nicht begriffen hätten.

        • Lisa Hartung schreibt:

          Wenn ein Leser mit diesem Blog und seinem Betreiber dermaßen unzufrieden ist, warum schreibt er nicht seinen eigenen Blog? Dort könnte er gezielt seine eigenen Freunde einladen und Zufallsbesucher wie mich ausschließen.

  3. Wenn ich mich richtig erinnere, gibt Alexander Gauland nur die bis Mai 2017 (!) geltende Staatsdoktrin Deutschlands wieder. Wie hieß eigentlich die Südtondern-Kaserne bis 15. Juli 2017?! Warum war eigentlich die Ehrung von https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Joachim_Marseille bis vor fünf Monaten noch „sinnstiftend“ (Ursula von der Leyen) – anschließend aber nicht mehr?! War da was mit Rommel-Kasernen und den „Leistungen“ des irren Frontschweins https://de.wikipedia.org/wiki/Diedrich_Lilienthal ??

    Diese verlogene „AfD“-Aufregung von Leuten, die selber (!) mit Islamfaschisten paktieren, finde ich zum kotzen und die „Antifa“-Republik verbietet einzig jede Diskussion verbietet und fordert eine formierte Gesellschaft. 😦 Zudem ist die Linke voll von ehemaligen Verehrern von Stalin, Mao, Hoxha, Mugabe und ähnlichen Verbrechern. Gabriel hat übrigens bereits als Teenager mit den Falken und der DKP „gegen“ den Faschismus gekämpft – „Faschisten“ waren damals alle Feinde der Sowjetunion. 😦

    • Aristobulus schreibt:

      Das ist geschickt argumentiert – wenngleich solche Namen von Kasernen selbstverständlich nicht bedeuten, dass die Allgemeinheit stolz auf „die Leistungen der deutschen Armee in zwei Weltkriegen“ gewesen wäre“.
      Auf die Leistungen der deutschen Armée im ersten Weltkrieg war nie jemand stolz (schon Mangels Leistung), und auf die Gräuel der Wehrmacht KANN niemand je stolz gewesen sein, wenn er nicht grad Ernst Zündel, Alfred Dregger oder Schönhuber hieß.

      Also ist Gaulands komische Forderung peinlich und ewiggestrig und einfach dumm, und sie ist rein sachlich gesehen völlig fehl am Platz.

  4. Heinz Bannasch schreibt:

    Mein Vater – Ein mörderischer Verlierer ?
    Das ist übelste Hetze eines Glücklichen und Überheblichen, der nie in den Krieg ziehen musste.
    Ich kann ob dieser Ignoranz eines Pazifisten der Generation Schneeflöckchen nicht so viel fressen, wie ich motzen möchte.

    • Aristobulus schreibt:

      Ihr Vater war bei der Wehrmacht, Bannasch?
      Dann war Ihr Vater in der Tat ein mörderischer Verlierer.

      Merkwürdig, dass grad Gerd Buurmann prompt als Kotz-Version der Dreckspazifistengeneration für Sie gilt, weil er feststellt, dass die Wehrmacht a) mörderisch war und b) verloren hat.
      Die Wehrmacht hat schlechthin alles verloren, die Menschlichkeit und das Maß ohnehin, und sogar die Ehre eines kleinen Nachgeboren wie Ihnen hat sie zerhackt. Erstaunlich, dass ihr sogar dieses billige Kunststückchen gelang.

