#tacheles

Unter dem Hashtag #tacheles schreiben gerade Menschen auf Twitter ihre Erfahrungen mit Judenhass nieder. Es ist erschreckend.

Hier ein paar Beispiele:

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10 Antworten zu #tacheles

  1. A.S. schreibt:

    Diese Vorfälle zeigen ganz eindeutig, dass wir den Kampf gegen Rechts verstärken müssen.
    Das hat zwei entscheidende Vorteile:
    – Mehr Fördermittel sind zu verteilen, die Arbeitslosigkeit von Sozialarbeitern sinkt.
    – Und das Problem bleibt garantiert erhalten, weil man mit solchen Programmen diejenigen nervt, die keine Antisemiten sind und an die tatsächlichen Antisemiten (lechts, rings, und islamistisch) mit Sicherheit nicht herankommt.
    Erfolglosigkeit war hierzulande noch nie ein Grund etwas mal in Frage zu stellen.

  2. Mein ehem. Schwiegervater 1987, als ich für ein Jahr nach Israel gegangen bin: „Was willste bei de Beschnittene“? Schenkelklopfer, haha, gröl … 😦

    Meine Oma in den 1980-ern: „Wat Ihr nur immer bei de Jidden wollt“

    Mein Betriebsratskollege 2015: „Aber Israel ists doch selber Schuld mit seiner Besiedlungspolitik, das darf man doch wohl mal sagen dürfen“

    Freundin von mir 2017: „Aber warum geben die nicht endlich den Palästinensern auch ihr Land?“

    Alles ansonsten liebe Menschen. Aber beim Thema Juden: Abzack, Adis Zeiten, Israel, ..

    Die 2.000 jährige Gehirnwäsche läuft bestens :-((

    • HM schreibt:

      Worin besteht nun der Antisemitismus in den Bemerkungen Ihrer Großeltern?
      Und >Ihre Freundin scheint eher uninformiert.
      Nicht, daß das hier so endet wie die mee too Debatte.
      Jeder muss mal was zu Besten geben,

      • besucher schreibt:

        Sind doch schon alle „Charaktere“ der Schubladen „Pro und Anti-Zion“ hier durchgetrollt, da kommt dann nur noch „sowas“. 😉

        Nach welcher Definition wird hier eigentlich die Zuschreibung „Anti-Semitismus“ verliehen? Nach der nichtssagenden „Arbeitsdefinition“, nach den Vorgaben von ADL oder CFCA oder eher freihändig?

        • A.Bundy schreibt:

          Der Moment, wenn sich verdruckste Judenhasser und schmierige Denunzianten gegenseitig die Cojones kraulen. Unbezahlbar.

  3. Tacheles von Anhängern der „Friedensreligion“: So hetzen junge Muslime in Deutschland gegen Juden https://www.bild.de/politik/inland/muslime/so-hetzen-junge-muslime-in-deutschland-gegen-juden-55218416.bild.html

  4. phips243 schreibt:

    Lernte mal bei einer Roadshow (in Vorarlberg) einen Mitarbeiter einer oberösterreichischen Firma kennen, der sich zunächst über einen israelischen Kunden beschwerte, was für sich schon bemerkenswert war, weil er ohne jeden Zusammenhang auf genau diesen Kunden zu sprechen kam. Dafür hätte ich ihn allerdings noch nicht des Antisemitismus bezichtigt. Doch dann fuhr er fort: „Am liebsten würde ich ihm bei seinem nächsten Besuch mitteilen: Leider sind ins Enns (das ist die nächste größere Stadt) keine Zimmer mehr frei, aber in Mauthausen (dabei bezog er sich ohne jeden Zweifel auf das ehemalige KZ, welches etwa 10km von der Firma entfernt liegt), wäre noch ein Platz für Sie frei.“

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