An alle Anständigen: Gebt Euren ECHO zurück!

Die Deutsche Phono-Akadamie hat das Album „Jung, brutal, gut aussehend 3“ von Farid Bang und Kollegah mit dem ECHO gewürdigt. Somit geht ein deutscher Preis an ein Album, in dem es in einem Song heißt: „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“.

Es herrschen Kunst- und Meinungsfreiheit in Deutschland. Das ist auch gut so! Diese Freiheiten ermöglichen es mir, andere Menschen und ihre Einstellungen zu hören. Durch diese Freiheiten erfahre ich, was Menschen denken und kann dann wiederum meine Freiheiten nutzen, um mich zu diesen Äußerungen zu verhalten. Dadurch zeige ich, wie ich zu solchen Äußerungen stehe.

Ich kann Äußerungen ignorieren, missbilligen oder loben. Ich kann gewissen Ansichten sogar Preise geben und damit ehren.

Die Deutsche Phono-Akadamie hat sich dazu entschieden, Kollegah & Farid Bang mit dem ECHO für das Album „Jung, brutal, gut aussehend 3“ zu ehren. Die Künstler sind bekannt für sexistische, schwulen- und judenfeindliche Äußerungen. Sie dürfen diese Äußerungen tätigen. Es herrscht Meinungsfreiheit. Es ist auch die Freiheit der Deutschen Phono-Akademie, das zu ehren. Ich verteidige diese Freiheit. Sie ermöglicht es mir, deutlich zu sehen, wo die Künstler stehen und wo die Akademie steht.

Es ist ebenfalls die Freiheit aller Künstlerinnen und Künstler, die den ECHO irgendwann einmal bekommen haben, diesen Preis zurückzugeben oder zu behalten.

Wer unter diesen Umständen den ECHO behält, zeigt, wo er steht.

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21 Antworten zu An alle Anständigen: Gebt Euren ECHO zurück!

  1. im-chaos-daheim.de schreibt:

    Den Schluss „Wer unter diesen Umständen den ECHO behält, zeigt, wo er steht.“ kann ich nicht nachvollziehen. Oder müssen auch alle ihren Nobelpreis/Oscar zurückgeben, wenn jemand ausgezeichnet wird, dessen Ansichten nicht geteilt werden?

    • ceterum censeo schreibt:

      Aber selbstverständlich, zumindest den „Friedensnobelpreis“ , es sei denn der Gewinner braucht die Kohle ganz dringend für seine totkranke Mutter oder Alkohol! Seit der Nazi Arafat, der Drohnenmörder Obama und die EU-Diktatur ihn bekommen haben, müßte jeder anständige Mensch diesen Dreck ablehnen. Finden Sie nicht?

  2. Aber das sind doch die guten…sind die Leute sonst nicht immer dabei wenns „Gegen Rechts“ geht?
    ps: https://de.wikipedia.org/wiki/Baizuo
    Baizuo (白左, wörtlich übersetzt weiße Linke) ist ein chinesisches Spottwort für westliche Menschen, das in etwa dem Begriff Gutmensch entspricht.

  3. zeckenzange schreibt:

    „Es zittern die morschen Knochen“ ist verboten, genau wie andere Kampf- und Propagandalieder der SA, der NSDAP, der Hitlerjugend.
    Ergo muss neues „Liedgut“ her, tonal und textlich an den Zeitgeist angepasst, versteht sich und von 500 Kultur-Strichern/Nutten (die sich Jury nennen) für supi befunden werden: F* em all!

  4. ceterum censeo schreibt:

    Was für Gestalten: Wurzellose, aus tausend bunten Quellen stammende arme Sau, natürlich zum Satan konvertiert, wie zu erwarten, die eine. Die andere ein Wesen aus dem Herrn der Ringe ( nicht von den Guten), sicher von Geburt an schon Rechtgläubiger. Musikalische Genies unserer modernen Zeit mit ihrem ekeligen Gestammel.
    Das ist die bunte Gegenwart, die doch alle so bejubeln. Da wird auch der olle Zeckenteppich „Campino“ demnächst Abstriche beim Thema Judenhaß bzw. Judenwitze machen, wenn er im Geschäft bleiben will. Das war jetzt mal ein Testballon und in ein zwei Jahren hetzen wir viel entspannter gegen die Juden.
    PS.: Wie mir einer meiner Fernsehglotzkowski-Freunde schilderte, feierte der buntgemischte Saal vorher ausgiebig die Buntheit und Vielfalt unserer Gesellschaft. Da müssen sie dann wohl auch mit solchen Kulturbereicherungen leben.

    • Kevin Schulterlos schreibt:

      Der ängstliche Campino hat das Wort „Islam“ peinlichst vermieden.
      Trotzdem wird er als mutiger Held gefeiert. Seltsam. Dieser Kollega hat eine deutsche Mutter und einen islamischen Stiefvater und ist jetzt auch Moslem. Ein orientierungsloses, armes Würstchen.

      • ceterum censeo schreibt:

        Orientierung, Heimat, gar noch Familie? So ein Nazikram. Ohne scheint aber nur noch Grütze rauszukommen. So isses gewollt und an den Judenhaß gewöhnen sich wahrscheinlich auch die Kulturschaffenden und deren Kunden ganz schnell. Viele brauchen sich auch gar nicht umzustellen.

  5. heru schreibt:

    Der Antisemitismus gehört zu Deutschlang, sagen die Politiker in jeder Rede neuerdings. Da paßt so eine Preisverleihung gut zu.

  6. caruso schreibt:

    Ob eine(r) zurückgeben wird? Bin neugierig.
    lg
    caruso

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