Wer ist dieser Martin Lejeune?

Ein Niemand!

Martin Lejeune sollte auf keinen Fall ernst genommen werden. Es gibt keinen Grund, sich über seine Aktivitäten aufzuregen. Seine Texte und Erzeugnisse sollte unter keinen Umständen geteilt werden.

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Text veröffentlichen soll. Ich bin jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass ich diesen Text veröffentliche, in der Hoffnung, dass diese Worte helfen, jede Empörung über Martin Lejeune bereits im Keim zu ersticken. Eine Empörung bringt gar nichts, denn jede einzelne Empörung beschert ihm Klicks und daraus zieht er Profit.

In diesem Artikel wird daher keine Seite, kein Bild, kein Video und kein Artikel von Martin Lejeune verlinkt. Jeder Klick auf eines seiner Erzeugnisse, ist ein Klick zu viel. Stattdessen werde ich eine kleine Historie seines kleinen Geistes präsentieren. Möge diese Zusammenfassung dafür sorgen, dass Martin Lejeune mit milder Verachtung begegnet wird.

Als die Politologin und Journalistin Sylke Tempel im Oktober 2017 von einem Baum erschlagen wurde, schrieb Martin Lejeune via Twitter:

„Die Gebete der Muslime wurden erhört
Der Baum ist die Strafe Gottes für Sykle Tempel’sTaten
Gottes Gerechtigkeit siegt“

Als die BILD über diesen Unfall berichtete, schrieb er:

„Deutsche Staatsräson: Tod einer Zionistin auf Seite 1
Das Leid, das Zionisten den Palästinensern antun,wird verschwiegen“

Als er daraufhin von einigen Menschen wegen des Verdachts der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener angezeigt wurde, schrieb er:

„Das heißt also, daß man auch Adolf Hitler nicht verunglimpfen darf für seine Taten und auch Hitlers Andenken nicht verunglimpft werden darf?“

Mit dieser Ungeheuerlichkeit schaffte es Martin Lejeune leider, dass sein Name in der Kommentarspalte unter fast jedem Nachruf auf Sylke Tempel im Internet auftauchte und so das Andenken an diese großartige Frau verschmutze.

Als im November 2016 Israel von Waldbränden heimgesucht wurde, schrieb Martin Lejeune auf Facebook:

„Was in #Israel passiert, sind keine normalen Brände. Das ist die Strafe Gottes für (…)“

Feuer gehörte schon immer zu den Lieblingswaffen der Nazis. Martin Lejeune feierte das Feuer im November 2016 wie die Nazis einst im November 1938. Etwas später erklärte er sogar, daran zweifeln zu müssen, ob es den Holocaust gegeben hat.

„Wenn wirklich sechs Millionen Juden umgekommen sein sollen, dann darf ich doch annehmen, dass die, die das Leid erfahren haben sollen, doch etwas menschlicher umgehen mit den Palästinensern. Das sehe ich aber leider nicht. Und wenn es so ist, wie es leider gerade geschieht, dass die Juden so unmenschlich sind zu den Palästinensern, dann müssen bei mir zumindest leider Zweifel entstehen, ob die Juden wirklich so ein Unglück erlebt haben, weil sonst müssten sie sich wirklich mehr einfühlen und mehr Empathie zeigen für die Palästinenser. Und daher auch meine Hoffnung, dass das große Feuer in Israel die Palästinenser, also die Christen und die Muslimen, verschont. Und ich kann mir leider im Augenblick nicht wünschen, dass die Juden von diesem Feuer verschont werden, weil sie so unmenschlich umgehen mit den Palästinensern.“​

Als er daraufhin der Volksverhetzung angezeigt wurde, pilgerte er unverzüglich zum Holocaustmahnmal in Berlin und nahm dort ein Video der Reue auf. Am 1. Dezember 2016 stellte er seine Entschuldigung auf Facebook und erklärte:

„Ich bin ein Mensch mit Gefühlen und ich habe mich in meiner Rede von dem Leid gegen die Palästinenser, ausgeübt durch die Zionisten, überwältigen lassen.“

Martin Lejeune erklärte somit, Zionisten hätten ihn dazu überwältigt, den Holocaust zu leugnen. Im Januar 2017 schrieb er auf Facebook:

„Seit Monaten läuft Schwulen-Propaganda im deutschen TV zur der Zeit, wenn Kinder von der Schule nach Hause kommen und vor 18 Uhr, bevor Die Simpsons läuft! Hallo! Interessiert das keinen? Wie geschmacklos ist das denn? Jeder kann sein, was er mag – aber Kinder zu animieren, das ist ein NoGo! – vor allem zu Zeiten, in denen Kinder TV schauen.“

Er regte sich mit diesem Worten über einen Werbespot auf, der in der Zeit gesendet wurde. In einer früheren Version seines Kommentars sprach er von einer „Schwuchtel-Werbung“ und schrieb das Wort geschmacklos mit dreizehn s: „geschmacklosssssssssssss“.

Seine Fans und Fanatiker stimmten prompt in seine Hetzte gegen Schwule ein und kommentierten:

„Schwule sollte man verbrennen“
„Ins KZ mit den Schwuchtel“
„Schwul sein ist eine Krankheit“
„Dreck“

Martin Lejeune hetzt regelmäßig gegen Juden und Homosexuelle und bezeichnet den Tod von Menschen als gerechte Strafe Gottes. Anfang Juli 2016 konvertierte Martin Lejeune zum Islam und macht sich seitdem als Moslem Sorgen um Deutschland. Auf Facebook schrieb er:

„Wollt ihr mit eurer Schwulen-Propaganda etwas für oder gegen die #Islamisierung unternehmen? Ich hab nichts gegen Schwule! Ihr könnt doch tun und machen, was ihr wollt. Ihr könnt frei leben in der #EU. Aber lasst bitte unsere Kinder in Ruhe! Wenn ihr Schwulen selber nicht in der Lage seid, Kinder zu zeugen, dann mischt euch bitte nicht ein in die Kinder-Erziehung anderer. Ich als Deutscher habe die Sorge, daß die Deutschen weniger werden. Allerdings geschieht es uns irgendwie auch ganz recht.“

Martin Lejeune ist ein von Hass zerfressener Mensch. Darum rufe ich dazu auf: Teilt seine Beiträge nicht! Regt Euch nicht über ihn auf! Er hat nur soviel Macht, wie Ihr ihm durch Eure Empörung schenkt!

Dieser Beitrag wurde unter Deutschland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.