Der Nathan-Komplex

Der Nathan-Komplex
Ein Kammerspiel und Vortrag von Gerd Buurmann

„Vorträge über Antisemitismus haben Konjunktur. Gerd Buurmann macht es anders. Ebenso unverhofft wie kurzweilig erzählt er mit glänzender schauspielerischer Leistung über zweitausend Jahre Kulturgeschichte. Der Nathankomplex ist vieles. Er wehrt Fehlinterpretationen von Heine ab, lässt zweifeln, aber auch hoffen. Judenfeindschaft hat Traditionen, weiß Buurmann. Sie setzt jahrhundertealte Topoi fort, ist in der christlichen Kultur und den Gepflogenheiten der internationalen Staatengemeinschaft zu identifizieren. Diesen Umstand hat auch das Konstanzer Publikum goutiert. Man müsse die eigene Position zu Israel überdenken, hieß es dort. Die ältere deutsche Sprache hält für Buurmann einen Begriff bereit: Gerd Buurmann ist geistreich. Man muss ihn sehen.“
(Lasse Stodollick, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Bodensee-Region)

„Gerd Buurmann ist ein exzellenter Schauspieler, der es versteht, selbst alte, vielleicht sogar antiquierte Texte so zu präsentieren, dass man das Heutige erkennt und die zutiefst menschliche Figur des Dargestellten mitfühlt. Darüber hinaus ist Buurmann aber auch ein scharfsinniger Beobachter des Homo Politicus. So erkennt er, wie tief in jedem westlichen Menschen der Antisemitismus steckt, ja geradezu stecken muss, und er erklärt dies so logisch und schlüssig, dass es einen wunder nimmt, warum dieses Wissen nicht längst schon Allgemeinplatz ist. Das alles, klassische Texte, politische innere Erdbeben und logische Erkenntnis daraus präsentiert er noch dazu mit Humor und Leichtigkeit. So muss Herzensbildung, so muss Wahrheit sein.“
(Sandra Kreisler, Musikerin und Künstlerin)

„Mit Humor und viel Einfühlungsvermögen versteht es Gerd Buurmann, die Dinge auf den Punkt zu bringen, den Menschen zu vermitteln, sie zum Denken anzuregen. Wir schätzen seine Arbeit, sein Engagement sehr.“
(Chana Bennett und Abraham Lehrer im Namen der Synagogen-Gemeinde Köln)

„Rhetorisch gut strukturiert und mit Hilfe schauspielerischer Einlagen, schaffte Gerd Buurmann es, das komplizierte Thema Antisemitismus auf eine so eingängige und anschauliche Art und Weise darzulegen, dass man in den Gesichtern seiner Zuhörer förmlich sehen konnte, wie sie von Buurmanns Worten zum Nachdenken angeregt wurden.“
(Marc Neugröschel, Hebrew University, Jerusalem)

„Gerd Buurmann konfrontiert das Publikum aber nicht nur mit triftigen Argumentationen und wenig bekannten Fakten, er zieht es auch emotional in seinen Bann, wenn er sich binnen Sekunden und ohne Kostümwechsel in Shakespeares Shylock verwandelt und so die Zuschauer schmerzlich nah an einem jüdischen Schicksal teilnehmen lässt.“
(Dr. Karl Thönnissen, Volkshochschule Aachen)

Sollten Sie Interesse an dem Vortrag haben, erreichen Sie Gerd Buurmann unter:

gerdbuurmann@hotmail.de
01717589274

Als Theatermensch spielt, schreibt und inszeniert Gerd Buurmann in diversen freien Theatern von Köln bis Berlin.

Im Jahr 2007 erfand er die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Als Stand-Up-Comedian ist er mit seinem aktuellen Programm „Totalausfall“ unterwegs. Mit seiner Frau, Viktoria Burkert, tourt er mit dem Programm „Das Leben – Ein Nudelsalat“. Seine aktuellen Rollen reichen von Shakespeares Shylock bis Neil Simons Barney.

Als Autor verfasst er Theaterstücke (u.a. „Gehirne am Strand“), Artikel für diverse Zeitungen (u.a. „Jüdische Rundschau“), sowie Glossen und Artikel für seinen Blog „Tapfer im Nirgendwo“.

Mit seinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und dem von ihm entwickelten Begriff des „Nathan-Komplex“ ist er alljährlich unterwegs.

Sein Lebensmotto hat er von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!“

“Immer wieder bezog Buurmann in den letzten Jahren unmissverständlich Stellung zu unsäglichen antisemitischen Statements in diversen Medien und trug zur Debattenkultur in dieser Stadt womöglich mehr bei als der nur noch um PR und Anzeigengelder buhlende Zeitungsbetrieb.” (Jules Lux vom Kölner Magazin Choices)

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