„Die Parole ‚Tod den Juden‘ ist nicht antisemitisch!“

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Dieser Ausspruch stammt von David Ranan, der ebenfalls das Buch „Muslimischer Antisemitismus“ verfasst hat. Laut David Ranan gibt es keinen erhöhten Judenhass unter Muslimen und alle anderen Behauptungen würden „einem antimuslimischen Vorurteil“ entspringen oder seien „mitunter politisch-pragmatisch“ motiviert. Der Jüdischen Allgemeinen wirft er zum Beispiel „die Wirkung einer Gehirnwäsche“ vor und Juden, die gegen Antisemitismus kämpfen, bezeichnet er als „Einflussagenten, die geschickt politischen Druck ausüben“.

David Ranan erklärt stattdessen, Israel sei Schuld und behauptet Israel versuche, „Muslime als antisemitisch zu brandmarken“. Er betont zudem Muslime hätten „Recht, wenn sie an jüdisches Geld, jüdische Macht und jüdische Verschwörungen glauben“. Die Behauptung, Juden würden Kontrolle über die US-Regierung und über das Weltgeschehen ausüben, sei „nicht notwendigerweise als Vorurteil“ zu betrachten. Ebenso sei es verständlich, „wenn einige der Meinung sind, dass Juden viel oder vielleicht zu viel Einfluss haben. Diese Meinung kann man auch ohne jegliche antijüdischen Ressentiments teilen.“

Am 18. Januar 2016 fand am Wuppertaler Landgericht die Berufungsverhandlung gegen Attentäter statt, die Ende Juli 2014 einen Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge verübt hatten. Das Amtsgericht Wuppertal erklärte damals, der Anschlag auf die Synagoge sei keine antisemitische Tat gewesen, da die Attentäter erklärt hatten, mit dem Anzünden der Synagoge die Aufmerksamkeit auf den Konflikt zwischen Israel und Gaza lenken zu wollen. Das Gericht verstand dieses Ansinnen und erklärte, dass es keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat gäbe!

Mit solchen Judenhassern hat David Ranan für sein Buch „Muslimischer Judenhass“ nicht gesprochen. Ranan sagt: „Ich wollte keinen 15-jährigen hormongeladenen Jungen interviewen, der am Vorabend gesehen hat, wie Israel Gaza bombardiert und unreflektiert Slogans wiedergibt.“ Stattdessen hat er mit siebzig ausgewählten Musliminnen und Muslimen gesprochen, die ihm natürlich mehrheitlich versichert haben, es gäbe keine muslimischen Judenhass. Wer sollte es wagen, daran zu zweifeln?

Schauen wir uns daher einfach mal an, was es so alles in den letzten Jahren in Europa und auf der Welt nicht gegeben hat:

Mireille Knoll, die am 28. Dezember 1932 geboren wurde und als Jüdin den Holocaust überlebt hatte, wurde am 23. März 2018 in Paris abgeschlachtet und verbrannt. Mit elf Messerstichen wurde sie malträtiert, bevor ihre Wohnung in Brand gesetzt wurde. Vor ihrer Ermordung hatte sie mehrfach bei der Polizei vorgesprochen und dabei von Morddrohungen eines muslimischen Mannes aus ihrer Straße berichtet, der angekündigt habe, sie „zu verbrennen“. Das Wort „Holocaust“ kommt aus dem Altgriechischen (ὁλόκαυστος / holókaustos) und bedeutet: „Vollständig verbrannt“. Mireille Knoll überlebte zwar den Holocaust, aber im Jahr 2018 wurde sie verbrannt, weil sie Jüdin war.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

