Eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Einzelne Mitarbeiter der GIZ haben in Facebook-Posts Kommentare zum israelisch-palästinensischen Konflikt getätigt. Die GIZ erklärt, die Fälle konsequent prüfen zu wollen. Tapfer im Nirgendwo präsentiert die offizielle Stellungnahme der GIZ:

„Für uns als Bundesunternehmen ist klar: Wir dulden keinen Antisemitismus“, so Vorstandssprecherin Tanja Gönner, „daher nehmen wir die aktuell gegen uns stehenden Vorwürfe sehr ernst.“

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ sind der politischen Neutralität verpflichtet; das beinhaltet unter anderem, dass sie weder politische Wertungen vornehmen noch politische Forderungen stellen sollen.

„Wir nehmen die Vorfälle zum Anlass, diese Orientierung und Sensibilisierung durch unsere Führungskräfte nochmals zu intensivieren.“

Neben den aktuellen Gesprächen findet in allen Landesbüros ein regelmäßiger Austausch zur Sensibilisierung der Mitarbeiter statt.

Gestern waren Facebook-Posts von einzelnen Mitarbeitern der GIZ in Nahost bekannt geworden, die sich zum israelisch-palästinensischen Konflikt äußern. Alle Mitarbeiter der GIZ sind der Achtung der Menschenrechte und der Integrität verpflichtet, das besagt das unternehmensweite Leitbild. Zu den Grundsätzen integren Verhaltens verpflichten sich alle Mitarbeiter in ihren Arbeitsverträgen.

Antisemitische Äußerungen werden nicht geduldet und sind ein Verstoß gegen integres Verhalten. Das bezieht auch private Äußerungen ein, wenn ein Bezug zum Arbeitgeber besteht. Das Unternehmen geht aktuell jedem einzelnen Fall nach und prüft arbeitsrechtliche Konsequenzen.

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11 Antworten zu Eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

  1. nussknacker56 schreibt:

    Die GIZ hat nicht erst seit kurzem Dreck am Stecken:
    http://www.audiatur-online.ch/2017/02/27/kindertanz-gegen-israel-dschihad-ist-notwendig-drueck-ab/
    Man kann hier von fortgesetzter antiisraelischer Propaganda sprechen. Die GIZ ist immer dabei.

  2. Heino Glitz schreibt:

    Ist es nicht die gleiche Situation wie bei den V-Männern des Verfassungsschutzes im NSU. Sie müssen mit den Wölfen heulen um Vertrauen zu bekommen. Dabei schießen sie schon mal ideologisch übers Ziel hinaus und werden zu Antreibern. Neutral sein und bleiben ist unmöglich, besser man läßt es ganz sein.

  3. nussknacker56 schreibt:

    Die Stellungnahme der GIZ ist das, was man eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit nennt. Und mehr nicht.

  4. Richard Grünert schreibt:

    Der Berg kreißt schon Mal.

  5. phips243 schreibt:

    Das klingt zumindest mal nicht nach den üblichen Ausflüchten, die man bei Stellungnahmen z.B. der Öffentlich-rechtlichen immer wieder hört.

    • Capricorna schreibt:

      Man wird das ernst nehmen. Das ist die Unternehmenskultur der GIZ. Und es wird sehr lebhafte Diskussionen unter den Mitabeiter/-innen geben…

      • caruso schreibt:

        Genau! Und wie jedes Mal!
        lg
        caruso

        • Paul schreibt:

          Rechthast Du, liebe Caruso!
          Genau, wie jedes Mal und immer und immer wieder, bis der Tapfere Ruhe gibt. Mal wird er auch müde.

          Ich glaube nicht, dass sich bei denen in der Grundeinstellung etwas ändert. Das sitzt zu tief drin.
          Die gegebenen Antworten sind für mich nur BLABLABLA.

          Herzlich, Paul

        • Capricorna schreibt:

          @Caruso: Nein. Und ich werde versuchen, mein bestes zu geben. Und ich weiß, dass es bitter wird…

      • gizinsider schreibt:

        Man wird es so Ernst nehmen, wie alle bisherigen Hinweis. Gar nicht. Sand in die Augen gestreut und durch.

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