  5. Hubert Rogon schreibt:

    Guten Tag. Nun gut, mit dem Beitrag von Ihnen bin ich im gross sehr einverstanden. Doch was die deutschen Soldaten betrifft, sehe ich es anders. Dazu müsste man natürlich den Diskussionsgrund vergrössern. Vom ersten Weltkrieg, über die polnischen Verbrechen zwischen den Kriegen. Und diese leidige Danzigfrage und die jahreanhaltende Verfolgung der deutschen Bevölkerung. Der immer als deutsche Überfall und der so benannte beginn der zweiten Weltkrieges ist Siegerpropaganda. Ich möchte betonen, dass ich kein Nazi bin. Ich Glaube an Jesus Christus und den Gott Abrahams, Isaace und Jacobs. In Polen bestand eine derartig Antideutschland-Atmosphäre, die man noch gut in den Publikationen der Vorkriegsjahre einsehen kann. Polen bereitete sich auf einen Krieg mit Deutschland vor und konnte es kaum abwarten. Die Abschnürung Danzigs und die Verschleppung Deutscher in polnische KZ war aktueller Stand. Und nach jahrelanger Verhandlungen ist es den „Deutschen“ nicht gelungen, nicht mal einen Korridor nach Danzig zu erreichen. Faktisch war es natürlich ein „Überfall“ auf Polen. Es gibt kein Land, kein Staat, der der Verfolgung von Landsleuten so lange zuschaut wie Deutschland. Und was die Soldaten betrifft, das sind Kriegsknechte. Die haben ihren Job gemacht. In militärischen Fragen sehr gut. Das soll natürlich nicht die Schuld der Deutschen in Frage stellen. Das Regime war abscheulich. Und mit den Morden hat Deutschland grosse, grosse Sünde auf sich geladen. Im Gegensatz zu den anderen Staaten und Völkern hat das deutsche Volk seine Sünde in aller Öffentlichkeit abkannt. Und durch den Kniefall von W. Brand vor dem Denkmal ist vor Gott und den Völker um Vergebung der Sünden gebeten worden. Soweit ich weiss, haben uns die Völker und Gott vergeben. Daher ist es nicht angebracht, Herrn A. Gauland so zu beschämen.
    Aber der S. Gabriel, das ist so ein falscher Fünfziger. Sozialist, und somit Dieb. (Du sollst nicht stehlen. Auch nicht von den Reichen und den Armen geben. Und es auch noch wie Gerechtigkeit aussehen lassen). Chef einer Kriegsverbrecherpartei. Berufslügner. Faschist (nach Deffinition Mussolinis). Gottlos. (Seltsam ist, dass der Justizminister Maas auch Sozialist, aber bekennender Katholik ist. Und die katholische Sekte, ja die ist faschistisch). Es gäbe sicherlich noch mehr abscheuliche Attribute, die auf Herrn Gabriel und seine Partei zutreffen. Na gut. Hab ich mal nen Anfang gemacht. Gruss.

    • Aristobulus schreibt:

      Dieser Kommentar ist ebenso wirr wie ressentimentgeladen, und er hat überhaupt nichts mit dem Thema zu tun: Gaulands Äußerung, dass man als Deutscher u.A. auf die Leistungen der Wehrmacht solz sein möge.

      Nun gut, also Polen und die Deutschen. Was hat die Wehrmacht in Polen getan: Gemeinsam mit der SS und mit Einsatzkommandos hat sie dort etwa drei Millionen Polen systematisch ermordet, nicht etwa Soldaten im Krieg getötet!, sondern Zivilisten planmäßig ermordet: Lehrer, Professoren, Unternehmer, Handwerksmeister, usf.
      Fast jede Familie im heutigen Polen hat Angehörige, die auf diese Weise ermordet worden sind. Es ging nicht um Besatzung, sondern um Ausrottung, Stichwort GPO (Generalplan Ost von 1941), der vorsah, dass jedes Jahr die deutsche Siedlungsgrenze um 50 km nach Osten verschoben werden sollte.
      Diesen Plan hat die Wehrmacht nach Befehl durchgesetzt, Jahr um Jahr.
      Der Euphemismus „vorschieben“ bedeutete die Ausmordung der dort lebenden Polen, Dorf um Dorf, Stadt um Stadt.
      1943 wurde der spätere deutsche Bundespräsident Horst Köhler im ehemals polnischen Ort Skierbieszów geboren. Dort bezog die Familie Köhler ein Haus, das ca. am Vortag noch von einer polnschen Familie bewohnt gewesen war. Was ist mit dieser Familie geschehen: Ermordet, weil Slawen und damit unwertes Leben, Untermenschen.

      So weit zu den Tatsachen, bloß wegen des völlig unnötigen und widerwärtig ressentimentgeladenen, zusammenfantasierten Polenhass-Schwulsts eines Herrn Rogon, der als deutscher Herrenmensch die Polen hasst wie eh und je.

    • Heinz Bannasch schreibt:

      Einfach mal zum Naxhdenken:
      Wenn Japan und China auch Teil des 2. Weltkrieges waren (wovon ich ausgehe), dann kann man als Beginn des 2. Weltkrieges den 07.07.1937 an der Marco Polo Brücke definieren.
      Und wenn man davon ausgeht, dass in Fernost und Europa 2 unabhängige lokale Kriege zu einem Weltkrieg verschmolzen, dann muss man wohl den Überfall der Japaner auf Pearl Harbour als Beginn und Ursache des 2. Weltkrieges sehen.