In der Nacht zum 4. April 2017 wurde ebenfalls in Paris die 66-jährige Jüdin Sarah Lucy Halimi von einem 27-jährigen Mann schlafend in ihrem Bett mit diversen Messerstichen gemeuchelt und dann vom Balkon ihrer Wohnung im 3. Stock auf die Straße geworfen. Der Täter schrie während der Tat „Allahu Akbar!“ Im späteren Verhör erklärte der Täter, der Koran habe ihm den Auftrag gegeben und er habe ganz bewusst die Frau getötet.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Nachdem einer der Terroristen rund um den Anschlag auf Charlie Hebdo im Januar 2015 in einem jüdischen Supermarkt in Paris Geiseln genommen und vier Menschen getötet hatte, rief er den französischen Sender BFMTV an, um seine Forderungen zu verbreiten. Der Sender fragte: “Haben Sie das Geschäft aus einem bestimmten Grund ausgesucht?” Die Antwort kam prompt: “Ja. Die Juden!”

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Am 24. Mai 2014 wurde ein israelisches Paar und eine französische Besucherin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Der Mörder glaubte, es im Namen Allahs zu tun. Am selben Tag wurden in Frankreich zwei Juden, die aus einer Synagoge kamen, brutal zusammengeschlagen. Die Täter glaubten, damit dem Propheten zu gefallen.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Am 19. März 2012 wurden vier Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem Mann niedergeschossen, der sich als Kämpfer des Islams verstand. Drei der Opfer waren Kinder.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Am 21. Januar 2006 wurde in Frankreich Ilan Halimi von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen gefoltert, weil er Jude war. Er wurde nackt auszogen, gefesselt und mit Messerstichen verletzt. Auf seinem Gesicht und an seinem Körper wurden Zigaretten ausgedrückt und er wurde mit brennbaren Flüssigkeiten übergossen und angezündet. Ihm wurde ein Ohr und ein Zeh abgetrennt. Am 13. Februar 2006 wurde Halimi in der Nähe einer Eisenbahnstrecke in einem Pariser Vorort gefunden. Er war nackt und mit Handschellen an einen Baum gefesselt. Seine Haut war zu achtzig Prozent mit Säure verätzt. Holocaust bedeutet „vollständig verbrannt“.

Auf dem Weg zum Krankenhaus erlag Halimi seinen schweren Verletzungen. Über drei Wochen wurde Ilan Halimi gefoltert. Nachbarn, Freunde und Bekannte der Entführer wussten von der Barbarei. Einige kamen sogar vorbei, sahen den Folterungen zu oder beteiligten sich daran. Niemand von ihnen informierte die Behörden.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

In den letzten Jahren wurden auf deutschen Straßen diese Parolen skandiert:

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein“
„Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“
,
„Kindermörder Israel“.

Die Parole „Kindermörder Israel“ erschallte in Frankfurt sogar aus einem Lautsprecher auf einem Polizeiauto. Die deutsche Polizei unterstützte somit im Jahr 2014 eine Demonstranten logistisch, die Israel als Kindermörder dämonisierten.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

In der schwedischen Stadt Malmö ist Mohammad mittlerweile der am meisten vergebene Vorname. Malmö wurde in den letzten Jahren immer wieder Tatort übler judenfeindlicher Krawalle. Es gab Randale in jüdischen Läden, Schändungen des jüdischen Friedhofs und Drohungen auf offener Straße, Juden zu schlachten. Ende Juli 2012 explodierten Sprengkörper auf den Eingangsstufen der Synagoge in Malmö. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeine in Malmö, Fred Kahn, sagt: „Das Klima für Juden in Malmö ist beschwerlich.“ Er fügt jedoch hinzu: „Die meisten Muslime sind friedliebende Menschen“, aber er fügt auch hinzu, „doch wenn auch nur ein Prozent von ihnen in der Stadt eine judenfeindliche Einstellung hat und diese offen auslebt, dann ist das schon eine ganze Menge.“

Rabbiner Schneur Kesselman berichtet, dass er des Öfteren Ausdrücke wie „Scheißjude“ oder „Heil Hitler“ an den Kopf geworfen bekäme. Viele Juden haben Malmö verlassen. „Nach den Ereignissen der letzten Zeit ist Malmö keine Stadt, in der meine Kinder aufwachsen sollen“, sagt Daniel Eisenberg, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Oktober 2011 nach Stockholm gezogen ist. Auslöser für den Auszug der Eisenbergs war das Davis-Cup-Turnier im März 2011.

