Wir wurden alleine gelassen!

In Anbetracht der muslimischen Massen, die gerade in Berlin und anderen deutschen Städten ihren Hass auf Israel und Juden bekunden, sei an diese Demonstration vor ein paar Monaten in Köln erinnert, wo Muslime gegen den Hass demonstrierten.

Tapfer im Nirgendwo

Am 17. Juni 2017 war ich auf der Demonstration „Nicht mit uns! Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror“ auf dem Kölner Heumarkt. Ich ging dort hin, um zu tun, was Ralph Giordano bereits im Juni 2007 erklärt hatte:

„Ich jedenfalls stehe an der Seite aller säkularisierten Muslimas und Muslime, die mit Reformen den Weg zu einer Integration frei machen wollen, die diesen Namen verdient – ein Ziel, von dem wir noch weit entfernt sind. Was mich nicht hindert, es mit meinem Molekül näherzubringen. Denn eine friedliche Alternative zur Integration gibt es nicht.“

Wie weit wir zehn Jahre nach diesem Ausspruch noch von dem Ziel entfernt sind, wurde am 17. Juni bitter deutlich. Über 10.000 Menschen wurden erwartet, um gegen Gewalt und Terror im Namen des Islams zu demonstrieren, aber es kamen weniger als 1.000. Die meisten waren keine Muslime. Ich kam mit einer gehörigen Portion Hoffnung zum Heumarkt und…

Ursprünglichen Post anzeigen 469 weitere Wörter

Dieser Beitrag wurde unter Nachrichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.