  6. Konrad Bollmann schreibt:

    M. Abbas regiert „Palästina“, das es in Wirklichkeit gar nicht gibt u. will ganz Israel vernichten!

    S. Gabriel „bläst die gleiche Posaune“, eine Schande für Deutschland, das gesagt hat:

    „Nie wieder Holocaust“, sich aber nicht daran hält, sondern „vom Regen in die Traufe“ gelangt.

  7. benwaylab.com schreibt:

    Ich sehe schon Unterschiede zwischen den beiden: Gauland ist ein Demagoge, der im Alter nicht zu Weisheit und Altersmilde gefunden, sondern sich radikalisiert hat.
    Gabriel ist einfach ein ungebildeter Tölpel, der um jede Aufmerksamkeit bettelt.

  8. davboe schreibt:

    Wobei Heine – vielleicht kennt jemand eine Notiz zu seinen Beweggründen – ja den Dombau zu Köln unterstützt hat, damals auch ein kräftiges, nationales Signal gen Frankreich.

    • Aristobulus schreibt:

      Vielleicht so, Davboe.
      Wenn: Dann sprach da wohl der Romantiker. Heine war einer. Romantiker fanden krausgothische Dombauten gut.
      Im Grund sind die ja auch nicht das Übelste unter der Sonne, jedenfalls besser als Vorhangfassaden aus den seligen Sechz’gern oder gar postmoderne Steinmonster-.

  9. Aristobulus schreibt:

    Stehen hier schon Kommentare?, nichts ist zu sehen, Kommentare werden seit einigen Tagen nicht freigeschaltet, das ist nicht gut!
    Ich habe leider keine Ahnung, ob schon jemand etwas Ähnliches wie das Folgende geäußert hat, hm, auch das ist nicht gut.

    Also: Alexander Gauland ist offensichtlich nicht mehr bei Sinnen. Er versteht nichts mehr und wirft Dinge zusammen, die man nur verstehen kann,indem man sie voneinander unterscheidet.
    Wem das offensichtlich nicht mehr möglich ist, der kann nicht mehr für ein politisches Amt kandidieren.

    Ferner begeht Gauland mehrere fatale Kategorienfehler ineinander. Dazu gehört schon Einiges.
    Er hat in seiner Äußerung Churchill, einen der größten Verteidiger der Zivilisation, mit dem zivilisationsvernichtenden Angriffskrieg der Wehrmacht gleichgesetzt.
    Das ist das Gleiche, als hätte er die französische Résistance mit der deutschen SS gleichgesetzt, oder den Barbaren Julius Streicher mit Barbra Streisand, oder Osama mit Obama, oder Larochefoucauld mit La-vache-qui-rit.

    Ferner hat Alexander Gauland den Napoléon glatt mal mit dem Hitler gleichgesetzt: Hitler war Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht („Leistungen!“), die nichts als Tod und Gräuel gebracht hat. Auf diese Leistungen möchte Alexander Gauland so stolz sein wie ein Franzose auf seinen Kaiser Napoléon, der den code civil (den Rechtsstaat) und die Staatsbürgerschaft für jedermann gebracht hat.
    Noch heute zehrt Frankreich von Napoléons politischem Erbe.
    Solche Errungenschaften für die Zivilisation setzt aber der Herr Kyffhäusergauland glatt mal mit den ‚Leistungen‘ der Wehrmacht gleich. Wie macht er das: Durch den Oberbegriff Stolz-darauf-sein. Das dumme Stolzseinwollen verführt ihn zur Geschichtslüge und zur jenseitig dummen Gleichsetzung der Zivilisation mit dem Massenmord.

    Fazit: Wer stolz auf die Wehrmacht sein will, der tickt ja nicht mehr richtig. Weg mit dem kaltäugigen, unfähigen Herrn Gaulandkyffhäuser, soll er sich fürderhin im Kaufhaus entspannen und öffentliches Dummgeschwätz meiden. Der Mann hat’s ja vergeigt wie die Wehrmacht herself.