Weil Spieler des Staates Israel an dem Wettbewerb in Malmö teilgenommen hatten, kam es auf den Straßen der Stadt zu Demonstrationen, die sich auch gegen Malmös Juden richteten. Die Demonstranten verlangten einen Ausschluss der jüdischen Spieler aufgrund des „Vergehens“ Israelis zu sein. Der sozialdemokratische Bürgermeister Ilmar Reepalu lies daraufhin das Tennismatch zwischen Schweden und Israel „aus Sicherheitsgründen“ vor leeren Rängen austragen. Selbst als der Stadtrat der schwedischen Linkspartei, Carlos Gonzalez, die Ausschreitungen gegen Juden mit der Worten rechtfertigte, „Wir können doch nicht einfach die Augen verschließen vor dem, was in Gaza passiert“, widersprach Reepalu nicht. Als Reepalu einmal gefragt wurde, was er davon halte, dass jetzt immer mehr Juden aus Angst Malmö verlassen, sagte er nur lapidar: „Wenn Malmös Juden nach Israel ziehen, ist das ihre Sache.“

Einige Zeit später lies Reepalu die verbliebenen Juden wissen, dass die Jüdische Gemeinde in Malmö den Hass, der ihr entgegenschlage, dadurch erheblich abschwächen könnte, wenn sie nur deutlich genug Abstand nähme von „Israels Gewalt gegen die zivile Bevölkerung im Gazastreifen“. Da kann man ja nur hoffen, dass Reepalu nicht bald den schwedischen Frauen rät, Abstand von kurzen Röcken zu nehmen, um so die Möglichkeit einer Vergewaltigung abzuschwächen.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

In der niedersächsischen Stadt Oldenburg findet jährliche eine Gedenkveranstaltung in Form eines Gedenkmarsch zur Erinnerung an die Deportation von Oldenburger Juden in Konzentrationslager und die Zerstörung der Synagoge im Jahre 1938 statt. Schülerinnen und Schüler der örtlichen Schulen tragen zum Inhalt der Veranstaltung bei. Bei der Veranstaltung im Jahr 2016 wurde erstmals ein Mann aufgefordert, seine Israelfahne wegzustecken. Sein Name ist Rolf Woltersdorf. Er berichtete später:

„Ich wollte am Marsch der Erinnerung mit meiner israelischen Flagge teilnehmen, als Zeichen der Solidarität mit Israel – dem Land der Überlebenden des Holocaust. Als ich jedoch die Flagge entrollte, kam ein Lehrer zu mir und forderte mich auf, die Flagge wieder einzustecken.“

In einem Gespräch mit der Jerusalem Post erklärt Woltersdorf, ein Veranstalter habe sogar „mit körperlicher Gewalt“ versucht, seine israelische Fahne zu entfernen.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Almog Cohen ist ein israelischer Fußballspieler. Er stand beim FC Ingolstadt 04 unter Vertrag. Am 26. April 2015 trennten sich im Stadion an der Alten Försterei die Union Berlin und der FC Ingolstadt mit einem 2:2. Almog Cohen saß das ganze Spiel über auf der Bank und twitterte kurz nach Abpfiff auf hebräisch:

„Heute wurde beim Spiel eine Israel-Fahne entfernt. Eine Fahne, die deutsche Fans mitgebracht haben, wurde von einem Ordner entfernt. ‚Keine Juden-Fahnen‘, sagte er.“

