Mein Name ist Mercy

Frankreich hat gewählt und schickt ein Lied über Flüchtlinge zum Eurovision Song Contest. Tapfer im Nirgendwo hat das Lied übersetzt.

Ich wurde heute Morgen geboren, mein Name ist Mercy, mitten im Meer, zwischen zwei Ländern, Mercy. Es war ein langer Weg, und meine Mutter nahm ihn auf sich. Sie hatte mich unter ihrer Haut, achteinhalb Monate, oh ja, achteinhalb Monate.

Wir haben unser Zuhause verlassen. Es war Krieg. Natürlich hatte sie einen Grund. Es gab nichts zu verlieren, oh nein, nichts außer das Leben.

Ich wurde heute Morgen geboren, mein Name ist Mercy. Sie reichten mir die Hand und ich lebe. Ich bin all diese Kinder, die vom Meer verschlungen wurden. Ich werde hunderttausend Jahre leben. Mein Name ist Mercy.

Vor unseren Augen war der Feind, eine blaue Grenzenlosigkeit, vielleicht unendlich, aber ja, wir wussten den Preis.

Aus einer Welle empor kam ein freundliches Schiff und gab unserem Überleben erneutes Glück. Es war der Moment, da ich zum ersten Mal weinte.

Ich wurde heute Morgen geboren, mein Name ist Mercy.

Glück. Gnade. Mir geht es gut. Danke.

Dieser Beitrag wurde unter Eurovision veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Mein Name ist Mercy

  1. max schreibt:

    Ist das von Ralph Siegel, dem Spezialisten für zeitgeistigen, schmierigen Gutmenschenkack?

  2. Politisch überladener, larmoyanter Schrott.
    Ihre schwangeren Frauen lassen die Goldschätze per Flugzeug nachkommen, keine Sorge.

Kommentare sind geschlossen.