Die Antwort von Sawsan Chebli

Am 20. November 2017 schrieb ich folgende Presseanfrage an Sawsan Chebli bezüglich einer von Ihr verorteten „Scheinheiligkeit“ arabischer Staaten gegenüber Israel:

Sehr geehrte Sawsan Chebli,

Mein Name ist Gerd Buurmann und ich schreibe unter anderem für die Jüdische Rundschau. Am 19. November 2017 schrieben Sie auf Twitter:

„Scheinheiligkeit arab. Golfstaaten muss endlich aufhören. Sie kooperieren eng mit Israel, Rest ist Show. Leidtragende: Araber.“

Später erklärten Sie:

„Wer mich kennt, weiß es. Für alle anderen: natürlich bin ich FÜR Kooperation: nicht versteckt, sondern offen! Täte Region gut.“

Später schrieben Sie noch:

„Sie haben doch nur darauf gewartet, mir Antisemitismus vorzuwerfen. Absurder geht’s kaum.“

Ich habe in dieser Angelegenheit vier Fragen an Sie:

1. Wie erklären Sie sich die Missverständlichkeit Ihrer ersten Aussage?

2. Warum sollen die einzig erwähnenswerten Leidtragenden an der Scheinheiligkeit der arabischen Staaten die Araber sein? Die Menschen, die unter der Scheinheiligkeit am meisten leiden und zwar unabhängig davon, wie die Scheinheiligkeit nun gemeint ist, sind Juden und Israels! Warum erwähnen Sie diese Leidtragenden nicht?

3. Wer sind diese „sie“, die nur darauf gewartet haben sollen, Ihnen Antisemitismus vorzuwerfen?

4. Darf ich Sie mit diesem konkreten Satz zitieren: „Die Weigerung der arabischen Staaten, Israel anzuerkennen, muss endlich aufhören. Es wird Zeit, dass sie offen mit Israel kooperieren!“

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Hier die Antwort:

Bisher hat Sawsan Chebli nicht geantwortet.

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