Der stellvertretende Polizeisprecher Berlins, Thomas Neuendorf, erklärte daraufhin: „Das Einsammeln der Israel-Flagge war eine Entscheidung des Polizeiführers.“ Auf die Frage der BZ, auf welcher Rechtsgrundlage die Entscheidung des Polizeiführers in der Alten Försterei gefallen sei, erklärte der Polizeisprecher: „Mir ist nur bekannt, dass der Polizeiführer ein Gespräch mit dem Fan-Beauftragten von Ingolstadt geführt hat. Danach wurde die Flagge dann vom Zaun abgehängt.“

Der FC Ingolstadt sagte der BZ später, ihm wurde mitgeteilt, dass in Berlin eine große palästinensische Gemeinde zu Gast sei und daher ein besonnenes Verhalten gewünscht sei. Bei der Gemeinde handelt es sich um die „13. Konferenz der Palästinenser in Europa“, die an dem selben Wochenende in der „Arena“ in Berlin-Treptow stattfand. Die Organisatoren der Konferenz waren die Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland (PGD) und das Palestine Return Center (PRC). Laut Verfassungsschutz unterhalten beide Organisationen Verbindungen zur Hamas, die in ihrer Gründungscharta im Artikel 7 die Vernichtung aller Juden weltweit fordert.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Im Frühjahr 2017 musste ein 14-jähriger Schüler von einer Berliner Schule genommen werden, weil er über Monate von muslimischen Mitschülern gemobbt worden war, ausschließlich weil er Jude ist! Der Junge wurde getreten und mit der Faust in den Rücken geschlagen. Mitte März 2017 wurde er sogar außerhalb der Schule an einer Bushaltestelle von zwei Schülern gewürgt und mit einer Spielzeugpistole bedroht, während andere Schüler zugeschaut und gelacht haben.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

An deutschen Schulen breitet sich der Hass aus, besonders gegen Juden. Der Hass hat Methode! An Berliner Schulen wurden in 21 Bezirken 27 Lehrer vom American Jewish Committee interviewt. Das Ergebnis ist erschreckend: Antisemitische und islamistische Einstellungen gewinnen in Schulen an Einfluss. Lehrer berichten von Schülern, die folgende Aussagen tätigen: „Ja, der Hitler, der hat halt leider nicht alle umgebracht.“

Die Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland zum Hass auf Juden erzogen werden, schauen im Internet und im Fernsehen arabische Sendungen. Dort ruft das lustige Hamas-Häschen Assud die Kinder zum Krieg gegen Juden auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu töten. Die Hamas Maus wiederum stachelt Kinder zum Hass gegen Juden auf und lässt sie Lieder über die heldenhafte Tat des Judenmords singen.

Es gibt ganze Hochglanzvideos, in denen der Terrorismus glorifiziert und der Hass auf Juden gefeiert wird.

In einer Serie eines der erfolgreichen arabischen Sender wird gezeigt, wie Juden ein Christenkind schlachten, um aus seinem Blut Mazzebrot zu machen.

Die Serie lief zur besten Sendezeit im Feiertagsprogramm. Sie war und ist auch heute noch in deutschen Wohnzimmern zu sehen. Im arabischen Fernsehpogrom ist der Hass gegen Juden Alltag. Das 3-jährige Mädchen Basmallah zum Beispiel erklärte im Mai 2002 vor einem großem Fernsehpublikum, dass Juden Affen und Schweine sind, die sie nicht mag.