    Noch etwas zum anderen Kategorienfehler: Da will einer den Stolz auf „die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“
    Das ist nicht bloß ein weiterer Kategorienfehler, das ist sehr großer Bullshit und einer der dümmsten Aussagen, die man wohl je gehört hat. Warum: Weil die deutsche Armée im ersten Weltkrieg ja nichts geleistet hat, es sei denn, man wollte ein vier Jahre langes massenhaftes Ausbluten und von Granaten Zerfetztwerden als Leistung von Millionen junger Leute sehen. Die deutsche Armée im ersten Weltkrieg wurde genauso wie französische Armée sinnlos in den Schützengräben vor Verdun verheizt, ohne Ziel, ohne Glorie, ohne Gnade. Nur als wahrheitsvergessener Geschichtsfälscher, oder als realitätsfremder Fantast, oder als Masochist und Selbsthasser, oder als völlig Ahnungsloser könnte einer darauf stolz sein wollen.

    Auch im zweiten Weltkrieg hat die deutsche Wehrmacht nichts geleistet im Sinne von Leistung. Es hat nichts mit Leistung im Sinne von Leistung zu tun, die halbe Welt zu überfallen und sich zutiefst willfährig in das Trachten der NS-Regierung verstricken zu lassen. Alle hohen Offiziere der Wehrmacht waren Kriegsverbrecher, auch Rommel, der in Nordafrika so obstinat nach Osten vorstieß, bloß um erst die Briten und dann die Juden zu jagen und zu vernichten.
    Wer die Wehrmacht als Leistung schönreden will, auf die irgend einer stolz sein könnte!, hat sie ja nicht mehr alle beisammen.

    • Ich wurde im Oktober 1993 zu meinem Wehrdienst eingezogen. Wie viele der jungen Männer, die 50 Jahre zuvor, im Oktober 1943 in die Wehrmacht eingezogen wurden, waren 1967 noch am Leben?
      Hätten wir – meine Generation/meine Kameraden (kaum einer älter als 22 oder 23), mit denen ich zusammen in der Bundeswehr war – 1943 anders gehandelt, als die jungen Männer damals? Wohl kaum.

      Stolz sein auf die Soldaten der Wehrmacht? Nein, nein, Herr Gauland.
      Ich danke dem Schicksal dafür, dass ich zu einer Zeit geboren wurde, die es mir gestattete, meinen Wehrdienst in einer Armee abzuleisten, die als Verteidigungsarmee konzipiert wurde und deren Einsätze von einem demokratisch gewähltem Parlament beschlossen wird und nicht von einem Führer, der in seinem Wahn, Millionen Familienväter, junge Männer, und Söhne verheizte.

      Mit Ausnahme derjeniger, die lupenreine Nazis waren, tun mir diese Männer leid. Sie tun mir dafür leid, das sie das Schicksal dahingestellt hat, wo sie waren. Und sie tun mir dafür leid, dass sie, wenn sie den Krieg überlebt haben, erkennen mussten, das die hehren Ziele, für die sie vermeintlich glaubten zu kämpfen, keine waren. Sondern das sie von einem barbarischem Regime für millionenfaches töten missbraucht wurden.

      • Aristobulus schreibt:

        Yepp, Brathering. Danke für diese Feststellung.
        Aber der Herr Gauland möchte a) stolz darauf sein, weswegen er b) das millionenfache Töten verleugnen muss.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Wobei es auch schon die Möglichkeit gab, die hehren Ziele währenddessen zu durchschauen und die Mörderei zu erkennen, da so im projektierten Lebensraum, hingegen keinen Notausgang aus der großen Situation finden zu können, der irgend passabel gewesen wäre… Nur gelegentlich kleine Auswege aus einzelnen Aspekten.

        Da sehe schon Gründe für Stolz, nicht auf die deutschen Soldaten schlechthin, sondern auf Einzelne, denen es gelang, in einzelnen Situationen Mensch zu bleiben, selber zu denken und in mehrfacher Gefährdung menschlich zu handeln.

        • Aristobulus schreibt:

          Aber allemal so, Clas. Genau so.
          Gauland denkt wie alle Kollektivisten, seien sie rechts oder links, nicht? Er sieht weniger Einzelne als Gruppen.

          Hach, wie anno 1932, als die Linken das Gruppenrecht (Kader) wollten und die Rechten das Gruppenrecht (Volksgemeinschaft) wollten, und als alle, die auf’s Individuum bestanden und auf seine Entscheidungsfreiheit!, völlig marginalisiert wurden.

