Eine Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Einzelne Mitarbeiter der GIZ haben in Facebook-Posts Kommentare zum israelisch-palästinensischen Konflikt getätigt. Die GIZ erklärt, die Fälle konsequent prüfen zu wollen. Tapfer im Nirgendwo präsentiert die offizielle Stellungnahme der GIZ:

„Für uns als Bundesunternehmen ist klar: Wir dulden keinen Antisemitismus“, so Vorstandssprecherin Tanja Gönner, „daher nehmen wir die aktuell gegen uns stehenden Vorwürfe sehr ernst.“

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ sind der politischen Neutralität verpflichtet; das beinhaltet unter anderem, dass sie weder politische Wertungen vornehmen noch politische Forderungen stellen sollen.

„Wir nehmen die Vorfälle zum Anlass, diese Orientierung und Sensibilisierung durch unsere Führungskräfte nochmals zu intensivieren.“

Neben den aktuellen Gesprächen findet in allen Landesbüros ein regelmäßiger Austausch zur Sensibilisierung der Mitarbeiter statt.

Gestern waren Facebook-Posts von einzelnen Mitarbeitern der GIZ in Nahost bekannt geworden, die sich zum israelisch-palästinensischen Konflikt äußern. Alle Mitarbeiter der GIZ sind der Achtung der Menschenrechte und der Integrität verpflichtet, das besagt das unternehmensweite Leitbild. Zu den Grundsätzen integren Verhaltens verpflichten sich alle Mitarbeiter in ihren Arbeitsverträgen.

Antisemitische Äußerungen werden nicht geduldet und sind ein Verstoß gegen integres Verhalten. Das bezieht auch private Äußerungen ein, wenn ein Bezug zum Arbeitgeber besteht. Das Unternehmen geht aktuell jedem einzelnen Fall nach und prüft arbeitsrechtliche Konsequenzen.

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