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 sprach der libanesischer Minister, Wiam Wahhab, am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Der Hass auf Juden wird auf arabisch in den blumigsten Worten beschworen:

„Unser Hass auf die Juden ist in unserem Glauben begründet! Der Koran sagt uns, sie zu hassen, nicht sie zu lieben.“ (Al-Nas TV (Ägypten), 8. Januar 2008)

„In aller Kürze, so sind die Juden: Als Muslime ist unser Blut voller Rachsucht gegen sie und sie kann nur mit der Vernichtung der Juden gestillt werden, so Gott will.“ (Al-Aqsa TV (Gaza), 28. Februar 2008)

„Die größten Feinde eines jeden Muslims nach dem Teufel sind die Juden! Wer sagt das? Gott sagt das!“ (Al-Rahma TV (Ägypten), 9. Januar 2009)

„Immer wieder hat Gott Strafen über die Juden kommen lassen. Die letzte Strafe wurde von Hitler ausgeführt. Bei allem, was er ihnen angetan hat, und die Juden übertreiben bei der Beschreibung dieser Taten, hat Hitler die Juden nur an ihren gerechten Platz gesetzt. Es war die göttliche Strafe für sie!“ (Al-Jazeera TV (Katar) 30. Januar 2009)

Am 9. Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah:

„Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Am 8. Dezember 2017 demonstrierten über tausend Männer und Frauen vor dem Brandenburger Tor. Sie ließen die Hamas hochleben, verbrannten den Davidstern, riefen auf arabisch „Tod, Tod, Israel“ und skandierten „Chaibar, Chaibar, ya yahud, dschaisch Mohammed saya’ud“, eine judenfeindliche Parole, die einen Massenmord Mohammeds an Juden ehrt. („Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden! Mohammeds Heer kommt bald wieder!“)

Über das Verbrennen der Israelfahne sagte Evelyn Hecht-Galinski am 14. Dezember 2017:

„Das ist ein legales Recht, solange der jüdische Staat versucht, sein Recht in Anspruch zu nehmen, Palästina illegal zu besetzen.“

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Bis in das Jahr 2015 stellte ein judenhassender Rentner nahezu täglich vor dem Kölner Dom eine antisemitische Galerie auf, in der er Israel für all das Übel in der Welt verantwortlich machte. Er verglich Juden mit Nazis, zeigte Karikaturen, wo Juden Kinder fressen und verharmloste den Terror gegen Juden. Diese Galerie wurde von Evelyn Hecht-Galinski unterstützt und mitfinanziert. Im Jahr 2014 erklärte der Rentner sogar den Völkermord an Juden als legitimen Widerstand, indem er titelte: “HAMAS = Volks-Widerstand”. Mehrere Menschen erstatteten daraufhin Anzeige. Eine Anzeige las sich wie folgt:

„Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird. Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost. Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.”

All diese Anzeigen wurden von der Kölner Staatsanwaltschaft. Auch die Anzeige der Veröffentlichung einer Karikatur, die einen Juden zeigte, der ein Kind isst und sein Blut trinkt, wurde mit der Begründung abgelehnt, die Karikatur sei nicht antisemitisch, da die dargestellte Person auf der Karikatur nicht als Jude erkennbar sei, da sie keine „Krummnase“ habe. Unglaublich, aber wahr, die Staatsanwaltschaft erklärte tatsächlich:

„Typisch für antijüdische Bilddarstellungen zu allen Zeiten ist die Verwendung von bestimmten anatomischen Stereotypen, die den Juden schlechthin charakterisieren sollen. Dabei werden insbesondere Gesichtsmerkmale überzeichnet, um den Juden als hässlich, unansehnlich und rassisch minderwertig erscheinen zu lassen (jüdische „Krummnase“, etc.) Einer solchen Bildsprache wird sich vorliegend nicht bedient.“

Die Kölner Staatsanwaltschaft entschied: Wo keine Krummnase, da kein Jude!