        • Frase0815 schreibt:

          Ja, Clas. Auf einzelne Menschen kann man stolz sein, der Rest ist Hartdung. Kollektivistischer Stolz oder Schande – was für überflüssige Kategorien. Ich bin weder stolz auf die deutschen Autobauer, noch schäme ich mich für sie. Und Stolz empfinden für eine in ihrer Gesamtheit verbrecherische Organisation wie die Wehrmacht? No way.

    • Johann Seibert schreibt:

      Vielleicht sollten Sie sich mal etwas genauer über Geschichte informieren. Es gibt nicht nur die Version des Siegers, sondern auch, und diese Version dürfte der Wahrheit sehr viel näher sein, die Version der Wissenschaftler, der Historiker aus aller Welt. Ihr Weltbild würde wahrscheinlich sehr darunter leiden. Dazu muß man aber auch bereit sein.

      • Aristobulus schreibt:

        Erstaunlich: Da argumentiert einer genauso postmodern dauerrelativistisch wie die Linken, die von „Narrativen“ reden, um nicht von Tatsachen reden zu müssen. Laut denen gibt es ja keine Tatsachen, sondern nur z.B. „die Version des Siegers“ und die andere, klassenbewusste oder antirassistische Version. Weswegen man sich dorten die genehmste Version zurechtbiegt und die anderen als menschenverachtend bezeichnet.

        Dabei ist es dem Herrn Seibert aber gar nicht bewusst, dass er genauso wie ein Linksextremer tickt 😀

      • Clas Lehmann schreibt:

        Sagen Sie da so am hohen Mittag einem, der der Geschichtswissenschaft wohl deutlich näher ist, als irgendeinem Weltbild, in wessen Version auch immer…

        • Aristobulus schreibt:

          🙂
          Sagt er so, weil Leutz‘ wie der dann immer genau diese zwei Sprüche aufsagen: Dass man sich mit der Geschichte beschäftigen möge, und dass Geschichte von den Siegern geschrieben werde.
          Also sind wir wieder beim Gruppen-Identitääären. Wie so oft und so heiter.

          Die Frage, weswegen Ian Kershaw und Sebastian Haffner und Joachim Fest und Heinrich August Winkler usf. wohl in irgend eine Siegergruppe gehörten, und warum sie wohl als Gruppenmitglieder und nicht als einzelne Wissenschaftler schrieben!, wird von so Leutz‘ aber nie beantwortet.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Wird sie natürlich auch, wie wohl nicht? Jedenfalls schaffen die die Faktenlage.

            Und in eine Siegergruppe gehören die genannten Autoren, dem schissenwaftlichen Weltbild zufolge, weil sie das, im Falle, die anderen hätten gesiegt, so nicht hätten schreiben können… Es seie denn, sie trieben Wissenschaft der wissenschaftlichen Art, wie sie Wissenschaftler wie der wissenschaftliche Pappe oder der irrwi(ngi)sche Missbraucher des guten Namens David; und das sei sozumaßen, neben etwa dem Traktätchen jenes Schleswigholsteiners und missionarisch daraus von irgend Karl-Heinzen abzutippt gewordenen schissenwaftlichen Ergeußungen…

            (Und für den Fall einer nachträglichen Siegumkehr drohen sie nicht selten sozusagen implizit mit dem, was ihre Gruppe da als Sieger so zu bieten hätte, an Umgangsformen…)

            Nicht, dass ich das nun für eine Antwort hielte, aber formal kam mir schon mehrfach sowas ähnliches unter, statt einer Solchen.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, in der Schissenwaft, sofern sie den Namen richtig verdient, wird nun mal auf schissenwaftliche Weise ausgesiebt, und das, was durchs Sieb kömmt, ist dann die unwiderlegte Hypothese. Meist wird die dann mit der Realität velwechsert 🙂 , dabei ist laut Karl Popper aber noch nichts über die Realität gesagt, sondern bloß noch keine bessere Hypothese gefunden, die die vorige widerlegt oder sie sinnvoll ergänzt.
            So geht die schissenwaftliche Annäherung an die Realität.

            Mancher Ex- oder Nicht-Schissenwaftler will sich damit aber nicht abfinden, oder er bezweifelt gar das Sieb und vermeint, dass das Sieb die dunkle Seite der Macht sei. Faurisson und der falsche David usf. machen das so, und siehe da, sie finden immer weitere Seiberts, die den Prozess des Siebens und den Prozess von Thesen, Widerlegungen (Falsifikation) und Hypothesen nicht begriffen haben.
            Wie nennt man die: Truther 😀

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