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Bei einer Demonstration vor dem Hauptbahnhof am 27. März 2011 entfernte die Berliner Polizei eine Israelfahne und nahm zwei Menschen in Gewahrsam, weil sie sich weigerten, ihre friedliche Solidaritätsbekundung mit Israel zu unterlassen. Im Januar 2009 stürmten Einsatzkräfte in Duisburg eine private Wohnung in Abwesenheit der Mieter, um eine Israel-Flagge aus dem Fenster zu entfernen, da eine aufgeputschte Meute von israelfeindlichen Judenhassern auf der Strasse den Anblick eines blauen Davidsterns nicht ertragen konnte und in guter alter Tradition deutscher Pogrome damit begonnen hatten, das Fenster mit Steinen zu bewerfen. Die Polizei hätte zwar dafür sorgen können, dass die Meute mit ihrer Gewalt aufhört, aber stattdessen stürmte sie lieber die Wohnung und machte somit die Mieter der Wohnung nicht nur zu Opfern der Judenhasser, sondern gleich auch zu Opfern des Deutschen Staates. Wieder einmal kapitulierte der Deutsche Staat vor dem Terror der Sturmtruppen auf der Strasse.

Im selben Monat fand in Bochum eine Demonstration von über 1500 Personen gegen den Staat Israel statt, zu der vier Moscheegemeinden aufgerufen hatten. Im Zuge dieser Demonstration wurden Parolen wie „Kindermörder Israel“, „Stoppt den Holocaust in Gaza“ und „Terrorist Israel“ laut. Alles schien darauf hinaus zu laufen, dass gleich jemand eine Israel-Flagge verbrennt. Als jedoch eine Studentin die Israel-Flagge herausholte und nicht verbrannte, sondern stolz schwenkte leitete die Staatsanwaltschaft später ein Strafverfahren gegen die Studentin ein, das mit einer Geldstrafe von 300,- Euro gegen die Studentin endete. Die Richterin hielt der Angeklagten vor: „Das war keine ungefährliche Situation, die Sie geschaffen haben.“

Nicht das Werfen von Steinen gegen ein Fenster mit Davidstern wurde unterbunden, sondern der Davidstern!

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Am 17. April 2018 wurde er in Berlin auf offener Straße mit einem Gürtel verprügelt, weil er eine Kippa trug.

In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni 2018 wurden drei Jugendliche am Bahnhof Zoo angegriffen, weil sie das Lied „Tel Aviv“ von Omer Adam gehört hatten während sie auf dem Weg von einem Kiosk zur U-Bahn waren. Drei junge, arabische Männer hörten das Lied, in dem immer wieder die israelische Stadt Tel Aviv besungen wird und fragten den Jugendlichen, aus dessen tragbarem Lautsprecher das Lied erklang, ob er Jude sei. Als er dies bejahte, wurden folgende Drohungen ausgestoßen:

„Ich will diese Judenscheiße hier nicht hören! Das hier ist unsere Stadt, unser Revier, wenn ich euch noch einmal hier sehe, schlitze ich dir die Kehle auf, du Scheißjude.“

Die drei Jugendlichen führten ihren Weg zur U-Bahn fort, wurden jedoch von den jungen Männern verfolgt. Auf dem Bahnsteig eskalierte die Situation. Der Jugendliche, der sich als Jude zu erkennen gegeben hatte, wurde beinahe auf das Gleis geschubst. Als sein Freund ihn verteidigte, wurde auch er angegriffen.

„Du Scheiß-Alman (Scheiß-Deutscher) hast hier nichts zu sagen“, wurde ihm entgegengebrüllt, während er an eine Wand gedrückt und mehrfach ins Gesicht geschlagen wurde. Als ein 16-jähriges Mädchen sich einschaltete, um zu schlichten, wurde auch Sie angeschrieen: „Warum machst du als Frau den Mund auf? Warum beschützt du diese Juden?‘“

„Wenn heute ein Araber ,Tod den Juden‘ schreit, meint er damit die Israelis. Solche Sprüche sind zwar schrecklich, aber keineswegs antisemitisch.“

Es gibt noch unzählige andere Vorfälle dieser Art. Sie reichen von Pöbeleien über Körperverletzungen bis hin zum Mord. Aber all das sind selbstverständliche keine antisemitischen Attacken, sondern vielmehr Einladungen zum Gespräch über nötige Israelkritik unter Freunden und das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen.

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